Bölümler

  • Stephanie hat in ihrem Dasein als Frau einen neuen Aggregatzustand erreicht: Sie ist jetzt Mutter. Das ist selbstverständlich NICHT Thema dieses Podcasts, keine Sorge. Wir bleiben bei unserer altbewährten Mischung aus charmantem Halbwissen, fragwürdiger Expertise und maximaler Reizüberflutung.

    Wir sprechen über die OMR als Klassentreffen der Selbstvermarktung, die MET Gala zwischen Kunstinstallation und Nippel-Marketing, Timmy den Wal als deutsches Gemeinschaftsprojekt mit Ego-Problematik und über die Frage, warum plötzlich wirklich jeder ADHS hat.

    Außerdem: KI bei den Oscars, Parteien auf digitalem Rückzug, Friedrich Merz im Selbstmitleidsmodus und warum das deutsche Bedürfnis, sich kollektiv an Symbolen abzuarbeiten, vermutlich nie wieder weggeht.

    Kurz gesagt: Eine Folge irgendwo zwischen Medienkritik, Müdigkeit und mentalem To-do-Zettel.

  • Millennials, lineares Fernsehen und die große Frage:
    Kann man „Wetten, dass..?“ wirklich rebooten – oder ist das einfach nur ein Bahlsen-Keks?

    Wir sprechen über
    – die Kaulitz-Brüder als neue Hüter der Samstagabendunterhaltung
    – warum Boykott-Aufrufe auf LinkedIn ungefähr so wirksam sind wie ein Nerfgun-Aufstand
    – wie Lufthansa zeigt, dass Heritage kein Staubfänger sein muss
    – und warum Pamela Anderson gerade mehr Markenführung betreibt als die halbe Marketingbranche

    Eine knackige Folge über Nostalgie, Markenidentität, politische Aufgeregtheit und die unterschätzte Kraft von Haltung statt Trendhopping.
    Ohne Make-up. Ohne Moralkeule. Mit Meinung. Also alles wie immer.

    Quellen:
    https://www.instagram.com/reel/DTxK40tjMIE/?igsh=Z3k0Z2tueWs0Y216

    https://www.wuv.de/Themen/Marke/Heritage-als-Marketingstrategie-Warum-die-Lufthansa-Kampagne-mehr-ist-als-Nostalgie

    https://www.instagram.com/p/DTui638iNjE/?igsh=MWdpZmd5ejdqb3cweQ%3D%3D

    https://www.linkedin.com/posts/michael-hobusch-6806402a6_yes-we-can-activity-7418361753551634432-iy4k/

  • Viviane und Stephanie arbeiten sich heute einmal komplett durch die Mampf-Ecke: Robert F. Kennedy dreht die Ernährungspyramide auf links (weil warum nicht), UK verbietet Fastfood-Werbung vor 21 Uhr (als ob Kinder noch lineares TV gucken), und die SPD will uns mit dem „Deutschlandkorb“ erklären, dass wir alle kurz vor der Butter-Insolvenz stehen.

    Danach wird’s tierisch: Eine Schafherde marschiert in einen Penny – und Penny macht daraus in Rekordzeit eine Content-Offensive, die LinkedIn kollektiv in Dopamin taucht. Plus: Rügenwalder recycelt den 90er-Reiterspot für den Veganuary, nur diesmal mit Vespa, TikTok-Gesichtern und der Frage: Für wen genau ist das eigentlich?

    Und weil das noch nicht reicht: KI-Block mit OpenAI-Report, ein Tennisonkel dreht in Berlin seine Runden, und irgendwo zwischen Jogginganzug und Weltpolitik taucht Maduro auf – inklusive Marken, die plötzlich meinen, sie müssten sich positionieren. Wie immer gilt: Wir lesen NUR Headlines. Manchmal sogar mit beiden Augen.

