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  • Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump nimmt an Libanon-Konferenz teilUS-Präsident Donald Trump hat seine Teilnahme an der von Frankreich organisierten internationalen Geberkonferenz für den Libanon zugesagt. "Alle wollen helfen", schrieb Trump nach einem Telefonat mit seinem französischen Kollegen Emmanuel Macron im Kurzbotschaftendienst Twitter. Auch in einem Telefonat mit seinem libanesischen Kollegen Michel Aoun sicherte Trump die Unterstützung der USA zu. Drei Flugzeuge mit Hilfsgütern an Bord sowie medizinisches Personal und weitere Einsatzkräfte seien bereits auf dem Weg in den Libanon. Am Dienstag hatten zwei gewaltige Explosionen die libanesische Hauptstadt Beirut erschüttert. Nach jüngsten Angaben der Behörden wurden dabei mehr als 150 Menschen getötet und mehr als 5000 verletzt.Italien schnürt weiteres Corona-HilfspaketDie durch die Corona-Krise geschwächte italienische Wirtschaft soll mit einem Konjunkturpaket im Umfang von 25 Milliarden Euro angekurbelt werden. Die Regierung in Rom beschloss ein Programm, das mehr als hundert Einzelmaßnahmen umfasst, darunter Steuererleichterungen. "Wir schützen Jobs, wir unterstützen Arbeitnehmer, wir reduzieren die Steuerlast, wir helfen den Regionen", sagte Regierungschef Giuseppe Conte. Italien zählt zu den am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern Europas. Fast 250.000 Menschen steckten sich dort mit dem Virus an. Mehr als 35.000 Infizierte starben.Reisebeschränkung für unverheiratete Paare wird aufgehobenPaare ohne Trauschein, die in verschiedenen Ländern leben, können sich trotz strenger Corona-Regeln bald wieder treffen. Deutschland hebt die Reisebeschränkungen für sie auf. Nach Angaben des Innenministeriums können unverheiratete Partner aus Nicht-EU-Staaten ab Montag wieder einreisen. Voraussetzung ist eine auf Dauer angelegte Partnerschaft. Diese soll etwa durch einen vorherigen gemeinsamen Wohnsitz im Ausland oder durch ein vorheriges persönliches Treffen in Deutschland nachgewiesen werden. Innenminister Horst Seehofer sagte, die Neuregelung könne im europäischen Rahmen umgesetzt werden.Kanada kündigt Vergeltungszölle gegen USA anAls Reaktion auf neue US-Strafzölle auf kanadische Aluminiumim-Importe will Kanada Gegenzölle einführen. "Wir werden nicht eskalieren und wir werden nicht zurückstecken", sagte Vize-Premierministerin Chrystia Freeland. Kanada werde im September auf US-Produkte Zölle von umgerechnet rund 2,3 Milliarden Euro einführen. Trump hatte den Zollaufschlag am Donnerstag in Ohio verkündet und erklärt, er wolle die US-Industrie verteidigen. "Kanada hat uns ausgenutzt, wie immer", sagte er. Freeland nannte Trumps Vorwürfe "absurd" und die US-Zölle ungerechtfertigt und inakzeptabel.Mauritius ruft nach Öl-Leck Umweltnotstand ausNach der umfangreichen Freisetzung von Schiffsöl hat der Regierungschef von Mauritius, Pravind Jugnauth, den Umwelt- Notstand ausgerufen. Zugleich bat er um dringende Hilfe aus dem Ausland und wandte sich zunächst an Frankreich. Fast zwei Wochen lag der japanische Frachter "Wakashio" auf einem Korallenriff vor Mauritius, Dann sank eine Seite des Schiffs ab und Öl lief aus. Rund ein Viertel der rund 4000 Tonnen Treibstoff an Bord sollen bereits ausgelaufen sein. Versuche, das Schiff zu stabilisieren oder das Öl abzupumpen, sind bisher gescheitert. Umweltschützer befürchten eine Ölkatastrophe.Champions League: Manchester City schaltet Real Madrid ausNach 148 Tagen Corona-Pause haben Manchester City und Olympique Lyon das Finalturnier der Champions League in Lissabon erreicht. Der deutsche Nationalspieler Ilkay Gündogan entschied im Gigantengipfel zwischen Manchester City und Real Madrid das deutsche Duell mit Weltmeister Toni Kroos mit 2:1 für sich. Die Franzosen verloren bei Juventus Turin zwar mit 1:2, doch nach dem 0:1 im Hinspiel reichten Turin auch die beiden Tore von Superstar Cristiano Ronaldo nicht. Das Viertelfinale bestreiten Lyon und Manchester City am 15. August in Lissabon.

  • Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump geht gegen chinesische Firmen hinter Tiktok und WeChat vorUS-Präsident Donald Trump hat eine Verordnung unterzeichnet, die alle Geschäfte mit dem chinesischen Inhaberkonzern der Videoplattform Tiktok und mit Tencent, Eigner der WeChat-App, verbietet. Das Verbot soll laut der Verordnung in 45 Tagen in Kraft treten. Trump beschuldigt den Bytedance-Konzern, dem Tiktok gehört, über die Plattform Spionage für Chinas Regierung zu betreiben. WeChat sammle gewaltige Mengen an Nutzerdaten und stelle daher eine Bedrohung der nationalen Sicherheit dar, hieß es weiter. Die Trump-Regierung hatte zuletzt schon angekündigt, aus Sicherheitsgründen gegen chinesische Apps vorgehen zu wollen.16 Hafenmitarbeiter in Beirut festgenommenZwei Tage nach der verheerenden Explosion im Hafengelände der libanesischen Hauptstadt Beirut sind 16 Mitarbeiter des Hafens der Mittelmeer-Metropole festgenommen worden. Wie Militärstaatsanwalt Fadi Akiki weiter bekannt gab, handelt es sich bei ihnen vor allem um Beschäftigte der Hafenverwaltung und der Zollbehörde. Die libanesische Regierung, die unter Erfolgsdruck steht, versprach eine rasche Aufklärung der Hintergründe der Detonation. Viele Landsleute fordern internationale Ermittlungen. In den Trümmerbergen suchen Helfer weiter nach etwa 100 Vermissten. Die Zahl der Toten stieg laut Gesundheitsministerium auf 149.Deutliche Mehrheit für Sri Lankas RegierungsparteiDie Partei SLPP von Sri Lankas Präsident Gotabhaya Rajapaksa hat bei der Parlamentswahl einen klaren Sieg erreicht. Sie erreicht 145 von 225 Sitzen, wie die Wahlkommission mitteilte. In einer Koalition mit kleineren Parteien käme die SLPP auf eine Zwei-Drittel-Mehrheit, die für Verfassungsänderungen gebraucht wird. Der Präsident war zuvor Verteidigungsminister, als sein Bruder Mahinda Präsident war (2005-2015). Die Brüder Rajapaksa haben das Land stark geprägt. Nach Angaben der Wahlkommission lag die Wahlbeteiligung bei 71 Prozent, was leicht tiefer ist als in Vorjahren. Das neue Parlament tritt erstmals am 20. August zusammen.New York will Waffenlobby NRA zerschlagenDie mächtige amerikanische Waffenlobby-Organisation NRA (National Rifle Association) gerät juristisch massiv unter Druck. Nach 18-monatigen Ermittlungen erhebt die Generalstaatsanwältin des US-Bundesstaats New York Anklage gegen die NRA, um ihre Auflösung zu erreichen. Betrug und Missbrauch seien über Jahre an der Tagesordnung gewesen, sagte Letitia James in New York. Über drei Jahre hinweg seien Schäden in Höhe von mehr als 64 Millionen Dollar entstanden. Präsident Donald Trump kritisierte das Vorgehen scharf und warb für sich als Verteidiger des Rechts auf Waffenbesitz.Trump heizt Handelsstreit mit Kanada wieder anDie USA werden von Mitte August an einige Aluminium-Importe aus Kanada wieder mit einem zehnprozentigen Strafzoll belegen. Ein entsprechendes Dekret unterzeichnete Präsident Donald Trump. Während einer Rede im Bundesstaat Ohio sagte er, die Zölle seien notwendig, um die heimische Aluminium-Industrie zu schützen. Die kanadischen Hersteller hätten ihr Versprechen gebrochen, den US-Markt nicht mit billigem Aluminium zu fluten. Die Regierung in Ottawa drohte mit Vergeltungsmaßnahmen, sollten die Zölle eingeführt werden.US-Senatoren drohen Sassnitz mit "vernichtenden" SanktionenIm Streit mit den USA um die Gaspipeline Nord Stream 2 sind drei US-Senatoren zum Angriff übergegangen. In einem Schreiben an das Management der Fährhafen Sassnitz GmbH auf Rügen drohten sie "vernichtende rechtliche und wirtschaftliche Sanktionen" an, sollte die Firma den Bau der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 weiter unterstützen. Der Fährhafen dient als logistische Basis für die Fertigstellung der noch fehlenden 160 Kilometer Strecke unter der Ostsee. Die Pipeline soll Deutschland und Russland miteinander verbinden. Das Auswärtige Amt reagierte verärgert auf den Brief.Präsident der Elfenbeinküste will für dritte Amtszeit kandidierenDer Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, will bei der Präsidentschaftswahl Anfang Oktober für eine dritte Amtszeit kandidieren. Ouattara teilte seine Absicht in einer Fernsehansprache mit. Die Verfassung sieht eigentlich nur zwei Amtszeiten vor. Anfang Juli war Ministerpräsident Amadou Gon Coulibaly überraschend an einem Herzinfarkt verstorben. Der Vertraute von Staatschef Ouattara sollte als Kandidat der Regierungspartei bei der Präsidentenwahl antreten. Seit seinem Tod wurde in dem westafrikanischen Land darüber spekuliert, ob sich der 78-jährige Ouattara nochmals bewirbt.

