Episodes

  • Interview-Special mit Dr. Susanne Helbig

    ***Triggerwarnung: Essstörungen***

    Heute ist Dr. Susanne Helbig im Iss doch, was du willst! Podcast. Susanne ist Psychotherapeutin in Ausbildung und arbeitet an der Universität Bonn im Institut für Psychologie, genauer gesagt in der Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie. Mit ihr spreche ich darüber, inwieweit bestimmte Ansichten über Ernährung und Gewicht auch in der Therapie von Essstörungen vertreten sind und wie sinnvoll es ist, dass auch mit Regeln und Restriktionen gearbeitet wird.

    Wie man erkennt, ob man von einer Essstörung betroffen ist, wie man als Außenstehende:r am besten helfen kann und wie man am besten mit einer akuten Binge-Eating-Situation umgeht, auch das erfährst du in unserem Gespräch. Zudem habe ich Anfang Juni eine kleine Umfrage in meiner Insta-Story gemacht, dieses Interview angekündigt und gefragt, was ihr von Susanne wissen möchtet. Es kamen viele Antworten und wir beantworten fast alle in dieser Episode. Viel Spaß beim Anhören!

    Seit kurzem gibt es den Audiokurs 2.0 „Wie werde ich meine Diätmentlität los – in 5 Tagen?“ zu kaufen. Kleiner Tipp: Momentan bekommst du als Newsletter-Abonnent:in einen Rabatt auf den Audiokurs, also melde dich gleich an: https://antoniepost.de/antworten-fettphobie-bodyshaming/ Hier kannst du den Audiokurs herunterladen: https://antoniepost.de/audiokurs-2-0/

    Alle Shownotes findest du hier: https://antoniepost.de/2021/07/28/intuitiv-essen-mit-essstoerung/

    Disclaimer: Dieser Podcast dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken, ist kein Ersatz für eine individuelle medizinische oder psychische Gesundheitsberatung und stellt keine Therapeut-Patient-Beziehung dar.

    Falls du Hilfe brauchst wende dich z. B. an: https://www.bzga-essstoerungen.de/ oder Telefon: 0221-892031 (Es fallen die Kosten für Gespräche ins Kölner Ortsnetz an). Das Beratungstelefon der BZgA steht Betroffenen, Angehörigen und anderen Personen für Fragen rund um Essstörungen zur Verfügung. Die Berater unterliegen der Schweigepflicht.

  • Was eine Ernährungsweise zur Diät macht

    Bestimmt hast du den Satz schon einmal gehört: „Das ist ein Lifestyle, keine Diät!“ Daher geht es heute um die Frage, was Diäten überhaupt sind und was eine Ernährungs- oder Lebensweise zu einer Diät macht. Ich persönlich bezeichne als Diät jede Ernährungs- oder Lebensweise mit dem Ziel vorsätzlich Gewicht zu verlieren. Diese Lebens- oder Ernährungsweise kommt häufig mit irgendwelchen Regeln einher, beispielsweise wann, was oder wie viel du essen darfst – sowie mit Schuld- und Schamgefühlen, wenn diese Regeln gebrochen wurden und zwar im weitesten Sinne.

    Du erfährst außerdem, warum du anti-Diät sein und gleichzeitig auf Diät sein kannst (Stichwort: medizinisch notwenige Diäten), ob IgG-Tests zur „Diagnose“ einer Lebensmittelallergie taugen (da ich Diagnose in Anführungszeichen geschrieben habe, kannst du dir wahrscheinlich schon denken, was ich dazu sage) und unter welcher Voraussetzung es sogar völlig ok sein kann, konkrete Regeln in der eigenen Ernährung zu haben. Viel Spaß beim Reinhören!

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    Alle Shownotes findest du hier: https://antoniepost.de/2021/07/21/das-ist-ein-lifestyle-keine-diaet/

    Disclaimer: Dieser Podcast dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken, ist kein Ersatz für eine individuelle medizinische oder psychische Gesundheitsberatung und stellt keine Therapeut-Patient-Beziehung dar.

    Falls du Hilfe brauchst wende dich z. B. an: https://www.bzga-essstoerungen.de/ oder Telefon: 0221-892031 (Es fallen die Kosten für Gespräche ins Kölner Ortsnetz an). Das Beratungstelefon der BZgA steht Betroffenen, Angehörigen und anderen Personen für Fragen rund um Essstörungen zur Verfügung. Die Berater unterliegen der Schweigepflicht.

