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  • Die Schuldenfalle bleibt bestehen. Bitcoin hingegen ist weiterhin schuldenfrei und genau aus diesem Grund strategisch interessant. Der streng limitierte digitale Vermögenswert schützt nicht vor jeder kurzfristigen Kursschwankung. Er steht aber für einen langfristigen Gegenentwurf zu einem Finanzsystem, das immer stärker von Schulden, Zinsen, Rettungsprogrammen und Geldmengenausweitung abhängig ist.

    Als alternatives Geld- und Ausgleichssystem gewinnt Bitcoin dadurch an Bedeutung für chancenreichen Vermögensaufbau ebenso wie für wirkungsvollen Vermögensschutz. Deswegen sollte der Blick regelmäßig auf das große Ganze gerichtet werden und nicht nur auf Jahres-, Monats- oder gar Tagescharts.

    Ein interessanter Langfristvergleich zeigt beispielsweise, wie stark sich Bitcoin zwischen den Fußball-Weltmeisterschaften entwickelt hat: Von rund 0,20 US-Dollar (WM 2010 in Südafrika) über 620 US-Dollar (WM 2014 in Brasilien) und 6.500 US-Dollar (WM 2018 in Russland) bis auf 16.800 US-Dollar (WM 2022 in Katar). Für die Weltmeisterschaft 2026 weist die Statistik einen Stand von rund 60.000 US-Dollar aus. Diese Momentaufnahme macht deutlich: Kurzfristig bleibt Bitcoin hochvolatil und anfällig für Makroschocks, ETF-Abflüsse sowie geopolitische Risiken. Langfristig zeigt der Blick von WM zu WM jedoch eine beeindruckende Entwicklung – trotz aller zwischenzeitlichen Korrekturen, Krisen und Marktbereinigungen.

    Mit dieser Thematik befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“.

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  • Rund um den 1. Juli 2026 wird derzeit auf Basis teilweise nicht belastbarer Informationen massiv eine regelrechte Angst unter Krypto-Investoren geschürt. Einige regulierte Kryptobörsen wie beispielsweise Bitpanda oder OKX, Werbepartner und bezahlte Influencer zeichnen das Bild eines bevorstehenden Schockmoments für Kunden unregulierter Plattformen wie Binance. Aus einer regulatorischen Übergangsphase wird dabei bewusst ein emotionales Bedrohungsszenario gemacht.

    Besonders häufig wird mit dem Risiko eines Verlusts des Zugangs zu den eigenen wertvollen Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und in der EU nicht mehr zugelassenen Stablecoins wie Tether (USDT) sowie eingeschränkten Handelsmöglichkeiten, Kontosperrungen bis hin zu einem möglichen Verlust gearbeitet. Diese Schreckensgespenster eignen sich hervorragend für dramatische Posts, reißerische Videos und schnelle Kundengewinnung. Aus sachlicher Regulierung wird so ein Marketinginstrument, das vor allem Unsicherheit erzeugen soll.

    Fakt ist jedoch: Der 1. Juli 2026 ist kein pauschales MiCA-Schockdatum für private Krypto-Anleger. Die MiCAR richtet sich in erster Linie an Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen, nicht an Nutzer. Trotzdem muss Investoren bewusst sein: Wer Kryptowährungen von unregulierten oder schwer nachvollziehbaren Plattformen auf regulierte Kryptobörsen überträgt, kann dort – bei der regulierten Kryptobörse oder in späterer Folge bei seiner Bank – Prüfungen, Nachfragen oder auch eine Kontosperrung auslösen.

    Natürlich bleiben unregulierte Offshore-Börsen ein eigenes Risiko. Wer dort handelt, sollte sich der rechtlichen, operativen und praktischen Risiken bewusst sein. Aber zwischen seriöser Risikoaufklärung und kalkulierter Panikmache liegt ein großer Unterschied. Genau deshalb braucht es jetzt weniger Clickbait, weniger Kundengewinnung über Angst und deutlich mehr fachliche Einordnung.

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  • Bitpanda entfernt sich aus meiner Sicht immer weiter von dem Bild eines seriösen Krypto- und Online-Brokers. Was früher als einfacher Zugang zu Bitcoin, Ethereum und digitalen Vermögenswerten vermarktet wurde, wirkt inzwischen zunehmend wie ein fragwürdiger Mix aus Shitcoin-Casino, Wettplattform und Multi-Level-Marketing-System. Multi-Level-Marketing bedeutet, dass Teilnehmer nicht nur an eigenen Vermittlungen verdienen, sondern zusätzlich an Umsätzen von Personen, die sie selbst angeworben haben. Besonders brisant ist die neue Polymarket-Anbindung über die Vision Wallet, die vor Kurzem umbenannt wurde und einst den Namen „Bitpanda Wallet“ trug. Ausgerechnet Polymarket, eine Plattform für sogenannte Prediction Markets, also Prognosemärkte, auf denen auf Ereignisse aus Finanzen, Politik, Kultur oder Sport gesetzt werden kann, wird nun als großer Innovationsschritt gefeiert. In Wahrheit ist das hochproblematisch. Denn diese Märkte bewegen sich regulatorisch in vielen Regionen auf dünnem Eis oder sind für viele Nutzer gar nicht erlaubt.

    Besonders bezeichnend ist der eigene Haftungshinweis der Vision Wallet. Dort heißt es sinngemäß, die Vision Wallet sei weder Emittent, Gegenpartei noch Marktbetreiber. Angeboten werde die nicht-verwahrende App von VW3 Labs Ltd. mit Sitz auf den Cayman Islands. Gleichzeitig wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieses Unternehmen nicht berechtigt ist, regulierte Dienstleistungen in irgendeiner Gerichtsbarkeit anzubieten. Das ist kein kleines Detail, sondern ein massives Warnsignal. Wenn ein Produkt aggressiv mit einer Polymarket-Partnerschaft wirbt, sich aber gleichzeitig juristisch maximal von jeder Verantwortung distanziert, dann sollten bei jedem Anleger und Nutzer sämtliche Alarmglocken schrillen.

