Episoder
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Dr. Robert Denda, CEO und CTO der Westenergie AG, spricht im E&M Energiefunk über die wachsenden Anforderungen an die Stromverteilnetze. Digitalisierung und intelligente Netzsteuerung helfen dabei, vorhandene Kapazitäten besser zu nutzen und mehr Erzeuger sowie Verbraucher sicher zu integrieren.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem starken Ausbau der Photovoltaik. Im Netzgebiet der Westenergie-Gruppe soll in den kommenden Jahren alle fünf Minuten eine neue PV-Anlage ans Netz gehen. Dafür braucht es leistungsfähige Netze, verlässliche Finanzierungsbedingungen und klare Regeln für den Netzanschluss.
Denda fordert, Anschlussanträge nicht länger nur nach ihrem Eingangsdatum zu bearbeiten. Stattdessen sollen Projekte mit hoher Umsetzungsreife Vorrang erhalten. Auch Rechenzentren spielen eine wichtige Rolle. Sie benötigen eine sichere Stromversorgung und können ihre Abwärme für klimafreundliche Wärmekonzepte bereitstellen. -
Volatile Strompreise, negative Börsenstrompreise und steigende Risiken: Der Energiemarkt stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Warum klassische Tarifmodelle dabei zunehmend an ihre Grenzen stoßen und wie hybride Energiekonzepte aus Eigenversorgung, Speichern und flexibler Beschaffung Kosten senken können, erläutert Jochen Schneider, Geschäftsführer von Wattstor. Im E&M Energiefunk spricht er über die Vorteile des Price Protect-Tarifs und darüber, warum aktives Energiemanagement heute wichtiger ist als reine Tarifverhandlungen.
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Wie lassen sich Energieverbrauch, Kosten und CO2-Emissionen in der Industrie und im kommunalen Sektor gleichzeitig reduzieren? In dieser Folge spricht Holk Schubert, Standortleiter Berlin der BFE Energie und Umwelt GmbH, über praxistaugliche Effizienzkonzepte.Dabei wird deutlich: Technologie allein reicht nicht aus. Das Expertenteam der BFE (eine Tochter der MVV) berät seit 1979 Unternehmen und Institutionen dabei, unabhängig von fossilen Energien zu werden. Schubert erklärt, warum eine interdisziplinäre Strategie und insbesondere der Faktor Mensch die entscheidenden Hebel für eine wirtschaftliche und ökologische Transformation sind.
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Fabasoft Approve zeigt, wie KI Dokumenten- und Qualitätsprozesse in Energie- und Industrieunternehmen transformiert. Geschäftsführer Andreas Dangl erklärt, wie die Fabasphere mit Cloud, KI‑Core und Low‑Code‑Funktionen komplexe Dokumentenmengen strukturiert, Freigaben beschleunigt und manuelle Prüfungen reduziert. Anhand des Einsatzes bei Siemens Energy wird deutlich, wie digitale Workflows Projektteams entlasten und Abstimmungen vereinfachen. Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie KI echte Effizienz in technische Dokumentationen bringt.
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Der Professor für nachhaltige Energiesysteme an der Hochschule Flensburg berichtet aus seinen reichen Praxiserfahrungen, wo die Energiewende noch stottert. Mit seinen Studierenden setzt er auf Besuche vor Ort, statt Vorlesungen im Hörsaal. Claus Hartmann plädiert vor allem für den Einsatz von Strom, weil der am nachhaltigsten erzeugbar ist.
Er versucht auch als Berater und Coach für Stadtwerke, Menschen von der Energiewende begeistern. Die Technik ist größtenteils entwickelt, es komme nun darauf an, sie zu einem funktionierenden System zu verknüpfen. Das versucht der nebenberufliche Landwirt auch auf seinem Hof in Rendsburg, wo die Solaranlage mit Speicher und Elektroauto abgestimmt läuft, leider nur bis zum nächsten Softwareupdate. -
In dieser Sonderfolge im Podcast E&M Energiefunk der Reihe Transformation Leaders spricht E&M Chefredakteur Stefan Sagmeister über das Buch Energized Transformation und darüber, wie Führungskräfte die Energiewende im Unternehmen umsetzen. Du hörst konkrete Beispiele aus der Praxis. Dazu zählen dynamische Tarife, Predictive Analytics und digitale Zwillinge. Im Gespräch mit Badenova CEO Hans Martin Hellebrand und FocusFirst Gründer René Esteban geht es um neue Geschäftsmodelle, Zusammenarbeit und Digitalisierung. Es geht auch darum, was kleinere Versorger jetzt tun, damit sie nicht den Anschluss verlieren.