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  • Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Lufthansa erwägt auch Kündigungen in DeutschlandDie Lufthansa schließt nach einem Milliardenverlust im zweiten Quartal betriebsbedingte Kündigungen auch in Deutschland nicht mehr aus. Dies teilte der Konzern bei der Vorlage der aktuellen Zahlen in Frankfurt mit. Von April bis Juni verzeichnete die größte deutsche Fluggesellschaft demnach einen Nettoverlust von 1,5 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum habe es 96 Prozent weniger Fluggäste gegeben. Vor 2024 werde die Nachfrage nach Flugreisen nicht wieder das Niveau von vor der Corona-Krise erreichen, heißt es weiter. Der Konzern will insgesamt 22.000 Vollzeitstellen abbauen.Twitter und Facebook gehen gegen Trump-Äußerungen vorTwitter hat das Konto der Wahlkampagne von US-Präsident Donald Trump komplett gesperrt. Der Kurzbotschaftendienst begründete die Maßnahme damit, dass eine dort platzierte Botschaft falsche Informationen über die Corona-Pandemie enthalte. Das Konto werde erst wieder entsperrt, wenn Trumps Wahlkampfteam den entsprechenden Tweet lösche. Darin wird behauptet, dass Kinder "fast immun" gegen das Coronavirus seien. Kurz zuvor hatte bereits Facebook eine fast gleichlautende Botschaft des Präsidenten gelöscht. Dabei handelte es sich um einen Video-Ausschnitt aus einem Interview im US-Sender Fox News.USA loben Kopfgeld für Hinweise auf Wahlmanipulierer ausDie US-Regierung hat ein Kopfgeld von bis zu zehn Millionen Dollar (ungefähr 8,5 Millionen Euro) ausgerufen. Erhalten sollen es diejenigen, die relevante Hinweise auf eine mutmaßliche Beeinflussung der US-Präsidentschaftswahl im November durch ausländische staatliche Akteure liefern. Außenminister Mike Pompeo erläuterte in Washington, es gehe darum, Verdächtige zu erkennen, die im Auftrag von - oder in Zusammenarbeit mit - einer ausländischen Regierung das Internet missbrauchten, um Einfluss auf die Wahlen am 3. November zu nehmen. Dazu gehörten auch Hacker-Angriffe.Internationale Hilfe für Beirut läuft anNach der Explosionskatastrophe in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist die internationale Hilfe angelaufen. Zahlreiche Staaten - darunter auch Deutschland - sagten Millionensummen und Hilfsmannschaften zu. In Beirut suchen Rettungskräfte unter den Trümmern weiter nach Überlebenden. Das libanesische Kabinett rief einen zweiwöchigen Ausnahmezustand aus. Die Zahl der Toten durch die gewaltige Detonation in einer Lagerhalle im Hafen stieg auf mindestens 137. Mehr als 5000 Menschen wurden verletzt.Türkische Frauen protestieren gegen GewaltTausende Frauen haben in mehreren türkischen Städten gegen häusliche Gewalt und gegen die Aufkündigung der Istanbul-Konvention protestiert. In Istanbul skandierten sie: "Männer schlagen, der Staat schützt sie." Die Demonstrantinnen hielten Schilder mit den Namen getöteter Frauen hoch oder trugen Oberteile mit den Namen der Opfer. Gewalt gegen Frauen ist in der Türkei weit verbreitet. Die Regierung in Ankara überlegt, aus der Istanbul-Konvention des Europarats auszutreten. Die Vereinbarung aus dem Jahr 2011 soll einen europaweiten Rechtsrahmen schaffen, um Frauen vor Gewalt zu schützen.Japan gedenkt des Atombombenabwurfs auf Hiroshima vor 75 JahrenAngesichts der Sorgen vor einem neuen atomaren Wettrüsten hat der Bürgermeister von Hiroshima zur nuklearen Abrüstung aufgerufen. Bei einer Gedenkzeremonie zum 75. Jahrestag des Abwurfs einer US-Atombombe auf die japanische Stadt forderte Bürgermeister Kazumi Matsui die Welt auf, sich gegen die Bedrohungen für die Menschheit zusammenzuschließen. Am 6. August 1945 wurden durch den ersten Atombombenabwurf schätzungsweise 70.000 Menschen sofort getötet. Drei Tage später fiel eine weitere US-Atombombe auf Nagasaki. Bis 1950 verloren 340.000 Menschen in Folge der Atomwaffenangriffe ihr Leben.Europa League: Wolfsburg scheitert an DonezkDer VfL Wolfsburg ist im Europa-League-Achtelfinale ausgeschieden und hat damit das Endrunden-Turnier verpasst. Die Niedersachsen unterlagen im Rückspiel beim ukrainischen Meister Schachtjor Donezk in Kiew 0:3. Schon das Hinspiel hatte der VfL kurz vor der Corona-Pause 1:2 verloren.

  • Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.100 Tote und 4000 Verletzte bei Explosionen in Beirut

    Zwei gewaltige Explosionen am Hafen haben die libanesische Hauptstadt Beirut erschüttert. Das Rote Kreuz gab die vorläufige Zahl der Toten mit rund 100 an, die der Verletzten mit mehr als 4000. Weite Teile der Stadt sind verwüstet, die Krankenhäuser vollkommen überlastet. Auf Bildern waren unter Trümmern eingeklemmte Menschen zu sehen, viele von ihnen waren blutüberströmt. Regierungschef Hassan Diab mutmaßte, dass 2750 Tonnen Ammoniumnitrat die heftigen Detonationen ausgelöst haben könnten. Das Material, das auch zur Herstellung von Sprengstoff verwendet werden kann, sei seit sechs Jahren ohne Vorsichtsmaßnahmen in einem Gebäude im Hafen von Beirut gelagert worden, sagte er. Die Explosionen waren auch im 240 Kilometer entfernten Nikosia auf der Mittelmeerinsel Zypern zu spüren.



    Weltweite Hilfszusagen an den Libanon

    Nach den verheerenden Explosionen in der libanesischen Hauptstadt Beirut haben sich Staaten weltweit erschüttert gezeigt und ihre Hilfe angeboten. Auch Kanzlerin Angela Merkel und US-Außenminister Mike Pompeo sprachen den Angehörigen der Opfer ihr Mitgefühl aus und boten Unterstützung an. Katar will Feldlazarette zur Versorgung der Tausenden Verletzten schicken. Kuwait sagte die Entsendung medizinischer Nothilfe zu. Israel, das sich formell immer noch im Krieg mit dem Nachbarn befindet, bot medizinische und humanitäre Hilfe an.