    Auch die Struktur hinter dem Ganzen wirkt alles andere als vertrauensbildend. Die Vision Web3 Foundation, die offenbar zentrale Basisdienste für diese Konstruktion bereitstellt, trägt nicht einmal den Namen Bitpanda und sitzt wenig überraschend in Zug in der Schweiz. Dazu kommt ein Vertriebsmodell, das man bei einem angeblich soliden Unternehmen in dieser Form kaum erwarten würde: Freunde erhalten bis zu 60 Prozent der Plattform-Einnahmen, Freunde von Freunden bis zu 30 Prozent. Solche Strukturen kenne ich bislang vor allem aus dubiosen Krypto-Schneeballsystemen oder vertrieblichen Pyramidensystemen, nicht aus einem Umfeld, das Seriosität, Regulierung und Verbraucherschutz für sich beansprucht. Wer solche Anreizsysteme etabliert, setzt nicht auf nachhaltige Produktqualität, sondern auf aggressive Nutzerwerbung und eine provisionsgetriebene Verbreitung mit fragwürdiger Nachhaltigkeit.

    Für Bitpanda ist diese Strategie brandgefährlich. Das Unternehmen riskiert damit nicht nur sein Image, sondern auch das Vertrauen vieler Kunden, die Bitpanda bislang als vergleichsweise einfachen und regulierten Zugang zur Kryptowelt wahrgenommen haben. Statt sich klar auf Bitcoin, seriöse digitale Vermögenswerte, DeFi-Dienstleistungen wie Staking, regulierte Wertpapier-Services, transparente Gebühren, Kundenschutz und regulatorische Stabilität zu konzentrieren, rutscht Bitpanda immer tiefer in eine Welt aus spekulativen Wettmärkten, zweifelhaften Token-Strukturen, aggressiver Influencer-Werbung und MLM-Mechaniken.

    Ich stelle mir in diesem Zusammenhang auch die Frage, wann die zuständigen Aufsichtsbehörden bei diesem Geschäftsgebaren genauer hinschauen werden: die BaFin in Deutschland, die FMA in Österreich, die FINMA in der Schweiz und auf europäischer Ebene vor allem die ESMA. Denn wenn ein Unternehmen regulierte Finanzdienstleistungen rund um Kryptowährungen, Wertpapiere, Aktien, ETFs und andere Finanzinstrumente anbietet, gleichzeitig aber über angeschlossene Strukturen unregulierte Wett- und Prognosemärkte, aggressive Nutzerwerbung und provisionsgetriebene MLM-Mechaniken vorantreibt, dann ist das aus meiner Sicht ein massives Warnsignal. Reaktionen, Warnungen oder Restriktionen der Aufsichtsbehörden würden mich hier nicht überraschen.

    Genau darüber spreche ich in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“: über Bitpanda, Polymarket, Vision Wallet und die Frage, ob aus einem Krypto-Broker endgültig ein Shitcoin-Casino mit Wett- und MLM-Charakter wird.

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  • Gold ist zurück. Nicht als nostalgisches Relikt vergangener Zeiten, sondern als aktueller Prüfstein für Vertrauen, Stabilität und finanzielle Vernunft. Der neue In Gold We Trust Report 2026 trägt den Titel „Back to the Monetary Future“ aus gutem Grund. Denn je stärker Staaten ihre Schulden ausweiten, je stärker Währungen unter politischen Druck geraten und je unsicherer die globale Ordnung wird, desto wichtiger werden Vermögenswerte, die kein Zahlungsversprechen eines Staates, einer Bank oder einer Notenbank darstellen.

    Für Sie als Anleger ist Gold deshalb weit mehr als ein klassisches Krisenmetall. Es ist limitiert, weltweit anerkannt, liquide, nicht beliebig vermehrbar und frei von direkten Gegenparteienrisiken. Genau diese Eigenschaften gewinnen an Bedeutung, während klassische Sicherheitsanker wie Staatsanleihen durch hohe Schulden, Inflation, Zinsmanipulation und politische Eingriffe an Vertrauen verlieren. Die wichtigste Botschaft lautet daher: Gold gehört nicht in die Schublade alter Anlageweisheiten, sondern auf die aktuelle Liste für Vermögensschutz, Stabilität und echte Diversifikation. Es ersetzt keine Aktien, keine Liquidität, keine unternehmerischen Beteiligungen und auch keinen Bitcoin. Aber es ergänzt diese Bausteine durch eine Qualität, die in Krisenzeiten entscheidend sein kann: Unabhängigkeit.

    Der In Gold We Trust Report 2026 bestätigt damit eine Entwicklung, die seit Jahren sichtbar ist. Es geht nicht um die einfache Rückkehr zu einem alten Goldstandard, sondern um die schleichende Rückkehr von Gold als monetärem Vertrauenswert. Gold erreicht neue Höchststände nicht zufällig. Zentralbanken kaufen Gold, weil sie politische Neutralität suchen. Investoren kaufen Gold, weil sie Kaufkraft schützen wollen. Und die Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten, Gold mobiler, transparenter und transaktionsfähiger zu machen. Gold wird damit nicht altmodischer, sondern aktueller.

    Besonders spannend ist die Einordnung von Bitcoin im aktuellen In Gold We Trust Report. Denn viele der zentralen Argumente für Gold lassen sich auf Bitcoin als digitales Gold übertragen: Begrenztheit, Unabhängigkeit von Fiat-Währungen, Schutz vor beliebiger Geldmengenausweitung und ein wachsender Stellenwert als alternatives Vermögenssystem. Der Report beschreibt Bitcoin als digitales, nicht beliebig vermehrbares Asset und damit als ergänzenden Portfoliobaustein. Gold steht dabei für Stabilität, Bitcoin für Konvexität und asymmetrisches Potenzial. Für Anleger bedeutet das nicht, beide Vermögenswerte gleichzusetzen. Aber beide gehören zur größeren Debatte über knappes, nicht-inflationierbares Vermögen außerhalb klassischer Fiat-Strukturen. Mit dieser Thematik befasse ich mich in meinem neuen Podcast von „Millers Kryptowoche“.

