Episodes

  • „Das Digitalministerium ist der Motor, Koordinator und Antreiber der Digitalpolitik in der Bundesregierung“, erklärt Sophie Vogt-Hohenlinde, Politikexpertin des Bitkom, kurz vor der parlamentarischen Sommerpause. Sie ordnet den aktuellen Stand der Digitalpolitik ein, spricht über das Reformpaket von Union und SPD sowie über die Arbeit des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS). Der neue Monitor Digitalpolitik zeigt: 12 Prozent der Digitalvorhaben der Bundesregierung sind bereits abgeschlossen, weitere 57 Prozent befinden sich in Umsetzung. Außerdem hören wir, wie sich Philipp Amthor, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, beim Bitkom@noon zu den bisherigen Fortschritten des Digitalministeriums äußert.

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  • Wie verändert generative KI die Rolle klassischer IT-Dienstleister, und welche Effizienzpotenziale entstehen dadurch für die deutsche Wirtschaft? Diese Fragen ordnet Benedikt Bonnmann, Vorstandsmitglied von adesso, ein. Er beschreibt, wie KI heute in Unternehmen eingesetzt wird und warum sie inzwischen weniger ein Technologie- als vielmehr ein Organisations- und Integrationsthema ist. „Die Technik ist ready, jetzt ist es Zeit, dass die Organisation ready wird.“ Außerdem spricht er darüber, wie Künstliche Intelligenz die Rolle von Entwicklerinnen und Entwicklern verändert, wo die größten Produktivitätsgewinne liegen und was digitale Souveränität für ihn bedeutet.

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  • Die Expertenkommission der Bundesregierung empfiehlt ein umfangreiches Maßnahmenpaket zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Netz. Dr. Konstantin Peveling, Medienpolitik-Experte des Bitkom, erläutert die Handlungsempfehlungen und betont, dass Jugendmedienschutz nicht nur durch Regulierung gelingt, sondern vor allem durch Befähigung. Gemeinsam mit elf weiteren hochrangigen Organisationen hat der Bitkom dazu eine Erklärung zum Umgang von Kindern und Jugendlichen mit digitalen Räumen vorgestellt. Außerdem spricht Pauline Meimberg, Leiterin der Initiative #SheTransformsIT, über den Quereinstieg in die Digitalwirtschaft als Antwort auf den IT-Fachkräftemangel. Für sie ist klar: „Quereinstieg darf nicht mehr die Ausnahme sein, sondern muss einfach Teil der regulären Talentstrategie eines Unternehmens werden.“

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  • Wie kann Digitalisierung Teilhabe stärken, ohne Menschen auszuschließen? Darüber spricht Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst mit Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland, anlässlich des Digitaltags 2026. Im Mittelpunkt stehen barrierefreie digitale Angebote, digitale Kompetenzen, Datensicherheit und die Frage, warum es trotz aller Fortschritte weiterhin analoge Alternativen braucht. „Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, sehe ich digitale Möglichkeiten erst einmal sehr positiv“, sagt Bentele mit Blick auf Barrierefreiheit und digitale Sicherheit. Gleichzeitig macht sie deutlich, wie groß der Nachholbedarf noch ist: „Ich muss jedes Jahr wieder einen Antrag stellen, dass ich noch immer nicht sehen kann. Diesen Antrag bekomme ich per Post, mache ein Kreuz, schicke ihn per Post zurück.“ Hier sei Deutschland wirklich sehr weit zurück. Außerdem sprechen die beiden im Podcast über Inklusion, Digitalisierung und gesellschaftliche Teilhabe und den Weg zu einem inklusiven digitalen Deutschland.


    Das vollständige Gespräch gibt es auf YouTube als Video-Podcast.

