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Mehr als die Hälfte der Personen, die sich aufgrund eines Blasenkarzinoms einer radikalen Zystektomie unterziehen, benötigt perioperativ Bluttransfusionen. Da sich dies negativ auf die onkologische Prognose auswirkt, wird in einigen Fällen intraoperativ Tranexamsäure verabreicht, um den Blutverlust zu minimieren. Wie gut gelingt dies? Und wie wirkt sich diese Strategie auf das Transfusions- und Thromboembolierisiko sowie die Überlebenschancen aus?
Link zur Studie (auajournals): https://www.auajournals.org/doi/10.1097/JU.0000000000004358
Ahmed ME et al. Intraoperative Tranexamic Acid in Radical Cystectomy: Impact on Bleeding, Thromboembolism, and Survival Outcomes. J Urol 2025; 213(4): 447–454. DOI: 10.1097/JU.0000000000004358
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Hochintensiver fokussierte Ultraschall (HIFU) stellt eine konservative Therapieoption für Prostatakarzinome mit geringem oder intermediärem Risiko dar. Er gilt im Hinblick auf die funktionellen Behandlungsergebnisse als besser verträglich als die Operation und die Radiatio. Retrospektive Untersuchungen bescheinigen ihm zudem einen ähnlichen prognostischen Nutzen. Eine prospektive Studie verglich nun den HIFU und die radikale Prostatektomie.
Link zur Studie (sciencedirect): https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0302283824027015?via%3Dihub
Ploussard G et al. Whole-gland or Subtotal High-intensity Focused Ultrasound Versus Radical Prostatectomy: The Prospective, Noninferiority, Nonrandomized HIFI Trial. Eur Urol 2025; 87(5): 526–533. DOI: 10.1016/j.eururo.2024.11.006
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Das Prostatakarzinom stellt eine der häufigsten Krebsarten bei Männern dar. Obgleich das PSA-Screening auf Basis des Prostata-spezifisches Antigens als eine etablierte Methode zur Früherkennung gilt, wird dieser Biomarker aufgrund möglicher Überdiagnosen und unnötiger Behandlungen immer noch scharf diskutiert. Krilaviciute et al. wollten daher Risikogruppen bei Männern ab 45 Jahren identifizieren und haben eine Screening-Studie durchgeführt.
Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38749854/
[1] Krilaviciute A et al. Risk-adjusted Screening for Prostate Cancer-Defining the Low-risk Group by Data from the PROBASE Trial. Eur Urol 2024. doi: 10.1016/j.eururo.2024.04.030
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Komplexe Harnröhrenstrikturen stellen eine erhebliche Herausforderung bei urologischen Rekonstruktionen dar. Während in den meisten Fällen die Urethroplastik zum Standard zählt, kann die perineale Urethrostomie eine alternative Lösung für ausgewählte Patient*innen bieten. Klemm et al. wollten nun wissen, wie effektiv die perineale Urethrostomie hinsichtlich der langfristigen funktionellen Ergebnisse ist, und haben einen Review veröffentlicht.
Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40986702/
[1] Klemm J et al. Perineal Urethrostomy for Complex Urethral Strictures: Long-Term Patient-Reported Outcomes From a Reconstructive Referral Center and a Scoping Literature Review. J Urol 2024. doi: 10.1097/JU.0000000000004169
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Patient*innen mit Rückenmarksverletzungen leiden häufig unter einer neurogenen Blase, die regelhaft mit Medikamenten behandelt wird. Da viele Wirkstoffe häufig mit Nebenwirkungen verbunden sind, könnte die Neuromodulation eine gute Ergänzung darstellen. Stampas et al. wollten nun wissen, ob die selbst verabreichte transkutane Tibialisstimulation den Medikationsbedarf senken kann, und kommen in ihrer randomisierten Studie zu einem positiven Fazit.
