エピソード
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Tatjana Scheel war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 08.07.22 um 20:00 Uhr aus ihrem Debütroman »Vielleicht habe ich dich nur erfunden« (2022, Haymon Verlag) gelesen.
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Tatjana Scheel
lebt als Drehbuchautorin in Berlin. Schon mit sieben Jahren schrieb sie ihre erste Kurzgeschichte, in der die Liebe zwischen einem Apfel und einer Birne tragisch endete. Später studierte sie Drehbuch an der Filmuniversität Babelsberg und entdeckte ihre Leidenschaft für das Schreiben von Serien. Die Autorin wird von dem Wunsch angetrieben, komplexe Themen mit Leichtigkeit zu erzählen.»Vielleicht habe ich dich nur erfunden«
Der erste Sprung ins kalte Wasser ist belebend. Als Alex wieder auftaucht, ist da Sheela. Selbstbewusst, unberechenbar, der Blick durchdringend. Ein paar Tage unter der Sonne Siziliens nur haben die beiden, um auszufechten: wer es an die Oberfläche schafft, wem Luft zum Atmen bleibt. Wer von den beiden bestimmt, in welche Richtung das Ganze geht. Alex steht kurz vor dem Abitur und weiß nicht, wohin mit ihren Gefühlen. Viel zu viel von ihr will nach draußen und sucht nach Widerhall in Sheela. Alex sehnt sich danach, sich fallen lassen zu können. Doch Sheela schreibt – ohne Rücksicht auf die Befindlichkeiten anderer – ihre eigenen Regeln. Und verschwindet nur einen Moment später wieder. Damit beginnt es, das unbestimmte Verlangen, das Alex antreibt.Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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© 2022 homochrom
Veröffentlichung des gelesenen Textauszugs mit freundlicher Genehmigung des Verlags Haymon: haymonverlag.at -
Stefan Hornbach war einer von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 10.07.22 um 19:00 Uhr aus seinem Debütroman »Den Hund überleben« (2021, Carl Hanser) gelesen.
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Stefan Hornbach
geboren 1986 in Speyer, studierte Theaterwissenschaft, Psychologie und Neuere deutsche Literatur in München, Schauspiel an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Mit seinem Theaterstück »Über meine Leiche« gewann er den Osnabrücker Dramatikerpreis. Für seinen Debütroman »Den Hund überleben« wurde er mit dem Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung ausgezeichnet. Er lebt in Berlin und Konstanz. Homepage: stefanhornbach.de»Den Hund überleben«
Sebastian sollte überall sein, aber nicht in seinem alten Kinderzimmer, nicht in diesem Neubaugebiet irgendwo in Deutschland. Aber alles kommt anders: Drei Tumore sind in seinem Körper, zwei davon faustgroß. Die Chemotherapie muss so schnell wie möglich beginnen und Sebastian zieht wieder zu seinen Eltern. Eine schwere Zeit steht ihm bevor. Aber auf Sebastian warten auch seine alte Schulfreundin Jasna, die ebenfalls wieder in der Nachbarschaft wohnt, und Linus, in den er sich verliebt.Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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Sunil Mann war einer von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 10.07.22 um 19:00 Uhr aus seinem Jugendbuch »Totsch« (2019, da bux) gelesen und wurde dafür mit dem Publikumspreis in der Chromie-Kategorie »Kurzgeschichte« gewürdigt.