    Quellen:
    https://www.aerzteblatt.de/news/us-regierung-veroffentlicht-neue-ernahrungsrichtlinie-und-stosst-auf-geteiltes-echo-da799570-3e76-41cf-8888-a4ae35550bc8

    https://www.womenshealthmag.com/uk/food/a69916291/junk-food-advertising-ban-uk-explained/

    https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/spd-vorschlag-lebensmittelpreise-deutschland-100.html

    https://www.business-punk.com/tech/openai-report-enthuellt-die-5-prozent-elite-arbeitet-sechsfach-schneller-der-rest-verliert-den-anschluss/#google_vignette

    https://www.wuv.de/Themen/Marke/Schafsinvasion-Gefundenes-Fressen-fuer-bei-Penny

    https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/interview-mit-cmo-steffen-zeller-warum-ruegenwalder-im-veganuary-mit-retro-marketing-punkten-will-232700

  • In dieser Folge sprechen wir über das, was Markenführung heute ausmacht oder eben nicht.

    80 % aller Werbebotschaften verpuffen binnen 24 Stunden. Es sei denn, sie triggern Emotion. Das sagt die Forschung. Und trotzdem sehen wir immer wieder: strategisch gute Kampagnen sind selten – und noch seltener emotional ohne peinlich zu sein.
    Beispiel Bahn: Die Ausschreibung über 120 Millionen läuft und parallel dazu gibt’s die neue Contentreihe „Boah Bahn“ mit Anke Engelke. Comedy soll Vertrauen schaffen. Oder ist es schon Resignation in Serienform?

    Passend dazu: Die Kölner Oper soll 2026 (wirklich) eröffnen. 15 Jahre Sanierung, jetzt darf Jung von Matt kommunizieren. Viel Spaß in der Stadt, in der Lokalpatriotismus eine eigene Marketingdisziplin ist.

    Dann wäre da noch das EU-Parlament, das sich an der Bezeichnung „Veggie-Wurst“ abarbeitet. Als gäbe es keine anderen Probleme. Währenddessen diskutiert die Branche, ob bei Mammut Arroganz oder Zielgruppenfilterung im Spiel ist – vielleicht beides?

    Und das alles unter dem Eindruck eines Kommentars, der auf den Punkt bringt, wie wenig die Branche an ihren eigenen Maßstäben misst: Gute Kampagnen tun weh, weil sie zeigen, wie viel oft möglich gewesen wäre. Aber wie schon Loddar Matthäus einst sagte: Wäre, wäre, Fahrradkette.

    Quellen:
    https://www.wuv.de/Themen/Marke/Mammut-Wie-viel-Ueberheblichkeit-vertraegt-eine-Marke
    https://www.wuv.de/Themen/Marke/Verbot-der-Veggie-Wurst-Europa-verliert-das-Mass-der-Vernunft
    https://www.horizont.net/agenturen/nachrichten/oeffentliche-ausschreibung-deutsche-bahn-startet-mega-pitch-230651
    https://www.ksta.de/koeln/koelner-innenstadt/nach-14-jahren-koelner-oper-soll-im-september-2026-eroeffnen-2-1119176

  • In dieser Episode ist Schluss mit Sommerloch. Viviane und Stephanie zerlegen die Aufreger der letzten Wochen: ein Baby im Bundestag (ernsthaft, 2025?), der Mythos Vereinbarkeit, der so alt ist wie die Branche selbst, und die schöne neue KI-Welt, die Junioren schneller überflüssig macht, als man „Praktikum“ sagen kann. Zwischen Panik und Heilsversprechen stellen sie die Frage: Welche Jobs verschwinden wirklich – und welche entstehen gerade erst?

    Außerdem geht’s um den Adventskalender-Wahnsinn, der längst mehr Trigger als Freude ist: Von Luxusmarken, die für 700 Euro 24 Mini-Proben verkaufen, bis hin zu Supermärkten, die jede noch so absurde Nische mit Schokolade füllen. Klar, dass da niemand mehr den Überblick hat – geschweige denn Lust auf noch ein Türchen.

    Natürlich darf das Influencer-Marketing nicht fehlen: zwischen Heilsversprechen, Fremdscham und der ewigen Hoffnung, dass der nächste Swipe-up doch endlich den ROI rettet. Dazu: Fehlerkultur, die zwar in jedem Leitbild auftaucht, in der Praxis aber eher Folklore bleibt. Und Generationenkonflikte, die jedes Meeting sabotieren – weil Babyboomer noch immer PowerPoint feiern, während Gen Z längst lieber Miro-Boards malt.

