#heiseshow (HD-Video)

#heiseshow (HD-Video)

Germany

Immer donnerstags um 16 Uhr diskutieren wir in der #heiseshow mit Gästen über aktuelle Ereignisse aus der Hightech-Welt und der Netzpolitik

Episodes

#heiseshow: Gesetzentwurf zu Fake News und Hasskommentaren – Zensurkeule oder notwendiges Übel?  

Soziale Netzwerke beteuern zwar, dass sie Beleidigungen und Co. rasch löschen, aber Tests haben etwas anderes gezeigt. Führende Politiker setzen deshalb nicht mehr auf Freiwilligkeit. Den aktuellen Gesetzentwurf diskutieren wir in einer neuen #heiseshow.

#heiseshow: Die LiMux-Enttäuschung – Linux, Windows, die User-Erfahrung und die Politik  

Anfang der Jahrtausendwende wollte der Münchener Stadtrat unabhängiger von einzelnen Software-Herstellern werden und entschied sich im Jahr 2003, die städtischen Computer von Windows auf das Betriebssystem Linux umzustellen. Microsoft hatte zu diesem Zeitpunkt den Abgesang auf das bisherige Münchener System Windows NT eingeläutet und warb für Windows XP und Microsoft Office. Der damalige Oberbürgermeister Christian Ude erklärte, dass sich München "mit diesem richtungsweisenden Grundsatzbeschluss [ ] nicht nur als erste deutsche Großstadt eine größere Herstellerunabhängigkeit ihrer IT-Infrastruktur [sichert], sondern [ ] auch ein klares Zeichen für mehr Wettbewerb im Software-Markt [setzt]." Im Mai 2014 änderte sich dann der Zungenschlag in München. Einerseits feierte man noch, dass LiMux in München erfolgreich verankert sei und die Stadt es nicht beabsichtige "zu wechseln". Andererseits erklärte der seit dem 1. Mai 2014 amtierende Ude-Nachfolger Oberbürgermeister Dieter Reiter, dass Behördenmitarbeiter über Probleme mit der Software klagen würden; andere Politiker sprangen seiner Beurteilung bei. Dass Reiter sich selbst offensiv als "Microsoft-Fan" darstellen ließ, goss Wasser auf die Mühlen derer, die beanstanden, dass es keine faktischen Gründe für das in diesem Jahr tatsächlich ausgesprochene LiMux-Aus und die Abkehr von Open-Source-Software gebe – schuld seien rein politische Erwägungen. Wie die Stimmungslage im Münchener Stadtrat und bei den IT-Mitarbeitern der Stadt aussieht, ob das LiMux-Aus tatsächlich schon besiegelt und nicht mehr zu stoppen ist und wie die Situation für Linux generell beim EInsatz auf Servern und auf User-Desktops aussieht, besprechen Kristina Beer (@bee_k_bee) und Fabian Scherschel (@fabsh) aus der c't Redaktion mit Stefan Krempl, der für heise online unter anderem aus dem Bundestag und dem NSA-Ausschuss berichtet(e) und sich auch seit Jahren mit dem Hin und Her bei LiMux beschäftigt. Am Ende der Sendung gehen wir auch kurz auf die neuesten Wikileaks-Enthüllungen unter dem Namen "Vault 7" ein. Mittlerweile hat sich die CIA zu Wort gemeldet.

