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Sanktionen als GeschĂ€ftsrisiko â worauf Unternehmen jetzt achten mĂŒssen. Dr. Michael Albrecht vom Kolke von Skadden im GesprĂ€ch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die wachsende Zahl globaler Sanktionen, ihre zunehmende KomplexitÀt und die Frage, wie Unternehmen mit unterschiedlichen Sanktionsregimen umgehen können.
Ich spreche mit Dr. Michael Albrecht vom Kolke, Partner im Bereich White Collar Defense and Investigations bei Skadden. Er erklĂ€rt, warum es heute nicht mehr ausreicht, sich nur an US-Sanktionen zu orientieren. Unternehmen mĂŒssen zugleich die Regeln der EuropĂ€ischen Union und GroĂbritanniens sowie mögliche GegenmaĂnahmen anderer Staaten wie China berĂŒcksichtigen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung. GeschĂ€ftspartner, Lieferketten und AbsatzmĂ€rkte mĂŒssen nicht nur zu Beginn einer GeschĂ€ftsbeziehung geprĂŒft, sondern laufend ĂŒberwacht werden. Besonders bei Exporten ĂŒber Drittstaaten stellt sich die Frage, ob Produkte tatsĂ€chlich dort verbleiben oder weiter nach Russland geliefert werden.
AuĂerdem geht es um die Verantwortung von VorstĂ€nden und AufsichtsrĂ€ten. Staatsanwaltschaften, AbschlussprĂŒfer und Hinweisgeber erhöhen den Druck auf Unternehmen, klare und rechtssichere Prozesse zu etablieren. VerstöĂe können zu Ermittlungen, hohen BuĂgeldern und erheblichen Reputationsrisiken fĂŒhren.
Auch die Rolle der USA wird beleuchtet. Dr. Michael Albrecht vom Kolke erlĂ€utert, wie Sanktionen, Zölle und Investitionskontrollen gezielt zur Durchsetzung geopolitischer Interessen eingesetzt werden. Ein weiteres Thema ist das Einfrieren von Vermögenswerten und die schwierige Frage, wer bei komplexen internationalen EigentĂŒmerstrukturen tatsĂ€chlich hinter einem Unternehmen oder Vermögenswert steht.
AuĂerdem im Podcast:
Warum globale Sanktionen fĂŒr Unternehmen immer komplexer werdenWelche Risiken bei Lieferketten, GeschĂ€ftspartnern und Drittstaaten entstehenWelche Verantwortung VorstĂ€nde und AufsichtsrĂ€te tragenWarum Due Diligence und laufendes Monitoring unverzichtbar sindWie die USA Sanktionen als geopolitisches Instrument einsetzenWarum internationale EigentĂŒmerstrukturen die PrĂŒfung von Vermögenswerten erschwerenEin GesprĂ€ch ĂŒber Sanktionen, Compliance, Exportkontrolle, Lieferketten, geopolitische Risiken, Unternehmenshaftung, Due Diligence, Asset Freezes und die Frage, wie Unternehmen in einem zunehmend komplexen Umfeld rechtssicher handeln können.
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Annette Weisbach ist seit ĂŒber 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin fĂŒr internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tĂ€tig. Als CNBC-Korrespondentin fĂŒhre ich regelmĂ€Ăig Interviews mit Top-EntscheidungstrĂ€gern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?
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EZB-Forum in Sintra â Zinsen, KI und Europas ProduktivitĂ€tsproblem. Christian Keller von Barclays im GesprĂ€ch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um das EZB-Forum in Sintra, den Ausblick fĂŒr die Geldpolitik, die wirtschaftliche Lage in der Eurozone und die Frage, welche Rolle kĂŒnstliche Intelligenz fĂŒr Wachstum, ProduktivitĂ€t und FinanzstabilitĂ€t spielt.
Ich spreche mit Christian Keller, Global Head of Economics Research bei Barclays. Er war vor Ort in Sintra, wo sich Notenbankerinnen und Notenbanker aus aller Welt getroffen haben, um ĂŒber Inflation, Zinsen, Konjunktur und die groĂen strukturellen Herausforderungen der Weltwirtschaft zu diskutieren.
Keller erklĂ€rt, warum die Stimmung unter den Zentralbanken trotz geopolitischer Unsicherheiten kooperativ geblieben ist. AuĂerdem geht es darum, weshalb der gesunkene Ălpreis den Notenbanken etwas Entlastung verschafft, warum in der Eurozone aktuell nicht mit massiv steigenden Zinsen zu rechnen ist und ob im zweiten Halbjahr ein konjunktureller Aufholeffekt möglich sein könnte.
Ein zentrales Thema ist auch der KI-Boom in den USA. Keller erlĂ€utert, warum kĂŒnstliche Intelligenz, Investitionen in Datenzentren und ein weiterhin hohes Fiskaldefizit das Wachstum der US-Wirtschaft stĂŒtzen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob Europa beim nĂ€chsten ProduktivitĂ€tsschub mithalten kann â und welche Reformen dafĂŒr notwendig wĂ€ren.
AuĂerdem im Podcast:
Warum das EZB-Forum in Sintra weiterhin ein wichtiger Ort fĂŒr internationale Zusammenarbeit istWeshalb der niedrigere Ălpreis den geldpolitischen Ausblick verĂ€ndertOb die EZB die Zinsen noch einmal senken könnteWarum die Eurozone weiterhin mit strukturellen Wachstumsproblemen kĂ€mpftWie stark die USA bereits vom KI-Investitionsboom profitierenWelche Rolle kĂŒnstliche Intelligenz fĂŒr ProduktivitĂ€t und neue GeschĂ€ftsprozesse spielen kannWarum Europa bei Physical AI, Robotik und industrieller Anwendung Chancen haben könnteWelche Reformen notwendig wĂ€ren, damit Europa produktiver wirdWelche Risiken KI fĂŒr FinanzmĂ€rkte, Bewertungen und FinanzstabilitĂ€t mit sich bringtEin GesprĂ€ch ĂŒber das EZB-Forum in Sintra, Geldpolitik, Zinsen, Inflation, Ălpreise, die Eurozone, die US-Wirtschaft, kĂŒnstliche Intelligenz, ProduktivitĂ€t, Arbeitsmarktreformen, Physical AI, FinanzstabilitĂ€t, mögliche Bewertungsrisiken an den MĂ€rkten und die Frage, wie Europa im globalen KI-Wettbewerb bestehen kann.
