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Mit der Faszination fĂŒr die unendlichen Weiten des Alls beginnen wir heute die diesjĂ€hrigen Sommerreprisen von Im GesprĂ€ch: Vor 30 Jahren ist es dem damals jungen Schweizer Didier Queloz als Erstem gelungen, einen Planeten auĂerhalb unseres Sonnensystems nachzuweisen. Das war eine Revolution, fĂŒr die der Astrophysiker 2019 den Nobelpreis erhalten hat. 2012 hat Didier Queloz die erste Weltraummission der Schweiz in Zusammenarbeit mit der EuropĂ€ischen Raumfahrtagentur ESA initiiert, die CHEOPS-Mission. An dieser arbeitet auch ein österreichisches Forschungsinstitut mit, und so war Didier Queloz im Herbst 2025 zu Gast in Graz. Dort hat Birgit Dalheimer ihn zum GesprĂ€ch getroffen, ĂŒber ferne Planeten, die Leiden junger Physiker, die fragliche Sinnhaftigkeit der Suche nach dem Planeten B und die Möglichkeit von Leben im All. (WH von 14.11.2025)
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Mit der Faszination fĂŒr die unendlichen Weiten des Alls beginnen wir heute die diesjĂ€hrigen Sommerreprisen von Im GesprĂ€ch: Vor 30 Jahren ist es dem damals jungen Schweizer Didier Queloz als Erstem gelungen, einen Planeten auĂerhalb unseres Sonnensystems nachzuweisen. Das war eine Revolution, fĂŒr die der Astrophysiker 2019 den Nobelpreis erhalten hat. 2012 hat Didier Queloz die erste Weltraummission der Schweiz in Zusammenarbeit mit der EuropĂ€ischen Raumfahrtagentur ESA initiiert, die CHEOPS-Mission. An dieser arbeitet auch ein österreichisches Forschungsinstitut mit, und so war Didier Queloz im Herbst 2025 zu Gast in Graz. Dort hat Birgit Dalheimer ihn zum GesprĂ€ch getroffen, ĂŒber ferne Planeten, die Leiden junger Physiker, die fragliche Sinnhaftigkeit der Suche nach dem Planeten B und die Möglichkeit von Leben im All. (WH von 14.11.2025)
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Mit der Faszination fĂŒr die unendlichen Weiten des Alls beginnen wir heute die diesjĂ€hrigen Sommerreprisen von Im GesprĂ€ch: Vor 30 Jahren ist es dem damals jungen Schweizer Didier Queloz als Erstem gelungen, einen Planeten auĂerhalb unseres Sonnensystems nachzuweisen. Das war eine Revolution, fĂŒr die der Astrophysiker 2019 den Nobelpreis erhalten hat. 2012 hat Didier Queloz die erste Weltraummission der Schweiz in Zusammenarbeit mit der EuropĂ€ischen Raumfahrtagentur ESA initiiert, die CHEOPS-Mission. An dieser arbeitet auch ein österreichisches Forschungsinstitut mit, und so war Didier Queloz im Herbst 2025 zu Gast in Graz. Dort hat Birgit Dalheimer ihn zum GesprĂ€ch getroffen, ĂŒber ferne Planeten, die Leiden junger Physiker, die fragliche Sinnhaftigkeit der Suche nach dem Planeten B und die Möglichkeit von Leben im All. (WH von 14.11.2025)
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Helga Rabl-Stadler war in vielem die Erste. Sie war die erste PrĂ€sidentin der Salzburger Festspiele - und das mehr als ein Vierteljahrhundert lang. Jahrzehnte zuvor war sie als Journalistin die erste innenpolitische Kolumnistin des Landes und spĂ€ter als Unternehmerin die erste PrĂ€sidentin einer Handelskammer. Heute ist die gerade 78 Jahre alt gewordene Juristin offiziell im Ruhestand, tatsĂ€chlich aber höchstaktiv - unter anderem beim Aufbau eines Stefan Zweig-Zentrums in Salzburg, ihrem neuen Herzensprojekt. Die Tochter des legendĂ€ren ORF-Generalintendanten Gerd Bacher, die erst an ihrem 21. Geburtstag von ihrem leiblichen Vater erfuhr, hat in ihrer Biografie Journalismus, Politik, Unternehmertum und Kultur miteinander verbunden, wie niemand sonst. Armin Wolf spricht mit Helga Rabl-Stadler ĂŒber die Suspendierung ihres Freundes Markus HinterhĂ€user und dessen Nachfolgerin Karin Bergmann; ĂŒber Frauen, die nach MĂ€nnern aufrĂ€umen mĂŒssen; ĂŒber Feminismus, Politik, Medien und Eitelkeit.