#heiseshow,: 5 Jahre Raspberry Pi – ein Bastelrechner erobert die Welt  

Der Rapsberry Pi ist nun fünf Jahre alt und auch wenn es um den Bastelrechner etwas ruhiger geworden ist, die Erfolgsgeschichte ist noch nicht vorbei. Inzwischen haben seine Erfinder mehr als 11 Millionen Stück davon verkauft und immer wieder stellen sie neue Versionen vor – zuletzt am Geburtstag den Raspberry Pi Zero W. Darüber hinaus hat der Minicomputer eine ganze Gerätekategorie ins Leben gerufen, bestehend aus immer neuen Konkurrenten, die sich den Bastelfans und Makern in aller Welt präsentieren. Aber warum hatte ausgerechnet der Raspberry Pi solchen Erfolg, warum war er offenbar das richtige Gerät zur richtigen Zeit? Wie hat sich der kleine Computer in den vergangenen fünf Jahren verändert und worauf haben die Entwickler besonderen Wert gelegt? Was machen die Käufer eigentlich damit und was sind die interessantesten Projekte, die dank des Raspberry Pi realisiert werden konnten? Und wie wird der Markt der Bastelcomputer in weiteren fünf Jahren aussehen? Diese und viele Fragen auch unserer Zuschauer besprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Martin Holland (@fingolas) live mit Daniel Bachfeld, dem Chefredakteur der Make.

#heiseshow: Exoplaneten – Finden wir bald außerirdisches Leben?  

Seit Mittwoch kennen wir nun auch das erste Sternsystem mit sieben erdähnlichen Exoplaneten und langsam wird der Planetenzoo richtig voll. Vor allem dank des Weltraumteleskops Kepler kennen wir bereits Tausende Planeten bei fremden Sternen, wenn auch vor allem gigantische Gasriesen, auf denen Leben wie auf der Erde nicht existieren könnte. Immer stärker konzentrieren sich die Astronomen deswegen auf jene deutlich kleineren Gesteinsplaneten, die der Erde ähneln. Dabei hoffen sie auch auf geplante Teleskope wie das Weltraumteleskop James-Webb und des European Extremely Large Telescope in Chile. Aber was ist überhaupt so faszinierend an den fernen Welten, die kein Mensch in absehbarer Zukunft aus der Nähe sehen wird? Warum stecken Astronomen und anderen Wissenschaftler so viel Energie und Aufwand in die Erforschung von Exoplaneten? Wie finden sie die so weit entfernten Himmelskörper und wie analysieren sie die? Was wissen wir eigentlich schon und welche Entdeckungen sind in der nächsten Zeit zu erwarten? Können wir auf diesem Weg außerirdisches Leben finden und was würde das für die Menschheit bedeuten? Diese und viele Fragen auch unserer Zuschauer besprechen Kristina Beer (@bee_k_bee) und Martin Holland (@fingolas) live mit dem Astronomen und Blogger Florian Freistetter von Astrodicticum Simplex.

#heiseshow: Vor dem MWC – die Zukunft des Smartphones, und was danach kommt...  

In anderthalb Wochen trifft sich die Mobilfunkbranche wieder einmal in Barcelona: Gespannt warten viele vor allem auf die neuesten Smartphones. Einiges ist bereits durchgesickert und klar scheint, auch dieses Jahr wird es keine bahnbrechenden Neuerungen, sondern eher kosmetische Anpassungen sowie Verbesserungen der Technik geben. Die vergleichsweise junge Gerätekategorie der Smartphones scheint zehn Jahre nach der Vorstellung des iPhone fertig. Zwar gab und gibt es immer wieder mehr oder weniger ernst zu nehmende Vorschläge, die eine grundlegende Erweiterung des Konzepts Smartphones versprechen. Aber wirklich modulare Smartphones oder faltbare Displays lassen auf sich warten oder sind schon wieder vom Tisch. Richtige Innovationen gibt es derzeit höchstens bei der Software, aber hier muss sich erst zeigen, ob etwa digitalen Assistenten tatsächlich die Zukunft gehört. Wie steht es also um die Smartphones? Wie groß ist das Interesse am MWC, wie gespannt sind Beobachter auf die Neuvorstellungen? Was ist mit Windows auf dem Smartphone, wie entwickeln sich Android und iOS weiter? In welchem Bereich sind Innovationen zu erwarten und welche werden von den Nutzern herbeigesehnt? Welche Hersteller kommen dafür am ehesten infrage? Wenn Smartphones das große IT-Thema der vergangenen Jahre war, was kommt als nächstes? Diese und viele Fragen auch der Zuschauer besprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Volker Briegleb (@briegleb) live mit Immo Junghärtchen (@ijunghaertchen).

