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Wie wird der Urlaub wirklich zur erholsamen Auszeit? Psychologin Anjeli Goldrian von der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Erzbistum München und Freising erklärt in dieser Folge, warum regelmäßige Pausen für unsere körperliche und mentale Gesundheit so wichtig sind und welche Warnsignale darauf hindeuten, dass wir dringend Erholung brauchen. Im Gespräch geht es außerdem um die Kraft der Vorfreude, den richtigen Mix aus Entspannung und Aktivität sowie darum, wie sich der Erholungseffekt möglichst lange in den Alltag retten lässt. Mit vielen praktischen Tipps zeigt die Psychologin, wie Urlaub nicht nur eine kurze Pause bleibt, sondern neue Energie und mehr Lebensqualität schenken kann.
Wer das Gefühl hat, nicht mehr richtig abschalten zu können oder Unterstützung bei anderen psychischen Belastungen sucht, der kann sich an die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen im Erzbistum München und Freising wenden. Die Beratung erfolgt auf Spendenbasis. -
Im Münchner Klinikum Großhadern sorgen die Ehrenamtlichen des Malteser Patientenbegleitdienstes dafür, dass Patientinnen und Patienten sicher ans Ziel kommen. Wir begleiten einen Helfer bei seiner Arbeit und sprechen mit Verantwortlichen sowie Ehrenamtlichen über ihren Alltag, bewegende Begegnungen und die Bedeutung dieses besonderen Engagements.
Warum jährlich rund 4.000 Menschen von dem Dienst profitieren, welche Voraussetzungen Interessierte mitbringen sollten und weshalb die Malteser dringend Verstärkung suchen, erfahren Sie in dieser Folge. Ein Einblick in gelebte Nächstenliebe, die Orientierung, Entlastung und menschliche Nähe schenkt. -
Missing episodes?
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Abnehmspritzen wie Ozempic oder Wegovy sorgen derzeit für Schlagzeilen. Prominente präsentieren spektakuläre Gewichtsverluste, auf Social Media kursieren Vorher-Nachher-Bilder und der Traum vom schnellen Abnehmen scheint für viele greifbar geworden zu sein. Doch was macht dieser Trend mit unserem Schönheitsideal – und mit den Menschen, die täglich mit Körperdruck und Selbstzweifeln kämpfen?
In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Psychologin Luisa Frinter und Sozialpädagogin Elisabeth Liebers von der Caritas Fachambulanz für Essstörungen über die psychischen und gesellschaftlichen Folgen des aktuellen Abnehm-Hypes. Welche Rolle spielen Influencer und Prominente? Warum übt die Vorstellung einer schnellen Gewichtsabnahme eine so große Faszination aus? Und welche Risiken entstehen für Jugendliche sowie für Menschen mit Essstörungen?
Außerdem erklärt Ernährungsmediziner Dr. Gert Bischoff, Leiter des Zentrums für Ernährungsmedizin und Prävention in München, die medizinische Seite der sogenannten Abnehmspritzen.
Eine Folge über Körperkult, Schönheitsideale, sozialen Druck und die Frage, wie ein gesunder Umgang mit dem eigenen Körper gelingen kann. -
Mitten im ländlichen Raum, im Landkreis Fürstenfeldbruck, bietet das Landschulheim Schloss Grunertshofen Kindern und Jugendlichen ein Zuhause auf Zeit. Träger der Einrichtung ist der
St. Vinzentius-Zentralverein München KdöR. Hier leben junge Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in ihren Familien bleiben können. Begleitet werden sie von pädagogischen Fachkräften, die ihnen im Alltag Halt geben, sie fördern und auf ihrem Weg unterstützen.
Pauline Erdmann spricht mit der Leiterin Susanne Lüttge über die Arbeit im Landschulheim, die besonderen Herausforderungen des Alltags und die Auswirkungen des Fachkräftemangels auf die Einrichtung.
