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  • Medizin ist nicht Unisex - auch wenn der Begriff des "Genderns" fĂŒr viele ĂŒberstrapaziert wirkt, so lenkt er doch den Blick auf ein bisher in Deutschland noch wenig beachtetes Problem. MĂ€nner und Frauen zeigen bei vielen Erkrankungen unterschiedliche Beschwerdesymptomatiken, KrankheitsverlĂ€ufe und TherapiebedĂŒrfnisse. Wird dieser wichtige Aspekt nicht beachtet, so befinden sich viele Patienten in einer schier endlosen Odyssee auf der Suche nach der richtigen Diagnose. Der Ursprung der Gendermedizin ist in den USA zu finden. Auslöser fĂŒr viele Genderprogramme war die Tatsache, dass vor allem bei Herzerkrankungen Frauen aus dem klassischen Diagnoseraster herausfielen. Heute findet man dort an vielen Kliniken sogenannte Womens Heart Desease Programme, die sich speziell mit der weiblichen Herzerkrankung befassen. Dieser Trend kommt nun auch langsam nach Deutschland und so findet man bereits vereinzelt Genderzentren, die geschlechtsspezifisch arbeiten. In meinem neuen Talk spreche ich mit Laura Dahm ĂŒber die UrsprĂŒnge und HintergrĂŒnde zur Gendermedizin und wie Sie gezielt Hilfe finden.Genderherzzentren:https://www.cardiomed24.de/cardiomed2...https://www.sana.de/remscheid/medizin...

  • Das Alter spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von GefĂ€sserkrankungen. Mit zunehmendem Alter verlieren die BlutgefĂ€sse an ElastizitĂ€t und werden steifer. Dadurch steigt das Risiko fĂŒr Bluthochdruck, Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch nicht nur das Alter, sondern auch andere Faktoren können das Risiko fĂŒr GefĂ€sserkrankungen erhöhen.Bei MĂ€nnern sind vor allem Rauchen, Alkoholkonsum, Übergewicht und Bewegungsmangel Risikofaktoren. Rauchen schĂ€digt die GefĂ€sswĂ€nde und erhöht den Blutdruck. Alkohol kann ebenfalls den Blutdruck erhöhen und das Risiko fĂŒr Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern. Übergewicht und Bewegungsmangel fĂŒhren zu einem erhöhten Blutdruck und einer schlechteren Durchblutung.Auch bei Frauen gibt es Risikofaktoren fĂŒr GefĂ€sserkrankungen. Hier spielen vor allem hormonelle VerĂ€nderungen eine Rolle, wie zum Beispiel in den Wechseljahren. Auch Schwangerschaften können das Risiko fĂŒr GefĂ€sserkrankungen erhöhen. Weitere Risikofaktoren sind Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und eine ungesunde ErnĂ€hrung.Um das Risiko fĂŒr GefĂ€sserkrankungen zu senken, ist es wichtig, auf einen gesunden Lebensstil zu achten. Dazu gehören regelmĂ€ssige Bewegung, eine ausgewogene ErnĂ€hrung, Verzicht auf Rauchen und Alkohol sowie regelmĂ€ssige Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt. Auch eine frĂŒhzeitige Behandlung von Bluthochdruck und anderen Risikofaktoren kann das Risiko fĂŒr GefĂ€sserkrankungen senken.