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Helga Rabl-Stadler war in vielem die Erste. Sie war die erste PrĂ€sidentin der Salzburger Festspiele - und das mehr als ein Vierteljahrhundert lang. Jahrzehnte zuvor war sie als Journalistin die erste innenpolitische Kolumnistin des Landes und spĂ€ter als Unternehmerin die erste PrĂ€sidentin einer Handelskammer. Heute ist die gerade 78 Jahre alt gewordene Juristin offiziell im Ruhestand, tatsĂ€chlich aber höchstaktiv - unter anderem beim Aufbau eines Stefan Zweig-Zentrums in Salzburg, ihrem neuen Herzensprojekt. Die Tochter des legendĂ€ren ORF-Generalintendanten Gerd Bacher, die erst an ihrem 21. Geburtstag von ihrem leiblichen Vater erfuhr, hat in ihrer Biografie Journalismus, Politik, Unternehmertum und Kultur miteinander verbunden, wie niemand sonst. Armin Wolf spricht mit Helga Rabl-Stadler ĂŒber die Suspendierung ihres Freundes Markus HinterhĂ€user und dessen Nachfolgerin Karin Bergmann; ĂŒber Frauen, die nach MĂ€nnern aufrĂ€umen mĂŒssen; ĂŒber Feminismus, Politik, Medien und Eitelkeit.
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Wann und wo ist der Kapitalismus entstanden? Dieser Frage geht der Historiker Sven Beckert seit vielen Jahren und rund um die Welt nach. Kapitalismus, das beschreibt er ohne allzu enge Definition ganz grundsĂ€tzlich als ein Wirtschaftssystem, bei dem privates Kapital investiert wird, um mehr Kapital zu erzeugen. Und als System, das nie ein rein ökonomsiches war. Kapitalismus war immer auch ein politisches und soziales Projekt, das sich ohne Staat und Staatsgewalt niemals hĂ€tte durchsetzen können, wie Sven Beckert zuletzt in seinem Ende 2025 erschienenen Buch "Kapitalismus. Die Geschichte einer Weltrevolution." darlegt. Der gebĂŒrtige Deutsche Sven Beckert lebt seit gut 30 Jahren in den USA, er ist Professor fĂŒr Geschichte an der Harvard UniversitĂ€t. Birgit Dalheimer hat mit ihm u.a. ĂŒber die AnfĂ€nge des Kapitalismus im arabischen Raum gesprochen, ĂŒber die Kapitalisierung der Landwirtschaft auf Barbados, ĂŒber Kriegskapitalismus und ĂŒber die Frage, ob der Kapitalismus dogmatisch ist.
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âDass sie dieses Jahr 100 Jahre alt wird, erscheint eher unglaublich, denn ich sehe sie heute aus meiner Perspektive, als alter Mann, fast als junges MĂ€dchenâ, sagt Heinz Bachmann, Bruder von Ingeborg Bachmann und Verwalter ihres Nachlasses. Der 1939 geborene Geophysiker wuchs mit seiner um 13 Jahre Ă€lteren Schwester Ingeborg in KĂ€rnten auf. Trotz seiner internationalen Karriere in der Ăl- und Gasexploration blieb die Verbindung zu ihr zeitlebens eng. Seit 1995 lebt Heinz Bachmann in England, nahe Oxford. Mit dem 2023 erschienenen Erinnerungsbuch âIngeborg Bachmann, meine Schwesterâ zeichnete Heinz Bachmann ein sehr persönliches Bild der Schriftstellerin und zeigt sie auch als lebensfrohe und der Familie zugewandte Person. Julia Zarbach hat mit Heinz Bachmann ĂŒber die Beziehung zu seiner Schwester gesprochen, ĂŒber ihren literarischen Nachlass, ĂŒber die öffentliche und die private Person Ingeborg Bachmann, ihre Rezeption und ihren Mythos.