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  • Wie kann agentische KI Verwaltungsprozesse beschleunigen und zugleich den Bürgerservice verbessern? In dieser Folge geht es um den Agentic AI Hub des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung und die Frage, wie KI schon heute in Kommunen eingesetzt werden kann. Thomas Jarzombek, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, und Jasper Böckel, Co-Founder und CEO von myo, sprechen über die Pilotphase, erste messbare Erfolge und die Hürden bei Datenschutz, Vergabe und Skalierung. „Das Modell funktioniert, und wir wollen, dass diese Lösungen in 50, 100 und mehr Kommunen ankommen“, sagt Jarzombek. Jasper Böckel betont zugleich die Chancen: „Die Verwaltung will Veränderung.“

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  • Online-Banking, das Bahnticket auf dem Smartphone, der Arzttermin per App: Viele Dinge des Alltags laufen heute digital. Für viele Menschen ist das bequem, für andere bedeutet es Stress, Unsicherheit oder das Gefühl, nicht mehr richtig mithalten zu können. Digitale Teilhabe ist deshalb längst nicht mehr nur eine Frage von Technik, sondern auch von Selbstständigkeit, Zugang und Vertrauen. Linda Machwitz, Geschäftsführerin der Initiative Digital für Alle, spricht darüber, wie sich Hürden abbauen lassen und stellt den bundesweiten Digitaltag 2026 vor. Initiativen, Kommunen, Unternehmen und Vereine setzen sich dabei für mehr digitale Kompetenz und Beteiligung ein.


    In dieser Episode:

    Linda Machwitz, Geschäftsführerin der Initiative Digital für AlleNina Paulsen, Podcast-Host

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  • Europa soll technologisch unabhängiger werden. Die EU-Kommission hat deshalb in dieser Woche ein großes Gesetzespaket auf den Weg gebracht – das Tech Sovereignty Package. Dabei geht es um die Frage wie Europa bei Cloud, KI, Rechenzentren und Halbleitern eigenständiger werden kann. Jana Gaulke, Leiterin des Brüsseler Büros des Bitkom, spricht in dieser Folge über das neue Gesetzespaket und darüber, welche Maßnahme tatsächlich den größten Einfluss haben kann – und wo die EU noch nachbessern muss.

     

    In dieser Episode:

     

    Jana Gaulke, Expertin für EU-Politik

    Nina Paulsen, Podcast-Host

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  • 91 Prozent der Deutschen sind laut einer aktuellen Bitkom-Studie bereits auf „Fake News“ gestoßen, also auf absichtlich verbreitete falsche oder irreführende Informationen. Besonders häufig begegnen ihnen Desinformationen zu den USA und US-Politik, zu Kriegen und internationalen Konflikten sowie zu Wirtschaft und Preisen. Mit KI-generierten Deepfakes kommt nun eine neue Qualität der Täuschung hinzu: Inhalte wirken immer authentischer, obwohl sie es nicht sind. Dr. Konstantin Peveling, Bitkom-Experte für Medienpolitik, erklärt, wie Desinformation unsere Demokratie beschädigen kann – und warum Politik, Digitalwirtschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam handeln müssen, damit digitale Kommunikation offen bleibt, Täuschungen aber weniger Reichweite bekommen.

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  • Wie viel Verantwortung würden wir einer KI bei unseren Finanzen überlassen? 27 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, künftig einer KI den Großteil ihrer Finanzentscheidungen anzuvertrauen. Nur rund die Hälfte lehnt KI bei Finanzthemen grundsätzlich ab – das zeigt eine aktuelle Bitkom-Befragung. „Viele Verbraucherinnen und Verbraucher müssen vom Nutzen einer Finanz-KI aber noch überzeugt werden“, erklärt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. Auch beim Banking selbst wird der Wandel sichtbar: Alltägliche Bankgeschäfte laufen heute weit überwiegend digital ab. 55 Prozent der Bankkundinnen und -kunden sagen, dass ihnen ohne Bankfilialen nichts fehlen würde. Ebenso viele gehen nur dann in die Filiale, wenn ihr Anliegen dies zwingend erfordert. Welche neuen Konzepte Filialen brauchen, um auch in Zukunft relevant zu bleiben, erklärt Tim Haremsa, Bitkom-Experte für Digital Banking.