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  • Warum gibt es Richtwerte fĂŒr den maximal empfohlenen Alkoholkonsum bei Frauen & MĂ€nnern, aber keine geschlechtsspezifischen Richtwerte bei der Einnahme von Medikamenten? Die WHO empfiehlt einen maximalen Konsum von 12 Gramm reinen Alkohol/Tag fĂŒr Frauen und 24 Gramm reinen Alkohol/Tag fĂŒr MĂ€nner. Auf den meisten Beipackzetteln sucht man vergeblich nach unterschiedlichen Richtwerten fĂŒr Frauen & MĂ€nner. Ist die falsche Einnahme von medizinischen Wirkstoffen weniger bedenklich als der Alkoholkonsum? Ein Thema das Fragen aufwirft. Verpasst nicht meinen nĂ€chsten Talk zum Thema Medikamente, was ist aus dem Blickwinkel von Frau & Mann hier zu beachten?Das solltet Ihr zum Alkohol wissen: Alkohol ist ein Zellgift, das grundsĂ€tzlich alle Organe schĂ€digen kann. Bei Frauen können die Folgen des Alkoholkonsums stĂ€rker sein als bei MĂ€nnern. Beispielsweise ist der Anteil an KörperflĂŒssigkeit, auf die sich Alkohol im Körper verteilen kann, bei Frauen geringer. Dadurch liegt die Blutalkoholkonzentration bei gleicher Alkoholmenge höher als bei MĂ€nnern. Zudem bauen Frauen Alkohol langsamer ab. FĂŒr diesen Prozess wird in der Leber das Enzym Alkoholdehydrogenase benötigt, das bei Frauen in geringerer Menge vorliegt. Daher kann es bei ihnen schneller zu alkoholbedingten LeberschĂ€den und auch Leberkrebs kommen.DarĂŒber hinaus steigt bei Frauen durch Alkoholkonsum das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Studien belegen, dass Alkohol die Produktion von Östrogen fördert, was wiederum das Brustkrebsrisiko erhöht. In Schwangerschaft und Stillzeit oder wenn Frauen schwanger werden möchten, ist beim Konsum besondere Vorsicht geboten. Die sicherste Wahl ist alkoholfrei zu bleiben, da Alkohol zu schwerwiegenden Folgen fĂŒr die Entwicklung des Embryos und zu bleibenden SchĂ€digungen beim Kind fĂŒhren kann.Quelle: www.bzga.de

  • Die meisten von uns kennen sich besser mit dem Akkustand ihres Handys aus, als mit ihrem körpereigenen Akku. Schlaf ist Lebenswichtig! Ohne ausreichenden und gesunden Schlaf können unsere Körperzellen nicht regenerieren, unsere Organe werden krank und die LeistungsfĂ€higkeit nimmt rapide ab. Deshalb ist es besonders wichtig auf Schlafstörungen zu achten und diese nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Hierbei gibt es tatsĂ€chlich große Unterschiede zwischen Frauen und MĂ€nnern, die zum Teil evolutionĂ€r, aber auch vom Lebensstil her bedingt sind. Frauen brauchen mehr Schlaf als MĂ€nner. Das liegt daran, dass Frauen dazu neigen multitaskingfĂ€hig zu sein, sich mehr und komplexere Gedanken machen und ĂŒber lĂ€ngere Nervenbahnen (Übertragungswege) verfĂŒgen. Alls das macht mĂŒde. Gleichzeitig haben Frauen einen leichteren Schlaf, denn aus der Evolution her sind sie fĂŒr die Aufzucht der Kinder zustĂ€ndig und werden schneller wach, wenn das Baby nachts weint. DafĂŒr neigen MĂ€nner wesentlich hĂ€ufiger zur sogenannten Schlafapnoe. Hierbei kommt es zu Atemaussetzern in der Nacht, die den Körper wĂ€hrend des Schlafens in eine massive Stresssituation versetzen. Schnarchen können ĂŒbrigens beide Geschlechter ganz gut.

