Episodes
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»Viele sehen mich mit meiner Behinderung als Trophäe. Das nutze ich beim
Onlinedating schamlos aus«, sagt die Schauspielerin und Sängerin Lucy
Wilke. Gleichzeitig bekommt sie die Berührungsängste vieler
Nicht-Behinderter ständig zu spüren: »Ich habe mich oft wie eine
Therapeutin gefühlt, statt wie eine Frau, die datet.« Der Aktivist und
Moderator Raúl Krauthausen kann das gut nachvollziehen. »Sex, geht das
überhaupt?«, das könne für manche sogar eine unangebrachte
Kennenlernfrage sein.
Mit den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm sprechen beide
offen wie nie über Sexualität und Scham, Beziehungen und ihr ganz
persönliches Verhältnis zum eigenen Körper. »Meine erste sexuelle
Erfahrung hatte ich mit 27«, erzählt Raúl heute mit Anfang 40. Und
ergänzt: »Das Gefühl ›Ich bin minderwertiger, weil ich weniger Erfahrung
habe, weil ich behindert bin, weil ich Hilfe brauche‹, das konnte ich
erst in den letzten Jahren ablegen.« In dieser Podcastfolge dreht sich
alles um die beiden und die Frage: Kannst du dir eine Beziehung mit
einem behinderten Menschen vorstellen? Und falls nein, warum eigentlich
nicht?
Mehr zu unseren Gästen
- Lucy Wilke ist Schauspielerin, Sängerin, Künstlerin und Autorin.
Seit 2020 ist sie festes Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele.
Bekannt wurde sie unter anderem durch das Theaterstück Fucking
Disabled. Aktuell schreibt sie an einem Roman über ihre
Datingerlebnisse und plant einen OnlyFans-Account als Kunstprojekt.
Unter dem Namen Criplicious will sie auch den gesellschaftlichen
Blick auf Behinderung und Begehren zum Thema machen.
- Raúl Krauthausen ist Inklusionsaktivist, Autor und Moderator. Er ist
unter anderem Host des Podcasts Im Aufzug, in dem er mit prominenten
Gästen spricht. Zu sehen ist er außerdem in der Videotalk-Reihe
KRAUTHAUSEN – face to face. Raul setzt sich öffentlich für
Barrierefreiheit und Behindertenrechte ein. Etwa mit seinem Buch Wer
Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet
Ausreden. Derzeit schreibt er an seinem zweiten Kinderbuch.
Alle Folgen vom Sex- und Beziehungspodcast auch auf
www.zeit.de/istdasnormal
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willst«
Folge den Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und
dem ZEIT-Ressortleiter Wissenschaft, Sven Stockrahm, auf Instagram unter
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Was verändert sich im Körper durch einen Orgasmus? Ist Paarsex
befriedigender als Solosex? Und welchen Einfluss haben hochrealistische
Sexpuppen auf Nähe und Intimität? Mit solchen Fragen beschäftigt sich
der Sexualwissenschaftler Johannes Fuß. Er leitet das Sexlab – einen
Studienraum, in dem Menschen Sex haben und dabei diskret überwacht
werden. Die Grundlagen von Lust und Erregung messen die Forscher etwa
anhand von Blutwerten, Herzfrequenz oder Hormonausschüttung.
Den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm erzählt Johannes,
wie man ein Sexlab einrichtet, was Körperwerte verraten, aber auch wer
sich bei ihnen so als Proband meldet. Und die drei sprechen darüber, wie
Robotik und KI beginnen, Sexualität zu verändern.
Mehr zu unserem Gast und weitere Infos
- Johannes Fuß ist Psychiater und Sexualwissenschaftler und leitet das
Institut für forensische Psychiatrie und Sexualforschung der
Universität Duisburg-Essen.
- Das Sexlab ist in einer Doku der 3sat-Sendung »nano« zu sehen:
»Solo-Sex – Von Menschen und Tieren, die masturbieren« (erstmals ab
Minute 07:25)
- Johannes sucht aktuell Teilnehmende für die Studie: Wie verändert
sich das Mikrobiom nach dem Analsex?
- Mehr über das Sexlab und zu weiterer Forschung am Institut von
Johannes Fuß
- In der Folge sprechen wir unter anderem über eine Studie zur
Ausschüttung von Endocannabinoiden bei Masturbation bis zum
Höhepunkt (»The Journal of Sexual Medicine«: Fuß et al., 2017).
Weitere Podcastfolge zum Thema
- »Vielen geht es darum, wie Sex aussieht – nicht, wie er sich
anfühlt«
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Missing episodes?
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»Swingen läuft dann schief, wenn man dadurch seine Beziehung retten
möchte«, sagt der Paartherapeut und Sexualberater Thomas. Er selbst ist
verheiratet, und seine Frau und er teilen ihre Sexualität auch mit
anderen, wie sie sagen. Swingen bedeutet für sie nicht nur sexuelle
Abenteuer, sondern auch tiefe Verbindung, Freundschaft und Community.
Den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm erzählt Thomas,
warum für ihn eine stabile Beziehung mit Vertrauen, radikaler
Ehrlichkeit und vielen Gesprächen die Voraussetzung für seine offene Ehe
ist.