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  • Wie digital sind die 16 deutschen Bundesländer – und wie schnell schreitet die Digitalisierung voran? Antworten darauf liefert der Bitkom Länderindex. Er zeigt, in welchen Bereichen die Länder Fortschritte machen und wo weiterhin Defizite bestehen. „Diese Vergleichbarkeit ist entscheidend, um Erfolgsfälle zu erkennen, voneinander zu lernen und die Digitalisierung dort zu beschleunigen, wo die Chancen am größten sind“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. Was sich seit der letzten Erhebung im Jahr 2024 verändert hat und was die Bundesländer tun können, um digitaler zu werden, erläutert Gianna Albrecht, Landespolitikexpertin des Bitkom.

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  • Digitalisierung, Staatsmodernisierung, weniger Bürokratie: Mit dem neuen Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung waren die Erwartungen an die Bundesregierung groß. Fast ein Jahr später zieht Sophie Vogt-Hohenlinde, Politikexpertin des Bitkom, eine erste Zwischenbilanz. „Mit dem aktuellen Umsetzungstempo würden wir am Ende der Legislatur noch nicht einmal die Hälfte aller Vorhaben abgeschlossen haben“, sagt sie mit Blick auf den Monitor Digitalpolitik. Thema sind Fortschritte beim Netzausbau, der Deutschlandstack, die EUDI-Wallet und die Frage, warum das Umsetzungstempo deutlich steigen muss. Außerdem geht es darum, welche digitalpolitischen Maßnahmen in den kommenden zwölf Monaten für Unternehmen, Verwaltungen und Bürgerinnen und Bürger spürbar werden könnten.

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  • Wie kann KI helfen, Sprachbarrieren in der Schule abzubauen? An der St.-Benedikt-Schule in Düsseldorf wird seit Anfang 2026 mit „transcribby.ai“ gearbeitet, einem Tool, das gesprochene Sprache in Echtzeit transkribiert, übersetzt und auf Wunsch auch vorliest. In dieser Folge sprechen Nadine Wabel und Sascha Karpati, Lehrkräfte an der Schule und verantwortlich für die Projektleitung, über die Idee hinter dem Projekt, die Umsetzung im Schulalltag und die Frage, wie Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte davon profitieren können. Außerdem geht es um Aufwand, Finanzierung und die Auswirkungen auf den Spracherwerb. Für ihr Smart-School-Projekt „transcribby.ai“ wurde die Schule mit einem Sonderpreis des Smart-School-Netzwerks ausgezeichnet.

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  • Ist das deutsche Bildungssystem zu leistungsorientiert – oder nicht leistungsorientiert genug? In dieser Folge geht es darum, wie Schule Kinder und Jugendliche besser fördern, fordern und auf die digitale Gesellschaft vorbereiten kann. Ausgangspunkt ist der Podcast „Wintergerst trifft Prien“, in dem Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst mit Bundesbildungsministerin Karin Prien über Bildungsziele, den Digitalpakt 2.0, frühkindliche Bildung, Medienkompetenz, Social Media und KI im Unterricht spricht. Lewis Erckenbrecht, Bitkom-Experte für Digitale Bildung, ordnet die Aussagen der Ministerin ein und beleuchtet, welche bildungspolitischen Hebel jetzt entscheidend sind, damit Investitionen im Bildungssystem tatsächlich Wirkung entfalten. Diese Themen werden am 15. und 16. April auch auf der Bildungskonferenz besprochen – kostenfrei und vollständig online.

