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  • Die Traditionsfirma schlechthin und ein Aufsteiger in der Büroverpflegung treffen aufeinander: Betty-Bossi-Chef Lars Feldmann und Felfel-Mitgründerin Daniela Steiner sprechen im «Eco Talk» über gesundes Essen und gesunde Konkurrenz.

    Vor zwölf Jahren stellte Felfel den ersten Kühlschrank ins Büro und begründete damit einen neuen Trend: frisches Essen aus dem Automaten statt in der Kantine. Betty Bossi dagegen gehört seit über 60 Jahren zur kulinarischen DNA der Schweiz – und hat sich längst zu einem Lebensmittel- und Küchenprodukte-Konzern gewandelt.

    Wie behaupten sich die beiden Firmen im härter werdenden Wettbewerb? Wie gehen sie mit immer neuen Food-Trends um? Und was essen Felfel-Mitgründerin Daniela Steiner und Betty-Bossi-Chef Lars Feldmann selbst am liebsten? Darüber sprechen sie am Swiss Economic Forum in Interlaken mit Eveline Kobler.

  • Die BKW ist die Nummer drei unter den Schweizer Stromkonzernen. Nach einer aggressiven Wachstumsphase wird die BKW nun stärker auf die Energiewende ausgerichtet. Doch langwierige Bewilligungsverfahren und Einsprachen bremsen den Ausbau in der Schweiz.

    Die BKW investiert Milliarden in den Ausbau von Solar-, Wind- und Wasserkraft sowie in die Netzmodernisierung. Gleichzeitig kämpft der Konzern mit Rückschlägen: Der Ausbau der erneuerbaren Energieträger in der Schweiz stockt wegen Einsprachen, die Beteiligung an einem deutschen Kohlekraftwerk führte zu einem Millionenabschreiber. Wie will BKW-Chef Robert Itschner die Blockaden bei Grossprojekten lösen? Und welchen Beitrag leistet der Konzern konkret für eine klimaneutrale Zukunft? Eveline Kobler fragt im «Eco Talk» nach und lotet aus, wie die BKW zur Atomkraft steht auf dem Weg zu Netto-Null.

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  • Sie sorgen für Emotionen, internationale Aufmerksamkeit und hohe Investitionen: Doch welchen wirtschaftlichen Nutzen bringen Grossanlässe wie die Eishockey-Weltmeisterschaft der Schweiz? Und wer trägt die Kosten?

    Mit dem Beginn der Eishockey-Weltmeisterschaft in Zürich und Freiburg am 15. Mai rückt die Schweiz nicht nur sportlich ins internationale Rampenlicht. Grossanlässe füllen Stadien, schaffen Emotionen – doch sie werfen auch wirtschaftliche Fragen auf: Wie gross ist der Nutzen für den Standort Schweiz? Wo bleiben Risiken und Kosten hängen? Wie hoch ist die Akzeptanz in der Bevölkerung und welche Strahlkraft haben solche Events auf Nachwuchsathleten? Darüber spricht Eveline Kobler im «Eco Talk» mit Anna Mehr, Sport- und Event-Dozentin von der Hochschule Luzern, und Bernhard Heusler, Co-Präsident der Schweizer Sporthilfe.

  • Die Schweiz debattiert über ältere Angestellte, die in Zeiten von Fachkräftemangel Teilzeit arbeiten. Sind die Folgen für die Wirtschaft wirklich so gravierend? Und was bedeutet es für die Angestellten selbst, Stichwort Altersvorsorge?

    43 Prozent der 55- bis 64-Jährigen arbeiten Teilzeit, im Vergleich zu 27 Prozent bei den jüngsten Arbeitnehmenden: Die «Lifestyle-Teilzeit» sei also kein exklusives Jugendphänomen, folgert der Arbeitgeberverband. Er kritisiert, dass wegen Teilzeitpensen wertvolle Fachkräfte fehlen und dem Staat wichtige Einnahmen entgehen. Wie gross sind die Einbussen wirklich und was bedeutet ein Teilzeitpensum für die eigene Altersvorsorge? Darüber diskutiert Andi Lüscher mit Patrick Chuard-Keller (Chefökonom Schweizerischer Arbeitgeberverband) und Edith Siegenthaler (Geschäftsleiterin Travailsuisse).

  • Preisempfindliche Kunden, tiefe Margen und harte Konkurrenz aus Italien: Beat Grüter manövriert die Thurgauer Traditionsmarke Bschüssig seit über zwei Jahrzehnten durch den umkämpften Teigwarenmarkt.

    40'000 Tonnen Pasta werden in der Schweiz jährlich produziert. Rund ein Viertel davon kommt von der Marke Bschüssig aus Frauenfeld. Mit 65 Jahren kämpft der Chef um sein Lebenswerk und befürchtet, dass Schweizer Produzenten bald der Schnauf ausgehen könnte. Denn das Pasta-Business ist ein Rappengeschäft. Wie sichert er sich seinen Platz in den Regalen der Grossverteiler? Wie viel «Swissness» steckt eigentlich in Schweizer Pasta? Und kann sie noch mit der Konkurrenz aus Italien mithalten? Darüber spricht Eveline Kobler mit Bschüssig-Chef Beat Grüter.

