Episoder

  • Kaum eine Nation wird weltweit so gefeiert wie die Schotten. Ob bei der Fußball EM, der WM oder auf den Fairways der Scottish Open. Mit ihrer Gastfreundschaft, ihrem Humor und ihrer einzigartigen Mentalität erobern sie überall die Herzen der Menschen. Doch was macht Schottland eigentlich so besonders?

    In dieser Folge nehme ich euch mit auf eine kleine Reise durch die faszinierende Geschichte und Kultur Schottlands und teile meine ganz persönlichen Eindrücke aus mehr als 20 Jahren Reisen in dieses außergewöhnliche Land. Es geht um die legendäre Rivalität mit England, die enge Verbindung zu Irland und die spannende Frage, warum es auf der ganzen Welt Irish Pubs gibt, aber kaum Scottish Pubs. Außerdem spreche ich über Whisky und Golf, berühmte schottische Erfindungen, Robert Burns, die moderne Wirtschaft und räume mit einigen Klischees rund um die Schotten und ihren Alkoholkonsum auf.

    Freut euch auf eine unterhaltsame Mischung aus Geschichte, persönlichen Erlebnissen, spannenden Hintergründen, überraschenden Fakten und jeder Menge schottischem Charme. Eine Hommage an ein kleines Land, das die Welt mit seiner Kultur, seinen Menschen und seinem Erfindergeist nachhaltig geprägt hat und bis heute begeistert.

    Slàinte!

  • Die Fußball WM 2026 liefert weiter unglaubliche Geschichten! Direkt nach dem dramatischen Achtelfinale zwischen Argentinien und Ägypten spreche ich über genau das, was dieses Turnier so faszinierend macht. Warum begeistern uns gerade die Außenseiter? Weshalb schreiben Mannschaften wie Ägypten oder Kap Verde die emotionalsten Geschichten? Und warum trüben Korruption, Machtspiele und wirtschaftliche Interessen für viele Fans immer wieder die Freude am Fußball?

    Anschließend geht es zur BMW International Open 2026 nach München. Trotz eines der stärksten Teilnehmerfelder der vergangenen Jahre mit LIV Golf Stars wie Patrick Reed, Joaquín Niemann und Sergio García standen am Ende ganz andere Geschichten im Mittelpunkt. Wir sprechen über den überraschenden Sieger Michael Hollick, den Underdog schlechthin in seiner Rookie Saison auf der DP World Tour, den beeindruckenden Auftritt von Amateur Finn Kölle, die deutschen Publikumslieblinge Matti Schmid, Freddy Schott und Thomas Rosenmüller sowie prominente Namen, die überraschend den Cut verpassten.

    Außerdem stelle ich die Frage: Wann können die deutschen Herren endlich wieder an die internationalen Erfolge der deutschen Golferinnen anknüpfen?

    Es war unglaublich spannend, Superstars wie Joaquín Niemann zu erleben, der bereits rund 99 Millionen US Dollar an Karrierepreisgeldern eingespielt hat. Gleichzeitig zeigte die BMW International Open einmal mehr, dass bereits verdiente Preisgelder kein Garant für einen Turniersieg sind. Niemann schaffte zwar den Cut, spielte am Ende aber keine Rolle im Kampf um den Titel. Patrick Reed verpasste den Cut sogar komplett. Oft sind es die weniger bekannten Spieler, die ohne großen Druck und mit der Mentalität eines Underdogs über sich hinauswachsen. Genau wie Michael Hollick.

    Eine Folge über große Emotionen, überraschende Helden, beeindruckende Außenseiter und die Erkenntnis, dass im Sport am Ende nicht immer die größten Namen gewinnen. Und ich versuche, euch das alles trotz meines Gedankenchaos halbwegs ordentlich zu servieren …

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  • In dieser Folge wird's digital, unterhaltsam und überraschend persönlich. Zu Gast ist Christian "Chris" Stachelhaus, vielen besser bekannt als HusarenChris und als Teil von PietSmiet, einer der erfolgreichsten Gaming-Streamer Deutschlands.

    Wir sprechen über seinen Weg vom leidenschaftlichen Gamer zum Content Creator, darüber, wie sich YouTube und die Gaming-Welt in den vergangenen 15 Jahren verändert haben und warum Freundschaft manchmal die wichtigste Grundlage für langfristigen Erfolg ist.