  • Demenz - die schleichende Erkrankung, die das eigene GedĂ€chtnis quasi auslöscht und uns in Hilflosigkeit und PflegebedĂŒrftigkeit zurĂŒcklĂ€sst, trifft aktuell 1,6-1,7 Millionen Menschen in Deutschland. Die meisten von uns kennen im eigenen Freundes oder Familienkreis Betroffene, oder wurden durch das Öffentlich machen der Erkrankung des US Schauspieler Bruce Willis, auf die bittere Wahrheit gestoßen.Aufgrund der steigenden Lebenserwartung, der zunehmenden Depressionen und stetig wachsenden Anzahl von GefĂ€ĂŸ-Erkrankungen, geht man von einem rasch wachsenden Anstieg der Demenzerkrankungen aus. Dabei trifft es Frauen aktuell wesentlich hĂ€ufiger als MĂ€nner. In meinem heutigen Talk spreche ich mit Laura Dahm ĂŒber die Erkrankung allgemein, die Ursachen, die Unterschiede zwischen Mann und Frau und wie die Prognosen in der Zukunft aussehen. Ein wichtiges Thema, dass dringend Beachtung und AufklĂ€rung benötigt.

  • Die Pandemie ist ĂŒberstanden, die Nachwirkungen werden uns noch Jahre beschĂ€ftigen. Patienten mit Long oder Post Covid Erkrankungen berichten von Symptomen Ă€hnlich eines ChamĂ€leons. Die Bandbreite und Erscheinungsform ist oft so unterschiedlich, dass es auch keine Pauschalen Behandlungsleitfaden geben kann. Umso wichtiger, dass wir die Symptome der Patienten individuell und geschlechtssensibel betrachten. Von einer Post Covid Erkrankung spricht man, wenn die SpĂ€tfolgen lĂ€nger als 4 Wochen anhalten, von einer Long Covid Erkrankung, wenn die 12 Wochen Schwelle ĂŒberschritten ist. GrundsĂ€tzlich kann man sagen, dass Frauen von Post/Long Covid Erkrankungen hĂ€ufiger betroffen sind und milde Corona Erkrankungen eher milde Long/Post Covid FĂ€lle mit sich bringen, wĂ€hrend sich an die schweren FĂ€lle, auch massivere SpĂ€tfolgen anknĂŒpfen.

  • Ein gebrochenes Herz als Erkrankung ? Gibt es das? Der Name Broken Heart Syndrom (das gebrochene Herz) hat nicht unbedingt etwas mit Liebeskummer zu tun, auch wenn es die Bezeichnung vermuten lĂ€sst.  Er beschreibt eine Herzerkrankung, bei der eine massive und akute Stressreaktion zu einer starken Reduzierung der Pumpfunktion des Herzens fĂŒhrt.   Ein plötzlicher Todesfall,  ein großes UnglĂŒck, unerwartete Ängste, negative Stresssituationen uvm. können Auslöser fĂŒr das "gebrochene Herz" sein. Bei Frauen zeigt sich die Erkrankung hĂ€ufiger, bei MĂ€nnern ist sie dafĂŒr oft stĂ€rker ausgeprĂ€gt.  Sollten Sie Anzeichen eines Herzinfarktes oder UnregelmĂ€ĂŸigkeiten im Herzrhythmus nach einem schlimmen Erlebnis vermuten, dann ist es sehr wichtig diese Info an den Arzt weiterzugeben. Das Broken Heart Syndrom kann nicht erkannt, leider tödlich enden.

  • Diabetes ist auch als Blutzuckerkrankheit bekannt und beschreibt eine Störung der Verarbeitung von Kohlehydraten, so dass diese sich im Körper anlagern. Die Folge können zahlreiche schwere Erkrankungen sein, wie z.B.: Blindheit, GefĂ€ĂŸerkrankungen, Schlaganfall, Herzinfarkt, offene Beine, Polyneuropathie und weitere.  Wichtig ist hier eine frĂŒhzeitige Diagnose.  Man unterscheidet zwischen der Typ 1 Diabetes, die bevorzugt im jungen Alter auftritt und eine Autoimmunerkrankung darstellt und Typ 2 Diabetes, die multifaktoriell bedingt ist und hĂ€ufig erst im spĂ€teren Alter diagnostiziert wird. MĂ€nner leiden hierbei hĂ€ufiger an Diabetes, erhalten die Diagnose jedoch viel spĂ€ter.  10 % der Deutschen leiden an Diabetes, das sind ca. 8 Millionen Menschen!

