Episódios
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Der Supreme Court hat gegen Trumps Dekret entschieden, das eine Einschränkung des Geburtsortsprinzips gefordert hatte. Mit dem wegweisenden Urteil sollen in den USA geborene Kinder weiterhin automatisch die US-Staatsbürgerschaft erhalten.
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(00:00) Intro und Schlagzeilen
(01:48) Supreme Court hält an US-Staatsbürgerschaft bei Geburt fest
(07:25) Nachrichtenübersicht
(12:05) EU erhöht Zoll auf Stahlimporte - Schweiz stark betroffen
(18:33) Oberster Datenschützer sorgt sich um Öffentlichkeitsprinzip
(23:31) Tessin riskiert Grenzgängerstreit mit Italien
(27:59) Der Siegeszug der Rechten in Südamerika
(34:56) Zug diskutiert möglichen Steuerrabatt
(39:54) Zug-Recycling: Die letzte Reise des «Einheitswagen IV» -
US-Präsident Donald Trump hat im Streit mit der US-Notenbank FED eine Niederlage vor Gericht erlitten. Der Oberste Gerichtshof in den USA wies einen Antrag der Regierung ab. Somit kann Notenbankmitglied Lisa Cook vorerst im Amt bleiben. Trump hatte letzten Sommer ihre Abberufung verfügt.
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(00:00) Intro und Schlagzeilen
(01:33) Rückschlag für Trump: FED-Vorständin Lisa Cook bleibt im Amt
(06:57) Nachrichtenübersicht
(11:54) Die grosse Hitzwelle klingt langsam ab – und was nun?
(17:19) Wissenschaft hat Vorbehalte zu neuen Atomkraftwerken
(22:09 Australiens Konservative hinterfragen Wert der Einwanderung
(26:56) 5G-Strahlung lässt sich mit einer Handy-App messen
(35:29) Das wohl grösste Buchantiquariat der Südhalbkugel -
Estão a faltar episódios?
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Die USA und der Iran haben zwar ein Rahmenabkommen unterzeichnet und einen Waffenstillstand beschlossen. Doch dieser ist stark unter Druck. Wieso von Entspannung zwischen diesen Ländern keine Spur ist, erklärt Fredy Gsteiger, SRF-Fachmann für internationale Sicherheitsfragen.
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(00:00) Intro und Schlagzeilen
(01:25) Neue Angriffe: Wieso hat sich der Ton zwischen den USA und dem Iran wieder verschärft?
(04:32) Nachrichtenübersicht
(10:54) Nach dem Erdbeben in Venezuela: Auch die Diaspora in der Schweiz versucht zu helfen
(15:13) Rücktritt in Serbien: Was die Ankündigung von Präsident Aleksandar Vucic bedeutet
(20:56) Wieso Norwegens Staatsfonds klimaschädlich investiert -
In Brunei lässt es sich gut leben: keine Einkommenssteuern, kostenlose Bildung und medizinische Versorgung. Der grosszügige Wohlfahrtsstaat ist jedoch eine absolute Monarchie mit strengen Scharia-Gesetzen.
Sultan Hassanal Bolkiah ist der dienstälteste Monarch der Welt. Er regiert Brunei als absoluter Herrscher, lebt im grössten Palast der Welt und soll die grösste private Autosammlung besitzen. Den Reichtum verdankt das kleine Sultanat Öl- und Gasvorkommen. Auch die Einwohnerinnen und Einwohner profitieren davon: Sie müssen keine Einkommenssteuer bezahlen, Spitalbesuche und Schulen sind kostenlos.
Für internationale Schlagzeilen und Empörung sorgte das Sultanat, als es vor einigen Jahren die Scharia verschärfte. Seither droht etwa Homosexuellen theoretisch die Todesstrafe durch Steinigung.
