Hörbar Rust | radioeins

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Germany

Jeden Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr lädt Bettina Rust einen prominenten Gast in die Hörbar Rust ein. Dieser stellt sich in der Sendung vor und die Musik, die in seinem Leben von Bedeutung war und erzählt dazu die passenden Geschichten zum Soundtrack seines Lebens - alte Mixtapes werden rausgekramt - die erste Platte - intime Töne oder peinliche Songs mit persönlichen Erinnerungen des jeweiligen Gastes. Zwei Stunden voller Musik und toller Geschichten - Promis privat in der Hörbar Rust - immer sonntags von 14.00 - 16.00 Uhr. Die Highlights der jeweiligen Sendung können Sie hier downloaden.

Episodes

Patricia Schlesinger  

Schlesingers Großvater war Rennfahrer - wen also wundert das Tempo und die Zielstrebigkeit, mit der seine Enkelin bislang durchs Leben schoss. Die gebürtige Hannoveranerin weiß früh, dass sie Journalistin werden möchte. Sie studiert in Hamburg und Frankreich, volontiert beim NDR und arbeitet erst als Reporterin, später als Moderatorin bei Panorama. Es folgen diverse Stationen in der ARD und im NDR, so arbeitet sie als Korrespondentin in Singapur und Washington, bevor’s 2004 zurückgeht an die Alster. Unter Schlesingers Ägide werden teils hochpolitische Dokumentationen gedreht und koproduziert, eine wird für den Oscar nominiert, eine weitere, das Portrait von Edward Snowden, erhält ihn schließlich. Seit Anfang Juli ist die 55jährige nun Intendantin des rbb. Höchste Zeit also, diese Frau mal etwas näher kennenzulernen.

Jacky Dreksler  

Jackys Leben beginnt in einem französischen Gefängnis. Seine Mutter hatte zwei Ghettos und zwei Konzentrationslager überstanden, nicht aber eine Denunziation, die sich später als Verwechslung herausstellt. Der Junge wächst bei einer Gefängniswärterin auf, es ist kompliziert: er, ein jüdischer Waisenjunge, sie, ein mittelloser Nazi mit Helfersyndrom. Jacky fliegt von der Schule, macht eine Lehre, studiert, gründet eine Musikschule und rutscht ins Medien-Business. Er tut sich mit seinem Freund Hugo Egon Balder zusammen und wird einer der erfolgreichsten Formatentwickler, Coaches und Produzenten: Alles nichts oder, RTL Samstag Nacht, Schreinemakers Live. Those were the good old days, das Fernsehen hat sich gründlich verändert. Zum Guten, Jacky Dreksler? Wir sind neugierig auf zwei Stunden aus einem abwechslungsreichen Leben. Willkommen in der Hörbar Rust.

Laura Tonke  

Laura wächst in einer künstlerisch geprägten Familie auf. Mit 16 wird das Mädchen, so will es die Legende, auf dem Schulhof entdeckt und für Michael Kliers Film „Ostkreuz“ besetzt. Was für ein Debüt. 2000 als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet, dreht Tonke mit großen Regisseuren wie Tom Tykwer, Bernd Schadewald, Sönke Wortmann oder Dominik Graf und wird 2003 für ihre Rolle als Gudrun Ensslin in „Baader“ für den Filmpreis nominiert. Und doch: Irgendwas hakt. Ist es der Job an sich, das Procedere drum herum, das Abhängigkeitsverhältnis... Laura Tonke steckt fest. Für ein paar Jahre fährt sie die Schauspielerei herunter und taucht dann glücklicherweise mit einem Doppelknall wieder auf: In diesem Jahr gab’s für die 42jährige gleich zwei Filmpreise...

