Episoder
-
Passend zur rollenden FuĂball-WM wird's in dieser Reading-Rock-Folge österreichisch â aber natĂŒrlich nicht im Sinne von Trachtenjanker, Tourismusprospekt und âI am from Austriaâ-Pathos. Stattdessen geht es um das, was dieses Land musikalisch, literarisch und subkulturell wirklich ausmacht: Eigensinn, SchmĂ€h, Grant, groĂe Geschichten und kleine Szenen, die oft mehr bewegt haben, als ihnen offiziell zugestanden wird.
Wolfgang spricht mit Andi und Gordon ĂŒber prĂ€gende Bands, persönliche Erinnerungen, österreichische Eigenheiten, unterschĂ€tzte SchauplĂ€tze und die Frage, warum Rockmusik hierzulande oft zwischen Weltformat, Provinz, GröĂenwahn und liebevoller Selbstausbeutung pendelt.
Damit schlieĂt diese Sendung an das Buch von Walter Gröbchen "Die guten KrĂ€fte sammeln sich" an. Es geht um die ĂŒblichen VerdĂ€chtigen wie EAV und Hansi Lang â aber auch darum, warum Ăsterreich in Sachen RockânâRoll selten geradlinig, dafĂŒr aber fast immer erzĂ€hlenswert ist.
Eine Folge fĂŒr alle, die wissen: Laut kann dieses Land schon. Es redet nur manchmal zu leise darĂŒber.
-
Up the Irons! In dieser Reading Rock-Folge spricht Wolfgang mit Robert Körner â Die-Hard-Fan, Sammler, Szenekenner und Betreiber eines privaten Iron-Maiden-Museums, das vermutlich mehr Eddie pro Quadratmeter bietet als so manches FestivalgelĂ€nde.
Gemeinsam tauchen die beiden tief in die Welt von Iron Maiden ein: Es geht um das neue Buch âInfinite Dreamsâ, die aktuelle Doku âBurning Ambitionâ, die laufende âRun For Your Livesâ-Tour und natĂŒrlich um die Frage, wie man eine Band nach 50 Jahren eigentlich noch einordnen soll: Nostalgie-Maschine, lebendes Museum â oder immer noch eine der wichtigsten Metalbands der Welt?
Robert erzĂ€hlt von seiner ganz persönlichen Maiden-Geschichte, von Konzerten, Sammelleidenschaft und Fan-Momenten, die man nicht erfinden kann. Dazu diskutieren Wolfgang und Robert ĂŒber Setlists, neue Dynamiken in der Band, die Zukunft nach Nicko McBrain â und darĂŒber, ob bei Maiden irgendwann wirklich einmal Schluss sein kann. Eine Folge fĂŒr alle, die bei âScream for me!â automatisch Haltung annehmen.
-
Mangler du episoder?
-
Wie wird aus einem Schweineschlachthof ein Mythos? Und wie schafft es ein Ort, ĂŒber Jahrzehnte zugleich BĂŒhne, Beisl, politischer Zankapfel und Zuhause fĂŒr Subkultur zu sein? In dieser Reading Rock-Folge spricht Wolfgang mit Constanze C. Czutta ĂŒber ihr Buch âDie Arena â Eine Wiener Geschichteâ â pĂŒnktlich zum JubilĂ€umsjahr und mit ordentlich Stoff zwischen Archivstaub und RockânâRoll.
Es geht zurĂŒck zu St. Marx, zu Stadtteil- und Industriegeschichte, zur Besetzung und dem Widerstand, zu Verhandlungen, dem Neustart als Verein und zu der Frage, warum die Arena bis heute ein autonomer Sonderfall geblieben ist. Czutta erzĂ€hlt von den Menschen hinter dem Ort (âChef gibtâs kanâŠâ), vom Arena-Beisl, von Jugend- und Kulturarbeit â und natĂŒrlich von der Konzertgeschichte, in der Weltstars und Underground einander stĂ€ndig die Hand geben.
Eine Folge ĂŒber Wien, wie es wirklich ist: widersprĂŒchlich, laut, lebendig â und ohne Arena schlicht Ă€rmer.