    Natürlich geht es auch um die weniger offensichtlichen Gemeinsamkeiten von Gaming und Golf. Warum treiben uns beide Hobbys regelmäßig an den Rand des Wahnsinns? Weshalb kommen wir trotzdem immer wieder zurück? Und was haben ein schwieriger Golfplatz und ein kniffliges Videospiel eigentlich gemeinsam?

    Freut euch auf ein entspanntes Gespräch über Lieblingsspiele, unvergessliche Momente, das Leben in der Öffentlichkeit, einen kleinen Blick hinter die Kulissen und vor allem auf die Geschichte, wie PietSmiet entstanden ist. Dazu gibt es jede Menge Anekdoten und Geschichten, die man so vielleicht noch nie gehört hat.

    Kennengelernt haben Chris und ich uns tatsächlich über den Golfsport. Ehrlich gesagt kannte ich vorher weder ihn noch PietSmiet. Das hat sich über die Jahre grundlegend geändert. Heute beeindruckt mich nicht nur die Erfolgsgeschichte von PietSmiet, sondern vor allem der Mensch hinter HusarenChris. Genau deshalb freue ich mich besonders, dass Chris in dieser Folge zu Gast ist.

  • Europa schwitzt unter der ersten großen Hitzewelle des Jahres. Wir sprechen darüber, was extreme Temperaturen für Golfer, Golfplätze und die Zukunft des Sports bedeuten. Wie verändert die Hitze unser Spiel? Welche Herausforderungen kommen auf Clubs, Greenkeeper und Spieler zu? Und wird Golf langfristig zum Sport der frühen Morgenstunden?

    Außerdem werfen wir einen Blick auf die FIFA WM 2026. Wie wird das Turnier aktuell wahrgenommen? Wie entwickeln sich die Einschaltquoten in Deutschland? Und warum scheint die große Public-Viewing-Euphorie bislang auszubleiben? Liegt es an den Anstoßzeiten, der Zeitverschiebung – oder hat sich unser Verhältnis zur Fußball-WM verändert?

    Und dann geht es nach New York zu einem der größten Golfereignisse des Jahres: den US Open. Im Mittelpunkt steht Wyndham Clark. Trotz seines sportlichen Erfolgs sieht sich der US-Open-Sieger weiterhin mit Anfeindungen von Fans konfrontiert. Was ist passiert, dass ein Spieler selbst nach einem Major-Sieg derart polarisiert? Und warum erinnert die Stimmung teilweise an die unschönen Szenen des Ryder Cups in New York?

    Von dort aus schlagen wir den Bogen zu einigen der berühmtesten Fehler der Sportgeschichte und stellen eine spannende Frage: Warum erinnern wir uns oft stärker an die größten Fehler eines Sportlers als an seine größten Erfolge?

    Eine Folge über Hitze, Fußball, Golf, zweite Chancen und die Frage, wie lange Menschen für einen Fehler bestraft werden sollten.

  • Whisky, Rum und Cocktails stehen oft im Mittelpunkt. Doch viel zu selten sprechen wir über die Menschen und Orte, die unsere Genusskultur prägen: den Fachhandel und die Barszene.

    In dieser Folge sprechen wir über die Herausforderungen, vor denen beide stehen. Online-Preisschlachten, Grauimporte, Garagenhändler und steigender Margendruck setzen traditionsreiche Fachgeschäfte unter Druck. Gleichzeitig kämpfen Bars mit höheren Kosten, Bürokratie, Personalmangel und einem veränderten Ausgehverhalten.

    Was macht Fachhandel und hochwertige Bars so besonders? Es sind Orte der Begegnung. Sie bieten Beratung, Fachwissen, Tastings, Geschichten und persönliche Erlebnisse – all das, was kein Algorithmus ersetzen kann.

    Außerdem werfen wir einen Blick auf die aktuelle Diskussion um mögliche Steuererhöhungen auf Alkohol. Welche Steuern gibt es heute bereits? Warum bleibt Wein steuerfrei, während Spirituosen, Bier und Schaumwein besteuert werden? Und wer würde eine weitere Steuererhöhung am Ende tatsächlich bezahlen?

    Eine Folge über Genusskultur, Tradition, Wertschätzung und die Frage, was verloren geht, wenn Fachhandel und Bars ihre Türen schließen müssen. Eventuell ein wenig provokant, aber das schadet an sich ja auch mal nicht…..

