Episodes
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Wie entsteht ein belastbarer Immobilienwert, wenn kaum Kaufpreise vorliegen?
In dieser Folge von IMMOblick sprechen Peter Ache und Robert Krägenbring über »kaufpreisarme Lagen«, deduktive Verfahren und die Rolle intersubjektiver Schätzungen in der Immobilienbewertung.
Dabei geht es um die Frage, wie Sachverständige mit Unsicherheiten, fehlenden Marktdaten und subjektiven Einschätzungen umgehen. Zwischen Wertermittlungspraxis, Statistik und Aristoteles entsteht eine spannende Diskussion über die Grundlagen moderner Verkehrswertermittlung.
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Das Erbbaurecht gilt als mögliches Instrument gegen steigende Bodenpreise und Wohnungsmangel und gleichzeitig sorgt es seit Jahren für Diskussionen. Warum setzen Kommunen und Kirchen darauf, während viele Investoren skeptisch bleiben?
In dieser Folge sprechen Peter Ache und Robert Krägenbring mit Prof. Dr. Dirk Löhr über Bodenpolitik, Erbbauzins, Finanzierung und die Zukunft des Erbbaurechts in Deutschland. Dabei geht es um Marktmechanismen, kommunale Steuerung und die Frage, wem die Stadt von morgen gehört. Eine Diskussion über ein oft unterschätztes Instrument der Immobilien- und Stadtentwicklung.
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Missing episodes?
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In der 40. Folge sprechen Peter Ache und Robert Krägenbring über ein Thema, das die Branche gerade erst zu greifen beginnt: den Einsatz von KI bei der Erstellung von Verkehrswertgutachten.
Was heute schon möglich ist, überrascht und wirft gleichzeitig neue Fragen auf. Wie weit kann Automatisierung tatsächlich gehen? Wo stößt KI an fachliche oder rechtliche Grenzen? Und was bedeutet es eigentlich, wenn sensible Bewertungsdaten plötzlich Teil digitaler Systeme werden?
Im Gespräch wird deutlich: Die Technik ist oft weiter als die Regeln. Zwischen Effizienzgewinnen, Qualitätsanspruch und Datenschutz entsteht ein Spannungsfeld, das Sachverständige und Gutachterausschüsse künftig aktiv gestalten müssen.
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie KI die Immobilienbewertung verändert und warum es jetzt darauf ankommt, die richtigen Leitplanken zu setzen.
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Wie zukunftsfähig ist die Immobilienwertermittlung in Deutschland?
In dieser Folge von IMMOblick diskutieren Peter Ache und Robert Krägenbring aktuelle Entwicklungen rund um das Baugesetzbuch und zentrale Herausforderungen zum Monitoring des Immobilienmarkts.
Im Fokus stehen fehlende Datenstrukturen, die Diskussion um eine
Bundesgeschäftsstelle für deutschlandweite Auswertungen sowie die Bedeutung verlässlicher Mietdaten für fundierte Bewertungen.
Welche Rolle spielen Künstliche Intelligenz und moderne Datenanalysen für die Zukunft der Wertermittlung? Und warum wird es kritisch, wenn notwendige Reformen weiter aufgeschoben werden?
Jetzt reinhören und zentrale Impulse für Immobilienbewertung, Geodaten und Markttransparenz mitnehmen.
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Wie transparent ist der deutsche Immobilienmarkt und wie verlässlich sind Mietdaten wirklich?
In dieser Folge von IMMOblick sprechen Peter Ache und Robert Krägenbring mit Prof. Dr. Michael Voigtländer (Institut der deutschen Wirtschaft Köln) über Datenlücken auf dem Miet- und Immobilienmarkt. Ausgangspunkt ist eine aktuelle Studie zur Entwicklung der Einzelhandelsmieten in deutschen Innenstädten und die Frage, was Angebotsmieten tatsächlich über den Markt aussagen können.
Grundlegenden Themen wie Markttransparenz, mögliche Mietenregister und die Rolle verlässlicher Daten für Immobilienbewertung, Politik und Forschung kommen zur Sprache. Eine kompakte Folge über Daten, Transparenz und die Zukunft des Immobilienmarkts.