-
Wenn aus Subkultur Wissenschaft wird â und Heavy Metal plötzlich als Gesellschaftsspiegel am Seziertisch liegt: In dieser Reading Rock-Folge spricht Wolfgang mit dem Grazer Kulturhistoriker Peter Pichler, der das, was viele von uns âeinfach lebenâ, seit Jahren mit akademischer PrĂ€zision erforscht. Pichler ist Szene-Insider, Historiker und Metalhead in Personalunion â und genau das macht dieses GesprĂ€ch so spannend: Wie wird aus Proberaum, Kutte und Jugendzentrum ein Forschungsgegenstand? Und was erzĂ€hlt Metal ĂŒber Normen, Regeln, Rebellion und Gemeinschaft?
Wir reden ĂŒber Peters eigenen âErweckungsmomentâ, ĂŒber Graz als Metal-Stadt und die Rolle von Orten wie dem Explosiv, ĂŒber âMetal Studiesâ als Disziplin â und darĂŒber, wie man eine Szene dokumentiert: mit Interviews, Flyern, Demos, Tickets und Erinnerungen, die sonst verschwinden wĂŒrden. AuĂerdem erklĂ€rt Peter verstĂ€ndlich, was hinter seinem FWF-Projekt zu ânormenbezogenem klanglichem Wissenâ steckt (ja, auch âBreaking the Lawâ hat da plötzlich Gewicht). Eine Folge zwischen Headbangen und Historikerseele.
-
SpieĂrutenlauf im eigenen Wohnzimmer: In dieser Reading Rock-Folge ist ausgerechnet Gordon McMichael zu Gast bei Andi und Wolfgang â also einer der MitgrĂŒnder plötzlich auf der anderen Seite des Mikrofons. Anlass ist sein neues Buch âIch mit mirâ, ein Selbstinterview, das genau dort hinschaut, wo man sonst gern elegant ausweicht: Herkunft, PrĂ€gungen, Selbstbild, Zweifel â und die ganz groĂen Fragen wie âBin ich eigentlich mein eigener Lieblingsgast oder mein strengster Kritiker?â
Gordon erzĂ€hlt von Favoriten, Gemeindebau und Arbeiterfamilie, von Schule und Lehrern, von Dialekt als Wahrheitsmaschine â und natĂŒrlich vom musikalischen Urknall: Elvis-Kassette, Kiss-Obsession, Plattensammeln mit allen Sinnen und der Weg zum Bass, Proberaumkeller und Szeneleben. Dazu gibtâs Bandgeschichten, BĂŒhnenpannen und Rock-RealitĂ€t zwischen Anspruch und Pragmatismus.
Und weil Gordon nie nur âlustigâ ist, streift das Buch auch unbequeme Themen wie Religion, Politik, Bundesheer und KI â bevor es schlieĂlich bei Reading Rock landet: dem Projekt, das fĂŒr ihn spĂŒrbar mehr ist als Podcast und Buch, nĂ€mlich Freundschaft, Familie und Archiv. Ein GesprĂ€ch, das selten passiert: Gordon ĂŒber Gordon.
-
Er hat mit Salvation Army und Observer die ersten BĂŒnde abgegrast, mit Blind Petition ein StĂŒck Wiener Rockgeschichte mitgeschrieben â und donnert heute mit den Thunderjunkies durch Bluesrock-Gefilde. In dieser Reading Rock-Folge sprechen Andi und Wolfgang mit Bertl Bartsch ĂŒber Musik, Familie und das echte Leben.
Wir beginnen ganz von vorne: Aufwachsen, erste Gitarrengriffe, frĂŒhe Helden. Und ja â das Wichtigste vorab: Was steckt eigentlich hinter dem Namen âBertl"? (Spoiler: Robert ist es nicht.)
GroĂes HerzstĂŒck der Folge ist natĂŒrlich Blind Petition â zuerst die Band seines Bruders Hannes âFusel" Bartsch, dann ein prĂ€gender Teil seines eigenen Lebens. Wie wurde aus dem Zuschauen Mitspielen? Was bedeutet es, Musikgeschichte so nah an der eigenen Familie zu erleben â und sie schlieĂlich zwischen zwei Buchdeckeln zu finden? âKeine Gnade! Die Blind Petition Story" erschien 2014, und die Frage, was vom Erbe bleibt, nachdem Hannes gegangen ist, begleitet die ganze Folge.