  • Adipositas - krankhaftes Übergewicht - zĂ€hlt jetzt schon zu den großen Volkskrankheiten.  Aber wie entwickelt sich die Krankheit und gibt es Unterschiede zwischen MĂ€nnern und Frauen? Auf diese Thema gehen ich in meinem Talk ĂŒber Adipositas mit der charmanten Laura Dahm ein.  Ob Mann oder Frau, jung oder alt, noch gesund oder bereits mit Vorerkrankungen belastet – wenn von Gendermedizin die Rede ist, geht es Prof. Dr. med. Burkhard Sievers, dem stellvertretenden Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Geschlechtsspezifische Medizin nicht nur um die Geschlechter, sondern auch um eine gerechtere Medizin fĂŒr alle Menschen.   Als Facharzt fĂŒr Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie und Klinikleiter kennt er sich mit den großen Volkskrankheiten bestens aus und erklĂ€rt in diesem Buch umfassend, was Patientinnen und Patienten fĂŒr eine geschlechtsspezifische Behandlung wissen sollten. Vor allem in Sievers Fachgebiet, den Herzerkrankungen, fallen die Unterschiede besonders auf. Immer noch kommen weltweit Frauen mit einem Herzinfarkt spĂ€ter ins Krankenhaus als MĂ€nner und sterben hĂ€ufiger. Es ist wichtig AufklĂ€rung zu betreiben sowohl in der Bevölkerung als auch bei Ärzten, damit Frauen mit atypischen Symptomen frĂŒher eingewiesen werden. One size fits all funktioniert nicht in der Medizin, wird aber z.B. auch heute noch bei den Dosierungsangaben der Beipackzettel praktiziert. Eine individuelle Therapie mit BerĂŒcksichtigung der Geschlechter und geschlechtsspezifischer Vorkommnisse wie hormoneller Schwankungen findet dort keine Beachtung.  Auch die Coronainfektion hat gezeigt, dass es geschlechtsspezifische Unterschiede gibt: So sterben MĂ€nner hĂ€ufiger als Frauen an einer COVID-19 Infektion, haben schwerere KrankheitsverlĂ€ufe, mĂŒssen hĂ€ufiger beatmet werden und haben lĂ€ngere Krankenhausaufenthalte. Die Ursachen sind vielfĂ€ltig, haben aber mit den Unterschieden des Abwehrsystems (Immunsystems) von Frauen und MĂ€nnern zu tun, mit den Sexualhormonen (hier vor allem den Östrogenen) und der Erbanlage. MĂ€nner besitzen zu dem eine höhere Konzentration an Eintrittspforten, sogenannten Rezeptoren, fĂŒr das Virus.  Zudem gibt es Erkrankungen, die bei MĂ€nnern völlig unterdiagnostiziert sind oder falsch eingeordnet werden, so z.B. Osteoporose und Depressionen, die sich bei MĂ€nnern hĂ€ufig als AggressivitĂ€t und gesteigertem Suchtverhalten Ă€ußern, bei Frauen hingegen vor allem in Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit. Dies berĂŒcksichtigen die ĂŒblichen Fragebögen in der Regel nicht, so dass Depressionen wesentlich hĂ€ufiger bei Frauen diagnostiziert werden als bei MĂ€nnern.  In meinem neuen Buch findet ihr fundiertes Wissen und langjĂ€hrige Praxiserfahrung als praxisorientierter Ratgeber: Die 10 hĂ€ufigsten Volkskrankheiten werden unter dem Blickwinkel der Gendermedizin leicht verstĂ€ndlich aufgeschlĂŒsselt. Beispiele aus der Praxis bieten einen anschaulichen Zugang zum Thema und Symptom-Checkboxen liefern ein FrĂŒhwarnsystem zur korrekten Einordnung von Beschwerden. Endlich ein Buch, das zeigt, warum MĂ€nner und Frauen eine unterschiedliche Medizin brauchen, und was jeder tun kann, um wirksam behandelt zu werden.

