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  • Dinge die Superproduktive jeden Mittag tun

    · Zeitmanagement

    "Was keine Pause kennt, ist nicht dauerhaft." Publius Ovidius Naso, römischer Epiker Niemand kann dauerhaft produktiv sein. Ich nicht und du auch nicht! Wir brauchen Pausen um dauerhaft fit zu bleiben. Viele Menschen verzichten auf ihre Pausen, weil sie meinen das sei verlorenen Zeit. Doch Achtung wer immer schneller arbeitet wird schnell langsamer. (Der Satz ist etwas kompliziert, lese ihn also am besten direkt nochmal :-) ) Doch was machen die Superproduktiven in Ihrer Mittagspause? Ich habe sie gefragt und hier sind ihre Antworten: [smart_track_player url="http://zeitmanagement.podcaster.de/download/91_Mittagsrizuale.mp3" title="Podcast: Diesen Artikel anhören" ] Thomas Mangold selbst-management.biz Mein Mittagsritual beginnt mit der Zubereitung meines Essens. Ich versuche wann immer es geht selbst zu kochen. Meistens leicht verdauliche Speisen, damit die Verdauung nicht all zu viel Energie abzieht. Im Anschluss versuche ich dann einfache Tätigkeiten zu machen, die weder Geist noch Körper anstrengen. Zum Beispiel etwas aufräumen, swiffern, oder ähnliches. Das Mittagsritual beende ich so oft es geht mit einem 20 minütigen Powernap und einer anschließenden Tasse Kaffee, die mir den nötigen Power für den Nachmittag geben. Johannes Schulte von inspiriere.de Routinen sind genial. Wenn sie einmal eingeübt sind, kostet es wenig Energie, sie zu leben. Und sie machen oft einen großen Unterschied im Alltag. Genauso, wie auch ein einzelner Buchstabe einem Wort eine völlig neue Bedeutung geben kann. Die Katze zu füttern oder die Katze zu futtern ist nun mal nicht dasselbe. Zwei Punkte auf dem u haben hier der Katze das Leben gerettet. Genauso kann es auch helfen, am Tag mal einen Punkt zu machen. Oder anders ausgedrückt: Eine Routine kann dem Tag eine andere Bedeutung geben. Warum, in aller Welt, habe ich also noch keine Mittagsroutine? Tatsächlich hat mich der Artikel von Benjamin neu angeregt, darüber nachzudenken. Also, manchmal gönne ich mir einen Powernap. Einfach kurz 20 Minuten auf die Couch legen und die Augen schließen. Ich merke, dass diese Minuten einen echten Unterschied ausmachen. Anschließend setze ich mich mit mehr Energie wieder an den Schreibtisch. Meistens arbeite ich allerdings mittags durch und warte auf den Höhepunkt. Der ist erreicht, wenn die Kinder am späteren Nachmittag aus der Schule kommen. Dann nehmen wir uns als Familie meist richtig viel Zeit. Zum Essen. Zum Reden. Zum Lachen. Da können auch schon mal zwei Stunden vergehen. Ja, dies kann ich tatsächlich als Routine bezeichnen. Eine Routine, die unser Familienleben unwahrscheinlich bereichert. Fazit - ob mittags, nachmittags oder früher Abend. Im Laufe des Tages ein kurzes oder auch längeres Ritual zu haben, kann unwahrscheinlich bereichernd sein.

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  • 3 Dinge, für die ich gerne Geld ausgebe

    · Zeitmanagement

    Ich hasse es Geld auszugeben. Ich gehe nicht gerne Shoppen. Dank Größe 48 ist auch Schuhe kaufen ein Graus für mich. Supermärkte sind mir zu voll und viele andere Kunden zu gestresst. Wo ich dann gerne Geld ausgebe? Immer wenn das gekaufte einen großen Nutzen für mich hat. Dann ist mir der Preis (fast) egal. Ich möchte dir heute die Dinge zeigen, für die ich gerne Geld ausgegeben habe und die ich dir nach ausführlichem Test absolut zum Kauf empfehle. [smart_track_player url="http://zeitmanagement.podcaster.de/download/90_Geld_ausgeben.mp3" title="Podcast: Lass dir diesen Artikel vorlesen" ] 1. Teufel Mute - Kopfhörer Ich sitze sehr gerne in meinem Lieblingscafé um Projekte zu planen oder meine E-Mails zu lesen. Ich liebe es einen richtig guten Kaffee von Oli gemacht zu bekommen und in den Pausen die Menschen um mich herum zu beobachten. Der Wechsel des Arbeitsplatzes ist für mich ein enormer Produktivitätsbooster. Doch eins stört mich kolossal: Die Gespräche der Menschen um mich herum. Ich höre ihnen unfreiwillig zu und bin so nicht nur unproduktiv sondern auch noch unhöflich. Das selbe Problem habe ich beim Bahnfahren. Ich kann durch das wackeln des Zuges gut denken. Im Studium bin ich manchmal ohne Ziel nur zum Lesen mit dem Zug gefahren. Doch war es mir nur selten vergönnt einen ruhigen Wagen zu finden. Inzwischen habe ich das Problem gelöst und habe egal wo ich bin meine Ruhe. Gerade sitze ich an einem kleinen Tisch in einem Schullandheim. Ich höre Musik und sonst nichts. Obwohl gerade 52 Kinder im Haus herum toben. Mein Geheimnis? Der Teufel Mute. Ich wollte mir schon lange die Kopfhörer von Bose Quiet  kaufen, doch sie sind mir schlichtweg zu teuer. Die Kopfhörer von Teufel kosten nur etwa die Hälfte und die Geräuschunterdrückung ist fast genauso gut. Die Kopfhörer lauschen mit zwei Mikros den Umgebungsgeräuschen und blenden diese mit Hilfe von Gegengeräuschen aus. Dazu braucht der Kopfhörer nur eine AAA Baterie und läuft dann 40 Stunden. Der Kopfhörer Teufel Mute hat im Gegensatz zum Exemplare von Bose kein Mikrofon und keine Fernsteuerung. Da der Kopfhörer aber ein Klinkenkabel nutzt, kann man wenn nötig einfach das Kabel von Beats dazu kaufen. Diese Lösung nutze ich auch so. Einen Haken hat der Kopfhörer aber doch: Letztens habe ich die Bahndurchsage nicht gehört und bin an Langenfeld vorbei gefahren. 2.Scan Snap ix500 Ich führe ein fast papierloses Büro. Dazu muss ich jedoch die Papiere, die andere mir schicken digitalisieren. Das geht natürlich auch mit einem Multifunktionsdrucker oder einer App wie Scannable. Doch viel bequemer ist es mit dem Scansnap ix500. Der Scanner kann Duplex scannen und das in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit. Ich habe mit diesem Scanner zum Beispiel alle Kleinkindergottesdienstkonzepte s...