    Viviane und Stephanie sprechen auch über Selbstwirksamkeit – warum sie kein fancy Buzzword ist, sondern Überlebensstrategie – und drehen am Ende das große Rad: Klimakrise, Aktivismus und die unbequeme Wahrheit, dass wir alle lieber Storys posten, als selbst welche zu schreiben.

    QUELLEN:
    https://www.horizont.net/tech/nachrichten/us-studie-junge-menschen-bekommen-wegen-ki-immer-weniger-jobs-230018

    https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/gruenen-politikerin-hanna-steinmueller-wo-kann-man-mit-baby-auftreten-und-wo-nicht-110704523.html

    https://www.glamour.de/beauty/artikel/beauty-adventskalender

  • Diese Woche bei MARKEDING: Marken zwischen Bedeutungssehnsucht und Bedeutungsverlust.
    Madonna trägt Strumpfhosen vom Berliner Start-up Saint Sass – die Reichweite? Geisteskrank. Und kaum ist der Hype da, steht Temu bereit mit 1-Euro-Kopie. Originalität als Einladung zum Nachmachen.
    Die Geissens werden überfallen. Und das Erste, was Robert Geiss tut? Das Handy zücken. Die neue Medienrealität in drei Worten: Kamera statt Konsequenz.
    De Beukelaer bringt für die Prinzenrolle einen KI-generierten Spot auf den Markt. Inhaltlich irrelevant, ästhetisch mittel – aber der eigentliche Aufreger: Die halbe Kreativbranche bekommt Schnappatmung. Nicht wegen der Idee, sondern aus Angst, selbst bald überflüssig zu sein.
    Brax macht Schluss – mit Schweinsteiger und Ivanović. Weil es nicht zur Marke passt, eine kaputte Beziehung weiter zu inszenieren. Eine seltene Form von Konsequenz und Klarheit in der Testimonial-Logik. Respekt.
    Und dann noch: Die Bildungsministerin will den Zugang zu Social Media auf 14 bzw. 16 Jahre begrenzen. Der Fall „White Tiger“ zeigt, wie dringend wir Kinder schützen – und endlich Medienkompetenz ernst nehmen müssten.

    Enjoy!

    QUELLEN:
    https://www.focus.de/kultur/stars/robert-geiss-teilt-taeterfotos-nach-brutalem-ueberfall_a3c60e1b-03d6-4c82-bc89-abb5eba73232.html

    https://www.rnd.de/politik/fall-white-tiger-20-jaehriger-draengte-jugendlichen-im-netz-zum-selbstmord-NMIVV6AUUBFGRJHZTPUQOUCB4Y.html

    https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/jugendliche-kinder-social-media-tiktok-100.html

    https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/-prinzen-rolle-kampagne-grieseon-de-beukelaer-setzt-sich-mit-ki-werbespot-in-die-nesseln-228360

    https://www.textilwirtschaft.de/business/news/markenbotschafter-brax-beendet-zusammenarbeit-mit-bastian-schweinsteiger-und-ana-ivanovi-250899

    https://www.business-punk.com/brand/saint-sass-madonna-moment-berlin-startup/

  • Hailey Bieber verkauft „Rhode“ für 800 Millionen. O₂ lässt einen Fisch sprechen. Aperol macht aus seiner Farbe eine Ideologie. BiBi haut Edeka für Billigfleisch einen drüber. Und Lidl lässt Sarah Connor die Nationalhymne umtexten, weil Butter im Angebot ist.

    Klingt wie ein Fiebertraum, ist aber das aktuelle Werbe-Geschehen. Alle wollen Nähe. Alle wollen Haltung. Und alle starren auf die Möhre namens „Lovebrand“, die ihnen vor die Nase gebunden wurde – während sie im Kreis laufen.

    Wir reden drüber. Ihr hört zu,

    QUELLEN:
    https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/sprechender-fisch-als-star-das-ist-das-erstlingswerk-von-steve-plesker-fuer-o2-227980

    https://www.wuv.de/Themen/Marke/Wie-Aperol-seine-Farbe-zur-globalen-Markenikone-gemacht-hat

    https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/mit-sarah-connor-als-werbebotschafterin-lidl-kapert-deutsche-nationalhymne-fuer-preiskampagne-228060

    https://presseportal.greenpeace.de/250062-protest-gegen-edeka-fleisch-aus-tierschutzwidriger-haltung-mit-prominenter-unterstutzung-durch-bianca-heinicke

  • Coca-Cola hat „Share a Coke“ wiederbelebt – und siehe da: Wir stehen erneut vor dem Regal und suchen unsere Namen, als würde uns die Welt nur über eine PET-Flasche anerkennen. Funktioniert immer noch. Muss man auch erst mal schaffen.