  • In den vergangenen Wochen haben mich zahlreiche Nachrichten, E-Mails und Kommentare erreicht. Und ganz ehrlich: Ich liebe euer Feedback. Eure Geschichten. Eure Leidenschaft. Eure Emotionen.

    Mal spreche ich euch mit einer Folge aus der Seele, mal sorge ich für Zustimmung, Diskussionen oder sogar ein wenig Kopfschütteln, wenn ich das eine oder andere Klischee rund um Whisky oder Golf etwas salopp auseinandernehme. Genau dieser Austausch macht diesen Podcast für mich so besonders.

    In dieser Folge möchte ich deshalb einfach einmal Danke sagen. Danke für eure Zeit, eure Offenheit und eure Begeisterung. Ich lasse meine Gedanken zu einigen eurer Nachrichten schweifen und gehe dabei auch auf zwei kürzlich eingegangene E-Mails etwas ausführlicher ein.

    Egal ob Whisky-Nerd oder Golf-Enthusiast, Anfänger oder Experte, neugierig, wissensdurstig oder einfach nur auf der Suche nach guter Unterhaltung: Ich freue mich, dass ihr dabei seid und hoffe, dass ihr hier genauso viel Spaß habt wie ich.

    Vielen Dank für eure Unterstützung!

  • Immer wieder werde ich mit einer Aussage konfrontiert, die mich inzwischen wirklich beschäftigt:

    „Das würde ich gerne probieren, aber ich bin kein Experte.“

    Aber warum eigentlich?

    Muss man Experte sein, um Whisky, Wein, Rum oder andere Genussmittel wirklich genießen zu können? Und weshalb haben wir das Gefühl, uns rechtfertigen zu müssen, wenn wir etwas trinken, von dem wir nicht jede Rebsorte, jede Destillerie oder jeden Herstellungsschritt auswendig kennen? Was soll das eigentlich?

    In wenigen Tagen ist bei der Fußball-WM wieder gefühlt jeder Bundestrainer, ohne jemals selbst an der Seitenlinie gestanden zu haben. Dort wird diskutiert, analysiert und bewertet, oft mit großer Leidenschaft und wenig Fachwissen. Gleichzeitig werden Tasting Line-ups, die von Menschen zusammengestellt wurden, die das beruflich machen oder sogar Master Distiller einer Brennerei sind, von selbsternannten Liebhabern kritisiert und anschließend gefeiert. Wie passt das zusammen?

    In dieser Folge spreche ich über die Rolle von Fachwissen beim Genuss, über Vorurteile gegenüber Experten und Nicht-Experten und über die vielen großartigen Momente, die ich mit Freunden, Familie und einem guten Tropfen erleben durfte. Momente, in denen Gemeinschaft, Gespräche und Atmosphäre oft wichtiger waren als jede Tasting Note.

    Und damit komme ich immer wieder zu derselben Frage: Hat Wissen Einfluss auf unseren Geschmack?

    Ja, vermutlich. Vielleicht verstehe ich einen Geschmack besser, erkenne Zusammenhänge oder nehme mehr Nuancen wahr. Aber macht das ein Getränk automatisch besser? Ich bezweifle es.

    Eine persönliche Folge über Genuss, Leidenschaft, Fachwissen und die Frage, warum wir manchmal vergessen, worum es eigentlich geht: gemeinsam Zeit zu verbringen, etwas Neues zu entdecken und einfach eine gute Zeit zu haben.

  • Leonie Harm gewinnt die Amundi German Masters 2026 nach einem absolut dramatischen Finaltag auf dem Nord Course der Green Eagle Golf Courses. Platzrekorde, Hole in Ones, große Comebacks und ein bärenstarkes deutsches LET Feld rund um Esther Henseleit, Alexandra Försterling und Chiara Noja lieferten Golf auf absolutem Weltklasse Niveau.

    Aber die große Frage bleibt: Hat das überhaupt jemanden interessiert?

    Genau darüber möchte ich in dieser Folge sprechen. Warum bekommt Damengolf trotz spektakulärer Leistungen, emotionaler Geschichten und unglaublicher Nähe zu den Fans noch immer nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient? Diese Diskrepanz erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Und vom Finanziellen wollen wir mal noch gar nciht sprechen. Naja, vielleicht doch ein wenig.