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Sunil Mann
als Sohn indischer Einwanderer im Berner Oberland geboren, lebt in Zürich. Er hat Psychologie und Germanistik studiert und beide Studiengänge erfolgreich abgebrochen. Nach dem Abschluss der Hotelfachschule heuerte er als Flugbegleiter an, seit 2018 ist er freischaffender Autor. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet. Homepage: sunilmann.ch»Totsch«
Wegen seiner großen Klappe hat Olaf Ärger: mit der Lehrmeisterin, mit fiesen Typen, mit sich selber. Nur wenn es um sein Geheimnis geht, wird Olaf ganz still. Und immer begleitet ihn das Gefühl, ein »Totsch« zu sein. Natürlich ist Olaf nicht wirklich ein »Totsch«, ein unbedarfter Trampel, gar ein Depp. Auf der Suche nach sich selber fühlt er sich jedoch oft wie einer. Ein subtiles Buch über das Erwachsenwerden, Identitätssuche, Sehnsüchte und Hoffnungen, und stand auf der Shortlist für den Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis 2020.Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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Bettina Barkhoven war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 08.07.22 um 22:00 Uhr aus ihrem Roman »Der Fuckepott« (2022, Selbstverlag) gelesen.
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Bettina Barkhoven
wurde 1969 in Essen geboren. Sie ist Lehrerin und lebt mit ihrem Mann sowie zahlreichen Tieren in einem alten Haus in Bochum. Mehrere ihrer Kurzgeschichten wurden in Anthologien veröffentlicht. Im März 2022 erschien ihre erste eigene Veröffentlichung, die Anthologie »Der Geist der Zeche«. Ihr Debütroman »Der Fuckepott« erschien im April 2022 und der zweite Teil dieser Geschichte im Juli 2022.»Der Fuckepott«
Die Träume begraben, das Studium auf Eis: Marko macht nicht viel aus seinem Leben. Und dann ist da noch seine Freundin, die er eigentlich nicht mehr liebt und die er mit Männern betrügt. Seine Schuldgefühle unterdrückt er mit Drogen – Hauptsache, keiner merkt, wie es ihm geht. Eines Nachts begegnet er Jochen, der ihn mit seiner Offenheit und Liebenswürdigkeit mitreißt. Marko öffnet sich, will sein Leben ändern, doch nun treten Erinnerungen an Gewalterfahrungen, Verlust und Versagen zutage. Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen zunehmend. Auf dem Weg aus seinem Gedankenchaos braucht Marko Vertrauen in andere – und vor allem in sich selbst.Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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Jan Ranft war einer von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 10.07.22 um 19:30 Uhr seine bisher unveröffentlichte Kurzgeschichte »Vereiste Zuckerwatte« gelesen.
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Jan Ranft
geboren 1974 in Rheinland-Pfalz, lebt und arbeitet als Mediengestalter im Saarland. Von 2007 bis 2012 bloggte er im Studio3-Podcast zu schwulen Themen. Er schreibt Kurzgeschichten mit überwiegend schwulen Protagonisten. Einige Charaktere tauchen dabei immer wieder auf und Handlungsstränge werden wie ein roter Faden fortgesetzt. So führt auch sein diesjähriger Beitrag die Kurzgeschichte »Frittierte Sonnenstrahlen« fort, mit der er am Litfest 2021 teilgenommen hatte. 119 seiner Kurzgeschichten sind im Sammelband »Himbeer-Zitronenjoghurt« (2022) erhältlich. Homepage: schwulekurzgeschichten.de»Vereiste Zuckerwatte«
Frank, der Protagonist aus Jan Ranfts Kurzgeschichte »Frittierte Sonnenstrahlen«, trifft nach über 30 Jahren durch Zufall Knut wieder, den Frank als Jugendlicher am Autoscooter auf dem Cannstatter Wasen kennen gelernt hatte. Zwei Leben, die völlig unterschiedlich verlaufen sind, und doch vereint die beiden Männer der gleiche Wunsch.Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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Saskia Rönspies war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 10.07.22 um 18:30 Uhr aus ihrem bisher unveröffentlichten Roman-Manuskript »natida ni fylur – Die Prophezeite der Sonne« (vsl. Herbst 2023, Weltenbaum-Verlag) gelesen.