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  • Staffelstart-Special: Interaktive Podcast-Episode

    ***Triggerwarnung: Fatshaming***

    Auch in Teil 2 der interaktiven Podcast-Episode teilen meine Hörer:innen und Follower:innen ihre Geschichten zu Fatshaming im Alltag. Dafür habe ich Ende April eine qualitative Umfrageauf Instagram gestartet und euch gebeten, zu teilen, welchen Vorurteilen ihr als dick_fett-gelesene Menschen im Alltag ausgesetzt seid. In der letzten Woche haben wir die drei am häufigsten genannten Vorurteile entkräftigt, die da waren: 1. Dicke Menschen essen „ungesund“ 2. Dicke Menschen sind faul und 3. Dicke Menschen sind unsportlich. Heute klären wir noch die beiden Fragen, ob Dicke Menschen „selbst schuld“ und undiszipliniert sind (Spoiler Alarm: Natürlich sind sie es nicht!) und was eine Vorliebe für dicke Körper von einem Fettfetisch unterscheidet. Ich wünsche dir viel Spaß beim Anhören!

    Wie versprochen gibt es zu den beiden Episoden „Fette Vorurteile“ ein Transkript und eine kurze Zusammenfassung, die du dir hier kostenlos herunterladen kannst: https://antoniepost.de/fette-vorurteile/

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    Alle Shownotes findest du hier: https://antoniepost.de/2021/07/14/fette-vorurteile-sind-dicke-menschen-selbst-schuld-undiszipliniert-und-ein-fetisch-teil-2/

    Disclaimer: Dieser Podcast dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken, ist kein Ersatz für eine individuelle medizinische oder psychische Gesundheitsberatung und stellt keine Therapeut-Patient-Beziehung dar.

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  • Staffelstart-Special: Interaktive Podcast-Episode

    ***Triggerwarnung: Fatshaming***

    Heute lasse ich in einer interaktiven Podcast-Episode meine Hörer:innen und Follower:innen zu Wort kommen. Dafür habe ich Ende April eine qualitative Umfrage zu Fat Shaming und Alltagsdiskriminierung von dick_fetten Menschen auf Instagram gestartet und euch gebeten, zu teilen, welchen Vorurteilen ihr als dick_fett-gelesene Menschen im Alltag ausgesetzt seid. Vielen Dank an dieser Stelle erst mal an alle, die bei der Umfrage mitgemacht haben und für die vielen, vielen Nachrichten, die ich bekommen habe.

    Heute bekommst du hier im Podcast im Teil 1 die drei am häufigsten genannten Vorurteilen aus der Umfrage. Du darfst dich in dieser Episode aber nicht nur auf Zahlen, Daten und Fakten freuen – mit denen wir diesen Vorurteilen den Kampf ansagen. Sondern auch auf die Stimmen aus der Community, denn ich habe Sprach- und Textnachrichten bekommen, die ich in diese Episode integriert habe.

    Wie versprochen gibt es zu den beiden Episoden „Fette Vorurteile“ ein Transkript und eine kurze Zusammenfassung, die du dir hier kostenlos herunterladen kannst: https://antoniepost.de/fette-vorurteile/

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    Alle Shownotes findest du hier: https://antoniepost.de/2021/07/07/fette-vorurteile-essen-dicke-menschen-ungesund-sind-faul-und-unsportlich-teil-1/

    Disclaimer: Dieser Podcast dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken, ist kein Ersatz für eine individuelle medizinische oder psychische Gesundheitsberatung und stellt keine Therapeut-Patient-Beziehung dar.

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  • Birthday-Special: Meine Learnings aus dem letzten Jahr

    Es ist einfach unglaublich: Heute veröffentliche ich die 50. Episode des Iss doch, was du willst! Podcast. Den Iss doch, was du willst! Podcast gibt es genau seit einem Jahr. Innerhalb von fünf Wochen habe ich ihn mehr oder weniger übers Knie gebrochen und er ist von einer fixen Idee zur Realität geworden.