    Dazu gibt es Behind the Scenes Stories direkt vom einzigen Ladies European Tour Event in Deutschland, Eindrücke von vor Ort, Geschichten aus der Hospitality und natürlich auch ein bisschen Granteln. Das darf schließlich nicht fehlen.

  • Was für zwei wilde Wochen! Zwischen Aufbau Chaos mit gleich zwei nicht gelieferten Bars, einem kaum zu glaubenden ProAm Sieg und absolutem Weltklasse Damengolf beim Amundi German Masters war wirklich alles dabei. Und das ist nur ein Teil dieser Reise…

    Ich spreche über unseren ProAm Sieg mit den wundervollen LET Pros Amelia Garvey und Avani Prashanth, unglaubliche 300 Meter Drives und den emotionalen ersten LET Sieg von Leonie Harm, bei der es immer noch fast ein Wunder ist, dass sie überhaupt Golfprofi werden konnte.

    Dazu nehme ich euch mit nach Berlin zum Charity Turnier von Rebecca Kunikowski, nach Köln zum Bar Symposium und nach dem Amundi German Masters erneut nach Köln zur Remy Martin BTA Competition, wo die Barszene wieder einmal gezeigt hat, was möglich ist: Wahnsinns Drinks, unglaubliches Niveau und ein völlig unerwarteter Ausgang.

    Golf, Whisky, Barszene, Chaos und unvergessliche Momente. Eine absolute Whisky & Golf Folge.

  • Sommer, Sonne, Terrasse – und überall steht ein Aperol Spritz

    Aber mal ehrlich: Warum trinken plötzlich alle das Gleiche? Und vor allem immer noch das Aperölchen?

    In dieser Folge schauen wir hinter den Hype und befassen uns ein wenig mit Alternativen. Der Sommer ist da, die Sonne scheint und somit schadet ein erfrischendes Kaltgetränk sicherlich nicht.

    Aber woher kommt der Spritz eigentlich wirklich? Warum wurde ausgerechnet Aperol zum Sommerstandard? Und wie hat es dieser Drink geschafft, ganz Europa und vor allem Deutschland zu erobern?

    Wir gehen zurück nach Venetien und klären, warum der ursprüngliche Spritz mit Aperol erstmal gar nichts zu tun hatte.

    Außerdem sprechen wir über das Thema Drink-Deko. Und was sind eigentlich bessere Sommerdrinks und Alternativen?

    Da gibt es mehr, als man denkt. Und manchmal ist es einfach direkt vor der Nase – und ganz sicher nicht das Mitbringsel aus dem Urlaub.

    Eine Folge passend zu den ersten sommerlichen Temperaturen da draußen, geprägt von einem Drink, der so gar nicht meins ist. Aber zum Glück darf man über Geschmack nicht streiten.

  • Der Mai hat es in sich und ehrlich gesagt hoffe ich, nicht ein bisschen zu sehr.

    Zwischen einem Charity Pro Am Golfturnier im Golfclub Motzener See mit Rebecca Kunikowski, dem wichtigen Branchentreff der Barszene in Köln beim Bar Symposium und einem der größten Golf Events des Jahres versuche ich, den Überblick zu behalten und alles innerhalb von drei Wochen unter einen Hut zu bekommen.

    Bei den Amundi German Masters auf Green Eagle Golf Courses zeigt sich, wie stark der Frauen Golfsport aktuell ist, sportlich wie aber mittlerweile auch atmosphärisch. Ich bin beruflich mit zwei Bars vertreten und hab aktuell noch alle Hände voll zu tun, dass dies rechtzeitig organisiert wird….

    Dazu kommt die Rémy Martin Bartender Talent Academy, diesmal für mich als Host, mit Blick auf Competition, Handwerk und Persönlichkeit, vor allem aber auf Kreativität mit dem königlichen Getränk Cognac.

    Und zum Abschluss geht es nach Islay zum Feis Ile, wo Bruichladdich 25 Jahre feiert und ich viele Whisky Liebhaber treffen werde, Zeit in der Destillerie verbringe und hoffentlich auch eine Runde auf Machrie Links spielen kann.