    Wir selbst waren nicht beim OMR-Festival. Nicht, weil wir es boykottieren – sondern weil Menschenmengen mit halbgarem Networking-Charme und doppeltem Espresso-Bier-Atem einfach nicht unser natürliches Habitat sind.

    Gleichzeitig rollt in Hamburg eine Initiative, die fordert: Außenwerbung? Bitte nur noch antikapitalistische Fachinfos auf glutenfreiem Altpapier, angekleistert mit handgeschleimtem Bio-Sekret freikriechender Schnecken. Die Ironie: Während die Stadt sich als Marketing-Mekka inszeniert, will sie ihrer eigenen Sichtbarkeit den Stecker ziehen.

    Apropos Stecker: In Spanien gab’s einen Strom- und Internetausfall. Viviane war kurz davor, ein One-Way-Ticket zu buchen. Denn wahre Erholung beginnt, wenn das WLAN schweigt.

    Und dann ist da noch LinkedIn. Wo man sich täglich fragt: Diskutieren oder einfach mal die Fresse halten? Wir sprechen über stille Sehnsüchte, laute Selbstvermarktung – und das zähe Ringen um Souveränität in Kommentarspalten.

    ENJOY!

    Quellen:

    https://www.coca-cola.com/de/de/media-center/coca-cola-share-a-coke

    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article256092902/Gericht-entscheidet-Eilantrag-des-Volksbegehrens-Hamburg-Werbefrei-unzulaessig.html

    https://www.tagesschau.de/ausland/europa/spanien-portugal-stromausfall-ursache-100.html

  • In dieser Folge werfen wir einen Blick auf vier aktuelle Entwicklungen, die alle auf ihre Weise mit Identität, Haltung und dem schleichenden Bedeutungsverlust zu tun haben.

    Bahlsen hat sein Design überarbeitet – und dabei mehr verloren als gewonnen. Was einst ikonisch war, wirkt jetzt beliebig. Der Mut zur gestalterischen Haltung scheint dem Wunsch nach Zeitgeist geopfert worden zu sein. Ein Rückschritt, der viel über mittelmäßige Markenführung erzählt.

    Jack Wolfskin gehört jetzt zu 100 Prozent einem chinesischen Konzern. Die Marke, die für viele das Gefühl von Freiheit, Naturverbundenheit und deutschem Outdoor-Ideal verkörperte, verliert damit ein Stück ihrer Herkunft. Was macht das mit der Identität – und mit der Kommunikation gegenüber einem Publikum, das genau darin Authentizität sucht?

    Ein LinkedIn-Post über Büroarbeit geht viral: „Büro ist keine Aktivität.“ Klingt banal, trifft aber einen Nerv. Wir sprechen darüber, warum Sichtbarkeit nicht gleich Produktivität ist – und wie der Rückzug aus dem Sichtbarkeitszwang neue Räume für echtes Arbeiten schafft.

    Und schließlich: Coachella. Einst kultureller Seismograph, heute Kulisse für müde Influencer in Staub und Sponsoring. Was passiert mit Formaten, die ihre eigene Relevanz überstrapazieren – und warum ist das auch für Marken ein warnendes Beispiel?

    QUELLEN:

    https://www.wuv.de/Themen/Marke/Das-neue-Bahlsen-Design-Kehrtwende-in-die-Mittelmaessigkeit

    https://www.linkedin.com/posts/philipp-penkatzki_kann-ich-kurz-st%C3%B6ren-b%C3%BCroarbeit-ist-activity-7315281849872764928-gMVH?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAABcxuQABRotHtVxVwjPAHYw_wrLMKRxX_kQ

    https://www.bild.de/news/ausland/jack-wolfskin-chinesen-uebernehmen-deutsche-outdoor-marke-67f7b751ef5fe908d62b1e70

  • Diese Woche auf dem Wühltisch der Markenwelt: Aldi macht den Onlineshop zu – für uns keine große Überraschung. Denn Online-Retail bleibt ein hartes Pflaster, selbst für Discounter mit großer Reichweite.