In Brunei selbst fühlen sich viele vom Ausland missverstanden. Der pensionierte Saifful bringt es auf den Punkt: «Das Einzige, was den Menschen in Brunei fehlt, ist die Freiheit. Aber mehr Freiheit hat ihren Preis – was wir jetzt haben, ist gut genug.» Freiheit gegen Wohlfahrt: Für viele scheint der Tausch fair zu sein. Offene Kritik am System ist tabu. -
Fast drei Tage sind seit den verheerenden Erdbeben in Venezuela vergangen. Tage voller Suchen und Bangen, ob noch Lebende unter den Trümmern zu finden sind. Sonderberichterstatterin Anouk Henry von RTS konnte mit der Schweizer Rettungskette mitreisen und berichtet aus dem Katastrophengebiet.
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(01:40) Erdbeben in Venezuela: RTS-Reporterin über Eindrücke vor Ort
(08:10) Nachrichtenübersicht
(11:47) Wahlen 2027: Die FDP eröffnet den Wahlkampf
(18:42) Jodelfest Schweiz: Wie Jodeln in der ganzen Welt begeistert
(23:02) Wie Medien in Serbien immer mehr unter Druck geraten -
Nach den schweren Erdbeben in Venezuela ist die offizielle Zahl der Todesopfer auf über 500 gestiegen, nach und nach kommt internationale Hilfe an. Warum sich innert 39 Sekunden gleich zwei schwere Beben ereignet haben, erklärt Stefan Wiemer, Leiter des Schweizerischen Erdbebendienstes.
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(01:52) Erdbeben in Venezuela: Fast 50'000 Menschen gelten als vermisst
(09:45) Nachrichtenübersicht
(13:44) Schweiz: Widerstandsfähig gegen Kälte, nicht aber gegen Hitze
(19:27) Bundesrat Röstis Millionengeschenk an die Autobranche
(23:40) Schaffung von Standplätzen für Fahrende bleibt schwierig
(29:12) Der Beruf des Metzgers ist im Wandel
(34:49) Entspannt sich das Verhältnis zwischen Spanien und Mexiko? -
Bisher gibt es nur lückenhafte Informationen aus dem Land. Die lokalen Hilfskräfte sind im Einsatz, auch die Schweiz schickt Hilfe. Laut Anja Dargatz, Büroleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Caracas, reagiert die Bevölkerung erstaunlich besonnen.
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(01:29) Venezuela am Tag danach
(13:01) Nachrichtenübersicht
(17:28) NDB: Sicherheitslage habe sich «erheblich verschlechtert»
(22:15) Belarus kommt der Ukraine entgegen
(28:50) Meloni plant umstrittenes neues Wahlgesetz
(34:06) Wie geht es der Schweizer Uhrenbranche?
(37:16) Österreichs anderer energiepolitischer Weg -
Der Bund nimmt deutlich mehr ein als erwartet, vor allem dank hoher Unternehmensgewinne. Das entlastet die Finanzen. Zusätzliche Sparmassnahmen für nächstes Jahr sind nicht mehr nötig, und steigende Armeekosten lassen sich vorerst besser finanzieren.
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(01:03) Bundesrat verzichtet auf weitere Sparpakete
(04:40) Nachrichtenübersicht
(08:10) Bundesrat senkt MwSt-Plan für Armee
(13:42) Bundesrat will Internationale Zusammenarbeit kürzen
(18:53) Bilanz zu Italiens Wiederaufbaufonds nach Corona
(28:30) Frankreich: Umstrittene Ernennungen zum Ende der Macron-Ära
(32:51) Ebola breitet sich rasant aus
(37:37) Vorbereitung auf den Ernstfall an Lettlands Grenze -
Der britische Premierminister Keir Starmer ist gescheitert und hat seinen versprochenen Wandel zum Besseren nicht herbeiführen können. Trotz einer satten Mehrheit im Unterhaus des Parlaments. Die Wirtschaft stagniert weiterhin. Weshalb? Das Gespräch mit Wirtschaftsprofessor Thiemo Fetzer.