  • Das unser Blut durch den Körper zirkuliert und dabei einen bestimmten Blutdruck, also Geschwindigkeit aufbaut, dass weiß nahezu jedes Kind. Die meisten von uns haben auch schon Ihren Blutdruck selber ermittelt, oder beim Arzt gemessen bekommen.  Der gemessene Wert zeigt schließlich an, ob unser Blutdruck innerhalb des gesunden Bereichs liegt, wir an zu niedrigem Blutdruck, oder zu hohen Blutdruck leiden.  Der Normwert fĂŒr Erwachsene pendelt sich im unteren Bereich bei 110-70 und im oberen Bereich bis 140-90 ein. Dabei wird jedoch nicht auf die geschlechtsspezifische Komponente eingegangen.  Warum ist das ein Fehler und was sagt die Gendermedizin dazu? Frauen haben in der Regel bereits ab der Jugend einen niedrigeren Blutdruck als MĂ€nner. Im Laufe des Lebens steigt der Blutdruck bei allen Menschen an, jedoch ist dabei die Blutdruckdifferenz der Frau, zum abgrenzenden Normwert, weitaus höher, als beim Mann.  In Bezug auf Herzerkrankungen ist daher die Frau auch wesentlich stĂ€rker gefĂ€hrdet als der Mann.  Diese und weitere spannende Infos erfĂ€hrst du in meinem neuem Talk mit Laura Dahm.

  • Osteoporose ist auch als Knochenschwund bekannt. Auf das Geschlecht bezogen, sind Frauen hĂ€ufiger betroffen. Sobald der Östrogenspiegel abnimmt, wird die Osteoporose eingeleitet. Sie bleiben also viele Jahre geschĂŒtzt und werden erst durch die Menopause zu Betroffenen. Aber auch MĂ€nner können an Osteoporose erkranken. MĂ€nner neigen zu einer stĂ€rkeren BrĂŒchigkeit der Knochen, allerdings wird die Diagnose Knochenschwund weniger erkannt, da nach einem Knochenbruch nicht weiter nach der Ursache gesucht wird.  Sie sind also in jedem Fall unterdiagnostiziert. Außerdem sollte man das diverse Geschlecht bei dem Thema nicht außer Acht lassen.  Gemeinsam mit Laura Dahm erklĂ€re ich euch wie immer den kleinen Unterschied zwischen den Geschlechtern.

  • Bei einer Autoimmunerkrankung richtet sich das Immunsystem gegen die eigenen Körperzellen. Frauen sind mit 75% aller FĂ€lle deutlich hĂ€ufiger betroffen.  Eine erhöhte Empfindlichkeit, sowie die Sexualhormone können Ursache fĂŒr eine solche Erkrankung sein. Kurz: Östrogen ist krankheitsförderlich, Testosteron wirkt immunsupprimierend. Außerdem spielt Vererbung eine wichtige Rolle. Das zweite X-Chromosomen der Frau ist in der Regel inaktiv, hat aber hĂ€ufig doch noch ein wenig RestaktivitĂ€t, wodurch Autoimmunerkrankungen gefördert werden.  Beispiele fĂŒr Autoimmunerkrankungen sind:  Diabetes Typ 1 Asthma Neurodermitis Rheuma Arthritis oder SchilddrĂŒsenerkrankungen.

  • Ist die Depression eine Frauenkrankheit? Ganz klar - Nein! MĂ€nner sind in der Diagnose nur leider stark benachteiligt. Kaum zu glauben, oder?  Statistisch gesehen sind Frauen doppelt so hĂ€ufig betroffen, jedoch ist die Depression bei MĂ€nnern oft nicht diagnostiziert, da sich die Beschwerden anders Ă€ußern können.  Diagnose-Fragebögen zielen in Ihrer Fragestellung eher auf die Beschwerden der Frau ab, zudem gibt es weibliche Faktoren, die eine depressive Stimmung hervorrufen können. Laura Dahm und ich sprechen ĂŒber das sensible Thema der Depression. Ein wichtiger Talk, der in unseren unsicheren Zeiten mehr Menschen als je zuvor trifft!  Schaut rein und folgt meinem Kanal Sievers Sprechrunde bei Facebook, Instagram, YouTube, LinkedIn, Xing oder Twitter.