    Heute erfährst du im Finale der ersten Staffel, was ich im letzten Jahr alles gelernt habe und warum ich gar keinen sicheren, sondern einen mutigen Ort kreieren will (was ich vor lauter Aufregung vergessen habe zu sagen: diese Erkenntnis habe ich aus einem Gespräch mit Melanie Dellenbach - sie war auch schon hier im Podcast, höre sehr gerne mal in die Episode 41 rein!) und warum ich nicht mehr glaube, dass ich mit Zahlen, Daten und Fakten alle überzeugen kann – und was meine neue Strategie ist. Den Höhepunkt meines letzten Jahres habe ich mir übrigens ganz für den Schluss aufgehoben und ich hoffe, dass du dich darüber genauso freuen wirst wie ich. Viel Spaß beim Anhören!

    Seit kurzem gibt es den Audiokurs 2.0 „Wie werde ich meine Diätmentlität los – in 5 Tagen?“ zu kaufen. Kleiner Tipp: Momentan bekommst du als Newsletter-Abonnent:in einen Rabatt auf den Audiokurs, also melde dich gleich an: https://antoniepost.de/antworten-fettphobie-bodyshaming/ Hier kannst du den Audiokurs herunterladen: https://antoniepost.de/audiokurs-2-0/

    Alle Shownotes findest du hier: https://antoniepost.de/2021/06/30/ein-jahr-iss-doch-was-du-willst-podcast/

    Disclaimer: Dieser Podcast dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken, ist kein Ersatz für eine individuelle medizinische oder psychische Gesundheitsberatung und stellt keine Therapeut-Patient-Beziehung dar.

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  • Interview-Special mit Carola Niemann von @thecurvymagazine

    Schätzungsweise 2000 bis 5000 Mal pro Woche werden wir mit Bildern digital manipulierter Körper konfrontiert. Bilder, die eine Idee eines perfekten Körpers vermitteln, den es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Wenn wir unsere Körper akzeptieren wollen, wenn wir Körpervielfalt schön und begrüßenswert finden wollen, dann müssen wir unsere Sehgewohnheiten verändern.

    Mit „The Curvy Magazine“ möchte Carola Niemann genau das erreichen. Carola ist die Gründerin und Chefredakteurin von The Curvy Magazine, ein Modemagazin für Frauen, das ein positives Lebensgefühl vermittelt, egal welche Körperform die Leserin hat. Wir haben ein spannendes Gespräch geführt über Körperakzeptanz, Fotoretusche und Carola gibt Tipps, was du tun kannst, wenn du dich trauen willst, deinen Stil auszuleben, dich die Unsicherheiten in Bezug auf deinen Körper aber (noch!) zurückhalten. Viel Spaß beim Anhören!

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    Alle Shownotes findest du hier: https://antoniepost.de/2021/06/23/von-plus-size-models-und-modemagazinen-interview-carola-niemann/

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  • Warum Low Carb nicht unbedingt gesund ist

    Vor ein paar Wochen habe ich auf Instagram einen Beitrag gepostet, der hieß: „Lebensmittel, die du lieber nicht essen solltest“. Der erste Satz der Caption war: „Ja, es gibt definitiv Lebensmittel, die du lieber nicht essen solltest, aber nicht, weil sie ‚zu viele‘ Kalorien haben oder Kohlenhydrate enthalten.“ Eine Followerin hat den Post folgendermaßen kommentiert: „Kohlenhydrate kommen im Blut immer als Zucker an. Der Körper ist nicht darauf angewiesen. Er bedient sich immer zuerst an den KH-Speichern. Wenn die leer sind, geht er an die Fettdepots. Den Zucker, den das Gehirn braucht, kann der Körper selbst bilden, aus guten Fetten und Eiweiß.“

    Dieser Kommentar ist nicht grundlegend falsch, so aber auch nicht richtig. Man muss das viel differenzierter betrachten. Ja, das stimmt, unser Körper kann beispielsweise aus Proteinen Glucose, also Zucker, herstellen. Aber ob du daraus schließen kannst, dass du langfristig keine Kohlenhydrate brauchst, das klären wir in der heutigen Episode.

