Episodes

Bayern genießen: Mystik - 04.12.2016  

Ein Überblick über die Vielfalt der Genüsse in den Regionen Bayerns diesmal zum Thema Mystik. Oberbayern: Die Alchemie der Küche. (Hannelore Fisgus) Niederbayern: Die Renaissance der Engel. (Birgit Fürst) Oberpfalz: Glashüttenmystik (Renate Roßberger) Oberfranken: Bamberger Seelenspitzen (Carlo Schindhelm) Mittelfranken: Besuch in der St.-Ulrichskapelle auf dem Uhlberg; der Ort zieht viele Mystiker an. (Claudia Mrosek) Unterfranken: Draculas zweites Ich. Der Landkreis Kitzingen ist eine Hochburg für Fledermäuse. (Jürgen Gläser) Schwaben: Die Traumlandschaften des Jonathan Besler aus Bad Hindelang (Viktoria Wagensommer)

Zwischen Tradition und Moderne - der Nürnberger Christkindlesmarkt - 27.11.2016  

Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland. Jahr für Jahr besuchen Millionen das "Städtlein in der Stadt, aus Holz und Tuch gemacht". Wir blicken hinter die Kulissen.

Rotwein und Rorate - Advent in Bayern gestern und heute - 27.11.2016  

Die ruhige Beschaulichkeit der Adventsandachten, die einsamen frühmorgendlichen Gänge zu den Rorate-Messen, das abendliche Zusammensingen von erwartungsvollen Adventsliedern. Das alles ist einer vierwöchigen Jahrmarkstimmung gewichen. War es früher wirklich stiller im Advent? Ulrike Zöller macht sich auf die Suche nach dem lauten und dem leisen, dem grellen und dem dunklen Advent in Bayern.

Der Tod des "Ruider Luck" - Wildern unterm Hakenkreuz - 20.11.2016  

Ludwig Reil aus Balbersdorf in der Gemeinde Waffenbrunn bei Cham war ein passionierter Wilderer. Der "Ruider Luck", wie er im Volksmund genannt wurde, ist vielen in seiner Heimat immer noch ein Begriff. Er wurde von einem Gericht zu einer Haftstrafe verurteilt. Aber es ist ihm gelungen, zweimal aus dem Gefängnis zu flüchten. Doch der "Ruider Luck" hatte sich über- und die Staatsmacht unterschätzt.

Sühnemäler - steinalte Zeugen von Schuld und Sühne am Wegesrand - 20.11.2016  

Im Mittelalter wurden viele Sühnemäler aufgestellt. Für Menschen, die unverschuldet zu Tode kamen. Die steinernen Kreuze sollten das Seelenheil der Verstorbenen retten. Doch wer kümmert sich heute um die mittelalterlichen Male - und warum?

Die Lust am Teilen - 11.11.2016  

Die Lust am Teilen wächst. Menschen teilen das Essen, die Ernte, die Arbeit am Theater oder auch mal eine Grenze. Zum Martinstag machen wir uns deshalb Gedanken über das Teilen.

Bayern genießen: Ende - 06.11.2016  

Ein Überblick über die Vielfalt der Genüsse in den Regionen Bayerns diesmal zum Thema Ende. Oberbayern: Michael Ende, Schriftsteller und Kinderbuchautor aus Garmisch-Partenkirchen (Angela Braun) Niederbayern: Friedhof Zwiesel, Wohnung über der Leichenhalle (Renate Roßberger) Oberpfalz: Ende des Rests und Anfang des Genusses - Das Restlessen (Angelika Schüdel) Oberfranken: Wo früher Schluss war - Zu Besuch im oberfränkischen Ort End (Carlo Schindhelm) Mittelfranken: Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei: Wurst-Seminar in Georgensgmünd (Ilona Hörath) Unterfranken: Wo der Freistaat zu Ende ist sind die "Königstreuen" zu Hause. (Frank Müller) Schwaben: Der Sargmaler Alfred Opiolka aus Wertach bemalt Särge und macht aus jedem ein Unikat. (Viktoria Wagensommer)

Zum Abschied weiße Chrysanthemen - Pläne für den letzten großen Auftritt - 01.11.2016  

Auch der Tod unterliegt dem Wandel der Zeit. Wem eine klassische Beisetzung zu banal erscheint, hat viele Möglichkeiten, den Abschied als Event zu inszenieren. Dafür bieten eigene Agenturen ihre Dienste an. Joseph Berlinger spannt in seinem Hörstück einen weiten Bogen von einfachen bis zu spektakulären Plänen über den letzten großen Auftritt.

Burgen 2.0 - 30.10.2016  

In der Heldburg lässt sich das Mittelalter erleben, auf der Cadolzburg soll es auch bald möglich sein. Es sind nicht die einzigen Burgen, die in neuem Glanz erstrahlen. Doch woher rührt das jüngste Interesse an den alten Gemäuern?

Gut behütet - Ein Streifzug durch die Geschichte des Hutes - 30.10.2016  

Ob Pfarrer, Jäger, Bauer, Dienstmagd oder Dame von Welt - eine standesgemäße Kopfbedeckung war in früheren Zeiten ein Muss. Noch bis in die 1950er Jahre war es für einen Mann undenkbar, ohne Hut aus dem Haus zu gehen. Auch Frauen galten bis in die dreißiger Jahre unbehütet als schlecht angezogen. Der Hut war stets mehr als nur eine Kopfbedeckung. Er gab Aufschluss über die Zugehörigkeit zu Gesellschaftsschichten und Ständen.