#heiseshow: Vor dem Umstieg auf DVB-T2 – Wie sieht man heute eigentlich fern?  

Bis zum bundesweiten Wechsel von DVB-T auf DVB-T2 sind es nur noch wenige Wochen und für die betroffenen Verbraucher ändert sich dann einiges: Für den Empfang des terrestrischen Signals in HD-Auflösung brauchen sie ein dafür ausgelegtes Empfangsgerät. Wollen sie außerdem neben den öffentlich-rechtlichen Programmen noch private Sender wie RTL und SAT.1 sehen, brauchen sie ein Entschlüsselungsmodul und müssen jährlich 69 Euro bezahlen. Angesichts dieser Hürden stellt sich die Frage, wie die Zukunft des sogenannten linearen Fernsehens überhaupt aussehen wird. Vor allem jüngere Konsumenten warten nicht, bis die Fernsehprogramme zu ihnen kommen, sondern wollen gucken, wenn es ihnen passt. Dazu können sie entweder auf die verschiedenen Mediatheken zugreifen, oder gleich Abos für Netflix, Amazon Video beziehungsweise Maxdome abschließen. Vor allem letztere bieten aber nicht nur in Bezug auf die Nutzungsgewohnheiten eine Alternative, sondern auch inhaltlich ganz anderes Programm. Wie sehr ändern Streaming-Dienste unsere Gewohnheiten? Was machen sie gut und wo versagen si als Alternative? Braucht man überhaupt noch klassisches Fernsehprogramm? Was ändert sich mit der Umstellung auf DVB-T2 und wer ist betroffen? Warum ist der Wechsel nötig? Diese und viele Fragen auch unserer Zuschauer besprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Martin Holland (@fingolas) live mit Volker Zota (@DocZet).

#heiseshow: Schadet Trump der Technik-Branche?  

Auch wenn Donald Trump noch nicht einmal zwei Wochen US-Präsident ist und viele darauf gehofft hatten, dass das Amt einen moderierenden Einfluss auf ihn haben wird, scheint schon klar, dass dem nicht so ist. Nicht einmal unterbrochen durch seine Amtseinführung befindet er sich weiterhin in einer Art Dauerkrieg mit den Medien und hat auch immensen Widerstand im Staatsapparat geweckt. Als wäre das nicht genug, hat seine – inzwischen aufgeweichte – Einreisesperre gegen Menschen aus mehreren Ländern Proteste und teilweise heftigen Widerspruch auch der IT-Branche ausgelöst. Angesichts dieser Entwicklungen und möglicher weiterer Einschnitte, die sich maßgeblich auf die Rekrutierung neuer Mitarbeiter durch die US-IT-Industrie auswirken könnten, stellen sich jede Menge Fragen. Wie steht das Silicon Valley zu Trump? Was bedeuten die Einreisesperre und mögliche Änderungen der Visa-Regeln für die IT-Industrie? Welche Auswirkungen haben Trumps erste Entscheidungen für Europa – etwa in Bezug auf den Datenschutz? Wie wird Trump im Gegenwind weitermachen, etwa in Bezug auf die Medien? Welche Rolle haben die sozialen Netzwerke unter dem Twitter-Präsidenten? Diese und viele Fragen auch unserer Zuschauer besprechen Kristina Beer (@bee_k_bee) und Martin Holland (@fingolas) live mit Falk Steiner vom Deutschlandradio. Wie gewohnt werden wir auch auf die Fragen der Zuschauer eingehen und sie an der Debatte beteiligen.

#heiseshow: Akkutechnik am Limit - wie geht die Entwicklung weiter?  