    Ein Monat zwischen Golfplatz, Bar und Destillerie und die Frage, wie viel eigentlich geht.
    Aber eines ist sicher, genug Input für neue Folgen werde ich gewiss sammeln.

  • Zwei Tage lang wirkt alles leicht, kontrolliert, fast schon unvermeidlich. Und dann kippt es....
    So geschehen bei Rory McIlroy beim Masters Tournament. Plötzlich wird aus Dominanz Unsicherheit. Aus Flow wird Kontrolle. Und genau da beginnt das Problem.

    In dieser Folge geht es um den vielleicht entscheidendsten Faktor im Golf: den Kopf.

    Warum sabotieren wir uns selbst?
    Warum fühlt sich ein Schwung perfekt an – bis wir anfangen, darüber nachzudenken?
    Und warum verlieren selbst die Besten der Welt genau dann die Leichtigkeit, wenn es darauf ankommt?

    Ich nehme euch mit in meine eigene Runde, die komplett aus dem Ruder gelaufen ist. Nicht wegen Technik. Sondern wegen Gedanken, Ärger und genau diesem einen Moment, in dem der Kopf lauter wird als das Gefühl.

    Ich spreche über:

    mentale Stolperfallen auf dem Platz

    warum Kontrolle im Golf oft das Gegenteil von Kontrolle ist

    und weshalb selbst Top-Spieler mit Mental Coaches arbeiten

    Eine Folge über Fokus, Frust und die Kunst, einfach spielen zu lassen.

    Außerdem widme ich in dieser Folge einen Moment einem sehr geschätzten Kollegen und Freund: Eyck Thormann. Ein persönlicher Nachruf auf einen Menschen, der Spuren hinterlassen hat.

  • Vom PGA-Pro zum Schöpfer des „Green Monster“: Ich spreche mit dem Gründer der Green Eagle Golf Courses Michael Blesch über Vision, Widerstände und den kompromisslosen Weg zu einem der härtesten Plätze der DP World Tour.

    Spannende als auch lustige Stories und Eindrücke von Freddy Schott, Marcel Siem und sogar Alice Cooper, der die Entstehung des Namens „Green Monster“ tatsächlich zu verantworten hat.

    Wie kommt man zu Turnieren wie den Porsche European Open oder dem Amundi German Masters?
    Was treibt jemanden an, ein Projekt wie den neuen West Course gegen alle Widerstände durchzuziehen? Was wird Alice wohl dazu sagen?

    Und dann die vielleicht unbequemste Frage:
    Kann ein Championship Course wirklich nachhaltig sein? Oder ist das am Ende ein Widerspruch?

    Ein inspirierendes Gespräch mit einem Visionär, der mit Green Eagle Golf Courses dem Profigolf in Deutschland eine große Bühne bietet und damit weit über die Landesgrenzen hinaus Wirkung zeigt. Und das tatsächlich stets im Einklang mit dem Naturschutz.

  • Ein spannendes Gespräch mit einem spannenden Menschen!

    Mit Michael, dem Vice President Golf bei ECCO, verbinde ich tatsächlich auch einen ganz besonderen Moment: mein erstes Birdie habe ich mit ihm zusammen gespielt. Aber, darum geht es hier nicht….

    Michael Waack ist an sich klassisch gestartet: kaufmännische Ausbildung, VWL Studium und danach viele Jahre selbstständig das elterliche Autohaus übernommen.

    Und dann kam alles ein bisschen anders…. Mit Golf spielen begonnen und durch Zufall die richtigen Menschen im richtigen Moment kennengelernt. Über den Kofferraum Verkauf von Golfkleidung in die Golfbranche reingerutscht und diese schließlich in Augusta einfach mal auf den Kopf gestellt.

    Wir sprechen darüber, wie sich sein Weg entwickelt hat, wie wichtig Begegnungen und Timing sind und wie daraus am Ende etwas entstehen kann, das den Golfsport schlicht revolutioniert hat.

    Was ihn besonders macht? Viel Mut, viel Kreativität und ein starkes Gespür für Menschen. Und er ist einfach ein unendlich sympathisch Mensch!

  • Es ist viel passiert in den letzten Wochen. Spannendes, Beunruhigendes und auch eine gute Portion Absurdität. Dabei ist mir aufgefallen, dass wir vieles viel zu sehr romantisieren und uns mit Dingen beschäftigen, die eigentlich völlig uninteressant sind, ohne sie wirklich zu hinterfragen.