    Dann: Hitschies macht jetzt Müsli. Klingt voll sweet, ist für uns aber eher ein Fall von überdrehtem Momentum. Wir fragen uns: Wo hört Markenmut auf und wo fängt Geschmacksverirrung an?

    Außerdem: Dall·E 4o ist da – und mit ihm ein neues Kapitel in der Content-Produktion. Was passiert mit Budgets, wenn Content-Schrapnelle und visuelles Geschrabbel bald nicht mehr von DesignerInnen gebaut, sondern von Maschinen generiert werden?

    Und zum Schluss: Eine persönliche Anekdote über Verkehrskontrollen, Innenstadt-Tempo und was Armin Laschet mit unseren Erfahrungen mit der Polizei zu tun hat.

    Enjoy!

    QUELLEN:
    https://www.lebensmittelzeitung.net/handel/nachrichten/e-commerce-aldi-macht-onlineshop-dicht-183422

    https://www.hitschies.de/products/hitschies-saure-drachenzungen-crispies?srsltid=AfmBOop4aKmKTii1qW1W0srlKuPGiOr1Qs1TLfxL1WfSHCMZKpu-1fDc

    https://openai.com/index/introducing-4o-image-generation/

    https://m.bild.de/politik/inland/nach-raser-vorfall-das-hat-laschet-bei-der-polizei-ausgesagt

  • Ausnahmsweise mal hinter der Welle schauen wir uns die CDU/CSU-Männerrunde an: Ist das noch Politik oder schon ein Werbeshooting für Maßanzüge? Die Frauenanteil-Debatte geht weiter – und wir auch.

    VW blamiert sich mit einem Markenmanifest, das so verdächtig nach Apple aussieht, dass selbst Strg-C und -V rot anlaufen. Dabei war doch der GOAT des Marketings am Werk? Wir fragen uns: Können Maschinen Bullshit-Bingo besser als echte Marketer?

    Dann ein echtes Highlight: Ein Hellseher wirbt auf LinkedIn mit „seriöser Partnerrückführung“. Ohne Magie, aber mit „wissenschaftlich fundierten Methoden“. Wann kommt das erste Corporate-Séance-Angebot für toxische Arbeitskulturen?

    Und der Klassiker: Millionen für eine Marke zahlen und sie dann einstampfen. Diesmal erwischt es Foodspring – erst durch Influencer gepumpt, jetzt von Mars fallen gelassen. Vielleicht hätte man vorher mal auf die Produktqualität geschaut.

    Zum Schluss: EDEKAs Ex-Agentur erklärt in 15 Punkten, wie man eine Marke baut – irgendwo zwischen „Marken müssen Herzen erobern“ und „Nerv niemanden“. Danke für die Anleitung, aber ehrlich gesagt: Hä?

    Enjoy the holy mess.

    QUELLEN:
    https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/fauxpas-von-ddb-und-the-beetles-vw-tauscht-markenmanifest-wegen-aehnlichkeit-mit-apple-werbung-aus-226352

    https://www.emanuellcharis.de/leistungen

    https://www.linkedin.com/posts/ralf-heuel-50971748_creatingemotionalimpact-activity-7303698085124169729-MMvF/?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAABcxuQABRotHtVxVwjPAHYw_wrLMKRxX_kQ

    https://www.wiwo.de/unternehmen/handel/sechs-jahre-nach-kauf-mars-stellt-berliner-fitnessmarke-foodspring-ein/30237136.html

  • 69 % der Deutschen glauben, dass Regierung und Unternehmen nur für sich arbeiten, während die Reichen absahnen. Die W&V meint: Marken sollten mehr Verantwortung übernehmen. Wir fragen uns: Müssen Zahnpasta & Klosteine jetzt auch noch den Kapitalismus retten?

    Dann McDonald’s mit dem Burger Dialog: Politik-Talk zwischen Big Mac und ewig kaputter McFlurry-Maschine. Und während Söder und Merz genüsslich für die Kameras schmatzen, bleibt die Frage: Warum müssen die keine „Anzeige“ drüberschreiben?

