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  • Ursus Wehrli steht seit 33 Jahren mit «Ursus & Nadeschkin» auf der Bühne. Antonella Meyer-Masciulli arbeitet als medizinische Assistentin bei einem Hausarzt. Gleichzeitig ist sie Olivenöl-Sensorikerin und Olivenöl-Produzentin. Beide sind am Sonntag zu Gast im Persönlich bei Dani Fohrler.

    Antonella Meyer-Masciulli (52) Olivenölproduzentin und -Sensorikerin

    Die zweifache Mutter Antonella Meyer-Masciulli arbeitet als medizinische Assistentin bei einem Hausarzt. Nebenbei hat sie sich als Olivenöl-Sensorikerin ausbilden lassen.

    Vor zwei Jahren hat sie auf Kreta einen Hain entdeckt, in dem bis zu 4000 Jahre alte Olivenbäume wachsen. Als sie von den dortigen Bauern hörte, dass genau diese Bäume gefällt werden sollen, um jüngeren Platz zu machen, hat sie sich als Retterin der «Urbäume» stark gemacht und produziert heute mit ihrem «Mitera» ein mehrfach prämiertes Olivenöl von Ursorten.

    Antonella Meyer-Mascuilli ist in den italienischen Abruzzen mitten in einem Olivenhain aufgewachsen. Ihre Eltern waren Gastarbeiter in der Schweiz. Die ersten 8 Lebensjahre hat Antonella getrennt von ihnen bei den Grosseltern verbracht. Schon damals waren die Olivenbäume für sie ein Zufluchtsort, wo sie sich wohl fühlte. Ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, kam sie als Mädchen dann nach Zürich. Eigentlich wollte sie Medizin studieren.


    Ursus Wehrli (50) Bühnenkünstler und Autor

    Eigentlich wäre Ursus Wehrli mit «Ursus & Nadeschkin» gegenwärtig mit dem Circus Knie auf Tournee. Bis heute steht aber nicht fest, wann es wirklich losgehen kann und wie.

    In Aarau in einer mittelständischen Familie aufgewachsen, hat Ursus Wehrli Typograph gelernt, den Militärdienst verweigert, sass dafür ein halbes Jahr im Gefängnis und ist Clown geworden.

    Die Begegnung mit Nadja Sieger an einem «Clown-Kurs» hat sein Leben wesentlich geprägt. Seit 33 Jahren sind die beiden nun als «Ursus & Nadeschkin» unterwegs und gehören zu den erfolgreichsten Bühnenkünstlern der Schweiz.

    Ausserdem hat Wehrli sich mit drei Büchern zum Thema «Kunst aufräumen» einen Namen gemacht. Seine Aktionen, wo er unter anderem Bilder von bekannten Kunstwerken «aufräumt» und «ordnet», lösen bis heute weltweit Echo aus. Diesen Frühling ist ein neues Buch von ihm erschienen. Ein Tagebuch: «Heute habe ich beinahe was erlebt»

    Die Gesprächssendung «Persönlich» von Radio SRF 1 findet bis auf weiteres ohne Live-Publikum statt. Die Sendung kommt aus dem SRF Studio Zürich.

  • Mit Körpersprache kennen sich beide aus: Jetzt lernen sich die Schweizer Ikone des Eiskunstlaufs, Denise Biellmann, und Pietro Sassi, der sich auf das Gesichtslesen und die Körpersprache spezialisiert hat, bei Christian Zeugin persönlich kennen.

    Denise Biellmann (57)

    «Eiskunstlauf ist wie eine Lebensschule: Wenn du hinfällst, lernst du auch wieder aufzustehen», erzählt Denise Biellmann. Mit drei Jahren stand sie erstmals auf dem Eis, achtjährig gewann sie den ersten internationalen Wettkampf und holte sich in den Jahren darauf Meistertitel auf der ganzen Welt.

    Nach ihr ist die «Biellmann-Pirouette» benannt, die zu den bekanntesten Figuren des Eiskunstlaufs gehört. «Für die harte Schule auf dem Eis, die mich auch Durchhaltewillen gelehrt hat, bin ich bis heute dankbar», fährt Denise Biellmann fort.

    Ihre Erfahrung vermittelt sie heute als Trainerin jungen Eiskunstlauftalenten.


    Pietro Sassi (73)

    Pietro Sassi stammt aus einer Dynastie von Schuhmachern, die einst aus Lecce (I) nach Luzern einwanderte. Anstatt Schuhmacher wurde er erfolgreicher Schuhverkäufer bei Bally, entwickelte sich zum Verkaufs-, Marketing- und Geschäftsleiter. Selbst eine Schuhlinie wurde im Laufe der Jahre nach ihm benannt.

    Seit über 20 Jahren hat er sich auf die Körpersprache und das Lesen von Gesichtszügen spezialisiert. «Natürlich wird das von der Wissenschaft nicht anerkannt – aber es funktioniert», sagt Pietro Sassi mit herzlichem Lachen.

    Sein Wissen und seine Erfahrung gibt er in Referaten und Seminaren weiter.

    Die Sendung findet aufgrund der aktuellen Situation ohne Publikum statt.

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  • Michelle Kalt schreibt an ihrer Doktorarbeit und klopft auf der Bühne freche Sprüche. Nik Hartmann ist vorallem bekannt als Moderator von «SRF bi de Lüt». Nun bricht er auf zu neuen Herausforderungen und verlässt SRF.

    Juristen kriegen ihr Fett weg

    Michelle Kalt stammt aus einer Juristenfamilie. Der Vater ist Jurist, die Schwester Juristin und Anwältin, Michelle Kalt selber schreibt gerade ihre Doktorarbeit. Ach ja, die Mutter ist Buchhalterin. Da gibts nicht viel zu lachen, könnte man denken. Irrtum: Michelle Kalt gilt in Comedy-Kreisen als Nachwuchstalent mit grossem Potential.

