Эпизоды

  • Jüngste EZB-Zinserhöhung sei ein Fehler gewesen!

    In der aktuellen Podcast-Folge der Geldmeisterin spricht JuliaKistner mit #Dr.HolgerSchmieding , Chefvolkswirt bei Berenberg,über Inflation, Zinsen, Kapitalmärkte und die Frage, welche Anlagen in einem inflationäre Umfeld wirklich Schutz bieten. Seine überraschende Antwort: Momentan sieht er gar keine Inflationstendenzen.

    Die jüngste Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank bezeichnet Holger Schmieding deshalb als Fehler. Der aktuelle Inflationsdruck in der Eurozone komme vor allem von außen,insbesondere durch höhere Energiepreise infolge geopolitischer Spannungen. Auf solche Preisschocks könne die EZB mit höheren Zinsen kaum sinnvoll reagieren. Im Gegenteil: Höhere Finanzierungskosten könnten die ohnehin belastete Konjunktur zusätzlich schwächen.

    Für die kommenden Monate erwartet Schmieding keine weiteren Zinserhöhungen der EZB. Die Inflation in der Eurozone dürfte seiner Einschätzung nach im kommenden Frühjahr wieder inRichtung zwei Prozent zurückgehen. Mittelfristig könne sie allerdings wieder etwas höher liegen, insbesondere wenn Arbeitskräfte knapper werden und dadurch der Lohndruck steigt. Die KI könne den Arbeitskräftemangel nicht komplett kompensieren.

    Auch international sieht Schmieding unterschiedliche Inflationsbilder. In den USA sei der Inflationsdruck stärker hausgemacht: Zölle, höhere Staatsausgaben und eine restriktivere Einwanderungspolitik könnten Preise und Löhne länger oben halten. In China hingegen gebe es eher deflationäre Tendenzen, weil massive Überkapazitäten bei Industriegütern auf die Preise drücken.

    Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet das laut Schmieding: Die Kapitalmärkte könnten davon profitieren, dass die Zentralbanken weniger stark straffen müssen als manche Marktteilnehmer erwarten. Aktien sieht er grundsätzlich weiterhin positiv, während Anleihen kurzfristig von stabileren Renditen profitieren könnten. Langfristig sei bei Staatsanleihen aber Vorsicht geboten, falls dieRenditen in einigen Jahren wieder steigen.

    Gold, inflationsgeschützte Anleihen, Bitcoin und Fiatgeld

    Gold könne zwar davon profitieren, dass die Zinsen doch nicht so stark steigen. Aber aus Inflationssicht für Schmieding sei Gold derzeit kein zwingender Kauf.

    Inflationsgeschützte Anleihen hält Ökonom Holger Schmieding nur bedingt attraktiv. Es sei zu viel Inflationsangst bereits eingepreist. Bitcoin sieht er nicht als Inflationsschutz, sondern als hochvolatile Wette.

    Beim Thema Währungen bleibt Volkswirt Holger Schmieding klar: Der Dollar werde zwar etwas an Marktanteil verlieren, bleibe aber Leitwährung Nummer eins. Weder der chinesische Yuan noch der Euro hätten derzeit die Voraussetzungen, den Dollarabzulösen. Europa fehle dafür unter anderem ein tiefer, einheitlicher Kapitalmarkt.

    Wo Holger Schmieding momentan vorsichtig wäre sei bei stark gestiegenen KI-Werten. Er warnt davor, jetzt unüberlegt auf den Zug aufzuspringen. Interessanter findet er in Europa Themen rund um Verteidigung, Luftfahrt, Raumfahrt, Drohnen undsicherheitsrelevante Technologien. Auch erneuerbare Energien hätten Zukunft, seien aber stark von politischen Rahmenbedingungen abhängig.

    Eine Podcast-Folge, die gehört gehört. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

    Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.

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    #Inflation #Gewinne #Aktien #Teuerung #KI #Arbeitskräfte #defensiv # #diversifizieren #Infrastruktur #Verteidigung #investieren

    Foto: #Berenberg/Bearbeitung GELDMEISTERIN

  • Bullen und Bären - beide haben berechtigte Argumente!

    Ist der KI-Boom an den Börsen noch gesund oder stecken wir schon mitten in der nächsten großen Blase? Das diskutiert Robert Karas, Chief Investment Officer und Partner der WienerPrivatbank Gutmann mit Julia Kistner im Podcast GELDMEISTERIN. Ob also die stark gestiegenen Bewertungen der Technologie- und KI-Werte noch durch echte Gewinne und reale Nachfrage gerechtfertigt sind.

    Das Fazit der Folge: Künstliche Intelligenz ist keine Eintagsfliege und wird Wirtschaft und Alltag nachhaltig verändern. Doch nicht jede Aktie, die irgendwie mit KI zu tun hat ist auch automatisch ein gutes Investment. Wichtig sei eine breit gestreuteAnlagestrategie zu haben, die man auch durchhält, wenn die Märkte korrigieren und dass man nicht nur aus Angst, etwas zu verpassen jetzt noch schnell auf eine Investmenttrend aufspringt.

    Wo es sich aktuell lohnt einzusteigen, dazu mehr in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

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    #Blase #Gewinne #Aktien #Bubble #KI #Streuung #defensiv #investieren #diversifizieren

    Foto: #Gutmann /Bearbeitung GELDMEISTERIN

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  • Sind Rohstoffe in einem neuen Superzyklus?

    In dieser Folge der Geldmeisterin spricht Julia Kistner mit Kapitalmarktexperte #CarstenRoemheld, Kapitalmarktstratege bei #Fidelity darüber, warum Rohstoffe in den kommenden Jahren eine besonders wichtige Rolle spielen könnten.