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    Alle Shownotes findest du hier: https://antoniepost.de/2021/06/16/doch-dein-koerper-braucht-kohlenhydrate

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  • Interview-Special mit Anna Kumher von @wenigstenseinhuebschesgesicht

    Heute ist Anna Kumher zu Gast im Podcast. Anna ist Sozialarbeiterin und betreibt in ihrer Freizeit den Instagram-Kanal @wenigstenseinhuebschesgesicht auf dem sie Fatshaming sichtbar macht. Ihren ersten Post hat sie vor knapp einem Jahr am 6. Juli 2020 veröffentlicht. Er sagt ganz schlicht: „Fatshaming ist Alltag. Es ist überall. Jede dick_fette Person kann mindestens eine Situation nennen, bei der sie_er Sprüche, Vorurteile, körperliche oder seelische Gewalt erfahren hat. Dazu alltägliche Ausschlüsse wie zu kleine Sitze, kaum passende Kleidung, Kommentare beim Essen usw. Auf dieser Seite möchte ich diese Erlebnisse sichtbar machen, möchte ich Fatshaming sichtbar machen.“

    Mittlerweile hat Anna über 400 Beiträge geteilt und über 15.000 Abonnent:innen folgen ihr. Ein durchschnittlicher Post hat 2000-2500 Likes. Das ist einfach der Wahnsinn und an diesen Zahlen sieht man, wie sehr ihr Account einen Nerv trifft. Ihr Account gibt Menschen, die beleidigt und diskriminiert werden, einen Ort, um genau das zu thematisieren und an dem sie sich ernst genommen fühlen. Viel Spaß beim Anhören!

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    Alle Shownotes findest du hier: https://antoniepost.de/2021/06/09/fatshaming-sichtbar-machen-interview-anna-kumher/

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  • Wir bewegen uns mit großen Schritten auf die 50. Episode zu. Im Juli wird der Iss doch, was du willst! Podcast ein Jahr alt. Ich mache mir natürlich auch schon Gedanken zur zweiten Staffel und ich hoffe, du freust dich darüber: Auch in der zweiten Staffel wird der Iss doch, was du willst! Podcast wöchentlich erscheinen und es geht nahtlos mit der ersten Episode der 2. Staffel weiter. Da ich gerne mit einem Knall die neue Staffel starten will, habe ich spontan beschlossen, die interaktive Podcast-Episode zur Alltagsdiskriminierung, die eigentlich diese Woche geplant war, auf den 7. Juli zu verschieben. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich so viele Nachrichten und Antworten auf meine beiden Fragensticker bekommen habe und ich möchte die ganz in Ruhe auswerten und beantworten. Wenn die Episode erst im Juli kommt, dann kann ich mir dafür etwas mehr Zeit nehmen.

    Vor ein paar Tagen habe ich mal die Podcastzahlen ausgewertet und dabei habe ich festgestellt, dass eine bzw. zwei Episoden im Vergleich zu den anderen relativ wenig heruntergeladen wurden. Könnte das daran liegen, dass ich die Episode geteilt und einen Namen gewählt habe, der nicht so ansprechend gewesen ist? Ich vermute es, daher gibt es heute einen Repost der beiden Episoden, damit sie endlich die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. In dieser Repost-Folge erfährst du, ob unsere Kinder wirklich immer dicker werden, warum es für das Selbstwertgefühl so wichtig ist, bereits in der Kindheit ein positives Körperbild zu entwickeln und wie wir es als Gesellschaft schaffen können, dieses Erbe der Diätkultur, das wir seit hunderten von Jahren von einer Generation an die andere weitergeben endlich stoppen können. Diese beiden Episoden sind nicht nur für Eltern oder Menschen, die mit Kindern arbeiten oder sonst mit Kindern zu tun haben. Wir waren alle selbst mal Kinder und auf mich hatten diese beiden Episoden als ich sie aufgenommen habe, eine Art therapeutische Wirkung, weil ich ganz viele Dinge aus meiner Kindheit und meiner eigenen Diätkarriere plötzlich viel besser verstanden habe und in einem anderen Licht sehen konnte. Ich freue mich sehr, wenn du in den Repost reinhörst.

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    Alle Shownotes findest du hier: https://antoniepost.de/2021/06/02/und-was-ist-mit-den-dicken-kindern/

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  • Heute spreche ich mit Natalie Rosenke. Natalie ist Fett Aktivistin, Expertin für Gewichtsdiskriminierung und seit Herbst 2013 ist sie Vorsitzende der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung. Ich habe Natalie auch relativ gleich zu Beginn entdeckt, zu dem Zeitpunkt als sich dieses Parallel-Universum, in dem sich die Anti-Diät-Bewegung abspielt, für mich aufgetan hat. Ich habe Ernährungswissenschaften studiert und ich kann mich nicht erinnern in meinem gesamten Studium mal irgendwas zu Gewichtsdiskriminierung oder Anti-Diät oder Health at Every Size gehört zu haben – und das finde ich wirklich schlimm.