Der 1A Lage Podcast: 1a LAGE - Der Immobilienpodcast
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Wie präzise sind automatisierte Bewertungsmodelle wirklich? In IMMOblick Folge 37 diskutieren Peter Ache und Robert Krägenbring mit Prof. Dr. Christian Müller-Kett die Qualität, Treffsicherheit und Transparenz datenbasierter Immobilienbewertung.
Im Fokus stehen Machine Learning, AVM, kleine Stichproben und Kennzahlen wie der RMSE. Was sagen diese Metriken über die Verlässlichkeit eines Verkehrswerts aus – und wie geht man professionell mit Unsicherheiten um? Eine kompakte, praxisnahe Folge für alle, die Immobilienbewertung fundiert verstehen und statistisch einordnen möchten. -
Lohnt sich energetische Sanierung wirklich – oder ist sie vor allem ein Kostenfaktor?
In dieser Folge von IMMOblick sprechen Peter Ache und Robert Krägenbring mit Dr. Ralph Henger, Senior Economist am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, über Energieeffizienz, Immobilienwerte und die wirtschaftliche Realität.
Im Fokus stehen aktuelle Studien, Amortisationsfragen und der Einfluss von Effizienzklassen auf Preise und Mieten. Auch Wohnkomfort, CO₂-Bepreisung und der faire Ausgleich zwischen Vermietern und Mietern kommen zur Sprache.
Eine kompakte, fundierte Einordnung für alle, die sich mit Zukunft und Wert von Wohnimmobilien beschäftigen.
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Wie hindert der Föderalismus die Beseitigung der Bürokratie in der Wertermittlung und was sind eigentlich digitale Zwillinge?
In dieser Folge von IMMOblick sprechen Peter Ache und Robert Krägenbring mit Ulrich Gellhaus, Direktor des Landesamtes Geoinformation Bremen und ab 2026 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder (AdV).
Dabei geht es unter anderem um das Zusammenspiel von Geodaten, Immobilienmarkt und Verwaltungen in Deutschland. Die Folge gibt Einblicke in die bundesweite Zusammenarbeit der Vermessungsverwaltungen und die Weiterentwicklung der Immobilienwertermittlung in Deutschland.
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Immer weniger Fläche, immer mehr Ansprüche – der Bodenmarkt im ländlichen Raum steht unter massivem Druck. In dieser Folge von IMMOblick sprechen Peter Ache und Robert Krägenbring mit Dr. Dagmar Bix über eine entscheidende Frage: Wie lässt sich Land künftig gerecht, effizient und nachhaltig nutzen?
Bix zeigt, warum klassische Flurbereinigung an ihre Grenzen stößt – und wie dynamische, flexible Verfahren den Schlüssel zu einer zukunftsfähigen Landnutzung bieten könnten. Ein Gespräch über steigende Bodenpreise, smarte Tauschketten und die dringende Notwendigkeit, unsere Bodenordnung neu zu denken.
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Wie gelingt es, den Datenschatz der Immobilienwertermittlung endlich zu heben? In dieser spannenden Folge von IMMOblick, dem INTERGEO-Podcast des DVW e.V., sprechen Peter Ache und Robert Krägenbring mit Beate Ehlers (Ministerium des Inneren und für Kommunales Brandenburg, Leiterin der ADV-Arbeitsgruppe Immobilienwertermittlung) und Sebastian Pache (ESRI Deutschland, Bitkom-Vorstand AK Geoinformation) über die Ergebnisse des REAL ESTATE LAB auf der INTERGEO 2025.
Im Fokus steht die Frage, wie Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam den Zugang zu Immobilien- und Geodaten verbessern können. Die Gesprächsrunde beleuchtet, warum Deutschland beim Thema Open Data und Datenkultur im europäischen Vergleich noch Nachholbedarf hat – und welche pragmatischen Schritte jetzt nötig sind, um endlich ins Doing zu kommen.
Diskutiert werden Lösungsansätze für mehr Interoperabilität, vertrauenswürdige Datenräume und die bessere Nutzung von Kaufpreissammlungen. Beate Ehlers betont die Chancen einer offenen, vernetzten Verwaltung, während Sebastian Pache aufzeigt, wie technologische Lösungen und Kooperationen mit der Geoinformationswirtschaft den Weg zu einer neuen Datenökonomie ebnen können.
Ein inspirierendes Gespräch über digitale Souveränität, Open-Data-Strategien und den Wandel in der amtlichen Wertermittlung – mit konkreten Ideen, wie aus Datendebatten endlich praxisnahe Projekte entstehen. Jetzt reinhören und erfahren, wie der Weg vom Datensilo zur datenbasierten Zukunft des Immobilienmarktes aussehen kann.