Weil bei Reading Rock das âReading" nie nur Deko ist, reden wir auch ĂŒber Jugendzimmer-LektĂŒre, Outsider-Literatur und die Frage, ob nach dem Buch ĂŒber den Bruder nicht auch eines ĂŒber Bertl selbst fĂ€llig wĂ€re. Den Abschluss gehört den Thunderjunkies: ehrlicher Bluesrock aus Wien, dunkle Seelen, Asphaltpoesie â und eine US-amerikanische SĂ€ngerin namens Suzanne Carey, deren Aussprache wir im Podcast ein fĂŒr alle Mal klĂ€ren.
-
Er hat fĂŒr Plattenfirmen gearbeitet, BĂŒcher geschrieben, TV-Shows produziert â und: Er hat die österreichische Hitparade gemacht. In dieser Reading Rock-Folge sprechen Andi und Wolfgang mit Andy Zahradnik, einem der prĂ€gendsten Köpfe der heimischen Musik- und Medienlandschaft.
Wir gehen zurĂŒck zu den AnfĂ€ngen: CBS Records, Artist-&-Repertoire-Arbeit und der Weg vom internationalen Repertoire hin zum âLokalproduktâ â also zu jenen KĂŒnstler:innen und Szenen, die spĂ€ter sein Berufsleben stark mitbestimmt haben.
GroĂes HerzstĂŒck der Folge sind natĂŒrlich die Charts: Wie wurden die Ă3 Austria Top 40 in der âgoldenenâ Vor-Streaming-Zeit eigentlich ermittelt? Wie wichtig waren Platzierungen wirklich â und welche Mythen, Tricks und diskreten WĂŒnsche rund um Hitparaden kennt jemand, der das System jahrzehntelang von innen gesehen hat? (Spoiler: Da bleibt kein Auge trocken.)
Und weil bei Reading Rock das âReadingâ nicht nur Deko ist, reden wir auch ĂŒbers Schreiben: Zahradnik als Autor, Chronist und jemand, der Musikgeschichte nicht nur beobachtet, sondern mitgeschrieben hat â von der Schlagerwelt bis zu groĂen Namen wie Georg Danzer. Eine Folge voll Business-Backstage, Chart-Geschichten und österreichischer Popgeschichte aus erster Hand.
-
Raus aus dem Studio, rein ins echte Leben: Reading Rock on tour liefert diesmal gleich mehrere SchauplĂ€tze â und jede Menge Buch- und Szeneluft zum Einatmen. Wolfgang war auf der Indie Buchmesse und hat dort zwei Fixsterne der heimischen Buchwelt vors Mikro geholt: IG-Buchmenschen-Powerfrau Barbara Kadletz und die Wortbereicherin Lisa MĂŒcke. Zwischen Messetrubel, Buchliebe und BranchenrealitĂ€t gehtâs um das, was unabhĂ€ngige Verlage und Buchmenschen antreibt â und was ihnen im Alltag mitunter auch im Weg steht.
Weiter gehtâs zu einer Lesung: Wolfgang war auch bei Nicole List, die ihr erstes Buch âAngst vor MĂ€nnernâ vorgestellt hat â ein Thema, das hĂ€ngen bleibt und im Raum spĂŒrbar war.
Und weil das alles noch nicht reicht, kommt als dritter Akt ein weltexklusiver Exklusivbericht: Andi Appel war in Laa an der Thaya beim Reading-Rock-Event und bringt extrem authentische EindrĂŒcke direkt aus dem Weinviertel mit. Ein Tour-Special voller Stimmen, Geschichten und echter Begegnungen.
-
In dieser Reading Rock-Folge sprechen Gordon und Wolfgang mit David und Daniel von Das Schwarze Herz von Ăsterreich â einer Band, deren Name klingt wie ein Amtstermin, deren Songs aber alles andere als bĂŒrokratisch sind. Die Geschichte beginnt (wie es sich gehört) mit einer geretteten Akustikgitarre vom SperrmĂŒll, fĂŒhrt ĂŒber frĂŒhe Extreme-Metal-Bandversuche, den langen FIRESTORM-âon the roadâ-Abschnitt und eine Familienpause â bis David 2013 plötzlich mit Mundart-Songs experimentiert und die Reaktionen so stark sind, dass daraus ein neues Kapitel entsteht.