    Was für einen Rohstoff-Superzyklus spricht: Momentan sehen wir gleichzeitig enorme Investitionswellen in mehreren Bereichen wie KI-Infrastruktur, Energiewende, Energieversorgung, Verteidigung und klassischer Infrastruktur. Diese Nachfrage trifft auf ein Rohstoffangebot, das in den vergangenen Jahren nur begrenzt ausgebaut wurde. Daraus könnte eine längere Phase steigender oder zumindest gutunterstützter Rohstoffpreise entstehen.

    Carsten Roemheld denkt unter anderem um Kupfer, Lithium, Nickel, Kobalt, seltene Erden, Aluminium, Silber, Gold sowie Öl und Gas. Gold nimmt eine Sonderrolle als Absicherung gegen geopolitische Risiken, Schulden, Inflation und mögliche Schwächen klassischer Anlageklassen ein.

    Die meisten Anlegerinnen und Anleger kaufen Rohstoffe nicht physisch. Hier eigneten sich ETFs, ETCs, Rohstoffaktien, Rohstoffaktienfonds und thematische ETFs rund um die Themen Energiewende, Elektrifizierung oder KI-Infrastruktur.

    Auch wenn Carsten Roemheld als soliden Portfolio-Teil oftmals Gold für attraktiver hält als Staatsanleihen seien Rohstoffinvestments kein risikofreier Ersatz für Aktien oder Anleihen, sondern eher eine Beimischung im diversifizierten Portfolio.

    Bei Rohstoffen nicht zu vernachlässigen seien die politischen Risiken, die Rolle Chinas bei seltenen Erden und der Weiterverarbeitung wichtiger Rohstoffe sowie das Währungsrisiko durch den US-Dollar, in denen nach wie vor Rohstoffe zu einem erheblichen Teil fakturiert werden.

    Fazit: Für Rohstoffe spreche in Summe derzeit die starkeNachfrage, das vergleichsweise geringe Angebot, der Inflationsschutz, die relativ niedrige Korrelation mit anderen Anlageklassen und die Absicherung von Assets, die besonders zinsempfindlich seien wie Aktien und vor allem auch Anleihen.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich für Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen des Podcasts im Voraus bedankt.

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    #Super-Zyklus #Gewinne #Aktien #Rohstoffe #Anleihen #Gold #Kupfer #SelteneErden #Silber #investieren #diversifizieren

    Foto: #Fidelity /Bearbeitung GELDMEISTERIN

  • Die Mischung macht´s in unsicheren Börsenzeiten - so lautet seit Jahrzehnten die Standard-Antwort von Fondsmanagern. Damit haben sie schon ein Argument: Diversifikation bleibt einer der wenigen „Free Lunches“ am Kapitalmarkt. Wer Aktien, Anleihenund weitere Anlageklassen kombiniert, kann bei ähnlicher Renditeerwartung das Risiko senken oder bei gleichem Risiko eine bessere risikoadjustierte Rendite erzielen, betont auch Fondsmanager #JakobTanzmeister, Multi-Asset-Stratege bei JP Morgan Asset Management.

    Entscheidend sei, dass Anlageklassen nicht völlig gleichlaufen. Und auch nach dem schwierigen Jahr 2022, in dem Aktien und Anleihen doch gleichzeitig unter Druck gerieten, sieht er weiter gute Gründe für gemischte Portfolios.

    Die wichtigste Anlegerregeln überhaupt sei aber, dass „Time in the Market“ ist wichtiger sei als „Timing the Market“. Jakob Tanzmeister verweist auf historische Auswertungen von JP Morgan Asset Management, wonach selbst Anleger, die kurzvor Krisen investiert haben, langfristig überwiegend besser abgeschnitten hätten als jene, die dauerhaft im Cash geblieben sind.

    Jakob Tanzmeister hält derzeit Europa – auch wegen derInfrastrukturinvestitionen – und die Schwellenstaaten für interessant. In den USA seien zwar die Bewertungen hoch, aber ebenso die Gewinne. Mehr zu Tanzmeisters Investmentstrategien in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich für Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen des Podcasts im Voraus bedankt.

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    #Krise #Gewinne #Aktien #MultiAsset #Anleiehn #Schwellenländer #Europa #USA #investieren #diversifizieren

    Foto: #JPMorgan /Bearbeitung GELDMEISTERIN

  • Brasilien und Südkorea stehen für zwei sehr unterschiedliche Chancen in den Schwellenländern: Brasilien als Rohstoff-, Agrar- und Konsumstory. Südkorea als Technologiemarkt im KI-Zeitalter.Beide Märkte können Diversifikation ins Portfolio bringen, da sie in typischen Kerninvestments wie einen ETF auf den MSCI World nicht enthalten sind meint #MartinBechtloff , ETF-Experte für Deutschland und Österreich bei Franklin Templeton.

    In der aktuellen Podcastfolge der Geldmeisterin nennt Martin Bechtloff die Chancen in Brasilien und Südkorea im Detail:

    In Brasilien ist die Arbeitslosigkeit niedrig, die Löhne steigen, die Inflation ist zurückgegangen und die brasilianische Notenbank hat begonnen, die Zinsen zu senken. Das kann denBinnenkonsum, Investitionen und vor allem Finanzwerte stützen. Dazu kommt Brasiliens Rolle als Rohstoff- und Agrargigant: Das Land ist ein wichtiger Soja- und Baumwollexporteur, profitiert von veränderten globalen Lieferketten und spielt auch bei Energie und seltenen Erden eine strategische Rolle.

    Südkorea wird von vielen Indexanbietern wie MSCI nochals Schwellenland eingestuft, ist aber technologisch hoch entwickelt. Besonders Samsung und SK Hynix profitieren vom KI-Boom, weil Südkorea etwa bei Speicherchips eine zentrale Rolle spielt. Gleichzeitig ist der koreanische Aktienmarkt stark konzentriert, was sowohl Chancen als auch Risiken birgt.

