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Durch den Konflikt im Nahen Osten sind die Kerosin- und Benzinpreise in Europa rasant angestiegen. Die unsichere Lage verteuert durch gestiegene Flugpreise und höhere Ausgaben an der Zapfsäule auch das Reisen. Experten warnen davor, dass sich die Kerosinknappheit im Sommer zuspitzen könnte. Trotzdem sollte man einen kühlen Kopf bewahren, sagt Sascha Aumüller, Reiseredakteur des STANDARD. Der jährliche Sommerurlaub, wie ihn Österreicherinnen und Österreicher schätzen, kostet einerseits ohnehin jedes Jahr mehr als im Vorjahr. Gewisse Mehrkosten sind heuer wohl unvermeidbar. Andererseits kann man sich durch Flexibilität mehr sparen, als wenn man jedem Last-Minute-Angebot für den gewohnten Strandurlaub an der Oberen Adria hinterherjagt.
Wer sich für neue Reiseziele erwärmt, kann nicht nur Neues erleben, sondern auch sparen. Ähnliches gilt für den Zeitpunkt der Reise abseits der Hauptsaison. Und selbst für jene, die auf den letzten Drücker im Hochsommer nach Norditalien fahren, können bestimmte Tipps die Reise leistbarer machen. Wie das gelingt, ist diese Woche Thema bei "Besser leben". -
Keine konkrete Gefahr, kein Säbelzahntiger weit und breit – und trotzdem fühlt sich der Körper an, als müsste er ständig auf der Hut sein. Ein inneres "Was, wenn …", das als Hintergrundrauschen permanent mitläuft. Beim Einschlafen, beim Arbeiten, im Alltag. Viele kennen dieses Gefühl – und wollen es möglichst schnell loswerden.
Aber wir sollten Anxiety nicht als Feind sehen, sondern lernen, ihr besser zuzuhören, rät die klinische Psychologin Pauline Stockmann. In dieser Folge machen wir deshalb genau das, was sie mit dem Titel ihres kürzlich erschienenen Buches fordert: "Lass mal über Anxiety reden!" Wir sprechen darüber, warum so viele Menschen dieses permanente Alarmgefühl kennen und warum der Kampf gegen die eigene Angst oft alles noch anstrengender macht. -
Eksik bölüm mü var?
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Jeden Morgen um Punkt sechs im Fitnessstudio? Gefolgt von einem 10-Kilometer-Lauf? Es sind ambitionierte Ziele wie diese, die selbsternannte Sportmuffel so sehr abschrecken, dass sie entweder nach wenigen Wochen wieder mit dem Sport aufhören oder gar nicht erst anfangen. Dabei sollte man nicht mit extremen Routinen starten. Egal, ob Schwimmen, Bouldern, Boxen, Tanzen oder Laufen – wichtig ist, dass man den Sport findet, der ins eigene Leben passt und man diesen möglichst niederschwellig zur Routine macht. Wer sich jetzt denkt, keine Zeit für Sport zu haben: Schon 20 bis 30 Minuten auf einer Matte zu Hause zu trainieren, kann auf ein Leben gerechnet viel ausmachen. Wichtig ist, dass man dran bleibt.
Wie das gelingt, wie man seine Muskeln auch außerhalb des Fitnessstudios trainiert und was das richtige Mindset bewirken kann, ist diese Woche Thema im Podcast. -
"Anerkennung ändert alles", sagt Barbara Strohschein. Die Psychologin und Philosophin betont, dass Menschen andere Menschen zum Überleben brauchen. Vor allem wollen wir von anderen gesehen werden. Dabei geht es laut Strohschein um mehr als einfaches Lob, sondern auch um eine Haltung zur Neugier sowie die Bereitschaft, andere wahrzunehmen und sich für sie zu interessieren. Denn Konflikte entstehen oft aus einer Kränkung heraus – aus einer Kränkung, die auf mangelnde Anerkennung folgt, so die Expertin. Die Tendenz zu mehr Kränkung und weniger Anerkennung sieht sie auch in aktuellen politischen Debatten, in denen sich oft zwei konträre Seiten ohne Kompromiss gegenüberstehen.
