Episodes
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Zum ersten Geburtstag von viroLOGISCH gibt es eine besondere Folge: Erstmals sitzen Florian Krammer und Producer Lukas Rabensteiner gemeinsam im Studio für die zweite Q&A-Runde. Die Fragen reichen von charmant-einfach bis hochspezialisiert: Haben Viren eigentlich Farben? Was ist das größte und längste Virus? Welche Viren können Katzen bekommen?
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Diesmal geht es ausnahmsweise nicht um ein Virus, sondern um eine der spannendsten Entwicklungen der modernen Medizin: therapeutische Krebsimpfstoffe auf mRNA-Basis. Florian Krammer erklärt das Grundprinzip – wie der Tumor eines Patienten sequenziert wird, wie aus den mutierten Genen ein individueller Impfstoff entsteht und wie dieser das Immunsystem trainiert, Krebszellen zu erkennen und zu zerstören.
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Missing episodes?
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Ein neues Zeckenvirus sorgt in Österreich für Schlagzeilen: Das Alongshan-Virus wurde erstmals in heimischen Zecken nachgewiesen und bei zwei Personen fanden sich Antikörper, ein Hinweis auf durchgemachte Infektionen. Florian Krammer erklärt, was dieses Virus so ungewöhnlich macht: Es gehört zu den Jingmen-Viren, einer Gruppe segmentierter Flaviviren, die wie ein Hybrid aus Flavi- und Influenzaviren aufgebaut sind.
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Im zweiten Teil der HIV-Folge geht es um alles, was nach der Entdeckung des Virus geschah: das massive Stigma der frühen Jahre, das jahrelange Wegsehen der US-Regierung unter Reagan und den Aktivismus, der die Entwicklung von Therapien und Aufklärung entscheidend vorantrieb. Florian Krammer erklärt, wie aus einem sicheren Todesurteil eine behandelbare chronische Erkrankung wurde, was es mit PrEP auf sich hat und wie einige wenige Menschen (die „Berlin-Patienten") tatsächlich von HIV geheilt wurden. Zum Schluss ein Blick auf die aktuelle Lage: Warum die Streichung der US-Hilfsgelder laut UNAIDS Millionen zusätzliche Infektionen und Todesfälle nach sich ziehen könnte.
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Den Auftakt zu einer zweiteiligen Folge über HIV macht das Virus selbst und seine Geschichte. Florian Krammer erklärt, warum HIV zu den raffiniertesten Viren überhaupt zählt: Es infiziert ausgerechnet die Zellen des Immunsystems, schreibt sich dauerhaft in unser Erbgut ein und versteckt sich vor der Immunabwehr.
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Zum Abschluss der Hepatitis-Reihe geht es um den letzten Buchstaben: Hepatitis E. Ein Virus, das für die meisten harmlos verläuft, oft sogar unbemerkt, aber für Schwangere und Menschen mit geschwächtem Immunsystem lebensgefährlich werden kann.
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Im Kongo wütet gerade ein Ebola-Ausbruch ausgelöst nicht durch das bekannte Ebola-Zaire, sondern durch das Bundibugyo-Ebolavirus, gegen das es weder zugelassene Impfstoffe noch erprobte Therapien gibt. Die Episode gibt zunächst einen Überblick über Ebola-Viren, ihre verschiedenen Spezies und den Krankheitsverlauf.
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Schimmelpilze atmen wir alle täglich ein und das ist für die meisten kein Problem. Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder Lungenvorerkrankungen kann das jedoch lebensbedrohlich werden. In dieser Episode spricht Florian Krammer mit Prof. Helmut Salzer, Leiter der Abteilung für Infektiologie und Tropenmedizin am Kepler Universitätsklinikum Linz, über Aspergillus und die drei Formen der Aspergillose: invasiv, chronisch und allergisch. Weltweit sind jährlich rund vier Millionen Menschen betroffen - mehr Todesfälle als durch Influenza. Trotzdem bleibt die Erkrankung weitgehend unter dem Radar.
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Das Andes-Virus ist das einzige Hantavirus, das sich von Mensch zu Mensch übertragen kann und genau das macht den aktuellen Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius so bemerkenswert. Diese Episode erklärt, was Hantaviren sind, wie das Andes-Virus funktioniert, wie es 1995 entdeckt wurde und warum es bereits frühere Ausbrüche mit Mensch-zu-Mensch-Übertragung gab.
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Bevor SARS-CoV-2 die Welt veränderte, gab es bereits ein erstes SARS-Coronavirus – und den Ausbruch 2002/2003, der knapp zur Pandemie wurde. Mit einer Sterblichkeitsrate von rund 10 % war SARS-CoV-1 deutlich tödlicher als sein Nachfolger, ließ sich aber stoppen – vor allem, weil Ansteckung erst nach dem Auftreten von Symptomen stattfand.