    Grundsteinlegung für Hindu-Tempel in Indien

    Im nordindischen Pilgerort Ayodhya wird an diesem Mittwoch der Grundstein eines umstrittenen Hindu-Tempels am Standort einer zerstörten Moschee gelegt. An der Zeremonie nimmt auch Premierminister Narendra Modi teil. Das Oberste Gericht hatte den Bau im November genehmigt, was zu heftigen Protesten in der muslimischen Bevölkerung führte. Kritiker werfen Modi vor, Indien in einen hindu-nationalistischen Staat verwandeln zu wollen. In Ayodhya wurde 1992 eine Moschee von Hindu-Extremisten zerstört. Bei anschließenden Unruhen wurden mehr als 2000 Menschen getötet, die meisten davon Muslime.



    Anti-Folter-Komitee appelliert an Erdogan

    Das Anti-Folter-Komitee des Europarats (CPT) prangert Missstände in türkischen Gefängnissen und Polizeistationen an. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan müsse stärker gegen mutmaßliche Misshandlungen von Festgenommenen in Polizeigewahrsam vorgehen, forderte das CPT-Gremium bei der Vorstellung zweier Berichte zur Lage in türkischen Gefängnissen. In einer Antwort auf den Report wiesen die Behörden die Vorwürfe zurück. Es sei nicht üblich, Geständnisse und Informationen durch die Anwendung von Gewalt zu erhalten, hieß es.



    Goldpreis übersteigt erstmals Marke von 2000 US-Dollar

    Der Goldpreis hat erstmals in seiner Geschichte die symbolische Marke von 2000 US-Dollar überschritten. Der Preis für eine Unze (31,1 Gramm) des Edelmetalls stieg am Dienstag zwischenzeitlich auf mehr als 2008 Dollar (rund 1708 Euro). Seit Jahresbeginn verteuerte sich Gold um fast ein Drittel. Den jetzigen Rekordwert begründen Händler auch mit Sorgen der Anleger angesichts der Hängepartie im US-Kongress im Ringen um ein neues Corona-Hilfspaket. Generell gilt Gold angesichts der durch die Pandemie ausgelösten Ungewissheiten für viele als sichere Wertanlage, was den Preis nach oben treibt.



    Corona lässt Disney-Konzern schwer stürzen

    Die Corona-Pandemie hat den US-Unterhaltungsriesen Walt Disney tief in die roten Zahlen gebracht. Der Konzern verbuchte im Quartal von April bis Ende Juni einen Verlust von 4,72 Milliarden Dollar (etwa 4 Milliarden Euro), wie ein Sprecher im kalifornischen Burbank mitteilte. Vor einem Jahr hatte es noch einen Nettogewinn von 1,43 Milliarden Dollar gegeben. Der Umsatz schrumpfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 42 Prozent auf 11,78 Milliarden Dollar. Insbesondere Disneys Geschäft mit Vergnügungsparks, Kreuzfahrten und anderen touristischen Attraktionen litt unter der Pandemie.

  • Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Borrell warnt Hongkongs BehördenNach der Verschiebung der Parlamentswahl in Hongkong hat der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell die Behörden der chinesischen Sonderverwaltungszone aufgefordert, ihre Entscheidung zu "überdenken". Die Verschiebung der Wahl mithilfe von Notstandsbefugnissen stelle die in Hongkongs Verfassung garantierten demokratischen Rechte und Freiheiten in Frage, erklärte Borrell im Namen der 27 Mitgliedstaaten. Der Ausschluss von Oppositionskandidaten schade zudem dem internationalen Ruf Hongkongs als "freie und offene Gesellschaft", betonte der Chefdiplomat der Europäischen Union.Nordkorea besitzt "wahrscheinlich" AtomwaffenTrotz internationaler Sanktionen hat Nordkorea sein Atomwaffenprogramm wohl weiter vorangetrieben. Das kommunistische Land habe "wahrscheinlich kleine nukleare Vorrichtungen" entwickelt, die in die Sprengköpfe ballistischer Raketen passten, heißt es in einem UN-Bericht. Dass Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un nach Atomwaffen strebt, ist kein Geheimnis. Erst vor wenigen Tagen machte Kim bei einer Rede deutlich, er betrachte das Atomwaffenarsenal seines Landes als Sicherheitsgarantie.Israel nimmt Syriens Süden ins VisierMit Kampfjets und -hubschraubern hat Israel Luftangriffe in Syrien geflogen. Attackiert worden seien unter anderem Beobachtungsposten sowie Kommando- und Kontrollsysteme auf Stützpunkten der syrischen Armee, teilte das israelische Militär mit. Dies sei eine Reaktion auf einen vereitelten Sprengstoffanschlag an der Grenze auf den Golanhöhen gewesen. Die abgeschossenen Raketen hätten nur Sachschäden angerichtet, meldete das syrische Fernsehen. Syriens Armee habe die Attacken im Süden des Landes vom Boden aus erwidert.Tote bei IS-Attacke in AfghanistanBei einem Angriff der Terrormiliz "Islamischer Staat" auf ein Gefängnis in Ostafghanistan und sich anschließenden Feuergefechten sind mindestens 36 Menschen getötet worden. Rund 50 Menschen wurden bei den Attacken in Dschalalabad, der Hauptstadt der Provinz Nangarhar, verletzt. Unter den Opfern der insgesamt 23 Stunden andauernden Schusswechsel sind rund zehn Angreifer sowie Zivilisten, Häftlinge und Sicherheitskräfte. Mehr als 1000 der rund 1800 Gefangenen konnten zunächst fliehen, wurden später aber wieder gefasst. Die Gewalttat war offenbar ein Racheakt für die Tötung eines IS-Führers.Spaniens Ex-König geht ins AuslandDer unter Korruptionsverdacht stehende spanische Ex-König Juan Carlos will sein Land verlassen. Wie das Königshaus in Madrid mitteilte, informierte Juan Carlos seinen Sohn König Felipe VI. in einem Brief über seinen Entschluss, ins Ausland zu gehen. Auslöser ist der Skandal um mutmaßliche Schmiergeldzahlungen beim Bau einer Schnellbahnstrecke in Saudi-Arabien durch ein spanisches Konsortium. Wegen möglicher Verstrickungen des Monarchen hatte der Oberste Gerichtshof in Madrid im Juni Ermittlungen gegen Juan Carlos eingeleitet.WHO dämpft Hoffnung auf COVID-19-ImpfstoffDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor zu viel Optimismus bei der Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus gewarnt. Derzeit existiere kein "Wundermittel" gegen den Erreger, und möglicherweise werde es nie eines geben, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Er rief die Regierungen aller Länder auf, vorerst weiterhin auf die Einhaltung der Hygieneregeln zu achten. Dazu zählten das Tragen von einem Mund-Nasen-Schutz, häufiges Händewaschen und Abstand zu anderen Menschen zu halten.Hurrikan "Isaias" trifft an US-Ostküste auf LandMit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde ist Hurrikan "Isaias" im US-Bundesstaat North Carolina auf die Ostküste getroffen. Das teilte das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) mit. Das entspricht einem Hurrikan der Stufe eins, der niedrigsten Kategorie. Das Wetteramt warnte die Bewohner der betroffenen Gebiete vor Sturmfluten, Überschwemmungen und gefährlich starken Winden. Der Hurrikan bewegt sich den Angaben zufolge mit rund 35 Stundenkilometern vorwärts. US-Präsident Donald Trump rief den Notstand aus und mahnte die Bevölkerung zur Vorsicht.

  • Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-DateiAnti-Corona-Demo entfacht Debatte über DemonstrationsrechtNach den massenhaften Verstößen gegen die deutschen Corona-Auflagen bei der Demonstration am Samstag wird nun über die Grenzen der Versammlungsfreiheit diskutiert. Diese sei "ein besonders wichtiges Rechtsgut", sagte Justizministerin Christine Lambrecht. Die Auflagen zur Eindämmung der Pandemie müssten aber eingehalten werden, um andere nicht zu gefährden. Der Unions-Innenexperte Armin Schuster nannte Proteste wie in Berlin "eine Gefahr für die Allgemeinheit". Er hält es für verhältnismäßig, solche Versammlungen "nur noch unter sehr viel strengeren Auflagen oder gar nicht zu genehmigen".Großbritannien führt Covid-19-Schnelltests einZur Eindämmung des Coronavirus will Großbritannien neue Schnelltests einführen. Damit könnte das Virus innerhalb von 90 Minuten nachgewiesen werden, sagte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock. Rund 5,8 Millionen DNA- und 450.000 Abstrichtests sollen zur Verfügung stehen. Im Großraum Manchester hat sich die Coronavirus-Lage weiter verschlechtert. Die Behörden riefen dort einen "schwerwiegenden Vorfall" aus. Premier Boris Johnson hatte schon zuvor in ganz England geplante Lockerungsmaßnahmen in der Corona-Krise für mindestens 14 Tage gestoppt.Mehrere Tote bei Angriff auf Gefängnis in AfghanistanNur wenige Stunden vor dem Ende einer dreitägigen Waffenruhe in Afghanistan haben Angreifer ein Gefängnis attackiert. Sie zündeten zunächst eine Autobombe und stürmten dann die zentrale Haftanstalt in der Provinz Nangarhar. Es entwickelte sich ein heftiges Gefecht mit Sicherheitskräften. Zahlreiche Gefangene konnten derweil entkommen. Mindestens drei Menschen wurden getötet. Die IS-Terrormiliz bekannte sich zu der Attacke. Die radikalislamischen Taliban, die in Friedensverhandlungen mit der Regierung stehen, wiesen jede Verantwortung von sich.Oppositionsparteien in Venezuela kündigen Boykott der Parlamentswahl anDie wichtigsten Oppositionsparteien in Venezuela wollen die Parlamentswahl am 6. Dezember boykottieren. In einer gemeinsamen Erklärung warfen sie Präsident Nicolás Maduro vor, keinen fairen Wahlkampf zuzulassen und die Abstimmung fälschen zu wollen. Die Erklärung wurde von 27 Parteien und Organisationen unterzeichnet. Maduro hofft auf eine Machtübernahme im Parlament, das derzeit die einzige staatliche Institution ist, die von der Opposition kontrolliert wird. Diese letzte Bastion droht die Opposition in dem südamerikanischen Krisenstaat zu verlieren.SpaceX bringt zwei US-Astronauten zurück zur ErdeZum ersten Mal seit neun Jahren hat eine bemannte US-Kapsel wieder eine erfolgreiche Weltraum-Mission absolviert. Nach 64 Tagen im All sind die beiden US-Astronauten Bob Behnken und Doug Hurley von der Internationalen Raumstation ISS auf die Erde zurückgekehrt. Die Kapsel des Raumfahrzeugs "Crew Dragon" des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX ist wie vorgesehen im Golf von Mexiko gelandet. Seit dem Ende des Space-Shuttle-Programms der NASA waren die USA auf russische Raketen angewiesen gewesen.Italien feiert die neue Brücke in GenuaKnapp zwei Jahre nach dem verheerenden Brückeneinsturz in Genua wird am Abend der Neubau eingeweiht. Die neue San-Giorgio-Brücke des Star-Architekten Renzo Piano wurde im Eiltempo errichtet, sogar während der Corona-Hochphase in Italien. In Erinnerung an die Opfer des Einsturzes soll die Zeremonie im Beisein von Staatspräsident Sergio Mattarella und Regierungschef Giuseppe Conte eher bescheiden ausfallen. Ab Mittwoch soll der Verkehr über die neue Brücke rollen. Die fast 1200 Meter lange Morandi-Autobahnbrücke war am 14. August 2018 kollabiert. 43 Menschen kamen ums Leben.Sorge um Benedikt XVIDer emeritierte Papst Benedikt XVI. soll schwer erkrankt sein. Der 93-Jährige leide seit seiner Regensburg-Reise ans Sterbebett seines Bruders an einer Gesichtsrose, berichtet die "Passauer Neue Presse". Das Blatt bezieht sich auf Papst-Biograf Peter Seewald, der Benedikt am Samstag getroffen hat. Demnach zeigte sich der emeritierte Papst trotz der äußerst schmerzhaften Viruserkrankung optimistisch. Benedikt XVI. hatte im Juni fünf Tage lang seinen schwer kranken Bruder Georg Ratzinger in Regensburg besucht. Dieser starb nur wenig später im Alter von 96 Jahren.

  • Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Kostenlose Corona-Tests für ReiserückkehrerUrlauber, die aus dem Ausland zurückkehren, können sich ab diesem Samstag in Deutschland kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Das legt eine entsprechende Verordnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fest. Die Tests sind für alle Reiserückkehrer auch ohne Krankheitsanzeichen innerhalb von 72 Stunden nach der Ankunft in Deutschland möglich - zum Beispiel an Teststellen an Flughäfen, in Gesundheitsämtern und Arztpraxen. Bezahlt werden die Tests zunächst von den gesetzlichen Krankenversicherungen.China wirf Deutschland Rechtsbruch vorDie chinesische Botschaft in Berlin hat kritisiert, dass Deutschland das Auslieferungsabkommen mit Hongkong aussetzt. Dies verstoße gegen internationales Recht, heißt es in einer Stellungnahme, die auf der Internetseite der Botschaft veröffentlicht wurde. Bundesaußenminister Heiko Maas hatte den Schritt mit der Verschiebung der Parlamentswahl in Hongkong, dem Ausschluss von Oppositionskandidaten und der Festnahme von Aktivisten begründet. Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam hatte am Freitag die Verschiebung der Parlamentswahl wegen Corona um ein Jahr bekannt gegeben.Trump will TikTok in den USA verbietenUS-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die vor allem bei jungen Leuten beliebte Videoplattform TikTok in den USA zu verbieten. US-Medien hatten bereits berichtet, im Weißen Haus werde eine Anordnung vorbereitet, wonach die Online-Plattform aus Gründen der nationalen Sicherheit von ihrer chinesischen Muttergesellschaft losgelöst werden soll. Als möglicher Käufer wird Microsoft gehandelt. US-Behörden befürchten, dass der Dienst der in China ansässigen Firma ByteDance Nutzerdaten an die Regierung in Peking weitergibt.Twitter-Hack: Polizei nimmt 17-Jährigen festEin 17-Jähriger aus Florida soll hinter dem großangelegten Hackerangriff auf Twitter-Konten zahlreicher Prominenter stehen. Der Jugendliche wurde in Tampa an der Westküste des US-Bundesstaates festgenommen. Zudem wurden Anklagen gegen einen 19-jährigen Briten und einen 22-jährigen US-Amerikaner aus Orlando erhoben. Alle drei Verdächtige müssen mit langen Haftstrafen rechnen. Sie sollen Mitte Juli die Twitter-Konten von Prominenten, Politikern und Managern gekapert und darüber Überweisungen in der Cyber-Währung Bitcoin gefordert haben.Fitch senkt Rating-Ausblick für USA auf "negativ"Die Ratingagentur Fitch betrachtet die Bonität der weltgrößten Volkswirtschaft USA etwas kritischer. Die Kreditwächter benoten die Kreditwürdigkeit des Landes zwar weiterhin mit dem Top-Rating "AAA", senken den Ausblick jedoch von "stabil" auf "negativ". Damit könnte eine Abstufung drohen, was zu höheren Zinsen für den Staat führen dürfte. Fitch begründet dies mit der anhaltenden Verschlechterung der US-Staatsfinanzen und einem fehlenden Plan zum Abbau des Haushaltsdefizits und Schuldenstands. Die USA haben wegen der Coronavirus-Krise einen historischen Konjunktureinbruch erlitten. Auch die Zahlen der Infektionsfälle und Corona-Toten sind die mit Abstand höchsten weltweit.Hurrikan "Isaias": Florida ruft den Notstand für mehrere Regionen ausDer US-Bundesstaat Florida bereitet sich auf den Hurrikan "Isaias" vor. Gouverneur Ron DeSantis rief den Notstand für Teile der Atlantikküste aus. Die Bewohner der Region sollten Vorräte mit Wasser, Lebensmitteln und Medikamenten anlegen, sagte er. Der Hurrikan der Stärke 1 dürfte in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) das Zentrum der Bahamas treffen und am Sonntag die Küste Floridas. "Isaias" erreicht derzeit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern. In der Dominikanischen Republik kam durch den Sturm bereits ein Mensch ums Leben.Iraker wählen ihr Parlament ein Jahr früherKnapp drei Monate nach seiner Wahl zum Regierungschef des Iraks hat Mustafa al-Kadhimi eine vorgezogene Parlamentswahl angekündigt. Dafür sei der 6. Juni 2021 als Termin festgelegt worden, sagte der Ministerpräsident in einer Fernsehansprache. Wichtigstes Ziel sei es, den Irak vor Chaos zu bewahren. Ursprünglich war die Wahl für Mai 2022 angesetzt. Die Vorgängerregierung unter Ministerpräsident Adel Abdel Mahdi war nach monatelangen, teils gewaltsamen Protesten zurückgetreten. Die Demonstranten forderten einen tiefgehenden Wandel des von Korruption geprägten politischen Systems.

  • Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Hongkonger Aktivist kündigt Fortsetzung des Widerstandes anDer international bekannte Hongkonger Aktivist Joshua Wong hat die Fortsetzung der Demokratie-Bewegung auch unter den massiv erschwerten Bedingungen des neuen chinesischen Sicherheitsgesetzes angekündigt. Der Widerstand werde weitergehen, sagte der 23-Jährige bei einer Pressekonferenz in der chinesischen Sonderverwaltungszone. Wong und elf seiner Mitstreiter war zuvor die Kandidatur bei der für September geplanten Regionalparlamentswahl verboten worden. Örtliche Medien berichten unterdessen, dass Regierungschefin Carrie Lam eine Verschiebung der Wahl wegen des Corona-Risikos ankündigen werde.Trump relativiert Vorstoß für Verschiebung der US-WahlUS-Präsident Donald Trump hat seinen Vorschlag für eine Verschiebung der Präsidentschaftswahl relativiert. Er wolle keine Terminänderung, sagte Trump. Er warnte jedoch erneut vor der vermeintlichen Gefahr massiven Betrugs bei der wegen der Corona-Pandemie zu erwartenden hohen Zahl von Briefwahlstimmen. Zuvor war Trumps Vorstoß auf breite Ablehnung im Kongress gestoßen - nicht nur bei den oppositionellen Demokraten, sondern auch in seiner eigenen Republikanischen Partei. Der Präsident hat nicht die Vollmacht, den Wahltermin selbst zu verlegen, dies kann nur der Kongress tun.Tropensturm "Isaias" verwüstet Puerto RicoDer tropische Sturm "Isaias" hat den Inselstaat Puerto Rico getroffen und schwere Schäden verursacht. Hunderttausende Menschen waren ohne Strom, heftige Regenfälle verursachten Erdrutsche und Überschwemmungen. Besonders betroffen waren der Süden Puerto Ricos sowie die Nachbarinsel Hispaniola, auf der Haiti und die Dominikanische Republik liegen. Die Karibikinsel Puerto Rico, ein Außengebiet der USA mit drei Millionen Einwohnern, ist oft Stürmen ausgesetzt. Im Jahr 2017 starben rund 3000 Menschen durch den Hurrikan "Maria".Französische Wirtschaft schrumpft massivNach Deutschland und den USA meldet nun auch Frankreich einen drastischen Einbruch der Konjunktur wegen der Corona-Krise. Im zweiten Quartal schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 13,8 Prozent, wie das Statistikamt in Paris mitteilte. Bereits im ersten Quartal hatten sich in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone deutliche Spuren der Corona-Krise gezeigt. Gestern gab Deutschland ein Minus von rund 10 Prozent der Wirtschaftsleistung bekannt, die USA verzeichnen einen Einbruch um ein Drittel.Immunität von Italiens Ex-Innenminister Salvini aufgehobenDer italienische Senat hat die Immunität von Matteo Salvini aufgehoben. In der kleineren der beiden Kammern des Parlaments stimmten 149 Abgeordnete dafür, 141 dagegen. Damit ist der Weg frei für einen Prozess, in dem die Staatsanwaltschaft in Palermo Salvini wegen Freiheitsberaubung und Amtsmissbrauch anklagen will. Der Chef der rechtspopulistischen Lega hatte vor einem Jahr als damaliger Innenminister das Rettungsschiff "Open Arms" mit mehr als 80 Migranten an Bord blockiert. Salvini betont dagegen, die Entscheidung habe die Koalition aus Fünf-Sterne-Bewegung und Lega gemeinsam getroffen.Zehntausende Oppositionelle demonstrieren in MinskRund eine Woche vor der Präsidentenwahl in Weißrussland haben in der Hauptstadt Minsk Zehntausende Oppositionelle die Präsidentschaftskandidatin Swetlana Tichanowskaja gefeiert. Sie gilt als einzige ernstzunehmende Gegnerin von Amtsinhaber Alexander Lukaschenko. Tichanowskaja hat sich mit den Lagern der nicht zur Wahl zugelassenen Oppositionspolitiker Viktor Babariko und Waleri Zepkalo zusammengeschlossen. Am 9. August will sich der seit 26 Jahren regierende Lukaschenko für eine sechste Amtszeit bestätigen lassen. Die letzten vier Wahlen wurden international nicht als demokratisch anerkannt.Formel-1-Fahrer Sergio Perez positiv auf Coronavirus getestetDie Formel 1 hat ihren ersten prominenten Corona-Fall: Der Fahrer Sergio Perez vom Team Racing Point wurde positiv auf das Virus getestet. Der Mexikaner befinde sich in Quarantäne, teilte sein Team mit. Der Große Preis von Silverstone an diesem Wochenende ist nach Angaben der Veranstalter jedoch nicht gefährdet. Es gebe strenge Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen. Als Ersatz für Perez könnte der Deutsche Nico Hülkenberg zum Einsatz kommen. Der 32-Jährige hatte nach zehn Jahren in der Formel 1 für diese Saison keinen Vertrag mehr bekommen.

  • Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Peking nimmt Hongkonger Aktivisten ins VisierVier politische Aktivisten in Hongkong sind aufgrund des umstrittenen sogenannten Sicherheitsgesetzes festgenommen worden. Die drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 16 und 21 Jahren sollen sich in Onlinenetzwerken für die Abspaltung der Sonderverwaltungszone von China eingesetzt haben, teilte ein Vertreter der Hongkonger Polizei mit. Das neue Sicherheitsgesetz erlaubt den Behörden ein Vorgehen gegen alle Aktivitäten, die aus ihrer Sicht die nationale Sicherheit bedrohen. Es stellt den bislang massivsten Eingriff in den Autonomiestatus von Hongkong dar.Kritik an US-Truppenabzug aus DeutschlandDie Entscheidung der US-Regierung zum Abzug von knapp 12.000 Soldaten aus Deutschland stößt auch in den Vereinigten Staaten auf Kritik. Der konservative Senator und frühere Präsidentschaftskandidat Mitt Romney sprach von einem "schweren Fehler" und einem "Schlag ins Gesicht" des "Freundes und Verbündeten" Deutschland. Verteidigungsminister Mark Esper hatte zuvor bekanntgegeben, dass die Truppenstärke in der Bundesrepublik von rund 36.000 auf 24.000 Soldaten gesenkt werde.Anhörung zur Macht von US-InternetriesenDie Chefs der Internetriesen Amazon, Apple, Facebook und Google sind bei einer Anhörung im US-Kongress wegen ihrer beherrschenden Marktstellung hart kritisiert worden. Sie hätten zu viel Macht, sagte der Ausschussvorsitzende David Cicilline von den oppositionellen Demokraten. Cicilline forderte, einige der Konzerne müssten aufgespalten und angemessen reguliert werden. Moderater äußerte sich der konservative Abgeordnete Jim Sensenbrenner. Groß zu sein, sei nicht an sich schlecht, so der Republikaner. Die Dominanz der Internetkonzerne sorgt in den USA wie auch in der EU für wachsende Kritik.Weitere US-Sanktionen gegen Assad-Regime in SyrienDie US-Regierung hat Sanktionen gegen den 18-jährigen Sohn des syrischen Machthaber Baschar al-Assad verhängt. Hafis al-Assad darf unter den neuen Beschränkungen weder in die USA einreisen noch Vermögen in dem Land besitzen, wie das Außenministerium in Washington erklärte. Die Maßnahmen sind Teil einer im Juni in den USA in Kraft getretenen Regelung, die Finanzsanktionen gegen Einzelpersonen und Organisationen ermöglicht.Brücke in Arizona nach Zugunglück eingestürztIm US-Bundesstaat Arizona ist bei einem schweren Unglück ein Güterzug auf einer Brücke entgleist und hat einen Großbrand ausgelöst. Bei dem Unfall über dem Tempe-Town-See in der Nähe der Metropole Phoenix wurde jedoch nach Angaben der Behörden niemand verletzt. Etwa einhundert Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei waren demnach am Unglücksort, die Brücke stürzte in Teilen ein.Wieder Proteste gegen Regierung in BulgarienDie Demonstrationen in Bulgarien gegen die konservative Regierung von Ministerpräsident Boiko Borissow dauern weiter an. Erneut forderten mehr als 5000 Demonstranten vor dem Regierungssitz den Rücktritt Borissows. Der Regierung wird unter anderem Korruption vorgeworfen.Weitere Aufklärung im Fall Wirecard gefordertIm Skandal um den Zusammenbruch des Finanzdienstleisters Wirecard gibt es auch nach einer vierstündigen Befragung von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) im Bundestags-Finanzausschuss Bedarf an weiterer Aufklärung. Die FDP hat Grünen und Linkspartei Gespräche zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses angeboten. Wirecard hatte Ende Juni Insolvenz angemeldet. Zuvor hatte das Unternehmen einräumen müssen, dass in der Bilanz aufgeführte Gelder von 1,9 Milliarden Euro nicht auffindbar seien.

  • Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Türkisches Parlament billigt Gesetz zur Social-Media-KontrolleDas türkische Parlament hat eine Verschärfung der Kontrolle über die Onlinenetzwerke beschlossen. Das Gesetz sieht unter anderem vor, dass Dienste wie Facebook und Twitter einen Vertreter in der Türkei haben und die Daten ihrer türkischen Nutzer auf Servern im Land speichern müssen. Auch müssen die Betreiber der Netzwerke innerhalb von 24 Stunden den Anordnungen türkischer Gerichte nachkommen, bestimmte Inhalte zu entfernen. Bei Zuwiderhandlung drohen ihnen hohe Geldstrafen. Das Gesetz war von der islamisch-konservativen AKP von Staatschef Recep Tayyip Erdogan auf den Weg gebracht worden.Separatisten im Jemen wollen doch keine Unabhängigkeit mehrDie Separatisten im Jemen haben ihre Ausrufung der Autonomie im Süden des Bürgerkriegslandes vom April zurückgezogen. Stattdessen streben sie nun die Umsetzung eines Friedensabkommens vom vergangenen November an, wie ein Sprecher des separatistischen Übergangsrats im Südjemen mitteilte. In dem Abkommen von Riad ist eine Machtteilung mit der Regierung von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi vereinbart. Vertreter der Unabhängigkeitsbewegung sollen demnach ins Hadi-Kabinett einziehen. Im Gegenzug sollen die Separatisten die Kontrolle über Aden abgeben.Waffen in Afghanistan sollen schweigenDie afghanische Regierung und die radikalislamischen Taliban haben sich auf eine dreitägige Feuerpause anlässlich des Opferfestes Eid al-Adha verständigt. Alle Taliban-Kämpfer seien aufgefordert, während der am Freitag beginnenden Feiertage auf "Einsätze gegen den Feind" zu verzichten, erklärte ein Taliban-Sprecher. Afghanistans Präsident Aschraf Ghani befahl daraufhin allen Sicherheitskräften im Land, der Waffenruhe zu folgen. Eine Verringerung der Gewalt gilt als Voraussetzung für die Aufnahme innerafghanischer Friedensgespräche. Diese könnten bereits in einer Woche beginnen, so Ghani.Twitter tilgt Tweet von Donald TrumpTwitter hat einen Beitrag von US-Präsident Donald Trump gelöscht, der nach Überzeugung des Kurznachrichtendienstes "Falschinformationen" im Kampf gegen das Coronavirus enthielt. In einem Video, dass Trump per Twitter weiterverbreitete, erklärte eine Ärztin, erfolgreich Corona-Patienten mit dem Malaria-Mittel Hydroxychloroquin behandelt zu haben. Die US-Medikamentenaufsicht hatte jedoch im vergangenen Monat - nach mehreren kritischen Studien - die Zulassung für das Mittel zurückgezogen. Trump hingegen warb wiederholt für Hydroxychloroquin und gab an, das Medikament selbst zu nehmen.EU beschließt Export-Beschränkungen für HongkongDie 27 EU-Staaten haben sich auf eine gemeinsame Reaktion auf das umstrittene chinesische Sicherheitsgesetz für Hongkong verständigt. So sollen künftig keine Güter mehr nach Hongkong geliefert werden, die zur Überwachung oder Unterdrückung der Bevölkerung eingesetzt werden könnten. Außerdem beschloss der Europäische Rat, Bürgern der britischen Ex-Kronkolonie den Zugang zu europäischen Visa und Stipendien zu erleichtern. Bundesaußenminister Heiko Maas begrüßte die Einigung auf EU-Ebene als ein "Zeichen der Solidarität" mit den Menschen, die "eine Beschneidung ihrer Freiheiten" befürchteten."Unsägliche Brutalität" auf Afrikas MigrationsroutenNoch ehe sie ihr Fluchtziel erreichen, werden in Afrika jedes Jahr Tausende von Migranten misshandelt oder gar getötet. Menschen müssten auf ihrem Weg "unsägliche Brutalität" erdulden, beklagt das Flüchtlingshilfswerk UNHCR. Zu den Verbrechen gehörten Misshandlungen, Folter, Zwangsarbeit, sexuelle Ausbeutung und willkürliche Tötungen. Täter seien Schmuggler, Menschenhändler und Milizionäre, aber in einigen Fällen auch Soldaten oder Polizisten. Die erschütternden Erlebnisse der Flüchtlinge und Migranten seien "zu lange unsichtbar geblieben", betonte Flüchtlingshochkommissar Filippo Grandi.Umweltschützer leben in Lateinamerika gefährlichImmer mehr Umweltschützer bezahlen ihren Einsatz für die Natur, sauberes Wasser und die Landrechte indigener Gruppen mit dem Leben. Im vergangenen Jahr seien weltweit mindestens 212 Umweltaktivisten getötet worden, teilte die Nichtregierungsorganisation Global Witness mit. Mehr als zwei Drittel aller Fälle wurden demnach in Lateinamerika registriert. Hinter den Gewalttaten steckten meist Unternehmen, Bauern und teilweise auch staatliche Akteure sowie kriminelle Banden, paramilitärische Gruppen und Rebellen.

  • Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.30.000 US-Probanden testen Corona-Impfstoffkandidaten

    Im Rennen um einen Impfstoff gegen die Lungenkrankheit COVID-19 ist in den USA ein Mittel in die heiße Phase seiner Erprobung gegangen. Es geht um einen Impfstoffkandidaten der US-Biotech-Firma Moderna. Er wird an 30.000 Freiwilligen getestet, die das Mittel zwei Mal im Abstand von 28 Tagen gespritzt bekommen. Die Studie findet an 89 Standorten in den USA statt, wie Regierungsberater Anthony Fauci weiter mitteilte. Die Probanden sind nach seinen Worten in zwei Gruppen unterteilt. Die einen bekommen den Impfstoff, die anderen ein Placebo.



    Belgien verschärft Corona-Einschränkungen

    In Belgien sind wegen des starken Anstiegs der Neuinfektionen mit dem Coronavirus die Beschränkungen des öffentlichen Lebens nochmals verschärft worden. Ab Mittwoch dürfen sich die Bürger privat nur noch maximal zu fünft treffen, wenn sie nicht in einem Haushalt leben, wie Ministerpräsidentin Sophie Wilmès ankündigte. Die neuen Regeln gelten nach ihren Angaben für zunächst vier Wochen. In Antwerpen sind die Maßnahmen noch drastischer. Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre. Homeoffice ist Pflicht. Zuletzt hatten sich nach Behördenangaben im Schnitt 279 Belgier pro Tag infiziert.



    Malaysias Ex-Ministerpräsident in Finanzskandal schuldig gesprochen

    Malaysias Ex-Regierungschef Najib Razak ist in einem ersten Prozess um den Finanzskandal bei einem Staatsfonds schuldig gesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft habe Najibs Schuld in allen Anklagepunkten nachgewiesen, sagte der Richter in Kuala Lumpur. Das Strafmaß soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden. Dem 67-Jährigen droht eine jahrzehntelange Haftstrafe. Dem früheren Ministerpräsidenten wird vorgeworfen, etwa 8,4 Millionen Euro aus einem Staatsfonds gestohlen und unter anderem für den privaten Kauf von Luxuswohnungen verwendet zu haben. Gegen Najib laufen zwei weitere Prozesse.