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Die Zukunft unseres Essens â Food-Tech, Klimawandel und Deep Tech. Felix Leonhardt im GesprĂ€ch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Zukunft unseres Essens, den Klimawandel als Stresstest fĂŒr die Lebensmittelindustrie, neue Food-Trends und die Frage, welche Rolle Deep Tech bei klimaresilienter Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion spielen kann.
Ich spreche mit Felix Leonhardt, Managing Partner von Oyster Bay VC. Das Unternehmen investiert in europĂ€ische Startups entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette â von Ernterobotik ĂŒber klimaresiliente Pflanzenarten bis hin zu innovativen KonsumgĂŒtern.
Leonhardt erklĂ€rt, warum die Lebensmittelindustrie den Klimawandel schon heute massiv spĂŒrt. Steigende Temperaturen, schlechtere BodenqualitĂ€t, volatile Rohstoffpreise und geopolitische Unsicherheiten setzen ein System unter Druck, das lange vergleichsweise stabil funktioniert hat. AuĂerdem geht es darum, warum Gesundheit, weniger Zucker, mehr Protein und ballaststoffreiche Produkte zunehmend im Massenmarkt ankommen.
AuĂerdem im Podcast:
Warum der Klimawandel die Lebensmittelindustrie schon heute unter Druck setztWeshalb steigende Preise bei Schokolade nur ein Vorbote gröĂerer VerĂ€nderungen sein könntenWie sich Konsumentenverhalten bei Zucker, Protein und Gesundheit verĂ€ndertWelche Rolle klimaresiliente Pflanzen, GewĂ€chshĂ€user und Ernterobotik spielen könnenWarum Deep Tech ein zentraler Teil der Lebensmittelproduktion der Zukunft werden kannEin GesprĂ€ch ĂŒber Food-Tech, Klimawandel, Venture Capital, klimaresiliente Pflanzen, Ernterobotik, neue Konsumtrends, Proteinprodukte, Deep Tech, Lebensmittelpreise, nachhaltige Innovationen und die Frage, wie wir in Zukunft essen werden.
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Schwere Drohnen, Dual Use und Europas Deep-Tech-Chance â Maximilian OligschlĂ€ger im GesprĂ€ch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um schwere elektrifizierte Drohnen, Deep Tech made in Europe, militÀrische und zivile Einsatzmöglichkeiten und die Frage, warum Deutschland bei Zukunftstechnologien schneller industrialisieren muss.
Ich spreche auf der Hinterland of Things in Bielefeld mit Maximilian OligschlĂ€ger, MitgrĂŒnder von ERC System. Das Unternehmen entwickelt schwere Drohnen beziehungsweise elektrifizierte Flugzeuge, die sowohl fĂŒr zivile Anwendungen â etwa den Patiententransport zwischen KrankenhĂ€usern â als auch fĂŒr militĂ€rische Logistik eingesetzt werden können.
OligschlĂ€ger erklĂ€rt, warum ERC System von Anfang an einen anderen technischen Ansatz gewĂ€hlt hat als viele Wettbewerber: Statt möglichst schnell leichte Prototypen in die Luft zu bringen, setzt das Unternehmen auf besonders komplexe und schwere Prototypen, um technisches Risiko frĂŒh zu reduzieren. AuĂerdem geht es um die Kooperation mit Rheinmetall, die neue unbemannte Plattform âVictorâ und den Plan, frĂŒher als ursprĂŒnglich vorgesehen in die Serienproduktion zu gehen.
AuĂerdem im Podcast:
Warum ERC System schwere elektrische Drohnen fĂŒr kritische Missionen entwickeltWas zivile Anwendungen wie Patiententransport mit militĂ€rischer Logistik verbindetWeshalb die Kooperation mit Rheinmetall fĂŒr ERC System strategisch wichtig istWarum unbemannte Systeme schneller in die Serienproduktion gehen können als bemannte FlugzeugeWas ERC System anders machen will als frĂŒhere eVTOL-Anbieter wie LiliumWelche Rolle Deep Tech fĂŒr Europas industrielle Zukunft spielen kannWarum Deutschland bei Scale-up-Finanzierung, Förderung und staatlichen Ankerkunden schneller werden mussEin GesprĂ€ch ĂŒber ERC System, schwere Drohnen, eVTOLs, Dual Use, Rheinmetall, Deep Tech, europĂ€ische WettbewerbsfĂ€higkeit, industrielle SouverĂ€nitĂ€t, Scale-up-Capital und die Frage, ob Deutschland bei einer SchlĂŒsseltechnologie der Zukunft diesmal vorne mitspielen kann.
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Neura Robotics, physische KI und Europas Deep-Tech-Chance â Fabian Gruner im GesprĂ€ch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um Robotik made in Germany, Europas Chancen bei Deep Tech, die Zukunft humanoider Roboter und die Frage, warum kognitive Robotik eine der wichtigsten Technologien der kommenden Jahre werden könnte.
Ich spreche mit Fabian Gruner von HV Capital, einem frĂŒhen Investor in Neura Robotics. Das Unternehmen aus Metzingen wurde 2019 gegrĂŒndet und hat zuletzt mit einer groĂen Finanzierungsrunde fĂŒr Aufmerksamkeit gesorgt. Neura entwickelt kognitive Roboter, die sehen, hören, fĂŒhlen und lernen können â also KI in die physische Welt bringen.