Darüber hinaus gibt Lehrerin Ruth Maier Einblicke in die heilpädagogische Erziehung und erklärt, welche zentrale Rolle sie für die Entwicklung, Förderung und Stabilisierung der Kinder und Jugendlichen spielt.
Außerdem besucht Pauline Erdmann eine stationäre Wohngruppe und spricht dort mit Anna Falkner, die aktuell ihre Ausbildung zur Erzieherin absolviert. Sie berichtet vom Alltag in der Wohngruppe, den vielseitigen Aufgaben pädagogischer Fachkräfte sowie von den Herausforderungen, aber auch den besonderen Momenten, die die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen prägen. -
Wenn es draußen richtig heiß ist, liegen die Nerven oft blank. Aber was passiert da eigentlich mit uns – körperlich und vor allem seelisch? Das erklärt in dieser Folge Anke Finauer-Heublein. Sie ist Psychologin und Leiterin der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle der Erzdiözese München und Freising in Erding und hat eine eigene Praxis in Anzing. Sie sagt, Hitze ist ein Stressfaktor und es ist wichtig, dem ganz gezielt etwas entgegenzusetzen, wenn wir merken, wir leiden unter der Hitze. Warum Hitze unsere Stimmung kippen lässt, wie sie Ängste oder Depressionen verstärken kann – und was wirklich hilft, um mental stabil zu bleiben – das ist Thema in dieser Folge von Total Sozial mit dem Titel „Hitzkopf – Was extreme Temperaturen mit unserer Psyche machen“.
(Erstausstrahlung: Juli 2025) -
Wie funktioniert ein Fahrdienst für Menschen mit Behinderung und Mobilitätseinschränkungen im Alltag? Wir haben den Malteser-Fahrdienst im Bezirk München bei einer Morgentour ins Monsignore-Bleyer-Haus begleitet und sprechen mit Mitarbeitenden des Fahrdienstes in Gräfelfing über Organisation, persönliche Betreuung, Qualitätsmanagement und die wachsende Bedeutung barrierefreier Mobilität.
Außerdem kommen die Mitfahrenden sowie deren Eltern zu Wort, für die der Fahrdienst eine große Entlastung bedeutet. Eine Reportage über Verantwortung, Vertrauen und gelebte Menschlichkeit. -
In dieser Folge von „Total Sozial“ geht es um parasoziale Beziehungen – also emotionale Bindungen zu Influencern, PodcasterInnen, Medienfiguren oder sogar zu Künstlicher Intelligenz. Gemeinsam mit der Psychologin Anke Heublein von der Erdinger Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle der Erzdiözese München und Freising sprechen wir darüber, warum sich solche Beziehungen oft so echt anfühlen und welche psychologischen Bedürfnisse dahinterstehen.
Wie verändern Social Media und KI unser Verständnis von Nähe, Beziehung und Resonanz? Welche Chancen bieten digitale Kontakte – etwa bei Einsamkeit oder in Krisensituationen? Und wo liegen Risiken, wenn Chatbots oder Influencer reale Beziehungen zunehmend ersetzen?
Außerdem geht es um die Frage, warum echte Begegnungen trotz aller digitalen Möglichkeiten unverzichtbar bleiben – und was Eltern, Jugendliche und ältere Menschen im Umgang mit sozialen Medien und KI beachten sollten. Eine Folge über Sehnsucht nach Verbindung, digitale Nähe und die Bedeutung echter menschlicher Begegnung. -
Die Ton im Land wird immer rauher. Institutionen, die mit Menschen am Rande der Gesellschaft arbeiten, bemerken das immer deutlicher. Auch Migrant:innen sind immer häufiger Diskriminierung ausgesetzt. Der Verband IN VIA wurde gegründet, um allein reisende junge Frauen zu schützen. Heute betreibt der Verband mehrere Mädchenwohnhäuser, hilft Migrantinnen bei vielen Anliegen und ist Träger der katholischen Bahnhofsmission. Da scheint es selbstverständlich, dass in den Einrichtungen ein wertschätzender Umgangston herrscht. Tut es auch. Damit das auch so bleibt und rechtes Gedankengut dort erst gar keinen Einzug hält, hat sich der Verband einen Verhaltenskodex auferlegt. Was es damit auf sich hat, berichten die Leiterin der katholischen Bahnhofsmission, Bettina Spahn und IN VIA-Vorständin Marie Gabel.
