Episodes

  • Die Jets am Boden, der Flugverkehr auf ein Minimum reduziert: Die Airline-Branche geht durch dramatische Zeiten während der Corona-Pandemie. Kann die Luftfahrt wieder genesen? Auch die staatlich gestützte Swiss? Swiss-CEO Thomas Klühr steht im «Tagesgespräch» Marc Lehmann Red und Antwort.

    Nach drei Monaten des Lockdowns, soll auch der Flugverkehr langsam wieder hochgefahren werden. Dank den zunehmenden Grenzöffnungen, können auch die Flugzeuge wieder abheben und zumindest einige Destinationen anfliegen. Doch es wird nicht mehr sein wie vorher: An den Flughäfen und an Bord gelten strenge Sicherheits- und Hygienemassnahmen, und viele Leute dürften die Lust am Fliegen verlieren. Was heisst das für die Airlines, von denen einige die Krise nicht übersehen dürften?
    Auch die Swiss, unser nationaler Carrier, muss Staatshilfe beantragen. Das eben noch kerngesunde Unternehmen, ist zum Bittsteller geworden. Und es verärgert viele Kunden, weil die Rückerstattungen der Flugtickets sehr lange auf sich warten lassen. Wie geht es weiter mit der Swiss, die vom Hub Zürich aus eine für die Wirtschaft wichtige Anbindung an die Welt sicherstellt?
    Marc Lehmann befragt Thomas Klühr am Hauptsitz der Swiss in Kloten: Der 58-jährige Nürnberger leitet die Fluggesellschaft seit vier Jahren. Zuvor war er 25 Jahre in verschiedenen Funktionen für die Lufthansa tätig.

  • Gestern Abend hätte der erste private bemannte Raumflug des Raumfahrtunternehmens SpaceX starten sollen. Wegen schlechten Wetters musste der Start jedoch verschoben werden. Im «Tagesgespräch» sprechen wir mit dem Raumfahrtspezialisten Men J. Schmidt über die Folgen der Privatisierung der Raumfahrt.

    Vielleicht tüftelt Tesla-Chef Elon Musk bereits an einer Maschine, mit der er das Wetter kontrollieren kann. Denn vergangene Nacht haben Gewitter über Florida den Start seiner ersten bemannten Rakete in letzter Minute verhindert. Nächstes Startfenster ist für Samstag vorgesehen. Zwei Astronauten sollen mit dem Raumschiff von Musks Unternehmens SpaceX zur Raumstation ISS fliegen. Es wäre der erste bemannte Flug eines kommerziellen Raumschiffs. Mit SpaceX will Elon Musk die neue Ära der privaten Raumfahrtfirmen im Weltall einläuten. Durchgeführt wird der Flug allerdings im Auftrag der US-Weltraumbehörde Nasa. Wie sieht das Zukunftsmodell der Raumfahrt aus und welche Ziele werden künftig im Weltall verfolgt? Darüber sprechen wir mit dem Engadiner Raumfahrt- und Astronomie-Experten Men J. Schmidt, der sich seit der Mondlandung 1969 intensiv mit der bemannten Raumfahrt beschäftigt und dazu publiziert. Barbara Peter hat mit Men J. Schmidt gesprochen.

  • Missing episodes?

    Click here to refresh the feed.

  • Ein Traum für jeden Machthaber: Ungarns Premierminister Viktor Orban kann dank weitgehenden Sondervollmachten nach Belieben durchregieren – unbefristet. Doch nun lässt er den Ausnahmezustand aufheben. Was bedeutet das? Der Jurist Gabor Polyak analysiert die Lage im «Tagesgespräch» bei Marc Lehmann.

    Das Ende März in Ungarn eingeführte Ermächtigungsgesetz hatte international für heftige Kritik gesorgt, da es zeitlich unbegrenzt und vage formuliert war. Würde Ungarn nun definitiv in die Autokratie abdriften? Klar ist: Die Regierung hat von den Vollmachten ausgiebig Gebrauch gemacht und viele Dekrete erlassen. Nun soll nach zwei Monaten das wegen der Corona-Krise installierte Sonderregime aber wieder aufgehoben werden.