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  • Der Kryptomarkt lebt von Innovation, Fantasie und großen Versprechen. Doch wo viel Neues entsteht, bleibt auch viel auf der Strecke. Tausende Kryptowährungen sind inzwischen wieder verschwunden, wertlos geworden oder komplett aufgegeben worden. Diese sogenannten Deadcoins sind die vergessenen Überreste eines Marktes, in dem Hoffnung, Hype und Gier oft schneller wachsen als echte Substanz.

    Für Anleger ist dieser Krypto-Friedhof eine wichtige Warnung. Denn nicht jeder Coin mit großem Namen, schöner Internetseite oder angeblich revolutionärer Idee hat langfristig eine Zukunft. Viele Projekte scheitern an fehlender Nutzung, schwacher Technik, schlechter Finanzierung, regulatorischen Problemen oder schlicht daran, dass niemand sie wirklich braucht. Dazu kommt: Unter den gescheiterten Projekten finden sich auch zahlreiche Betrugsfälle, Abzocken und künstlich aufgeblasene Versprechen, bei denen Anleger bewusst in die Irre geführt wurden.

    Besonders spannend sind dabei die skurrilen Fälle: Spaßwährungen, kuriose Experimente, fragwürdige Versprechen und Projekte, die einst Aufmerksamkeit erzeugten, heute aber nur noch als digitale Ruinen existieren. Der Blick auf Deadcoins dient deshalb nicht der Schadenfreude, sondern der Sensibilisierung. Er zeigt, wie schnell aus einer angeblichen Zukunftstechnologie ein wertloser Token werden kann, wenn Nutzen, Transparenz, Nachfrage und seriöse Strukturen fehlen.

    Genau deshalb ist es für Sie als Anleger so wichtig, nicht nur auf Kurse, Trends und Schlagzeilen zu achten, sondern auf Substanz, Nutzen, Liquidität, Sicherheit und langfristige Überlebensfähigkeit. Deadcoins sind Warnschilder im digitalen Finanzmarkt. Sie helfen, Risiken früher zu erkennen, Betrugsmuster besser einzuordnen und lebendige Chancen von toten Versprechen zu unterscheiden. Mit dieser Thematik befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“.

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  • Millionär zu werden, ist für viele Menschen ein großes finanzielles Lebensziel. Wer heute eine Million Euro oder eine Million US-Dollar besitzen möchte, braucht dafür in der Regel ein hohes Einkommen, unternehmerischen Erfolg, eine Erbschaft, konsequentes Investieren über viele Jahre oder eine Kombination aus allem. Genau deshalb wirkt der Begriff Millionär für viele Anleger weit entfernt. Er steht für Vermögen, Freiheit, Sicherheit und für eine finanzielle Schwelle, die nicht jeder erreicht.

    Bei Bitcoin gibt es jedoch eine zweite Perspektive. Denn ein Bitcoin besteht aus 100 Millionen kleineren Einheiten, den sogenannten Satoshis. Benannt sind sie nach Satoshi Nakamoto, dem bis heute unbekannten Erfinder von Bitcoin. Wer also mindestens eine Million Satoshis besitzt, ist im Bitcoin-System bereits ein Satoshi-Millionär. Eine Million Satoshis entsprechen 0,01 Bitcoin. Das klingt zunächst klein, ist aber ein klar messbarer Anteil an einem weltweit begrenzten digitalen Vermögenswert.

    Genau hier liegt der spannende Unterschied: Euro-Millionär oder US-Dollar-Millionär zu werden, ist schwer. Satoshi-Millionär zu werden, ist heute noch deutlich einfacher möglich. Dafür braucht es keine riesigen Vermögen, sondern vor allem Verständnis, Strategie und den Willen, sich frühzeitig mit Bitcoin zu beschäftigen. Während immer mehr Menschen über Bitcoin sprechen, besitzen viele noch immer keinen eigenen Anteil daran. Dabei kann bereits ein kleiner, bewusst aufgebauter Bitcoin-Bestand ein wichtiger erster Schritt in Richtung digitaler Vermögenssicherung sein.

    In meinem aktuellen Podcast „Millers Kryptowoche“ geht es deshalb nicht um Spekulation, Gier oder schnelle Kursgewinne. Es geht um die einfache Frage, wie Sie Bitcoin richtig einordnen, warum die Einheit Satoshi so wichtig ist und weshalb es sinnvoll sein kann, in kleinen, verständlichen Schritten eine eigene Position aufzubauen. Denn vielleicht wird in Zukunft nicht nur gefragt, wer Millionär in Euro oder US-Dollar ist, sondern auch, wer rechtzeitig Satoshi-Millionär geworden ist.

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  • Eine aktuelle Analyse von Cryptorand zeigt eindrucksvoll, wie groß der Abstand zwischen traditionellen Vermögenswerten und tokenisierten Assets heute noch ist. Wohnimmobilien, Anleihen, Aktien, Derivate, Gewerbeimmobilien, Agrarflächen und Gold stehen für Märkte mit einem Volumen von Hunderten Billionen US-Dollar. Tokenisierte Assets kommen dagegen bislang nur auf rund 0,03 Billionen US-Dollar. Genau darin liegt aber die zentrale Botschaft: Die Tokenisierung steht nicht am Ende einer Entwicklung, sondern ganz am Anfang.

    Tokenisierung bedeutet, dass reale Vermögenswerte digital abgebildet, handelbar gemacht und effizienter verwaltet werden. Immobilien, Edelmetalle, Unternehmensanteile, Rohstoffe oder Forderungen können über Blockchain-Strukturen transparenter, schneller und kostengünstiger übertragen werden. Kryptowährungen und Blockchain-Netzwerke liefern dafür die technologische Grundlage: digitale Eigentumsnachweise, sichere Abwicklung, Verwahrung und programmierbare Rechte.