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Saskia Rönspies
Jahrgang 1981, hat lange nur die vermeintlichen Erwartungen anderer erfüllt, bis sie mit ihrem Beruf als Deutsch- und Theater-Lehrerin und dem Schreiben ihren Herzensweg gefunden hat. Durch ihre Leidenschaft für mittelalterliches Reenactment schafft Saskia authentische Fantasywelten mit willensstarken Frauenfiguren. Da Farbtupfer auch in den düstersten Settings nicht fehlen dürfen, finden sich in all ihren Geschichten queere Liebesgeschichten, auch wenn diese nicht immer im Fokus stehen. Unter anderem hat sie den Zweiteiler »Die Melodie des Lichts« (2017 & 2019) veröffentlicht. Homepage: duesterbunte-fantasy.de»natida ni fylur – Die Prophezeite der Sonne«
Elara träumt davon, ihre Heimat als Kriegerin zu verteidigen. Doch dann trifft sie auf die charmante Talvi, eine Winterländerin – und damit ihre Feindin. Wenn Elara auf ihren Verstand hört, wartet ein sicheres, aber unglückliches Leben auf sie, denn als Tochter eines Fürsten wird von ihr erwartet, die Ehefrau eines Adligen zu werden. Folgt sie ihrem Herzen, bricht sie damit nicht nur alle Konventionen ihres Landes, sondern setzt auch viele Leben aufs Spiel. Als zudem ihre magischen Fähigkeiten außer Kontrolle geraten, wird sie allein durch ihre Existenz zur Gefahr für sich selbst und alle anderen.Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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Tanja Meurer war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 10.07.22 um 17:30 Uhr aus ihrer Kurzgeschichte »Helden« gelesen.
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Tanja Meurer
geboren 1973 in Wiesbaden, ist gelernte Bauzeichnerin aus dem Hochbau, arbeitet seit 2001 in bauverwandten Berufen. Nebenberuflich ist sie als Autor und Illustrator für verschiedene Verlage tätig. Bevorzugte Genres sind Mystery, Horror, Thriller, Krimi, Steampunk, Steamfantasy und Fantasy – vorwiegend im schwul-lesbischen Bereich und sehr oft mit historischen Bezügen. Derzeit arbeitet sie an dem Krimi »Jenseits der Hoffnung« und dem unheimlichen historischen Krimi »Unstillbarer Hunger«. Homepage: schattengrenzen.de»Helden«
Daniel will ein Held sein wie der Spectre, anders als alle anderen, vor allem nicht krank. Aber in ihm ist mehr als der Wunsch, ein Superheld zu sein. Er fühlt sich der düsteren Comic-Figur tief verbunden. Im Traum begegnet ihm ein Mann, der dem Spectre ähnelt. Als der Fremde behauptet, Daniels Zukunft zu sein, ist der Junge zutiefst verstört. Tanja Meurers Kurzgeschichte »Helden« erschien im März 2022 in voller Länge in der Anthologie »Wie ein bunter Traum: Teenie-Träume«.Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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Nicole Stranzl war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 10.07.22 um 17:00 Uhr aus ihrem siebten Roman »Tür im Sand« (2022, MAIN-Verlag) gelesen.
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Nicole Stranzl
wurde 1994 in Graz, Österreich, geboren. Ihren ersten Roman schrieb sie mit 17, die Veröffentlichung folgte, als sie 19 war. Nach ihrem Journalismus- und PR-Studium arbeitete sie hauptberuflich bei einer Pflegeagentur und nebenberuflich als Webradio-Moderatorin. Derzeit ist sie als Redakteurin bei der »Kleinen Zeitung« im Regionalbüro Weiz tätig. Bisher hat sie sieben Bücher veröffentlicht, weitere sind in Planung. Homepage: nicole-stranzl.at»Tür im Sand«
Verschleppt von Taliban. Gefoltert. Luca Salieri kann kaum glauben, dass er aus dem afghanischen Kriegsgebiet entkommt, in dem er als Arzt ohne Grenzen gearbeitet hat. Doch ihm ist keine Pause vergönnt. Zu Hause in Italien will er Ruhe finden – und Jack, den Soldaten, dem sein Herz gehört. Überraschenderweise trifft Luca ihn tatsächlich in seiner Heimatstadt. Doch das Wiedersehen endet in einem Schock: Lucas Zwillingsschwester ist schwanger – ausgerechnet von Jack.Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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Katharina Lucas war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 10.07.22 um 16:00 Uhr aus ihrem unveröffentlichten Roman-Manuskript »Liebe (oder so)« gelesen.