Link zur Studie: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39093916/
Quelle: Stampas A et al. Reduction of Overactive Bladder Medications in Spinal Cord Injury With Self-Administered Neuromodulation: A Randomized Trial. J Urol 2024. doi: 10.1097/JU.0000000000004189
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Gespräche über urologische Diagnosen und operative Eingriffe stellen für behandelnde Ärzt*innen immer wieder eine Herausforderung dar. Gleichzeitig haben nicht wenige Patient*innen Schwierigkeiten beim Verständnis medizinischer Befunde und indizierter Therapieverfahren. Nedbal et al. haben sich nun mit dem Einfluss von Multimedia-Tools auf eine Verbesserung von Aufklärung und Informed Consent befasst und einen Review zum Thema veröffentlicht.
Link zur Studie: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38664166/
[1] Nedbal C et al. Improving Patient Information and Enhanced Consent in Urology: The Impact of Simulation and Multimedia Tools. A Systematic Literature Review from the European Association of Urology Patient Office. Eur Urol 2024. doi: 10.1016/j.eururo.2024.04.009
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Das Nierenzellkarzinom (NCC) zählt zu den häufigsten Krebsarten des Urogenitaltraktes. Obgleich adjuvante Immuntherapien wie Pembrolizumab das Überleben von Betroffenen mit hohem Rezidivrisiko nach radikaler Nephrektomie verbessern können, bleiben zur effektivsten systemischen Therapie nach einem Krankheitsrezidiv viele Fragen offen. El Zarif et al. wollten daher Wissenslücken schließen und habe eine retrospektive Studie zum Thema durchgeführt.
Link zur Studie: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39147674/
[1] El Zarif T et al. First-line Systemic Therapy Following Adjuvant Immunotherapy in Renal Cell Carcinoma: An International Multicenter Study. Eur Urol 2024. doi: 10.1016/j.eururo.2024.07.016
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Eine der Standardtherapien beim metastasierten Prostatakarzinom stellt die Androgenentzugstherapie dar. Bei einem regionalen pelvinen Lymphknoten-Oligorezidiv, also dem metastatischen Befall von weniger als 6 Lymphknoten, bietet sich zusätzlich eine Salvage-Radiatio an. Die französische OLIGOPELVIS-Studie prüfte den prognostischen Nutzen diese Strategie. Nun liegen die die Behandlungsergebnisse nach 5 Jahren Nachbeobachtungszeit vor.
Link zur Studie: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0302283824021316?via%3Dihub
Vaugier L et al. Long-term Outcomes and Patterns of Relapse Following High-dose Elective Salvage Radiotherapy and Hormone Therapy in Oligorecurrent Pelvic Nodes in Prostate Cancer: OLIGOPELVIS (GETUG-P07). Eur Urol 2025; 87(1): 73–76. DOI: 10.1016/j.eururo.2024.02.013
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Zur Therapie des metastasierten hormonsensitiven, des nicht metastasierten und des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms stehen eine Reihe wirksamer Systemtherapeutika zur Verfügung. Die gegenwärtigen Leitlinienempfehlungen zur Erstlinientherapie bilden allerdings das kardiotoxische Potenzial der einzelnen Substanzen bzw. Substanzkombinationen nicht ab. Ein internationales Forscherteam schließt nun diese Wissenslücke.
Link zur Studie: www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0302283824025697?via%3Dihub
Aziz MK et al. Prostate Cancer Therapy Cardiotoxicity Map (PROXMAP) for Advanced Disease States: A Systematic Review and Network Meta-analysis with Bayesian Modeling of Treatment Histories. Eur Urol 2025; 87(1): 15–26. DOI: 10.1016/j.eururo.2024.08.031
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Etwa einer von 10 Männern erhält nach einer transurethralen Prostataresektion (TURP) die Diagnose Prostatakarzinom. Meist handelt es sich dabei um Niedrigrisiko-Tumore. Wie mit diesen Zufallsbefunden umgegangen werden soll, ist allerdings nicht durch Leitlinien geregelt. Das liegt unter anderem daran, dass kaum Daten zur Morbidität und Mortalität bei dieser Konstellation vorliegen. Ein internationales Forscherteam schließt nun diese Wissenslücke.