    Zum Schluss: Kanye West und seine Frau Bisnca Censori bei den Grammys – Fashion-Statement oder Fiebertraum? Und sollten Steffi und ich das auch mal ausprobieren?

    Viel Spaß!

    Quellen:

    https://www.wuv.de/Themen/Commerce/Frust-der-Deutschen-waechst-und-Marken-muessen-reagieren

    https://www.edelman.de/de/trust/2025/trust-barometer

    https://www.handelsblatt.com/adv/presseportal/mcdonalds-deutschland-burger-dialog-mcdonalds-bringt-junge-leute-und-politiker-innen-ins-gespraech/30205264.html

    https://www.derwesten.de/politik/merz-bundestagswahl-mcdonalds-trump-soeder-id301361069.html

    https://www.bild.de/unterhaltung/stars-und-leute/kanye-west-nennt-sich-nazi-lobt-hitler-und-postet-judenhass-67a1eae7332d6d76e2cf8969

  • Während Elon Musk sich politisch immer weiter ins Off katapultiert, fragen wir uns: Ist er eigentlich die größere Gefahr für Tesla oder nur für sich selbst? Und während alle noch über seinen nächsten Fehltritt diskutieren, wird Angela Merkel in der taz zur „Oma gegen Rechts“ verklärt. Klar, als Person kann sie das sein – aber als politische Marke? Die hat sich vier Legislaturperioden lang dort bedient, wo es gerade nützlich war und wäre damit auch gut eine „Oma für Links“ geworden.

    Weiter geht’s mit Influencer-Marketing: Große Namen verlieren an Strahlkraft, während Micro-Influencer mit kleiner Reichweite und großer Wirkung punkten. Glaubwürdigkeit als Währung? Schöner Gedanke, aber seit wann interessieren sich Marken für sowas?

    Zum Schluss: El Hotzo macht den radikalsten Imagewechsel des Jahres und geht von feministischer Twitter-König zu „Ich war ein Arschloch“-Bekenner. Ehrlich oder öffentliche Selbstgeisselung? Naja, irgendwas dazwischen – wie immer.

    Eine Folge zwischen Marken, Macht und Missverständnissen. Enjoy the mess!


    QUELLEN:

    https://www.horizont.net/marketing/kommentare/tech-milliardaer-und-trump-vertrauter-wird-elon-musk-zur-gefahr-fuer-die-marke-tesla-225489

    https://taz.de/!6063291/

    https://www.horizont.net/marketing/talkingheads/influencer-marketing-micro-influencer---kleine-accounts-grosse-wirkung-225514

    https://www.tagesspiegel.de/kultur/ich-war-ein-arschloch-el-hotzo-erklart-seine-betrugerein-in-beziehungen-13122601.html

  • Hin und her gerissen zwischen der großen Jahresendmüdigkeit und nicht minder großem Tatendrang, widmen wir uns in dieser Folge dem letzten Rest Konfetti, der auf dem Boden der Tatsachen noch zu finden ist und basteln was hübsches draus. Angefangen, dass Influencer-Marketing irgendwie auch Schnee von gestern ist, schlittern wir haltlos weiter in die Arme von Robert Habeck, der gerne an die Küchentische der Deutschen eingeladen werden möchte und enden ganz unverfroren bei den guten Vorsätzen und Zielen, die man nun auf LinkedIn mit jedem teilt, der nicht bei drei den Glühwein auf hat.

    Wohl bekomms!

    QUELLEN:

    https://www.wuv.de/Themen/Marke/Twenty4tim-x-Happybrush-Influencer-Marketing-auf-Augenhoehe