    Was heisst das für die ungarische Demokratie, die von ihrem mächtigen Regierungschef seit Jahren bis an die Grenze strapaziert wird? Der Rechtswissenschaftler Gabor Polyak lehrt Jura an der Universität Pecs und hat sich international einen Namen gemacht als aufmerksamer Beobachter und Kritiker der Zustände in seinem Land. Sein Engagement insbesondere für die Medienfreiheit hat ihm kürzlich den Voltaire-Preis für Völkerverständigung der Uni Potsdam eingetragen. Polyak ist Gast von Marc Lehmann.

  • Nun hat die Corona-Krise auch die Schweizer Maschinen-, Metall- und Elektroindustrie voll erfasst. Im April sind die Aufträge regelrecht eingebrochen, die Aussichten bis Ende Jahr sind düster. Über die Industrie im Krisenmodus spricht Swissmem-Präsident Hans Hess im «Tagesgespräch».

    Swissmem schlägt Alarm: Die Corona-Krise bedroht die Schweizer Maschinen-, Metall- und Elektroindustrie. Der Branchenverband hat bei den Mitgliedsfirmen eine Umfrage zu den erwarteten Geschäftsergebnissen durchgeführt und die Resultate heute Morgen vorgestellt. Die Erwartungen der befragten Unternehmen fürs laufende Jahr seien düster, so Swissmem. Fast drei Viertel der befragten Unternehmen befänden sich in einer bedrohlichen Situation. Wird es in der Industrie zu Massenentlassungen und Firmenkonkursen kommen? Und wie soll der Staat in dieser Situation eingreifen? Fragen, die wir mit Hans Hess diskutieren wollen. Der Ingenieur und Manager ist seit zehn Jahren Präsident von Swissmem. Zudem ist Hans Hess Vize-Präsident des Wirtschafts-Dachverbandes Economiesuisse. Er ist jetzt Gast von Barbara Peter.

  • Das Virus SARS-CoV-2 vereinnahmt die Welt – doch die Frage, wie es zur Übertragung auf den Menschen kam, ist nach wie vor offen. An der Klärung arbeiten Zoonosen-Forscher, und einer der renommiertesten von ihnen ist Gast im «Tagesgespräch»: Fabian Leendertz vom Robert Koch-Institut in Berlin.

    Den Ursprung einer Epidemie zu finden, ist kein leichtes Unterfangen, denn dass ein Virus von Tieren auf den Menschen überspringt und sich dann von einem Menschen zum nächsten verbreitet, ist ein äusserst seltenes Ereignis. Um es zu verstehen und die Prävention zu verbessern, fahnden Forscher weltweit nach potenziell gefährlichen Erregern.

    Fabian Leendertz gilt als einer der weltweit führenden Zoonosen-Forscher. Er arbeitet in leitender Stellung am Robert Koch-Institut in Berlin und führt seit vielen Jahren Forschungsprojekte in Afrika durch, um Viren aufzuspüren. Er sagt: Der Ausbruch des Covid-19-Erregers sei nicht bloss ein unglücklicher Zufall, denn Pandemien seien ein Aspekt des globalen Wandels. Die Menschheit ist heute mit den Folgen ihrer eigenen Aktivitäten konfrontiert, und diese erhöhen das Risiko, dass neue Seuchen von Tieren auf den Menschen überspringen.
    Marc Lehmann stellt die Fragen.

  • Sie ist eine der renommiertesten Dichterinnen unserer Zeit. Und schwer einzuordnen: Lyrikerin, Slam Poetin, Direktorin - und jetzt noch bekennende Christin, zeigt ihr neuer Gedichtband. Nora Gomringer ist Gast im «Tagesgespräch» bei Ivana Pribakovic.