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Er gilt als einer der originellsten Analytiker der aktuellen Weltpolitik. Er berĂ€t Staats- und Regierungschefs in ganz Europa, kennt Wladimir Putin: Ivan Krastev ist Politikwissenschafter, wurde 1965 in Bulgarien geboren und lebt seit vielen Jahren in Wien. Er arbeitet hier als Permanent Fellow am IWM, dem Institut fĂŒr die Wissenschaft vom Menschen, das er derzeit auch interimistisch leitet. Das renommierte European Council on Foreign Relations hat er mitgegrĂŒndet. Seine BĂŒcher âEuropadĂ€mmerungâ und âDas Licht, das erloschâ waren internationale Bestseller. Ivan Krastev ist davon ĂŒberzeugt, dass die Weltordnung des 20. Jahrhunderts nicht mit dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 zu Ende ging, sondern mit dem russischen Ăberfall auf die Ukraine und der RĂŒckkehr des Krieges nach Europa. Armin Wolf hat mit ihm ĂŒber den Ukraine-Krieg gesprochen, ĂŒber Donald Trump, ĂŒber Politik als Zustelldienst, Unsterblichkeit und ĂŒber die Zukunft der liberalen Demokratie.
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He is regarded as one of the most original interpreters of contemporary world affairs. He advises heads of states and governments across Europe, has met Vladimir Putin, writes regular columns for the Financial Times and the New York Times, and is the author of internationally acclaimed books and essays. The political scientist Ivan Krastev was born in Bulgaria in 1965 and has lived in Vienna for many years. He is a permanent Fellow at the Institute for Human Sciences, where he is currently serving as interim rector. He was one of the founding members of the European Council on Foreign Relations and chairs the Centre for Liberal Stategies in Sofia.
Armin Wolf sat down with Ivan Krastev to discuss the war in Ukaine, Putin, Trump, demography, politics as a delivery service and the future of liberal democracy. -
Werner Zips ist 1958 in Wien im Sternzeichen des Löwen geboren worden, sein Vater hat ihm als Kind Löwengeschichten erzĂ€hlt, die Rasta-Bewegung in der Karibik beruft sich als zentrales mythisches Symbol auf den âLöwen Zionsâ und in seinen Dokumentarfilmen, die vor allem die Beziehungen und Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren behandeln, spielen die Löwen eine herausragende Rolle. 33 Jahre lang lehrte der Rechtsanthropologe und Sozial- und Kulturanthropologe an der UniversitĂ€t Wien und unternahm zahlreiche Forschungsreisen rund um die Welt. Ab den 1990er Jahren machte er auĂerdem Dutzende ethnografische Filme, Fernseh-Dokumentationen und TV-Berichte. Im GesprĂ€ch mit Andreas Obrecht legt Werner Zips dar, wie rechtsanthropologische und öko-soziale Fragestellungen fĂŒr sein ganzes Forscher-, Filmer- und Abenteurerleben von zentraler Bedeutung waren, was er im Zusammenleben mit den Rastafaris in Jamaika erfahren hat und wie er die Debatten um âkulturelle Aneignungâ sieht.