    Besonders spannend wird diese Entwicklung in Verbindung mit Physical AI, also künstlicher Intelligenz in realen Maschinen, Sensoren, Robotik und Infrastruktur. Wenn physische Objekte digital messbar, steuerbar und wirtschaftlich erfassbar werden, lassen sie sich künftig auch leichter tokenisieren. Energienetze, Maschinen, Lagerbestände, Fahrzeuge oder Immobilien könnten dann nicht nur Daten erzeugen, sondern auch digitale Eigentums-, Nutzungs- oder Ertragsrechte abbilden.

    Der Markt ist somit heute noch sehr klein. Das Potenzial dahinter ist jedoch gewaltig. Genau hier liegen große Chancen für uns Krypto-Investoren. Mit dieser Thematik befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“.

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  • Harry Browne war ein US-amerikanischer Schriftsteller, Investmentberater und Politiker, der vor allem durch sein Konzept des „Permanent Portfolio“ bekannt wurde. In seinem 1999 erschienenen Buch Fail-Safe Investing: Lifelong Financial Security in 30 Minutes formulierte er einen Grundsatz, der heute aktueller wirkt denn je: Kapitalerhalt geht vor Renditemaximierung. Brownes Ansatz beruhte auf vier gleichgewichteten Bausteinen: Aktien, langlaufenden Staatsanleihen, Gold und Bargeld. Jede Anlageklasse sollte in einem anderen wirtschaftlichen Umfeld ihre Schutzfunktion entfalten. So schlicht diese Idee klingt, so wertvoll ist sie in einer Zeit, in der viele Anleger ihre Depots einseitig auf Aktien, ETFs und große Indizes ausrichten.

    Kakerlaken sind resilient, weil sie biologisch extrem genügsam sind. Sie können lange ohne Nahrung überleben, finden in kleinsten Spalten Schutz, vermehren sich schnell, sind nachtaktiv und ernähren sich von sehr unterschiedlichen organischen Stoffen. Außerdem ist ihr Körper flach und robust, wodurch sie sich gut verstecken und mechanischen Belastungen besser entgehen können als viele andere Tiere. Genau deshalb steht die Kakerlake sinnbildlich nicht für Schönheit, sondern für Überlebensfähigkeit.

    Damit lohnt sich der Blick auf eine Weiterentwicklung dieser Kapitalschutz-Idee: das sogenannte Kakerlaken-Portfolio, im Englischen „Cockroach Portfolio“. Entwickelt wurde es vom britischen Finanzexperten Dylan Grice, einem früheren Strategen der Investmentbank Société Générale. Er stellte das Konzept 2012 vor. Genau darum geht es: Ein Depot soll nicht glänzen, wenn ohnehin alles steigt. Es soll überleben, wenn die Welt an den Märkten ungemütlich wird.

    Das klassische Kakerlaken-Depot setzt auf eine einfache, robuste Struktur. Doch ich halte eine Ergänzung heute für zwingend: Bitcoin. Nicht als Ersatz für Gold, nicht als kurzfristiges Spekulationsvehikel und schon gar nicht als Allheilmittel. Sondern als zusätzlicher Baustein in einer Welt, in der Geldsysteme, Staatsschulden und digitale Eigentumsrechte zunehmend auf den Prüfstand geraten.

    Bitcoin ist mathematisch streng begrenzt, dezentral, schuldenfrei und nicht beliebig vermehrbar. Kein Staat und keine Zentralbank kann das Angebot nach politischen Bedürfnissen ausweiten. Damit besitzt Bitcoin Eigenschaften, die in klassischen Modellen von Browne und Grice noch keine Rolle spielen konnten. Mein Kakerlaken-Depot der Gegenwart verbindet deshalb die Schutzideen der Vergangenheit mit einem digitalen Baustein für die Zukunft. Mit dieser Thematik befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“.

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  • Kryptowährungen sind längst kein Nischenthema mehr. Immer mehr private Anleger beschäftigen sich mit Bitcoin, Ethereum und digitalen Assets, weil sie nach Renditechancen, finanzieller Unabhängigkeit und Schutz vor geldpolitischen Risiken suchen. Gleichzeitig verändern sich die Erwartungen an Banken: Viele Kunden wollen nicht mehr nur klassische Konten, Tagesgeld oder Depots, sondern auch einen sicheren, verständlichen und regulierten Zugang zu Kryptowährungen und neuen Services wie Staking.

    Eine aktuelle Untersuchung von Boerse Stuttgart Digital zeigt dabei einen bemerkenswerten Wandel: Für viele Deutsche ist inzwischen die eigene Hausbank die vertrauenswürdigste Anlaufstelle für den Einstieg in Krypto. Fast jeder dritte Deutsche wäre sogar bereit, die Bank zu wechseln, wenn ein anderes Institut bessere Angebote für digitale Assets bereitstellt. Das ist ein starkes Signal an die Finanzbranche und zeigt, dass Kryptoangebote zunehmend zu einem echten Wettbewerbsfaktor werden.

    Trotz guter Finanzbildung bleibt die Unsicherheit groß. Viele Anleger empfinden Kryptowährungen weiterhin als komplex. Begriffe wie Wallet, Private Key, Verwahrung, Blockchain oder Staking schrecken Einsteiger ab. Genau deshalb gewinnen verständliche Informationen, transparente Gebühren, regulatorische Sicherheit und verlässliche Verwahrung an Bedeutung. Banken können hier eine wichtige Brückenfunktion übernehmen, wenn sie nicht nur einen Kaufbutton anbieten, sondern Orientierung, Aufklärung und klare Sicherheitsstandards liefern.

    Für private Anleger bedeutet diese Entwicklung: Kryptowährungen sollten weder glorifiziert noch pauschal abgelehnt werden. Sie können ein sinnvoller Baustein im Vermögensmix sein, aber nur mit Maß, Struktur und Risikobewusstsein. Entscheidend ist, ob Banken künftig qualitativ hochwertige, transparente und kundenfreundliche Kryptoangebote schaffen. Mit dieser bemerkenswerten Entwicklung befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“.