Nikeata Thompson  

Nikeata kommt als Kind jamaikanischer Eltern im englischen Birmingham zur Welt. Mit ihrer Mutter zieht das Mädchen nach Leverkusen und verbringt - nach einigen Kapriolen - ihre Kindheit bei einer Familie in Wermelskirchen. Nikeata wird zu einer der besten Hürdenläuferinnen Deutschlands, eine Olympia-Hoffnung, doch dann verliebt sie sich: und zwar - in den Tanz. Es gibt kein Zurück. Die Autodidaktin wirft alle seriösen Pläne über den Haufen, zieht aus und beißt sich durch. Heute gehört Nikeata Thompson zu den besten und bestgelauntesten Tänzerinnen des Landes, ihre Choreografien stecken in den Bühnenshows von Seeed oder Udo Lindenberg. Einer breiten Öffentlichkeit wurde sie als Jurorin der mit Fernsehpreisen ausgezeichneten Tanz-Show „Got to dance“ bekannt. Eine Frau wie ein Kraftwerk, zapfen wir ihre Energie doch in den nächsten 2 Stunden ein bisschen an.

Miriam Meckel  

Wer hat an der Uhr gedreht? Vielleicht war es Frau Meckel. Nicht um sie vor- oder zurückzustellen, sondern, um Zeit auf magische Weise auszudehnen. Anders lässt sich die Vita der 48jährigen Kommunikationswissenschaftlerin nicht erklären. Ein unzureichender Überblick umfasst folgende Stationen: in Hilden geboren, studiert Meckel in Münster und Taipeh Publizistik, Kommunikationswissenschaft, Sinologie, Politikwissenschaft und Jura. Sie arbeitet als Fernsehredakteurin und Moderatorin beim WDR und Vox, wird parteilose Regierungssprecherin und Staatssekretärin bei Wolfgang Clement und Peer Steinbrück, arbeitet als - jüngste Professorin Deutschlands - in Münster und St. Gallen, hält weltweit Vorträge und schreibt. In der Wirtschaftswoche, deren Chefredakteurin sie ist, aber eben auch Bücher. Eines davon wurde unlängst verfilmt, die Geschichte eines Burnouts, basierend auf ihrem autobiografischen Buch „Brief an mein Leben“.

Frank Dellé  

Frank kommt als Sohn einer deutschen Krankenschwester und eines ghanaischen Arztes in Berlin zur Welt. Die Familie zieht häufig um; vom 6. - 12. Lebensjahr lebt Frank in Ghana. Früh gründet er eigene Bands, spielt Schlagzeug, singt und absolviert ein Studium zum Filmton-Ingenieur in Potsdam. Auf einer Party lernt er diesen rothaarigen Typen kennen, der sich in den Kopf setzt, eine Marching-Band zu gründen. Sie verlieren sich aus den Augen, finden sich wieder und man kann nur sagen: Puh, Glück gehabt. Denn die Band „Seeed“ entsteht. Parallel dazu pflegen die Musiker ihre Solo-Projekte und Frank Dellé bringt jetzt sein 2. Album heraus. Ein willkommener Anlass, um ihn am Sonntag zu Gast zu haben in der Hörbar Rust auf radioeins.

Jürgen Draeger  

Der Junge kommt während des Krieges zur Welt. Später wird er einer der bedeutsamsten Schauspieler, Maler und Zeichner seiner Zeit. Bereits im Alter von 13 Jahren veröffentlichen Tageszeitungen seine Arbeiten, doch leben kann man davon nicht. Als Draeger den sehr viel älteren und höchst erfolgreichen Textdichter Bruno Balz kennenlernt, läuft vieles einfacher - und interessanter. Draeger lernt Größen wie Heinz Rühmann oder Zarah Leander kennen. Durch die Hauptrolle in Jürgen Rolands Spielfilm „Polizeirevier Davidswache“ wird Draeger quasi über Nacht zum Idol seiner Generation. In mehr als 50 Filmen wirkt er mit, arbeitet häufig mit Fassbinder und verliert sein Talent als Zeichner und Maler nie aus den Augen. Nach einer Reise mit Willy Brandt entsteht das bekannte Tryptichon des ehemaligen Bundeskanzlers. 75 Jahre pralles Leben - ein paar Eindrücke und Geschichten holen wir uns von Jürgen Draeger ab.