  • Der Bundesrat bleibt nach der Vernehmlassung dabei und verschärft die Kapitalvorschriften für systemrelevante Banken. Betroffen ist vor allem die UBS. Sie müsste zusätzliches Kapital in Milliardenhöhe aufbauen und sieht ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit bedroht.

    Ein Fall Credit Suisse dürfe sich nicht wiederholen, die Steuerzahler müssten geschützt werden, sagt der Bundesrat. Deshalb sollen künftig systemrelevante Banken in der Schweiz ihre Beteiligungen an ausländischen Tochtergesellschaften vollständig mit hartem Eigenkapital unterlegen müssen. In anderen Bereichen gibt sich die Landesregierung kompromissbereit. Ist der Reformvorschlag ein fairer Kompromiss oder ein Alleingang, der den Finanzplatz Schweiz schwächt? Gelingt die Gratwanderung zwischen Regulierung und Wettbewerbsfähigkeit der letzten verbleibenden Schweizer Grossbank? Oder könnte diese jetzt erst recht ins Ausland abwandern? Darüber spricht Eveline Kobler mit dem Präsidenten der Schweizerischen Bankiervereinigung und Ex-UBS-Chef Marcel Rohner sowie mit dem Wirtschaftsprofessor und Bankenregulierungsspezialisten Yvan Lengwiler.

  • Wie viel Staatspersonal braucht der Mensch? Zumindest weniger als heute, findet die FDP Kanton Zürich und strebt darum eine Verkleinerung der Verwaltung an. Gibt es zu viele Staatsangestellte oder in gewissen Bereichen doch eher zu wenig? Dies das Thema im nächsten «Eco Talk» mit Andi Lüscher.

    Ähnlich wie die Schuldenbremse soll eine «Personalbremse» künftig das Wachstum staatlicher Verwaltungsangestellter eindämmen. So will es jedenfalls die FDP des Kantons Zürich und hat darum eine entsprechende kantonale Initiative lanciert. Das wirft die Frage auf, ob der Staatsapparat hierzulande insgesamt zu gross und zu aufgebläht ist oder ob es in gewissen Bereichen eher zu wenig öffentliches Personal gibt. Tatsache ist: Die Welt ist komplexer geworden, gestiegen sind vielerorts aber auch die Ausgaben fürs Staatspersonal. Darüber und mehr diskutieren im nächsten «Eco Talk» mit Andi Lüscher der Vizepräsident der FDP Kanton Zürich, Matthias Müller, und der stellvertretende Generalsekretär des VPOD Schweiz, Fabio Höhener.

  • Das Reich der Mitte ist längst nicht mehr nur Werkbank für die Welt, sondern zunehmend ein Hightech-Industriestandort. Wie sollen Schweizer Firmen damit umgehen? Darüber diskutieren eine China-Wissenschaftlerin und zwei Firmenchefs im nächsten «Eco Talk» mit Eveline Kobler.

    China hat sich innert kurzer Zeit von der Werkbank der Welt immer mehr zur Hightech-Vorreiterin gemausert – nicht nur im Bereich Elektroautos und Solarenergie – und flutet die Märkte mit seinen Produkten. Die Folge: Schweizer Unternehmen, die mit und in China Geschäfte betreiben, stehen inzwischen in einem harten Wettbewerb mit der Wirtschafts-Supermacht. Wie sich als Firma verhalten? Antworten darauf geben im kommenden «Eco Talk» die China-Wissenschaftlerin Ariane Knüsel, der Pueron-Geschäftsführer Thomas Schweizer und der Belimo-Konzernchef Lars van der Haegen.

  • Die meisten der hierzulande verkauften Spielwaren sind im Ausland produziert worden. Das Schweizer Spielzeuggeschäft ist stark globalisiert. Was sind die Vorteile, was die Nachteile? Darüber und mehr diskutieren im nächsten «Eco Talk» mit Andi Lüscher drei Branchenvertreter.

    Die Schweizer Spielzeugbranche vermochte 2025 ihren Gesamtumsatz – ohne Video- und Computerspiele – zu steigern. Wie laufen die Verkäufe unmittelbar vor Ostern 2026? Was für Spielzeuge liegen im Trend? Und was ist überhaupt ein «gutes» Spielzeug? Darüber diskutieren ein Spielwarenhändler, ein Spielzeughersteller und ein Arzt, der zur kindlichen Entwicklung forscht, im kommenden «Eco Talk» mit Moderator Andi Lüscher.