    Wenn Sie auf die Bühne tritt, kriegen gerade auch die Juristen ihr Fett weg. Viel auffallender noch: Michelle Kalt nimmt sich auch gerne selber auf die Schippe. Auf der Bühne und als Paragraphendompteurin in der Fernsehsendung «Deville». «Rechtswissenschaften und Humor schliessen sich nicht aus», sagt die 30jährige Zugerin. «Unter Juristen hat es viele Zyniker».


    Nik Hartmann zieht weiter

    Nik Hartmann ist der Wandervogel der Nation. Ob zu Fuss oder mit grossen Unterhaltungskisten, immer ist der Zuger ganz nahe «bi de Lüt». Nach bald 20 Jahren bei SRF, zieht es ihn nun zu den Privatmedien.

    Seit Jahren führt Nik Hartmann die Liste der beliebtesten TV-Moderatoren und Moderatorinnen an. 47 Jahre alt ist er jetzt und zur Einsicht gelangt «das chas no nid gsi si». Was will er noch vom Leben? Wie geht es weiter im Beruf?

    Privat ist Nik Hartmann seit 20 Jahren mit seiner Frau Carla verheiratet. Das Paar hat drei Buben. Der Jüngste kam mit einer zerebralen Behinderung zur Welt. Nik Hartmann sagt: «Zu Beginn war es ein Schock. Doch heute ist Melchior eine Bereicherung in jeglicher Hinsicht. Man wird zufriedener, ist auch mal über kleinere Erfolge glücklich.»

    Die Talk-Sendung «Persönlich» von Radio SRF 1 wird am Sonntag, 10. Mai 2020, live aus dem Radiostudio Luzern gesendet. Publikum ist wegen Corona nicht zugelassen.

  • Beide haben in ihrem Alltag intensiv mit Menschen zu tun: Die Psychologin Sibylle Glauser berät Angehörige von psychisch kranken Menschen. Der Coiffeur-Unternehmer Marc Riedo führt mehrere Coiffeurbetriebe und arbeitet selbst als Coiffeur. 

    Sibylle Glauser (59), Psychologin

    Für Sibylle Glauser war in der Jugend klar: Sie wollte Tierärztin werden. Dann hat sie «Amors Pfeil» getroffen. Nach der Matura ist sie einer Jugendliebe wegen nach Spanien gezogen. Zurück in der Schweiz studierte sie dann Psychologie, was aus heutiger Sicht genau richtig war. Selber geprägt von einer schweren psychischen Erkrankung ihres Bruders, berät sie heute Angehörige von psychisch kranken Menschen. Die zweifache Mutter ist auch Mitglied des Care-Teams des Kantons Bern, wo sie bei Notsituationen psychologische Hilfe leistet.
    Sibylle Glauser ist ein neugieriger Mensch, dem soziale Kontakte sehr wichtig sind. Für ihre beste Freundin hat sie vor einem Jahr eine Niere gespendet.


    Marc Riedo (49), Coiffeur-Unternehmer

    Seine Grosseltern und auch seine Eltern waren es – Marc Riedo ist sozusagen im Coiffeursalon aufgewachsen. Längstens führt er in der dritten Generation die Coiffeur-Tradition der Familie fort. Und auch einer seiner Söhne ist mittlerweile in die Fussstapfen seiner Vorfahren getreten. Marc Riedo ist nicht nur zu 100 Prozent als Coiffeur tätig, sondern trägt eine grosse Portion Unternehmergeist in sich. Er leitet heute drei Unternehmen, verteilt auf acht Standorte, mit über 80 Mitarbeitenden. Auffallend in seiner Biografie: Alles hat er in seinem Leben sehr früh angepackt. Auch mit seiner heutigen Ehefrau ist er bereits seit dem 13. Lebensjahr zusammen. In dieser Woche beginnt für den Coiffeur-Unternehmer die Zeit nach den Corona-Einschränkungen: eine grosse Herausforderung!

    Die Gesprächssendung «Persönlich» von Radio SRF 1 findet bis auf weiteres ohne Publikum statt. Die Sendung kommt LIVE aus dem SRF-Studio Bern.

  • Luzia Brand aus dem Toggenburg ist Hebamme mit Leib und Seele. Bei über 6000 Geburten war sie dabei. Beat Hefti aus dem Appenzell ist leidenschaftlicher Bobfahrer. In Sotschi wurde er Olympiasieger, die Gold-Medaille erhielt er aber erst Jahre später. 

    Luzia Brand, 77 – Hebamme

    Luzia Brand ist im Toggenburg eine Institution. Bei weit über 6000 Geburten war sie als Hebamme dabei, ihren roten Suzuki kannte in der Gegend jedes Kind. Aufgewachsen ist Luzia Brand zusammen mit sechs Geschwistern auf einem Bauernhof in Libingen.

    Ihre Mutter war auch Hebamme, und schon als Kind eiferte Klein-Luzia ihr nach. Sie begleitete «Mutti» bei ihren Gängen, inspizierte heimlich den Hebammen-Koffer und klärte in der Schule die Dorfkinder fachkundig auf. Luzia Brand ist 77, hat drei erwachsene Kinder und wohnt mit ihrem Mann Sepp weiterhin in Libingen.


    Beat Hefti, 42 – Bobfahrer

    Auch Beat Hefti hat Erfahrung mit Hebammen. Schliesslich ist er Vater von drei Töchtern. Aufgewachsen ist Beat Hefti zusammen mit zwei Geschwistern in einfachen Verhältnissen in Herisau. Die Schule war nicht sein Ding, viel lieber war er draussen und spielte Fussball.