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  • Kryptogewinne geraten immer stärker in den Steuerfokus der Politik. Brüssel plant neue Einnahmen für den nächsten EU-Haushalt, Berlin und Paris machen ebenfalls Druck. Im Raum steht eine Abgabe auf Gewinne aus Kryptotransaktionen. Auch in Deutschland sucht der Staat neue Einnahmequellen: Neben möglichen Abgaben auf Zucker, Plastik, Alkohol und Tabak steht auch eine veränderte Besteuerung von Kryptowährungen im Raum.

    Für deutsche Anleger ist das besonders brisant. Denn bisher können Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowerte nach einer Haltedauer von mehr als zwölf Monaten grundsätzlich steuerfrei verkauft werden. Genau dieser Vorteil steht nun politisch unter Druck. Noch ist offen, wie eine mögliche Reform konkret aussehen könnte. Denkbar sind eine neue Abgabe auf realisierte Gewinne, eine Einschränkung der Steuerfreiheit nach zwölf Monaten oder eine stärkere Angleichung an andere Kapitalanlagen.

    Entscheidend wird vor allem sein, ob Altbestände geschützt werden und ab wann neue Regeln gelten. Genau deshalb sollten Anleger jetzt nicht abwarten, bis aus politischen Plänen konkrete Gesetze werden. Wer seine Bestände kennt, seine Unterlagen geordnet hat und seine steuerliche Situation versteht, kann später deutlich souveräner reagieren.

    Meine Empfehlung: Reagieren Sie nicht hektisch, aber bereiten Sie sich sauber vor. Prüfen Sie Ihre Kryptobestände, dokumentieren Sie Anschaffungsdaten, Kaufpreise, Gebühren, Börsen, Wallet-Adressen, Verwahrart und Haltedauer. Trennen Sie direkte Kryptowerte auf Börsen und Wallets von Krypto-Finanzprodukten im Depot. Steuerliche Risiken sind heute genauso wichtig wie Markt-, Inflations- oder Währungsrisiken.

    Wer bereits steuerfreie Gewinne realisieren kann, sollte diese Möglichkeit gezielt prüfen. Das heißt nicht: alles verkaufen. Es heißt: bewusst analysieren, bevor die Politik neue Fakten schafft. Mit dieser aktuellen Steuer-Thematik befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche".

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  • Mit der EUDI-Wallet bekommen Anfang nächsten Jahres alle Bundesbürger eine echte digitale Identität. Doch die Mehrheit der Deutschen hat davon bislang noch kaum etwas mitbekommen. 52 Prozent sagen, sie hätten von dem europäischen Projekt noch nie etwas gehört. Weitere 18 Prozent kennen zwar den Begriff, wissen aber nicht, worum es dabei geht.

    Ein Fünftel der Befragten, also 20 Prozent, gibt an zu wissen, was die EUDI-Wallet ist. Weitere 5 Prozent können sie nach eigenem Dafürhalten sogar gut erklären. Ebenfalls 5 Prozent wollten oder konnten dazu keine Angaben machen. Diese Zahlen zeigen: Die digitale Identität wird ein zentrales Zukunftsthema, ist in der breiten Öffentlichkeit aber noch nicht angekommen.

    Mit der EUDI-Wallet können offizielle Dokumente wie Ausweis oder Führerschein auf dem Smartphone gespeichert und genutzt werden – ähnlich wie in einer digitalen Brieftasche. Aber auch andere digitale Dokumente, zum Beispiel Zeugnisse, Versicherungsunterlagen oder Kaufverträge, lassen sich damit sicher verwalten. Die EUDI-Wallet zählt damit zu den bedeutendsten digitalen Infrastrukturprojekten dieser Jahre: eine sichere digitale Identität für alle Europäer.

    Die EUDI-Wallet soll am 2. Januar 2027 in Deutschland starten. Mehr als 100 Unternehmen haben sich einem gemeinsamen Memorandum of Understanding des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung und des Digitalverbands Bitkom angeschlossen. Sie wollen rasch Anwendungen auf Basis der EUDI-Wallet anbieten und die Entwicklung gemeinsam vorantreiben.

    Für Bürger, Unternehmen und den Staat kann diese digitale Brieftasche erhebliche Vorteile bringen – von einfacheren Behördengängen über digitale Vertragsabschlüsse bis hin zu neuen Formen der sicheren Online-Identifikation. Zugleich stellen sich wichtige Fragen zu Datenschutz, Privatsphäre, Kontrolle und praktischer Alltagstauglichkeit.

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  • Je stärker sich Kryptowährungen im Alltag privater Anleger als Anlageform etablieren, desto wichtiger wird ein genauer Blick auf die tatsächlichen Kosten des Handels. Genau hier setzt eine Studie des Frankfurt School Blockchain Center und von intas.tech an. Das Frankfurt School Blockchain Center steht für wissenschaftliche Analysen aus dem Umfeld einer renommierten Wirtschaftshochschule. intas.tech bringt als spezialisierter Berater für digitale Vermögenswerte die Perspektive aus der Praxis ein. Gerade diese Verbindung aus Forschung und Markterfahrung macht die Ergebnisse besonders interessant.

    Untersucht wurden neun MiCAR-regulierte Anbieter sowie sechs Kryptowährungen, darunter Bitcoin, Ethereum und Solana. Grundlage waren standardisierte Roundtrips, also der Kauf und der sofortige Wiederverkauf einer Kryptowährung. Das ist ein sinnvoller Ansatz. Denn für private Anleger zählt nicht das Werbeversprechen einer Plattform, sondern was am Ende tatsächlich an Kosten anfällt. Entscheidend ist dabei, dass die Studie nicht nur die sichtbaren Gebühren berücksichtigt, sondern das gesamte Kostenbild.