Spannend ist auch die Reading-Rock-Verbindung: Ăber Kotza und die Laaer RR-Gigs entsteht die Inner Me Experienceâ und damit eine Linie, die letztlich auch ins âSchwarze Herzâ-Universum hineinleuchtet.
Wir reden ĂŒber das âunhandlicheâ Band-Konzept (das gerade deshalb so gut passt), ĂŒber die Mischung aus Rock-Power und Emotion â und natĂŒrlich ĂŒber die aktuelle Bandwelt rund um âSchall und Rauchâ und die Live-PlĂ€ne. Eine Folge ĂŒber Mundart, Metal-Wurzeln und das schwarze Herz, das trotzdem sehr lebendig schlĂ€gt.
-
Zum Welttag des Buches wirdâs bei Reading Rock nicht nur literarisch, sondern auch richtig musikalisch: Andi und Wolfgang sprechen mit Barbara Kadletz (Hartliebs BĂŒcher) ĂŒber ihre neue Graphic Novel âSchlurfkatzenâ â und ĂŒber eine fast vergessene Wiener Subkultur, die in den 1940ern mit Swing, Jazz und Stil gegen Nazi-Ideologie und Verbote angetanzt hat.
âSchlurfkatzenâ bringt diese Geschichte zurĂŒck ins Rampenlicht: mit einer Hauptfigur, die Jazz liebt, Konzerte sucht und sich nicht vorschreiben lĂ€sst, was âerlaubteâ Musik ist â wĂ€hrend um sie herum ein System alles kontrollieren will. Illustriert wurde das Ganze von Jorghi Poll, und genau diese Mischung aus Zeitgeschichte, Rhythmus und Bildsprache macht das Buch so packend.
Im Podcast gehtâs auĂerdem um Barbaras Blick aufs Buchhandeln, ums Schreiben, um Graphic Novels als ErzĂ€hlform â und um die Frage, warum Popkultur manchmal mehr Widerstandskraft hat als jede Parole.
-
Manche Karrieren lassen sich nicht in einer Bio-Zeile fassen. Helmut Bibl, Jahrgang 1955, ist Gitarrist, Studiomusiker, Produzent â und eine der zentralen, aber oft unsichtbaren Figuren der österreichischen Rockgeschichte. Mit 15 Jahren reiste er nach England und kam als ein anderer zurĂŒck. Was genau dort passiert ist, erzĂ€hlt er Gordon McMichael und Wolfgang in dieser Folge.
Die Stationen klingen wie ein Who's who der Wiener Szene: Schoitl AG (Pop-O-Drom-Sieger 1976), Hallucination Company, Andy Baum & The Trix, schlieĂlich Falco â als Lead-Gitarrist â und Drahdiwaberl, dem chaotisch-politischen Kunstprojekt rund um Stefan Weber, das zwischen Kabarett und Krawall schwer zu kategorisieren war. Hinzu kommen Studioaufnahmen u.a. fĂŒr Supermax und Boris Bukowski sowie Produktionsarbeiten, die seinen Weg vom Sideman zum Klanggestalter im Hintergrund dokumentieren.
Genau darum geht es in dieser Folge: Was bedeutet es, ein Musiker zu sein â und kein Popstar? Bibl hat extrem viel erlebt, stand selten im Rampenlicht und war trotzdem fast ĂŒberall dabei. Zwischen Deep Purple, Hendrix und Ritchie Blackmore, zwischen Wiener Szene-Chaos und Studioarbeit, zwischen dem, was er hĂ€tte sein können, und dem, was er geworden ist â entfaltet sich ein GesprĂ€ch ĂŒber Leidenschaft, Handwerk und die Frage, wie viel ein guter Gitarrist eigentlich wert ist, wenn er immer die zweite Zeile kriegt.
Eine Folge fĂŒr alle, die wissen wollen, wie der Sound einer Ăra gebaut wird â von denen, die man selten sieht.