    Mehr Info über die beiden boomenden Märkten in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich für Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen des Podcasts im Voraus bedankt.

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    #Krise #Gewinne #Aktien #Südkorea #Brasilien #Schwellenländer #investieren #diversifizieren #KI

    Foto: #Templeton /Bearbeitung GELDMEISTERIN

  • Europäische Autoindustrie nicht abschreiben, hohe Effiziensteigerungen am Bau möglich

    Die zentrale Frage, die sich Anleger aktuell stellen sollten: wie stark schlagen sich die gestiegenen Ölpreise, Transportkosten und Energieabhängigkeit auf Unternehmen, Verbraucherinnen und Kapitalmärkte durch. In dieser Podcast-Folge der Geldmeisterin spricht Julia Kistner mit #GuyStear, Head of Developed Markets Strategy beim Amundi Investment Institute über die wirtschaftlichen Folgen steigender Energiepreise, die Auswirkungen geopolitischer Spannungen. Amundi rechnet im Szenario einer angespannten Lage rund um die Straße von Hormus mit Ölpreisen um etwa 90 US-Dollar pro Barrel. Das wäre deutlich höher als zu Jahresbeginn. Besonders betroffen sind laut Stear energieintensive Branchen: Transport, Luftfahrt, Chemie, Düngemittelproduktion und Teile der Industrie. Bei Unternehmen entscheidet vor allem, ob sie höhere Inputkosten an ihre KundInnen weitergeben können. Ein klares Bild hierzu könnten erst die kommenden Quartale liefern.Gleichzeitig gibt es auch Gewinner. So können Energieproduzenten außerhalb der Krisenregionen von höheren Preisen profitieren. Auch Unternehmen, die weniger direkt von Energiepreisen abhängig sind und zugleich von strukturellen Trends wie Künstlicher Intelligenz und hohen Investitionen in Rechenzentren, Infrastruktur und Automatisierung profitieren, bleiben interessant.

    Stear sieht hohe Investitionen in künstliche Intelligenz als wichtigen Motor, vor allem für die USA, aber auch zunehmend für Europa. Telekommunikations- und Kommunikationsdienstleister könnten vom steigenden Datenverkehr profitieren. Auch Finanzwerte könnten durch höhere Investitionstätigkeit, Kreditnachfrage und ein Zinsumfeld mit wieder höheren Renditen Rückenwind bekommen.Bei Konsumwerten ist Amundi vorsichtiger. Höhere Energiepreise, höhere Zinsen und ein schwächerer finanzieller Spielraum vieler Haushalte könnten sowohl zyklische Konsumwerte als auch Teile des Basiskonsums belasten. Auch Tourismus und Luftfahrt könnten darunter leiden, wenn Haushalte mehr Geld für Energie, Mobilität und Wohnen ausgeben müsse.

    Spannend bleibt die Autoindustrie: Trotz aktueller Belastungen sieht Stear langfristige Chancen. Europäische Autobauer verfügen über viel Know-How in industrieller Fertigung, Prozessmanagement und automatisierter Produktion. Wenn KI stärker in die physische Welt kommt - etwa über Robotik, Drohnen oder neue Produktionsprozesse - könnten Industrie- und Autounternehmen davon profitieren.Auch Gesundheit und Biotechnologie bleiben aus Sicht von Amundi strukturell interessant. Eine alternde Bevölkerung sorgt weiter für Nachfrage nach Medikamenten und Gesundheitsdienstleistungen. KI könnte zusätzlich helfen, Forschung, Entwicklung und Prozesse im Gesundheitsbereich zu verbessern.Beim Immobiliensektor ist das Bild gemischt. Rechenzentren und neue Infrastruktur schaffen Nachfrage. Besonders interessant könnte KI im Bauwesen werden, wenn Robotik und Automatisierung langfristig die Produktivität steigern und Baukosten senken.Musik sieht Guy Stears auch bei grünen Technologien. Steigende Energiepreise und geopolitische Unsicherheit wirken als Katalysator für Elektrifizierung, erneuerbare Energien und Energieunabhängigkeit. Länder und Unternehmen, die stärker auf eigene Energieproduktion setzen - etwa durch Wind, Solar oder Atomkraft - könnten strukturell besser aufgestellt sein.Viele neue Investmentideen und viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner.

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    #Krise #Ölpreis #Aktien #Anlagestrategie #investieren #Gewinne #KI

    Foto: Amundi /Bearbeitung GELDMEISTERIN

  • Warum können die Aktienmärkte trotz geopolitischer Krisen, Inflation, hoher Energiepreise und hoher Unsicherheiten so erstaunlich robust bleiben? Das erklärt #Arne_Tölsner, Head of Client Group DACHbei Capital Group im Gespräch mit der GELDMEISTERIN folgendermaßen: Ihm zufolge sind kurzfristige Marktschwankungen durch Kriege, Konflikte oder Ölpreisschocks zwar ernst zu nehmen. Langfristig seien es aber vor allem die Unternehmensgewinne die die Richtung an den Börsen vorgeben.

    Laut einer aktuellen Global-Equity-Studie von Capital Group haben die Gewinne der weltweit größten börsennotierten Unternehmen zuletzt ein Rekordniveau erreicht. Gleichzeitig blieben auch Dividenden und Aktienrückkäufe hoch. Das habe auch damit zu tun, dass einige strukturelle Investmentthemen derzeit klassische Konjunkturzyklen überlagern. Dazu zählen vor allem:

    Künstliche Intelligenz als Produktivitäts- und Investitionszyklus Verteidigung und Sicherheit durch die hierfür steigenden staatlichen Ausgaben Die Energie- und Netzinfrastruktur, die weltweit kräftig ausgebaut werden. Die Digitalisierung, Automatisierung und der Ausbau der kritischen Infrastruktur robuste Geschäftsmodelle in den Bereichen Gesundheit, Industrie und bei ausgewählten Finanzwerten.