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(02:00) Nachrichtenübersicht
(06:07) Grossbritanniens wirtschaftliche Herausforderungen
(13:10) Mieten sind ein Dauerbrenner in der Schweiz
(18:16) Unrecht an Fahrenden soll untersucht werden
(21:49) Annäherungen zwischen Iran und den USA: Wo bleibt Israel?
(28:38) Tessin: Lega und SVP gehen getrennte Wege
(32:16) Schweizer Unternehmen nicht nachhaltig genug unterwegs
(36:06) Pride Month Juni: Queere Community zunehmend unter Druck -
Lange stand der britische Premier Keir Starmer unter Druck. Die parteiinterne Kritik an ihm und seiner Politik wurde zu gross. Am Montag hat er seinen Rücktritt angekündigt. Mit Andy Burham steht bereits ein möglicher Nachfolger in den Startlöchern. Das Gespräch mit NZZ-Journalist David Signer.
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(01:25) Nach zwei Jahren ist Schluss: Keir Starmer tritt zurück
(10:53) Nachrichtenübersicht
(15:31) Albert Röstis Projekt «Verkehr 45» birgt Konfliktpotential
(21:26) Echo Wissen: Steigender Wasserverbrauch in der Schweiz
(28:58) Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez gerät in Bedrängnis
(32:38) Ehemaliger US-Notenbankchef Alan Greenspan ist tot
(36:42) Tschad: Gesundheitssystem am Limit, wegen des Kriegs im Sudan -
Am Sonntag haben sich Delegationen der USA und des Iran im Luxushotel auf dem Bürgenstock am Vierwaldstättersee getroffen. Es wurde über die Umsetzung eines Rahmenabkommens verhandelt. Ziel ist es, die Feindseligkeiten im Nahen Osten zu beenden. Dabei gab es vor allem zwei Stolpersteine.
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(01:18) Worüber auf dem Bürgenstock verhandelt wurde
(10:44) Nachrichtenübersicht
(15:32) Angehende Ärztinnen und Ärzte kämpfen mit dem Berufseinstieg
(20:17) Maschinen aus dem Berner Jura helfen der Ukraine beim Minenräumen -
Sizilien war schon für die Römer wichtig für die Ernährung. Bis heute, exportiert die grösste Insel Italiens nicht nur Getreide, sondern auch Zitronen, Orangen und viel Gemüse – auch in die Schweiz. Doch nun droht ein grosser Teil der ertragreichen Böden zur Wüste zu werden.
Die höchste bisher in Europa gemessene Temperatur liegt bei 48,8 Grad Celsius. Gemessen wurde sie auf Sizilien. Im Sommer 2024 war die Dürre auf der Mittelmeerinsel so gross, dass die Bauern gezwungen waren, Tiere notzuschlachten und Zitrusbäume auszureissen.
Der Klimawandel bedroht Sizilien als wichtige Kornkammer. Das Innere der Insel droht zur Wüste zu werden. 70 Prozent der Fläche sei betroffen, schätzt der italienische Forschungsrat. «Die Sahara dehnt sich aus gegen Norden», sagt Klimawissenschaftler Davide Faranda, «sie ist bereits in die südlichen Gebiete Europas eingezogen». Sizilien muss mit mehr Wetterextremen auskommen. Wie gehen die sizilianischen Bäuerinnen und Bauern mit dieser Situation um? Werden die Zitronen nun durch tropische Avocados ersetzt? Und woher beziehen Länder wie die Schweiz in Zukunft im Winter Gemüse und Früchte, wenn die Trockenheit im Mittelmeerraum weiter zunimmt? -
10 Jahre nach dem Brexit ist die Ernüchterung gross in Grossbritannien. Die Wirtschaft ist in der Krise, die Migrationszahlen bleiben hoch. Laut Umfragen würde heute eine klare Mehrheit für den Verbleib in der EU stimmen, sagt der Journalist Peter Stäuber in London.