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Heiligenikonen, schillernde Mosaike, viel Gold und ĂŒppig dekorierte Kirchen - das verbinden wahrscheinlich viele mit dem Namen Byzanz. 1000 Jahre bestand das byzantinische Kaiserreich, fĂŒr das Leben seiner Bewohnerinnen und Bewohner abseits des Kaiserhofs interessiert sich Claudia Rapp. Schon in der Schule begeisterte sie sich fĂŒr alt-Griechisch und die Geschichte Ostroms. Nach fast zwei Jahrzehnten Forschung und Lehre in den USA kam Claudia Rapp 2011 als Professorin fĂŒr Byzantinistik an die UniversitĂ€t Wien. Wien ist fĂŒr sie das âSchlaraffenlandâ ihres Forschungsgebiets: Wegen des wissenschaftlichen Umfelds einerseits, und wegen des riesigen Schatzes an alten Handschriften in der Nationalbibliothek andererseits. Birgit Dalheimer hat mit ihr ĂŒber das Leben im byzantinischen Kaiserreich gesprochen, ĂŒber VerbrĂŒderungsrituale, die Rolle von Frauen, ĂŒber alte Sprachen und Schriften, die mit modernsten Methoden untersucht werden.
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Trompeten, Grollen, Schnurren, Summen - was wollen Tiere sagen? Das untersucht Angela Stöger seit einem Vierteljahrhundert. Insbesondere Elefanten interessieren die Zoologin, seit sie 2001 am ersten im Wiener Zoo Schönbrunn geborenen Elefantenkalb ihre Forscherinnenkarriere begonnen hat. 2024 erschien ihr Buch "Elefanten: Ihre Weisheit, ihre Sprache und ihr soziales Miteinander", Angela Stögers Arbeit mit den DickhĂ€utern hat unser VerstĂ€ndnis davon, wie diese Tiere kommunizieren, grundlegend verĂ€ndert. Heute untersucht ihre Arbeitsgruppe auch die Kommunikation von Geparden, Löwen, Giraffen, BĂ€ren und afrikanischen Windhunden. Beim Festival "Stimmen der Wildnis" Ende April in St. Pölten hat Birgit Dalheimer mit Angela Stöger vor Publikum gesprochen: ĂŒber ihre Arbeit in Ăsterreich und in vielen LĂ€ndern Afrikas, ĂŒber die Bedeutung der KlĂ€nge der Natur fĂŒr sie, ĂŒber das Tier-Mensch-VerhĂ€ltnis und darĂŒber, wie sie mit ihrer Forschung die Tiere in freier Wildbahn schĂŒtzen kann.
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Trompeten, Grollen, Schnurren, Summen - was wollen Tiere sagen? Das untersucht Angela Stöger seit einem Vierteljahrhundert. Insbesondere Elefanten interessieren die Zoologin, seit sie 2001 am ersten im Wiener Zoo Schönbrunn geborenen Elefantenkalb ihre Forscherinnenkarriere begonnen hat. 2024 erschien ihr Buch "Elefanten: Ihre Weisheit, ihre Sprache und ihr soziales Miteinander", Angela Stögers Arbeit mit den DickhĂ€utern hat unser VerstĂ€ndnis davon, wie diese Tiere kommunizieren, grundlegend verĂ€ndert. Heute untersucht ihre Arbeitsgruppe auch die Kommunikation von Geparden, Löwen, Giraffen, BĂ€ren und afrikanischen Windhunden. Beim Festival "Stimmen der Wildnis" Ende April in St. Pölten hat Birgit Dalheimer mit Angela Stöger vor Publikum gesprochen: ĂŒber ihre Arbeit in Ăsterreich und in vielen LĂ€ndern Afrikas, ĂŒber die Bedeutung der KlĂ€nge der Natur fĂŒr sie, ĂŒber das Tier-Mensch-VerhĂ€ltnis und darĂŒber, wie sie mit ihrer Forschung die Tiere in freier Wildbahn schĂŒtzen kann.