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  • Wie du in 8 Schritten dein Leben entrümpelst – mit null Euro und null Ahnung

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    Kannst du dich gut von Sachen trennen? Fällt es dir leicht alte oder kaputte Sachen zu entsorgen? Ist deine Wohnung übersichtlich eingerichtet und findest du sofort alles was du suchst? Ja? Super! Ich gratuliere dir. Du solltest dann allerdings lieber einen der anderen Artikel im Blog lesen. Nein? Na dann lass uns zusammen dein Leben aufräumen. Du bist übrigens nicht der einzige, der gerade weiterliest.

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  • Jahresplanung: Machst du diese 8 Fehler?

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    »Wenn’s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs Neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.« Albert Einstein Ich wünsche dir ein gutes neues Jahr. Doch was macht ein Jahr “gut”? Die meisten Menschen würden wohl antworten “Glück” oder “Gesundheit”, denn ohne körperliches Wohlbefinden ist alles andere wertlos. Für unsere Gesundheit können wir einiges tun und andere Sachen besser sein lassen. Doch leider gibt uns das keine Garantie auf Gesundheit. Um am Ende eines Jahres bewerten zu können ob es “gut” war, ist es unerlässlich sich Ziele zu setzen. Nur mit konkreten und messbaren Zielen ist eine ehrliche Bewertung der vergangenen 12 Monate möglich. [smart_track_player url="http://zeitmanagement.podcaster.de/download/88_Jahresplanung.mp3" title="Podcast: Lass die dir diesen Artikel vorlesen" ] Ich zeige dir heute typische Stolpersteine in der Jahresplanung, damit du nicht selber darüber purzeln musst. 1. Keine Jahresplanung machen Der größte Fehler wäre es ganz auf eine Jahresplanung zu verzichten. »Wer keine Ziele hat, arbeitet für die Ziele anderer. « Brian Tracy Willst du das? Eben! Nimm dir ausreichend Zeit für deine Planung. Und Wechsel zum Planen deinen Ort. Du musst dazu nicht in ein Hotel gehen. Die Bibliothek in der Nähe oder dein Lieblingscafé genügen vollkommen. Wichtig ist nur, dass der Abstand dir dabei hilft dein Leben aus einer gewissen Distanz ehrlich zu betrachten. Nimm dir ausreichend Zeit für deine Planung um 12 Monate deines Lebens zu prägen, solltest du dir mindestens 3 Stunden Zeit frei halten. 2. Keine Reflektion Am Anfang jeder Planung steht der Rückblick. Was hast du im vergangenen Jahr erreicht? Was hat (noch) nicht geklappt? Was hat dich gefreut, was verärgert? Schaue durch deinen Kalender, dein Tagebuch und auch durch deine Fotos. Nur mit diesem Hintergrundwissen ist eine sinnvolle und realistische Planung möglich. 3. Nur Ziele setzen Ziele sind nur die halbe Miete in deiner Jahresplanung. Stell dir einmal vor du willst als Meer fahren (solltest du direkt am Meer wohnen, willst du in die Berge ;-) ). Du gibst in deinen Navi deinen Zielort ein und der Navi sagt dir nur wie der Ort heißt. Bei meinen geographischen Kenntnissen bin ich immer wieder froh, dass der Navi nicht nur mein Ziel wiederholt sondern mir den Weg dorthin verrät. Entscheidend um deine Ziele zu erreichen, sind die Zwischenschritte. Was kannst du wann für dein Ziel tun? Wie belohnst du deine Teilerfolge? Was passiert, wenn du es mal nicht schaffst? (Auch Selbstbestrafung kann ein großer Motivator sein: zum Beispiel könntest du eine festgelegte Summe spenden.) Nutze auch kleinere Planungszeiträume und lege Ziele für jedes Quartal oder jeden Monat fest. 4. Keine Überraschungen einplanen »Leben ist das was passiert, während du dabei bist,

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  • 5 Fragen, die du dir stellen solltest, bevor du deine Neujahrsvorsätze 2017 festlegst

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    »Guten Rutsch« Das wünschen sich in diesen Tagen alle Freunde und Verwandten. Doch woher kommt dieser Wunsch? Hat es etwas mit dem Glatteis aus den Straßen in der kalten Jahreszeit zu tun? - Nein! Auch geht es nicht darum vom alten Jahr gut ins Neue rüber zu rutschen. Wir, als Theologen, erinnern uns an den Hebräischunterricht. Der übliche Neujahrswunsch geht zurück auf das hebräische "Rosch", was soviel heißt wie "Anfang". Wir wünschen einander also einen »guten Anfang« des neuen Jahres. Damit das Jahr gut anfängt, werden in der Silvesternacht viele Vorsätze gefasst. Meistens geht es dabei um ein gesünderes Leben oder um persönliche Ziele. In den ersten Wochen des Jahres sind die Fitnessstudios überfüllt. Ob gleichzeitig auch der Zigarettenmarkt einbricht und die Anmeldezahlen bei den Weightwatchers steigen könnte ich nicht heraus finden. Im Februar ist an den Kraftgeräten im Studio jedenfalls schon wieder auffällig wenig los. Damit deine Neujahrsvorsätze 2017 lange anhalten, solltest du dir zum Jahresende folgende Fragen stellen: [smart_track_player url="http://zeitmanagement.podcaster.de/download/87_Neujahrsvorsa__tze.mp3" title="Podcast: Tipps für deine Neujahrsvorsätze" ] 1. Was macht mich wirklich glücklicher? Unser Unterbewusstsein ist sehr um das eigene Wohl besorgt. Deshalb ignoriert es alle Vorhaben, die uns nicht glücklich machen. Jedes Ziel mit dem Potential Glück hervor zu rufen, bekommt eine hohe Priorität in unserer Aufmerksamkeit Das Ziel muss daher mit einer positiven Emotion verknüpft sein. "Weniger Arbeiten" löst nichts aus, außer Gedanken an Stress. Hingegen macht uns das Vorhaben "Mehr freie Zeit mit meinen Kindern" glücklich. Formuliere deinen Neujahrsvorsatz also mit einer positiven Emotion verknüpft. 2. Welche konkrete Handlung bringt mich meinem Ziel näher. Ich habe lange versucht abzunehmen. Doch das Ziel "Ich will 10 kg abnehmen" lief immer ins Leere. Inzwischen habe ich mehr als das doppelte an Gewicht verloren. Mit zwei konkreten Handlungen: 1) Jeden Tag 10000 Schritte gehen. (Damit habe ich es kontrolliert: Withings Active) 2) Kein Lebensmittel mit Industriezucker essen. (Dieser Kurs hat mir sehr geholfen: Zuckerfrei in 30 Tagen) 3. Ist das ein verneinendes Ziel? Denke jetzt bitte ich an eine grüne Maus. Und, was hast du gemacht? So ist unser Gehirn gebaut. Wir können "Nicht-" Befehle nicht umsetzen. Formuliere deine Neujahrsvorsätze 2017 also genau andersherum. Statt "Ich will nicht mehr andauernd meine E-Mails checken." "Ich lese E-Mails einmal morgens und einmal nachmittags." [activecampaign form=17] Statt "Ich will nicht mehr so oft Abends arbeiten."