    Über die Leichtathletik kam Beat Hefti zum Bobfahren und feierte grosse Erfolge. In Sotschi wurde er 2014 Olympiasieger im Zweierbob, die Gold-Medaille konnte er aber wegen einer skurrilen Geschichte erst viel später feiern. Beat Hefti ist 42, verheiratet mit Sheena und lebt in Schwellbrunn.

    Die Talk-Sendung «Persönlich» von Radio SRF 1 wird am Sonntag, 26. April 2020, live aus dem Radiostudio St. Gallen gesendet. Publikum ist wegen der Corona-Krise nicht zugelassen.

  • Berührungsängste kennen beide nicht: Jetzt lernen sich die Hai-Forscherin Ornella Weideli und der Journalist und Blogger Reda El Arbi bei Gastgeber Christian Zeugin persönlich kennen.

    Ornella Weideli (33)

    «Meine Arbeit zeigt mir jeden Tag, wie wichtig eine intakte Natur ist», erzählt Ornella Weideli. Als Meeresbiologin führt sie ein Nomadenleben: Ihre Wurzeln liegen in der Schweiz, die Forschungsorte in tropischen Meeren, und die Doktorarbeit verfasste sie in Frankreich an der Universität Perpignan.

    Bei ihrer Forschungsarbeit geht Ornella Weideli auf direkte Tuchfühlung mit den Haien: Sie untersucht die Jungtiere und analysiert die Haifische und ihr Verhalten. «Gebissen wurde ich noch nie», ergänzt Ornella Weideli mit einem Lachen.


    Reda El Arbi (50)

    Auf seinem Blog «Fadegrad» äussert er sich genau wie es der Titel verspricht: reflektiert und ungeschminkt, ohne Berührungsängste vor aktuellen Themen. Reda El Arbi scheut keine Fragen und erzählt offen über seine Jahre als Junkie und den konsequenten Weg aus der Sucht. Heute wohnt er mit seiner Frau, einer Fledermausforscherin, in Stein am Rhein. «Seit der Zeit mit den Drogen habe ich einen sechsten Sinn für Lügen», erzählt Reda El Arbi, «das hilft bei der Arbeit als Journalist.»

    Die Sendung findet aufgrund der aktuellen Situation ohne Publikum statt.

  • Nora Zukker gestaltet sich seit ihrer Kindheit mit fantastischen Geschichten ihre eigene Welt. Pascal Haag erweitert die Welt jenseits von Tomatenspaghetti mit neuen vegetarischen Rezeptkreationen.

    Nora Zukker (34) hat schon als kleines Mädchen auf Fragen von Erwachsenen abenteuerlich anmutende Geschichten erzählt, bunt und wild, und oft etwas realitätsfremd. Daneben hat sie virtuos Geige gespielt. Als sie sich für eines ihrer Talente entscheiden musste, hat sie die Geige weggelegt und aus ihrer Sprachbegabung einen Beruf gemacht: Sie bloggt, erzählt und schreibt Geschichten, die heute näher an der Wahrheit sind, aber deswegen nicht weniger bunt und wild. Ein Unfall vor zwei Jahren hat sie jäh aus ihrer eigenen Welt gerissen. Die Ärzte befürchteten, sie könnte beide Beine verlieren, es folgten Monate im Rollstuhl, doch Nora Zukker hatte Glück im Unglück. Die Welt der Worte hat ihr Auslauf gegeben, als die Beine sie vorübergehend nicht mehr tragen konnten.

    Pascal Haag (35) hat Koch gelernt, mit allem, was dazugehört. Fleisch, Fisch, Meerestiere und Beilagen. Nach Lehr- und Wanderjahren setzte er sich das Ziel, das Standartangebot der fleischlosen Gerichte in Restaurants jenseits des Gemüsetellers um neue, spannende Kreationen zu erweitern. Er experimentierte mit Currys aus Asien und verschiedenen Gemüsen, die er mit Stumpf und Stiel zur Geltung bringt. Heute zeigt er anderen Köchen, was man ohne Fleisch so alles anstellen kann. Bis er selbst ganz zum Vegetarier wurde, hat es etwas gedauert. Ein verdorbenes Pouletspiessli hat schliesslich dafür gesorgt, dass er sich ganz der Gemüseküche zuwandte.

    Die Talk-Sendung «Persönlich» von Radio SRF 1 wird am Sonntag, 12. April 2020 live aus dem Radiostudio Zürich gesendet. Publikum ist wegen der Coronakrise nicht zugelassen. Die Sendung beginnt um 10.00 Uhr.

  • Beiden geht es ums Wesentliche: Für Naturköchin Rebecca Clopath beginnt Kochen nicht in der Küche, sondern dort, wo die Lebensmittel in der Natur entstehen. Kabarettist und Musiker Flurin Caviezel, seziert das menschliche Verhalten und widerspiegelt es mit einem Schuss Humor. 

    Rebecca Clopath (32) Naturköchin und Bäuerin

    Die Bündnerin wurde bereits mit 25 Jahren Chefköchin und wurde bejubelt. Auf die Spitzengastronomie hatte sie jedoch keine Lust. Sie übernimmt stattdessen den Bio-Bauernhof ihrer Eltern und tischt in ihrer Gaststätte in Lohn (GR) alles auf, was Garten, Wiesen, Weiden und Wälder der Umgebung zur kreativen Weiterverarbeitung in der Küche hergeben. Alles soll nachhaltig hergestellt sein. Das ist ihre Devise. Den Hof führt die sie zusammen mit Freunden. Neben ihrer Tätigkeit als «Naturköchin» ist Rebecca Clopath auch als Referentin für Essenswahrnehmung und Kochbildung aktiv.