[Und hier geht´s zum Verhaltenskodex](https://www.invia-muenchen.de/fileadmin/user_upload/content/02_IN_VIA/Leitbild/Druckfreigabe_Verhaltenskodex.pdf) -
Wie fühlt es sich an, in Armut aufzuwachsen – mitten in München? Und wie schwer ist es, sich daraus zu befreien? In dieser Folge erzählen Aicha Agrien und Sozialpädagogin Dörthe Friess von einem Lebensweg, der im Hasenbergl beginnt und in die Finanzbranche führt. Aicha berichtet von ihrer Kindheit in einer Familie mit wenig Geld, von Scham, Unsicherheit und dem ständigen Versuch, dazuzugehören.
Im Lichtblick Hasenbergl, einer Einrichtung der Katholischen Jugendfürsorge, findet Aicha Unterstützung, Orientierung und Menschen, die an sie glauben. Die Folge zeigt, wie prägend Armut für Bildungswege und Selbstwert sein kann – und was es braucht, damit junge Menschen ihre Chancen trotzdem nutzen können. Eine persönliche Geschichte über Hürden, Unterstützung und die Kraft, den eigenen Weg zu gehen. -
Schon seit vielen tausenden Jahren ist der Hund der Freund des Menschen. Gerade bei Menschen mit Demenz können die Vierbeiner viel bewirken. Im Café Malta in Wolfratshausen gibt es regelmäßig tierischen Besuch: Helmut Janker ist von Zeit zu Zeit mit seinen Border Collies zu Gast. Das Mensch-Hunde-Team sorgt dann für viele strahlende Gesichter. Und bei Dietrich Dimpfel (Bild links), der regelmäßig als Gast das Café Malta besucht, weckt es Erinnerungen an seine eigene Vergangenheit mit Hunden.
In diesem Podcast berichten wir über einen außergewöhnlichen Nachmittag mit Hunden im Café Malta und stellen die wichtige Arbeit der (ehrenamtlichen) Demenzbegleiter vor Ort vor. -
Der Ruhestand – für die Einen ein lang ersehnter Traum, für Andere ein Schritt ins Ungewisse. Mehr Zeit, weniger Stress – und doch fällt vielen der Übergang schwer. Denn mit dem Ende des Berufslebens gehen oft auch Struktur, soziale Kontakte und ein Teil der eigenen Identität verloren.
In dieser Folge sprechen wir mit der Psychologin Angeli Goldrian von der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Erzbistum München und Freising darüber, warum der Ruhestand ein so prägender Einschnitt ist und welche inneren Prozesse dabei eine Rolle spielen. Es geht um Selbstwert, Sinnsuche und die Frage, wie wir mit Gefühlen von Leere oder Unsicherheit umgehen können.
Außerdem schauen wir darauf, wie eine gute Vorbereitung schon während der Erwerbstätigkeit gelingen kann, warum Struktur und Beziehungen im Ruhestand so wichtig sind – und welche Chancen in dieser neuen Lebensphase liegen.