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Katharina Lucas
ist gelernte Musicaldarstellerin und schreibt in erster Linie Kurzgeschichten und Theaterstücke. Ihr Stück »Asta! Asta! Asta!« über Asta Nielsen läuft seit mehreren Spielzeit auf der Insel Hiddensee. Sie ist Mitglied der ältesten deutschen Sprachgesellschaft, dem Pegnesischen Blumenorden, und Gründungsmitglied des Theaterkollektivs Spiegelrand. Aktuell sucht sie einen Verlag für ihren Roman »Liebe (oder so)“, mit dem sie zum zweiten Mal beim Litfest homochrom vertreten ist.»Liebe (oder so)«
Hanna hat einen tollen Freundeskreis, gerade ihr Abi in der Tasche und ein paar halbgare Zukunftspläne, als die quirlige Finn in ihr Leben stolpert. Schnell entwickelt sich zwischen den zwei jungen Frauen eine tiefe Freundschaft, die in eine queer-platonische Beziehung mündet. Doch die zwei müssen schnell feststellen, dass Beziehungen ohne romantische Gefühle nicht unbedingt einfacher zu führen sind. Und während Hannas Freund*innen selbst mit dem Erwachsenwerden zu kämpfen haben, suchen sie und Finn ihren ganz eigenen Weg.Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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Gepo Lynx war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 10.07.22 um 15:00 Uhr ihre unveröffentlichte Kurzgeschichte »Perfektion« gelesen.
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Gepo Lynx
1991 in Nordrhein-Westfalen geboren. Ihre Karriere begann mit Gedichten, von denen mehrere unter anderem Pseudonym erschienen sind. Nachdem sie mit ihrer Kurzgeschichte den Jugendliteraturpreis von Nordrhein-Westfalen gewann, wandte sie sich Büchern zu. Mit einem bewegten Leben als Arzt, ehrenamtlicher Sozialarbeiter, ehemaliger Entwicklungshelfer und professioneller Sexualaufklärer (ja, das gibt es als Beruf) erzählt sie am liebsten von Menschen, in die man sich sonst nie hineindenken würde.»Perfektion«
Jannis ist genau das, was viele schwule Jugendliche sind, aber nie sein wollten – schüchtern, nerdig und so sexy wie Oma beim Fensterputzen. Sein Schwarm ist natürlich kein anderer als der Star der Schule – intelligent, sportlich, charmant. Es folgt keine klischeehafte Wendung, wo der begehrteste Kerl eines Jahrgangs plötzlich innere Schönheit erkennt, mitnichten. Durch einen Unfall verliert er Teile seiner Bewegungsfähigkeit und ernährt sich fortan von seiner Bitterkeit. Doch Jannis bringt das nicht davon ab, den Ex-Schulschwarm für sich haben zu wollen.Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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Sina Vogt war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 10.07.22 um 14:00 Uhr ihre unveröffentlichte Kurzgeschichte »Hand zum Glück« gelesen.