    https://www.instagram.com/reel/DDPH3EWIGhm/?igsh=Nnhxem9mZ2YxZDJu

  • Streiten sich zwei, dann freut sich bekanntlich die Dritte. Während Scholz und Lindner sich gegenseitig mitsamt parteilichem Anhang im Strudel der Kränkungen nach unten ziehen, lächelt Ex-Bundesmuddi Angela Merkel milde und fast so undurchdringlich wie die Mona Lisa vom Cover ihrer frisch gedruckten Memoiren. Im Interview mit dem „Spiegel“ bescheinigt sie den Beteiligten und Betroffenen des Ampel-Niedergangs die Diagnose „Mann“ – man dürfe die Dinge in der Politik eben nicht so persönlich nehmen. Für eine Person, die alles dafür getan hat um sich 16 Jahre lang der Macht zu halten, eine spannende Feststellung. Nun, wir lassen das mal so.
    Wen wir wiederum nicht lassen, sind Menschen, die es mit der Kennzeichnungspflicht von Werbung in den Sozialen Medien nicht so genau nehmen, insbesondere bei LinkedIn. Da sind wir so Alman, wie man nur Alman sein kann. Um ein für allemal klarzustellen, dass für ein Business-Netzwerk genau die gleichen Regeln gelten wie für TikTok, Insta & Co. haben wir DEN Medienrechtsanwalt Christian Solmecke befragt. Endlich mal jemand mit Ahnung in diesem Podcast!

    Have fun!

    QUELLEN:
    https://www.tagesschau.de/inland/merkel-interview-122.html
    https://www.youtube.com/watch?v=4RSTupbfGog

  • Wir haben schon November und wir hätten es FAST geschafft, dass sich Q4 für die Deutschen sanft und satt dem Ende zuneigt. Aber nein! Diese Amerikaner haben mal wieder nicht gemacht was wir uns gewünscht haben und unsere eigene Regierung betreibt lieber RTL-Vorabend-Dramen, anstatt einfach ihren Job zu machen. Wie anstrengend... Deswegen sagen wir es mit den Worten des großen Volker Rosin:
    "Was man all so erlebt hat
    An einem einzigen Tag
    Was man all so gesehn hat
    Oh man, dass ist schon echt stark
    Nun liegst du hier im hohen Gras
    Und denkst drüber nach
    Der Tag geht zuende".

    Enjoy the desaster.

  • Es gibt so Phasen in der Menschheitsgeschichte, da fragt man sich, ob es nicht doch besser gewesen wäre, wenn die Dinosaurier - insbesondere in Deutschland - überlebt hätten. Udo Lindenberg darf nicht mehr das Wort „Oberindianer“ singen, Renault baut ein Playmobil-Auto für die Straße und der Ärztepräsident fabuliert über die Möglichkeit für Arbeitnehmer, sich nur einen halben Tag krank schreiben zu lassen. What a time to be alive! Kann aber auch sein, dass ich unser Millenial-Frust über die Zwangskommerzialisierung Halloweens entlädt. Wir wissen es doch auch nicht…

    Quellen:
    https://www.bild.de/politik/inland/lindenberg-zensur-sie-glauben-nicht-was-statt-oberindianer-gesungen-wird-672202f88f9b8c158219f7a2

    https://www.bild.de/leben-wissen/medizin/attest-aerzte-chef-offen-fuer-teilzeit-krankschreibungen-6722451694b2ac2816f16d52

    https://www.wuv.de/Themen/Marke/Renault-R4-Gelingt-die-Wiederauferstehung-einer-ikonischen-Marke

    https://www.wuv.de/Themen/Marke/Halloween-wandelt-sich-zum-Fest-fuer-Marken

  • Der Titel trifft auf wirklich restlos alle Personen und Ideen zu, die wir in dieser neuen Folge bespreche:

    Die Deutsche Zentrale für Tourismus kreiert eine KI-Persona namens „Emma“ und erntet damit einen gigantösen Shitstorm.

    Die Dessous-Marke Initmissimi und ihre Testimonials Heidi und Leni Klum denken Ringelpiez mit Anfassen sei der Garant für mehr Reichweite.

    Das grösste Pharmaunternehmen der Welt „Roche“ betreibt Imagepolitur und kauft dafür vermutlich Reichweite über namenhafte LinkedInfluencer wie Tijen Onaran.

    In Zeiten der Inflation bekommt die beliebteste Berufsgruppe der Deutschen eine kleine Finanzspritze: The Beamtes.