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  • Ich habe keine Kraft mehr – 7 Dinge, die ich jetzt tue

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    Ich bin kein Duracell Hase. Dieser Spielzeughase aus der Werbung der "läuft und läuft und läuft" Nein, ich habe ab und zu das Gefühl, dass meine Batterie leer ist. Ich kann und will dann einfach nicht mehr. Ich habe keine Kraft mehr. Kennst du das? Wenn es ganz schlimm ist, lege ich mich wie von selbst hin und schlafe ein. Oder noch schlimmer: Ich werde krank. Noch häufiger habe ich einfach keinerlei Motivation mehr. Ich habe zu nichts mehr Lust. Ich will zu keinem Termin, nichts lesen, schreiben und schon gar nicht irgendwelche Mails beantworten. Inzwischen kommt es nur noch sehr selten so weit, denn ich kenne mich selbst immer länger und steuer schneller dagegen. Mein 7 Schritte "Ich habe keine Kraft mehr" Notfallpaket: [smart_track_player url="http://zeitmanagement.podcaster.de/download/86_keine_Kraft_mehr.mp3" title="Das Notfallpaket für die Ohren" ] 1. Akzeptiere, dass du zur Zeit kraftlos bist Dieser Punkt fällt mir am schwersten und er ist doch der Wichtigste. Denn meine übliche Reaktion auf Kraftlosigkeit war lange ein trotziges "jetzt erst recht". Ich habe das Tempo angezogen, statt es zu drosseln. Wenn ich langsamer werde muss ich halt länger im Büro bleiben. Das ist vorbei. Ich akzeptiere, wenn es nicht geht. 2. Nimm dir eine Pause - jetzt! Nur du kannst dich wieder aufladen. Solange niemand in Lebensgefahr gerät, weil du dir eine Pause nimmst, gönne dir eine Auszeit. Das kann ein entspanntes Wochenende, ein freier Tag oder ein paar Stunden für dich allein sein. Plane nicht, das demnächst mal zu machen. Mache es jetzt, sofort! 3. Gönne dir in dieser Auszeit etwas Ich nehme mir gerne die Zeit einfach mal ohne schlechtes Gewissen vor dem Fernseher zu sitzen. Oder ich gehe mit meiner Frau in ein gutes Restaurant. Schon ein einstündiger Spaziergang macht den Kopf oft wieder frei. Ein Saunatag ist manchmal besser als ein kurzer Urlaub. In der Sauna tue ich etwas für Körper und Seele. Und ganz wichtig: Ich kann kein Telefon bei mir haben. In solch angespannten Zeiten gönne ich es mir einfach mal länger zu schlafen als üblich. Manchmal setze ich mich auch einfach 20 Minuten schweigend in die Kirche. Diese kurze Zeit allein mit Gott gibt mir häufig mehr Kraft als ein freies Wochenende. Was tut dir gut? Leg dir eine Liste mit Dingen an, die du dir in der nächsten Energiekrise sofort gönnen kannst. 4. Aufgaben streichen Nachdem ich aus meiner kurzen Auszeit in den Alttag zurückkehre, schaue ich mir meine Aufgaben an und stelle mir bei jeder Aufgabe dieselbe Frage: »Ist das wirklich wichtig?« Sobald ich daran auch nur den leisesten Zweifel habe, streiche ich die Aufgabe von meiner Todoliste und aus meinem Kopf.

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  • Einige Hinweise für dich

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    Hallo, ich habe einige wichtige Hinweise für alle die meinen Newsletter nicht bekommen. Diese Podcastfolge soll sicherstellen, dass ihr es nicht verpasst. viele Grüße Benjamin Das könnte dich auch interessierenStress im Advent – himmlische Vorfreude oder höllischer Stress?Was du tun musst, um mehr Stille in dein Leben zu holenStress abbauen – meine besten Tipps (Interview Domradio)Das ABC für dein gutes ZeitmanagementFür Zeitmanagement ist es nie zu spät – Der Weekview Der Beitrag Einige Hinweise für dich erschien zuerst auf christliches Zeitmanagement.

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  • Stress im Advent – himmlische Vorfreude oder höllischer Stress?