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Sina Vogt
Jahrgang 1966, veröffentlichte als Journalistin neben vielen Artikeln 2008 die Biografie einer Menschenrechtlerin bei Heyne. Schreiben ist ihre Leidenschaft seit dem 6. Lebensjahr, privat und professionell. Nach dem Schreiben vieler Geschichten für die Schublade oder als Geschenk für andere veröffentlichte sie 2020 und 2021 den BDSM-Romance-Zweiteiler „Dominante Leidenschaft“ im Selbstverlag unter dem Pseudonym Lady Rosewood. Homepage: sinavogt.eu»Hand zum Glück «
Christiane, 55, bekommt Besuch von ihrer Nichte Antonia. Die hat Redebedarf: Ihre neue Liebste findet, über Masturbation spreche man nicht. Die Tante erzählt eine Geschichte aus dem Jahr 1992, als eine kleine Gruppe Frauen auf dem Womyn’s Music Festival in Michigan einen besonderen Weg fand, das Tabu des Redens über Masturbation von Frauen zu brechen.Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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Stefan Zumkehr war einer von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 10.07.22 um 13:00 Uhr aus seinem unveröffentlichten Roman-Manuskript »Bettgesichter« gelesen.
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Stefan Zumkehr
Jahrgang 1979, wuchs als Dorfkind in der niedersächsischen Provinz auf. Bereits als Junge träumte er davon, selbst mal ein Buch zu schreiben, tatsächlich begann er aber erst mit 25 Jahren damit. Aus Liebe zur Literatur folgte ein Studium der Kulturwissenschaften in Lüneburg und des Biografischen und Kreativen Schreibens in Berlin. Diverse Beiträge sind in Anthologien erschienen. Derzeit arbeitet er an seinem Debütroman »Bettgesichter«, einem queeren Roadtrip, der der eigenen Positionsbestimmung dient, aber auch ein Zeichen gegen wieder erstarkende Homophobie setzt.»Bettgesichter«
Just ist 17, mit der Schule fertig und müsste deswegen glücklich sein: Endlich hat das Mobbing ein Ende und ein Neuanfang scheint möglich. Aber da ist der Mann seiner Mutter, Manfred, der ein Arsch ist und ihn zur Jobsuche zwingt. Dabei weiß Just weder, wer er ist, noch, was er in Zukunft machen möchte, und Corona macht die Sache nicht einfacher. Unfreiwillig landet Just in der Obhut des Verlagsmitarbeiters Ronald, der für ein Fotoprojekt mit dem Schwulenaktivisten Conny zusammenarbeiten muss. Zu dritt begeben sie sich in einem geklauten VW-Bus auf einen Roadtrip quer durch Deutschland.Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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Julana Gleisenberg war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 10.07.22 um 12:00 Uhr ihr Kinderbuch »Julana – Endlich ich! – Mein Weg vom Jungen zum Mädchen« (2021, Basic Erfolgsmanagement Eva-Maria Popp) vorgestellt – und ihr Bruder Justin den Erwachsenen-Ratgeber.
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Julana Gleisenberg
Jahrgang 2009, ist ein Mädchen und so normal wie jeder Mensch. Manche wissen, dass sie trans* ist. Sie hat viel Unsinn im Kopf, doch ist sehr ernst, wenn es darum geht, LGBTIQ*-Menschen zu helfen. Kunsterziehung ist ihr Lieblingsschulfach Schule, sie ist immer am Basteln und eine große Zockerin, wenn sie darf.Justin Gleisenberg
Jahrgang 2007, steht voll hinter und auch vor seiner Schwester. Er unterstützt sie, wo es geht, und ist immer für einen lockeren Spruch zu haben. Er bastelt gern an seiner Eisenbahn, oft zusammen mit seiner Schwester. Er mag Englisch und Animés.»Julana – Endlich ich! – Mein Weg vom Jungen zum Mädchen«
Julana hatte das Glück, dass sie ihren Eltern früh ihr Trans*-Sein offenbaren konnte und von ihnen angenommen wurde. Als Elfjährige verfasste sie dieses 32-seitige Kinderbuch, in dem sie altersgerecht von ihrem eigenen Erlebnissen erzählt: ihrem frühen Gefühl, anders zu sein, die Reaktionen von anderen Kindern im Kindergarten und in der Schule wie auch dem Moment, als sie ihr Trans*-Sein begriff.Der begleitende Ratgeber für Erwachsene, »Julana – Endlich ich! – Trans*-Kinder verstehen und begreifen«, erschien Ende Juli 2022.
Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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Andreas Jungwirth war einer von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 09.07.22 um 20:00 Uhr aus seiner Erzählung »Wir haben keinen Kontakt mehr« (2019, Edition Atelier) gelesen.
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Andreas Jungwirth
1967 im österreichischen Linz/Donau geboren. Schauspielstudium in Wien. 1990 bis 2010 lebt er in Deutschland. Seit 1997 schriftstellerische Arbeiten. Von Anfang an gilt seine Liebe dem Hörspiel. Für ORF, ARD und Deutschlandfunk sind zahlreiche Originalstücke und Adaptionen entstanden. Seit seiner Rückkehr nach Wien ist er auch als Hörspielregisseur und Moderator von Publikumsveranstaltungen für den ORF/Ö1 tätig. Er schreibt Jugendbücher und Romane, zuletzt »Im Atlas«, erschienen 2022.»Wir haben keinen Kontakt mehr«
David verschlägt es von einer Stadt in die nächste, studiert, hat verschiedene Jobs. Er lernt Menschen kennen und verliert sie wieder aus den Augen. Die Promiskuität, der schnelle, unverbindliche Sex prägen Davids Sozialverhalten. Doch verborgen unter der Oberflächlichkeit nehmen sich Davids Abgründe immer mehr Raum, wachsen Frustration, Selbstzerstörung und Gewalt. Bis das Ventil krachend in die Luft geht. Die Erzählung umfasst zwar nur 80 Seiten, trotzdem liefert sie neben einem Porträt Davids, einen Abriss schwulen Lebens über den Zeitraum von knapp 40 Jahren.Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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Hanna Bertini war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 09.07.22 um 19:30 Uhr ihre Kurzgeschichte »Valkyrenglück« gelesen.
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Hanna Bertini
lebt in Niedersachsen und Berlin. Sie veröffentlicht regelmäßig Kurzprosa und Aphorismen in Anthologien und Literaturzeitschriften. 2022 erhielt sie mit ihrem Text »Zähne« den introspektiv Kurzprosapreis der prosa:ist:innen. Die Schreibgruppe WOBBS und das Berliner ForumWort sind ihre literarischen Heimathäfen.»Valkyrenglück«
Kara verrichtet seit Jahrhunderten denselben Job: Helden vom Schlachtfeld nach Walhalla bringen. Doch als sie an diesem Tag unterwegs ist, entwickeln sich die Dinge etwas anders – der Held ist nicht, was er scheint. Und nach Walhalla will er erst recht nicht. Was soll Kara tun? Odins Auftrag erfüllen oder ihrem Herzen folgen? Hanna Bertinis Kurzgeschichte »Valkyrenglück« erschien 2019 in der Anthologie »Yggdrasil der Weltenbaum – Valkyren, Die Töchter Odins« des Wölfchen Verlags.Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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Ursula Knoll war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 09.07.22 um 19:00 Uhr aus ihrem Debütroman »Lektionen in dunkler Materie« (2022, Edition Atelier) gelesen.
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Ursula Knoll
1981 in Wien geboren. Studium der Germanistik, Judaistik und Romanistik in Wien, Bishkek, Washington D.C. und Prag. Ausbildung zur Dramatikerin am Burgtheater Wien und bei den wiener wortstaetten. Literaturwissenschaftliche Promotion über NS-Täter*innenschaft. Zahlreiche Theaterstücke. Debütroman 2022. Lebt und arbeitet in Wien. Homepage: ursulaknoll.net»Lektionen in dunkler Materie«
Wenn Menschen scheinbar aus dem Nichts ausflippen, steckt manchmal ganz schön viel dahinter. Bei Ines Geiger etwa, die aus Frust auf ihren Arbeitsalltag nur noch positive Asylbescheide ausstellt. Bei Heide, die mit ihrem kleinen Sohn den Kindergarten besetzt, weil die Öffnungszeiten für eine Alleinerzieherin ein Witz sind. Oder bei ihrer Exfrau, der Astronautin Katalin, die angesichts einer sturen KI in ihrer winzigen Kabine auf der Raumstation ISS rabiat wird, während die Aktivistin Milka aus Protest gegen die Arbeitsbedingungen in der Lebensmittelindustrie im Supermarkt mit Tomaten um sich wirft.Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
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Sabine Reifenstahl war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 09.07.22 um 18:30 Uhr ihre Kurzgeschichte »Nuancen von Liebe – Wenn der Zufall Schicksal spielt« gelesen.