    Viele Anleger achten vor allem auf niedrige Handelsgebühren. Dabei wird häufig übersehen, dass auch der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs, also der Spread, erhebliche Auswirkungen haben kann. Genau dieser Unterschied schmälert die Rendite oft stärker als vermutet. Die Auswertung zeigt, wie deutlich die Kosten je nach Plattform auseinandergehen: Laut Bericht lagen die durchschnittlichen Gesamtkosten zwischen 0,53 % und 6,45 %. Das ist ein Ergebnis, das jeder Privatanleger sehr ernst nehmen sollte.

    Genau diesem wichtigen Thema widme ich mich heute in meinem Podcast „Millers Kryptowoche“.

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  • Echt oder Täuschung? In meinem aktuellen Podcast von "Millers Kryptowoche" geht es um ein Thema, das viele Anleger unterschätzen: Krypto-Betrug. Ich zeige, wie professionell Täter heute vorgehen, wie glaubwürdig ihre Geschichten wirken und warum selbst erfahrene Menschen auf raffinierte Betrugsmaschen hereinfallen können. Gerade im Umfeld von Kryptowährungen, vermeintlichen Handelsplattformen und angeblichen Rückholfirmen ist höchste Vorsicht geboten.

    Im Mittelpunkt stehen zwei Praxisfälle, die exemplarisch zeigen, wie perfide solche Betrugsmodelle aufgebaut sind. Es geht um versprochene Gewinne, ausbleibende Auszahlungen, plötzlich abbrechende Kontakte und die bittere Erfahrung, nach dem ersten Schaden sogar noch einmal in die Falle zu geraten. Besonders gefährlich wird es, wenn sich angebliche Helfer oder Rückholspezialisten einschalten und Betroffenen neue Hoffnung machen.

    Ein weiterer Schwerpunkt meines Podcasts ist die Frage, wie sich echte Chancen von Betrugsversuchen unterscheiden lassen. Denn nicht jede Kontaktaufnahme mit angeblichen Bitcoin-Beständen, alten Konten oder überraschenden Auszahlungsangeboten ist glaubwürdig. Oft arbeiten Täter mit Zeitdruck, Fernzugriff auf Computer, bekannten Markennamen und professionell wirkender Kommunikation, um Vertrauen aufzubauen und ihre Opfer Schritt für Schritt unter Druck zu setzen.

    Auf diese beiden Praxisfälle gehe ich in der heutigen Ausgabe ausführlich ein. Dabei zeige ich Ihnen, welche Warnsignale Sie unbedingt kennen sollten, welche typischen Muster hinter solchen Maschen stecken und warum gesunde Skepsis im Kryptobereich wichtiger ist denn je. Die originalen Leserbriefe lese ich im Video selbst vor.

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  • Monero zählt zu den bekanntesten Privacy-Coins der Kryptobranche und hat eine besondere Historie. Die Kryptowährung wurde 2014 gestartet und ging aus dem Projekt Bytecoin hervor, dessen Vorgeschichte in der Szene als umstritten gilt. Schon kurz nach dem Start entwickelte sich Monero zu einem eigenständigen Projekt mit einer engagierten Community und einem klaren Ziel: mehr Privatsphäre, mehr Anonymität und mehr Schutz für die Nutzer. Während Bitcoin zwar transparent und öffentlich nachvollziehbar ist, wollte Monero von Anfang an genau den entgegengesetzten Weg gehen.

    Im Zentrum von Monero steht der Anspruch, finanzielle Transaktionen vor neugierigen Blicken zu schützen. Sender, Empfänger und Transaktionsbeträge sollen sich deutlich schwerer zurückverfolgen lassen als bei vielen anderen Kryptowährungen. Genau dieser Punkt hat Monero international bekannt gemacht. Für die einen ist die Kryptowährung ein wichtiges Werkzeug für digitale Selbstbestimmung und finanzielle Freiheit, für die anderen ist sie ein Symbol für die Schattenseiten der Kryptoszene. Denn überall dort, wo Diskretion besonders hoch ist, entsteht auch schnell der Verdacht, dass ein solcher Coin missbraucht werden könnte.

    Gerade deshalb sorgt Monero seit Jahren für intensive Debatten. Befürworter argumentieren, dass Privatsphäre ein Grundrecht ist und dass nicht jede Zahlung im digitalen Raum dauerhaft öffentlich einsehbar sein sollte. Kritiker verweisen dagegen auf den Einsatz in problematischen Bereichen, etwa im Zusammenhang mit Darknet-Marktplätzen oder anonymen Zahlungsströmen. Diese doppelte Wahrnehmung hat Monero einen Ruf eingebracht, der weit über die Technik hinausgeht. Monero ist damit nicht nur eine Kryptowährung, sondern auch ein politisches und gesellschaftliches Thema im Spannungsfeld zwischen Freiheit, Kontrolle und Regulierung.

    Für Anleger, Beobachter und Krypto-Interessierte ist Monero deshalb ein besonders spannendes Projekt. Die Währung zeigt, wie stark sich die Kryptobranche in unterschiedliche Richtungen entwickeln kann: zwischen maximaler Transparenz auf der einen und maximaler Vertraulichkeit auf der anderen Seite. Wer verstehen will, warum Monero seit Jahren fasziniert, polarisiert und von Regulierern kritisch beobachtet wird, sollte genauer hinsehen. Mit dieser Thematik befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“.

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  • Während sich geopolitische und makroökonomische Risiken zuspitzen, zeigt sich in weiten Teilen der deutschsprachigen Medien ein irritierendes Missverhältnis der Prioritäten. Statt die großen Linien in den Blick zu nehmen – wachsende Staatsschulden, politische Erosion, die Folgen des anhaltenden Ukraine-Krieges oder zunehmende gesellschaftliche Spannungen im Westen –, dominieren oft Themen, die zwar emotionalisieren, aber die eigentlichen tektonischen Verschiebungen unserer Zeit überdecken. Dass das ZDF den Fall des gestrandeten Buckelwals am 29. März 2026 im heute journal prominent als „Drama um den Buckelwal“ behandelte, ist dafür ein bezeichnendes Beispiel.