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    Stress im Advent und was du dagegen tun kannst. Der Advent ist eine ganz besondere Zeit, eine, die von Stille und Einkehr lebt, Tannen- und Plätzchenduft, Kerzenlicht und Liedern, die einen an die eigene Kindheit erinnern. Wir sitzen gemeinsam am großen Esstisch. Der Adventskranz leuchtet, Rolf Zuckowski klingt aus den Boxen und es duftet nach Kakao und Glühwein. Vor uns liegen Papier, Stifte, Schere, Kleber und eine Bastelanleitung aus dem Internet für den herrnhuter Stern. Doch meine Gedanken driften immer wieder ab. [smart_track_player url="http://zeitmanagement.podcaster.de/download/85_Advent.mp3" title="Podcast: Höre dir diesen Artikel an" ] »In der Weihnachtsbackerei ...« »Habe ich die Predigt für die Mette am Markt schon fertig?« "... Gibt es manche Leckerei ...« »Mir fehlen noch drei Geschenke.« »Guten Tag ich bin der Nikolaus.« »Heilig Abend muss ich arbeiten, am 1. kommt die Schwiegermutter und am 2. geht es zu meiner Familie.« »Dezemberträume ...« »Was kochen wir denn dann?« »Mein allerschönster Weihnachtstraum ...« »Morgen ist Adventscafé im Kindergarten. Ich muss dafür gleich noch backen. Gekaufter Kuchen wird missbilligend betrachtet.« Ich habe Stress im Advent. Ich würde den angefangenen Papierstern vor mir gerade gerne zerreißen. Mach ich aber nicht! Der Advent wird zunehmend von einer besinnlichen Vorbereitungszeit zu den stressigsten Wochen im ganzen Jahr. Mit diesen Tipps stellst du dich gegen den Trend "Stress im Advent": 1. Mach eine Liste Schreibe alles auf, was du bis Weihnachten wirklich erledigen MUSST. Erledige alles von deiner Liste so zeitnah wie möglich - am besten heute! Lieber ein, zwei stressige Zeiten, als jeden Tag Stress und dabei schlechtes Gewissen. Übrigens: Auch im Advent darf man "Nein" sagen. Nein zu Aufgaben und Nein zu Terminen. Muss man vor dem Fest wirklich die Fenster putzen? Musst du jede Einladung zum Adventscafé annehmen? 2. Gönne dir eine Auszeit Das Jahr neigt sich zu Ende. Kein Ehrenamtler ist mehr hochmotiviert. Die perfekte Zeit dich auch einmal zurückzulehnen und das Jahr zu reflektieren. Kuschel dich aufs Sofa mit einer weichen Decke und einem heißen Kakao oder Glühwein. Du kannst auch deine Familie einladen, sich zu dir zu kuscheln. 3. Freu dich auf Weihnachten Weihnachten ist »The Most beautiful Time of The year«. Ja, viele meiner Leser müssen arbeiten und das nicht zu knapp. Aber dabei darfst du bitte nicht vergessen, was wir da feiern. Lass dich von der Freude über die Geburt Christi auch selbst berühren. Statt Geschenkestress, schalte auf Dankbarkeit. Gott ist Mensch geworden, kann man dieses Geschenk noch toppen? (Ja, er hat auch den Tod besiegt :-) ) 4.

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  • Der besondere Adventskalender

    · Zeitmanagement

    Mein Plan war so gut. Ich wollte dir im Advent 24 einfache und schnell umzusetzende Tipps geben, mit denen du jeden Tag viel Zeit sparen kannst. Das ganze sollte ein Audio-Adventskalender werden. Jeder Tipp sollte 1 Minute lang sein. Doch es hat nicht geklappt. Denn im Schnitt habe ich für jeden Tipp 2 Minuten gebraucht. Ich habe also 24 Zeitmanagement Tipps für dich in einem 42 Minuten Hörbuch. So viel wertvolles Wissen auf kleinstem Raum gab es bisher noch nicht auf meiner Seite. Du sparst schon Zeit beim erlernen der Tricks. Damit du zunächst testen kannst ob das ganze etwas für dich ist, bekommst du 5 Tipps kostenlos. Klicke jetzt hier um zu den kostenlosen Tipps zu kommen. Der Beitrag Der besondere Adventskalender erschien zuerst auf christliches Zeitmanagement.

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  • Barack Obama, Steve Jobs, Mark Twain und 12 weitere Menschen, von denen du das Leben mit Routinen und Ritualen lernen kannst

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    »Es bringt nichts, jeden Tag dasselbe zu tun, nur weil man es sich selbst irgendwann auferlegt hat, im Glauben, dass es das Beste wäre.« Bruce Lee Rituale sollen dich freimachen. Nicht zu einem Gefängnis für dich werden. Jeder Mensch hat feste Routinen. Jeder Mensch. Auch du! Weil du ein Mensch bist, kannst du ohne Rituale nicht leben. Zum Problem werden Routinen erst dann, wenn sie dich einsperren. Etwas, das vor einem halben Jahr, einem Monat oder auch letzte Woche noch gut für dich war, muss deshalb nicht zwingend auch heute für dich noch richtig sein. Deshalb ist es wichtig, sich seine Routinen immer wieder zu vergegenwärtigen und dann zu überprüfen. Schreibe deswegen zunächst deine bisherigen Morgen– und Abendroutinen auf. Was machst du jeden Tag in derselben Reihenfolge? Sag jetzt nicht ”Ich habe gar keine Rituale."! Gehst du morgens nach dem Aufstehen zuerst ins Bad oder zur Kaffeemaschine? Schaust du vor dem Schlafen noch mal kurz im Bett aufs Handy oder liest du ein Buch zum Einschlafen? Trinkst du täglich dein Feierabendbier? Siehst du. Du hast Rituale. Schreibe dir deine aktuellen Routinen jetzt auf! Vielleicht hilft es auch, Menschen mit denen du zusammen lebst, nach Routinen zu fragen, die sie an dir beobachten. Schau dir deine Routinen jetzt an und streiche alles, was dir nicht mehr gut tut. Ich möchte dir heute einige Routinen bekannter Persönlichkeiten zeigen. Keine dieser Routinen kannst du so für dich übernehmen, aber sie können dich dazu inspirieren, deine Routinen zu überarbeiten und mit der einen oder anderen guten Idee zu erweitern. [smart_track_player url="http://zeitmanagement.podcaster.de/download/084_-_Routinen.mp3" title="Podcast: Höre dir die Routinen an" ] Morgenroutinen: Einige Menschen starten ihren Tag mit ein wenig Sport, andere setzen sich hin und meditieren, wieder andere brauchen ihr Müsli. Und ich starte keinen Tag ohne meinen Kaffee und mein Morgengebet. Keine Routine passt für alle Menschen.

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  • Was du mit 20 Minuten am Tag alles für deinen Glauben tun kannst