    Tölsner betont, dass KI nicht nur ein Thema für klassische Technologieunternehmen ist. Entscheidend sei vielmehr, welche Unternehmen KI tatsächlich nutzen können, um Produktivität, Margen und Ertragskraft zu verbessern. Profiteure könnten daher entlang der gesamten Wertschöpfungskette liegen: Halbleiter, Rechenzentren, Stromnetze, Industrieausrüstung, Software, Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen.

    Ob andererseits Aktien aktuell schon zu teuer sind müsse man differenzierter betrachten: Die Bewertungen seien teilweise anspruchsvoll, aber die Kurse können aufgrund steigender Gewinnerwartungen durchaus gerechtfertigt sein. Man müsse noch mehr als bisher auf die Qualität, Bilanzstärke, Preissetzungsmacht und ein tragfähiges Geschäftsmodell des Unternehmens achten.

    Für Anlegerinnen und Anleger lautet die zentrale Botschaft: Nicht versuchen, den Markt perfekt zu timen. Wer zu lange an der Seitenlinie steht, verpasst oft genau jene starken Börsentage, die nach Korrekturen besonders wichtig sind. Deshalb empfiehlt Tölsner eine langfristige, global diversifizierte Strategie mit Aktien und Anleihen, abhängig vom persönlichen Anlageziel und Risikoprofil.

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    #Krise #Gewinne #Aktien #Anlagestrategie #investieren #diversifizieren #KI

    Foto: #Capital_Group /Bearbeitung GELDMEISTERIN

  • Die Frage, ob die Börsenkurse 2026 tendenziell steigen oder fallen beantwortet Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege bei Shareholder Value Management AG klar mit einerSeitwärtsbewegung, die wir bis Ende des Jahres sehen werden. „Das Entscheidende ist schon, was der Ölpreis macht“ , hält Heiko Böhmer derzeit den Ölpreis für das wichtigste Marktsignal. Wobei man eigentlich nicht mehr Prognosen abgeben,sondern nur in Szenarien argumentieren kann. In wenigen Szenarien gehe man davon aus, dass der Ölpreis nachhaltig unter 100 US-Dollar je Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent rutscht.

    Heiko Böhmer sieht derzeit attraktive Bewertungen in Europa und interessante Kaufgelegenheiten bei europäischen Small- und Midcaps, bei Versicherungen und Bio-Pharmaausrüster. Auch Unternehmen, die teilweise zu Unrecht als die großen Verlierer der KI-Technologie gesehen werden und über Gebührabgestraft wurden wie SAP oder Scout24 seien ein Blick wert, ebenso wie Unternehmen mit einer starken Marktposition wie Fielmann in Deutschland.

    US-Aktien könne man aber schon wegen des KI-Booms nicht abschreiben. Im KI- und Pharma-Goldrausch seien jetzt die „Schaufelhersteller“ spannend.

    Spannend ist auch die aktuelle Folge der GELDMEISTERIN mit Heiko Böhmer, gespickt mit aktuellen Investmentideen.

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    #KI #USA #HomeBias #Aktien #Anlagestrategie # #investieren #diversifizieren #Europa

    Foto: #Shareholder-Value-Management AG/Bearbeitung GELDMEISTERIN

  • Die Börsen schwanken zwischen Euphorie und Unsicherheit. Geopolitische Spannungen, Tweets mit Marktwirkung, schwankende Ölpreise und die Frage nach Inflation und Zinsensorgen für Nervosität bei vielen Anlegerinnen und Anlegern. Doch wie sollte man in so einem Umfeld investieren?

    #Thomas_Meyer_zu_Drewer, Vertriebschef für ETFs bei Amundi Deutschland & Österreich spricht mi Julia Kistner in der aktuellen Podcast-Folge GELDMEISTERIN, über die aktuelle Lage an den Kapitalmärkten und darüber, warum langfristiges Denken gerade jetzt entscheidend ist.

    Gemeinsam analysieren sie die Rolle der USA als dominierende Börsennation, die Bedeutung der „Magnificent Seven“, den Einfluss von Ölpreis und Nahost-Konflikt auf Inflation und Zinsen sowie die Frage, warum ETFs vielen Anlegern helfen können,in turbulenten Marktphasen ruhiger zu bleiben und warum ETFs vor allem beim langfristigen Investieren aktiv gemanagten Fonds in der Regel überlegen sind.

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    #ETF #USA #langfristig #Aktien #Anlagestrategie # #investieren #diversifizieren

    Foto: Amundi/Bearbeitung GELDMEISTERIN

  • Der größte Feind des Anlegers sitzt vor dem Spiegel

    ... findet Finanzberater und Buchautor #SimonBuck. Wir lassen uns von Emotionen leiten statt eine klare Investmentstrategie zu verfolgen. An die sollten wir uns zurren wie Odysseusan den Masten, um in turbulenten Zeiten den Sirenen, sprich dem Medienlärm zu widerstehen.

    Mit seiner ganz persönlichen Anlagestrategie sollte man regelbasiert investieren statt auf sein Bauchgefühl zu hören.

    Ein einfaches Beispiel für regelbasiertes Investieren wäre:

    70 % globale Aktien (ETF)30 % Anleihendas Ganze mit einem monatlichen Sparplan besparen und dann jährliches Rebalancing durchführen. Das heißt je nach Kursentwicklungen das Portfolio wieder an die ursprüngliche Anlagestrategie – im Beispiel 70 Prozent globale Aktien, 30 Prozent Anleihen - anzupassen.

    Man handle so automatisch antizyklisch ohne emotionale Fehlentscheidungen, erklärt Simon Buck in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN und in seinem neuen Geldratgeber„Stecknadel oder Heuhaufen“, erschienen im #campusVerlag.