Link zur Studie: journals.lww.com/auajuro/abstract/2024/11000/management_and_oncologic_outcomes_of_incidental.10.aspx
Leni R et al. Management and Oncologic Outcomes of Incidental Prostate Cancer After Transurethral Resection of the Prostate in Denmark. J Urol 2024; 212(5): 692–700. DOI: 10.1097/JU.0000000000004159
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In Europa ist das Prostatakarzinom die häufigste Krebserkrankung des Mannes und die dritthäufigste Krebstodesursache. Seine hohe Prävalenz stellt nicht zuletzt eine große Belastung für die Gesundheitssysteme dar. Angesichts dessen ist eine möglichst frühzeitige Diagnose wichtig: Sie senkt die Morbidität und Mortalität und schont die Ressourcen. Ein Forscherteam beleuchtete nun die Kosteneffizienz europäischer Prostatakarzinom-Screeningprogramme.
Link zur Studie: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0302283824023789?via%3Dihub
Vynckier P et al. Systematic Review on the Cost Effectiveness of Prostate Cancer Screening in Europe. Eur Urol 2024; 86(5): 400–408. DOI: 10.1016/j.eururo.2024.04.036
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Das der Prostata anliegende neurovaskuläre Bündel ist für die Kontinenz- und die erektile Funktion unverzichtbar. Seine Schonung im Rahmen der radikalen Prostatektomie ist allerdings nur dann vertretbar, wenn kein erhöhtes Risiko für eine extraprostatische Tumorausdehnung besteht. Ob dies der Fall ist, lässt sich mithilfe der NeuroSAFE-Technik beurteilen. Niederländische Forschende prüften, inwiefern die Methode die Behandlungsergebnisse beeinflusst.
Link zur Studie: https://euoncology.europeanurology.com/article/S2588-9311(24)00290-6/fulltext
Kroon LJ et al. Neurovascular Structure-adjacent Frozen-section Examination (NeuroSAFE) During Radical Prostatectomy: A Systematic Review and Meta-analysis. Eur Urol Oncol 2024: S2588-9311(24)00290-6. DOI: 10.1016/j.euo.2024.12.008
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Die chirurgische Entfernung von Tumorgewebe ist eine gängige Therapieoption beim lokalisierten Nierenzellkarzinom. Radikale Nephrektomien entfernen die gesamte Niere, während partielle Nephrektomien gesundes Gewebe schonen. Studien zeigen, dass beide Ansätze hinsichtlich der Krebsbekämpfung gleichwertig sind.Ein wichtiger Unterschied beider Operationsansätze liegt jedoch in den Auswirkungen auf die Nierenfunktion. Frühere Untersuchungen deuten darauf hin, dass eine partielle Nephrektomie langfristig besser für den Erhalt der Nierenfunktion ist. Patienten mit chronischer Nierenerkrankung könnten daher besonders von einer partiellen Nephrektomie profitieren. Doch bei einer schweren chronischen Nierenerkrankung mit einer sehr niedrigen präoperativen geschätzten glomerulären Filtrationsrate fehlen klare Daten zur optimalen chirurgischen Strategie.In einer neuen Studie analysierten Forscher Daten von Patienten mit schwerer chronischer Nierenerkrankung. Ziel war es, das Risiko für das Fortschreiten zu einer Nierenerkrankung im Endstadium nach partieller und radikaler Nephrektomie zu vergleichen. Die Ergebnisse sind bedeutsam: Eine höhere glomerulären Filtrationsrate vor der Operation korrelierte mit einem geringeren Risiko für eine Nierenerkrankung im Endstadium. Ein Unterschied zwischen partieller und radikaler Nephrektomie zeigte sich jedoch nicht.