    Erst als ich aktiv Diäten hinter mir lassen wollte und nach einer Alternative gesucht habe, bin ich über Natalie mehr oder weniger gestolpert, denn sie war zu der Zeit Kolumnistin bei der Süddeutschen Zeitung und schrieb über ihre gelebte Erfahrung als dick_fette Person. Für mich war es zu der Zeit völlig faszinierend, dass es die Möglichkeit gibt als dicker Mensch gar nicht abnehmen zu wollen, denn in meiner Welt kam das überhaupt nicht vor. Im Interview sprechen wir darüber, warum Dicksein als Mutwilligkeit und Schädigen der Gruppe wahrgenommen wird, über die Arbeit der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung und was aus der Petition geworden ist, die fordert: „Gewicht“ in § 1 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes aufzunehmen und dicke Menschen effektiv vor Gewichtsdiskriminierung zu schützen.

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  • Warum Gewicht keine Frage der Willenskraft ist

    Wir haben hier im Podcast schon so viel darüber geredet, welche Faktoren das Gewicht und die Gesundheit bestimmen und warum der Jo-Jo-Effekt eine zu erwartende Reaktion des Körpers ist. Wir haben geklärt, wie dein Körper dich vor dem Verhungern schützen will, wenn du Diät machst, und dadurch Stoffwechselprozesse verändert, dass du weniger Energie verbrauchst und mehr Hunger bekommst. Wir wissen mittlerweile, dass der Körper nicht unterscheiden kann, ob das eine erzwungene Hungersnot ist oder eine freiwillig auferlegte Diät und er auf beides in derselben Art und Weise reagiert.

    Und dennoch begegnen mir in meiner Arbeit tagtäglich die Sätze: Wenn man ein bisschen weniger isst und sich etwas mehr bewegt, dann klappt das auch mit der Traumfigur. Dick_fette Menschen haben keine Willenskraft. Wenn man wirklich will, dann kann man auch schlank sein. Das sind doch alles nur Ausreden. Warum es gar nicht vorgesehen ist, dass wir vorsätzlich Gewicht verlieren, warum es sogar ein schlechtes Zeichen sein kann, wenn die Diät plötzlich klappt und warum das Gewicht keine Frage der Willenskraft ist, darum geht es in der heutigen Episode.

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  • Interview-Special mit Julia Kremer von @schoenwild

    ***TRIGGERWARNUNG: DISKRIMINIERUNG, STIGMATISIERENDE SPRACHE, ESSSTÖRUNGEN***

    Wie jede zweite Woche ist es heute wieder eine Interview-Episode und mein heutiger Gast ist Modell, Bloggerin und die amtierende Miss Hamburg. Du weißt sicher schon, von wem ich spreche: Julia Kremer oder vielleicht kennst du sie auch als Jules, unter ihrem Instagram-Account @schoenwild oder vielleicht auch durch ihre Instagram-Kampagne #RespectMySize

    Ich will Jules schon ganz lange in den Podcast einladen, aber dann hat sie mich letzten Herbst in ihren Podcast „Fett & Vorurteil“ eingeladen, wo sie gerade zusammen mit Verena Prechtl die zweite Staffel aufnimmt. Unsere gemeinsame Episode war die Abschlussfolge der ersten Staffel und wir haben darin hauptsächlich über Essstörungen gesprochen. Heute revanchiere ich mich mit einer Gegeneinladung und spreche mit Jules darüber, wie sie sich im letzten Jahr verändert hat, über ihre wichtige Aufklärungsarbeit gegen die Diskriminierung von dick_fetten Menschen im Alltag, über mentale Gesundheit und vieles mehr.

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  • Was du als schlanke Person tun kannst, um dick_fette Menschen zu unterstützen

    Heute erfülle ich mal wieder einen Hörer:innen-Wunsch. Und zwar hat mich eine meiner Follower:innen auf Instagram gefragt, ob ich nicht mal eine Episode zu Allyship machen könnte. Sie selbst ist schlank und sieht aber in ihrem Umfeld häufig wie dick_fette Menschen schlecht behandelt werden und möchte gerne wissen, wie sie mithelfen kann, echte Veränderungen herbeizuführen.