  • Krebserkrankungen geschlechtsspezifisch betrachtet ! Krebs ist statistisch gesehen die zweithĂ€ufigste Todesursache der Welt. Was wissen wir bisher ĂŒber die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei dieser Erkrankung?  â€ą 23% mehr MĂ€nner als Frauen erkranken weltweit an Krebs.  â€ą bis zur Lebensmitte tritt die Tumorerkrankung bei Frauen durch die frauentypischen Krebsarten wie Brust- oder GebĂ€rmutterkrebs hĂ€ufiger auf.  â€ą bei MĂ€nnern sind es im fortgeschrittenen Lebensalter vorwiegend Hoden- und Prostatakrebs.  In meinen aktuellen Talk spreche ich mit Laura Dahm ĂŒber spannende Fragen wie:  Können MĂ€nner an Brustkrebs erkranken? Welchen Vorteil hat der doppelte X-Chromosomensatz der Frau? Weshalb ist PrĂ€vention in der Krebsvorsorge das A und O?  Schaut rein und folgt meinem Kanal Sievers Sprechrunde bei Facebook, Instagram, YouTube, LinkedIn, Xing oder Twitter.

  • Frauen haben hĂ€ufig andere Beschwerden bei Herzerkrankungen als MĂ€nner. Auch in der HĂ€ufigkeit unterscheiden sich die biologischen Geschlechter voneinander.  Frauentypische Herz - Erkrankungen sind beispielsweise: ‱ Verkrampfungen der HerzkranzgefĂ€ĂŸe ‱ Mikrozirkulationsstörungen ‱ Broken-Heart-Syndrom.  Letzteres hat nichts mit Liebeskummer zu tun, sondern kann durch ein besonders bewegendes Ereignis ausgelöst werden. Hierbei ist das Herz in seiner Pumpleistung erheblich eingeschrĂ€nkt. Die Symptome können dann einem akuten Herzinfarkt gleichen.  Aber warum betrifft dies Frauen hĂ€ufiger als MĂ€nner? Diese und weitere spannenden Fragen erklĂ€re ich euch zusammen mit Laura Dahm in der nĂ€chsten Folge Gendermedizin – Frauenherzen schlagen anders! Schaut rein und folgt meinem Kanal Sievers Sprechrunde bei Facebook, Instagram, YouTube, LinkedIn, Xing oder Twitter.

  • Wir sind alle unterschiedlich und das ist gut so.  Leider gibt es viele Bereiche im Alltag, in denen diese Tatsache noch nicht wirklich prĂ€sent ist. Die Medizin gehört leider auch dazu. Schaut man auf den Beipackzettel eines Medikaments, so wird in den meisten FĂ€llen nach Alter des Patienten die Dosis bestimmt. MĂ€nnlich/weiblich/divers sucht man hier vergebens. Dabei sind die Symptome vieler Erkrankungen von Geschlecht zu Geschlecht oft völlig unterschiedlich. Die Konsequenz sind falsche Diagnosen und Therapien. Die Gendermedizin befasst sich mit diesem Thema und Ă€ndert alte Strukturen.  Kommt mit auf die spannende Reise in die Gendermedizin. Gemeinsam mit Laura Dahm erklĂ€re ich euch den kleinen Unterschied zwischen den Geschlechtern.

  • Die Pandemie macht es fĂŒr jeden deutlich, viele schwer erkrankte kennen das Problem bereits seit Jahren: die VerfĂŒgbarkeit von Medikamenten ist nicht immer sicher!