    Flurin Caviezel (64) Kabarettist und Musiker

    Schnell und effizient muss es gehen, wenn Flurin Caviezel kocht. Viel lieber bastelt er in seiner Werkstatt. Er liebt es über alles, Reparaturarbeiten vorzunehmen. Caviezel hat Musikwissenschaft und Geschichte studiert und ist Multiinstrumentalist. Gut 10 Jahre war er Musiklehrer, später war er Leiter des Amtes für Kultur des Kt. Graubünden bis er sich vor 16 Jahren ganz auf die Tätigkeit als Kabarettist und Musiker konzentrierte. Caviezel ist gerne alleine unterwegs. In den letzten Jahren war der zweifache Vater regelmässig 3 Monate mit dem Velo auf Reisen, ohne einen konkreten Plan zu haben.

    Die Gesprächssendung «Persönlich» von Radio SRF 1 ist bis auf weiteres nicht mehr öffentlich. Die Sendung kommt aus dem SRF Studio Chur.

  • Martina Fuchs ist Wirtschaftsjournalistin, spricht neun Sprachen und war fünf Jahre Reporterin und Moderatorin beim chinesischen Staatsfernsehen CCTV. Hansjörg Schertenleib ist Schriftsteller, arbeitet an seinem 25. Buch und lebt zur Hälfte im Aargau und auf einer kleinen Insel in den USA. 

    Martina Fuchs, 37 – TV-Moderatorin und Wirtschaftsjournalistin

    Martina Fuchs ist in Aarau aufgewachsen als Tochter des Stadtbaumeisters. Schon früh trieb es sie in die Welt hinaus: mit 18 machte sie in den Schulferien ein Praktikum in Tansania und lernte Kisuaheli. Später arbeitete und lebte sie als Journalistin in London, Dubai und Peking. Beim chinesischen Staatsfernsehen CCTV erreichte sie als Moderatorin ein 100-Millionen-Publikum. «Ich habe grosse Abenteuerlust und hasse Routine», lacht Martina Fuchs. Martina Fuchs ist heute 37 Jahre alt, nicht verheiratet und lebt in Zürich und London.


    Hansjörg Schertenleib, 62 – Schriftsteller

    Auch den Schriftsteller Hansjörg Schertenleib zieht es zum Arbeiten immer wieder in die Ferne. 22 Jahre lebte er in Irland in einem alten Schulhaus, heute wohnt er im Aargau und seinem Häuschen auf einer kleinen Insel vor der Ostküste der USA. Aufgewachsen ist Hansjörg Schertenleib in einer Arbeiterfamilie in Zürich, er lernte Schriftsetzer und Typograf, legte eine wilde Jugend hin und schrieb mit 24 Jahren seinen ersten Roman «Grip». «Ich war ein Hippie und bin es wohl immer noch», lacht er. Hansjörg Schertenleib ist 62 und in zweiter Ehe verheiratet.

    Die Talk-Sendung «Persönlich» von Radio SRF 1 wird am Sonntag, 29. März 2020 live aus dem Radiostudio Zürich gesendet. Publikum ist wegen der Corona-Krise keines zugelassen. Beginn der Sendung 10 Uhr, Moderation: Sonja Hasler.

  • Bei Christian Zeugin lernen sich die Berner Berufs- und Laufbahnberaterin Susanne Schwarz und Matthias Aebischer, Nationalrat (SP) und ehemaliger Journalist, persönlich kennen. Beide Gäste wuchsen auf dem Land auf und beide zog es einst in die weite Welt hinaus.

    Susanne Schwarz (58)

    «Die Kindheit auf dem Land war schön», erzählt Susanne Schwarz. Sie wuchs auf einem Bauernhof in Madiswil (BE) im Oberaargau auf. Zuerst zog sie danach in die Stadt Bern: Hier arbeitete sie als Pflegefachfrau im Operationsbereich im Inselspital.

    Mit 27 erfüllte sie sich ihren Traum und wurde Helikopterpilotin in San Francisco. Als Berufspilotin und Fluglehrerin trainierte sie auch angehende Helikopterpiloten in Florida.

    Die Liebe führte sie schlussendlich zurück in die Schweiz. Hier absolveirte sie eine weitere Ausbildung zur diplomierten Berufs- und Laufbahnberaterin und vermittelt daneben in Kniggekursen gepflegte Umgangsformen für Menschen allen Alters.

    Matthias Aebischer (52)

    «Ich bin ein Landei», sagt Matthias Aebischer, der in Schwarzenburg (BE) als Sohn eines Lehrerpaars aufwuchs. Auch in zog es früh auf einer langen Reise um die Welt. In Puerto Rico verbrachte er eine Weile als Bademeister und war später als SRF Sportjournalist in allen Erdteilen im Einsatz.

    «Der Wechsel in die Politk war ein Sollbruch», erzählt Matthias Aebischer, «da bin ich stolz drauf.» Seit neun Jahren sitzt er für die SP im Parlament. 

    Matthias Aebischer ist Vater von vier Töchtern zwischen 0 und 20 Jahren und lebt in einer Patchwork-Familie mit der Zürcher Nationalrätin Tiana Moser (GLP), die drei Söhne in die Beziehung brachte.

    Die Sendung findet aufgrund der aktuellen Situation ohne Publikum statt.

  • Fast ein Vierteljahrhundert sind die beiden verheiratet. Jetzt gibt Roger seine Talkshow «Schawinski» im Fernsehen auf. Zieht er sich jetzt schrittweise ins Private zurück? Und was sagt Gabriella Sontheim zu diesen Aussichten?