Moritz van Dülmen  

Moritz van Dülmen ist Kulturmanager der Stadt Berlin. Auch wenn diese Bezeichnung ein wenig hölzern klingt und nicht in vollem Umfang beschreibt, was der gebürtige Münchner schon alles in dieser Stadt losgetreten hat. Die lange Nacht der Museen, beispielsweise, geht auf seine Initiative zurück, die „Berlin Art Week“, die „Berlin Music Week“ und epochale Gedenkfeiern wie das „Fest der Freiheit“. Mit gerade mal Ende 20 verwaltete van Dülmen bereits einen Etat von knapp 40 Mio DM, damals ging es um das Programm des Deutschen Pavillions auf der Expo 2000. Sein Job ist die Vermittlung von Kultur, er ist mit deren Umsetzung betraut und trägt damit in einer kreativen Stadt wie Berlin natürlich eine große Verantwortung. 10 Jahre Kulturprojekte gilt es zu feiern mit Moritz van Dülmen in der Hörbar Rust auf radioeins.

Anton Corbijn  

Der gebürtige Niederländer wächst in einem Dorf namens Strijen als Sohn des Pfarrers auf. Vielleicht sind es die Umstände, vielleicht sein Naturell: Anton verbringt viel Zeit alleine. Er entdeckt die Musik als große, immerwährende Liebe seines Lebens, beginnt, Musiker zu porträtieren und legt damit sein großes Talent frei. Anfang der 80er wird er zudem zu einem der erfolgreichsten Musikvideo-Regisseure, bevor er 2006 zum ersten Mal einen Spielfilm dreht: "Control", die Geschichte um Ian Curtis von Joy Division. Er drehte mit George Clooney "The American" und Philip Seymour Hoffmanns letzten Film "A most Wanted Man". Ein Titel, der auch auf sein Leben zutrifft: Metallica, Johnny Depp, Johnny Cash, Depeche Mode, U2, David Bowie, Herbert Grönemeyer, Bruce Springsteen, Frank Sinatra, Miles Davis und und und. Wer in der Öffentlichkeit arbeitet, wünscht sich, durch Anton Corbijns Augen gesehen und in Szene gesetzt zu werden.

Deborah Feldman  

Deborah kommt in New Yorkzur Welt - sie wird hineingeboren in eine ultraorthodoxe jüdische Gemeinde, deren Regeln und Gesetze dem muslimischen Fundamentalismus in nichts nachstehen. Frauen müssen sich die Köpfe rasieren, dürfen nicht singen, nicht Auto fahren, nicht lesen. Das neugierige Mädchen eckt an, lernt heimlich Englisch, liest heimlich Bücher, fühlt sich leer und sehnsüchtig. Mit 17 wird sie verheiratet, mit 18 bekommt Deborah ihren Sohn und beschließt nach einem einschneidenden Erlebnis, aus der Gemeinde auszubrechen. Deborah Feldmann, die amerikanische Jüdin mit deutschen Vorfahren, veröffentlicht 2012 ein Buch über ihr Leben in dieser Enklave, ohne Häme und Hass, es wird über 1 Mio Mal verkauft. Seit letztem Jahr lebt die junge Frau mit ihrem Sohn nun in Berlin. Wir freuen uns sehr, sie am Sonntag in der Hörbar Rust, begrüßen zu dürfen.

Christina Hecke  

Christina wächst in der Nähe von Wiesbaden in gutbürgerlichen Verhältnissen auf. Mit 13 geht sie für ein Jahr nach Australien. Anschließend wird es schwer, mit Erziehungsversuchen an das Mädchen heranzukommen. Wilde Gedanken, wilde Haare. Aber nach dem Abitur studiert Christina Jura. Nach acht Semestern verliert sie die Lust und lässt sich zur Schauspielerin ausbilden. Die Schauspielerei berührt ihr Herz. 2007 verliert sie fast ihr Leben bei einem schweren Autounfall: ihre Lunge platzt, künstliches Koma. Bestimmt eine Zäsur - Sie überlebt und ändert ihre Einstellung zum Leben grundlegend. Heute verläuft ihr Leben, beruflich gesehen, höchst erfolgreich. Wir kommen an ihr nicht mehr vorbei und freuen uns auf zwei Stunden voll Geschichten und den Songs ihres Lebens.