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Wie transparent ist der Wohnungsmarkt wirklich?
In dieser Folge von IMMOblick sprechen Peter Ache und Robert Krägenbring mit Dr. Ralph Henger, Senior Economist am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln und Mitglied im Rat der Immobilienweisen.
Im Mittelpunkt stehen die aktuelle Wohnungsbaukrise, fehlende Daten und die Frage, welche Reformen wirklich notwendig wären, um den Markt besser steuern zu können.
Warum scheitern Vorhaben wie eine Baufertigstellungsstatistik oder ein Mietregister in Deutschland? Welche Rolle spielt Transparenz für die Wirksamkeit staatlicher Maßnahmen – und wie können Politik, Wirtschaft und Kommunen gemeinsam handeln, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen? Dr. Henger gibt Einblicke in die zentralen Forderungen des Frühjahrsgutachtens der Immobilienweisen: von beschleunigten Genehmigungsverfahren über steuerliche Reformen bis hin zu effizienteren Förderstrukturen.
Die Diskussion zeigt eindrücklich, wie eng Datenlage, Politikgestaltung und Marktentwicklung miteinander verknüpft sind – und warum Deutschland dringend bessere Grundlagen braucht, um den Wohnungsmarkt zukunftsfähig zu machen.
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Immobilienbewertung steht vor einem Wendepunkt: Wie lassen sich Markttransparenz und Verlässlichkeit sichern, wenn Ressourcen knapper werden und der Immobilienmarkt immer komplexer wird? Und wäre eine zentrale Kaufpreisdatenbank auf Bundesebene der entscheidende Schritt nach vorn?
In dieser Folge von IMMOblick diskutieren Peter Ache und Robert Krägenbring die wichtigsten Erkenntnisse aus ihrem Gespräch mit Christine Helbach (Gutachterausschuss Stadt Frankfurt am Main) und Frank Mause (Vorsitzender des Gutachterausschusses der Landkreise Kassel und Waldeck-Frankenberg). Sie ordnen die Debatte um die Zukunft der Gutachterausschüsse und die Reform des Baugesetzbuchs ein – fachlich fundiert, pointiert und praxisnah.
Im Fokus stehen sieben Kernforderungen des DVW-Standpunkts, darunter:
• die gesetzliche Verankerung von Markttransparenz als Aufgabe der Gutachterausschüsse,
• die Priorisierung von Tätigkeiten angesichts des Fachkräftemangels,
• die systematische Erfassung von Share-Deals und Mieten,
• sowie die Einführung einer bundesweiten Kaufpreisdatenbank.
Außerdem geht es um das Verhältnis zwischen Gutachterausschüssen und Sachverständigen – Konkurrenz oder Ergänzung? – und um die Chancen von Vernetzung, Standardisierung und Künstlicher Intelligenz für die Wertermittlung der Zukunft.
Eine Episode, die zentrale Fragen zur Immobilienbewertung und Markttransparenz in Deutschland aufgreift und Impulse für die Praxis liefert.
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Immobilienpreise steigen, Kaufentscheidungen werden komplexer – und die Nachfrage nach verlässlichen Daten wächst. In dieser Folge von IMMOblick beleuchten Peter Ache und Robert Krägenbring gemeinsam mit Christine Helbach (Gutachterausschuss Frankfurt am Main) und Frank Mause (Gutachterausschuss Landkreis Kassel und Waldeck-Frankenberg), wie Transparenz auf dem Immobilienmarkt geschaffen werden kann und welche entscheidende Rolle die Gutachterausschüsse dabei spielen.
Die Gäste geben Einblicke in die tägliche Arbeit der Gutachterausschüsse, erklären, warum die Kaufpreissammlung das Herzstück einer seriösen Immobilienbewertung ist, und diskutieren, wie Digitalisierung und künstliche Intelligenz die Wertermittlung in Zukunft verändern werden. Außerdem geht es um die Frage, ob bundesweit einheitliche Standards oder sogar eine zentrale Datenbank nötig sind, um Immobilienpreise vergleichbar und nachvollziehbar zu machen.