    Roger Schawinski

    Er hätte gerne weitergetalkt am Fernsehen, das gibt Roger Schawinski unumwunden zu. Wo andere ihre Pressesprecher geschmeidige Abgangsmitteilungen formulieren lassen, zeigt er Gefühle. Was treibt ihn immer noch an? Welche Prioritäten setzt er für den Lebensabend (die Formulierung dürfte ihm kaum gefallen, auch mit 74 Jahren nicht). Und wie sieht seine persönliche Zwischenbilanz aus als Privatmann, Ehemann, Vater und Unternehmer?

    Daniela Lager fragt nach, bei Roger Schawinski und bei seiner Frau Gabriella Sontheim, die Rogers Gesprächssendung «TalkTäglich» bei TeleZüri damals als Produzentin mitgestaltet und eine eigene Sendung moderiert hatte.


    Gabriella Sontheim

    Gabriella Sontheim war in jungen Jahren ein Studium verwehrt worden – Jahre später holte sie dies nach. Die ausgebildete Lehrerin studierte an der Universität Zürich Erziehungswissenschaften. Heute ist sie Dozentin und hat ein Projekt entwickelt, das Kinder aus bildungsfernen Familien beim Übertritt in die Oberstufe begleitet.

    Gabriellas Lebenslauf liest sich in jungen Jahren wie ein wilder Ritt einer Sinnsuchenden: Sie lebte in Poona, Indien, und in Oregon, USA, als Sannyasin in der Gemeinschaft des Gurus Bhagwan und führte später im amerikanischen Santa Fe eine Boutique mit selbstentworfenen Kleidern.

    Gabriella Sontheim und Roger Schawinski sind am Sonntag zu Gast bei Daniela Lager in der Sendung «Persönlich», ab 10 Uhr auf Radio SRF 1. Die Sendung findet aufgrund der aktuellen Situation ohne Publikum statt.

  • Barbara Jenzer war einmal Vegetarierin. Heute führt sie zusammen mit ihrem Mann die «Jenzer Fleisch & Feinkost AG» in Arlesheim. Thomas von Arx ist Bankfilialleiter und ist als «höchster Alphorner» der Schweiz aktiv.

    Barbara Jenzer, Geschäftsführerin (49)

    Barbara Jenzer wohnt mit ihrer Familie im eigenen Hotel. Wann immer die Jenzers in ihrer Wohnung ein- und ausgehen, müssen sie bei der Hotel-Reception vorbei. Wohnung und Geschäft sind unter einem Dach und sozusagen die «Schaltzentrale» des Mehrgenerationen-Betriebs «Jenzer Fleisch & Feinkost AG» in Arlesheim. Zusammen mit ihrem Mann ist sie Chefin von rund 100 Mitarbeitenden. Mit an Bord auch die eigenen drei Kinder und die Schwiegereltern. Die ehemalige Hauswirtschaftslehrerin liebt es, immer wieder Neues anzupacken und experimentiert ständig mit neuen kulinarischen Kreationen.


    Thomas von Arx, Bankfilialleiter und Alphornbläser (55)

    Die Liebe hat Thomas von Arx nach Basel gebracht. Kurz vor seinem 50. Geburtstag wurde er Vater von Zwillingen. Der heutige Bankfilialleiter hat in früheren Jahren bei Privatbanken – unter anderem auch in New York –gearbeitet. Dort war er 1993 bei einem Anschlag auf das «World Trade Center» in einem der beiden Türme und musste evakuiert werden. Eine besondere Liebe pflegt von Arx zum Alphornspielen. Diese Klänge berühren ihn emotional so stark, dass auch mal Tränen fliessen. Von Arx hat im Übrigen ganz wesentlich dazu beigetragen, dass das Eidgenössische Jodlerfest diesen Sommer in Basel stattfindet.

    Die Gesprächssendung «Persönlich» von Radio SRF 1 kommt am Sonntag, 8. März 2020, live aus dem SRF-Studio Basel im Meret Oppenheim Hochhaus. Die Veranstaltung kann nur mit Anmeldung besucht werden und ist bereits ausgebucht.

  • Mit viel Herzblut präsentiert Katja Stauber seit 28 Jahren die «Tagesschau» im Schweizer Fernsehen. Nun hört sie auf. Mit viel Herzblut war Markus Knoblauch über 20 Jahre Chefarzt am Spital Männedorf. In einem Landspital in Ägypten engagiert er sich über die Pensionierung hinaus. 

    Katja Stauber, 57 – Moderatorin «Tagesschau»

    Fast gehört Katja Stauber zur Familie, ihr Gesicht und ihr «Uf Wiederluege» ist uns allen vertraut. Seit fast 30 Jahren präsentiert sie die Hauptausgabe der «Tagesschau» beim Schweizer Fernsehen. Bald ist sie als Produzentin im Hintergrund tätig.

    Geboren ist Katja Stauber in Norddeutschland, zog als kleines Mädchen mit ihrer Mutter nach Namibia und mit sieben in die Schweiz. Fast wäre alles anders gekommen: Klein-Katja war nämlich eine fürchterlich faule Schülerin, wie sie von sich einmal sagte, und wollte eigentlich Charcuterie-Verkäuferin werden. Katja Stauber ist mit ihrem Tagesschau-Kollegen Florian Inhauser verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne.