»Wir sind emotional nackt voreinander«, sagt Thomas über seine
Partnerschaft und erklärt, wie es gelingt, Eifersucht, Unsicherheit oder
unerwartete Verliebtheit offen zu besprechen. Und er räumt mit Klischees
rund ums Swingen auf – wenn es etwa um Klubs, Anonymität und ständigen
Sex geht. Als Therapeut begleitet er selbst zudem Menschen, die swingen.
Und er sagt, es gibt drei Fragen, die jeder für sich beantworten sollte,
ehe man seine Beziehung öffnet: »Wollen wir das beide? Kann ich ehrlich
über Angst und Eifersucht reden? Und: Suchen wir eher Erweiterung oder
Rettung?«
Mehr zu unserem Gast
- Thomas ist Paartherapeut, Sexualberater und Podcaster. Er ist
verheiratet und hat Kinder.
- Gemeinsam mit seiner Frau Anna spricht Thomas im Podcast Wir Swingen
offen über Beziehung, Sexualität und persönliche Entwicklung.
Weitere Podcastfolgen zum Thema
- »Sexuell exklusiv zu sein, ist nicht, was unsere Beziehung ausmacht«
- »Sex in Freundschaften verbindet, weil er verbindlich ist«
- »Wir haben keine Skripte, wie man alternative Beziehungen führen
kann«
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Noch mehr "Ist das normal?": Ab sofort erscheinen regelmäßig
Bonusfolgen, in denen Melanie Büttner und Sven Stockrahm auch deine
Fragen zu Liebe, Sex und Beziehungen besprechen. Schreibt uns dazu gerne
an [email protected]. Ansonsten gibt es einen noch persönlicheren
Blick hinter die Kulissen und wir sprechen über alles, was uns und euch
gerade bewegt.
Zu hören sind diese zusätzlichen Folgen unter www.zeit.de/istdasnormal,
auf Apple Podcasts und auf Spotify, exklusiv mit einem Podcast- oder
Digitalabo der ZEIT. Mit einem Abo könnt ihr zudem das komplette Archiv
von "Ist das normal?" hören, bekommt weitere Bonusfolgen etwa von "ZEIT
Verbrechen" oder "Woher weißt du das?" sowie Zugriff auf unsere
Dokupodcasts wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz:
Sein langer Weg zur Macht".
Ein kostenloses digitales Probeabo der ZEIT könnt ihr hier abschließen.
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getestet werden.
Wenn ihr bereits ein Abo habt, könnt ihr es mit Apple Podcasts oder
Spotify verbinden. Wie das geht, lest ihr hier.
Auch wenn ihr kein Abo abschließt, hört ihr in Zukunft wie gewohnt
montags alle zwei Wochen die neuen Folgen "Ist das normal?" kostenlos
über euren Podcast-Feed.
Mit allen weiteren Fragen zum Abo wendet euch gerne an [email protected].
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Wir geben euch die Chance, euch als Paar im Juli 2024 von zwei der
angesehensten Therapeutinnen Deutschlands beraten zu lassen. Wählt euer
Thema:
1. Ihr spielt mit dem Gedanken, eure Beziehung zu öffnen und fragt
euch, wie? Was ihr gewinnen könntet und was vielleicht schwerfällt?
Dann bewerbt euch um eine kostenlose Sitzung mit Sonja Bröning. Die
Entwicklungspsychologin sowie systemische Paar- und
Sexualtherapeutin berät Menschen genau zu diesen Fragen. Alle
Details, mehr zu Sonja und einen Fragebogen, um euch zu bewerben,
findet ihr unter www.zeit.de/offenebeziehung
2. Irgendwie knirscht es, ihr sucht einen Umgang mit Eifersucht, seid
zu unterschiedlich oder lebt euch auseinander? Wenn ihr den
ständigen Streit und Frust satthabt und etwas für eure Beziehung tun
wollt, dann bewerbt euch um eine kostenlose Sitzung mit Berit
Brockhausen. Berit ist Psychologin und psychologische
Psychotherapeutin und berät seit mehr als 30 Jahren Paare in der
Krise. Alle Details, mehr zu Berit und einen Fragebogen, um euch zu
bewerben, findet ihr unter www.zeit.de/konflikte
Sexpodcastfolgen zum Thema
Wir haben bereits einmal ein Paar zur Therapie begleitet, daraus sind
zwei Folgen entstanden:
- Was in einer Paartherapie wirklich passiert
- "Zu hoffen, der andere ändert sich, ist bequem – und nutzlos"
Wichtige Hinweise zur Teilnahme
- Die Zeit mit Sonja Bröning und Berit Brockhausen stellen wir euch
kostenlos zur Verfügung. Der Termin ist unverbindlich, einmalig und
freiwillig und es entsteht daraus kein Anspruch auf weitere
Sitzungen. Gleichzeitig sichert ihr uns zu, dass wir eure Sitzung
aufnehmen und die Aufzeichnung nutzen dürfen. Wir können auf eure
realen Namen und weitere personenbezogene Informationen in der
Veröffentlichung verzichten. Die Details zur Anonymisierung
besprechen wir mit euch, sobald ihr es in die engere Auswahl
schafft. Bitte beachtet, dass ZEIT ONLINE keine Kosten für Anreise
sowie Unterkunft und Übernachtung in Berlin übernimmt.
Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.
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Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf
Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst.
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