-
Manche Podcast-Folgen beginnen mit einem Zufall, der zu gut ist, um erfunden zu sein: Walter Gröbchen kommt ins Reading-Rock-Studio, stellt sein neues Buch âDie guten KrĂ€fteâ vor â und merkt plötzlich, dass seine ehemalige Schule gleich ums Eck liegt. Und nicht irgendeine: Dort wurde er einst ausgerechnet von Stefan Weber (Drahdiwaberl) unterrichtet. Wien, wie es leibt und lebt.
In dieser Folge sprechen Gordon McMichael und Wolfgang mit Gröbchen â Journalist, Verleger, Musikarbeiter â ĂŒber Popgeschichte als persönliches Archiv und kollektives GedĂ€chtnis: âDie guten KrĂ€fteâ erzĂ€hlt die Geschichte der österreichischen Popmusik anhand von 100 Songs, von kanonisch bis obskur, von âeh klarâ bis âwie bitte ist das passiert?â.
Es geht um Szenen, BrĂŒche, LĂ€rm, Liebe, GeschmackskĂ€mpfe â und um die Frage, warum manche Songs mehr ĂŒber ein Land erzĂ€hlen als jede Sonntagsrede. Eine Folge wie ein Spaziergang durch Wiens musikalische Hinterhöfe, mit sehr gutem Soundtrack.
-
Manchmal merkt man nach zehn Minuten: Das wird keine ânormaleâ Folge. Gordon McMichael feiert Geburtstag, Wolfgang sitzt mit am Mikro â und Dietmar Hoscher hat einfach so viel zu erzĂ€hlen, dass daraus ganz automatisch ein Reading-Rock-XL wird.
Hoscher ist ein Unikat zwischen Gemeindebau und Geistesblitz: Volkswirt, wirtschaftspolitischer Insider (Nationalbank, Parlament, Ministerkabinette), Ex-Nationalrat, lange in Spitzenfunktionen rund um Casinos Austria â und sechs Jahre im ORF-Stiftungsrat, davon vier als Vorsitzender. Gleichzeitig ist er eine feste GröĂe im Blues-Universum: seit Jahrzehnten Musikjournalist (u.a. Concerto), Radiomensch, Festivalmacher (Bluesfestival Wien, Vienna Blues Spring), MitgrĂŒnder der European Blues Union â und sogar im Umfeld der Blues Foundation in Memphis aktiv.
Dazu kommen BĂŒcher, Fotoausstellungen und seit 2021 sein Label Blind Rope Records, gegrĂŒndet nach einem sehr persönlichen Wendepunkt. Und weil das Leben sonst zu einfach wĂ€re: Rapid ist bei Hoscher nicht Hobby, sondern Weltanschauung.
đ§ Eine ĂberlĂ€nge-Folge voller SchmĂ€h, Tiefgang, Blues und Geschichten, die man so nicht erfinden könnte.
-
Krimiautor, Drehbuchprofi â und Metalfan mit echter BĂŒhnenerfahrung: In dieser Reading Rock-Folge sprechen Andi und Wolfgang mit Bastian Zach. Geboren in Leoben, aufgewachsen in Salzburg und seit dem Studium an der Graphischen in Wien daheim, hat Zach sich als Schriftsteller und Drehbuchautor ein beeindruckend breites Feld erarbeitet â von Romanen und Kurzgeschichten bis zu international erfolgreichen Filmprojekten.
Im GesprĂ€ch gehtâs um den Weg zum Schreiben (und davon leben), um Routine, Deadlines, Druck und Schreibblockaden â aber auch um die Kunst des Co-Writings: Bastian bildet mit Matthias Bauer das Autorenduo Zach/Bauer und gibt Einblicke, wie gemeinsames Schreiben wirklich funktioniert.
NatĂŒrlich sprechen wir auch ĂŒber seine aktuellen BĂŒcher: die Wien-Krimireihe âDonaumelodienâ (inkl. neuestem Band) â und den Metal-Krimi âDeath Over Wackenâ, in dem zwischen Riffs, Klischees und Festivalwahnsinn ein ziemlich mörderischer Plot lauert. Und ganz zum Schluss klĂ€ren wir noch eine Legende: Wie kommt man bitte mit Iron Maiden auf die BĂŒhne? Eine Folge zwischen Schreibmaschine, Thriller-Tempo und Metal-Backstage.