    Im Golf zeigt sich das wunderbar. Bei Matti Schmid wurde beim The Players Championship darüber diskutiert, dass sein Hemd aus der Hose rutscht. Etikette, Stil, Auftreten. Aber warum ist das überhaupt ein Thema?

    Ähnlich beim Hype um Rory McIlroy und sein Menü beim Masters Tournament Champions Dinner. Nett zu wissen, aber warum bekommt das so viel Aufmerksamkeit und sorgt sogar für Diskussionen?

    Gleichzeitig bewegen wir uns im Sport bei Geldsummen längst in Dimensionen, die völlig unreal sind. Zahlen, die niemand greifen kann und über die trotzdem gesprochen wird, als wäre das alles selbstverständlich.

    Und auch in der Whisky-Welt kennen wir dieses Spiel. Kilts, Haggis, Burns Night. Dinge, die dazugehören sollen, ohne dass sie wirklich hinterfragt werden oder eine echte Verbindung dazu besteht.

    Es geht um Idole, um Bilder, die wir erschaffen, und um dieses unreflektierte „So macht man das“.

    Vielleicht täte uns allen ein bisschen weniger Romantisierung gut. Und ein bisschen mehr Lockerheit.

  • Ich habe die große Freude, bei einem der führenden Rum-Experten Deutschlands und weit darüber hinaus zu Gast zu sein: Dirk Becker, besser bekannt als der „Rumperator“. 🤩😊

    Wir sprechen über seinen außergewöhnlichen Weg vom Koch über den Barkeeper bis hin zu einem der prägenden Rum-Experten und Händler Europas. 💪

    Dabei geht es unter anderem um
    den Moment, in dem seine Faszination für Rum entfacht wurde
    was Rum für ihn persönlich bedeutet
    die spannendsten Stationen und Erlebnisse seiner bisherigen Reise
    wie es zum Titel „Rumperator“ kam
    und warum er das German Rum Festival ins Leben gerufen hat

    Diese Folge steckt voller Leidenschaft, Erfahrung und Geschichten aus der Welt des Rums und ehrlich gesagt
    wir hätten noch Stunden weiter sprechen können, denn wir haben tatsächlich nur an der Oberfläche gekratzt.....🙈

    Also gut möglich, dass es eine zweite Folge geben wird! 😅

  • Was schreckt Menschen eigentlich immer mehr ab, sich mit Whisky oder Golf zu beschäftigen?

    Der Preis?
    Das Elitäre?
    Fehlendes Know-how?
    Oder einfach die Angst, sich zu blamieren?

    Was auch immer es ist – aktuell scheinen wir diese Schwellenangst eher noch weiter zu schüren, statt sie abzubauen.

    In dieser Folge nehme ich beide Szenen einmal etwas genauer ins Visier. Zugegeben, definitiv provokant und teils auch etwas übertrieben. Aber ich stelle die Frage, warum es immer schwieriger wird, neue Menschen für den Genuss von Whisky zu begeistern oder sie einfach mal dazu zu bringen, einen Golfschläger in die Hand zu nehmen, was sie vorher noch nie gemacht haben.

    Ja, Golf wächst. Aber warum gehen trotzdem immer wieder Golfclubs insolvent? Vielleicht, weil der Sport schlicht zu langsam wächst.

    Und die Messen? Sie sind wichtig, keine Frage. Doch oft sind sie eher Branchentreffs als echte Door Opener für neue Menschen.

    Wäre es nicht schön, wenn Golf bei uns so selbstverständlich wäre wie in Großbritannien, wo es fast ein Volkssport ist?

    Und wäre es nicht schön, einfach einen Whisky probieren zu können, ohne vorher sagen zu müssen:
    „Ich bin aber kein Experte.“

    Am Ende reicht doch oft eine viel einfachere Frage:

    🥃Schmeckt oder schmeckt nicht?

    Oder beim Golf ganz simpel:

    🏌️‍♂️Golf macht Spaß. Und ja, ich habe auch noch Sex.

  • Ich habe die Freude, mit Nils Wrage, Chefredakteur des Barfachmagazins Mixology, zu sprechen. Wir sprechen über seinen Weg vom Studium der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft und Musikwissenschaft hinter den Tresen und schließlich in die Redaktion eines der prägendsten Magazine der deutschsprachigen Barszene.