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    "Nimm dir jeden Tag eine halbe Stunde Zeit zum Gebet, außer wenn du viel zu tun hast, dann nimm dir eine ganze Stunde Zeit." (Franz von Sales – Ordensgründe und Mystiker) "Ich würde ja gerne beten, doch mir fehlt die Zeit." So oder so ähnlich höre ich immer wieder Menschen und auch Kollegen klagen. Sehr beliebt ist auch "Ich feier so viele Gottesdienste, da brauch ich nicht auch noch alleine beten." Ja, im Alltag fehlt es oft an Zeit. Das geht auch mir so. Die wichtige Mail, viele Telefonate und vor allem unzählige Sitzungen. Da kann man schon mal das Gefühl bekommen keine Zeit zu haben um den eigenen Glauben zu leben. [smart_track_player url="http://zeitmanagement.podcaster.de/download/83_Zeit_fu__r_Glauben.mp3" title="Podcast: 20 Minuten für den Glauben" ] Doch gerade in solchen Zeiten ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen, um die Dinge neu zu ordnen: Was ist wirklich wichtig? Was ist der tiefere Sinn meiner Berufung? Und für was mache ich all diese nervigen Aufgaben? Es ist mir wichtig, mir regelmäßig den Wurzeln meiner Berufung und meines Berufs bewusst zu werden. Hinzu kommt: Die Suche und das Fragen nach Gott ist mit dem Diplom doch nicht abgeschlossen. Es gibt noch so viele offene Fragen. Mein Gottesbild hat sich, geprägt durch Erlebnisse in meinem privaten Umfeld, aber auch durch Fragen von Gemeindemitgliedern (meist von Kindern), in den letzten Jahren immer wieder verändert. Ich fände es geradezu arrogant mir einzubilden Gott zu kennen. Ich bin gemeinsam mit den Menschen ein Fragender auf der Suche. Dazu brauche ich regelmäßige Auszeiten. Zeiten des Gebets, der Meditation und des theologischen Denkens. Zeit zum Glauben leben. Auch von Jesus erzählt die Bibel, dass er sich solche Auszeiten gönnte, so z.B. im Markusevangelium (Kapitel 6, 46). Nach der "Speisung der Fünftausend", als die Jünger Tempo machten, machte Jesus piano. Er ging auf einen Berg, um zu beten. Jesus nimmt Tempo raus. Er nutzt das Gebet als Gelegenheit für Ruhe und Erholung. Nach einem anstrengenden Tag füllt er im Gebet seine Energiereserven wieder auf. Es gibt viele Möglichkeiten neben dem Gebet, um dir selber kurz etwas Gutes zu tun. Geh um den Block, nimm ein Bad oder koch dir etwas gutes! Diese und viele andere Dinge tun Geist und Körper gut. Auch das Gebet und das Nachsinnen über Gott dient nicht nur dem Geist, sondern auch dem Körper als Kraftquelle. Doch wie jeden Tag Zeit dafür finden? Nimm dir diese Zeit nicht nur, wenn es dir gerade passt, sondern plane sie fest in deinen Tag ein! Am besten sogar vor allem anderen.

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  • Die Zeit war nie besser um weniger zu arbeiten

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    "Ich würde gerne weniger arbeiten." "Ich hab so viel zu tun." "Diese Woche ist so stressig." "Ich komme zu nichts mehr." Diese Sätze höre ich fast täglich. Aber warum? Wir mussten nie weniger arbeiten als heute. Im Keller meiner Großeltern hängt ein Waschbrett. Darauf hat meine blinde Ur-Oma ihre und die Wäsche ihrer Kinder geschrubbt. Manchmal denke ich daran, wenn ich meine Wäsche in den Trockner werfe und muss dabei grinsen. Entfernte Verwandschaft von mir aus Polen bringt bei ihren Besuchen Unmengen von selbstgezogenen Kartoffeln und handgeschälten Nüssen mit. Sie versorgen sich mit ihrem kleinen Hof komplett selbst. Was für eine Arbeit. Ich gehe auf den Markt oder auch mal ans Tiefkühlregal. Wenn es schnell gehen muss oder gemütlich ist, greife ich zum Telefon und ruf das Pizzataxi. Ab und zu gönne ich mir gerne ein schönes Wildgulasch mit Klößen. Das Fleisch hat seinen Preis, aber dafür muss ich nicht stundenlang im Wald liegen und auf den richtigen Schuss warten. Auch meinen Fisch angle ich nicht selbst. Im Büro greife ich regelmäßig auf Textvorlagen zurück, statt alles neu auf der Schreibmaschine zu tippen. Also, warum um Gottes Willen haben wir Stress?! [smart_track_player url="http://zeitmanagement.podcaster.de/download/82_Die_zeit_war_nie_besser.mp3" title="Podcast: Diesen Artikel anhören" ] Meine Theorie: Wir sind Geiseln der Technik! Die Entwicklung vom guten alten Telefon mit Wählscheibe hin zum modernen Smartphone hat uns immer freier gemacht. Der erste Schritt war das kabellose Telefon. Plötzlich konnte man bequem auf dem Sofa telefonieren. Damit begann die Vermischung von Arbeit und Entspannung. Denn plötzlich konnte man im Wohnzimmer dienstlich telefonieren. Dann kamen die ersten Handys und man konnte auch im Auto und später auch überall telefonieren. Der Nachteil: man wird jetzt auch immer und überall gestört und bei seiner aktuellen Tätigkeit unterbrochen. Nach und nach setzten sich dann Geräte durch, die mehr können als telefonieren. Mit Hilfe der Smartphones kannst du jetzt überall arbeiten. Das macht uns frei und nimmt uns gleichzeitig gefangen. Denn wir können nicht nur überall arbeiten, sondern wir tun es auch fast immer und überall. Ich finde es immer erschreckend, wenn Menschen auf dem Klo weiter telefonieren. Auf dem Spielplatz sehe ich immer wieder Menschen, die am Telefon klemmen statt mit ihren Kindern zu spielen. Und am meisten nerven mich die Mitmenschen, die während einem Kneipenabend andauernd etwas in ihren kleinen elektronischen Kasten tippen oder sogar das Gespräch für ein Telefonat unterbrechen. Nutze die Möglichkeiten der Technik, da wo sie dir helfen zu entspannen,

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  • In 12 Schritten zum Profi-Enstpanner – Die ultimativ relaxte Anleitung zum richtigen Entspannen