Link zur Studie: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38935793/
Khanna A et al. End-Stage Kidney Disease After Partial and Radical Nephrectomy Among Patients With Severe Chronic Kidney Disease. J Urol 2024; 212:550-559
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Nächtliche Enuresis betrifft etwa 10–16% der 7-jährigen Kinder und hat erhebliche Auswirkungen auf deren psychisches und soziales Wohlbefinden. Die Ursachen sind multifaktoriell: nächtliche Polyurie, reduzierte Blasenkapazität und Schwierigkeiten, bei Harndrang aufzuwachen. Aktuell empfehlen Leitlinien Desmopressin und einen Enuresis-Alarm als Erstlinientherapien, da die Wirksamkeit und Sicherheit beider Therapien gut belegt sind. Dennoch ist die Therapie oftmals nicht wirksam, was oft zusätzliche psychologische Belastungen mit sich bringt. Einige Leitlinien empfehlen ein Blasentagebuch vor Behandlungsbeginn, um Symptome zu dokumentieren und die passende Therapie zu wählen. Doch diese Tagebücher sind für Familien oft eine Herausforderung und ihre Qualität variiert stark. Zudem bleibt unklar, wie stark sie den Therapieerfolg beeinflussen. Ziel dieser Studie war es, zu prüfen, ob Blasentagebücher und eine klinische Charakterisierung das Ansprechen auf Desmopressin oder Alarmtherapien vorhersagen können. Außerdem sollte ein Prognoseinstrument entwickelt werden, das die Therapieentscheidung erleichtert und verbessert.Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass eine Behandlung, die auf Blasentagebüchern basiert, die Erfolgschancen auf trockene Nächte deutlich steigert.
Link zur Studie: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38950376/
Jørgensen CS et al. Development of a Novel Prediction Tool for Response to First-Line Treatments of Monosymptomatic Nocturnal Enuresis: A Randomized, Controlled, International, Multicenter Study (DRYCHILD). J Urol 2024; 212:539-549
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Harnröhrenstrikturen sind ein häufiges Problem in der urologischen Praxis. Oft treten sie aufgrund von Entzündungen, Traumata oder idiopathischen Faktoren auf. Ein wichtiges, aber bislang wenig verstandenes Phänomen ist die Plattenepithelmetaplasie. Diese entsteht durch chronische Reizungen oder Entzündungen und führt zu einer brüchigen Harnröhre, die unter Druck reißt. Der daraus resultierende ausgetretene Urin kann Entzündungen und Fibrosen im umgebenden Gewebe auslösen und die Strikturbildung verschärfen.Besonders relevant sind Plattenepithelmetaplasien bei der Urethroplastik. Sie können die chirurgische Planung beeinflussen und die Erfolgsaussichten beeinträchtigen. Trotz dieser klinischen Bedeutung fehlen klare Daten zur Häufigkeit von Plattenepithelmetaplasien und zu den damit verbundenen Risikofaktoren.Eine japanische Forschergruppe analysierte in einer retrospektiven Studie histologisch Harnröhrenproben von Patienten mit bulbären Strikturen. Ziel war es, die Prävalenz von Plattenepithelmetaplasien zu bestimmen, Zusammenhänge mit klinischen Faktoren zu erfassen und Prädiktoren zu identifizieren.Erste Ergebnisse zeigen: Etwa die Hälfte der Patienten mit bulbären Harnröhrenstrikturen wiesen Plattenepithelmetaplasien auf. Besonders häufig waren Plattenepithelmetaplasien bei Patienten mit langer Krankheitsdauer oder ohne urethrale Ruhephase mittels Blasenkatheter.
Link zur Studie: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38789804/
Hirano Y et al. High frequency of concomitant squamous metaplasia in bulbar urethral stricture and its association with reconstructive delay and urethral rest. World J Urol 2024; 42:348
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Die Therapie der weiblichen Stressharninkontinenz folgt einem Stufenkonzept, das zunächst konservative Maßnahmen wie Pessare und Beckenbodentraining vorsieht. Bei Versagen der nicht invasiven Behandlungen stehen zahlreiche chirurgische Optionen zur Verfügung. Eine weniger invasive und damit risikoärmere Alternative zur Operation sind periurethrale Injektionen von Bulking Agents. Wie effektiv und sicher ist Polyacrylamid-Hydrogel (Bulkamid)?