    Markus Knoblauch, 84 – ehemaliger Chefarzt Spital Männedorf

    Auch Markus Knoblauch hat seine Kindheit im Ausland verbracht. Geboren ist er in Alexandria in Ägypten als Sohn von Schweizer Eltern. Mit 13 Jahren schickten sie ihn nach Bern, er studierte Medizin, wurde Facharzt für Innere Medizin mit Spezialität Magen-Darm. 21 Jahre seines Berufslebens arbeitete er als Chefarzt am Spital in Männedorf. «Ich war ein glücklicher Arzt», sagt Markus Knoblauch.

    Er ist er seit vielen Jahren pensioniert, arbeitet aber weiterhin für ein Landspital in der Nähe von Luxor in Ägypten. Markus Knoblauch ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne.

    Die Talk-Sendung «Persönlich» von Radio SRF 1 wird am Sonntag, 1. März 2020 live aus dem Hotel Widder in Zürich gesendet. Der Eintritt ist frei, Türöffnung um 9 Uhr, Beginn der Sendung 10 Uhr.

  • Maria-Rita Oddo begann mit 9 Jahren zu erblinden. Mit ihrem Blindenführhund meistert sie heute ihr Leben selbständig. Der Komiker Peter Pfändler ist ein Showtalent und bringt seit über 20 Jahren die Menschen zum Lachen.

    Maria-Rita Oddo (44) 

    Maria-Rita Oddo wohnt in einer kleinen Wohnung in einem Hochhaus in Rapperswil mit Fernsicht in die Berge. «Die Lage ist toll», sagt sie, «ich kann die Sonne auf der Haut spüren». Trittsicher bewegt sie sich zwischen Pflanzen und Möbeln, während Hund Ivan lustvoll sein Plüschtier ausweidet und die Stopfwolle im Wohnzimmer verteilt. Ivan begleitet Maria-Rita Oddo auf all ihren Wegen – zum Bahnhof etwa, wenn die Sachbearbeiterin zur Arbeit bei einem Versicherungsbroker fährt, zum Einkaufen oder Spazieren. Was auffällt, wenn man Maria-Rita Oddo begegnet: Sie ist modisch gekleidet, mit viel Liebe zum Detail. Die Kleidung ist farblich abgestimmt, der Lippenstift ist akkurat aufgetragen. «Ich kaufe jedes Kleidungsstück nur einmal, und merke mir die Farben anhand der Kragenform, der Knöpfe und des Materials. So kann ich mein Outfit bewusst zusammenstellen», erklärt sie. Und wie entsteht ihr erster Eindruck, wenn sie Menschen begegnet? «Über den Händedruck und die Stimme», sagt sie, «denn sehen kann ich ein Gegenüber nur noch sehr schematisch und ohne Konturen, ich kann einzig dunkel oder hell unterscheiden».


    Peter Pfändler (58)

    Peter Pfändler (58) lebt in der Region Winterthur in einem kleinen Bauernhaus, das er mit viel Liebe und Schweiss selbst ausgebaut hat. Die Kinder im Vorschulalter spielen im Wohnzimmer, stolz zeigt der ehemalige Flight-Attendant wie er die kleine Küche nach den Erfahrungen in einer engen Bordküche optimal gestaltet hat. Wenn es um sein Heim und seine Familie geht, spürt man den sensiblen und ernsthaften Pfändler – ganz anders auf der Bühne: Dort gab er an der Seite von Cony Sutter jahrelang den Hanswurst, bis sich Cony Sutter wegen einer Krebserkrankung zurückzog. «Ich musste komplett umdenken», sagt Peter Pfändler, «Komik im Duo ist wie Ping Pong, nun stehe ich alleine auf der Bühne, das ist eine grosse Herausforderung». Pfändler hat im Leben schon viele Herausforderungen gemeistert, hat aus gesundheitlichen Gründen einiges aufgeben und anderswo neu anfangen müssen. Den Humor verloren hat er dabei nie.

    Peter Pfändler und Maria-Rita Oddo sind zu Gast im «Persönlich» bei Daniela Lager am Sonntag, 23. Februar 2020 im Hotel Seedamm Plaza in Pfäffikon (SZ) und live auf SRF 1.

  • Bei Gastgeber Christian Zeugin lernen sich die Akkordeonistin Viviane Chassot und der Oltner Autor Alex Capus persönlich kennen.

    Viviane Chassot, Akkordeonistin

    Viviane Chassot wohnt in Basel und gilt als bedeutendste Akkordeonistin der Schweiz. Die Musikerin ist seit ihrer Kindheit fasziniert vom Klang des Akkordeons und hat sich in den vergangenen Jahren mit diversen Aufnahmen mit Klavierkonzerten von Haydn bis Mozart auch international einen Namen gemacht.


    Alex Capus, Autor und Bar-Betreiber

    Die ersten Lebensjahre verbrachte Alex Capus in Paris, seit über 40 Jahren lebt er in Olten. Alex Capus gilt als Meister der akribischen Recherche und gehört zu den wichtigsten Autoren der Schweiz. Neben dem Schreiben betreibt er seit sieben Jahren die «Galicia» Bar, nur einen Steinwurf vom Bahnhof Olten entfernt.

    Die Radio SRF 1-Talksendung «Persönlich» kommt am Sonntag, 16. Februar live aus dem Schwager-Theater in Olten.

    Der Anlass ist öffentlich und der Eintritt frei.

    Türöffnung 09.00 Uhr, Beginn der Sendung 10.00 Uhr. Keine Sitzplatz-Reservation.

  • Sebastian Fässler ist Goldschmied und Sennenhandwerker aus Appenzell. Gallus Hufenus betreibt in St. Gallen ein Kaffeehaus. Die beiden Männer treibt eines besonders an: die Suche nach Geschichten. 