Man kann Anerkennung aber lernen. Sogar bei Menschen, die einem auf den ersten Blick nicht besonders sympathisch sind. Wie das authentisch gelingt, wie man in der Arbeit eine Anerkennungskultur schafft, und warum Anerkennung bei einem selbst beginnt, erklärt Strohschein diese Woche im Podcast. -
Auch heuer macht sich der Klimawandel wieder einmal mit einem außergewöhnlich trockenen Frühling bemerkbar. Und aufs Neue stellt sich die Frage, ob Einzelpersonen etwas gegen die Klimakrise unternehmen können. Lohnt es sich, beim Einkaufen, bei Investitionen oder beim Reisen auf Nachhaltigkeit zu achten, oder sind die Handlungen Einzelner im Vergleich zu Großkonzernen nur Tropfen auf dem heißen Stein? Wo sollte man am besten anfangen? In welchem Bereich kann man am meisten CO₂ einsparen – und ist das überhaupt das Wichtigste, um nachhaltig zu leben?
Diese Woche erklärt Laura Maria Wallnöfer, stellvertretende Leiterin der Arbeitsgruppe für nachhaltige Konsumverhaltensforschung an der Universität für Bodenkultur Wien, was Nachhaltigkeit überhaupt bedeutet und was die Unterschiede zu bekannten Labels wie "umweltfreundlich" oder "klimaneutral" sind. Sie erklärt auch, wie man durch klügeren Konsum sparen kann. Denn im besten Fall sind ihre Tipps auch fürs eigene Geldbörserl nachhaltig. -
Kaum jemand geht in eine Ehe und denkt schon an die Scheidung. Sich aber rechtzeitig für den Ernstfall abzusichern, ist laut Rechtsanwältin und Mediatorin Verena Brauner gar nicht so verkehrt. In der letzten Besser-leben-Folge des Beziehungsmonats geht es darum, was man macht, wenn eine "für immer" geglaubte Beziehung endet. Brauner erzählt, wie Scheidung in Österreich funktioniert, warum sie Klientinnen und Klienten in den meisten Fällen von einer strittigen Scheidung abrät und was sich mit Kindern ändert.
Und sie erzählt, wie ein Rosenkrieg auch schon vor einer Eheschließung vermieden werden kann. Am wichtigsten ist laut der Anwältin, über die eigenen Rechte Bescheid zu wissen. -
Vom unausgeräumten Geschirrspüler bis zu herumliegenden Socken, von lautstarken Diskussionen bis zu eisigem Schweigen: Konflikte in Beziehungen sind nahezu unvermeidlich. Deshalb widmen wir uns genau diesem Thema im vierten Teil des Besser-leben-Beziehungsmonats. Wir gehen der Frage nach, wie Paare Krisen nicht nur überstehen, sondern an ihnen wachsen können.
Dabei zeigt sich auch, dass Konflikte selten nur im Hier und Jetzt entstehen. Warum kommen im Streit immer wieder alte Themen hoch, die eigentlich längst geklärt sind? Die Psycho- und Paartherapeutin Franziska Holzheimer erklärt, was Paare, die konstruktiv streiten, anders machen als jene, die sich immer wieder im Kreis drehen, und wie man richtiges Streiten lernen kann – und warum herumliegende Socken vielleicht auch ganz süß sein können. -
Die meisten wollen ihn, wenige reden offen darüber und ein wirklich großes Thema ist er meist nur, wenn er fehlt: Sex. Teil drei des Beziehungs-Themenmonats bei "Besser leben" dreht sich um den Beziehungsaspekt, der wechselweise am schönsten oder auch am frustrierendsten sein kann. Die Sexualberaterin und Beziehungscoach Nicole Siller erklärt im Interview, dass der Weg zu besserem Sex auf einem ziemlich einfachen Umdenken basiert. Sie beschreibt, wie man sich und sein Gegenüber neu entdeckt, warum man das auch alleine üben kann und weshalb es hilft, sich dabei von den eigenen und fremden Erwartungen zu lösen.
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Innig, liebevoll, stärkend – so stellen sich viele Menschen ihre Partnerschaft vor. In der zweiten Folge des "Besser leben"-Beziehungsmonats geht es genau darum, warum dieses Ideal im Alltag so oft verloren geht.Zwischen Routinen, unausgesprochenen Erwartungen und alten Prägungen leben Paare nicht selten eher nebeneinander her, als miteinander.