    · Zeitmanagement

    „Statt zu sagen: Sitz nicht einfach nur da – tu irgendetwas, sollten wir das Gegenteil fordern: Tu nicht einfach irgendetwas – sitz nur da.“ (Thich Nhat Hanh) Dein Körper braucht ausreichend Entspannung - als Ausgleich für den zunehmenden Stress jeden Tag. Wenn du richtig entspannen kannst, dann fällt es dir leichter mit dieser Alltagshektik um zu gehen. Yoga, eine gesunde und genussvolle Ernährung und alles, was deinem Körper und deiner Seele gut tut, hilft dir dabei, Entspannung und Zufriedenheit zu finden. Du musst einen Ausgleich für dich zum Stress finden. Hier kannst du testen, inwieweit dich zurzeit Stress belastet. Mit diesen 12 Schritten wirst du richtig entspannen: [smart_track_player url="http://zeitmanagement.podcaster.de/download/81_12_Schritte.mp3" title="Podcast: Die Tipps zum anhören" ] 1. Ein gutes Buch oder ein schöner Film Meine Frau kann beim Lesen eines guten Buches so in der Geschichte aufgehen, dass ich sie, wenn ich ins Bett, schlafend mit dem Buch fest in ihrer Hand finde. Ich selber schalte besser ab, wenn ich einen guten Film schaue. Das Zappen durchs Fernsehprogramm macht mir allerdings Stress. Stattdessen entscheide ich mich bewusst für einen Film und schaue diesen dank Streamingdiensten ohne Werbepausen. Diese Zwangspausen haben mich meistens dazu gebracht nochmal kurz aufs Handy zu gucken und etwas aus dem Kühlschrank zu holen. Das eine tat meiner Seele, das andere meiner Waage nicht gut. 2. Etwas feines zu Essen Ein gutes Essen gemeinsam mit meiner Frau oder mit Freunden ist für mich Entspannung pur. Besonders liebe ich die Essen, die schon von der Art ihrer Zubereitung her Ruhe brauchen. Wahrscheinlich sind deshalb Raclette und Fondue so beliebte Speisen an Festtagen. Der erholsame Effekt eines Essens fängt für mich schon lange bevor ich zu Messer und Gabel greife an. Ich nehme mir Zeit für die Zubereitung. das fängt schon mit dem gemütlichen Einkauf auf dem Markt an, denn sich dabei ergeben sich häufig schon Gespräche. Mein Vater pflegt zu sagen: „Als erstes schütte man ein Glas Wein in den Koch.“ So fangen auch meine liebsten Rezepte und entspanntesten Abende an. 3. Ein anstrengender Sport Sport ist zunächst einmal mit Anstrengung verbunden. Doch warum solltest du dich anstrengen, wenn du dich richtig entspannen willst? Sport kann dir dabei helfen deinen Kopf frei zu kriegen. Durch die sportliche Aktivität baust du aktiv Stresshormone in deinem Körper ab. Dein Gehirn löst biochemische Prozesse aus und reagiert so auf Wahrnehmungen aus der Außenwelt. Wenn dir im Beruf etwas Stress macht, reagiert dein Körper genauso,

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  • Hast du den Mut, 112 Tage im Jahr nicht zu arbeiten?

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    Was machst du, wenn es in deiner Wohnung brennt? Natürlich rufst die Feuerwehr. Dazu wählst du die 112. Oft brennt es auch in uns. Stress kann so unangenehm sein wie ein Feuer. Auch gegen diese innere Hitze hilft die 112. Das Jahr hat 365 Tage. Jede Woche haben wir im pastoralen Dienst einen freien Tag. Das macht 52 freie Tage. Hinzu kommt jeden Monat ein freies Wochenende. Das sind 24 Tage. Zusätzlich gibt es noch 36 Urlaubstage. Das sind wegen der 6-Tage-Woche mehr als bei anderen Angestellten. Gesamt macht das 112 freie Tage im Jahr! Hast du den Mut, 112 Tage nicht zu arbeiten? [smart_track_player url="http://zeitmanagement.podcaster.de/download/80_112_freie_Tage.mp3" title="Podcast: Diesen Artikel anhören" ] Traust du dich, diese Zeit für dich zu nehmen? Freie Tage, freie Wochenenden und Urlaub sind enorm wichtig, um deine Produktivität dauerhaft zu erhalten. Kleine Kinder sind durch nichts vom Spielen, Ausprobieren und Endecken ab zu halten. Außer sie sind müde. Dann legen sie sich einfach hin. Kein Sportler käme auf die Idee jeden Tag in voller Intensität zu trainieren. Mediziner haben bestätigt, dass regelmäßige Pausen ebenso wichtig sind für den Muskelaufbau wie das Training. Beim Lernen muss man regelmäßig abschalten und etwas ganz anderes machen. Nicht umsonst gibt es daher in der Schule festgelegte, regelmäßige Pausen. Nur bei der Arbeit ignorieren wir gerne alle diese Erkenntnisse und geben immer Vollgas. Mach mal Pausen! Ich möchte dir dabei helfen deine Pausen vom Alltag zu planen und auch einzuhalten. Der freie Tag: Der freie Tag unterbricht den Alltagstrott. Er bietet nicht nur die Möglichkeit zur Erholung, sondern auch zum reflektieren. Schon Gott hat, laut Schöpfungsbericht, nach 6 Tagen geruht und sein Werk betrachtet. Der freie Tag muss fest in deiner Planung verankert sein. Nutze diese freie Zeit um deine Batterien aufzuladen, zu reflektieren und mit neuer Kraft nach vorne zu schauen. Eine Kollegin sagte mir einmal, sie nähme den freien Tag nicht regelmäßig immer am selben Wochentag, sondern immer dann, wenn es gut passt. Ich fragte sie wie die Methode funktioniere. »Im letzten Jahr gar nicht.« ,war ihre leise Antwort. Streiche deinen freien Tag aus deinem Kalender und aus deiner Planung.

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  • Stress abbauen – meine besten Tipps (Interview Domradio)

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    Viel zu tun. Keine Zeit. Immer mehr. - Was kann man tun zum Stress abbbauen? Gestern durfte ich ein Interview beim Domradio geben. Ich erzähle darin einige meiner besten Tipps zum Stress abbauen. Dieses Interview möchte ich dir gerne zum anhören oder nachlesen präsentieren: Häufig ist der Alltag durchgetaktet wie ein Uhrwerk. Der Pastoralreferent Benjamin Floer kann die Uhr zwar nicht anhalten, aber er hilft dabei, sich von diesem Uhrwerk nicht hetzen zu lassen und es für sich zu nutzen. [smart_track_player url="http://zeitmanagement.podcaster.de/download/Interview_zeitmanagement_Domradio.mp3" title="Das Interview zum nachhören" ] domradio.de:  Was ist christliches Zeitmanagement? Benjamin Floer (Pastoralreferent und Experte für Zeitmanagement): Zeitmanagement ist  schon seit Jahren in aller Munde. Damit ist also eine möglichst sinnvolle Strukturierung des Alltags gemeint. Mir fehlte dabei aber meist der geistige Aspekt, das heißt, dass es uns dabei also nicht immer nur um die Steigerung unserer Produktivität gehen soll, wir also nicht nur das "Immer mehr, immer mehr" im Sinn haben. Wir sollten uns stattdessen vielmehr fragen: "Wie finde ich Zeit für mich selber?" oder "Wie finde ich Zeit für Spiritualität?"  Dabei dürfen wir durchaus Dinge in den Mittelpunkt stellen, die uns selbst gut tun. Als ich anfing, mich mit christlichem Zeitmanagement zu befassen, habe ich zunächst bewusst die Kollegen in der Pastoral in den Blick genommen. Aber christliches Zeitmanagement richtet sich auch an alle anderen Menschen, denen im Alltag noch die Dimension für sich selbst fehlt. domradio.de:  Wofür sollten wir uns denn Zeit nehmen? Floer: Zum einen sollten wir uns Zeit für die Dinge nehmen, die uns wirklich wichtig sind; Zeit für die Familie zum Beispiel oder Zeit für Freunde. Dabei sollten wir nicht das vergessen, was bei vielen an letzter Stelle steht, nämlich die Zeit für uns selbst.  Denn was streichen wir normalerweise als erstes, wenn wir in den Kalender gucken und kürzer treten müssen? Die privaten Termine!  Ein weiterer Punkt ist die Spiritualität. Die fällt selbst bei vielen Kollegen aus der Pastoral hinten über. Die sagen dann: "Selber beten? Ich habe doch schon die Gottesdienste!" Ich antworte dann immer, dass es nicht um Zeit für den Dienst am Nächsten geht, sondern um Zeit für seinen persönlichen Glauben und die Lektüre der Bibel. Das finde ich ganz wichtig. Ich persönlich schaffe das nur, weil ich mir das morgens in meine Routine als festen Bestandteil integriert habe – ein bisschen lesen, ein bisschen beten und erst danach kommt alles andere. domradio.de: Bleiben wir beim Beispiel der Familien, die jetzt wieder in die Schule starten. Wie sollen die das machen?