Christian Flake Lorenz  

Christian kommt im Ostteil der Stadt zur Welt, er wächst in Prenzlauer Berg auf, wo er auch heute noch lebt. Der Junge ist dünn, er stottert, trägt eine große Brille und wird gemobbt. Aber Flake, wie er jetzt genannt wird, findet einen Weg, um cool zu sein. Er wird Punk und macht folgerichtig - Punkmusik. „Feeling B“ heißt seine legendäre DDR-Band, aus der 1994 fragmenthaft etwas Neues entsteht: Rammstein, die im Ausland erfolgreichste deutsche Rockband. Mit fast jedem neuen Album führen sie auch die deutschen Charts an, ihr letztes, von 2009, landete erstmal auf dem Index. Apropos Index: unserem Wunsch, den heutigen Gast mit allerhand Pyrotechnik zu begrüßen, wurde leider nicht stattgegeben. Daher also ein einfaches und völlig flammenloses „Hallo“ zu Flake von Rammstein - diesen Sonntag in der Hörbar Rust auf radioeins.

Klaus Vogel  

Den gebürtigen Hamburger zieht es nach dem Abitur auf hohe See. Erstmal nur als Job gedacht, studiert Vogel danach in Bremen Nautik und lernt seine spätere Frau Karin kennen. Der Seefahrer wechselt an die Uni, studiert u.a. Geschichte und promoviert am Max-Planck-Institut. Die befristete Stelle als Historiker macht den inzwischen 4fachen Vater nervös. Doch wieder zur See? Aber ja! Klaus Vogel navigiert als Kapitän bei Hapag Lloyd riesige Containerschiffe sicher über die Weltmeere. Als sich das Flüchtlingsdrama auf Lampedusa zuspitzt, legt Vogel seinen Job auf Eis und gründet die zivile Seenotrettungs-Initiative „SOS Mediterranée“. Er begeistert andere für seine Idee und chartert ein Schiff. Wo steht das Projekt heute? Und was ist das für ein ungeheuer engagierter Mensch, dieser Klaus Vogel?

Ronja von Rönne  

Die Berliner Autorin wächst in Oberbayern auf. Mit 12 könnte sie vielleicht ihr erstes Buch schreiben, tut es dann aber doch nicht. Ronja studiert in München und Hildesheim. Parallel zum Studium schreibt sie in ihrem Blog „Sudelheft“ über sich, die Anderen und das Leben und wird 2015 ins Feuilleton der Zeitung „Die Welt“ berufen. Und die Welt fliegt Ronja von Rönne dann auch adhoc und hartnäckig um die Ohren, als sie sich in einem Essay kritisch über den zeitgenössischen Feminismus äußert. Bis auf eine kleine Population in Papua-Neuguinea scheint es seither niemanden mehr zu geben, der keine oder auch nur eine gemäßigte Meinung zu der jungen Schriftstellerin hat. Spannend, aber bestimmt auch sehr anstrengend. Schön, wir freuen uns, sie diesen Sonntag in der Hörbar Rust begrüßen zu können.

Roger Cicero in der Hörbar Rust  

Der Jazz-Sänger Roger Cicero ist im Alter von 45 Jahren gestorben. Das bestätigte sein Management der Deutschen Presse-Agentur. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Im November des vergangenen Jahres war der Sänger wegen Erschöpfung zusammengebrochen. Zuletzt war eine Tournee für den April 2016 geplant. 2007 vertrat Cicero Deutschland beim Eurovision Song Contest. Am 25. März 2007 war er zu Gast in der Hörbar Rust auf radioeins...

Stefanie Kloß  

Die Frontfrau der Band Silbermond kommt in Bautzen zur Welt. Im Rahmen eines von der Kirche geförderten Musikprojektes lernt das Mädchen, das zu dem Zeitpunkt bereits im Chor singt, ihre zukünftigen Bandmitglieder kennen. „Silbermond“ wird geboren, auch wenn die Band zuerst noch anders heißt. Die Gruppe wächst in einem gesunden Tempo, kennt die Ochsentour durch kleine Säle und regennasse Straßenfeste. Ihr erstes Album erhält Doppelplatin - und ähnlich erfolgreich geht es bis heute weiter. Darüberhinaus kennt man sie als Jurorin in der Castingshow „The Voice of Germany". Wir sind gespannt auf die Geschichten ihres Lebens und die Musik, die dazugehört - am Sonntag in der Hörbar Rust.