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  • „Wir müssen unsere jungen Menschen auf den technologischen Sprung mit KI vorbereiten – sonst werden wir in Deutschland nicht wettbewerbsfähig sein“, sagt Bundesbildungsministerin Karin Prien. Im Gespräch mit Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst geht es um Bildungsreformen, Medienkompetenz und die Frage, wie Schule besser auf die digitale Welt vorbereiten kann. Prien erklärt, warum wissenschaftsbasierte Bildungspolitik, frühe Förderung und mehr Zusammenarbeit entscheidend sind. Auch die Debatte um Altersgrenzen und Social-Media-Verbote greift sie auf und plädiert für mehr Kinder- und Jugendschutz und Medienerziehung. Außerdem spricht sie über KI im Unterricht, Informatik als Pflichtfach und mehr Frauen in der IT.

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  • Für manche ist KI längst mehr als nur ein Tool: Gesprächspartnerin, Vertraute, manchmal sogar emotionale Bezugsperson. Was passiert, wenn ein System, von dem wir wissen, dass es keine Gefühle hat, sich trotzdem so nah anfühlen kann? In dieser Folge geht es um Beziehungen, Einsamkeit und die Frage, was solche Technologien psychologisch und gesellschaftlich mit uns machen. Basis ist eine Umfrage des Bitkom zum Einfluss von KI auf Freundschaften und Beziehungen.


    Über die psychologischen Folgen und Implikationen spricht Dr. Johanna Degen, Sozialpsychologin, Professorin an der Universität Flensburg und Autorin. Sie forscht zum Thema Datingverhalten und zu parasozialen Beziehungen. Leah Schrimpf, Leiterin digitale Gesellschaft beim Bitkom erklärt, auf welche Kompetenzen es ankommt und wie wir gesamtgesellschaftlich auf diese Entwicklung reagieren können.


    Zum Quiz: Welcher KI-Beziehungstyp sind Sie?


    In dieser Episode:

    Dr. Johanna Degen, SozialpsychologenLeah Schrimpf, Bitkom-Expertin für Digitale GesellschaftNina Paulsen, Podcast-Host

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  • „Warum sollen Korrekturen nicht zunächst durch eine KI unterstützt werden?“, sagt Conrad Clemens, Sächsischer Kultusstaatsminister und Mitglied der Jury im Smart School Wettbewerb. Im Gespräch mit Leah Schrimpf, Bitkom-Expertin für die digitale Gesellschaft, erklärt er, warum Sachsen bei der digitalen Bildung in vielen Bereichen bereits gut aufgestellt ist, wo er weiteren Handlungsbedarf sieht und weshalb aus seiner Sicht vergleichbare Mindeststandards bei Software an Schulen notwendig sind. Außerdem geht es um Medienkompetenz, Informatikunterricht, den reflektierten Einsatz von KI im Schulalltag und die Balance zwischen digitalem Lernen und bewussten bildschirmfreien Räumen. Auch der DigitalPakt 2.0 als Motor für Infrastruktur und Ausstattung spielt eine zentrale Rolle. Dabei geht es nicht nur um schnelles Internet, digitale Tafeln und Endgeräte, sondern vor allem um die Frage, wie Software, KI und digitale Schulverwaltung Lehrkräfte entlasten und Unterricht sinnvoll unterstützen können.


    Die Folge erscheint zum 10-jährigen Jubiläum der Bitkom-Initiative Smart Schools. In der Jubiläumsreihe spricht Leah Schrimpf mit Gästen über ihre Perspektiven auf digitale Bildung.

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  • „Wenn pilotiert wird, darf es nicht bei Leuchtturmprojekten bleiben“, fordert Madeleine Wolf, Vorstandsvorsitzende im Bitkom-Arbeitskreis Bildungspolitik und CEO von visionYOU. Für sie ist klar: Gute Ansätze gibt es viele, doch zu oft bleiben sie in einzelnen Projekten stecken. „In Deutschland fehlt bislang ein funktionierendes Wissensmanagement“, so Wolf. Im Gespräch mit Leah Schrimpf, Bitkom-Expertin für die digitale Gesellschaft, spricht sie über die Entwicklung von Schulen seit dem Digitalpakt und die Frage, wann digitale Tools im Unterricht wirklich pädagogischen Mehrwert entfalten. Außerdem geht es um strukturelle Hürden im Bildungssystem, die Herausforderungen für EdTechs in Deutschland und die Frage, warum digitale Schulentwicklung oft noch an fehlendem Zugang, unklaren Zuständigkeiten und mangelnder Verstetigung scheitert.