Wer sich für Immobilienbewertung, rechtliche Rahmenbedingungen im Baugesetzbuch und die Zukunft der Transparenz am Immobilienmarkt interessiert, erhält hier spannende Einblicke aus erster Hand. Eine Folge, die zeigt, warum fundierte Daten die Grundlage für Vertrauen, Marktstabilität und faire Entscheidungen sind.
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Was haben automatisierte Bewertungsmodelle mit Grillen zu tun? Eine ganze Menge – denn wie beim Grillen geht es auch bei Automated Valuation Models (AVMs) um das richtige Zusammenspiel vieler Zutaten, das perfekte Timing und am Ende um ein Ergebnis, das überzeugen muss. Doch während beim Grillabend der Geschmack entscheidet, braucht es in der Immobilienbewertung belastbare Daten, transparente Methoden – und ein gutes Maß an Verständnis für komplexe Modelle.
In dieser Folge von IMMOblick tauchen Peter Ache und Robert Krägenbring gemeinsam mit Prof. Dr. Christian Müller-Kett tief ein in die Welt der datengetriebenen Wertermittlung. Christian, der als Data Scientist und Geoinformatiker nicht nur fachlich sattelfest ist, sondern auch komplexe Sachverhalte verständlich erklären kann, macht klar: AVMs sind keine einfache Rechenmaschine. Sie bestehen aus aufeinander aufbauenden Prozessen, in denen Algorithmen, Frameworks, Methoden und sogenannte Hyperparameter zusammenspielen – oft in einer für Außenstehende kaum nachvollziehbaren »Blackbox«.
Wie man ein Modell von einem einfachen Workflow abgrenzt, worauf es beim sogenannten „Feature Engineering“ ankommt, und welche Rolle Transparenz und Unsicherheiten spielen – all das wird praxisnah diskutiert. Besonders spannend: die internationale Perspektive, etwa durch den Austausch beim AVM-Workshop auf Zypern. Dort wurde deutlich, dass andere Disziplinen wie die Rechtswissenschaft eigene, teils kritische Anforderungen an die Nachvollziehbarkeit von Modellen stellen – und dass es in Deutschland Nachholbedarf gibt.
Christian zeigt auf, wie erklärbare künstliche Intelligenz (XAI) helfen kann, selbst komplexe Verfahren wie Random Forests nachvollziehbar zu machen – etwa mit Hilfe von Shapley-Werten oder Modell-Dokumentation. Gleichzeitig bleibt eines klar: Kein Modell ist perfekt. Und gerade in der Immobilienbewertung braucht es neben Statistikkenntnissen vor allem eins – Urteilsvermögen und kommunikative Stärke, um Ergebnisse einordnen und erklären zu können.
Peter und Robert fragen gewohnt kritisch nach, bringen Beispiele aus der Praxis ein und nehmen auch die Perspektive der Sachverständigen in den Blick. Und ja – gegrillt wird auch: nicht nur der AVM-Prozess, sondern auch Christian, der charmant und fundiert Rede und Antwort steht. Eine Folge mit fachlicher Tiefe, einer Prise Humor und jeder Menge Erkenntnisse für alle, die sich für die Zukunft der Immobilienbewertung interessieren. Reinhören lohnt sich – nicht nur zur Grillsaison.
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»Was wäre, wenn Kaufpreisdaten allen offen zugänglich wären – nicht nur Gutachterausschüssen, sondern auch Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft?« Mit dieser Frage steigen Peter Ache und Robert Krägenbring in ein hochaktuelles Gespräch über die Zukunft der Immobilienbewertung ein. Ausgangspunkt ist der Tag der Immobilienwirtschaft 2025 in Berlin – mit politischen Aufbruchsignalen und zentralen Debatten rund um Transparenz, Digitalisierung und Datenverfügbarkeit.
Ein Schwerpunkt liegt auf automatisierten Bewertungsverfahren (AVMs). Peter berichtet von einem internationalen Workshop der FIG, bei dem Fachleute über Definition, Einsatz und Grenzen solcher Modelle diskutierten – und offenbarten, wie viel Klärungsbedarf selbst auf Expertenebene noch besteht. Im Zentrum steht dabei die Frage, welche Datenqualität nötig ist, um fundierte, transparente Bewertungsergebnisse zu erzielen – und welche Rolle Geodät:innen durch ihre Kompetenz im Umgang mit raumbezogenen Daten dabei einnehmen.