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Mehr erneuerbare Erzeugung allein reicht nicht aus – auch Flexibilität im Energiesystem ist entscheidend. Im Exklusiv-Interview spricht die neu gewählte BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser über Windkraft im Wald, die Rolle flexibler Energie, ihre Erfahrungen aus Politik und Verwaltung sowie die energiepolitischen Leistungen der Bundesregierung. Zudem ordnet sie die Bedeutung des europäischen Rahmens für die Zukunft der Erneuerbaren ein.
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In dieser Folge nehme ich Sie mit auf eine Reise zu den größten Wärmepumpenprojekten Europas. Im Gespräch mit Tobias Hirsch von Everlands erfahren wir, wie in Esbjerg und Köln neue Maßstäbe für die klimafreundliche Fernwärme gesetzt werden. Ich beleuchte, wie erneuerbarer Strom und flexible Technik das Heizen nachhaltig verändern und welche Herausforderungen der Einsatz in sensiblen Ökosystemen wie dem Wattenmeer mit sich bringt. Gemeinsam diskutieren wir, welche Rolle Großwärmepumpen für die Dekarbonisierung urbaner Wärmenetze spielen können. Hören Sie rein und entdecken Sie, wie innovative Lösungen unsere Städte wärmer und grüner machen!
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Auf der Intersolar in München präsentierte das Start-up Metavolt Lösungen für Agri-PV, bei denen landwirtschaftliche Flächen doppelt genutzt werden können – für Landwirtschaft und Solarstrom. Parallel stellte das Sicherheitsunternehmen LivEye Konzepte vor, um PV-Freiflächenanlagen vor Diebstahl und Ertragsausfällen zu schützen.
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In dieser Folge geht es um die wirtschaftlichen Herausforderungen beim Ausbau und der Nutzung von Glasfasernetzen in Deutschland. Trotz intensiver Investitionen, besonders durch Stadtwerke, bleiben die erhofften Einnahmen häufig aus. Die neue Studie „Open Access 2025“ von Böcker Ziemen zeigt auf, woran das liegt: Fehlende Netzauslastung, mangelnde Zusammenarbeit und unklare Zuständigkeiten bremsen den Erfolg.
Prof. Jens Böcker berichtet von den zentralen Erkenntnissen aus Interviews mit 48 Branchenexperten und betont die Vorteile von offenen Netzzugängen (Open Access). Diese erlauben mehreren Anbietern den Zugang zu einem Netz, was in Skandinavien bereits erfolgreich funktioniert. Stefan Koch von M3 Consulting gibt praktische Hinweise für Betreiber, wie sie durch Kooperation und Plattformlösungen ihr Glasfasergeschäft zukunftsfähig aufstellen können. -
Auf dem BDEW-Kongress in Berlin stellte sich die neue Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) erstmals der Energiebranche vor. Sie kündigte einen „Realitäts-Check“ für das deutsche Energiesystem an, bei dem ein unabhängiges Institut gemeinsam mit der Bundesnetzagentur zentrale Entwicklungen wie Wärmewende, Netzausbau und Kraftwerksstrategie analysieren soll. Ziel sei es, die Energiewende kosteneffizienter zu gestalten und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum zu stärken. Der BDEW begrüßt das Vorhaben, fordert jedoch zügig konkrete Schritte wie Kraftwerksausschreibungen und einen Kapazitätsmarkt.
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Die Berliner Energie und Wärme GmbH (BEW) zieht eine positive Bilanz ihres ersten Jahres als Landesunternehmen: 15,8 Millionen Euro Überschuss und eine solide Eigenkapitalquote von 53 Prozent. Im E&M Energiefunk sprechen Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey, CEO Christian Feuerherd und CFO Axel Pinkert über die wirtschaftliche Stärke der BEW und die geplanten Investitionen von 3,3 Milliarden Euro bis 2030 für eine klimaneutrale Wärmeversorgung.
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Mitten in Berlin-Pankow entsteht das zukunftsweisende Stadtquartier Staytion – ein Neubauprojekt mit 544 Wohnungen, das bis 2030 vollständig klimaneutral mit Wärme versorgt werden soll. Wie das gelingt, verrät diese Folge des E&M Energiefunk: Direkt von der Baustelle berichten die Projektbeteiligten von GASAG Solution Plus, Kondor Wessels und dem Bundesverband Geothermie über das Zusammenspiel von Erdwärmesonden, Wärmepumpen und Photovoltaik.