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Anfang Oktober 2024 bekam die Ărztin und frĂŒhere Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky die Diagnose Darmkrebs. Ein Jahr spĂ€ter wurde ein Hirntumor entdeckt. Sie wurde operiert, begann mit einer Chemotherapie und machte ihre Krebserkrankung auf Social Media und in Interviews öffentlich. Die 1962 geborene Wienerin ist FachĂ€rztin fĂŒr AnĂ€sthesie und Intensivmdeizin. Mit Anfang 40 ĂŒbernahm sie die GeschĂ€ftsfĂŒhrung der niederösterreichischen Landeskliniken. 2007 wurde Kdolsky Bundesministerin fĂŒr Gesundheit und Familie. Ihre Amtszeit endete nach knapp zwei Jahren mit dem Bruch der Koalition. Seither leitete Andrea Kdolsky u.a. die Gesundheitssparte einer groĂen Unternehmensberatung und arbeitete wieder als Ărztin. RegelmĂ€Ăig macht sie VorschlĂ€ge zur Gesundheitsreform - auch fĂŒr die Neos, seit sie wegen der schwarz-blauen Koalition in NĂ ihre ĂVP-Mitgliedschaft zurĂŒckgelegt hat. Mit Armin Wolf spricht Andrea Kdolsky ĂŒber ihre Erfahrungen als Patientin, Ărztin und Gesundheitspolitikerin.
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Sechs Staaten auf dem Balkan gelten, teils seit ĂŒber 20 Jahren, als Beitrittskandidaten der EU. Einer, der diese Staaten seit den 1980er Jahren bereist, ist der Historiker, Autor und Journalist Misha Glenny. Zu Beginn seiner Erkundungen des Balkans gehörten fĂŒnf dieser Staaten noch zu einem Land, nĂ€mlich Jugoslawien, und Albanien galt als das isolierteste Land der Welt. Der 1958 in London geborene Brite Misha Glenny ist seit vielen Jahren einer der profiliertesten SĂŒdosteuropa-Kenner. Ăber den Westbalkan, darĂŒber, wie sich diese sechs Staaten in den vergangenen drei Jahrzehnten entwickelt haben und wie es ihnen heute geht, an welchen Scheidewegen sie angelangt sind, hat Birgit Dalheimer am 8. Mai vor Publikum im Wiener Ringturm mit ihm gesprochen.
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Sechs Staaten auf dem Balkan gelten, teils seit ĂŒber 20 Jahren, als Beitrittskandidaten der EU. Einer, der diese Staaten seit den 1980er Jahren bereist, ist der Historiker, Autor und Journalist Misha Glenny. Zu Beginn seiner Erkundungen des Balkans gehörten fĂŒnf dieser Staaten noch zu einem Land, nĂ€mlich Jugoslawien, und Albanien galt als das isolierteste Land der Welt. Der 1958 in London geborene Brite Misha Glenny ist seit vielen Jahren einer der profiliertesten SĂŒdosteuropa-Kenner. Ăber den Westbalkan, darĂŒber, wie sich diese sechs Staaten in den vergangenen drei Jahrzehnten entwickelt haben und wie es ihnen heute geht, an welchen Scheidewegen sie angelangt sind, hat Birgit Dalheimer am 8. Mai vor Publikum im Wiener Ringturm mit ihm gesprochen.
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Unsere Welt wird derzeit von so vielen Kriegen und bewaffneten Konflikten geprĂ€gt, wie seit Ende des 2. Weltkriegs nicht mehr. Zu diesem Ergebnis ist 2025 eine Studie des Osloer Friedensforschungsinstituts gekommen. Mit dem Ende des 2. Weltkriegs ist die Allgemeine ErklĂ€rung der Menschenrechte von den Vereinten Nationen verabschiedet worden. Wie steht es derzeit um die Menschenrechte? Wie ist die Situation in Ăsterreich? Und was braucht es, damit Menschenrechte, die zwar in internationalen VertrĂ€gen festgeschrieben sind, auch im Alltag wirksam werden? U.a. diese Fragen beantwortet die österreichische Menschenrechtsexpertin Marianne Schulze, die seit ĂŒber 20 Jahren international tĂ€tig ist und sich vor allem fĂŒr die Rechte von Menschen mit Behinderungen stark gemacht hat. Im GesprĂ€ch mit Mari Lang erzĂ€hlt sie auĂerdem, was ihre Familiengeschichte und die Ermordung ihres jĂŒdischen UrgroĂvaters im Euthanasieprogramm der Nazis mit ihrem Engagement fĂŒr Menschenrechtre zu tun hat.