Link zur Studie: https://link.springer.com/article/10.1007/s00345-024-05221-9
Uleri A et al. One-year outcomes of polyacrylamide hydrogel (Bulkamid) injection in women with stress and mixed urinary incontinence. World J Urol 2024; 42(1): 518. DOI: 10.1007/s00345-024-05221-9
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Der selektive Beta-3-Adrenozeptor-Agonist Vibegron ist zur Therapie der überaktiven Blase zugelassen. Auch viele Männer mit einer benignen Prostatahyperplasie (BPH) leiden unter Harndrang, häufigem Wasserlassen, Nykturie oder einer Dranginkontinenz. Eine BPH-Pharmakotherapie mit Alphablockern oder 5-Alpha-Reduktasehemmern lindert diese Beschwerden meist nicht ausreichend. Profitieren die Betroffenen von Vibegron?
Link zur Studie: https://www.auajournals.org/doi/10.1097/JU.0000000000003999
Staskin D et al. Efficacy and Safety of Vibegron for Persistent Symptoms of Overactive Bladder in Men Being Pharmacologically Treated for Benign Prostatic Hyperplasia: Results From the Phase 3 Randomized Controlled COURAGE Trial. J Urol 2024; 212(2): 256–266. DOI: 10.1097/JU.0000000000003999
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Die European Association of Urology empfiehlt gegenwärtig, bei systematischen Prostatabiopsien dem transperinealen Zugang den Vorzug gegenüber dem transrektalen zu geben. In der wissenschaftlichen Literatur wird die optimale Biopsieroute allerdings kontrovers diskutiert. Ein europäisches Forscherteam beschäftigte sich nun mit dieser Fragestellung im Rahmen einer Fall-Kontroll-Studie.
Link zur Studie: https://link.springer.com/article/10.1007/s00345-024-05245-1
Oderda M et al. Transrectal versus transperineal prostate fusion biopsy: a pair-matched analysis to evaluate accuracy and complications. World J Urol 2024; 42(1): 535. DOI: 10.1007/s00345-024-05245-1
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Transrektale systematische Prostatabiopsien geraten zunehmend in die Kritik. Grund ist das möglicherweise höhere Infektionsrisiko im Vergleich zum transperinealen Vorgehen. Einige Beobachtungsstudien deuten auf eine entsprechende Problematik hin, randomisierte Vergleichsstudien fehlen allerdings bislang. Die ProBE-PC-Studie schließt nun diese Wissenslücke: Sie verglich die beiden Biopsiestrategien bezüglich des Komplikationsrisikos.
Link zur Studie: https://www.auajournals.org/doi/10.1097/JU.0000000000003788
Mian BM et al. Complications Following Transrectal and Transperineal Prostate Biopsy: Results of the ProBE-PC Randomized Clinical Trial. J Urol 2024; 211(2): 205–213. DOI: 10.1097/JU.0000000000003788
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Gegenwärtig empfehlen sowohl die US-amerikanischen als auch die europäischen Leitlinien den diagnostischen Ausschluss bzw. die Therapie einer asymptomatischen Bakteriurie vor urologischen Eingriffen mit Mukosabeteiligung. Wie gut dieses systematische Vorgehen tatsächlich vor postoperativen Infektionskomplikationen schützt, ist allerdings unklar. Ein französisches Forscherteam ging dieser Frage mithilfe einer retrospektiven Studie nach.
Link zur Studie: https://www.auajournals.org/doi/10.1097/JU.0000000000004047
Kutchukian S et al. Asymptomatic Bacteriuria and Urological Surgery: Risk Factor or Not? Results From the National and Multicenter TOCUS Database. J Urol 2024; 212(3): 461–469. DOI: 10.1097/JU.0000000000004047
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