    Wie konnte es soweit kommen? Deutschland zÀhlt zu den LÀndern mit einer der besten medizinischen Versorgung und kommt in die BedrÀngnis Massenprodukte wie Ibuprofen nicht anbieten zu können?

    Haben wir uns zu stark abhĂ€ngig gemacht? Produzieren wir wirklich nur noch im Ausland? LĂ€hmen uns starre VertrĂ€ge mit DrittlĂ€nder? Viele Fragen haben die letzten Monate mit sich gebracht, darĂŒber diskutiere ich mit meinen GĂ€sten:

    Dr. Hubertus Cranz Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V., Berlin, und Kathrin Luboldt, Apothekerin und VizeprÀsidentin der Apotheker-Kammer Nordrhein

    Diskutieren Sie gerne mit!

    #sieverssprechrunde #sieverssprechrunde_youtube #arzneimittelknappheit #gesundheitsversorgung #medizinderzukunft #gesundbleiben

  • Niedergelassene Ärzte finden keine Nachfolger fĂŒr ihre Praxen, Kliniken sehen sich gezwungen Mediziner im Ausland anzuwerben, um ihren Bedarf zu decken. Auf der anderen Seite gibt es viel mehr Bewerber als MedizinstudienplĂ€tze in Deutschland, manche warten lange Jahre auf eine Zusage. Immer mehr junge Menschen wandern zum Medizin-Studium ins Ausland ab. Etwa 5000 StudienplĂ€tze fehlen, mahnen ÄrzteverbĂ€nde und sogar das Gesundheitsministerium.

    Ich diskutiere dazu heute mit: Rudolf Henke gesundheitspolitischer Experte und PrĂ€sident der Ärztekammer Nordrhein  und Friederike Wallrath, deutsche Medizinstudentin, die in Budapest studiert.

  • Erst Swipen, dann Laufen lernen!

    Internetsucht – ab wann wird der Spaß zur Gefahr?

    Apps gibt es heute schon fĂŒr Babys, das Handy ist fĂŒr Kinder mittlerweile ein selbstverstĂ€ndlicher und stĂ€ndiger Begleiter, die Kommunikationskultur hat sich drastisch verĂ€ndert - fĂŒr Groß- und Klein. 

    Und gerade in der Corona-Krise hat ein digitales Miteinander auch eine neue Notwendigkeit bekommen. 

    Wo ist hier die Grenze zwischen sinnvoller Digitalisierung und suchthaftem Verhalten? Ab wann schadet uns die neue Welt?

    Meine GesprÀchsgÀste zu diesem aktuellen Thema sind:

    Marleen Opitz, Landeskoordinatorin Bildung und Gesundheit NRW und 

    Dr. Andreas Richterich, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Helios St. Joseph-Hospital Bochum-Linden

  • Man mag nicht darĂŒber nachdenken, wie flexibel, flĂ€chendeckend, individuell und schnell wir in der Medizin arbeiten könnten, wĂ€re unser Gesundheitswesen kein digitales Entwicklungsland.

    Arbeiten BĂŒrokratie und Datenschutz zugunsten des Gesundheitsschutzes? Diese Frage mĂŒssen wir uns stellen, angesichts der  aktuellen Situation.

    GesundheitsĂ€mter, stĂ€dtische Verwaltungen, KrankenhĂ€user, Ärzte, oft fehlen einfache Schnittstellen, um AblĂ€ufe zu erleichtern. Wie frustrierend ist die Erkenntnis, dass man selbst bei der Online-Terminvergabe fĂŒr einen Impftermin auf ĂŒberlastete Server oder dauerbelegte Hotlines trifft.

    Ist die Pandemie Auslöser und Chance zugleich die Digitalisierung voranzutreiben? DarĂŒber unterhalte ich mich mit Prof. Jörg Debatin, Chairman health innovation hub (hih) des Bundesministeriums fĂŒr Gesundheit, Berlin