    Hinzu kommt ein zweiter Fall, der mir besonders auffällt: die breite Berichterstattung über die Auseinandersetzungen rund um Collien Ulmen-Fernandes und Christian Ulmen. Unabhängig davon, wie man diesen Fall bewertet, geht es im Kern um einen privaten und juristisch sensiblen Konflikt. Doch genau dieser Konflikt erhält derzeit eine mediale Aufmerksamkeit, die in auffälligem Kontrast zu vielen unterbelichteten geopolitischen und ökonomischen Entwicklungen steht. Die Berichte und Folgeberichte dazu laufen seit Tagen quer durch Boulevard- und Unterhaltungsmedien. Die Öffentlichkeit wird zum Gerichtssaal, während rechtsstaatliche Prinzipien ad absurdum geführt werden.

    Gerade für „Millers Krypto-Woche“ ist das relevant. Denn mein Podcast will nicht den nächsten emotional aufgeladenen Nebenschauplatz bewirtschaften, sondern den Blick auf das richten, was für Vermögen, Freiheit, Eigentum und Zukunftssicherheit wirklich zählt. Wer nur auf den gestrandeten Wal schaut, übersieht womöglich die viel größeren Wale im System: Schuldenberge, Währungsrisiken, geopolitische Eskalationen, Überwachung, Vertrauensverlust in Institutionen und die schleichende Aushöhlung bürgerlicher Freiheitsrechte. Genau dort beginnt die eigentliche Analyse. Und genau deshalb braucht es Stimmen, die nicht nur das aufgreifen, was Aufmerksamkeit erzeugt, sondern das, was langfristig Folgen hat.

    Besonders treffend ist dabei die Symbolik: In der Krypto-Welt steht der Wal für große Marktakteure mit echter Relevanz. Im aktuellen Medienbetrieb scheint dagegen oft der Walfisch an der Ostsee mehr Sendegewicht zu bekommen als die strukturellen Risiken eines überdehnten Finanz- und Staatssystems. Das ist kein Plädoyer gegen Mitgefühl mit einem Tier. Es ist eine Kritik an der Themengewichtung. Denn wenn mediale Dauererregung über Einzelfälle die großen Zusammenhänge verdrängt, wird Öffentlichkeit nicht aufgeklärt, sondern abgelenkt. Genau diese bedenkliche Themenverschiebung in den Medien ist heute mein Thema in „Millers Krypto-Woche“.

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  • Diese wichtige Entwicklung geht derzeit im Schatten der geopolitischen Krise nahezu unter. Dabei könnte sie sich für den Kryptomarkt langfristig als eine der bedeutendsten regulatorischen Weichenstellungen der vergangenen Jahre erweisen.

    Die SEC, also die amerikanische Börsenaufsicht, und die CFTC, die in den USA für Rohstoffe und Terminmärkte zuständig ist, haben erstmals eine gemeinsame Linie für den Umgang mit digitalen Vermögenswerten veröffentlicht – und das kommt einer kleinen Revolution gleich. Die zentrale Botschaft: Der Großteil der Kryptowährungen wird künftig nicht mehr als Wertpapier eingestuft. Damit vollzieht die SEC eine klare Kehrtwende gegenüber der Ära von Gary Gensler, in der fast die gesamte Branche unter Generalverdacht stand.

    Konkret unterscheiden die US-Behörden nun vier Kategorien: digitale Wertpapiere, digitale Rohstoffe, digitale Sammlerstücke sowie digitale Werkzeuge und Stablecoins. Besonders wichtig ist die neue Einordnung vieler etablierter Kryptowährungen als digitale Rohstoffe. Dazu zählen laut der neuen Taxonomie unter anderem Bitcoin, Ether, Solana oder XRP. Für diese Assets soll künftig primär die CFTC zuständig sein, also nicht mehr die klassische Börsenaufsicht SEC.

    Für den Kryptomarkt ist das ein Signal mit erheblicher Tragweite. Institutionelle Investoren erhalten mehr Klarheit, Börsen könnten zahlreiche Token wieder einfacher listen, und die USA senden das politische Signal, dass Innovation im Kryptosektor regulatorisch nicht länger pauschal blockiert werden soll. Noch fehlt zwar mit dem Clarity Act das entscheidende Gesetz für eine dauerhafte Absicherung dieser neuen Linie. Dennoch ist schon jetzt klar: Diese neue Taxonomie kann die Grundlage für die nächste Phase des Kryptomarktes legen.

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  • Betrüger missbrauchen derzeit gezielt die Sorge vieler Nutzer von Hardware-Wallets und selbstverwalteten Wallets. Unter dem Deckmantel eines angeblichen Updates zur sogenannten Quantenresistenz versuchen sie, an sensible Zugangsdaten zu gelangen und Kryptowährungen zu stehlen. Mit Quantenresistenz ist gemeint, dass kryptografische Verfahren auch gegen künftige Angriffe durch leistungsstarke Quantencomputer geschützt sein sollen.

    Dabei finden nach meiner Beobachtung häufig keine klassischen Hacker-Angriffe oder Phishing-Mails statt. Stattdessen tauchen vermehrt professionell gestaltete Briefe auf, die entweder wie behördliche Schreiben wirken oder optisch an bekannte Hardware-Wallet-Anbieter wie Ledger, Trezor oder BitBox angelehnt sind. Genau diese technologische Unsicherheit rund um mögliche künftige Quantencomputer wird nun gezielt für Betrugsversuche instrumentalisiert.

    Die Masche ist perfide: Empfänger sollen einen QR-Code scannen oder ihre Backup-Daten, also insbesondere die 24 Wiederherstellungswörter, eingeben. Wer darauf hereinfällt, verliert im schlimmsten Fall den Zugriff auf seine Wallet und damit seine gesamten Kryptowährungen. Mit genau dieser brisanten Entwicklung befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“. Dort zeige ich auf, wie diese Betrugsmasche funktioniert, warum Anleger gerade jetzt besonders wachsam sein müssen und weshalb sie ihre Seed-Phrase niemals irgendwo eingeben dürfen.