Gruner erklĂ€rt, warum Europa bei KI zwar aufpassen muss, international nicht abgehĂ€ngt zu werden, aber gerade in Bereichen wie Robotik, Photonik und Teilen der Halbleiterindustrie stark aufgestellt ist. Besonders spannend: Neura Robotics baut nicht nur einzelne Roboter, sondern den gesamten Stack â von Hardware und Sensorik ĂŒber Motoren bis hin zur Plattform und KI.
AuĂerdem im Podcast:
Warum Neura Robotics als deutsches Robotik-Einhorn so viel Aufmerksamkeit bekommtWas kognitive Robotik von klassischer Industrie-Robotik unterscheidetWeshalb humanoide Roboter langfristig besonders vielseitig einsetzbar sein könntenWelche Rolle Robotik im Kampf gegen FachkrĂ€ftemangel und demografische Probleme spielen kannWarum Schaeffler mit Robotik, Aktuatoren und neuen GeschĂ€ftsfeldern ein spannender Industrie-Case istEin GesprĂ€ch ĂŒber Neura Robotics, humanoide Roboter, physische KI, Deep Tech, europĂ€ische WettbewerbsfĂ€higkeit, FachkrĂ€ftemangel, Datenschutz, Schaeffler und die Frage, ob Robotik eine der zentralen Antworten auf die groĂen wirtschaftlichen Herausforderungen der nĂ€chsten Jahrzehnte sein kann.
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Investieren in Deutschland â Thomas Niss im GesprĂ€ch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um den Standort Deutschland, europĂ€ische Aktien, den richtigen Umgang mit VolatilitĂ€t und die Frage, warum Deutschland fĂŒr Anleger spannender sein kann, als es die aktuelle Stimmung vermuten lĂ€sst.
Ich spreche mit Thomas Niss, GrĂŒnder von Sunrise Securities, ĂŒber den Standortfonds Deutschland und seinen besonderen Investmentansatz. Dabei geht es nicht nur um deutsche Unternehmen, sondern um alle Firmen, die in Deutschland Wert schöpfen â von SAP bis Apple, Microsoft oder NestlĂ©.
Niss beschreibt Deutschland als Markt, der oft schlechter geredet wird, als er ist. Viele Unternehmen, die hierzulande eine wichtige Rolle spielen, sind international aufgestellt, profitieren von globalen WachstumsmĂ€rkten und sind fĂŒr Anleger gleichzeitig greifbar. Genau dieser lokale Bezug kann helfen, mit den Schwankungen an den AktienmĂ€rkten besser umzugehen.
AuĂerdem im Podcast:
Warum ein Deutschland-Fonds nicht nur aus deutschen Aktien bestehen mussWeshalb bekannte Unternehmen Anlegern helfen können, VolatilitĂ€t besser auszuhaltenWie Sunrise Securities Sektor-Ungleichgewichte klassischer LĂ€nderindizes vermeidetWarum europĂ€ische Aktien langfristig attraktiver bewertet sein könnten als US-AktienWelche Rolle KI, Infrastruktur und Industriepolitik fĂŒr den Standort Deutschland spielenWarum der mögliche SpaceX-IPO ein Risiko-Event fĂŒr die MĂ€rkte sein könnteWas Anleger beim geplanten Altersvorsorge-Depot ab 2027 beachten solltenWeshalb Thomas Niss Neobroker im Bereich Altersvorsorge kritisch siehtEin GesprĂ€ch ĂŒber Deutschland als Investitionsstandort, Aktienkultur, europĂ€ische Bewertungen, kĂŒnstliche Intelligenz, Neobroker, Altersvorsorge, den Kapitalmarkt und die Frage, warum Anleger den Standort Deutschland nicht vorschnell abschreiben sollten.
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Deutschland mit Bleiweste â Dr. Hendrik Brandis im GesprĂ€ch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um Venture Capital, Deep Tech, New Space, Kernfusion und die Frage, warum Deutschland zwar technologisch stark ist, daraus aber zu selten groĂe, skalierende Unternehmen entstehen.
Ich spreche mit Dr. Hendrik Brandis, der bereits 1997 das Venture-Capital-Unternehmen Earlybird mitgegrĂŒndet hat und seit mehr als 30 Jahren in junge Technologieunternehmen investiert. Earlybird gehört zu den gröĂten und Ă€ltesten Start-up-Finanzierern Europas und ist unter anderem bei Isar Aerospace, Marvel Fusion und N26 investiert.
Brandis beschreibt Deutschland als grundsĂ€tzlich hochattraktiven Standort mit starker wissenschaftlicher Basis und groĂer technologischer Innovationskraft. Gleichzeitig sieht er das Land durch BĂŒrokratie, Ăberregulierung und falsche Kapitalallokation gebremst â wie einen leistungsfĂ€higen Schwimmer mit Bleiweste.
AuĂerdem im Podcast:
Warum aus deutscher Spitzenforschung zu selten groĂe Technologieunternehmen entstehen
Weshalb fehlende Ambition, Regulierung und Wachstumskapital zentrale HĂŒrden sind
Was die Beispiele Lilium und Marvel Fusion ĂŒber den Standort Deutschland zeigen
Warum New Space und Deep Tech heute besser zu Venture-Capital-Modellen passen als frĂŒher
Welche Rolle privates Kapital fĂŒr Innovation und Wachstum spielen mĂŒsste
Ein GesprĂ€ch ĂŒber Venture Capital, Regulierung, Wachstumskapital, Deep Tech, New Space, Kernfusion, die Zukunft des Technologiestandorts Deutschland und die Frage, was passieren muss, damit aus guter Forschung auch groĂe Unternehmen entstehen.
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Reformstau, Deep Tech und Commerzbank â Philipp Herrmann und Thomas Schweppe im GesprĂ€ch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen Deutschlands Reformstau, die Innovationskraft im Bereich Deep Tech sowie der weitere Verlauf im Ăbernahmepoker um die Commerzbank im Mittelpunkt.