    Sebastian Fässler (55) Goldschmied


    Sebastian Fässler sagt von sich selber er sei ein «Punk». Der «Freigeist» ist zwar Goldschmied, aber auch in vielen anderen künstlerischen Handwerken kreativ tätig. Sein Atelier ist in einem mehrstöckigen alten Appenzeller Haus untergebracht. In jedem seiner Werkstattzimmer tut sich eine neue Welt auf. Ob fürs Zeichnen, dem bearbeiten von Leder, der Schmuckfabrikation oder für Keramikarbeiten - für jedes Handwerk gibt es ein eigenes Zimmer. Geprägt wurde Fässler von seinem Vater, der das Sennenhandwerk ausübte. Wichtig ist ihm, dass Tradition immer weiterentwickelt wird. An längst Vergangenem zu hängen, ist ihm ein Gräuel. Sebastian Fässler ist Vater von zwei erwachsenen Kindern.


    Gallus Hufenus (40) Kaffeehausbetreiber

    Tango ist die Lieblingsmusik von Gallus Hufenus. Er tanzt regelmässig Tango, was ihm Glücksgefühle auslöst. Die Intensität des Tangos zeigt sich aber auch sonst in seinem Leben. Wenn er etwas anpackt, ist er zielorientiert. Gearbeitet hat er schon als Radiomoderator beim Lokalsender - er ist Texter, Journalist, Dolmetscher, Stadtführer und anderes. Gallus Hufenus lebt mit seinem Lebenspartner mitten in St. Gallen, seiner Heimatstadt. Mehrmals ist er aber auch weggezogen; nach Sevilla, Barcelona und später Buenos Aires, wo er die Kaffeehauskultur entdeckte. Seit 2010 betreibt er in St. Gallen ein eigenes Kaffeehaus. Im selben Jahr zog er für die SP ins St. Galler Stadtparlament ein, welches er vor 2 Jahren präsidierte.


    «Persönlich» live

    Die Gesprächssendung «Persönlich» von Radio SRF 1 wird am Sonntag, 9. Febaruar 2020 live aus der Lokremise in St. Gallen gesendet.
    Der Eintritt ist frei, Türöffnung ist um 9 Uhr. Beginn der Veranstaltung 10 Uhr.

  • Monika Villiger ist die Schwester von Alt-Bundesrat Kaspar Villiger und war Export-Managerin in der familieneigenen Zigarrenfabrik. Roland Jeanneret war viele Jahre Radiomann und weitherum bekannt als «Mister Glückskette». 

    Monika Villiger, 83 – ehemalige Export-Managerin Villiger Söhne AG

    Aufgewachsen ist Monika Villiger in Pfeffikon LU in der Zigarrenfabrikanten-Familie Villiger. Nach wilden Jugendjahren trat Monika Villiger 1967 in die Firma ein und war verantwortlich für den Export. So reiste sie um die ganze Welt. «Der Tabak ist eine Macho-Branche, aber ich habe mich durchgesetzt», lacht sie. Sie war auch hautnah dabei, als ihr Bruder 1989 zum Bundesrat gewählt wurde. Heute ist Monika Villiger 83, ist ledig und lebt nach wie vor in Pfeffikon.


    Roland Jeanneret, 72 – ehemaliger «Mr. Glückskette»

    Roland Jeanneret ist in Bern aufgewachsen, als Sohn eines welschen Vaters und einer Appenzeller Mutter. Schon als Bub unterhielt er die Nachbarschaft mit Kasperli-Theater. Später landete er beim Fernsehen und beim Radio und moderierte und produzierte über 9000 Sendungen. Zwei Jahrzehnte lang war er die prägende Stimme der «Glückskette». «Deswegen bin ich kein Dreck ein besserer Mensch», sagte er einmal. Heute ist Roland Jeanneret pensioniert, aber vielbeschäftigt, und lebt mit seiner Frau Suzanne in der Stadt Bern.

    Die Talk-Sendung «Persönlich» von Radio SRF 1 wird am Sonntag, 2. Februar 2020 live aus dem Kulturhaus West Zofingen gesendet. Alle Plätze sind bereits ausgebucht.

  • Bei Gastgeber Christian Zeugin lernen sich Tama Vakeesan, Videoreporterin und Moderatorin, und Schokoladenfabrikbesitzer Eric von Graffenried persönlich kennen.

    Tama Vakeesan (32)

    Seit ihrem Videotagebuch «Tama Gotcha!» ist sie vielen Jugendlichen ein Begriff: Die 32-jährige Langenthalerin Tama Vakeesan berichtete auf sympathische und entwaffnend offene Art über ihren Alltag als junge Schweizerin mit tamilischen Wurzeln.
    Letztes Jahr nahm sie bei der Tanzsendung «Darf ich bitten?» teil und schaffte es bis ins Finale. Heute arbeitet Tama Vakeesan als Videoreporterin und Journalistin beim Online-Newsportal Nau.


    Eric von Graffenried (59)

    Als Anwalt und Generalkonsul des Fürstentums Monaco wirkt er eigentlich diskret im Hintergrund. Seit er die Schokoladefabrik «Chocolat Ammann» in Heimberg (BE) übernommen hat, steht Eric von Graffenried als Arbeitgeber allerdings selbst in der Öffentlichkeit. Sein Amt als (parteiloser) Gemeindepräsident von Kirchdorf (BE) gab er dafür ab.

    Die Familiengeschichte des Patriziergeschlechts der von Graffenrieds hat Eric von Graffenried, der mit dem Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried als Cousin fünften Grades verwandt ist, intensiv recherchiert.