Nachdem Samsung mit dem Galaxy Note 7 einen geschäftlichen Reinfall sondergleichen produziert hat, bemühte sich das Unternehmen um eine eingehende Analyse des Note 7. Es baute dafür eine große Testreihe auf und ließ auch externe Prüfer die Akkus beurteilen, denn die Smartphones konnten nicht nur mit dem ursprünglichen Lithium-Ionen-Akku der Samsung-Tochter SDI in Brand geraten, sondern auch die Austauschgeräte mit Akkus des Zulieferers ATL bargen diese Gefahr. Was war falsch gelaufen? In einer neuen Folge der #heiseshow wollen wir über Akku-Technik in Mobilgeräten sprechen und darüber, mit welchen Problemen Produzenten momentan hadern. Schränkt die Akku-Technik die Weiterentwicklung von mobilen Geräten deutlich ein – zumindest wenn es nach der Maßgabe geht, dass die Geräte neuerer Generationen stets noch leichter, schmaler und leistungsfähiger werden sollen? Wie sehen die aktuellen Trends in der Akku-Entwicklung aus? Was erwarten Kunden von ihren mobilen Geräten und den dazugehörigen Akkus und welche Alternativen bieten sich für die Versorgung kleiner, leistungsstarker Helferlein an? Diese und viele Fragen auch unserer Zuschauer besprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Kristina Beer (@bee_k_bee) live mit unserem c't-Kollegen Florian Müssig aus dem Hardware-Ressort.

#heiseshow: Barack Obama tritt ab – Was bleibt von seiner Amtszeit?  

Begleitet von fast unerfüllbaren Hoffnungen wurde Barack Obama vor acht Jahren zum US-Präsidenten gewählt – nun übergibt er an Donald Trump. Was er erreicht hat und wo beziehungsweise warum er gescheitert ist, besprechen wir in der #heiseshow.

#heiseshow: Hat Russland Donald Trump ins Amt gehackt?  

Spätestens seit der US-Präsidentschaftswahl, die Donald Trump für viele überraschend gewinnen konnte, sind staatlich gelenkte Hacker aus Russland in aller Munde. Trotz wiederholter Beteuerungen und offizieller Berichte von US-Geheimdiensten gibt es aber weiterhin höchstens Indizien und keine Beweise dafür, dass wirklich entscheidend eingegriffen wurde und Russland dahinter steckt. Vor der näher rückenden Amtseinführung Donald Trumps wird das Thema aber immer wieder angeheizt und teilweise aggressiv diskutiert. Gerade auch deswegen ist es dringend nötig, die Debatte zu beruhigen und zu rekapitulieren, was wir wirklich wissen: Was genau wird den Staatshackern eigentlich vorgeworfen und was kann bewiesen werden? Inwiefern ist es überhaupt möglich, Hackerangriffe zweifelsfrei zuzuordnen und müssen solche Beweise offengelegt werden? Was könnte das Ziel der vorgeworfenen Hackerangriffe gewesen sein und wurden sie erreicht? Wären sie eventuell nur die logische Konsequenz aus dem nicht nur von Edward Snowden enthüllten Vorgehen der CIA, der NSA und ihrer Partner? Wie könnte es unter einem US-Präsidenten Donald Trump weitergehen? Diese und viele Fragen auch unserer Zuschauer besprechen Kristina Beer (@bee_k_bee) und Martin Holland (@fingolas) live mit dem Journalisten und Podcaster Philip Banse (@philipbanse) vom Kuechenstud.io und der "Lage der Nation".

#heiseshow: Autonome oder Elektro-Autos – wie fahren wir in die Zukunft?  

Obwohl sich gegenwärtig schon einige Konzepte für das Auto der Zukunft herausschälen, bleibt der Automarkt davon relativ unbeeindruckt. Elektroautos sind in Deutschland weiter eine äußerst kleine Minderheit und die Hände der Autofahrer sollten auch weiterhin am Lenkrad bleiben. Das soll sich mit Fortschritten bei Elektroautos und vor allem beim Autonomen Fahren aber bald ändern. Trotzdem sollen Verbrennungsmotoren in absehbarer Zeit zum Auslaufmodell werden, genauso wie Fahrer, die ihr Vehikel noch selbst steuern. So zumindest die Vorhersagen. Aber inwieweit stimmt das überhaupt? Ist es wirklich nur noch eine Frage der Zeit und nicht mehr des Ob? Wie weit sind wir inzwischen bei Elektroautos und steht die Industrie wirklich vor tiefgreifenden Veränderungen, wie sie PR-mächtige Akteure wie Tesla und nun auch Faraday Future prophezeien? Sind autonome Autos schon in Reichweite und wann werden sie die Autobahnen erobern? Können Gesetze und internationale Verträge schnell genug angepasst werden, oder ist das vielleicht doch noch nicht nötig?