Intensiv diskutiert wird auch die Rolle der Gutachterausschüsse im digitalen Wandel: Wie verändert sich ihre Aufgabe, wenn datengetriebene Modelle an Bedeutung gewinnen? Welche Verantwortung bleibt – und was braucht es, um Qualität zu sichern, statt reine Mittelwerte zu beschließen?
Schließlich richten die beiden den Blick auf strukturelle Hürden: Warum funktioniert die Datenintegration in anderen Ländern besser als in Deutschland? Und wie kann Standardisierung hierzulande zur Entbürokratisierung beitragen? Peter und Robert liefern kritische Analysen, internationale Vergleiche und konkrete Ideen, wie die deutsche Immobilienbewertung zukunftsfähig werden kann.
Ein fundiertes, lebendiges Gespräch für alle, die die Immobilienbranche fachlich begleiten und weiterdenken wollen.
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Wie viel ist gute Energieeffizienz wirklich wert? Genau dieser Frage widmen sich Peter Ache und Robert Krägenbring in der neuen Folge von IMMOblick – im Gespräch mit Steffen Zetzmann vom Kiel Institut für Weltwirtschaft.
Auf Basis von über 1,3 Millionen Miet- und Verkaufsinseraten sowie Tausenden echten Transaktionsdaten zeigt Zetzmanns aktuelle Studie: Der Markt erkennt den Wert energetischer Qualität – aber nur, wenn die richtigen Informationen vorliegen.
Die zentrale Erkenntnis: Wohnungen mit einem hohen energetischen Standard erzielen spürbare Preisaufschläge – sowohl bei der Miete als auch beim Verkauf. Entscheidend ist dabei die Verfügbarkeit und Qualität der Informationen, insbesondere des Energieausweises. Nur wenn dieser als objektiver Bedarfsausweis vorliegt, lässt sich ein klarer Zusammenhang mit höheren Preisen nachweisen. Der oft verwendete Verbrauchsausweis hingegen entfaltet kaum Wirkung.Im Gespräch wird auch deutlich: Marktteilnehmer handeln rational – und passen ihre Zahlungsbereitschaft sogar dynamisch an steigende Energiepreise an. Doch rund 50 % der Inserate enthalten gar keine Angaben zur Energieeffizienz, obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Eine verpasste Chance für mehr Transparenz und bessere Sanierungsanreize.
Diese Episode liefert nicht nur spannende Einblicke in die Methodik und Ergebnisse einer wegweisenden Studie, sondern formuliert auch klare Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und Marktakteure.Wer die energetische Zukunft des Wohnungsmarkts verstehen will, sollte reinhören.
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Link zur Studie »Grüne Anreize: Energieeffizienz und deutsche Wohnungsmärkte«: https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/gruene-anreize-energieeffizienz-und-deutsche-wohnungsmaerkte-33484/ -
Der Immobilienmarkt lebt von Vertrauen – und das basiert auf nachvollziehbaren, objektiven Daten. Doch genau hier liegt das Problem: Markttransparenz ist bislang im Baugesetzbuch nicht definiert, die Aufgaben der Gutachterausschüsse sind unklar priorisiert, und die Datenbasis ist lückenhaft. In dieser Folge von IMMOblick sprechen Peter Ache und Robert Krägenbring offen über den Reformbedarf im Bewertungswesen – fachlich fundiert, pointiert und mit dem Blick auf das, was sich ändern muss.
Ausgangspunkt ist das aktuelle Standpunktpapier des DVW, das sieben konkrete Empfehlungen für mehr Transparenz und Effizienz in der Wertermittlung formuliert. Es geht um die Stärkung der Gutachterausschüsse, den Zugang zu Kaufpreisdaten, digitale Standards und die Notwendigkeit gesetzlicher Klarheit. Klar wird: Wer künftig valide Bewertungen ermöglichen will – auch im Kontext von KI und datenbasierter Analyse – muss jetzt die strukturellen Grundlagen schaffen.
Ein tiefgehendes Gespräch über Qualität, Verantwortung und die Zukunft der Immobilienbewertung – klar, kritisch und mit echtem Mehrwert für Fachleute und alle, die es werden wollen.
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Wie genau ist ein Wert eigentlich?
Wenn es um Immobilienbewertungen geht, zählt nicht nur der ermittelte Wert selbst – sondern auch, wie verlässlich er ist.