Eine Folge über Abschied und Neuanfang – und darüber, wie es gelingen kann, den Ruhestand aktiv, erfüllt und mit neuer Lebensfreude zu gestalten. -
Was tun, wenn Kinder nicht gerne zur Schule gehen? In dieser Folge von Total Sozial sprechen die Familientherapeuten der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Taufkirchen, Stephanie Kimmel und Karl Brückner, über Schulunlust, Schulstress und emotionale Belastungen bei Kindern. Gemeinsam beleuchten sie, warum Schule für manche Kinder ein schwieriger Ort sein kann – von Überforderung, fehlenden Ressourcen und schwierigen Übergängen bis hin zu Konflikten, Leistungsdruck und Mobbing. Im Mittelpunkt stehen praktische Tipps für Eltern: Wie sie ihre Kinder stärken, Sicherheit geben, Selbstwirksamkeit fördern und mit Schulfrust, Leistungsängsten oder Verweigerung umgehen können. Außerdem geht es darum, Warnsignale früh zu erkennen und rechtzeitig Unterstützung anzunehmen. Eine Folge mit viel Fachwissen, alltagsnahen Impulsen und einer klaren Botschaft: Es geht immer um das Kind – nicht um Noten.
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Die Wendelstein-Werkstätten sind eine Einrichtung der Caritas und über 600 Menschen mit Beeinträchtigung finden hier einen Arbeitsplatz: Das reicht von Menschen mit psychischen Störungen bis zu schwerst mehrfach Behinderten. Die Palette der Arbeitsplätze reicht von der Herstellung von Kartonagen bis zur mittlerweile renommierten Designlinie „Side by side". Menschen mit Beeinträchtigung wird ein Platz geboten, an dem ihre Arbeit wertgeschätzt wird und sie ihre Fähigkeiten einsetzen können.
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Beim Deutschen Katholikentag in Würzburg Mitte Mai leisten die Malteser wichtige Unterstützung. Auch Helferinnen und Helfer aus Rosenheim und Traunstein werden mit dabei sein.
Im Podcast geben Thomas Geischeder, ehrenamtlicher Leiter Einsatzdienste der Malteser Traunstein, und Andreas Lukas, ehrenamtlicher Gruppenführer der Malteser SEG Transport Rosenheim, Einblicke in Verpflegung, Sanitätsdienst und Ausbildung der Einsatzkräfte für diese Dienste.
Sie erklären, wie ehrenamtliche Sanitäter Großevents absichern und wie die Einsatzplanung für eine Feldküche funktioniert, die pro Abendessen bis zu 250 warme Mahlzeiten kochen wird. -
Wie fühlt es sich an, in Armut aufzuwachsen – mitten in München? Und wie schwer ist es, sich daraus zu befreien? In dieser Folge erzählen Aicha Agrien und Sozialpädagogin Dörthe Friess von einem Lebensweg, der im Hasenbergl beginnt und in die Finanzbranche führt. Aicha berichtet von ihrer Kindheit in einer Familie mit wenig Geld, von Scham, Unsicherheit und dem ständigen Versuch, dazuzugehören.
Im Lichtblick Hasenbergl, einer Einrichtung der Katholischen Jugendfürsorge, findet Aicha Unterstützung, Orientierung und Menschen, die an sie glauben. Die Folge zeigt, wie prägend Armut für Bildungswege und Selbstwert sein kann – und was es braucht, damit junge Menschen ihre Chancen trotzdem nutzen können. Eine persönliche Geschichte über Hürden, Unterstützung und die Kraft, den eigenen Weg zu gehen. -
Bei dem Projekt der Malteser „Via. Trauer neu denken“ können Betroffene einfach eine Mail schreiben und erhalten dann Antwort von einem Trauerbegleiter oder einer Trauerbegleiterin.
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Rund 1.200 Ehrenamtliche engagieren sich in 17 Stellen in Bayern bei der Telefonseelsorge. Eine aktuelle Studie zeigt: Das Angebot ist wichtiger denn je – als niedrigschwellige Anlaufstelle für Menschen in Krisen und als Brücke zwischen Kirche und Gesellschaft.