    Nein, es ist kein Verschreiber: Das Buch heisst «Gottesanbieterin», nicht «Gottesanbeterin». Die Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Gomringer wagt sich wieder über eine Grenze und bekennt sich zum Christentum. Bietet ihre Sicht der Welt. Im silbrig-spiegelnden Gedichtband erblickt der Leser, die Leserin sich selbst. Nora Gomringer schreibt sich darin die Trauer über den Tod des nahen Freundes vom Leib; aber nicht nur das. Sie rührt an die grossen Themen des Lebens, Abschied, Wandlung, Liebe, eher noch, sie packt die grossen Themen mit beiden Händen, dichtet nah am Leben. Lässt sich in der Corona-Stille besser dichten? Bei Ivana Pribakovic rezitiert Nora Gomringer drei Gedichte und verrät auch Einiges über die Vielschichtigkeit ihrer Verse im «Tagesgespräch» im virtuellen Raum, in dem auch die Solothurner Literaturtage dieses Jahr stattfinden.

  • Fehlende Solidarität, zu wenig medizinisches Material, nationalstaatlich verfügte Grenzschliessungen: Die EU gibt während der Corona-Pandemie eine schwache Figur ab. Ist sie ein Schönwetter-Konstrukt, das in der Krise nicht taugt? Das fragen wir im Tagesgespräch den EU-Parlamentarier Sven Giegold.

    In der Krise schlägt die Stunde der Nationalstaaten und deren Regierungen. Sie setzen den Lockdown durch, verfügen Grenzkontrollen und vergeben rasch Hilfskredite. Die EU steht bei der Bekämpfung der Pandemie nicht zusammen, so jedenfalls der Eindruck. Doch: Stimmt er auch? Brüssel bemüht sich nach Kräften, das Heft wieder in die Hand zu nehmen und mit Unterstützungsprogrammen den gebeutelten Regionen und Branchen beizuspringen. So stehen einerseits milliardenschwere Kredithilfen zur Verfügung – und eben haben die deutsche Kanzlerin Merkel und der französische Präsident Macron einen gigantischen Wiederaufbaufonds vorgeschlagen, der über gemeinsame Schulden finanziert werden soll. Wie also steht es um die EU in Corona-Zeiten? Darüber diskutiert Marc Lehmann mit dem EU-Abgeordneten Sven Giegold. Der 51-jährige Ökonom sitzt seit 2009 im Europa-Parlament für die deutschen Grünen, deren Sprecher er ist. Ausserdem ist er Obmann der Grünen Fraktion im gewichtigen Ausschuss für Wirtschafts- und Finanzpolitik und ist bestens mit den Brüsseler Mechanismen vertraut.

  • Hier geblieben! Der Bundesrat ruft dazu auf, die Ferien in der Heimat zu verbringen. Die Schweiz ist sicher und sauber – ideal in Corona-Zeiten. Doch weil die Grenzen wieder aufgehen, muss der heimische Tourismus um die Gäste kämpfen. Wie er das tut, erklärt Martin Nydegger im «Tagesgespräch».

    Overtourism war gestern – inzwischen leidet der Tourismus unter dem Gegenteil, unter zu wenig Gästen. Die Corona-Krise versetzt die Branche in grosse Unsicherheiten. Lang andauernde und kostspielige Schutzmassnahmen bereiten ihr fast so viel Kopfzerbrechen wie die ausbleibenden Gäste. Kommen in diesem Sommer überhaupt Touristen aus dem Ausland? Und wie wirbt man um Einheimische, die es sich gewohnt sind, in die Ferne zu schweifen?

    Der Konkurrenzkampf ist in vollem Gang, und die Vermarktungsorganisation Schweiz Tourismus wirbt intensiv um heimische Gäste. Sie ist dazu vom Parlament mit zusätzlichen Millionen ausgestattet worden. Mit welchen Angeboten lockt man Touristen in Corona-Zeiten? Reicht der Verweis auf Naturschönheiten und die gute Servicequalität – oder entschiedet am Schluss doch das Portemonnaie? Wird der Tourismus schon bald wieder Fahrt aufnehmen oder wird die Corona-Pandemie das Reisegeschäft auf Dauer verändern?

    Fragen an Martin Nydegger. Der 49-jährige Berner ist seit gut zwei Jahren Chef von Schweiz Tourismus und vermittelt im Gespräch mit Marc Lehmann ein Bild von der gegenwärtigen touristischen Lage.