    Bedenken sollte man in jedem Fall, dass Inflation für stille Verluste sorge: 100.000 Euro heute werden in zehn Jahren deutlich weniger wert sein. Insofern sei Cash gar nichtso viel wert, wie man landläufig glaubt.

    Auch eine Immobilie ist nicht immer ein gutes Investment, bindet zuerst einmal viel Kapital, dass man am Kapitalmarkt womöglich besser verzinst investieren könne, so seine These – nicht die des Podcast-Hosts.

    Mehr Ideen zu krisenfesten Anlagestrategien, mit denen man auch aktuelle geopolitische Krisen finanziell weitreichendunbeschadet übersteht liefert Simon Buck in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN und in seinem Geldratgeber.

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    #Fonds #ETF #diversifizieren #Anlagestrategie #Bauchgefühl #Sparplan #Rebalancing #Aktien #Anleihen

    Foto: Simon Buck, campus Verlag/Bearbeitung GELDMEISTERN

  • Seit Jahresbeginn ist die Aktie von Warren Buffett´s Beteiligungsholding Berkshire Hathaway in Euro um rund fünf Prozent, in Dollar um sechs Prozent gefallen. Das, obwohl der „US-amerikanische Bauchladen“ mit den Schwerpunkten (Rück)Versicherungen, Eisenbahn, Konsumwerte, Stahl- und Erdölindustrie und mit der größten Position Apple und neuerdings ein paar Milliarden Alphabet-Aktien wieder einmal erstklassige Quartalsergebnisse lieferte. VonJänner bis Ende März 2026 stieg der operative Gewinn der Berkshire um 18 Prozent auf 11,35 Milliarden US Dollar. Der Überschuss durch Buchgewinne, inklusive Aktiengewinne verdoppelte sich auf 10,1 Milliarden US-Dollar. Greg Abel hatknapp 400 Milliarden US-Dollar Cash in der Kasse. Gerechnet wird mit weiteren Aktienrückkäufen, da es bei den aktuellen Kursniveaus für so einen großen Tanker wie die Berkshire Hathaway es derzeit nicht viele günstige Gelegenheiten für Firmenzukäufe gäbe.

    Nicht nur die Nachfrage nach Berkshire Hathaway-Aktien,auch die Zahl der Besucher des populären Annual Meetings der Berkshire am 2. Mai 2026 in Omaha ist laut US-Wirtschaftssender CNBC deutlich gesunken. Ist der neue CEO Greg Abel nicht mehr ein Zugpferd wie seine Vorgänger Warren Buffett und Charly Munger? Oder liegt es daran, dass internationale Investoren um den größten Kapitalmarkt der Welt, die USA einen Bogen machen?

    Es ist ein bisschen von beidem, meint der deutsche Value-Investor Hendrik Leber, Gründer von Acatis. Er selbst sei auch zum ersten Mal seit Jahren nicht live dabei in Omaha gewesen, sondern verfolgte das HV-Spektakel fußfrei in der ersten Reihe vor dem Bildschirm: „Greg Abel wirkte noch ein wenig bürokratisch in seinem Redestil. Da muss man ihm ein wenig Zeit geben. Aber er hat inhaltlich schon deutlich seine eigene Handschrift gesetzt. Er ist viel detaillierter auf die einzelnen Geschäftsbereiche eingegangen. Auch hat er erstmals im Energiebereich davon gesprochen, dass man sich auch von Unternehmen trennen werde, wenn etwa die Staaten hinsichtlich der Waldbrände nicht besser kooperieren, die die Berkshire-Bilanz belasten. Auch will Greg Abel einen Schwerpunkt auf effizienterer Nutzung von KI setzen.“

    Was allerdings bei Abel´s ersten Annual Meeting alsCEO nicht zur Sprache kam, sei die mangelnde Nachhaltigkeit von Berkshire – der Grund, weshalb Acatis seine Anteile an Berkshire reduziert habe.

    Warum die Berkshire Hathaway-Aktie immer noch ein Kaufwert ist sowie über den Generationswechsel in seiner eigenen Fondsboutique mit 1. Juli 2026 und über das erste ETF-Produkt von Acatis spricht Value-Investor Hendrik Leber in dieser Folge der GELDMEISTERIN.

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    #Berkshire #USA #Greg_Gabel #Beteiligungen #KI #Value #Aktien #investieren

    Foto: GELDMEISTERIN

  • Die Geopolitik, Energieversorgung und neue Machtverhältnisse prägen aktuell die Finanzmärkte. Mit der Brille des Langfristanlegers sieht Aktienexperte Wolfgang Matejka, Geschäftsführer von Matejka & Partner Asset Management die Entwicklung folgendermaßen: „Die Amerikaner werden ein wenig schwächer werden. Nicht nur, was den US-Dollar, sondern auch was die Wettbewerbsfähigkeit betrifft. China und Indien dahinter werden langsam konstant stärker. Das wird in Zukunft zu einer Balance am Globus führen.“

    Konflikte und Unsicherheiten sorgten für kurzfristige Volatilität.Langfristig entscheidend sei die Energie- und Rohstoffsicherheit. Strategische Unabhängigkeit werde zum globalen Megatrend. Daher sei die Energiewende unumkehrbar, wobei fossile Energien gleichzeitig relevant bleiben. Die Rohstoffabhängigkeit, insbesondere von China werde aktiv reduziert.

    Soll heißen: „Klassische ,einfach global investieren´-Ansätzestoßen an Grenzen. Es wird mehr regionale Differenzierung notwendig mit Fokus auf Asien, insbesondere auf Indien, aber auch auf Europa und rohstoffreiche Emerging Markets.°

    Warum der Höhenflug der Wiener Börse anhält, habe wesentlich mit der Ukraine-Phantasie zu tun: Internationale Anleger wollten sich für den Friedens-Fall schon einmal auf einer sicheren Ostbörse in Pole-Position begeben und alssolche wird Wien gesehen.