-
Der Begriff âLegendeâ wird oft zu schnell gezĂŒckt â bei Rainer Krispel passt er. In dieser Reading Rock-Folge sprechen Andi und Wolfgang mit einem der umtriebigsten âMusikarbeiterâ des Landes: SĂ€nger, Musiker, Veranstalter, Booker, Schreiber â und, und, und.
Ausgehend von Linz, Kapu und Subkultur-Sozialisation gehtâs ĂŒber die Jahre, in denen in Szenen alles eins war: Band, Konzert, Text, Nachtbus. Rainer erzĂ€hlt von seinen Stationen in Wien (Chelsea, Arena, Szene), von Punk/Hardcore als Lebensader â und von Projekten wie Target of Demand und Seven Sioux bis hin zu seinen aktuellen Releases: der 7-Sioux-âVinyl onlyâ-Platte Alligator Patrol und der neuen Formation POST, die ihr DebĂŒtalbum Go Boomer Go! live prĂ€sentiert.
Dazu sprechen wir ĂŒber Schreiben (Fanzines, OX, Augustin/Musikarbeiter), ĂŒbers Dranbleiben ohne MusikfunktionĂ€r-Filter â und ĂŒber die Frage, wie man so viele Rollen unter einen Hut bekommt, ohne dabei den SchmĂ€h zu verlieren. Eine Folge voller Szene-Geschichte, Gegenwart und Krispel-Kanten.
-
Wenn man in Ăsterreich ĂŒber Blues spricht, landet man frĂŒher oder spĂ€ter bei einem Namen: Erik Trauner. In dieser Reading Rock-Folge begrĂŒĂen Wolfgang und Gordon den GrĂŒnder und Fixpunkt der Mojo Blues Band â einen Musiker, der seit Jahrzehnten als âWanderprediger des Bluesâ zwischen Wien, Europa und den USA unterwegs ist und dessen Arbeit sogar mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Republik Ăsterreich gewĂŒrdigt wurde.
Im GesprĂ€ch geht es um Trauners Weg vom spĂ€ten Gitarrenstart zur internationalen Blues-Institution, um seinen unverwechselbaren Stil zwischen Chicago-Blues, Louisiana-Vibes und Country â und um die besondere Kunst, mit wenigen Tönen maximal viel zu sagen.
Dazu sprechen wir ĂŒber die Mojo Blues Band als klingendes GĂŒtesiegel, ĂŒber unzĂ€hlige Kollaborationen mit Blues-GröĂen (von Red Holloway bis Louisiana Red), ĂŒber Live-Magie, Humor zwischen den Songs â und darĂŒber, warum beim Blues am Ende immer das Leben aus dir sprechen muss. Eine Folge voller Groove, Geschichten und echter âMojoâ-Energie.
-
Man muss ihn nicht vorstellen â und genau deshalb tun wirâs trotzdem: In dieser Reading Rock-Folge haben Wolfgangund Andi den österreichischen Allround-KĂŒnstler Reinhold Bilgeri zu Gast. Ein GesprĂ€ch ĂŒber 60 Jahre BĂŒhne, ĂŒber die wilden Zeiten von Clockwork (inklusive groĂer Gigs und groĂer Anekdoten) und ĂŒber den Weg vom Popstar der 80er/90er in die Welt von BĂŒchern und Filmen.
NatĂŒrlich gehtâs auch um seine literarischen und filmischen Arbeiten: vom Bestseller âDer Atem des Himmelsâ und dessen Weg zur Verfilmung bis zu Projekten wie âAlles Fleisch ist Grasâ und âErik & Erikaâ â und wie Bilgeri seine Stoffe findet, entwickelt und durch alle HĂŒrden bis zur Ausstrahlung bringt.
Dazu sprechen Wolfgang und Andi ĂŒber Songwriting, kreatives Arbeiten in drei Disziplinen, die Musikindustrie âdamals vs. heuteâ â und was nach all dem noch kommt. Eine Folge voller Geschichten, Blickwinkel und Bilgeri-Energie.