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(01:02) Nachrichtenübersicht
(06:12) Heute würden die Briten «nein» sagen zum Brexit
(13:14) 500 Schweizer Persönlichkeiten fordern härtere Politik gegenüber Israel
(17:54) Pharmafirmen führen hohe Forschungskosten ins Feld
(22:33) Wie Gianni Infantino dem Wallis fremd geworden ist -
Israel und die Hisbollah-Miliz haben sich auf eine neue Waffenruhe geeinigt. Das zumindest meldete ein US-amerikanischer Regierungsvertreter. Zuletzt hatte es trotz des USA-Iran-Abkommens Angriffe beider Seiten gegeben. Doch - wie gesichert sind die bisherigen Informationen tatsächlich?
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(01:29) Israel und Hisbollah einigen sich laut USA auf Waffenruhe
(05:04) Nachrichtenübersicht
(09:24) Bundesrat prüft Verlängerung des Schutzstatus S
(14:15) 13. AHV-Rente: Was sagt Bundesrätin Baume-Schneider?
(19:25) So will der Bundesrat die Armee neu ausrichten
(23:36) Gerät nach dem Wolf nun auch der Luchs ins Visier?
(28:02) Handelspolitik: EU will härter vorgehen gegen China
(33:14) Schadet die Frauenquote in der Schweiz mehr als sie nützt?
(38:04) Kein Einlass für Fans aus Haiti an der WM -
Beim Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran sind zentrale Punkte noch nicht gelöst. Dennoch sorgt es für Erleichterung, was sich auch am deutlich gesunkenen Ölpreis zeigt. Fliesst bald auch wieder Öl und Gas aus den Golfregionen?
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(01:37) Nach Rahmenabkommen USA-Iran: Fliesst bald wieder Öl und Gas?
(06:09) Nachrichtenübersicht
(10:51) Israeli beurteilen Rahmenabkommen kritisch
(16:28) KI-Systeme im Irankrieg: «Diese Daten sind für die USA Gold wert»
(24:10) AKW-Debatte: Nationalrat Sormanni beklagt massiven Druck
(28:20) Die dynamische Rechtsübernahme und die Schweizer Demokratie
(32:55) Bauernlobby bekämpft Ernährungsinitiative
(36:48) Betriebszeiten der Flughäfen Zürich und Genf sollen ins Gesetz -
Gut anderthalb Jahre haben National- und Ständerat um die Finanzierung der 13. AHV-Rente gerungen. Am Ende sollte es eine Mischfinanzierung aus höherer Mehrwertssteuer und Lohnabgaben sein, doch diese stürzte im Nationalrat ab. Keine einfachen Voraussetzungen für eine Volksabstimmung.
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(01:42) 13. AHV-Auszahlung ist bisher nur halb finanziert
(05:52) Nachrichtenübersicht
(10:12) Die G7 und der Wunsch, dem US-Präsidenten zu schmeicheln
(13:23) Der starke Mann in Teheran: Mohammed Ghalibaf
(19:15) Gemeinden fühlen sich bei E-ID von Bund im Stich gelassen
(23:15) Syrische Bauern ächzen unter hohen Produktionskosten
(31:10) Indien ringt mit der Pressefreiheit
(36:48) Nationalrat lehnt das Mercosur-Abkommen ab -
Die G7 stellen sich hinter die Ukraine und wollen mit neuen Sanktionen den Druck auf Russland erhöhen. Doch es gibt grosse Zweifel, ob US-Präsident Donald Trump diesen Kurs tatsächlich mitträgt.