Ich spreche mit Philipp Herrmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Bryck, ĂŒber die Frage, wie Deutschland wieder mehr wirtschaftliche Dynamik entwickeln kann. Warum braucht es eine klare Agenda, mehr UmsetzungsstĂ€rke und bessere Rahmenbedingungen fĂŒr GrĂŒnderinnen, GrĂŒnder und Investoren? Welche Rolle spielen Deep Tech, Forschung, Kapital und Skalierung? Und weshalb droht Deutschland trotz starker Grundlagenforschung bei der industriellen Umsetzung den Anschluss zu verlieren?
Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Thomas Schweppe von 7 Square ĂŒber die Hauptversammlung der Commerzbank und die Rolle von UniCredit. Warum ist UniCredit der Hauptversammlung ferngeblieben? Wie groĂ ist der tatsĂ€chliche Anteil der Italiener an der Commerzbank? Welche taktischen und kapitalmarktrechtlichen Ăberlegungen stecken hinter dem Vorgehen? Und wie könnte es mit einer möglichen ZusammenfĂŒhrung der beiden Banken weitergehen?
AuĂerdem im Podcast:
Warum Deutschland eine klare wirtschaftspolitische Agenda brauchtWeshalb Deep Tech fĂŒr Wachstum, Wohlstand und ZukunftsfĂ€higkeit entscheidend istWarum Forschung in Deutschland oft nicht erfolgreich skaliert wirdWelche Rolle Kapital, Wagniskapital und steuerliche Anreize spielenWas Deutschland und Europa bei GrĂŒndung, Digitalisierung und Skalierung besser machen mĂŒssenWie die Hauptversammlung der Commerzbank einzuordnen istWarum UniCredit ferngeblieben sein könnteWelche Rolle Beteiligungsschwellen, AktionĂ€re und Kapitalmarktrecht spielenWie es mit UniCredit und Commerzbank weitergehen könnteEin GesprĂ€ch ĂŒber Reformen, Deep Tech, Innovationskultur, Start-ups, Kapital, Europa, Commerzbank, UniCredit und die Frage, wie Deutschland wirtschaftlich wieder stĂ€rker werden kann.
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Ălpreis, Inflation und KI-Boom â Johannes Benigni und Daniel Kröger im GesprĂ€ch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen der Ălmarkt, die StraĂe von Hormuz, steigende Energiepreise, die Inflation sowie der KI-Boom rund um Big Tech und Large-Language-Modelle im Mittelpunkt.
Ich spreche mit Johannes Benigni, dem unabhĂ€ngigen Energieberater aus Wien, ĂŒber die aktuelle Lage am Ălmarkt, sinkende LagerbestĂ€nde und die Frage, wie lange die angespannte Situation rund um die StraĂe von Hormuz noch gutgehen kann. Welche Rolle spielen Iran, China, die USA und die Golfstaaten? Warum sind die physischen ĂlmĂ€rkte oft aussagekrĂ€ftiger als die Futures-MĂ€rkte? Und weshalb könnte besonders der Sommer fĂŒr Europa im Bereich Flugtreibstoff schwierig werden?
Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Daniel Kröger, Portfoliomanager bei der DWS, ĂŒber die jĂŒngsten Tech-Earnings, die hohen Investitionen in Rechenzentren und Halbleiter sowie die Entwicklung von Large-Language-Modellen. Warum hat Google in der Berichtssaison besonders ĂŒberzeugt? Wie verdienen Big-Tech-Unternehmen mit KI bereits Geld? Welche Rolle spielen Token, Agenten und Schnittstellen im Business-Kontext? Und wie ist der Wettbewerb zwischen den USA und China im Bereich kĂŒnstliche Intelligenz einzuordnen?
AuĂerdem im Podcast:
Warum hohe Energiepreise die Inflation weiter antreiben könnenWeshalb die StraĂe von Hormuz fĂŒr den globalen Ălmarkt so wichtig istWarum China seine ĂlbestĂ€nde strategisch einsetztWie sinkende LagerbestĂ€nde in den USA und China den Markt beeinflussenWeshalb der physische Ălmarkt derzeit entscheidende Signale sendetWarum Europa bei Diesel und Flugtreibstoff unterschiedlich verwundbar istWeshalb die Sommersaison fĂŒr Airlines zur Belastungsprobe werden könnteWarum Google, Meta, Microsoft und Amazon stark vom KI-Boom profitierenWie KI-Investitionen in Cloud, Rechenzentren und Halbleiter zurĂŒckverdient werden könntenWarum Large-Language-Modelle die Softwarebranche verĂ€ndernWeshalb Anthropic und OpenAI unterschiedliche Schwerpunkte setzenWarum China im KI-Wettbewerb trotz begrenztem Chip-Zugang nicht unterschĂ€tzt werden sollteWelche Chancen japanische Aktien im Umfeld von KI-Infrastruktur, Halbleitern und Yen-Bewegungen bietenEin GesprĂ€ch ĂŒber Ăl, Inflation, Geopolitik, Big Tech, KĂŒnstliche Intelligenz, Halbleiter, Japan und die Frage, wie Energie- und Technologietrends die KapitalmĂ€rkte prĂ€gen.
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SAP, Infineon und Defense-Aktien â Johannes Schaller und Joakim Agerback im GesprĂ€ch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen der KI-Boom, die Zukunft von SAP, der Halbleitersektor und der weltweite AufrĂŒstungszyklus im Mittelpunkt.
Ich spreche mit Johannes Schaller von DB Research ĂŒber die SAP Sapphire in Orlando, die Sorgen der Investoren rund um KI-Disruption und die Frage, warum Softwareunternehmen ihre GeschĂ€ftsmodelle grundlegend verĂ€ndern mĂŒssen. Welche Rolle spielen Large Language Models fĂŒr die Softwarebranche? Warum profitieren Halbleiterunternehmen wie Infineon derzeit so stark vom Ausbau der KI-Infrastruktur? Und wie lange kann der Investitionsboom rund um Rechenzentren und Datenzentren noch weitergehen?
Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Joakim Agerback, Portfolio Manager des Finserve Global Security Fund I, ĂŒber den globalen Verteidigungssektor. Warum hat sein Team bereits 2019 einen Defense-Fonds aufgelegt? Weshalb sehen viele Investoren Verteidigung heute als langfristiges strukturelles Thema? Und welche Chancen ergeben sich durch steigende Verteidigungsausgaben in Europa, den USA und im Indo-Pazifik?
AuĂerdem im Podcast:
Warum SAP trotz KI-Disruption technologisch gut positioniert sein könnteWeshalb KI-Modelle die Softwareindustrie massiv verĂ€ndernWarum Investoren verstĂ€rkt von Software in Halbleiterwerte umgeschichtet habenWeshalb Infineon von Energieeffizienz und Rechenzentren profitiertWarum die Investitionen in KI-Infrastruktur weiter steigen dĂŒrftenWie Unternehmen beginnen, KI-Anwendungen wirtschaftlich sinnvoll einzusetzenWeshalb Verteidigung lĂ€ngst ein globales Investmentthema geworden istWarum institutionelle Investoren erst langsam in den Defense-Sektor einsteigenWelche Rolle Drohnen, autonome Systeme und Space-Technologien kĂŒnftig spielenWarum SĂŒdkorea, Japan und Indien im Verteidigungsbereich immer wichtiger werdenWeshalb die USA technologisch weiterhin fĂŒhrend bleibenWarum Leonardo aktuell als spannender europĂ€ischer Defense-Wert giltEin GesprĂ€ch ĂŒber KĂŒnstliche Intelligenz, Software, Halbleiter, Verteidigungsinvestitionen, Geopolitik und die Frage, wie sich technologische und geopolitische Machtverschiebungen an den KapitalmĂ€rkten widerspiegeln.
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Chinas Auto-Offensive, KI und der digitale FĂŒhrerschein â Jörg Wuttke und Boris Polenske im GesprĂ€ch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen Chinas Vormarsch im Automarkt, der globale Technologiewettlauf und konkrete KI-Anwendungen in der Realwirtschaft im Fokus.
Ich spreche mit Jörg Wuttke, ehemaliger PrĂ€sident der EuropĂ€ischen Handelskammer in Beijing, ĂŒber die Automesse in Peking, den harten Wettbewerb chinesischer Hersteller und die Frage, warum China bei Elektroautos, Batterien und digitaler Fahrzeugtechnologie so stark voranschreitet. Welche Rolle spielen staatliche Planung, ĂberkapazitĂ€ten und Exportdruck? Warum steigt der Wettbewerbsdruck auf europĂ€ische Hersteller weiter? Und wie positioniert sich China geopolitisch zwischen den USA, Europa, Iran, Russland und Taiwan?
Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Boris Polenske, GrĂŒnder von 123 Fahrschule, ĂŒber den Einsatz von KĂŒnstlicher Intelligenz in einer sehr traditionellen Branche. Wie lassen sich Fahrschulprozesse digitalisieren? Welche Rolle spielen Machine Learning, KI-Agenten und individuelle Lernanalysen fĂŒr FahrschĂŒler? Und warum könnte eine Reform des Theorieunterrichts den FĂŒhrerschein schneller, effizienter und gĂŒnstiger machen?
AuĂerdem im Podcast:
Warum die Automesse in Peking zur wichtigsten BĂŒhne der globalen Autoindustrie geworden istWie chinesische ĂberkapazitĂ€ten den Exportdruck erhöhenWarum europĂ€ische Autobauer in China unter massivem Wettbewerbsdruck stehenWelche Rolle WĂ€hrungen, Deflation und Produktionskosten fĂŒr Chinas WettbewerbsfĂ€higkeit spielenWie China sich im geopolitischen Umfeld als âadult in the roomâ positioniertWarum KI-Anwendungen erst in der Realwirtschaft ihren wirtschaftlichen Wert beweisen mĂŒssenWie 123 Fahrschule KI nutzt, um Ausbildung, Theorie und Praxis stĂ€rker zu verzahnenWarum digitaler Theorieunterricht die Expansion von Fahrschulen deutlich erleichtern könnteWarum Adidas die Investition der Woche istEin GesprĂ€ch ĂŒber China, ElektromobilitĂ€t, Geopolitik, KĂŒnstliche Intelligenz, digitale GeschĂ€ftsmodelle und die Frage, wie Technologie traditionelle Branchen verĂ€ndert.
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Iran-Krieg, Energiekrise und robuste MĂ€rkte â Christian Nolting und Helen Windischbauer im GesprĂ€ch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen der Iran-Krieg, die Blockade der StraĂe von Hormuz und ihre Folgen fĂŒr Weltwirtschaft, KapitalmĂ€rkte und Anleger im Fokus.
Ich spreche mit Christian Nolting, Managing Director und Globaler Chief Investment Officer der Privatkundenbank, darĂŒber, warum sich die AktienmĂ€rkte trotz geopolitischer Risiken und steigender Energiepreise bislang erstaunlich robust zeigen. Welche Rolle spielen Unternehmensgewinne, Berichtssaison und KĂŒnstliche Intelligenz? Warum reagieren die USA, Europa und Asien unterschiedlich auf die Energiekrise? Und welche Bedeutung haben Ălpreise, Inflationserwartungen und Gold in diesem Umfeld?
Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Helen Windischbauer, Leiterin Multi Asset Solutions bei Amundi Deutschland, ĂŒber die makroökonomische Lage. Der IWF spricht von der gröĂten Energiekrise der Neuzeit â doch was bedeutet das konkret fĂŒr Europa, Deutschland und die Weltwirtschaft? Wie stark belasten höhere Energiepreise Unternehmen und Verbraucher? Und wie könnte die EuropĂ€ische Zentralbank reagieren, falls Inflationserwartungen und Zweitrundeneffekte zunehmen?