Sebastian Koch  

Koch kommt in Karlsruhe zur Welt und verbringt seine Kindheit in Stuttgart. Blockflöte, Trompete, Geige, schließlich die Erlösung: Gitarre. Aus Koch hätte Prince werden können, aber da hing sein Herz schon an den Peymann-Inszenierungen der späten 70er-Jahre. Er besuchte die Falkenberg-Schule für Schauspiel in München, hatte verschiedene Theater-Engagements und zog Anfang der 90er Jahre nach Berlin. 1997 verkörpert er Andreas Baader im Zweiteiler „Das Todesspiel“, spätestens jetzt kennt eine breite Öffentlichkeit sein Gesicht. Sebastian Koch ist der erste Schauspieler, der in einem Jahr mit gleich 2 Grimme-Preisen ausgezeichnet wurde und „Das Leben der Anderen“ bekam, wie wir wissen, den Oscar.

Karen Duve  

Die Schriftstellerin wächst in einem Hamburger Außenbezirk auf. Die Ausbildung zur Steuerinspektorin bricht sie ab und widmet sich zögerlich dem Schreiben, vornehmlich jedoch der Taxifahrerei - 13 Jahre lang. Daraus entsteht später ein Buch, noch später ein Film. 1999 veröffentlicht Duve den „Regenroman“, eine nasse, unterhaltsame und intensive Geschichte, die schnell zum Bestseller wird. In weiteren Bestsellern wie „Anständig essen“ oder „Warum die Sache schief geht“ legt die Autorin nicht den Finger, sondern ohne zu zögern gleich ihre ganze Persönlichkeit in die Wunde. Karen Duves Bücher wurden bislang in 14 Sprachen übersetzt. MACHT heißt Ihr neuester Roman.

Peter Lohmeyer  

Der gebürtige Sauerländer wächst in einer protestantischen Pfarrers-Familie auf. Früh entbrennt seine Liebe zum Fussball und zu Schalke, wie er selbst auch bald gerufen wird. Das Gymnasium verlässt er vorm Abitur, Lohmeyer verlegt Blitzableiter, verkauft Autos und besucht schließlich die Westfälische Schauspielschule. Erste Theater-Engagements folgen, Fernseh- und Filmproduktionen besetzen ihn. Im Jahr 1998 wird Peter Lohmeyer mit dem Deutschen Filmpreis, zwei Jahre später mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Spätestens seit seiner Rolle in „Das Wunder von Bern“ gehört er in die Riege deutscher Schauspieler, die man mit Freude im Vorspann entdeckt. Was er mit Charles Bukowski gemeinsam hat? Wir haben es geklärt, diesmal in der Hörbar Rust auf radioeins.

David Kross  

David wächst mit drei Geschwistern in Schleswig-Holstein auf. Gerne nimmt er an Aufführungen des Kleinen Theaters teil, erhält erste Angebote fürs Fernsehen und wird von Detlev Buck, mit dem er inzwischen mehrfach zusammengearbeitet hat, 15-jährig für die Hauptrolle im Sozialdrama "Knallhart" engagiert. Und als hätte da jemand ein Ventil geöffnet: von dem Moment an nimmt sein Leben ordentlich Fahrt auf. Mit 17 dreht Kross an der Seite von Kate Winslet "Der Vorleser", wenig später folgt die seine erste Hollywood-Produktion mit Steven Spielberg. Für's Namedropping ist Hollywood natürlich klasse, aber es wäre in diesem Fall nicht nötig, denn David Kross glänzt auch hierzulande in unterschiedlichsten Produktionen. Wir freuen uns, den Wahlberliner diesen Sonntag in der Hörbar Rust auf radioeins begrüßen zu können.

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