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Ein Virus, das bisher nur Garnelen und Fische krank gemacht hat, kann offenbar auch Menschen infizieren und das mit ernsthaften Folgen. Das Covert Mortality Nodavirus (CMNV) wurde ursprünglich 2014 in chinesischen Shrimp-Farmen entdeckt und ist in Meeresfrüchten weltweit verbreitet.
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Das Hepatitis-C-Virus ist ein weit verbreitetes RNA-Virus, das vor allem die Leber infiziert und häufig chronische Infektionen verursacht, die über Jahrzehnte unbemerkt bleiben können. In dieser Folge erklärt Florian Krammer die besondere Biologie des Virus, seine hohe genetische Variabilität und Mechanismen, mit denen es dem Immunsystem entkommt.
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Pocken zählen zu den verheerendsten Infektionskrankheiten der Menschheitsgeschichte – mit hohen Sterblichkeitsraten, schweren Verläufen und lebenslangen Folgen für Überlebende. In dieser Folge erklärt Florian Krammer die Biologie des Variola-Virus, seine Übertragung über Tröpfchen und Kontakt sowie den typischen Krankheitsverlauf mit Fieber und den charakteristischen Pockenläsionen, die oft zu dauerhaften Narben führen.
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Das Myxomavirus ist ein Pockenvirus, das bei europäischen Kaninchen eine oft tödlich verlaufende Erkrankung auslöst, die sogenannte Kaninchenpest. In dieser Folge erklärt Florian Krammer die Biologie und den ungewöhnlich komplexen Aufbau dieses DNA-Virus, seine Übertragung über Stechmücken, Flöhe oder direkten Kontakt sowie die typischen Krankheitsverläufe mit starken Schwellungen und tumorartigen Hautveränderungen.
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Ein aktueller Fall von H9N2-Vogelgrippe bei einem Menschen in Europa sorgt für Aufmerksamkeit – doch wie groß ist die tatsächliche Gefahr? In dieser Folge erklärt Florian Krammer, was hinter diesem Influenza-A-Subtyp steckt, wie sich H9N2 weltweit in Geflügel verbreitet und warum es immer wieder zu zoonotischen Infektionen beim Menschen kommt.
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Dengue gehört zu den weltweit wichtigsten viralen Infektionskrankheiten und wird durch Mücken übertragen, die sich zunehmend auch in Europa ausbreiten. Florian Krammer erklärt die Biologie des Dengue-Virus, die vier verschiedenen Serotypen und warum Infektionen oft mild oder sogar unbemerkt verlaufen, in manchen Fällen aber zu schweren Verläufen mit Blutungen, Schock und Organversagen führen können.
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Bornaviren sind negativsträngige RNA-Viren, die sich ungewöhnlicherweise im Zellkern vermehren und vor allem bei Fehlwirten wie Pferden, Schafen oder auch Menschen schwere Enzephalitiden auslösen können. Als natürliches Reservoir gelten Feldspitzmäuse, die das Virus ohne Symptome tragen und über Körperflüssigkeiten verbreiten, während Infektionen bei anderen Tieren häufig tödlich verlaufen.
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Mpox, früher als Affenpocken bekannt, wird durch ein Orthopoxvirus verursacht, das eng mit dem Variola-Virus der echten Pocken verwandt ist. In dieser Folge erklärt Florian Krammer die Biologie des Virus, seinen komplexen Aufbau und die ungewöhnliche Replikation im Zytoplasma der Zelle. Außerdem geht es um die Geschichte der Entdeckung, die zoonotische Übertragung aus tierischen Reservoiren (vermutlich Nagetieren) sowie die typischen Symptome wie Fieber und den charakteristischen Hautausschlag.
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Das Lassa-Virus gehört zur Familie der Arenaviren und verursacht das Lassa-hämorrhagische Fieber, eine schwere Erkrankung, die vor allem in Westafrika verbreitet ist. Das Virus wird hauptsächlich über Exkremente infizierter Vielzitzenmäuse übertragen, kann aber auch durch engen Kontakt von Mensch zu Mensch weitergegeben werden. Nach einer Inkubationszeit von etwa ein bis drei Wochen beginnt die Infektion oft mit grippeähnlichen Symptomen, kann jedoch zu Blutungen, Multiorganversagen und neurologischen Komplikationen führen; besonders gefährdet sind Schwangere und Neugeborene, bei denen die Sterblichkeit extrem hoch ist.
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2021 sorgten Berichte über seltene, aber schwere Thrombosen nach der COVID-19-Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff für große Verunsicherung. Die Fälle waren extrem selten, verliefen jedoch teilweise tödlich und führten europaweit zu intensiven Untersuchungen.
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