#heiseshow: Wie schlimm war 2016 und wie wird 2017?  

Mit 2016 geht in wenigen Tagen ein Jahr zu Ende, das angesichts weltpolitischer Ereignisse und vieler Promi-Tode für viele nicht schnell genug enden kann. Auch im IT-Bereich gab es Ereignisse und Entwicklungen die zu Pessimismus verleiten könnten. So sah die Welt im Herbst DDoS-Angriffe von bisher unbekanntem Ausmaß, die teilweise zu Beeinträchtigungen zahlreicher großer Internetseiten führte. In Europa und später Deutschland sorgten derweil Gerichtsurteile zu erheblichen Zweifeln über die Rechtmäßigkeit grundlegender Prinzipien des Internets. Das vom Souverän geforderte Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union dürfte nicht nur für die Bewohner der Insel schwerwiegende Konsequenzen haben, ähnlich wie die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten. Mit Hate Speech, Fake News, Socialbots und politisch motivierten Leaks wurden im Zusammenhang mit beiden Entscheidungen bereits Themen debattiert, die auch im anstehenden Bundestagswahlkampf für viel Diskussionsstoff sorgen könnten. Derweil wurden im Zuge des NSA-Skandals enthüllte und teilweise scharf kritisierte Überwachungspraktiken 2016 in mehreren Ländern nun gesetzlich legalisiert. In der letzten #heiseshow des Jahres 2016 besprechen wir, was das alles für das kommende Jahr bedeutet. Ist wirklich alles so schlimm oder gibt es auch Grund zur Hoffnung? An der Debatte werden wir auch wieder Zuschauer beteiligen, deren Fragen und Kommentare wir gerne aufnehmen. Dafür kommt das Kernteam der Sendung aus Kristina Beer (@bee_k_bee), Volker Briegleb (@briegleb), Martin Holland (@fingolas) und dem stellvertretenden Chefredakteur Jürgen Kuri (@jkuri) vor der Kamera zusammen.

#heiseshow: Darf man im Internet noch verlinken?  

Vergangene Woche hat das Landgericht Hamburg unter Berufung auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs entschieden, dass Betreiber einer gewerblich betriebenen Website auch ohne Kenntnis für urheberrechtsverletzende Inhalte haften, die sie verlinken. Mit diesem Entscheid hat das Gericht nicht nur jede Menge Kritik auf sich gezogen, sondern auch viel Unsicherheit geschaffen. Bei der nun offenbar nötigen Prüfung eigener Inhalten für eine saubere Verlinkung durch andere Seiten konnte es gegenüber heise online danach selbst nicht rechtsverbindlich helfen. Angesichts dieser Entscheidung und der damit verbundenen Verunsicherung stellen sich nun viele Fragen für Betreiber von Internetseiten mit kommerziellen Hintergrund: Gilt sie nun für alle Webseitenbetreiber und ist das rechtskräftig? Was riskieren sie, wenn sie nicht ausreichend prüfen und abgemahnt werden? Was müssen sie nun überhaupt unternehmen, bevor sie einen Link setzen?Was bedeutet die Entscheidung für bereits gesetzte Links und überhaupt für die bisherige Funktionsweise des Internets? Aber auch darüber hinausgehende Fragen wurden in Hamburg aufgeworfen: Welche Schuld trägt der EuGH? Was könnte jetzt in Deutschland passieren, damit das Internet in seiner jetzigen Form nicht am Ende ist? Was wird sich verändern müssen? Diese und noch viel mehr brennende Fragen auch der Zuschauer besprechen Kristina Beer (@bee_k_bee) und Martin Holland (@fingolas) mit dem Heise-Justiziar Joerg Heidrich (@dasgesetzbinich).