  • Gesperrte Lufträume wegen des Iran-Kriegs und die sichere Rückführung Tausender Touristen. Die Schweizer Reisebranche ist derzeit gefordert. Wie verändern geopolitische Risiken das Geschäft? Und wie gehen Reisebüros mit veränderten Kundenwünschen um? Dies und weitere Themen im nächsten «Eco Talk».

    Die Welt ist unsicherer geworden. Was bedeutet dies fürs Geschäft von Schweizer Reisebüros? Und wie reagieren sie auf eine immer weiter fortschreitende Digitalisierung? Denn der Wettbewerb innerhalb der Branche ist hoch, die Gewinnmargen eher bescheiden. Martin Wittwer, Präsident Schweizer Reise-Verband, und Sonja Müller Lang, Inhaberin eines Reisebüros, stehen Eveline Kobler im kommenden «Eco Talk» Rede und Antwort.

  • Nach zehn Jahren an der Spitze der Bundesbahnen wird Monika Ribar ihr Amt in diesem Jahr abgeben. Wie fällt ihre persönliche Bilanz aus und sind die SBB fit für die Zukunft?

    Seit 2016 steuert Monika Ribar als Präsidentin die Geschicke der SBB. In ihrer Amtszeit navigierte sie das Unternehmen durch die schwere Coronakrise, feierte historische Passagierrekorde und leitete einen strategischen Kurswechsel ein. Gleichzeitig hinterlässt sie eine Bahn am Anschlag: Die Schuldenlast von über 11 Milliarden Franken ist erdrückend, SBB Cargo ein Dauersorgenkind und das Schienennetz stösst an seine Kapazitätsgrenzen. Überwiegen am Ende die Erfolge oder die ungelösten Baustellen? Wie soll der enorme Spardruck bewältigt werden? Und welche Mammutaufgabe erwartet ihren Nachfolger André Wyss? Das will Eveline Kobler im «Eco Talk» von ihr wissen.

  • Die kriegerische Eskalation im Nahen Osten erschüttert die Weltwirtschaft, verstopft Handelswege und bringt Lieferketten unter Druck. Was heisst das für die Wirtschaft global und in der Schweiz?

    Nach dem Zoll-Hammer steht die Weltwirtschaft bereits vor der nächsten Krise. Wie verändern geopolitische Schocks wie der Krieg im Nahen Osten die Handelsströme, Wirtschaftssysteme und Energiemärkte? Welche Konsequenzen hat das für die Schweiz als kleine, offene Volkswirtschaft und ihre Unternehmen? Hans Gersbach, Co-Direktor der Konjunkturforschungsstelle der ETH (KOF), und Norbert Rücker, Rohstoff-Experte der Bank Julius Bär, analysieren im «Eco Talk» mit Eveline Kobler die Weltlage. Und analysieren, ob die Schweiz Krise kann und durch die vielen Herausforderungen fitter geworden ist.

  • Mit den Babyboomern geht eine ganze Unternehmergeneration in Rente, viele haben ihr KMU selbst gegründet. Wie lässt sich für das Lebenswerk eine geeignete Nachfolge finden?

    KMU gelten als Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Allerdings brauchen 90'000 von ihnen in den nächsten Jahren eine passende Nachfolgelösung, sonst droht die Stilllegung oder eine Liquidation. In Zeiten von geopolitischen Spannungen, Digitalisierung, Fachkräftemangel und zunehmender Bürokratie mangelt es nicht an unternehmerischen Herausforderungen. Soll der Betrieb in der Familie bleiben oder verkauft werden? Was braucht es, damit der Generationenwechsel gelingt? Wie früh muss mit der Nachfolgeplanung begonnen werden? Und wieso sind Frauen bei den Firmenübernahmen noch immer in der klaren Minderheit? Darüber spricht Eveline Kobler im «Eco Talk» mit KMU-Berater Frank Halter und den Unternehmer-Geschwistern Christin und Claudio Walser, die das Familienunternehmen übernommen haben.

  • Reto Gurtner verkauft die Weisse Arena an die lokalen Gemeinden, internationale Investoren gehen leer aus – ein Modell mit Zukunft für Schweizer Skigebiete?

    Er gilt als Bergkönig von Laax. Seit 1992 ist Reto Gurtner das Mastermind hinter der Weissen Arena, baut sie konsequent zum Freestyle-Mekka um. Im letzten Herbst verkauft der Verwaltungsratspräsident sein Lebenswerk für knapp 100 Millionen Franken an die Gemeinden Flims, Laax und Falera – anstatt es internationalen Investoren zu überlassen. Können die Gemeinden das Risiko tragen, das sie mit dem Kauf eingegangen sind? Wie verknüpft man ein Skigebiet mit einem Lifestyle? Wird Skifahren immer unerschwinglicher? Und wie wichtig ist neben dem Winter- das Sommergeschäft? Darüber spricht Eveline Kobler im «Eco Talk» mit Weisse-Arena-Präsident Reto Gurtner.