    Wolfgang Matejka, der mit Mozart One selbst einen Österreichfonds managt, sieht in den rotweiß-roten Unternehmen Politec, AMAG, Marinomed, Kapsch TraffiCom und Frequentis viel Zukunftsmusik, wobei letztere Aktie zuletzt schon sehr gut gelaufen ist.

    Mehr zu Wolfgang Matejka´s Aktienfavoriten in dieser Folge der GELDMEISTERIN.

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    #Geopolitik #USA #Asien #Europa #Rohstoffe #Indien #Unabhängigkeit #Aktien #investieren #diversifizieren

    Foto: Wolfgang Majeka/ Bearbeitung GELDMEISTERIN

  • Wie gelingt es, Vermögen ohne schlaflose Nächte durch unsichere Zeiten zu steuern? Damit beschäftigt sich #MartinaPokorny, Mitbegründerin der unabhängigen Vermögensverwaltung MKP Invest in dieser aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.

    Profis denken zuerst an mögliche Verluste, nicht an die Gewinne, hält Martina Pokorny ein professionelles Risikomanagement essentiell für den Veranlagungserfolg. Mit Absicherungsstrategien bei Aktien und Anleihen, aktives Reagieren auf Marktbewegungen sowie dem obersten Ziel, große Einbrüche zu vermeiden sei man als Anleger langfristig erfolgreicher.

    Ihr Ausblick für die nächsten Monate: Die geopolitischen Risiken bleiben hoch, die USA bleiben Wirtschaftsmotor und der Einfluss der Notenbanken, vor allem der US-FED bleiben hoch. KI bleibt der langfristige Treiber von Wirtschaft und Börsen.

    Chancen sieht Martina Pokorny bei

    selektiven KI-InvestmentsEnergie & Infrastruktur in EuropaQualitätsunternehmen

    Achten sollte man auch auf die Risiken:

    die politische Einflussnahme auf die Geldpolitikhohe Bewertungensteigende Volatilität, sprich Kursschwankungen.

    Die Funktion der einzelnen Assetklassen sieht sie folgendermaßen

    Aktien: RenditetreiberAnleihen: StabilitätGold: Beimischung, aber kein Ersatz Immobilien: sieht sie kritischPrivate Equity: interessant, aber illiquide

    Das wichtige Grundprinzip sei auf Diversifikation und Liquidität zu achten.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich freuen würde, wenn ihr diesen Podcast liked, kommentiert und weiterempfiehlt, damit noch mehr den Kanal aufmerksam werden.

    Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.

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    #Geopolitik #Risikomanagement #Aktien #Anleihen #PrivateEquity #Gold #Wandelanleihen #Aktien

    Foto: MKP Invest/ Bearbeitung GELDMEISTERIN

  • Nachhaltiges Investieren sei nicht out, es sei nur ein flexibler Begriff, der sich im Laufe der Zeit immer schon verändert habe, erklärt Armand Colard. Er ist Gründer von ESG Plus, die Finanzprodukte unter nachhaltigen Gesichtspunkten bewerten. So sind Waffen seit dem Ukraine-Krieg und den zunehmendengeopolitischen Konflikten ein zentrales Investmentthema geworden. Viele Privatanleger würden aber weiterhinstrikt waffenfrei investieren wollen.

    Auch bei institutionellen Investoren geben alleine schon die Compliance-Richtlinien Begrenzungen für Umsätze mit Waffen vor. In Österreich sind die Pensions- und Vorsorgekassen hier sehr strikt. So landen Staatsanleihen aus Ländern mit einem Verteidigungsbudget von mehr als drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts derzeit nicht in ihrem Depot. Hier haben aber vor allem der Ukraine-Krieg und die verschärften globale Konflikte dazu geführt, dass sie gerade ihre diesbezüglichen Ausschlusskriterien auf vier Prozent der Wertschöpfung aufweichen. Dies, weil zu viele Staaten gerade nicht mehr investierbar werden. Auch fordert etwa das Nato-Bündnis Verteidigungsausgaben von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts von ihren Mitgliedsstaaten ein.

    Maximal vier Prozent der Wertschöpfung für Militärausgaben ist auch das Limit, dass sich eines der strengsten nachhaltigenGütesiegel in Europa, das österreichische Umweltzeichen bei Staatsanleihen setzt. Beim deutschen FNG-Gütesiegel liegt die Toleranzgrenze bei fünf Prozent für Fonds und ähnlicheInvestmentprodukte.

    Cleanvest, die im Internet kostenlos zugängigenDatenbank von ESG Plus bietet weiterhin auch eine Nullprozent-Grenze. Wer zwischen „legitimer Verteidigung“ und „aggressiver Aufrüstung“ unterscheiden möchte, für den hat ESG Plus nach der „Arema“-Methodik ein eigenes Tool entworfen, abrufbar auf arema.at. Den besonders gefährdeten Nachbarstaaten von geopolitischen Krisenregionen wird damit ein höheres Verteidigungsbudget zugebilligt. Auf der Webseite findet man auch eine interaktive Weltkarte, die die aktuellen Militärbudgets der Länder ausweist. In Österreich sind es 0,88 Prozent, in Israel 6,2 Prozent des BIP! Hier greift ESG Plus auf die Daten des renommierten schwedischen Friedensforschungsinstituts SIPRI zurück.

    Weitere Ideen für Vermögen schaffen ohne Waffen hörst Du in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN mit Armand Colard.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

    Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.

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    #Waffen #Frieden #Ausschlusskriterien #nachhaltig #Verteidigung #Angriff #Staatsanleihen #Aktien

    Foto: ESG Plus / Bearbeitung GELDMEISTERIN

  • Dividendentitel sind kein Allheilmittel, aber aktuell spannend

    Der Meinung ist @TilmannGaller, Chefstratege von JP Morgan Asset Management im Gespräch mit der #GELDMEISTERIN.