Woran liegt das? Und wie lässt sich eine Beziehung bewusst so gestalten, dass sie für alle Beteiligten erfüllend ist? Im Podcast spricht die Psychologin und Therapeutin Linda-Marlen Leinweber darüber, was echte Nähe schafft, wie wir lernen können, einander wieder wirklich zu begegnen – und warum es dabei wichtig ist, auch eigene Muster zu hinterfragen. -
Dating kann wahnsinnig frustrierend sein. Ob es gar nicht erst mit Dates klappt, mühsame Treffen zu Tinder-Frust führen oder man unerklärlich geghostet wird – jemanden für eine tragfähige Beziehung kennenzulernen, war schon mal einfacher. Da aber am Anfang jeder Beziehung ein erfolgreiches Kennenlernen stehen muss, beginnt der Themenmonat zu Beziehungen bei "Besser leben" mit genau diesem Thema.
Im Podcast erklärt Nina Deißler, Autorin und Beziehungscoach, warum wir uns beim Online-Dating selbst sabotieren, welche Fragen uns bei der Partnersuche helfen können und warum ein aufregendes erstes Date nicht immer ein Indikator für eine passende Partnerschaft ist. -
Zeit mit Freundinnen und Freunden ist wichtig. Doch im stressigen Alltag gelingen spontane Treffen nur schwer, erst muss man noch einkaufen, Wäsche waschen, das Rezept bei der Apotheke einlösen. Wir sehen Erledigungen als Dinge, die wir machen müssen, soziale Zeit mit Freundinnen wollen wir hingegen. Wer diese zwei Bereiche vermischt, zieht einen doppelten Vorteil. Denn wer Freunde nur beim Pläuschchen zum Kaffee trifft, macht vor allem eines: reden und sitzen. Ein sogenanntes Erledigungstreffen oder Errand-Hang bringt da Abwechslung. Gleichzeitig empfinden Menschen nervige Aufgaben in Gesellschaft anderer als weniger nervig – sie erleben die Zeit sogar positiv. Unter Leuten lässt sich die Checkliste einfacher abarbeiten. Glück gedeiht, egal, was man macht, in Begleitung anderer. Das belegt auch die Forschung.
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Routine ist gut und wertvoll, doch sie kann auch erdrückend werden. Gestresst von Job und Pflichten wird der Alltag für viele Menschen zu einem grauen, sich ständig wiederholenden Etwas – und Abwechslung oder gar Abenteuer gehen völlig verloren. Warum uns diese aber guttun würden, wie man das Leben schon mit kleinen Änderungen erfrischen kann und wie "Micro Adventures" funktionieren, darum dreht sich die neue Folge von "Besser leben".
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Nicht jeder hat hunderte Quadratmeter Gartenfläche, auf denen sich Gemüseträume verwirklichen lassen. Die gute Nachricht: Sobald man ein Fensterbrett hat, lässt es sich auch in der kleinsten Stadtwohnung gärtnern. Ob Kräuter, Tomaten oder einfach nur duftende Pflanzen – in der neuen Folge von "Besser leben" erklärt die Garten-Expertin und Ratgeberautorin Andrea Heistinger, worauf man beim Start achten muss, was die unkompliziertesten Anfängerpflanzen sind und welche Bedeutung die Himmelsrichtung hat. Außerdem hat sie erlösende Nachrichten: Wenn das Supermarkt-Basilikum nach zwei Wochen tot ist, sind nicht wir schuld.
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Ob durch ein plötzliches Ereignis oder langsames Verschwinden: Wenn sich das eigene Leben nicht sinnvoll anfühlt, ist das für die meisten Menschen ein großes Problem. In Teil zwei der Besser-leben-Doppelfolge zum Thema Sinn (hier geht's zu dem etwas komplizierteren ersten Teil) gibt die Psychologin Tatjana Schnell ganz konkrete Tipps zur Sinnsuche. Sie erklärt aber auch, warum nicht alles im Leben sinnvoll sein muss, dass man Leistungsdruck in diesem Kontext unbedingt vermeiden muss und warum das Gehalt im Job nicht die einzige Sinnquelle sein sollte.