    Malis Opposition lehnt Einheitsregierung ab

    Die Opposition in Mali lehnt die Forderung des Weltsicherheitsrats und der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) ab, eine Regierung der nationalen Einheit zu bilden. Dazu hatte sich der umstrittene Präsident Ibrahim Boubacar Keita auf den internationalen Druck hin bereit erklärt. Der Anführer der Oppositionsbewegung 5. Juni, Imam Mahmud Dicko, erklärte, die elf Todesopfer bei den jüngsten Protesten sollten nicht umsonst gewesen sein. Man kämpfe für den Rücktritt des Präsidenten. Ähnlich äußerte sich ein anderer führender Kopf der Opposition in Mali, Choguel Maiga.



    Ex-Militärstratege soll US-Botschafter in Berlin werden

    Der frühere Armeeoffizier Douglas Macgregor soll neuer US-Botschafter in Deutschland werden. Präsident Donald Trump will den pensionierten Oberst als Nachfolger für den im Juni zurückgetretenen Diplomaten Richard Grenell nominieren, wie das Weiße Haus mitteilte. Macgregor sei ein dekorierter Kriegsveteran, Autor und Berater sowie ein anerkannter Experte für militärische Planung und Strategie, hieß es weiter. Macgregor gilt auch als streitbarer Kritiker von US-Militäreinsätzen im Ausland. Er tritt als Experte im konservativen Nachrichtensender Fox News auf, der Trump politisch nahesteht.



    Israel verwarnt libanesische Hisbollah

    Israel hat der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah im Fall neuer Angriffe auf sein Territorium mit einer harten Reaktion gedroht. Regierungschef Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Benny Gantz erklärten bei einer gemeinsamen Pressekonferenz, ein Hisbollah-Kommando habe am Montag versucht, über die Grenze nach Israel zu gelangen. Soldaten hätten dies verhindert. Man sehe dies als schwerwiegenden Vorfall an. Seit Tagen wachsen die Spannungen zwischen beiden Seiten. Auslöser war ein Raketenangriff in Syrien, bei dem ein ranghohes Hisbollah-Mitglied getötet worden war.

  • Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.China übernimmt US-Konsulat in ChengduNach der Schließung des US-Konsulats in der chinesischen Stadt Chengdu haben die Behörden das Gebäude übernommen. Sicherheitskräfte in Uniform und Zivil riegelten die Straßen um die Vertretung weiträumig ab; die US-Flagge wurde eingeholt. Chinas Regierung hatte die USA am Freitag aufgefordert, die Vertretung in Chengdu aufzugeben und alle Diplomaten von dort abzuziehen. Damit reagierte die Führung in Peking auf die Anweisung der US-Regierung, China müsse sein Konsulat in der texanischen Stadt Houston schließen. US-Außenminister Mike Pompeo hatte die Maßnahme mit Spionagevorwürfen begründet.Goldpreis steigt auf RekordhochDer Goldpreis hat ein Allzeithoch erreicht. In der Nacht zum Montag stieg der Preis für eine Feinunze des Edelmetalls im asiatischen Handel um ein Prozent auf 1944,71 Dollar. Damit übertraf der Goldpreis das bisherige Rekordhoch von rund 1921 Dollar vom September 2011 deutlich. Seit Jahresbeginn stieg der Goldpreis bereits um etwas mehr als ein Viertel an. Analysten erwarten, dass bald die Marke von 2000 Dollar pro Unze überschritten werden könnte. Grund für den starken Anstieg ist die Corona-Pandemie. Gold gilt angesichts der herrschenden Ungewissheiten als sichere Wertanlage.Waffen in der Ostukraine sollen schweigenNach mehr als 20 gescheiterten Anläufen ist im Kriegsgebiet in der Ostukraine eine neue Waffenruhe in Kraft getreten. Die "völlige und allumfassende Feuereinstellung" gilt seit Mitternacht Ortszeit, wie das Präsidialbüro in Kiew offiziell bekanntgab. Das ukrainische Militär und Vertreter der prorussischen Separatisten aus den Gebieten von Donezk und Luhansk hatten zuvor mitgeteilt, alles für die Einstellung der Kämpfe vorbereitet zu haben. Die vereinbarte Waffenruhe gilt als wichtige Voraussetzung für einen neuen Ukraine-Krisengipfel, der eigentlich schon im Frühjahr in Berlin geplant war.Europarat blickt mit Sorge nach PolenDer Europarat hat sich "alarmiert" über einen Vorstoß von Polens Justizminister Zbigniew Ziobro gezeigt, aus der sogenannten Istanbul-Konvention auszusteigen. Sie verpflichtet die Unterzeichnerstaaten unter anderem, jegliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen als Verbrechen einzustufen. Auch soll die Konvention den Kampf gegen die Diskriminierung von Frauen stärken. Ziobro erklärte, das Abkommen enthalte Bestimmungen "ideologischer Natur", die er nicht akzeptieren könne. Er werde deshalb dem zuständigen Familienministerium noch an diesem Montag einen Rückzug aus der Konvention vorschlagen.Trump hofft auf "schweigende Mehrheit"Hundert Tage vor der US-Präsidentschaftswahl hat sich Amtsinhaber Donald Trump trotz schlechter Umfragewerte siegesgewiss gezeigt. Für seinen Wahlkampf gebe es derzeit sogar noch mehr Enthusiasmus als vor der Wahl 2016, twitterte Trump. Seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden gelinge es im Wahlkampf hingegen nicht, Begeisterung hervorzurufen. "Die schweigende Mehrheit wird sich am 3. November zu Wort melden", so Trump wörtlich. In Umfragen liegt er derzeit hinter Biden - auch in den umkämpften Bundesstaaten Florida, Arizona und Michigan.Hurrikan bedroht HawaiiDer Wirbelsturm "Douglas" hat im Pazifik die Hawaii-Inseln erreicht. Nach Mitteilung des Nationalen Hurrikan-Zentrums der USA befand sich das Auge des Hurrikans am Sonntagabend (Ortszeit) 105 Kilometer ost-nordöstlich von Honolulu, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Hawaii. Mit Windgeschwindigkeiten von 140 Kilometern pro Stunde zieht der Sturm langsam in west-nordwestliche Richtung weiter. Die Behörden warnten vor lebensgefährlichen und potenziell zerstörerischen Wellen, heftigen Regenfällen sowie gefährlichen Sturmfluten und forderten die Menschen auf, zu Hause Schutz zu suchen.Juve verteidigt Fußball-Meistertitel vorzeitigAuch dank Superstar Cristiano Ronaldo bleibt Juventus Turin das Maß aller Dinge im italienischen Fußball: Die Mannschaft von Trainer Maurizio Sarri sicherte sich durch einen 2:0-Sieg gegen Sampdoria Genua den neunten Meistertitel in Serie. Ronaldo schoss selbst das 1:0. Mit sieben Punkten Vorsprung auf Verfolger Inter Mailand ist Turin zwei Spieltage vor dem Saisonende der Serie A nicht mehr von Tabellenplatz eins zu verdrängen.

  • Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Oppositionspolitiker flieht aus Sorge um Sicherheit aus WeißrusslandDer weißrussische Oppositionspolitiker Waleri Zepkalo hat aus Angst vor einer möglichen Festnahme das Land verlassen. Wie sein Sprecher mitteilte, habe sich Zepkalo mit seinen Kindern nach Moskau abgesetzt. Der 55-Jährige war als Kandidat für die Anfang August stattfindende Präsidentenwahl ausgeschlossen worden. Seine Ehefrau Veronika sei dagegen in Belarus geblieben, um der Präsidentenkandidatin Swetlana Tichanowskaja dabei zu helfen, den autoritären Staatschef Alexander Lukaschenko aus dem Amt zu drängen.Israelische Helikopter greifen Ziele in Syrien anIsraelische Kampfhubschrauber haben nach Darstellung syrischer Staatsmedien Angriffe auf den Golanhöhen geflogen. Dabei seien syrische Armeestellungen rund um die Ortschaft Quneitra angegriffen und zwei Soldaten verletzt worden. Auch das israelische Militär bestätigte die Kampfhandlungen, allerdings ohne Zeit- und Ortsangabe. Nach israelischer Darstellung handelte es sich um eine Reaktion auf einen Beschuss von syrischer Seite. Nach dem Tod eines ranghohen syrischen Hisbollah-Mitglieds durch israelische Raketen haben sich die Spannungen im Grenzgebiet zwischen beiden Ländern verschärft.77 Investoren interessiert an Wirecard-KerngeschäftNach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters des Skandal-Unternehmens Wirecard, Michael Jaffé, gibt es 77 Interessenten für das Kerngeschäft des Zahlungsabwicklers. Er sei zuversichtlich, dass es zu einem Abschluss kommen werde, sagte Jaffé. Der Geschäftsbetrieb solle fortgesetzt werden. Wirecard hatte im Juni Luftbuchungen von 1,9 Milliarden Euro eingeräumt. Die Münchner Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Wirecard-Vorstand seit 2015 Scheingewinne auswies. Der Schaden für die kreditgebenden Banken und Investoren könnte sich auf 3,2 Milliarden Euro summieren.Corona-Warnapp offenbar auch auf iPhones fehlerhaftDie Corona-Warnapp funktioniert offenbar auch auf iPhones nicht richtig. Laut einem Bericht von tagesschau.de erfolgte die Kontaktüberprüfung nur lückenhaft. Nutzer seien deshalb teils über Wochen durch die App nicht darüber informiert worden, ob sie Kontakt zu Infizierten hatten oder nicht. Der Softwarehersteller SAP, der die App mitentwickelt hat, räumte dem Bericht zufolge den Fehler ein. Zuvor war bekannt geworden, dass die App auf Samsung- und Huawei-Handys durch ein Aktualisierungsproblem wochenlang nicht richtig funktioniert hatte. Laut Bundesgesundheitsministerium ist dieser Fehler behoben.Sao Paulo verschiebt Karneval wegen Corona-Krise auf unbestimmte ZeitDie größte brasilianische Stadt São Paulo hat ihre Karnevalsfeiern für 2021 auf unbestimmte Zeit verschoben. Den Sambaschulen und den Veranstaltern sei klar, dass ein Straßenkarneval im kommenden Februar wegen der Corona-Pandemie nicht möglich sei, sagte Bürgermeister Bruno Covas. In diesem Jahr feierten 15 Millionen Menschen den wochenlangen Straßenkarneval. Sao Paulo gilt als Epizentrum des Coronavirus in Brasilien. Der Staat ist mit 2,3 Millionen nachgewiesenen Infektionen und mehr als 85.000 Toten nach den USA das am meisten von der Corona-Pandemie betroffene Land der Welt.Unwetter legt öffentliches Leben in Zagreb lahmEin schweres Unwetter hat die kroatische Hauptstadt Zagreb unter Wasser gesetzt. Die Wassermassen sorgten für einen völligen Zusammenbruch des Verkehrs in der Stadtmitte, berichtete unter anderem die Zeitung "Jutarnji List". Fußgänger mussten sich im Zentrum durch knietiefes Wasser vorkämpfen, Autos versanken in Unterführungen in den Wassermassen, der Straßenbahnverkehr musste eingestellt werden. In einigen Straßen bildeten sich reißende Flüsse. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz, da viele Kellerwohnungen unter Wasser standen. Hunderte von Anrufen sorgten für eine Überlastung des Notrufs.

  • Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Deutsche Kuratorin Hella Mewis wieder freiDie im Irak verschleppte deutschen Kulturvermittlerin Hella Mewis ist wenige Tage nach ihrer Entführung wieder frei. Sicherheitskräfte hätten Mewis befreit, teilte Militärsprecher Jahia Rasul mit. Die Aktivistin Sirka Sarsam, die mit Mewis befreundet ist, bestätigte die Freilassung. Bewaffnete Männer hatten sie am Montagabend im Zentrum der Hauptstadt Bagdad in ihre Gewalt gebracht. Dort liegt auch das Kulturinstitut Bait Tarkib, an dessen Aufbau die in Berlin geborene Mewis arbeitete. Sie lebt seit mehreren Jahren in Bagdad und ist als freie Mitarbeiterin und Beraterin auch für das Goethe-Institut tätig.USA müssen Konsulat in Chengdu schließenChina hat die USA aufgefordert, ihr Konsulat in der südwestchinesischen Stadt Chengdu zu schließen. Das Außenministerium in Peking teilte mit, die Lizenz zum Betrieb der 1985 eröffneten diplomatischen Auslandsvertretung werde entzogen. Der Schritt ist eine Reaktion auf die Entscheidung der Trump-Regierung in Washington. Diese hatte am Mittwoch die Schließung des chinesischen Konsulats in Houston im US-Bundesstaat Texas verfügt und damit die Spannungen zwischen den beiden Ländern deutlich verschärft. Begründet wurde die Anordnung mit amerikanischen Sicherheitsinteressen.US-Bundespolizei-Einsätze in Portland und Washington werden untersuchtDie interne unabhängige Aufsichtsbehörde des US-Justizministeriums will den umstrittenen Einsatz von Sicherheitskräften des Bundes in Portland (Oregon) untersuchen. Zudem seien Ermittlungen zu ihrer Rolle bei der Reaktion auf Massenproteste in der Hauptstadt Washington seit Ende Mai eingeleitet worden, teilte der Generalinspektor des Justizministeriums, Michael Horowitz, mit. Die Aufsichtsbehörde hatte viele Beschwerden erhalten. In den USA reißen die Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus nicht ab. Präsident Donald Trump schickte gegen den Willen der Behörden Sondertruppen nach Portland.Bolivien verschiebt Wahl wegen Corona erneutNach einer weiteren Terminänderung will Bolivien nun am 18. Oktober einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament wählen. Das entschied das Oberste Wahlgericht. Die für den 3. Mai vorgesehenen Wahlen waren wegen der Corona-Pandemie zuerst auf einen unbestimmten Termin verschoben und dann auf den 6. September gelegt worden. Zuletzt war der Ruf nach einer erneuten Verschiebung immer lauter geworden. Übergangspräsidentin Jeanine Áñez und viele Minister sind positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet worden. Gesundheitssystem und Bestattungswesen in dem Andenstaat sind an ihre Grenzen geraten.Wieder verschärfte Maskenpflicht in ÖsterreichWegen steigender Corona-Infektionen gilt in Österreich von diesem Freitag an wieder eine verschärfte Maskenpflicht. In Supermärkten und anderen Lebensmittelgeschäften muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, ebenso in Bank- und Postfilialen sowie beim Besuch von Krankenhäusern, Pflegeheimen und Arztpraxen. Zuletzt war der Schutz nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und Apotheken verpflichtend. - In England müssen Masken jetzt erstmals auch in Geschäften getragen werden. Großbritannien ist mit mehr als 45.500 Corona-Toten von der Pandemie schwer betroffen.Forscher identifizieren möglichen Superspreader bei TönniesDie massenhaften Corona-Infektionen in der Schlachtfabrik Tönnies in Westfalen gehen offenbar auf einen Mitarbeiter in der Rinderzerlegung zurück. Nach einer gemeinsamen Studie mehrerer Wissenschaftszentren hat der Mann das Virus im Mai auf mehrere Personen übertragen und zwar im Umkreis von mehr als acht Metern. Als möglicher Faktor für die Ausbreitung gilt die Luftumwälzung in dem auf zehn Grad Celsius gekühlten Zerlegebereich. Die Wohnsituation der Arbeiter habe keine wesentliche Rolle gespielt, so die Forscher. Mehr als 2100 Menschen infizierten sich im Zusammenhang mit der Fleischfabrik.Gedenkfeiern zehn Jahre nach dem Loveparade-UnglückDer Toten und Verletzten des Loveparade-Unglücks vor zehn Jahren wird an diesem Freitag in Duisburg gedacht. Bei einem Massengedränge im Tunnel und vor der Rampe zum Veranstaltungsgelände der Rave-Party waren am 24. Juli 2010 insgesamt 21 junge Menschen ums Leben gekommen, mehrere Hundert wurden verletzt. Einige leiden noch heute unter den Folgen. Es ist der erste Jahrestag nach der endgültigen Einstellung des Strafprozesses Anfang Mai. Den Auftakt des Gedenkens bildete am Donnerstagabend eine Andacht in der Duisburger Salvatorkirche sowie eine "Nacht der 1000 Lichter" am Unglücksort.