In dieser Folge von IMMOblick sprechen Peter Ache und Robert Krägenbring darüber, wie moderne Statistik und Machine Learning die Wertermittlung nicht nur präziser, sondern auch transparenter machen können.
Du erfährst, dass moderne Methode wie Bootstrapping oder Random Forest dabei helfen, die Aussagekraft von Bewertungsmodellen messbar zu machen – und warum das Thema Repräsentativität mehr ist als ein Bauchgefühl. Auch die Frage, wie sich neue Verfahren in die bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen einfügen, kommt nicht zu kurz.
Wenn Dich interessiert, wie viel Technik heute schon in der Wertermittlung steckt – und was noch alles möglich ist – dann ist diese Folge genau das Richtige. Fachlich tiefgehend, verständlich erklärt und mit einem klaren Blick auf die Zukunft der Bewertung.
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In dieser Folge von IMMOblick diskutieren Peter Ache und Robert Krägenbring mit Prof. Dietmar Weigt über die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen rund um Bodenrichtwerte. Dabei geht es um deren Rolle in der Wertermittlung, die wachsenden Anforderungen im Zuge der Grundsteuerreform und die Kritik an der Art der Verwendung bei der steuerlichen Bewertung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Frage, wie sich Bodenrichtwerte sachgerecht ermitteln und interpretieren lassen – und warum es problematisch ist, wenn sie nicht korrekt verwendet werden.
Ein zentrales Thema ist der Einfluss der Lage auf den Bodenrichtwert. Während die ImmoWertV explizit einen Punktwert vorgibt, zeigt die Praxis, dass es innerhalb einer Bodenrichtwertzone erhebliche Wertunterschiede geben kann. Prof. Weigt erläutert, wie Lagekriterien präziser bestimmt werden können und warum Methoden der Künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens hierbei immer wichtiger werden. Machine Learning-Algorithmen ermöglichen bereits eine detaillierte Lagebewertung auf Basis großer Datenmengen – ein entscheidender Fortschritt in einer Zeit, in der Kaufpreisdaten immer seltener verfügbar sind, weil für unbebaute Grundstücke vielerorts deutlich weniger Verkäufe erfolgen.
Doch es gibt Herausforderungen: Eine einheitliche und qualitativ hochwertige Datengrundlage fehlt, der Nachwuchs für die Gutachterausschüsse wird knapp, und die Anforderungen an die Wertermittlung steigen stetig. Prof. Weigt macht deutlich, dass moderne Methoden wie KI und automatisierte Analyseverfahren nicht nur eine Effizienzsteigerung, sondern auch eine dringend benötigte Qualitätssicherung bieten.
Diese Folge bietet fundierte Einblicke in die Zukunft der Bodenrichtwertermittlung und zeigt, warum Verwaltungen jetzt aktiv werden müssen.
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Was hat die Cholera-Epidemie von 1854 mit Künstlicher Intelligenz zu tun?
In dieser Folge von IMMOblick diskutieren Peter Ache und Robert Krägenbring, wie Daten, Algorithmen und künstliche Intelligenz die Wertermittlung verändern – und welche Herausforderungen dabei entstehen.
Anhand der berühmten Cholera-Karte von John Snow wird deutlich, wie entscheidend eine
präzise und nachvollziehbare Datenanalyse ist. Diese Erkenntnis lässt sich auf die heutige Wertermittlung übertragen: Verlässliche Kaufpreissammlungen und ordentliche Algorithmen sind unerlässlich, um den Immobilienmarkt realistisch abzubilden. Die Hosts gehen der Frage nach, ob sich Aufgaben wie die Ermittlung von Liegenschaftszinssätzen in Zukunft auslagern oder durch KI automatisieren lassen. Gleichzeitig betonen sie, wie wichtig es ist, dass künstliche Intelligenz kontrollierbar und transparent bleibt, um Manipulationen oder Fehlinterpretationen zu vermeiden.
Die Diskussion zeigt, dass die Gutachterausschüsse an einem Wendepunkt stehen. Um Markttransparenz zu gewährleisten, braucht es eine Balance zwischen Standardisierung, smarter Digitalisierung und menschlicher Expertise. Eine Folge voller Denkanstöße, die zeigt, warum Wertermittlung mehr ist als nur Zahlen – und warum sie in Zukunft noch präziser, nachvollziehbarer und technologisch fortschrittlicher werden muss.
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