    Viel Vergnügen 😊

    QUELLEN:

    https://www.germany.travel/de/inspiring-germany/emmatravelsgermany.html

    https://www.prosieben.de/serien/germanys-next-topmodel-by-heidi-klum/news/gntm-chefin-heidi-klum-und-tochter-leni-so-sexy-posieren-sie-erneut-fuer-eine-bekannte-dessous-marke-445379

    https://www.roche.com/xproject/index-de?utm_source=reachbird&utm_medium=post&utm_campaign=xproject-xprojections-2024&utm_term=&utm_content=gc:de:de:all:lnk:page-tijen.onaranXSquadLi

    https://www.linkedin.com/posts/tijen_linkedinnewsdach-activity-7251962956639326208-jvU1?utm_source=share&utm_medium=member_ios

    https://m.bild.de/politik/inland/mehr-geld-fuer-alle-beamten-laut-neuem-gesetz-bis-zu-88-000-euro-nachzahlung-670fd17eb4a54676760f3024?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fpolitik%2Finland%2Fmehr-geld-fuer-alle-beamten-laut-neuem-gesetz-bis-zu-88-000-euro-nachzahlung-670fd17eb4a54676760f3024

  • Thomas Gottschalk kann es nicht lassen: Der freundliche Onkel mit den Gummibärchen hat sich in seiner Rolle als alternden, weißen Showmasters verbissen und melkt die „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“-Kuh bis auf den letzten Tropfen.
    Währenddessen plagt sich ein anderer Showtitan mit seinem unglücklichen Händchen bei der Auswahl seiner Kollegen: Dieter Bohlen muss befürchten, dass er mal wieder an Jury-Mitglied verliert. Nach den mentalen Entgleisungen von Michael „The Aluhut“ Wendler und Xavier „Ich kann Echsenmenschen sehen“ Naidoo, scheint sich nun „Weil mein Ruf kaputt geht, net Deiner“ Pietro Lombardi in die Liste der Totalausfälle einzureihen.
    Die Lufthansa zeigt klare Kante und überzeugt und mit einer herrlich zeitgeistig, ironischen HR-Kampagne, die die Klimakleber und deren Sympathisanten aufs Korn nimmt, während ALDI durch herausragendes Storytelling besticht und Geschichten aus dem wahren Leben erzählt.

    Enjoy the neue Folge!

    QUELLEN:
    https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_100507962/thomas-gottschalk-wehrt-sich-habe-frauen-im-tv-rein-dienstlich-angefasst-.html

    https://www.stern.de/lifestyle/leute/thomas-gottschalk-eckt-mit-aussagen-an---frauen-dienstlich-angefasst--35137952.html

    https://www.tvspielfilm.de/news/stars/erste-berufliche-konsequenzen-fuer-pietro-lombardi,12602425,ApplicationArticle.html
    https://www.wuv.de/Themen/Marke/Lufthansa-eckt-mit-Klimakleber-Spruch-an
    https://www.aldi-sued.de/de/newsroom/alle-pressemitteilungen/marke-und-produkte/2024/aldi-sued-erzaehlt-wahre-geschichten-seiner-kund-innen.html

  • Was haben Stefan Raab, Philipp Hitschler-Becker und Elon Musk gemeinsam? Richtig, es sind Männer. Männer, die erfolgreich sind oder waren und diesen Erfolg auf eine ihnen jeweils sehr eigene Art und Weise erhalten wollen. Drei maximal extrovertierte Menschen, deren Ego ihr Kapital und Kryptonit zugleich ist.

    Und dann wäre da noch P. Diddy aka Sean Combs, der gerade unfreiwillig im Metropolitan Detention Center wohnt und ein Rabbit Hole gigantomanischen Ausmaßes gebuddelt hat.

    Diese Menschen und ein paar Textmarker haben in der ersten Folge nach der Sommerpause unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. And 👏🏼 we 👏🏼 are 👏🏼 here 👏🏼 for 👏🏼 it.

    Viele Spaß beim Zuhören!

    QUELLEN:

    https://www.focus.de/unterhaltung/kino-tv/von-wegen-1-5-millionen-zuschauer-das-sind-stefan-raabs-wahre-einschaltquoten_9bcf5590-71fc-4368-8d29-c827de4a22eb.html

    https://m.bild.de/unterhaltung/tv-fernsehformate/stefan-raab-verliert-nach-tv-comeback-fast-die-haelfte-seiner-zuschauer-670554a9dd4668399e3be422

    https://www.dolcegabbana.com/de-ch/casa/dolcegabbana-stabilo/

    https://www.linkedin.com/posts/christian-wolf-_27-minuten-und-ausverkauft-unsere-hitschies-ugcPost-7246821677995614208-ljNc?utm_source=share&utm_medium=member_ios