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Sabine Reifenstahl
möchte Lesende berühren, denn Worten wohnt Magie inne. Beruflich von Zahlen und Fakten gefesselt, lässt sie in der Freizeit ihre Fantasie von der Leine. Die Autorin entführt in fremde Welten, zeigt geheimnisvolle Orte oder menschliche Grenzbereiche. Dabei wirbt sie für Akzeptanz und Verständnis gegenüber dem Leben und der Liebe in allen Facetten. Dutzende Kurzgeschichten wurden in Anthologien und Literaturmagazinen veröffentlicht. Ihr Debütroman »Aus Drei wird Liebe« ist 2021 im MAIN-Verlag erschienen und weitere werden folgen. Homepage: sabinereifenstahl.de»Nuancen von Liebe – Wenn der Zufall Schicksal spielt«
Kurt blickt auf ein langes, glückliches Leben mit seiner Frau und besten Freundin Sofia zurück. Doch nach ihrem Tod holen ihn die Erinnerungen an seine erste Beziehung ein. Als seine Enkelin von Problemen mit ihren Eltern berichtet, weil sie eine Frau liebt, erzählt er von der Liebe seines Lebens: Antoine. 1963 war diese Liebe strafbar. Obwohl sich die Zeiten geändert haben, scheint das Schicksal sich zu wiederholen. Doch bei der Unterstützung seiner Enkelin findet er heraus, dass man nie zu alt ist für die Liebe. Sabine Reifenstahls Kurzgeschichte »Nuancen von Liebe« wurde im Mai 2022 erstmals in der Benefiz-Anthologie »Zufall oder Schicksal?« von Homo Schmuddel Nudel abgedruckt.Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Eine Produktion von homochrom e.V.
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Das 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest) hat vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden. Am 09.07.22 um 18:00 Uhr haben wir uns nach den Lesungen der beiden Bücher »Katholisch und queer – Eine Einladung zum Hinsehen, Verstehen und Handeln« (2021, Bonifatius) sowie »Out in Church – Für eine Kirche ohne Angst« (2022, Herder) mit folgenden Personen zum Thema queeres Christentum unterhalten – moderiert von Tobias Altehenger:
Ramona Krämer
Jahrgang 1992, geboren im Saarland, studierte Praktische Theologie und Soziale Arbeit, Bildungsreferentin bei der KjG im Erzbistum Köln und Mitglied der Steuerungsgruppe von #OutInChurch.Veronika Gräwe
geboren1990, Religionswissenschaftlerin und Doktorandin der Pastoralpsychologie, Ko-Sprecherin des Katholischen LSBT+ Komitee und Aktivistin bei #OutInChurch.Hendrik Johannemann
Doktorand an der Freien Universität Berlin, forscht zu Queerfeindlichkeit in Südkorea, engagiert sich in der Initiative Queer Cusanus, und setzt sich für eine queerfreundliche Kirche ein, unter anderem beim Synodalen Weg.Ines-Paul Baumann
Pastor* der MCC Köln (Metropolitan Community Church), studierte Gender & Diversity an der Rhine-Waal University of Applied Sciences, gibt Workshops zum Thema Queer & christlicher Glaube, macht Bildungsarbeit und Beratung für Regenbogenfamilien und geschlechtliche Vielfalt im rubicon in Köln.Wenn du in den Genuss von mehr queerer Kultur kommen möchtest, dann unterstütze den gemeinnützigen homochrom e.V. mit einer steuerlich absetzbaren Spende: homochrom.de/spende
Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Eine Produktion von homochrom e.V.