#heiseshow: Verschlüsselungstrojaner à la Goldeneye – wie können wir uns schützen?  

Verschlüsselungstrojaner haben Nutzer dieses Jahr schon häufiger auf Trab gehalten – Goldeneye ist der neueste, aufreibende Vertreter dieser Gattung. Wie sich Nutzer vor der Ransomware schützen können, klären wir in der #heiseshow.

#heiseshow: Wie gefährdet sind unsere Router?  

Obwohl die großflächige Störung hunderttausender Router im Verlauf des Montags behoben wurde, hält sie nicht nur die Deutsche Telekom weiter in Atem. Inzwischen deutet alles darauf hin, dass zwar keine Sicherheitslücke die Geräte aus dem Netz kickte, sondern allein die Penetranz der Angriffsanfragen dafür verantwortlich war. Trotzdem steht die Sicherheit der Router nun im Fokus der Diskussion und die Kritik richtet sich auch gegen Art und Weise, wie Provider ihre Router zu schützen versuchen. Immerhin werden bestimmte Lücken erst dadurch geschaffen. Aber wie wichtig ist das sogenannte Fernwartungsprotokoll überhaupt und rechtfertigt es die Gefahr solch umfassender Angriffe? Wie gefährdet ist das Netz durch solche oder ähnliche Angriffe und was sollte nun unternommen werden. Hat die Telekom am späten Wochenende richtig reagiert und was hätten kleinere Provider unternehmen können? Gibt es schon Hinweise auf die Verantwortlichen und wie hilfreich sind erste Beschuldigungen aus der Politik? Diese und noch viel mehr aktuelle Fragen auch der Zuschauer besprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Martin Holland (@fingolas) mit Fabian Scherschel (@fabsh) von heise Security.

#heiseshow: Sind Fake News wirklich ein Problem?  

Auch zwei Wochen nach der US-Präsidentschaftswahl wird weiter über den Einfluss sogenannter Fake News auf das Wahlergebnis diskutiert. Wie problematisch die Falschnachrichten aber überhaupt sind, besprechen wir in einer neuen Folge unserer #heiseshow.

#heiseshow: Welche Regeln brauchen Drohnen?  

Auch in Deutschlands Luftraum sind immer mehr Drohnen unterwegs und noch lassen an die Situation angepasste Regeln auf sich warten. Dabei kommt es immer wieder zu Unfällen oder Beinahezusammenstößen, die nicht nur der Luftsicherung viele Sorgen bereiten. Eine Novellierung der Luftverkehrsordnung steht deswegen bevor, während die Vereinigten Staaten da schon weiter sind. Angesichts dieser Debatten wird aber oft vergessen, warum die Fluggeräte so zahlreich werden: So lassen sich damit wunderschöne Fotos machen, abgelegene Gegenden versorgen oder Areale überwachen. Diskutiert wird gegenwärtig etwa, welche Voraussetzungen Drohnenpiloten erfüllen müssen, und wie der Staat das kontrollieren soll. Reichen etwa Zertifikate oder müssen gesonderte Führerscheine her. Die Luftsicherung wiederum will ein möglichst genaues Bild über alle in der Luft befindlichen Geräte haben und testet deswegen Ortungsmaßnahmen. Wie ist in der ganzen Debatte der Stand hierzulande und in den USA und was könnte sich bald ändern? Welche Kritik gibt es an den Plänen der Bundesregierung und warum?

#heiseshow: Die Welt im Trump-Schock… Und jetzt?  