    In den letzten Jahren wurden Dividendenstrategien von Tech- und Wachstumswerten überstrahlt. Bei den hohen geopolitischen Risiken und den Übertreibungen im Tech-Sektor sehe man eine Rückkehr zu stabileren Investmentstrategien. Dividendenstrategien seien defensiver. Wenn der Markt zehnProzent nach korrigiert, korrigierten Dividendenaktien oftmals nur acht Prozent. Sie würden weniger schwanken, dafür in Boomphasen auch weniger Performance bringen.

    Der klassische Fehler sei, nur auf die Höhe der Dividende zu achten. Besser sei eine Kombination aus solider Ausschüttung und nachhaltigem Dividendenwachstum.

    Da höhere Zinsen zukünftige Gewinne stärker bestrafen, fährt man bei steigender Inflation mit Dividendentiteln in der Regel besser als mit Wachstumsaktien.

    Im Podcast GELDMEISTERIN spricht Kapitalmarkt-Experte Tilmann Galler über den Dollar als Krisengewinner,warum die Emerging Markets wieder unter Druck sind, Gold vorerst nicht mehr der klare Sieger ist und er andere Real-Investments, etwa in Immobilien, in Infrastruktur oder Transport derzeit attraktiver findet als das Edelmetall.

    Auf die Frage, ob er 2026 insgesamt das Glas an den Kapitalmärkten eher halb leer als voll sieht meint Tilmann Galler: „Wir haben ein halb volles Glas – aber eines, das gerade kräftig geschüttelt wird."

    Viel Hörvergnügen wünscht #JuliaKistner

    Das Gespräch wurde Anfang März 2026 auf dem FONDS professionell-Kongress Wien aufgezeichnet

    Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.

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    #Aktien #Dividenden #anlegen #Investment #Wachstum #Volatilität #defensiv #Podcast #Fonds #ETF

    Foto: #JPMorganAssetManagement /Bearbeitung Geldmeisterin

  • Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, sollte sich nicht mit kurzfristigen Marktbewegungen oder geopolitischen Schlagzeilen beschäftigen, sondern auf ein solides, durchdachtes Konzept setzen, so der Ratschlag von @PhilippVorndran, Kapitalmarktstratege bei #Flossbach von Storch. Getreu dem Börsenmotto: Zeit im Markt schlägt den Versuch, den Markt zu timen.

    Ein strukturierter Vermögensaufbau beginnt mit zwei einfachen, aber von vielen Anlegern unbeantworteten Fragen:

    Welche Rendite brauch ich?Wie lange kann ich das Geld investieren?

    Diese beiden Faktoren bestimmen die gesamte Strategie. Wer früh beginnt, profitiert massiv vom Zinseszinseffekt, der über Jahrzehnte eine enorme Ertragswirkung entfaltet.

    Gerade für Investment-Einsteiger seien komplexe Strategien mit Regionen-, Branchen- oder Timing-Wetten unnötig. Da eigneten sich besser zwei bis drei breit gestreute Aktienfonds oder ETFS, statt selbst herumzudocktern.

    Ein klassischer Ansatz für Einsteiger wäre ca .50 Prozent globale Aktien im Portfolio zu haben und die übrigen 50 Prozent in defensive Anlagen wie Anleihen von soliden Schuldner oder Festgeld zu investieren.

    Wer jung ist, etwa 25 Jahre, sollte aber stärker auf Aktien und Unternehmensrisiken setzen. Staatsanleihen haben im Portfolio junger Menschen nichts zu suchen. Sie schlagen langfristig nämlich nicht die Inflation.

    Gold empfiehlt er ca. mit fünf Prozent beizumischen.

    Ein großer Fehler ist, zu viel Geld an der Heimatbörse zu investieren. Auch stimme es nicht, dass von Gewinnmitnahmen noch niemand arm geworden ist. Oft nimmt man sich durch Aus- und Wiedereinstiege den Vorteil des Zinseszinseffekts und steigt nicht wieder ein, wenn der Kurs zwischenzeitlich um zehn Prozent und mehr gestiegen sei.

    Auch führe die Angst vor Schwankungen zu falschen Entscheidungen. Übermäßiges Handeln sei oftmals von der Finanzindustrie Gebühren-getrieben. Den Schneeball gelte es möglichst lange rollen zu lassen!

    In dieser Folge gibt Philipp Vorndran noch jede Menge weitere Tipps für den langfristige Vermögensaufbau.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

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    #Anleihen #Gewinnmitnahmen #anlegen #Investment #Akien #Podcast #Fonds #ETF

    Foto: Flossbach von Storch/ bearbeitet Gelmeisterin

  • Während große Tech-Konzerne stark im Fokus stehen, lohnt sich ein genauer Blick auf Unternehmen, die indirekt von Künstlicher Intelligenz profitieren – etwa durch Effizienzgewinne, Datenvorteile oder stabile Geschäftsmodelle mit strukturellem Wettbewerbsvorteil, meint @FrankFischer ,Chief Investment Officer bei #ShareholderManagement AG.

    Dabei stelle sich die zentrale Frage: Wer gewinnt durch KI und wer gerät unter Druck. Gerade im Softwarebereich zeige sich, dass etablierte Systeme mit hoher Vertrauensbasis (z. B. ERP-Systeme wie SAP) weiterhin eine starke Positionhaben. Gleichzeitig entstehen neue Risiken durch agile Wettbewerber und sinkende Eintrittsbarrieren.

    Spannend wird es bei klassischen Branchen: Versicherungen profitieren von der Automatisierungund Effizienzsteigerung durch KI, während Bereiche wie Chemiedistribution oderPharma-Zulieferer indirekte Profiteure eines langfristigen Trends sind.