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  • 11 bekannte Zeitmanagement Probleme – Welches möchtest du los werden?

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    Alle Zeitmanagement Methoden und Tools sind sinnlos. „WAS?“ Sinnlos, wenn du nicht weißt woher deine Zeitmanagement Probleme kommen. [smart_track_player url="http://zeitmanagement.podcaster.de/download/78_11_ZM_Probleme.mp3" title="Podcast: 11 Zeitmanagement Probleme" ] Stell dir einmal vor du hast üble Zahnschmerzen. Dein Oberkiefer pocht bis in die hintere Schädelplatte. Du gehst zum Zahnarzt und nach 73 Minuten im Wartezimmer gibt der Arzt dir eine Paracetamol und schickt dich nach Hause. Wärst du mit dieser Behandlung zufrieden? Warum erwartest du dann eine solche Symptomtherapie, wenn es um dein Zeitmanagement geht? Es geht darum deine Zeitprobleme zu diagnostizieren, bevor die Methoden greifen können. Nebenbei, bei Zahnschmerzen fragst du einen Experten um Rat und versuchst dir nicht selber den Zahn auf zu bohren mit einer Anleitung, die du gegoogelt hast. Verlasse dich auch bei deinem Zeitmanagement auf die Ratschläge eines Experten. Die Zeitmanagement Probleme sind vielfältig und viel schwieriger zu erkennen als die Symptome. Bist du oft gestresst? Häufig müde? Nimmst du Arbeit mit nach Hause? Versinkt dein Schreibtisch im Chaos? Alles nur Symptome! Nur wenn du die Frage »Warum habe ich  Zeitmanagement Probeleme?« ausführlich beantworten kannst, können dir Methoden und Tools Entlastung bringen. Diese Frage lässt sich leider nicht mit einem Test á la Bravo beantworten. Du musst ehrlich und gründlich auf dich selber schauen um deinen Zeitproblemen auf die Spur zu kommen. Nutze auch die Wahrnehmung anderer und frage Freunde und Familie wo sie deine Zeitprobleme sehen. Die folgenden Probleme sollen dich zum Nachdenken anregen. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich freue mich über Ergänzungen in den Kommentaren. - Du bist perfektionistisch. - Du kannst dich nicht entscheiden. - Du bist zu „gut“: Du kannst nicht »Nein« sagen. - Du hast zu viele Interessen. - Du träumst statt zu handeln: Du lebst in Zukunft und Vergangenheit, aber nicht im hier und jetzt. - Du bist unmotiviert oder faul: Du schiebst alles bis zum geht nicht mehr auf.

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  • Wie sicher ist dein freies Wochenende vor einem gefräßigen Termin wirklich?

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    »Warum können Sie denn an diesem Wochenende nicht Herr Floer?« »Da habe ich frei.« »Da kann man doch wohl mal eine Ausnahme machen. Ich muss doch auch an meinem Wochenende hier sein.« »Oh. Da sollten wir dringend drüber sprechen. Wer zwingt sie denn?« Keine Frage: Ich liebe meine "Arbeit" und oft kommt sie mir deshalb vor wie ein Hobby. Aber meine Freizeit möchte ich gerne außerhalb meiner Gemeinde verbringen. Und das heißt auch, dass ich an meinen freien Wochenenden keine dienstlichen Verpflichtungen wahrnehme. [smart_track_player url="http://zeitmanagement.podcaster.de/download/77_freies_Wochenende.mp3" title="Podcast: freies Wochenende" ] Ich arbeite jede Woche 6 Tage und habe jeden Montag frei. Einmal im Monat habe ich ein freies Wochenende. Auf diese Auszeiten zu bestehen, egal was kommt, ist kein Egoismus. Zum einen habe ich auch als Vater und Ehemann Verpflichtungen, zum anderen erhalten diese längeren Pausen meine Arbeitsfähigkeit auf Dauer. »Wenn deine Seele keinen Sonntag hat dann verdorrt sie« Albert Schweizer Was nützt es der Gemeinde, wenn ich zwei, drei oder auch vier Jahre immer alles gebe und dann über Monate oder gar Jahre krankheitsbedingt ausfalle?! Ich bin erschrocken, wieviele Kollegen Burn-Out gefährdet sind. Immer wieder werde ich gebeten eine Ausnahme zu machen und es folgt ein kurzes unangenehmes Schweigen, wenn ich auf mein freies Wochenende bestehe. Doch viel zu schnell wird die Ausnahme zur Regel! Ich erwische mich immer wieder einmal dabei zu überlegen ob dieses Treffen nicht besonders wichtig ist oder dass ich ein bestimmtes Projekt unbedingt weiter bringen muss. Doch ich bleibe eisern: Mein regelmäßiges »Nein« zur Arbeit ist ein »Ja« zu mir selbst, meiner Familie und zu mehr Arbeitsqualität. Doch wie kannst du es schaffen deine freien Wochenenden, deinen Urlaub oder deine arbeitsfreien Montage gegen "Angriffe" von außen zu schützen? Meine 6 Tipps für dein freies Wochenende 1) Meine freien Wochenenden lege ich für die nächsten 12 Monate fest, wenn ich meinen Urlaub plane. Nur die langfristige Planung ermöglicht es mir diese Zeiten vor dienstlichen Terminen zu schützen. 2) Oft plane ich einige Wochen im Voraus was ich in meiner Freizeit machen möchte. Diese Tätigkeiten und Termine trage ich in den Ka...