    Das Ziel von Allyship sind wirksame, verantwortungsvolle Taten, die das Leben für dick_fette Menschen etwas leichter und etwas besser machen und direkt die strukturelle Diskriminierung von dick_fetten Menschen bekämpfen. Was du als schlanker Mensch oder als Person mit Thin Privilege ganz konkret tun kannst, wenn du ein echter Ally sein willst, warum du das an der einen oder anderen Stelle auch mal versauen wirst und worauf es wirklich ankommt, erfährst du in der heutigen Podcast-Episode.

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    Alle Shownotes findest du hier: https://antoniepost.de/2021/05/05/allyship-dick_fette-menschen-brauchen-echte-verbuendete/

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  • Interview-Special mit Melanie Dellenbach

    Heute ist Melanie Dellenbach zu Gast im Iss doch, was du willst! Podcast, Body Respect Aktivistin und eine echte Pionierin: Sie hat bereits 2011 einen Fashion Blog für große Größen gestartet. Heutzutage ist das nicht kaum mehr erwähnenswert, aber vor 10 Jahren war das ja geradezu radikal, dass sich eine dick_fette Frau sichtbar macht. In einem Auslandsjahr in den USA hat sie Health at Every Size kennengelernt und das Fat Acceptance Movement mit nach Hause in die Schweiz gebracht. Ihr Ziel ist es, in der Schweiz eine neue Kultur von Körperrespekt zu erschaffen, die Schweiz zum Thema Gewichtsdiskriminierung zu sensibilisieren und mitzuhelfen, langfristig in der Schweiz einen Paradigmenwechsel zu schaffen vom gewichtsnormativen zu einem gewichtsinklusiven Weg.

    Dafür hat sie nach dem Vorbild von Body Respect Island den Verein Body Respect Schweiz mitbegründet, den sie heute im Podcast vorstellt. Wir sprechen außerdem über ihre gelebte Erfahrung als dick_fette Frau, warum eine nur auf das Verhalten bezogene Gesundheitsförderung nicht mehr zeitgemäß ist, wie man medizinisches Fachpersonal in der Schweiz mehr für Gewichtsdiskriminierung sensibilisieren könnte und wer alles beim Verein Body Respect Schweiz, den Melanie als aktive Community aus dicken Menschen und ihren Verbündeten beschreibt, mitmachen darf.

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    Alle Shownotes findest du hier: https://antoniepost.de/2021/04/28/body-respect-schweiz-interview-melanie-dellenbach/

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    Falls du Hilfe brauchst wende dich z. B. an: https://www.bzga-essstoerungen.de/ oder Telefon: 0221-892031 (Es fallen die Kosten für Gespräche ins Kölner Ortsnetz an). Das Beratungstelefon der BZgA steht Betroffenen, Angehörigen und anderen Personen für Fragen rund um Essstörungen zur Verfügung. Die Berater unterliegen der Schweigepflicht.

  • Warum es nicht gesund ist, Lebensmittel zu kategorisieren

    Wenn ich von Health at Every Size und vor allem von Intuitiver Ernährung spreche, die eine Säule von HAES ist, höre ich ganz häufig den Einwand: Manche Lebensmittel sind aber einfach nicht gesund. Ich will gar nicht abstreiten, dass unterschiedliche Lebensmittel unterschiedliche Nährstoffprofile und demzufolge eine unterschiedliche Wirkung auf den Körper haben. Das ist ganz logisch. Doch sollte man das zum Anlass nehmen, Lebensmittel in „gesund“ und „ungesund“ einzuteilen?

    Health at Every Size hält nichts davon, Lebensmittel zu kategorisieren. Das Problem: Wir verwenden „gesund“ und „ungesund“ nicht als neutrale Begriffe, sondern moralisieren dadurch unser Essverhalten und letztendlich uns selbst. Welche weiteren Probleme durch diese Einteilung entstehen, wie du Lebensmittel neutral beschreiben kannst und warum du dir als intuitive:r Esser:in die Frage gar nicht mehr stellst, ob Lebensmittel „gut“ oder „schlecht“ sind, das erfährst du in dieser Episode.

    Seit kurzem gibt es den Audiokurs 2.0 „Wie werde ich meine Diätmentlität los – in 5 Tagen?“ zu kaufen. Kleiner Tipp: Momentan bekommst du als Newsletter-Abonnent:in einen Rabatt auf den Audiokurs, also melde dich gleich an: https://antoniepost.de/antworten-fettphobie-bodyshaming/ Hier kannst du den Audiokurs herunterladen: https://antoniepost.de/audiokurs-2-0/

    Alle Shownotes findest du hier: https://antoniepost.de/2021/04/21/gibt-es-gute-und-schlechte-lebensmittel/

    Disclaimer: Dieser Podcast dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken, ist kein Ersatz für eine individuelle medizinische oder psychische Gesundheitsberatung und stellt keine Therapeut-Patient-Beziehung dar.