© 2022 homochrom -
Emilia Grace war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 09.07.22 um 16:00 Uhr aus ihrer Erzählung »Schicksalshelfer Mehl« gelesen.
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Emilia Grace
wurde 1986 in Essen geboren und hat dort ihre Kindheit und Jugend verbracht. 2007 verschlug es sie ins schöne Sauerland, wo sie mit ihrem Ehemann und vier Hunden lebt und leidenschaftlich gerne schreibt. Ihre erste Geschichte entstand im April 2020 und seitdem schweigt die Muse nicht mehr. Sie ist im queeren Bereich zuhause. Dort schreibt sie lesbische und schwule Kurzromane.»Schicksalshelfer Mehl«
Samiras Chef ist mindestens ebenso furchtbar wie die Arbeit selbst, dazu kommt das permanente Mobbing durch die Kollegen. Jana hingegen leitet engagiert ihre eigene Firma und pfeift auf One-Night-Stands. Beiden Frauen haben gemein, dass sie etwas suchen: die eine ein bisschen Glück und die andere ein wenig Liebe. Als sich die zwei begegnen, verspinnt das Schicksal fleißig die Lebensfäden von Samira und Jana — und ganz plötzlich steht die Frage im Raum, ob sich da eventuell genau die richtigen Menschen getroffen haben. Ein erstes Date wird geplant.
»Schicksalshelfer Mehl« erschien als Teil des Sammelbands »Unverhofft Liebe – Samira und Jana« (2021, Selbstverlag).Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Eine Produktion von homochrom e.V.
© 2022 homochrom -
Nicole Eick war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 09.07.22 um 15:00 Uhr aus ihrem Krimi-Roman »Wer kennt diese Frau?« (2021, Edition Tingeltangel) gelesen.
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Nicole Eick
geboren 1957 in Karlsruhe, dort 1976 Abitur gemacht, 1978 – 1983 Studium der Sozialpädagogik in Bamberg, nach dem Studium in verschiedenen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern tätig gewesen, zuletzt Leiterin des Klinischen Sozialdienstes des Klinikums Coburg, seit Ende 2020 in Altersteilzeit, nebenberuflich Autorin und freie Journalistin, verheiratet, zwei erwachsene Söhne. Nicole hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, darunter »Wort verjährt nicht« (2020), den Krimi »Hinter dem Fenster« (2019), das Lesebuch »Buchstabensuppe« (2017) sowie ihr Debüt »Abfall« (2012). Homepage: nicole-eick.de.to»Wer kennt diese Frau?«
Ein Frauenarzt liegt tot im Apartment der Edelprostituierten Eva – die Dame allerdings ist verschwunden. So weit, so gut und noch ein klassischer Kriminalfall. Ungewöhnlich allerdings: Alle DNA-Spuren im Apartment sind XY. Dennoch gerät Gudrun, die Putzfrau und Freundin Evas, ins Visier der Ermittlungen und ihre leidvolle Geschichte kommt zutage: von diffusen Erinnerungen an eine Kindheit in den 60ern mit vielen Bauchschmerzen und entwürdigenden Untersuchungen über eine schambesetzte Jugend mit vermeintlicher Entfernung der Gebärmutter bis hin zur ersten Beziehung zu einem Priesteranwärter. Gudrun sieht keinen anderen Weg mehr, als künftig ein Doppelleben zu führen …Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Eine Produktion von homochrom e.V.
© 2022 homochrom
Veröffentlichung des gelesenen Textauszugs mit freundlicher Genehmigung der Edition Tingeltangel: edition-tingeltangel.de - もっと表示する