Erfahren Sie, wie 103 Tiefensonden nicht nur für Wärme im Winter, sondern auch für Kühlung im Sommer sorgen – ganz ohne fossile Brennstoffe.
Jetzt reinhören: Ein Blick in die Praxis der Wärmewende! -
E&M Energiefunk: Exklusivinterview mit Danielle Jarski
In dieser Folge spricht Danielle Jarski, Vorständin von Iberdrola Energía Internacional, über die Erfolge des vergangenen Jahres und die Zukunftspläne des spanischen Energiekonzerns. Iberdrola verzeichnete 2024 einen Nettogewinnanstieg von 17 % und baute 2.600 MW neue Stromkapazität aus erneuerbaren Energien auf. Ein Schwerpunkt liegt auf Wind, PV und Wasserkraft sowie auf der Finanzierung neuer Projekte. -
Im Energiefunk-Podcast wird das Projekt Windheizung 2.0 vorgestellt, bei dem 13 Partner aus verschiedenen Branchen untersuchen, wie überschüssiger Windstrom zum Heizen von Gebäuden genutzt werden kann. Ziel ist es, Stromspitzen aus Windenergie in Wärme umzuwandeln und über Wochen zu speichern. Dabei werden verschiedene Speicherlösungen getestet, darunter Wasserspeicher, Hochtemperatur-Steinspeicher sowie Speichersysteme in Wänden und Decken. Das Projekt umfasst sowohl Neubauten als auch sanierte Bestandsgebäude und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Im Podcast spricht Martina Reinwald vom Bayerischen Landesamt für Umwelt über die Fortschritte und Herausforderungen dieser innovativen Technologie.
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In letzter Minute hat der Bundestag die Verlängerung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWK-Gesetz) bis 2030 beschlossen. Diese Entscheidung sichert der Branche die nötige Investitionssicherheit, um alte Anlagen zu modernisieren und neue zu bauen – ein entscheidender Schritt zur Schließung der Kapazitätslücke von bis zu 21.000 MW. Der Energiefunk besucht den Fernwärmestandort der BTB in Berlin-Adlershof, wo fossile Energiequellen schrittweise durch erneuerbare Technologien wie Flusswärmepumpen, Altholzverbrennung und Tiefengeothermie ersetzt werden.
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Deutschland hat 2024 seine CO₂-Emissionen um drei Prozent gesenkt – vor allem dank neuer Rekorde bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und einem Tief bei der Kohleverstromung. In den Sektoren Gebäude und Verkehr aber stagniert der Klimaschutz, was das 65-Prozent-Minderungsziel bis 2030 in Gefahr bringt, so das Fazit von Agora Energiewende.
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Die Energiebörse EEX lud am 13. November zu einem Fachgespräch nach Berlin, um die Herausforderungen der Finanzierung der Energiewende zu diskutieren. Experten wie Nicolaus Heinen vom Bundesfinanzministerium, Prof. Barbara Praetorius von der HTW Berlin und Peter Reitz, CEO der EEX, hoben hervor, dass der CO2-Preis, ein klarer gesetzlicher Rahmen und gezielte Förderung essenziell für den Ausbau erneuerbarer Energien und Versorgungssicherheit seien. Die SPD-Abgeordnete Nina Scheer warnte vor möglichen politischen Bremsen beim Ausbau erneuerbarer Energien. Konsens bestand darin, dass ein Mix aus staatlichem Engagement und Anreizen für private Investitionen notwendig ist, um die Energiewende erfolgreich voranzutreiben.
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Die E-world energy and water 2025 steht kurz vor einem Ausstellerrekord und präsentiert vom 11. bis 13. Februar in Essen ein internationales Programm. In dieser Podcast-Folge spricht E-world-Geschäftsführerin Stefanie Hamm exklusiv über die Themenschwerpunkte der Messe, von der Dekarbonisierung der Industrie bis hin zu notwendigen politischen Weichenstellungen. Highlight: Der Career Day am dritten Messetag bringt Nachwuchstalente und Unternehmen zusammen und öffnet neue Perspektiven für Schüler in der Energiebranche. Hören Sie jetzt rein, um einen exklusiven Einblick in die Zukunft der Energiewende und der internationalen Vernetzung zu erhalten!
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