    Falls du Hilfe brauchst wende dich z. B. an: https://www.bzga-essstoerungen.de/ oder Telefon: 0221-892031 (Es fallen die Kosten für Gespräche ins Kölner Ortsnetz an). Das Beratungstelefon der BZgA steht Betroffenen, Angehörigen und anderen Personen für Fragen rund um Essstörungen zur Verfügung. Die Berater unterliegen der Schweigepflicht.

  • Interview-Special mit Sophie Schwarz

    Wenn du Frieden mit deinem Körper schließen und dich einfach nur aus Freude bewegen willst, dann stehst du häufig vor dem Problem, dass du gar nicht weißt, wo du das machen sollst. Es gibt leider immer noch sehr wenige Orte, an denen dick_fette Menschen Sport machen oder sich bewegen können, ohne Vorurteilen zu begegnen, Beschämungen erwarten zu müssen oder auf irgendeine andere Art eine geballte Ladung Diätkultur abzubekommen.

    Deshalb freue ich mich umso mehr, dass mein heutiger Gast im Podcast genau so einen wunderbaren Ort kreiert hat. Sie nennt ihn „Sophies Safe Space“, einen Raum ohne Scham, ohne Beurteilung, ohne Verurteilung, ohne Leistungsdruck, ohne Gewichtsthematiken und ohne (Bewegungs-)Zwang. Es ist ein Raum für Yoga, für Meditation, für Erholung, für Freiheit, für Atmen, für Lernen, für Heilung für Ruhe und für „Nichts-tun“. Sophie Schwarz ist körperpositive und gewichtsneutrale Yoga-Lehrerin und wir unterhalten uns heute darüber, warum ausnahmslos jeder Körper für Yoga geeignet ist, was du tun kannst, wenn dich als Menschen mit einer Diät- oder Essstörungsvergangenheit Sport triggert und was Sophie, wenn sie in 50-60 Jahren auf ihre Arbeit als Yogalehrerin zurückblickt, gerne erreicht haben möchte.

    Alle Shownotes findest du hier: https://antoniepost.de/2021/04/14/yoga-fuer-jeden-koerper-interview-sophie-schwarz/

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    Disclaimer: Dieser Podcast dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken, ist kein Ersatz für eine individuelle medizinische oder psychische Gesundheitsberatung und stellt keine Therapeut-Patient-Beziehung dar.
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  • Was, wenn es mir nicht egal ist, wie mein Körper aussieht?

    Heute geht es im Podcast um Körperliebe und Körperneutralität, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede und wie es sich mit Körperakzeptanz vereinbaren lässt, wenn es einem eben nicht egal ist, wie der eigene Körper aussieht. Um es gleich vorweg zu nehmen: Du musst deinen Körper nicht lieben. Body und Selflove sind momentan Trends auf Social Media, die bei manchen Menschen unnötig Druck aufbauen. Vom Körperhass sofort in die Körperliebe? Diese Vorstellung setzt einen ungesunden und einen eventuell nicht erreichbaren Standard, da sich viele Menschen nicht vorstellen können, den eigenen Körper jemals zu lieben.

    Daher finde ich gerade am Anfang, wenn jemand aus der Diätkultur aussteigt, das Konzept der Körperneutralität sehr wertvoll. Körperneutralität bedeutet, den Selbstwert vom Aussehen zu entkoppeln und diesem allgemein weniger Bedeutung beizumessen. Warum dir Körperneutralität zwar dabei helfen, auf persönlicher Ebene zu heilen, das Konzept aber trotzdem nicht ausreicht, um die eigenen Vorurteile zu hinterfragen und die Akzeptanz von dick_fetten Körpern in der Gesellschaft zu fördern, erfährst du in der heutigen Episode.