    Wie erkennt man heute eine wirklich gute Bar? Kann man als Branchenprofi überhaupt noch einfach einen Drink genießen 🥃 und welche Rolle spielen Klassiker dabei heute noch?

    Außerdem werfen wir einen Blick auf aktuelle Entwicklungen der Branche. Dazu gehören die wachsende Bedeutung von Low und No ABV Drinks, der Boom von Ready to Drink Cocktails und die Frage, welche Trends wirklich Substanz haben und welche eher kurzfristige Erscheinungen sind.

    Natürlich geht es auch um die große Perspektive. Wohin entwickelt sich die Barkultur 🍸 Welche Spirituosen könnten die nächste große Welle auslösen oder wird die Zukunft der Drinks vielleicht gar nicht mehr von einer einzelnen Kategorie bestimmt?

    Eine Folge über Barkultur, Trends und den Blick hinter die Kulissen der Drinks Industrie mit vielen persönlichen Einblicken, Beobachtungen aus der Szene und der einen oder anderen Anekdote. 🥃⛳️🎙️

  • Nürnberg: Whisky Messe 🥃
    Zeitgleich in München: Golftage München ⛳
    Eine Woche später in Hamburg gleichzeitig in der Messe: HanseSpirit und Hanse Golf

    Kilts hier. Gebrandete Poloshirts dort.
    Glencairn Glas vs Launch Monitor.
    Fassstärke gegen Blades.

    Unterschiedliche Welten?
    Oder doch dieselbe Szene in anderem Outfit?

    In dieser Folge von Whisky & Golf stelle ich eine unbequeme Frage:
    Sind unsere Fachmessen noch Orte der Begeisterung oder längst Branchentreffs unter Gleichgesinnten?

    Während auf der f.re.e in München über 130000 Menschen Freizeit neu entdecken dürfen, bewegen sich selbst starke Whisky und Golfmessen gerade im fünfstelligen Bereich. Hoch spezialisiert. Hoch kompetent. Hoch nerdy.

    Und genau da liegt das Problem.

    Wer neu ist, fühlt sich schnell falsch.
    Zu wenig Wissen.
    Zu viele Fachbegriffe.
    Zu viel Szene.

    Wenn rund 50 Millionen Erwachsene in Deutschland Spirituosen trinken und über 70 Millionen Menschen potenziell Sport treiben könnten, warum schaffen wir es dann nicht, Neugierige wirklich abzuholen?

    Verkaufen wir lieber Komplexität als Begeisterung?
    Schützen wir unsere Nische statt sie zu öffnen?

    Eine Folge über Identität, Exklusivität und die Frage, ob wir selbst das größte Wachstumshemmnis unserer Branchen sind.

    Anfänger sind kein Risiko.
    Sie sind unsere einzige Chance.

  • Cognac ist ein bisschen wie der alte Herr im großen Ledersessel 🛋️:
    viel erlebt, viel gesehen – aber kaum einer fragt ihn noch nach seiner Meinung.
    Aber warum eigentlich?

    Denn angefangen hat beim Cognac nicht alles mit Kristallkaraffen und Kaminzimmern ✨,
    sondern mit holländischen Händlern 🚢, säuerlichem Wein und einer ganz pragmatischen Frage:
    Wie kriegen wir das Zeug heil über den Atlantik und die Nordsee?

    Aus „Brandewijn“ wurde Diplomatie im Glas 🥃.
    Fine Champagne wurde DAS Terroir-Statement.
    Der Maître de Chai zum Dirigenten der Zeit 🎼.
    Und Könige, Kaiser und Staatsoberhäupter machten Cognac zum flüssigen Prestige 👑.

    Und heute?
    Bestellen wir Whisky. Gin. Rum. Ja, sogar Vodka.

    Und der vermeintlich alte Herr bleibt unbeachtet in seinem Sessel sitzen.

    Zurecht?
    Ich denke nicht.

    In dieser Folge durchleuchten wir den Brand der Könige –
    und stellen vielleicht fest, dass er gar nicht so verstaubt ist, wie wir glauben.
    Und dass der alte Herr deutlich spannendere Geschichten auf Lager hat, als wir dachten …

    Also hört rein – ich setze schon mal den Staubwedel an. 🧹✨