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  • Die Marke ist historisch: Am 9. März 2026 wurde der 20-millionste Bitcoin gemint. Damit wurden bereits mehr als 95 Prozent aller Bitcoin geschaffen, die jemals in Umlauf kommen werden. Denn das Bitcoin-Protokoll ist von Anfang an auf eine feste Begrenzung ausgelegt. Mehr als rund 21 Millionen Einheiten wird es nicht geben. Genau das unterscheidet Bitcoin fundamental von klassischen Währungen, deren Geldmenge von Zentralbanken jederzeit ausgeweitet werden kann.

    Die ersten 20 Millionen Bitcoin wurden in rund 17 Jahren geschaffen, während die letzte Million noch mehr als ein Jahrhundert, nämlich rund 114 Jahre, benötigen wird. Der Grund dafür liegt im fest programmierten Halving-Mechanismus. Etwa alle vier Jahre halbiert sich die Blockbelohnung für Miner. Dadurch sinkt die Menge neuer Bitcoin kontinuierlich. Das sorgt dafür, dass das Angebot immer langsamer wächst und die feste Limitierung von Zyklus zu Zyklus stärker sichtbar wird.

    Der letzte Bitcoin wird erst im Jahr 2140 erstellt. Bis dahin sinkt die Menge neu geschaffener Bitcoin mit jedem weiteren Halving immer weiter. Entscheidend ist dabei weniger ein einzelner symbolischer Endpunkt als die Tatsache, dass sich Bitcoin seiner festgelegten Obergrenze nur in immer kleineren Schritten nähert. Genau diese langfristig programmierte Begrenzung macht den Charakter von Bitcoin als digitales Gut so besonders.

    Für Investoren ist dieser Meilenstein weit mehr als nur eine symbolische Zahl. Er zeigt, wie konsequent Bitcoin auf Berechenbarkeit, Transparenz und eine feste Begrenzung ausgerichtet ist. Je näher das Netzwerk an seine Obergrenze rückt, desto stärker rückt die Frage in den Mittelpunkt, welche Rolle Bitcoin künftig als eigenständige Anlageklasse spielen wird. Mehr dazu in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“.

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  • Der globale KI-Markt wächst in einem Tempo, das kaum ein anderer Technologiesektor in der Geschichte erreicht hat. Gleichzeitig kontrollieren wenige Unternehmen – Nvidia, Microsoft, Google, Amazon und Meta – große Teile der relevanten KI-Infrastruktur: Rechenleistung, Trainingsdaten, Modelle und Schnittstellen (APIs). Dieses Konzentrations- und Vertrauensproblem verschärft sich, sobald nicht mehr Menschen, sondern autonome Software-Agenten (AI Agents) miteinander interagieren.

    Wenn ein KI-Agent einen anderen beauftragt, Daten zu analysieren, einen Smart Contract zu prüfen oder eine Zahlung auszulösen, stellt sich die Vertrauensfrage in neuer Schärfe: Wer garantiert, dass der beauftragte Agent tatsächlich der ist, der er vorgibt zu sein? Dass er die versprochene Leistung erbracht hat? Und dass seine Bewertungen, Nachweise oder Reputation nicht manipuliert wurden?

    Genau hier kann Ethereum als Vertrauens- und Koordinationsschicht ansetzen. Ende Januar wurden erste KI-Agenten im Rahmen des neuen ERC-8004-Standards auf der Ethereum-Blockchain aktiviert. Ziel ist der Aufbau einer Infrastruktur für autonome KI-Agenten – inklusive Identität, Reputation und nachvollziehbaren Interaktionen –, sodass Handlungen und Ergebnisse transparent dokumentiert und kryptografisch abgesichert werden können. Mittlerweile sind bereits rund 50.000 KI-Agents auf Ethereum aktiv. Mit dieser Thematik befasse ich mich in meinem heutigen Podcast von „Millers Kryptowoche“.

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  • Bitcoin ist und bleibt die Krypto-Weltleitwährung. Doch die Krypto-Ökonomie reicht weit darüber hinaus: Sie umfasst funktionale Token, technologische Infrastrukturen und realwirtschaftliche Anwendungsfelder. Wer den Markt nur durch die Bitcoin-Brille betrachtet, blendet wesentliche Potenziale aus. Eine disziplinierte Diversifikation über verschiedene Krypto-Segmente kann Risiken reduzieren und Chancen strukturiert nutzbar machen.

    Grayscale Investments zählt zu den bedeutenden Krypto-Vermögensverwaltern in den USA. Deren Analysen liefern eine praktische, gut nachvollziehbare Orientierung, um die Breite des Krypto-Ökosystems einzuordnen. Gerade in einem Markt, der von einer großen Vielfalt an Projekten und Token geprägt ist, hilft ein klarer Bezugsrahmen bei der Konzeption und dem Aufbau von Krypto-Portfolios.

    Die Krypto-Asset-Klasse umfasst eine Vielzahl investierbarer digitaler Vermögenswerte, die überwiegend auf öffentlichen Blockchains basieren. Diese dezentralen Netzwerke ermöglichen Transaktionen ohne zentrale Instanz wie Banken und dokumentieren Vorgänge dauerhaft und transparent. Auf dieser Grundlage entstehen Token mit sehr unterschiedlichen Funktionen – von digitalen Zahlungsmitteln über dezentrale Finanzanwendungen bis hin zur Infrastruktur für neue digitale Geschäftsmodelle.

    Blockchain-Technologien finden heute Anwendung im Verbraucherfinanzwesen, etwa bei internationalen Zahlungen oder dezentralen Kreditplattformen, ebenso in KI-nahen Anwendungen sowie in Medien und Unterhaltung. Um diese Vielfalt systematisch zu ordnen, nutzt Grayscale das gemeinsam mit FTSE/Russell entwickelte Rahmenwerk „Crypto Sectors“. Es teilt den Kryptomarkt in sechs klar abgegrenzte Marktsegmente ein und erfasst aktuell über 200 Coins bzw. Token. Auf diese Einordnung gehe ich in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“ ein.

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