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    Alle Shownotes findest du hier: https://antoniepost.de/2021/04/07/koerperliebe-vs-koerperneutralitaet/

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  • Interview-Special mit Melodie Michelberger

    ***TRIGGERWARNUNG: Bodyshaming, Essstörungen***

    Melodie Michelberger ist Body Image Aktivistin und ihr Account war einer der ersten deutschen Accounts, dem ich gefolgt bin, nachdem ich Health at Every Size entdeckt hatte. Ich war von Anfang an sehr inspiriert von ihr und dann hat sie letztes Jahr im Mai einen Artikel für Die Zeit geschrieben. Mich hat nicht nur der Text nachhaltig beeindruckt, sondern vor allem die beiden Fotos von ihr, die mit abgedruckt waren. Auf dem einen sieht man nur ihren Oberkörper in blauer Unterwäsche und auf ihrem Bauch steht in großen blauen Buchstaben „More than a body - Mehr als nur ein Körper“. Auf dem anderen Bild hat sie einen rosafarbenen Zweiteiler an, sie hat die Augen geschlossen, lächelt und ihn ihrem Höschen stecken drei bunte Blumen, die den Blick ebenfalls auf ihren Bauch lenken.

    Diese Bilder haben etwas mit mir gemacht: Sie zu sehen war für mich der Augenblick, in dem ich begriffen habe, dass es auch für mich irgendwann möglich ist, meinen Körper zu lieben, genau so wie ich bin und mir nicht nur im Kopf klar war, dass mein Wert nicht von meinem Aussehen abhängt, sondern ich es das erste Mal auch wirklich in meinem Körper gespürt habe.

    Heute stellt Melodie hier im Iss doch, was du willst! Podcast ihr erstes Buch „Body Politics“ vor, das am 26. Januar 2021 erschienen ist. Es war ein sehr intensives Interview, bei dem wir zwischendurch fast geweint, aber dann im nächsten Moment wieder gelacht haben. Ich freue mich sehr, das Gespräch mit dir zu teilen und hoffe, dass es dich genauso sehr inspiriert wie mich.

    Alle Shownotes findest du hier: https://antoniepost.de/2021/03/31/body-politics-interview-melodie-michelberger/

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  • Wie du dir eine Umgebung schaffst, in der du Frieden mit dem Essen schließen kannst

    Nach einer dreiwöchigen Pause ist der Iss doch, was du willst! Podcast wieder da und heute mit einer Info-Episode, die dir ganz konkret Anregungen und Werkzeuge an die Hand gibt, wie du dir eine Umgebung schaffst, in der du Frieden mit dem Essen und deinem Körper schließen kannst.

    In dieser Episode erfährst du, und warum es wichtig ist, Grenzen zu setzen, welche Diätwerkzeuge dich daran hintern, deine Diätmentalität abzulegen, was Dankbarkeit mit dem Körperbild zu tun hat und warum du die Gesellschaft veränderst, wenn du anfängst, deinen Körper zu akzeptieren.

    Seit kurzem gibt es außerdem den Audiokurs 2.0 „Wie werde ich meine Diätmentlität los – in 5 Tagen?“ zu kaufen, den ich dir am Ende der Episode kurz vorstelle. Kleiner Tipp: Momentan bekommst du als Newsletter-Abonnent:in einen Rabatt auf den Audiokurs, also melde dich gleich an: https://antoniepost.de/antworten-fettphobie-bodyshaming/ Und hier kannst du den Audiokurs kaufen: https://antoniepost.de/audiokurs-2-0/

    Alle Shownotes findest du hier: https://antoniepost.de/2021/03/24/10-schritte-um-diaeten-hinter-dir-zu-lassen/

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  • Interview-Special mit Charlotte Kuhrt

    Keiner spricht ehrlich über den eigenen Körper? Doch! Charlotte Kuhrt ist Model, Body Aceptance Aktivistin und setzt sich online für mehr Diversität und Selbstliebe ein. Mit ihr spreche ich heute über Diversität in der Modebranche, warum „Hast du abgenommen?“ kein Kompliment ist, sie keine gute Dicke mehr sein will und wie sie in den letzten Monaten aktiv ihren Content verändert hat, um ihn inklusiver zu machen für Menschen, die am oberen Ende des Gewichtsspektrums sind.

    Herausgekommen ist ein wunderbares und empowerndes Gespräch, das du dir keinesfalls entgehen lassen solltest. Hör also unbedingt rein!

    Alle Shownotes findest du hier: https://antoniepost.de/2021/02/24/hoert-auf-koerper-zu-kommentieren-interview-charlotte-kuhrt/

    Disclaimer: Dieser Podcast dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken, ist kein Ersatz für eine individuelle medizinische oder psychische Gesundheitsberatung und stellt keine Therapeut-Patient-Beziehung dar.
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