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  • 7 einfache Wege die Tagesplanung zu verbessern

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    Ich komme ins Büro. Computer und Kaffeemaschine einschalten. Erstmal die E-Mails lesen und beantworten. Das Telefon klingelt. Ein Kollege hat ein dringendes Problem. Stopp! Wer so arbeitet re-agiert und agiert nicht selbst. Mit einer vernünftigen Tagesplanung startet dein Tag anders. Meine Tochter sagt manchmal „Nein, du bist hier nicht der Bestimmer“. Und ich habe dann die schwierige Aufgabe ihr klar zu machen, dass ich das erstens doch bin und zweitens warum mir das, was ich möchte, wichtig ist. So falsch wie ihre Aussage über unser Verhältnis ist, so wichtig ist dieser Satz jedoch für uns Erwachsene. „Nein, du bist nicht der Bestimmer.“ Wir sollten uns viel öfter trauen, dass zu jemandem zu sagen, der uns direkt oder indirekt mitteilt was wir jetzt zu tun hätten. Doch wie kannst du selber zum Bestimme über dein Leben werden? Mit einer einfachen und schnellen Tagesplanung. Mit diesen sieben Schritten wirst DU zum „Bestimmer“ über deinen Tag. [smart_track_player url="http://zeitmanagement.podcaster.de/download/76_7_Tagesplanung.mp3" title="Podcast: 7 Wege für deine Tagesplanung" ] 1) Plane deinen Tag am Vorabend und lege die drei wichtigsten Aufgaben fest Wenn du bei der Tagesplanung diese wichtigsten Aufgaben definierst, weißt du, ob dein Tag erfolgreich war, wenn du deine Ziele aus der Tagesplanung erreicht hast. Erledige diese Aufgaben ohne Ausnahmen als erstes. Ohne wenn und aber; vor der Erledigung dieser drei Dinge machst du nichts anderes.   2) Plane alle Wegstrecken vor Ich bin vor kurzem für die Notfallseelsorge als Praktikant auf einem Rettungswagen mitgefahren. Der Fahrer sagte mir, dass es nicht nur darauf ankäme schnell zu fahren, sondern auch darauf wo lang man fahren will. „Es bringt mir nichts schnell rechts ab zu biegen, wenn ich links rum mein Ziel hätte viel schneller erreichen können.“ Gestern hatte ich einen Gottesdienst in St. Barbara. Aufgrund der Sperrung einer Autobahn kommt es derzeit zu viel innerstädtischem Verkehr. Ich dachte mir, als pfiffiger Zeitmanagement Trainer: „Fahr ich eben eher los.“ Gedacht, getan. Ich war bereits 1 Stunde vor dem Gottesdienst vor Ort und konnte in Ruhe beim Bäcker frühstücken und an einem Artikel schreiben. Doch gut gedacht ist nicht immer gut gemacht. 15 Minuten vor dem Gottesdienst kam meine Kollegin. Ein Blick in den Plan zeigte, dass ich zwar trotz Stau pünktlich in St. Barbara war, aber mein Gottesdienst in St. Paulus war. Dorthin habe ich 45 min im Stau gestanden und sah gerade noch wie die Schüler die Kirche wieder verlassen haben.

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  • 5 Dinge, für die ich mich als Vater und Ehemann nicht schäme

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    Als Vater habe ich bisher viele Fehler gemacht und in Zukunft werden es wohl noch mehr. Ich habe zu viel gearbeitet. Ich habe die Prioritäten falsch gesetzt. Ich konnte meinen Kindern oft nicht gute Nacht sagen. Ich war ungeduldig und mit den Gedanken bei der Arbeit. Doch für die nachfolgenden Dinge schäme ich mich nicht und werde ich mich auch nie entschuldigen. [smart_track_player url="http://zeitmanagement.podcaster.de/download/75_Schamen.mp3" title="Podcast: 5 Dinge für die ich mich nicht schäme" ] Feierabend machen Ja ja, den Punkt kennst du schon. Aber setzt du ihn auch konsequent durch in deinem Alltag? Wann machst du Feierabend? Und noch viel wichtiger: Wie verbringst du diese Zeit? Mein "Feierabend" ist meist am Nachmittag. Morgens arbeite ich im Büro, mit Schulen und Kindergärten. Abends sitze ich in diversen Planungs- und Besprechungsrunden. Nachmittags nutze ich die Zeit oft um mit meinen Kindern zu spielen. Mitten am Tag, während andere arbeiten, zu spielen und auch mal in der Stadt Eis essen zu gehen ist nichts wofür ich mich entschuldige. Unerreichbar sein Ich muss nicht jederzeit für jeden sprechbar sein. Bitte versteh mich nicht falsch. Die Erreichbarkeit von Seelsorgern ist mir enorm wichtig. Aus diesem Grund habe ich bei uns den Gemeindestammtisch "Sprech-Bar" ins Leben gerufen. Ich unterscheide jedoch inzwischen zwischen erreichbar und sprechbar sein. Ich bin jederzeit erreichbar über das Pastoralbüro, meine Haustür und meinen Briefkasten. Aber ich bin nicht immer sofort sprechbar. Ich gönne mir und uns den Luxus, dass ich manchmal nur für meine Frau und Kinder zu sprechen bin. Für seelsorgliche Notfälle gibt es eine Telefonnummer, die immer auf einen anderen Kollegen weitergeleitet wird. So ist die Sprechbarkeit des Pastoralteams in dringenden Fällen immer möglich. Diese Gewissheit hilft mir beim Abschalten meines Handys. Aufschieben Ich werde mit meiner Arbeit nie »fertig« sein. Das musste ich zwei Jahre lang mühevoll lernen. Inzwischen weiß ich, dass immer wieder neue Wünsche, Ideen und Anforderungen in mein Leben kommen. Punkte, an denen alles fertig ist, sind die große Ausnahme. Das ist ok für mich, seitdem ich das erkannt und akzeptiert habe. Ich gönne es mir in stressigen Zeiten auch mal etwas liegen zu lassen. Ich terminiere die Aufgaben dann einfach neu. Das geht mit Hilfe des Todoist mit nur zwei Klicks. Ganz wichtig für dein gutes Gefühl: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Lege deshalb immer schriftlich fest wann du es erledigen wirst. Wofür ich Zeit investiere entscheide ich anhand meiner Prioritäten. Und da stehen ganz oben Frau und Kinder. Mehr zum Umgang mit Prioritäten und viele Tipps ...

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