    Gerade bei KI-Aktien spiele die auch das Thema Bewertung eine große Rolle: Nach derKorrektur vieler KI-Aktien sieht Frank Fischer wieder Chancen für antizyklischeInvestoren – allerdings mit Fokus auf Sicherheitsmarge und langfristige Perspektive statt kurzfristigem Hype.

    Eine GELDMEISTERIN-Folge für alle, die KI nicht nur als Trend, sondern als Investmentstrategie verstehenwollen.

    Viel Hörvergnügenwünscht Julia Kistner

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    #KI #Bewertung #anlegen #Investment #Ausblick

    Foto: Shareholder Value/ bearbeitet Gelmeisterin

  • „Kurzfristige geopolitische Schocks sorgen zwar fürVolatilität an den Märkten, doch langfristig bleiben strukturelleWachstumstreiber wie Technologie, Investitionen und Konsum entscheidend für dieEntwicklung der Weltwirtschaft“, fasst @ChristianScherrmann, US-Ökonom der #DWS die aktuelle Lage zusammen. Die zentraleFrage sei, wie lange die Ölpreise so hoch bleiben. Kurzfristige Ölpreisschocks würden sich heute deutlich weniger stark auf das Wirtschaftswachstum durchschlagen als noch in früheren Jahrzehnten. Die Weltwirtschaft ist heute weniger abhängig vom Öl und viele Volkswirtschaften sind stärker elektrifiziert.

    Besonders interessant sei die Resilienz der Wirtschaft im Kriegs-führenden Land USA. Trotz politischer Spannungen, Handelskonflikten und geopolitischer Unsicherheiten bleibt das Wachstum robust. Ein stabiler Arbeitsmarkt stütze den Konsum, während Investitionen, insbesondere im Bereich künstlicheIntelligenz, weiterhin wichtige Wachstumstreiber darstellen.

    Auch sind von der Sperre der wichtigen Öltransitroute,die Straße von Hormus, großteils China, auch Europa, aber weniger die USA betroffen.

    Ein Rundumblick auf die aktuelle Weltwirtschaftslagedurch die Brille des US-Wirtschaftsexperten Christian Scherrmann in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.

    Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

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    #Ölpreis #Schock #USA #Dollar #Aktien #Resilienz #Wirtschaft #DWS #Technologie #Iran-Krieg #Podcast #anlegen #Investment #Ausblick

    Foto: DWS/ bearbeitet Gelmeisterin

  • 2025 und Anfang 2026 liefen Europa, Asien, Japan besser als die USA. Mit der Eskalation des Krieges im Mitttleren Osten ist wieder Kapital in die USA zurückgeflossen. „Wir werden eher eine Schaukelbörse als einen klaren Trend sehen", erwartet Dr.Ulrich Kaffarnik, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung bei DJE Kapital AG. „Entscheidend wird sein, ob die Ölpreise wegen der Unpassierbarkeit der Straße von Hormus länger hoch bleiben. „Historisch war die Straße von Hormus noch nie dauerhaft geschlossen", so Ulrich Kaffarnik, „ein längeres Blockade-Szenario wäre ein echter Konjunkturschock." In der aktuellen Schockphase waren der US-Dollar (ca. +2% gegenüber dem Euro) und überraschend auch der Bitcoin die auffälligsten Absicherungen, die funktionierten..Im Jahr 2026 werde der KI-Hype zwar abflachen, KI bleibe aber ein wichtiges Investmentthema.Mit dem Vorbehalt weiterer politischer Eskalationen rechnet der DJE-Investmentstratege für 2026 mit Aktienrenditen von rund sieben Prozent und mit Kupons von drei bis vier Prozent bei Anleihen. Ein spannender Kapitalmarktausblick von Ulrich Kaffarnik, der einfach gehört gehört. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

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    #Diversifikation #Europa #USA #Magnificent_Seven #Dollar #Aktien #Podcast #anlegen #Investment #Ausblick

    Foto: Kaffarnik/ bearbeitet Gelmeistgerin

  • Raus aus den USA = raus aus dem Klumpenrisiko

    Einen positiven Kapitalmarktausblick auch für 2026 gibt Stefan Neubauer, der neue CEO der Kathrein Privatbank. Das Bank-interne 15 Indikatoren-Modell (Bull &Bear Barometer) gäbe weiterhin ein positives Signal für Aktien.

    Wie viele Institute hat auch sein Bankhaus derzeit Europa übergewichtet und die USA leicht untergewichtet. Dies, indem man das Klumpenrisiko reduziert, das die „Magnificent Seven“ - die kapitalstärksten sieben Technaktien direkt - oder indirekt über die Weltaktien-ETFs - derzeit ins Portfolio bringen. Eigentlich sind es nur noch die „Glorreichen Sechs" - Apple, Microsoft, Alphabet, Meta, Amazon, Nvidia. Tesla wird hier oftmals nicht mehr dazu gezählt.

    Neben der Wertpapierwahl sei ein besonders aktives Risikomanagement eine Kernstrategie des Private Bankings. Mehr denn je spielt hier auch die Währungsabsicherung eine Rolle. Bei Kathrein Privatbank habe man das Dollar-Exposure teilweise abgesichert. Hier sei das Ziel Schwankungen zu reduzieren und reale Renditen abzusichern. Für Privatanleger sei hingegen die Währungsabsicherung oftmals zuaufwendig und zu kostspielig.

    Als Kunde ist man in Österreich übrigens ab einem frei verfügbaren Anlagevermögen von 500.000 Euro für Privatbanken interessant.

    Das Credo von Stefan Neubauer: „Zeit im Markt wichtiger als Market Timing.“

    Viel Hörvergnügen mit der GELDMEISTERIN wünscht Podcast-Host Julia Kistner.

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    #Diversifikation #Europa #USA #Magnificent_Seven #Klumpenrisiko #Risikomangement #Dollar #Absicherung #Aktien #Podcast #anlegen

    Foto: Kathrein Privatbank / bearbeitet Gelmeistgerin