Wie eine Schockwelle verbreitete sich am Mittwochmorgen die Nachricht vom Sieg Donald Trumps in der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl um die Welt. Obwohl die meisten Beobachter einen mehr oder weniger engen Sieg von Hillary Clinton vorhergesagt hatten, siegte ihr republikanischer Konkurrent. Nach einem beispiellos polarisierten Wahlkampf stellt sich nun die Frage, wie Präsident Trump sein Amt angehen wird. Nicht nur die deutschen IT-Verbände warnen vor der Unberechenbarkeit des Immobilienmoguls ohne jegliche politische Erfahrung. Noch ist nicht absehbar, wie genau die Trump-Präsidentschaft aussehen wird, trotzdem gibt es bereits eine Menge zu besprechen: Warum lagen die Umfragen offenbar so falsch? Welche Teile von Trumps Wahlprogramm dürften den größten Einfluss auf die IT-Industrie in den USA und dem Rest der Welt haben? Welche Auswirkungen hat die Wahl auf die mächtige Überwachungsmaschinerie von NSA & Co.? Inwiefern betrifft uns das in Deutschland überhaupt und wie reagieren Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in den Vereinigten Staaten?

#heiseshow: Amazon Echo, Google Home & Co. – Brauchen wir jetzt wirklich digitale Assistenten?  

Seit vergangener Woche gibt es Amazons vernetzten Lautsprecher Echo mit eingebauter Assistentin auch in Deutschland und noch diese Woche soll der Google Konkurrent Home in den USA ausgeliefert werden. Die Geräte können einfache Fragen beantworten, und bestimmte Tätigkeiten ausführen, wie etwa Einkaufslisten anfertigen oder Wegbeschreibungen ausgeben. Die Geräte, die teilweise über 100 Euro kosten, sollen es dabei aber nicht belassen und langfristig die Ära der digitalen Assistenten einläuten. Die Unternehmen erhoffen sich hier einen neuen Markt und ganz neue Möglichkeiten, mit ihren Kunden zu interagieren. Aber was können die digitalen Helfer überhaupt leisten und wo sind sie sinnvoll? Wie berechtigt sind die Datenschutzbedenken? Welche zusätzlichen Fähigkeiten von Echo, Home & in absehbarer Zeit zu erwarten sind und welche neuen Probleme auf uns zukommen, darüber diskutieren Kristina Beer (@bee_k_bee) und Martin Holland (@fingolas) mit Sven Hansen von c't in einer neuen Folge der wöchentlichen #heiseshow. Außerdem werden wir Amazon Echo in die Sendung holen und direkt selbst befragen.

#heiseshow: Welche Gefahr droht dem Internet durch DDoS-Angriffe?  

Distributed Denial of Service oder kurz DDoS sind wahrlich keine Neuheit und trotzdem aktuell in aller Munde. Wurden Internetdienste oder Webseiten anfangs aber vor allem noch eher unabsichtlich durch eine Flut an Zugriffen lahmgelegt, sorgen nun mehr oder weniger gezielte Angriffe für Besorgnis. So sind Ende der vergangenen Woche die Services großer US-Internetdienste Twitter, Paypal, Netflix, und Spotify Opfer eines DDoS-Angriffs auf das US-Unternehmen Dyn geworden. Zuvor hatte es eine rekordverdächtige DDoS-Attacke und einen immensen Angriff auf den Blog des Security-Journalisten Brian Krebs gegeben. Als tatverdächtig gelten inzwischen nicht mehr gekaperte Computer, sondern Geräte aus dem Internet der Dinge (IoT), also etwa schlecht gesicherte Überwachungskameras mit Internetanbindung. Angesichts von Prognosen, die dieses Netz der aus Haushaltsgeräten mit Internetanbindung erst am Anfang sehen, wachsen die Sorgen vor gigantischen Botnetzen aus gekaperten Geräten, die Internetdienste mit Anfragen überfluten und lahmlegen. Es wird bereits gewarnt, dass dafür die gleichen Fehler verantwortlich sind, aus denen andere IT-Bereiche bereits gelernt haben. Denn wie sicher ist das Internet der Dinge? Wie schlimm können die DDoS-Angriffe noch werden? Was kann dagegen unternommen werden und von wem? Über diese und viele weitere Fragen diskutieren Kristina Beer (@bee_k_bee) und Martin Holland (@fingolas) mit Fabian Scherschel (@fabsh) von heise Security in einer neuen Folge der wöchentlichen #heiseshow.

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