  • «Wir müssen unser Gesundheitssystem ändern», sagt der österreichische Intensivmediziner Rudolf Likar und medizinischer Koordinator von Kärnten im Tagesgespräch. 55 Massnahmen schlägt er vor und kritisiert die Angstmache der vergangenen Wochen.

    «Wenn wir jetzt nicht handeln ist es politische Verantwortung, wenn wir der nächsten Pandemie wieder relativ hilflos ausgeliefert sind, schreibt Rudolf Likar im neu erschienenen Buch «Bereit für das nächste Mal». Aufgrund der Erfahrungen als Koordinator für das Bundesland Kärnten hat er gesehen, was dieses Mal nicht geklappt hat. Angst wurde geschürt. »Wir haben viel mehr Patienten mit Angstzuständen, Schlafproblemen und Depressionen», sagt Likar. Auch sei es falsch gewesen, Betagte in Altersheimen zu isolieren. «Isolation tötet». Stattdessen rät Likar zu gesunder Ernährung, Bewegung, positiven Gedanken und einer Ethik, die ein Miteinander einschliesst. Miteinander müsse auch eine Pandemie in Zukunft bewältigt werden, statt dass jedes Land nur für sich schaue. Und ein nächstes Mal solle man auf die Warnungen hören. Denn bereits im März 2019 warnte ein Forscher in Wuhan vor einer Coronaviruserkrankung, die von Fledermäusen ausgehen könne. Und grundsätzlicher brauche es ein Umdenken: in Bezug auf Gesundheitssysteme, aber auch Konsumverhalten und innere Werte.

  • Mit insgesamt 500 Millionen Franken will der Bund den Schweizer Sport in der Corona-Krise unterstützen - Profisport und Breitensport. Wie genau soll das Geld nun verteilt werden? Wir fragen Matthias Remund, Direktor des Bundesamtes für Sport im «Tagesgespräch».

    Eine halbe Milliarde Franken soll der Schweizer Sport erhalten, um die Folgen der Corona-Krise aufzufangen. Das hat der Bundesrat diese Woche beschlossen. 150 Millionen in Form von à-fonds-perdu-Beiträgen soll der Breitensport erhalten, um die rund 19'000 Sportvereine in der Schweiz zu unterstützen. Dieser Teil des Pakets ist unumstritten. Doch die 350 Millionen Franken in Form von Darlehen für die Profivereine im Schweizer Fussball und Eishockey geben zu reden. Ist es die Aufgabe des Staates, den Profisport finanziell zu unterstützen? Und wie soll das Geld sinnvoll verteilt werden, ohne dass die Kluft zwischen armen und reichen Klubs noch grösser wird? Keine leichte Aufgabe für das Bundesamt für Sport BASPO, das die Details des Unterstützungs-Pakets ausarbeiten soll. Der Direktor Matthias Remund ist nun Gast von Barbara Peter.

  • Das angestammte Geschäft der Post verändert sich rasant. Nun gibt sie sich ein neues Kleid: Brief- und Paketpost werden zusammengelegt, der Logistikbereich wird ausgebaut, der Abbau der Poststellen gebremst. Im Tagesgespräch bei Marc Lehmann erläutert Post-Chef Roberto Cirillo seine neue Strategie.

    Die Post will wieder wachsen – und das, obwohl traditionelle Kernbereiche wie die Briefpost und das Schaltergeschäft regelrecht einbrechen. Wie soll also die Wachstumsstrategie aussehen? Die neue Ausrichtung fokussiert auf Boom-Bereiche wie die Paketpost, auf Kernkompetenzen wie den Transport von Informationen und Personen sowie auf Logistik und digitale Kommunikation. Die moderne Postfiliale soll auch Unternehmen und Behörden zur Nutzung offenstehen und sich so zu einem multifunktionalen Dienstleistungszentrum entwickeln. Gut ein Jahr nach Stellenantritt als neuer Konzernchef der Post, ist Roberto Cirillo mit seinem Konzept an die Öffentlichkeit getreten. Im Tagesgespräch live vom Post-Hauptsitz in Bern diskutiert der 49-jährige Tessiner die neue Ausrichtung mit Marc Lehmann.