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Unsere Gesellschaft bekommt zunehmend eine Sinnkrise: Vor allem jüngere Generationen klagen in Befragungen darüber, keinen Sinn in ihrem Leben zu sehen, doch auch in der Midlife Crisis oder neuerdings in der Quarterlife Crisis führt das Thema Lebenssinn oft zu schwierigen Phasen. Im ersten Teil einer Interview-Doppelfolge erklärt die klinische Psychologin Tatjana Schnell wie Lebenssinn funktioniert, warum wir mehr darüber sprechen sollten und was mangelnder Sinn politisch verursacht. Außerdem warnt die Professorin für Existentielle Psychologie an der MF Specialized University in Oslo davor, Sinn mit Leistungsdruck zu überladen und ihn mit Glück gleichzusetzen.
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Der trübste Winter seit 30 Jahren fordert in Wien gerade viele stimmungsmäßig heraus. Nachdem ein paar Tage lang die Sonne durchgeblitzt ist, hüllt sich der Himmel aber in den nächsten Tagen schon wieder in Wolken, auch Schnee ist angesagt. Wie fällt man da nicht in ein Loch?
Dass trübes Wetter für Verstimmung und Erschöpfung sorgen kann, ist wissenschaftlich erwiesen. Was dagegen hilft, hat STANDARD-Gesundheitsredakteurin Magdalena Pötsch recherchiert. Sie erklärt in dieser Folge, was Tageslichtlampen bringen, welche Tricks man sich von Menschen im hohen Norden abschauen kann, und von welchen vermeintlichen Helfern gegen den Wetterblues wir besser die Finger lassen sollten. -
Viele Menschen fühlen sich nicht erholt, wenn in der Früh der Wecker klingelt – und drücken schlaftrunken auf die Schlummertaste am Wecker. In dieser neuen Folge von "Besser leben" geht es darum, warum das keine gute Idee ist, wie Licht dem Körper beim Hochfahren helfen kann – und welche kleinen Veränderungen am Morgen langfristig die Energie steigern können.
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Ein schneller Dopaminkick ist verlockend. Auch deshalb greifen viele Menschen reflexhaft zum Handy und essen mehr Süßigkeiten als ihnen lieb ist. Um damit besser zurechtzukommen und sich die Hoheit über die eigenen Handlungen zurückzuholen, hat der kalifornische Psychologe Cameron Sepah das "Dopaminfasten" erfunden. Dieses Schlagwort geistert in immer extremeren Formen durch Social Media, manch ein Influencer propagiert so radikale Maßnahmen, dass Psychologen davor warnen. Wirklich komplett auf Dopamin zu verzichten, wäre schon rein aus biochemischer Sicht unmöglich.
Was aber nun tun, wenn man weniger Zeit auf Instagram, TikTok und Co. verbringen will? Da können Sepahs ursprüngliche Empfehlungen durchaus helfen. Mit welchen zwei einfachen Maßnahmen man den automatischen Griff zum Handy oder zur Chipspackung wirklich loswird und in welchen Bereichen eine Radikalkur wirklich helfen kann, all das hören Sie in der neuen Folge von "Besser leben". -
Chronischer Stress macht krank. Aber nicht jeder Stress ist schlecht, betont der deutsche Psychiater und Neurologe Volker Busch, der die Stressambulanz an der Universität Regensburg leitet, zuletzt das Buch "Gute Nacht, Gehirn. Gedanken, um zur Ruhe zu kommen" geschrieben hat und den Podcast "Gehirn gehört" hostet.
In der neuen Folge von "Besser leben" erzählt er, warum die Angst vor dem Stress ein Problem ist, wieso man Stress nicht immer aus dem Weg gehen sollte – und wie man sich nach besonders hektischen Tagen gut erholt. -
Der Proteinhype war gestern – seit einiger Zeit drehen sich Ernährungstipps auf Social Media hauptsächlich um Ballaststoffe. Unter dem Schlagwort "Fibermaxing" werden bessere Verdauung, mehr Energie und ein gesünderes Leben versprochen. In einer neuen Folge "Besser leben" gehen wir der Frage nach, was hinter dem Trend steckt, wie man wirklich mehr Ballaststoffe in die Ernährung bringt – und auf welche Produkte man getrost verzichten kann.
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