Schubert in Blaibach - Wie die Oberpfalz kulturell "aufrüstet" - 23.10.2016  

München schafft es - vielleicht. Nürnberg sucht - immer noch. Was den Bau von modernen und repräsentativen Konzertsälen betrifft, haben die großen Städte im Freistaat Nachholbedarf. Anders dagegen sieht es auf dem Land in der Oberpfalz aus. In Blaibach im Landkreis Cham steht seit 2014 ein Konzerthaus der Superlative. Ein ähnlich kühnes Konzerthaus ist in der Marktgemeinde Lappersdorf bei Regensburg entstanden. Auch das "Aurelium" ist ein Hingucker.

Weinkultur und Wohlfahrtspflege - zwei Würzburger Weingüter feier Jubiläum - 23.10.2016  

Zwei Würzburger Weingüter feiern Jubiläum: Der Hofkeller, ein Staatsbetrieb, blickt auf 888 Jahre Geschichte zurück. Und das Bürgerspital, eine gemeinnützige Stiftung, gibt es seit 700 Jahren. Zwei - äußerst unterschiedliche - Erfolgsgeschichten.

Schwammerl-Sucht - Glückspilze in Bayerns Wäldern - 16.10.2016  

Schwammerl sind merkwürdige Lebewesen: Zwischen Pflanzen und Tieren angesiedelt, zwischen Erdreich und Oberfläche lebend, durchziehen ihre Fäden den Boden. Sie verdauen totes Holz und leisten wertvolle biologische Grundlagenarbeit im ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen. Mal machen sie sich ziemlich rar, dann treten sie wieder in Massen auf: Die Schwammerl oder "Buizl".

Das gelbe Gold vom Main - die Quitten von Astheim - 16.10.2016  

Quitten leuchten goldgelb und sind reich an Vitamin C. In den Supermärkten sucht man sie aber oft vergeblich, denn roh sind sie ungenießbar. Und doch erlebt die Quitte in Unterfranken gerade eine Renaissance.

Die vergessenen Halbschätze Frankens - 09.10.2016  

Der Autoschlüssel, das Handy oder der richtige Partner für ein ganzes Leben: Wir verbringen viel Zeit damit, etwas zu suchen, ohne es zu finden. Was machen wir aber mit Dingen, die wir finden, ohne sie überhaupt gesucht zu haben?

Daß Di der Deifi holt! - Teuflische Geschichten aus Bayern - 09.10.2016  

Der Teufel ist nicht immer gleich der Teufel. Manchmal kommt er als Kuckuck daher, als verführerische Frau oder Galan oder auch als Narr. Es gibt Teufelsberge, Teufelsschluchten, Teufelsbrücken, Teufelsmoore. Damit und mit dem, was sonst noch mit dem Teufel zugeht, beschäftigt sich Wolf Gaudlitz in seinem Zeit-für-Bayern-Feature, in dem er den Tiefen des Teufels auf den Grund geht und in der Tiefe dessen nachforscht, was der Bayer für bedrohlich hält.

Ivan der Bayer - Russlanddeutsche Erfolgsgeschichten - 03.10.2016  

Einst verachtet - jetzt beneidet. Russlanddeutsche sind in Bayern angekommen und vorangekommen. Fast eine Million Menschen aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion haben sich seit Ende der 1980er Jahre in Bayern niedergelassen.

Das unbekannte Volk - Sinti und Roma in Franken - 03.10.2016  

Rund 12.000 Sinti und Roma leben allein in Bayern - als anerkannte nationale Minderheit und trotzdem für viele noch immer fremd. Godehard Schramm zeichnet ein einprägsames Bild einer Volksgruppe mit einer besonderen Mentalität.

Bayern genießen: Rausch - 02.10.2016  

Ein Überblick über die Vielfalt der Genüsse in den Regionen Bayerns diesmal zum Thema Rausch. Oberbayern: Der Almrausch (Angela Braun) Niederbayern: Schnapsmuseen/Schnäpse aus dem Bayerischen Wald (Thomas Muggenthaler) Oberpfalz: Der Baierwein. Autochthone Sorten, neue Anfänge (Birgit Fürst) Oberfranken: Die letzten Räusche - Der Kater nach der Kerwa (Carlo Schindhelm) Mittelfranken: Rausch aus dem Gewürzregal - Mohn, Anis, Petersilie und die Nebenwirkungen (Hannelore Fisgus) Unterfranken: Die Weinlese. Ein Selbstversuch (Nadine Hauk) Schwaben: Rauschende Rösser. Pferde besaufen sich mit Mostäpfeln (Viktoria Wagensommer)

Die Urteile - Echos des ersten Kriegsverbrecherprozesses in Nürnberg - 25.09.2016  

"Wir sprechen zu Ihnen aus der Sendekabine über dem Nürnberger Gerichtssaal." Von November 1945 bis Oktober 1946 meldete sich der Rundfunk live aus dem Saal 600. 22 NS-Hauptkriegsverbrecher waren angeklagt. 12 von ihnen wurden zum Tode verurteilt, sieben zu Haftstrafen. Drei Angeklagte sprach das Gericht frei. Ein Hörbild des Prozesses - 70 Jahre nach den Urteilen.

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