  • Verschwörungstheorien zum Corona-Virus machen derzeit die Runde. Die Ungewissheit in dieser Pandemie sei der ideale Nährboden, denn Verschwörungstheorien machten die Welt erklärbar, sagt Experte Michael Butter im «Tagesgespräch».

    Nichts ist wie es scheint. Zufälle gibt es nicht. Und: Alles hängt mit allem zusammen. Das sind die drei wichtigsten Merkmale von Verschwörungstheorien. In Zeiten der Corona-Pandemie haben ausgeklügelte Theorien über den angeblichen Ursprung des Virus und die angeblichen Drahtzieher hinter der Pandemie Hochkonjunktur. Am Wochenende sind in Deutschland Tausende und in der Schweiz Hunderte Menschen auf die Strasse gegangen. Manche haben gegen die Pandemie-Massnahmen protestiert, andere haben ihre Verschwörungstheorien verbreitet. Wie sind diese Proteste einzuordnen? Und wer glaubt eigentlich an Verschwörungstheorien? Wir haben dazu Michael Butter befragt. Er ist Professor für Amerikanische Literatur und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen und einer der führenden Experten in Deutschland für Verschwörungstheorien. Zuletzt ist von ihm 2018 das Buch «Nicht ist, wie es scheint» erschienen, das die Entstehung und Verbreitung von bekannten Verschwörungstheorien nachzeichnet. Barbara Peter hat mit Michael Butter gesprochen.

  • Die Corona-Krise setzt die Altersvorsorge unter Stress: Kursverluste an den Börsen, die tiefen Zinsen und die drohende Rezession belasten die Pensionskassen. Wie steht es um ihre Stabilität? Vera Kupper hat als Präsidentin der Oberaufsichtskommission die Übersicht.

    Die Finanzierung der beruflichen Vorsorge hat sich seit Ausbruch der Corona-Krise erheblich verschlechtert. Lag der durchschnittliche Deckungsgrad der Schweizer Pensionskassen anfangs Jahr noch bei fast 112 Prozent, so ist er Ende April auf 105 Prozent gesunken. Die im starken Börsenjahr 2019 gebildeten Reserven wurden auf einen Schlag vernichtet. Kopfzerbrechen bereiten den Verantwortlichen in den Pensionskassen auch die tiefen Zinsen – und nun droht zu allem Übel noch eine Rezession.

    Wie steht es um die finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtungen? Und welche Reformen müssen angepackt werden, damit unsere Renten langfristig gesichert sind? Fragen an Vera Kupper Staub. Die promovierte Ökonomin präsidiert seit Anfang Jahr die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge – einem von Parlament und Bundesrat unabhängigem Gremium, dessen Ziel es ist, die Interessen der Versicherten zu schützen. Vera Kupper ist Gast von Marc Lehmann.

  • Die obligatorischen Schulen in der Schweiz sind seit Montag wieder offen. Nach acht Wochen Fernunterricht kehren die Schülerinnen und Schüler zurück. Doch wie geht Unterricht in Zeiten von Corona? Das «Tagesgespräch» mit Lehrerverbandspräsidentin Dagmar Rösler.

    Diesen Tag haben viele Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und wohl auch manche Schüler herbeigesehnt: Seit Montag sind in der Schweiz die obligatorischen Schulen wieder geöffnet. Präsenzunterricht statt digitalem Fernunterricht. Doch die Schule wird eine andere sein als vorher – mit Hygienemassnahmen, neuen Verhaltensregeln und Mindestabstand. Wie Schule in Zeiten von Corona funktioniert, darüber wollen wir mit Dagmar Rösler sprechen, seit letztem August Präsidentin des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz. Als Primarlehrerein unterrichtet sie eine vierte Klasse im Kanton Solothurn. Wie erlebt die oberste Lehrerin der Schweiz die Rückkehr in die Schule? Dagmar Rösler ist Gast von Barbara Peter.