AuĂerdem im Podcast:
Warum die AktienmĂ€rkte bislang durch die Iran-Krise hindurchzuschauen scheinenWelche Regionen besonders stark von der Blockade der StraĂe von Hormuz betroffen sindWarum Europa und Asien verwundbarer sind als die USAWelche Rolle KĂŒnstliche Intelligenz weiterhin fĂŒr die MĂ€rkte spieltWarum Gold fĂŒr viele Anleger ein wichtiges Diversifikationsinstrument bleibtWie höhere Energiepreise die Inflation und die ZinsmĂ€rkte beeinflussenWarum die deutsche Konjunkturerholung eher auf Eis gelegt als abgesagt sein könnteEin GesprĂ€ch ĂŒber Geopolitik, Energiepreise, Inflation, KI und die Frage, wie Anleger in einem zunehmend unsicheren Umfeld auf die MĂ€rkte blicken können.
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Diese Woche im Podcast: China im Aufwind â Warum die Volksrepublik geopolitisch profitiert. Frank Sieren im GesprĂ€ch
China zeigt sich in der aktuellen geopolitischen Lage erstaunlich resilient: volle Energielager, stabile wirtschaftliche Fundamentaldaten und eine klare strategische Ausrichtung.
Ich habe mit Frank Sieren, China-Experte und Bestsellerautor, darĂŒber gesprochen, warum die Volksrepublik aktuell weniger stark unter Krisen leidet als der Westen â und welche Rolle dabei Themen wie Energieversorgung, BRICS-Allianzen und technologische Innovation spielen.
Besonders spannend:
đ Warum China wirtschaftlich stabiler aufgestellt ist als viele westliche LĂ€nder
đ Wie sich neue geopolitische Allianzen rund um BRICS entwickeln
đ Weshalb China bei E-Autos und Innovationen mittlerweile die Richtung vorgibt
đ Und welche Herausforderungen das fĂŒr Europa bedeutet
Ein GesprĂ€ch ĂŒber Machtverschiebungen, wirtschaftliche Strategien und die Zukunft der globalen Ordnung.
#China #Geopolitik #Wirtschaft #BRICS #Innovation
Vielen Dank fĂŒrs Zuhören!
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Annette Weisbach ist seit ĂŒber 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin fĂŒr internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tĂ€tig. Als CNBC-Korrespondentin fĂŒhre ich regelmĂ€Ăig Interviews mit Top-EntscheidungstrĂ€gern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?
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Diese Woche im Podcast: Iran-Krieg und Inflation â Steigen jetzt die Zinsen in der Eurozone? Christian Kopf im GesprĂ€ch. In dieser Oster-Edition von âWirtschaft mit Weisbachâ spreche ich mit Christian Kopf, Leiter des Rentenportfolio-Managements bei Union Investment.
Die Inflation in der Eurozone ist zuletzt wieder gestiegen â getrieben durch höhere Energiepreise infolge des Iran-Krieges. Doch was bedeutet das konkret fĂŒr die Geldpolitik der EZB?
Drohen steigende Zinsen und teurere Kredite?
Wir sprechen darĂŒber, warum die aktuelle Situation nicht mit 2022 vergleichbar ist, wie die KapitalmĂ€rkte auf die verĂ€nderten Erwartungen reagieren und weshalb insbesondere kurzlaufende Anleihen aktuell interessant sein könnten.
AuĂerdem: Warum Unternehmensanleihen derzeit gegenĂŒber Staatsanleihen bevorzugt werden.
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China, Iran und globale Lieferketten â Prof. Eberhard Sandschneider und Jan Tiedemann im GesprĂ€ch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen die geopolitischen Spannungen im Mittleren Osten und ihre weitreichenden Folgen fĂŒr die Weltwirtschaft im Fokus.
Ich spreche mit dem Ostasien-Experten Prof. Eberhard Sandschneider darĂŒber, welche Bedeutung der Iran-Konflikt fĂŒr China hat. Wie stark ist die chinesische Wirtschaft von Energieimporten aus der Region abhĂ€ngig? Welche Rolle spielen geopolitische Spannungen mit den USA â und wie stabil ist China innenpolitisch wirklich? AuĂerdem geht es um die strategischen Interessen Chinas im Iran, die Bedeutung der Belt-and-Road-Initiative und die Frage, warum eine Eskalation rund um Taiwan aktuell eher unwahrscheinlich ist.
Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Jan Tiedemann, Shipping-Analyst bei Alphaliner, ĂŒber die Auswirkungen der Krise auf die globale Schifffahrt. Welche Rolle spielt die StraĂe von Hormus fĂŒr den Welthandel? Wie reagieren Reedereien auf gesperrte oder unsichere Routen? Und warum könnten steigende Ălpreise und blockierte Transportwege die Frachtraten weltweit beeinflussen â selbst auf Strecken, die gar nicht direkt betroffen sind?
AuĂerdem im Podcast:
Warum China trotz hoher AbhĂ€ngigkeit kurzfristig auf strategische Ălreserven zurĂŒckgreifen kannWelche wirtschaftlichen Risiken durch steigende Energiepreise fĂŒr China entstehenWie eng die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und dem Iran tatsĂ€chlich sindWarum geopolitische Konflikte auch westliche Unternehmen indirekt treffen könnenEin GesprĂ€ch ĂŒber Geopolitik, EnergieabhĂ€ngigkeiten und die Verwundbarkeit globaler Lieferketten.
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KI, Vorstandboni und Energie-Investments â Michael Kramasch und Patrick Vogel im GesprĂ€ch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um zwei Themen, die Wirtschaft und KapitalmĂ€rkte derzeit besonders prĂ€gen: die Rolle von kĂŒnstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt und Investitionschancen rund um Energieinfrastruktur und Rechenzentren.
Ich spreche mit Dr. Michael Kramasch, Corporate Governance Experte und Strategieberater, ĂŒber die aktuelle Bonusdebatte bei groĂen Unternehmen. Warum können VorstĂ€nde Millionenboni erhalten, obwohl Unternehmen wirtschaftlich schwĂ€cheln? Wer legt diese VergĂŒtungssysteme fest â und wo liegen die SchwĂ€chen im Zusammenspiel von Vorstand, Aufsichtsrat und AktionĂ€ren? AuĂerdem diskutieren wir, wie kĂŒnstliche Intelligenz die Arbeitswelt verĂ€ndert und warum gerade viele White-Collar-Jobs stĂ€rker unter Druck geraten könnten als klassische IndustriearbeitsplĂ€tze.