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Wie gehen wir mit destruktiven, gewalttĂ€tigen Ereignissen, mit geopolitischen Verwerfungen, den neuen Krisen und Kriegen um â ohne zynisch zu werden oder uns gĂ€nzlich abzuwenden? Die Historikerin Mirjam Zadoff hat dazu ein Buch mit dem Titel âWie wir ĂŒberwinternâ geschrieben â teils Selbsttherapie, teils Analyse und Mutmacher. 1974 in Innsbruck geboren, studierte Mirjam Zadoff Geschichte und Judaistik in Wien und MĂŒnchen. Seit 2019 leitet sie das NS-Dokumentationszentrum in MĂŒnchen.
Jede Alltagshandlung, sofern sie bewusst gesetzt wird, kann politische Bedeutung erlangen. AutoritĂ€re Bewegungen wollen uns Menschen entmachten, uns entmĂŒndigen â schon Hannah Arendt schrieb dazu, dass dies umso leichter gelingt, je einsamer wir sind. Gemeinsam mĂŒssen wir dagegenhalten, neue TĂŒren wollen geöffnet sein, im gemeinsamen Feiern aber auch Trauern rĂŒcken wir zueinander und schaffen RĂ€ume der Zuversicht, meint Mirjam Zadoff im GesprĂ€ch mit Andreas Orbecht. -
Als junge Verhaltensforscherin war Sonia Kleindorfer unter anderem in Tansania unterwegs, wo sie mit der berĂŒhmten Schimpansen-Forscherin Jane Goodall gearbeitet hat. Ihr eigenes Spezialgebiet wurde das Verhalten von Vögeln. Die 1966 in Philadelphia in den USA geborene Sonia Kleindorfer kam zum Zoologie-Studium nach Wien. Auf Galapagos erforscht sie die berĂŒhmten Darwin-Finken. In Australien hat sie knapp 20 Jahre an der Flinders University gearbeitet. Seit 2018 ist sie zurĂŒck in Ăsterreich. Ob auf den streng geschĂŒtzten Galapagos-Inseln, in der landwirtschaftlich genutzten Gegend rund um GrĂŒnau im Almtal oder in den trockenen Buschregionen SĂŒdaustraliens: In all ihren Forschungsstationen interessiert sich Sonia Kleindorfer nicht nur fĂŒr das Verhalten der Tiere, sondern auch die Bedingungen des Zusammenlebens zwischen Tier und Mensch. Im GesprĂ€ch mit Birgit Dalheimer erzĂ€hlt sie auch davon was man vom Verhalten der Tiere auch ĂŒber den Menschen lernen kann.
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Als junge Verhaltensforscherin war Sonia Kleindorfer unter anderem in Tansania unterwegs, wo sie mit der berĂŒhmten Schimpansen-Forscherin Jane Goodall gearbeitet hat. Ihr eigenes Spezialgebiet wurde das Verhalten von Vögeln. Die 1966 in Philadelphia in den USA geborene Sonia Kleindorfer kam zum Zoologie-Studium nach Wien. Auf Galapagos erforscht sie die berĂŒhmten Darwin-Finken. In Australien hat sie knapp 20 Jahre an der Flinders University gearbeitet. Seit 2018 ist sie zurĂŒck in Ăsterreich. Ob auf den streng geschĂŒtzten Galapagos-Inseln, in der landwirtschaftlich genutzten Gegend rund um GrĂŒnau im Almtal oder in den trockenen Buschregionen SĂŒdaustraliens: In all ihren Forschungsstationen interessiert sich Sonia Kleindorfer nicht nur fĂŒr das Verhalten der Tiere, sondern auch die Bedingungen des Zusammenlebens zwischen Tier und Mensch. Im GesprĂ€ch mit Birgit Dalheimer erzĂ€hlt sie auch davon was man vom Verhalten der Tiere auch ĂŒber den Menschen lernen kann.
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