Wir sprechen darüber, wie die Ausbildung zur Telefonseelsorgerin oder zum Telefonseelsorger abläuft und erfahren, welche Themen die Anrufenden beschäftigen und warum oft schon ein offenes Ohr helfen kann. Eine Ehrenamtliche berichtet von ihren Erfahrungen am Telefon, von herausfordernden Gesprächen, aber auch davon, wie sinnstiftend die Arbeit ist und wie stark der Zusammenhalt im Team. Gleichzeitig wird deutlich, vor welchen Herausforderungen die Telefonseelsorge künftig steht – von Finanzierung bis zur Weiterentwicklung digitaler Beratungsangebote. -
Spätestens seit dem mehrtägigen Stromausfall in Berlin im Januar 2026 fragen sich viele: Bin ich darauf vorbereitet, wenn es eine Zeit lang keinen Strom gibt, das Wasser nicht mehr aus dem Wasserhahn kommt und die Apotheke um die Ecke geschlossen hat?
Die Malteser haben für solche Fälle einen Resilienz-Kurs entwickelt, der jetzt in Traunstein gestartet ist. Dort kann man lernen, wie man alleine oder mit der Familie in Krisensituationen sicher und handlungsfähig bleibt. Andrea Hirth, Diözesanreferentin Katastrophenschutz, hat die Kursinhalte maßgeblich mitentwickelt und erklärt, welche Rolle die Malteser im Katastrophenschutz einnehmen und wie daraus die Idee für den Resilienz-Kurs entstanden ist.
Lisa Schmaus leitet die Resilienz-Kurse in Traunstein und gibt in diesem Podcast praktische Tipps, wie man vorsorgt für den Fall, dass der Strom ausfällt und kein Wasser mehr aus der Leitung kommt. Und weil ohne Strom in der Regel auch die Heizung nicht mehr funktioniert, erklärt Lisa Schmaus, wie man im Handumdrehen einen Teelichtofen baut.
Termine für die Resilienz-Kurse in Traunstein mit Kursanmeldung finden Sie hier. -
Rund 1.200 Ehrenamtliche engagieren sich in 17 Stellen in Bayern bei der Telefonseelsorge. Eine aktuelle Studie zeigt: Das Angebot ist wichtiger denn je – als niedrigschwellige Anlaufstelle für Menschen in Krisen und als Brücke zwischen Kirche und Gesellschaft.
Wir sprechen darüber, wie die Ausbildung zur Telefonseelsorgerin oder zum Telefonseelsorger abläuft und erfahren, welche Themen die Anrufenden beschäftigen und warum oft schon ein offenes Ohr helfen kann. Eine Ehrenamtliche berichtet von ihren Erfahrungen am Telefon, von herausfordernden Gesprächen, aber auch davon, wie sinnstiftend die Arbeit ist und wie stark der Zusammenhalt im Team. Gleichzeitig wird deutlich, vor welchen Herausforderungen die Telefonseelsorge künftig steht – von Finanzierung bis zur Weiterentwicklung digitaler Beratungsangebote. -
Wie lebt es sich hinter Gittern – und was hilft Menschen, dort nicht den Halt zu verlieren? In dieser Folge sprechen wir über den Alltag im Gefängnis, über Isolation, Schuld und die Realität von Freiheitsentzug. Im Mittelpunkt steht die Gefängnisseelsorge und welche Bedeutung sie für die Menschen im Gefängnis hat.
Zu Gast sind Dr. Emily Trombik – sie arbeitet in der Zentralverwaltung des Katholischen Männerfürsorgevereins und hat zuvor die Münchner Zentralstelle für Straffälligenhilfe geleitet und im Übergangsmanagement in der JVA gearbeitet – und Diakon Oskar Ehehalt, Leiter der katholischen Gefängnisseelsorge im Erzbistum München und Freising.
Sie geben Einblick, warum es sich lohnt, Gefangene nicht nur auf ihre Tat zu reduzieren, welche Sorgen Inhaftierte täglich begleiten und warum Seelsorge für viele zu einem wichtigen Anker wird. Außerdem geht es um die Zeit nach der Haft – und darum, welche Unterstützung Menschen brauchen, um einen neuen Anfang zu schaffen. - Show more