-
Er nennt sich selbst âRandzonenforscherâ â und wer seine Texte kennt, weiĂ: Das ist keine Koketterie. In dieser Reading Rock-Folge sprechen Andi und Wolfgang mit Clemens Marschall ĂŒber Wiens schillernde (und oft brutale) Parallelwelten, ĂŒber Recherchearbeit, Archivstaub und echte ZeitzeugengesprĂ€che.
Im Zentrum steht sein aktuelles Buch Wilde Wanda â die Biografie von Gertrude âWandaâ Kuchwalek, Wiens legendĂ€rer (und berĂŒchtigter) ZuhĂ€lterin: ein Leben zwischen Exzess, Macht und Abgrund.
Dazu gehtâs zurĂŒck zu Rokkoâs Adventures, wo Marschall seit Jahren skurrile Figuren und Milieus portrĂ€tiert â von âMenschen, Tieren, Sensationenâ bis zu urbanem Wahnsinn.Und weil Wien mehr ist als Nostalgie-Kulisse, sprechen wir auch ĂŒber seine Projekte mit Klaus Pichler, etwa Golden Days Before They End, sowie ĂŒber die âGolden (Porno) Daysâ rund um Edition Privat: Claudias und Rudis Wien intim. Ein GesprĂ€ch, das tief reinleuchtet, ohne zu verklĂ€ren.
-
Wann hast du das letzte Mal etwas konsumiert, bei dem du heilfroh warst, dass dein Spotify-/Netflix-/Amazon-Account nicht öffentlich einsehbar ist? Genau. Willkommen bei Reading Rock: Guilty Pleasures. In dieser Folge setzen sich Wolfgang, Andi und Gordon zusammen, um das zu tun, was man im öffentlichen Musikleben sonst tunlichst vermeidet: peinliche Vorlieben zugeben â ohne Ausreden, ohne âironisch gemeintâ und ohne Fluchtweg.
Es geht um die groĂen Fragen: Ab wann wird ein harmloser Genuss zum Guilty Pleasure â wenn es objektiv schlecht ist, oder wenn es einfach nicht zu deinem Image passt? Ist es etwas, das man heimlich liebt, oder öffentlich verleugnet? Und was ist eigentlich peinlicher: dein schlimmster Song â oder dass du gar keinen hast?
NatĂŒrlich bleiben nicht nur die Hosts nackt im Wind: Auch andere Reading-Rock-GĂ€ste haben die Hosen runtergelassen und ihre persönlichen Schamperlen gedroppt â von Pop-SĂŒnden bis Film-Trash, von Print-Laster bis âWarum kann ich das mitsingen?!â. Plus: ein gnadenloser Guilty-Pleasures-Wissenstest, bei dem die WĂŒrde schneller stirbt als der letzte Rest Credibility. Doch keine Sorge: Wir verpetzen euren Verlauf nicht.
-
Er schreibt ĂŒber laute Gitarren ebenso souverĂ€n wie ĂŒber leise Zwischentöne der Gesellschaft: In dieser Reading Rock-Folge spricht Wolfgang mit Robert Fröwein. Der gebĂŒrtige Grazer lebt und arbeitet in Wien und prĂ€gt seit vielen Jahren als Musikredakteur der Kronen Zeitung die Berichterstattung ĂŒber nationale und internationale Acts.
Im GesprĂ€ch geht es um Roberts Weg vom frĂŒhen Online-Musikjournalismus ĂŒber Magazine und ORF-BeitrĂ€ge bis hin zur Arbeit bei Ăsterreichs gröĂter Tageszeitung. Wir reden ĂŒber Heavy Metal und Pop, ĂŒber InterviewfĂŒhrung, redaktionelle Verantwortung und darĂŒber, wie sich Musikjournalismus in den letzten Jahren verĂ€ndert hat.
Auch sein Buch âEin Leben voller Abzweigungenâ kommt zur Sprache â ein Blick auf Uber-Taxifahrer in Wien, auf Migration, Begegnungen und gesellschaftliche RealitĂ€ten abseits der Musikseiten.
Eine Folge ĂŒber Musik, Menschen und das ErzĂ€hlen von Geschichten zwischen Subkultur und Massenmedium.
- Se mer