    Die Folge erscheint zum 10-jährigen Jubiläum der Bitkom-Initiative Smart Schools. In der Jubiläumsreihe spricht Leah Schrimpf mit Gästen über ihre Perspektiven auf digitale Bildung.

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  • 77 Prozent der deutschen Unternehmen sagen, dass ihnen die Digitalisierung Vorteile gebracht hat – das zeigt eine aktuelle Befragung zur Digitalisierung der Wirtschaft, die Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst einordnet. Er warnt davor, dass trotz der positiven Bilanz immer rund jedes zweite Unternehmen Schwierigkeiten hat, die Digitalisierung erfolgreich umzusetzen. Rechenzentren bilden das Fundament dieser digitalen Entwicklung. Während viele Industrien von Strompreisentlastungen profitieren, sind Rechenzentren bislang ausgeschlossen. Ein neues Rechtsgutachten kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass auch sie berücksichtigt werden müssen. Kilian Wagner, Bitkom-Experte für digitale Infrastrukturen, erklärt, warum niedrigere Stromkosten entscheidend sind, um Investitionen zu sichern und einen schrittweisen Verlust zentraler digitaler Infrastruktur zu verhindern.

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  • „Eine aktivierende Schule ist mein Ziel – keine Schule, die Kinder langweilt, sondern eine Schule, die begeistert“, sagt Prof. Dr. Ulrike Cress, Direktorin des Leibniz-Instituts für Wissensmedien. Sie ist überzeugt: In den kommenden Jahren wird sich Bildung grundlegend verändern – beim Lernen, in der Gestaltung von Klassenzimmern und auch in den Zeitstrukturen. „Mit digitalen Medien kann man Problemlösung realistischer machen, interaktiver gestalten und auch spielbasierter aufbereiten“, so die Professorin für Psychologie an der Universität Tübingen. Im Gespräch mit Leah Schrimpf, Bitkom-Expertin für die digitale Gesellschaft, spricht sie außerdem darüber, warum Deutschland bei digitaler Bildung lange zu zögerlich war, welche Fortschritte erreicht wurden und woran es weiterhin fehlt – von funktionierenden Infrastrukturen über qualitätsgesicherte digitale Materialien bis hin zu nachhaltiger Lehrkräftefortbildung.


    Die Folge erscheint zum 10-jährigen Jubiläum der Bitkom-Initiative Smart Schools. In der Jubiläumsreihe spricht Leah Schrimpf mit Gästen über ihre Perspektiven auf digitale Bildung.

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  • Mehr als 40 Prozent der deutschen Unternehmen sind der Meinung, Männer seien besser für IT- und Digitalberufe geeignet als Frauen – das zeigt eine aktuelle Bitkom-Befragung. Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst ordnet die Ergebnisse ein und erklärt, warum stereotype Rollenbilder weiterhin ein Hindernis für mehr Frauen in der Digitalwirtschaft sind. Gleichzeitig sagen 65 Prozent der Unternehmen, dass sich das IT-Fachkräfteproblem ohne Frauen nicht lösen lässt. In der Praxis bleibt der Frauenanteil in IT- und Digitalberufen dennoch gering: In 89 Prozent der Unternehmen sind weniger als die Hälfte der Stellen in diesen Bereichen mit Frauen besetzt. Welche strukturellen Hürden es gibt und wie Unternehmen den Anteil von Frauen in Tech-Berufen erhöhen können, erläutert Pauline Meimberg, Leiterin der Initiative #SheTransformsIT. Dabei geht es auch um konkrete Maßnahmen von Wirtschaft und Politik – von besserer Berufsorientierung über Quereinstiege bis zu mehr Role Models.

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