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(01:16) G7, Trump und der Ukrainekrieg: Zweifel an US-Loyalität
(05:27) Nachrichtenübersicht
(10:13) Die «guten Dienste» der Schweiz
(15:33) Parlament setzt auf umstrittene neue Armeepistole
(19:49) Finanzielle Risiken eines AKW-Projekts
(24:13) Mercosur-Abkommen: Die Furcht vor Schäden an der Natur
(30:12) Südafrika: Gewaltwelle gegen Migrantinnen und Migranten
(36:52) Bauboom in Pristina -
Das Abkommen soll den Fahrplan für weitere Verhandlungen festlegen, doch viele Details sind noch umstritten. Ob die geplante Unterzeichnung am Freitag klappt, ist offen, unter anderem könnte die Präsenz Israels im Südlibanon das Abkommen scheitern lassen.
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(01:37) Knackpunkte beim Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran
(07:33) Nachrichtenübersicht
(12:22) Kiew: Höhlenkloster in Flammen
(15:43) Der Stadt-Land-Graben am Beispiel Burgdorf / Heimiswil
(21:16) F35: Lärmschutzmassnahmen spalten Brienzwiler
(26:22) Indien: Ausbildung gezielt für Transmenschen
(31:34) «Echo Wissen»: Der Schatz im Seeschlamm -
Die Abstimmungen haben die Menschen überdurchschnittlich mobilisiert: 60 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer haben von ihrem Stimmrecht gebraucht gemacht. Am Ende wurde die Initaitive der SVP gegen eine 10-Millionen-Schweiz abgelehnt und die Zivildienstreform angenommen.
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(00:58) Abstimmung zu 10-Millionen Initiative mobilisiert
(04:57)) Nein zur 10-Millionen-Schweiz: Warum die SVP scheiterte
(07:27) Nachrichtenübersicht
(13:06) Beat Jans zeigt sich erleichtert über das Nein zur SVP-Initiative
(19:00) Nach dem Nein: Was bedeutet das für die Bilateralen?
(25:41) Nach dem Ja: Drohen weitere Eingriffe beim Zivildienst?
(31:58) Graubünden: SVP erobert Regierungssitz zurück
(34:11) Geburtstagsfeier mit martialischer Inszenierung -
Noch etwa 100‘000 Beduinen leben in Dörfern, die der Staat Israel nicht anerkennt, ohne Strom, Wasser und ohne Rechte. Und das, obwohl die Beduinen seit Generationen vor allem in der Negev-Wüste und im Jordantal leben. Doch ihre traditionelle Lebensweise und ihre Dörfer sind in Gefahr.
Erst kürzlich drohte Israels Finanzminister Bezalel Smotrich damit, die Beduinengemeinde Khan al-Ahmar im besetzten Westjordanland räumen zu lassen. Nicht nur die Beduinen aus Khan al-Ahmar leben seit Jahren mit der Angst, vertrieben zu werden. Für die Familie Zayed ist das bereits Realität geworden. Jüdische Siedler überfielen ihr Heimatdorf im Jordantal, drangen in Häuser ein, bedrohten die Bewohner. Die Familie musste fliehen.
Doch auch dort, wohin Israel die Beduinen zwangsumsiedeln will, gibt es keine Zukunft. Seit den 70er Jahren versucht der Staat, die Beduinen nach Rahat umzusiedeln. Die Stadt in der Negev-Wüste platzt aus allen Nähten. Der Staat hat die Bewohner vergessen. Besonders für die vielen jungen Beduinen, die in Rahat aufwachsen, ist die Situation kaum erträglich.
Viele Junge fühlen sich abgehängt vom modernen Leben. Gleichzeitig identifizieren sie sich nicht mehr mit traditionellen Lebensweisen der Beduinen, sagt Sozialarbeiter Jamal Al-Kirnawi. Sein Motto: Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn Kinder verfeindeter Beduinenclans in Rahat gemeinsam Fussball spielen, kann das Brücken bauen, sagt er und zeigt, wie ein Fussballfeld zum Rückzugsort für junge Beduinen wird. - Mostrar mais