Im zweiten Teil der Sendung spreche ich mit Patrick Vogel von TBF Global Asset Management ĂŒber Investitionsmöglichkeiten im Umfeld von Energieeffizienz, Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Denn der Boom der kĂŒnstlichen Intelligenz sorgt weltweit fĂŒr einen massiv steigenden Energiebedarf. Welche Unternehmen profitieren davon? Und wie können Investoren in diesem komplexen Markt die Spreu vom Weizen trennen?
AuĂerdem im Podcast:
Warum das Prinzip âPay for Performanceâ bei ManagervergĂŒtungen oft nicht funktioniertWelche Verantwortung AufsichtsrĂ€te bei der Gestaltung von Bonusstrukturen tragenWarum KI vor allem Wissensarbeit und Einstiegsjobs verĂ€ndern könnteWelche Rolle Erfahrung und menschliche Einordnung im KI-Zeitalter spielenWarum der Ausbau von Rechenzentren und Energieinfrastruktur zu den groĂen Investmenttrends gehörtWeshalb der steigende Energiebedarf durch KI neue Chancen fĂŒr Anleger schafftWarum viele Investitionen in diesem Bereich derzeit stark in den USA stattfindenEin GesprĂ€ch ĂŒber Corporate Governance, technologische UmbrĂŒche und die Frage, wo die groĂen Investitionstrends der nĂ€chsten Jahre liegen.
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Energiepreise, Krieg im Nahen Osten und fragile Lieferketten â Dr. Felix Schmidt und Bruno Teuber ĂŒber Risiken fĂŒr Wirtschaft und Unternehmen
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die wirtschaftlichen Folgen der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten â und darum, wie anfĂ€llig globale Lieferketten in einer zunehmend unsicheren Welt geworden sind.
Ich spreche mit Dr. Felix Schmidt, leitender Volkswirt bei Berenberg, ĂŒber die Auswirkungen des Konflikts auf Energiepreise, Inflation und FinanzmĂ€rkte. Wie stark könnten Ăl- und Gaspreise steigen? Welche Szenarien erwarten Ăkonomen fĂŒr Europa und die USA? Und warum reagieren die MĂ€rkte bislang vergleichsweise gelassen?
Im zweiten Teil der Sendung erklĂ€rt Bruno Teuber, CEO von Integrity Next, warum Lieferketten fĂŒr Unternehmen zu einem der gröĂten strategischen Risiken geworden sind. Wir sprechen ĂŒber Transparenz in globalen Liefernetzwerken, regulatorische Anforderungen und darĂŒber, wie KĂŒnstliche Intelligenz Unternehmen hilft, komplexe Lieferketten besser zu steuern.
AuĂerdem im Podcast:
Warum die StraĂe von Hormus fĂŒr rund ein FĂŒnftel der globalen Ălversorgung entscheidend istWelche Folgen steigende Energiepreise fĂŒr Inflation und Geldpolitik haben könntenWarum Europa stĂ€rker von Energieschocks betroffen ist als die USAWeshalb geopolitische Krisen schnell zu VolatilitĂ€t an den FinanzmĂ€rkten fĂŒhren könnenWie Unternehmen Risiken in ihren Lieferketten frĂŒhzeitig erkennen könnenWelche Rolle AI bei der Analyse und Steuerung globaler Liefernetzwerke spieltEin GesprĂ€ch ĂŒber geopolitische Risiken, Energiepreise und die Frage, wie Unternehmen und MĂ€rkte mit einer immer komplexeren Welt umgehen.
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BĂŒrgerversicherung, Reformstau und Aktienrente â Stefan Knoll und Jan Schildbach ĂŒber die Zukunft unseres Sozialstaats
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Zukunft der Kranken- und Rentenversicherung â und um die Frage, wie lange unser Sozialmodell noch tragfĂ€hig ist.
Ich spreche mit Stefan Knoll, GrĂŒnder der Deutschen Familienversicherung, ĂŒber Reformbedarf im Gesundheitssystem. Brauchen wir wirklich 94 gesetzliche Krankenkassen? WĂ€re eine BĂŒrgerversicherung mit klar definierter Grundversorgung die bessere Lösung? Und warum sieht Knoll gerade in der privaten Krankenversicherung erhebliches Wachstumspotenzial?
Im zweiten Teil der Sendung ordnet Jan Schildbach, Volkswirt bei DB Research, die geplante Reform der privaten Altersvorsorge ein. Warum stöĂt das Umlageverfahren an seine Grenzen? Weshalb kosten Garantien Rendite? Und warum könnte eine höhere Aktienquote langfristig unverzichtbar sein?
AuĂerdem im Podcast:
Warum das duale Krankenversicherungssystem gesellschaftlich unter Druck gerĂ€tWeshalb Selbstbehalte und Zusatzversicherungen Teil einer Reform sein könntenWarum die Riester-Rente als gescheitert giltWelche Chancen ein aktienbasiertes Vorsorgedepot bietetWie andere LĂ€nder wie Schweden Altersvorsorge erfolgreicher organisierenWelche Rolle der demografische Wandel fĂŒr beide Systeme spieltEin GesprĂ€ch ĂŒber Reformwillen, politische Blockaden â und die Frage, ob wir jetzt mutigere Entscheidungen brauchen.
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Herzlich Willkommen und schön, dass Sie mit dabei sind bei dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach. Wir sind zurĂŒck im normalen Modus und deswegen heute auch mit verschiedenen Themen aus der internationalen Tech- und Unternehmenswelt.
Wie immer freue ich mich ĂŒber Ihr Feedback â schreiben Sie gerne an [email protected] oder vernetzen Sie sich mit mir ĂŒber LinkedIn.