    Die Radio SRF 1-Talksendung «Persönlich» kommt am Sonntag, 26. Januar live aus dem Stadttheater Langenthal.
    Der Anlass ist öffentlich und der Eintritt frei.
    Türöffnung 09.00 Uhr, Beginn der Sendung 10.00 Uhr. Keine Sitzplatz-Reservation.

  • Andrea Freiermuth (47) ist mit dem E-Bike von Zürich nach Peking gefahren. Dokumentarfilmer Beat Bieri (65) hat mit «Wildheuer» das Leben am Abgrund hoch über dem Urnersee eingefangen.

    Andrea Freiermuth (47)

    «Ich hatte schon mindestens die Hälfte meines Lebens hinter mir, als ich mir grundsätzlich überlegte, was ich noch alles machen möchte», sagt Andrea Freiermuth. Und weil sie E-Bike-Fahrerin der ersten Stunde ist, war klar: Was auch immer kommt, das E-Bike muss mit. Bevor sie die 12'000 Kilometer unter die Räder genommen hat, plagten sie Rückenschmerzen – die Abfahrt nach Peking verzögerte sich um ein paar Tage. «Grund der Beschwerden war vielleicht die Anspannung. Vor längeren Reisen habe ich immer Existenzängste», sagt sie. Inzwischen ist sie wieder wohlbehalten in der Schweiz, wenn auch nicht alles so geklappt hat, wie sie es sich vorgestellt hatte.


    Beat Bieri (65)

    «Am liebsten portraitiere ich Menschen, die nicht prominent sind» sagt Beat Bieri. Menschen, wie etwa die Bauernfamilie Gisler hoch oben über der Felswand am Urnersee. Während der langen Dreharbeiten stürzte der Vater Sepp Gisler über die Wand ab und verunglückte tödlich. Viele Menschen, die Bieri im Laufe seiner 20jährigen Dokfilmer-Karriere mit der Kamera begleitete, bewegten sich nahe am Abgrund – und liessen den Filmer und seine Kamera trotzdem ganz nahe ran. Das hat viel mit Beat Bieris Persönlichkeit zu tun: Er ist neugierig aber nicht aufdringlich, ausdauernd, aber nicht nötigend. Der Vater zweier Teenager zieht für seine Filme in die ganze Welt hinaus, lebt aber immer noch dort, wo einst sein Elternhaus stand: in der Stadt Luzern.


    «Persönlich» live aus Luzern

    Andrea Freiermuth und Beat Bieri treffen sich diesen Sonntag bei Daniela Lager im «Persönlich» im Hotel Schweizerhof in Luzern. Der Eintritt ist frei, Türöffnung um 9 Uhr, Beginn der Sendung 10 Uhr. Das Gespräch wird live übertragen ab 10.00 Uhr auf SRF 1.

  • Rita Baechler-Barth war die erste selbständige Headhunterin der Schweiz. Heute begleitet sie als «Karriere-Coach» junge Führungskräfte. Filippo Leutenegger wurde als Moderator der TV-Sendung «Arena» bekannt. Er war später unter anderem Verlagsleiter und Nationalrat. Heute ist er Zürcher Stadtrat.

    Rita Baechler-Barth (75) Karriere-Coach

    «Wenn Alt und Jung das Know-how teilen, geht die Post ab!» sagt Rita Baechler-Barth. Sie weiss, wovon sie spricht. Als Coach begleitet sie junge Führungskräfte in ihrer Karriere. Privat lebt sie seit zwei Jahren in einer WG. Das hat neuen Schwung und Inspiration in ihr Leben gebracht.

    Nach der Handelsschule übernahm Rita Baechler-Barth zahlreiche Jobs in verschiedenen Unternehmen. Sie war unter anderem Mitarbeiterin des Schweizer Militärattachés in Moskau und Honorarkonsulin von Peru. Mit 47 Jahren hat sie ihre eigene Firma gegründet und wurde zur ersten «Headhunterin» der Schweiz. Sie ist Mutter eines Sohnes und einer Tochter. In einer zweiten Ehe, der grosse Liebe ihres Lebens, hatte sie zwei Stiefkinder. Rita Baechler-Barth ist voller Tatendrang. Ihr nächstes Projekt: In die Welt ziehen und als «Digitale Nomadin» ihre langjährigen Schweizer Kunden online aus der Ferne coachen.....


    Filippo Leutenegger (67) Stadtrat Zürich

    Filippo Leutenegger gilt als begnadeter Tänzer auf unterschiedlichsten Hochzeiten. Mit der innenpolitischen TV-Talkshow «Arena» wurde er in den 1990er-Jahren zu einem der bekanntesten Fernsehjournalisten im Land. Kurze Zeit hat Leutenegger auch als Chefredaktor des Schweizer Fernsehens gewirkt. Als Politiker war er über ein Jahrzehnt Nationalrat. Seit 2014 ist der Vater von 5 Kindern Zürcher Stadtrat.

    Leutenegger hat Wirtschaft und Recht studiert und engagierte sich in seiner Studentenzeit sehr aktiv für Umweltthemen. Zusammen mit anderen Studenten gründete er die Wochenzeitung (WOZ). In dieser Zeit begann er auch als Betriebswirtschafter zu arbeiten. Seine erste Arbeitsstelle war bei einer Bank. Äusserlich wirkt Filippo Leutenegger bis heute wie ein italienischer «Clan-Chef». Eine starke italienische Prägung gibt es in seinem Leben tatsächlich. Seine Kindheit verbrachte er in Rom, weil sein Vater dort bei der UNO arbeitete.

    Die Gesprächssendung «Persönlich» von Radio SRF 1 wird am Sonntag, 12. Januar 2020 live aus dem Restaurant Commihalle in Zürich gesendet. Der Eintritt ist frei, Türöffnung ist um 9 Uhr.