Use Case aus Deutschland: Circus RoboticsEin konkretes Beispiel fĂŒr die Verbindung von KI und Robotik ist die Circus Group aus MĂŒnchen. Das Unternehmen entwickelt kommerzielle Kochroboter â vereinfacht gesagt: ein hochskalierbarer, vollautomatisierter âThermomixâ, der ohne menschliche Arbeitskraft auskommt.
Ich habe mit dem GrĂŒnder Nikolas Bullwinkel gesprochen.
Besonders bemerkenswert: Circus ist offiziell zertifiziert durch die NATO Support and Procurement Agency (NSPA). Das MĂŒnchner Unternehmen ist damit berechtigt, an Verteidigungsbeschaffungen und Direktvergaben aller Mitgliedsstaaten teilzunehmen. Circus ist aktuell der einzige gelistete Anbieter vollautomatisierter KI-Robotiklösungen fĂŒr die taktische Truppenversorgung.
Hier zeigt sich sehr konkret, wie KI nicht nur Software bleibt, sondern physische Infrastruktur, Logistik und sogar militÀrische Versorgung verÀndern kann.
Bayer und Monsanto â Befreiungsschlag oder neues Risiko?Es sollte ein Befreiungsschlag fĂŒr die Aktie werden: Bayer gab vergangene Woche einen milliardenschweren Vergleich im Glyphosat-Rechtsstreit in den USA bekannt.
Der DAX-Konzern ist bereit, bis zu 7,25 Milliarden Dollar ĂŒber einen Zeitraum von 21 Jahren an bestehende und neue KlĂ€ger zu zahlen. CEO Bill Anderson sprach von einem wichtigen Meilenstein und einem âWeg zur finalen KlĂ€rungâ.
ZunÀchst reagierte die Börse euphorisch. Doch schon am nÀchsten Tag kamen Zweifel auf.
Der Plan hat eine lange Liste möglicher HĂŒrden:
Ein Richter in Missouri muss zustimmen.Teilnehmer der Sammelklage können sich gegen den Vergleich entscheiden.Bayer kann den Deal platzen lassen, falls nicht genĂŒgend KlĂ€ger zustimmen.FĂŒr den Erfolg braucht es nahezu 100 Prozent Zustimmung.Hinzu kommt: Ein Ă€hnlicher Vergleich aus dem Jahr 2020 war letztlich gescheitert.
Politische UnterstĂŒtzung erhĂ€lt Bayer nun jedoch aus Washington.
US-PrÀsident Donald Trump unterzeichnete eine Executive Order, um die Versorgung der US-Verteidigungsindustrie und der heimischen Landwirtschaft mit Phosphor und Glyphosat sicherzustellen. Rechtsgrundlage ist der Defense Production Act.
In dem Dokument wird Bayer ausdrĂŒcklich als einziger verbliebener US-Produzent sowohl fĂŒr Phosphor als auch fĂŒr Glyphosat genannt â von Marktbeobachtern bereits als âLex Bayerâ bezeichnet.
Die Aktie liegt auf Jahressicht rund 60 Prozent im Plus â notiert jedoch weiterhin deutlich unter dem Niveau vor Beginn der Monsanto-Klagen. Vor zehn Jahren begann mit der Monsanto-Ăbernahme ein Kapitel, das den Konzern bis heute prĂ€gt.
NĂ€chste Woche spreche ich mit dem GrĂŒnder der Deutschen Familienversicherung. Es geht um private Krankenversicherungen â und um neue Gesetzesvorhaben der Bundesregierung.
Ich freue mich, wenn Sie auch dann wieder mit dabei sind.
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Defense-Tech, Hybrid Warfare und KI-Scare-Trade â Lippold Oldershausen und Serge Nussbaumer ĂŒber Sicherheit und MĂ€rkte
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um geopolitische Verschiebungen, technologische SouverÀnitÀt und die NervositÀt an den KapitalmÀrkten.
Nach der MĂŒnchner Sicherheitskonferenz spreche ich mit Lippold Oldershausen, GrĂŒnder von BASED, ĂŒber das europĂ€ische Defense-Ăkosystem. Wie finden Start-ups, Investoren, Industrie und Staat im Bereich Verteidigungstechnologie zusammen? Welche Rolle spielen Drohnen, Cybersecurity und sogenannte Hybrid-Warfare-Konzepte? Und warum ist jetzt die Industrialisierung entscheidend â nicht nur die Innovation?
Im zweiten Teil analysiere ich mit Serge Nussbaumer von Maverix Securities aus ZĂŒrich die aktuelle Marktlage. Der sogenannte KI-Scare-Trade sorgt fĂŒr deutliche KursausschlĂ€ge â von Softwarekonzernen bis hin zu Finanzdienstleistern. Handelt es sich um eine Ăberreaktion? Wo entstehen neue Chancen durch AI? Und warum könnten die USA technologisch weiter die Nase vorn haben?
AuĂerdem im Podcast:
Die Deutsche Börse im Fokus. Ist die Angst vor KI-Disruption ĂŒbertrieben â und wird kĂŒnstliche Intelligenz hier eher zum ProduktivitĂ€tshebel als zur Bedrohung?
Thematisiert werden unter anderem:
Wie BASED Investoren und Defense-Start-ups in Europa vernetztWarum Drohnen nur ein Teil moderner Verteidigungsstrategien sindWelche Bedeutung Hybrid Warfare fĂŒr Europas Sicherheit hatWeshalb Industrialisierung der nĂ€chste groĂe Schritt fĂŒr Defense-Tech istWas hinter dem KI-Scare-Trade steckt â und ob selektive Einstiegschancen entstehenWarum etablierte Software- und Infrastrukturunternehmen nicht so leicht ersetzbar sindWeshalb die USA im Tech-Bereich strukturelle Vorteile habenOb europĂ€ische RĂŒstungswerte trotz Kursrally weiter profitieren könntenWarum die Deutsche Börse KI eher als Chance denn als Risiko siehtEin GesprĂ€ch ĂŒber Sicherheitspolitik, Technologie, KapitalmĂ€rkte â und die Frage, ob Disruption wirklich immer Zerstörung bedeutet.
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