Episodi
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Die Hitzewelle, die Europa erfasst hat, ist keine Ausnahme mehr – sie ist die neue Realität. Rekorde jagen einander, die Nullgradgrenze in den Alpen existiert kaum mehr, und die Häufigkeit von Extremwetter nimmt mit der Klimakrise weiter zu. Trotzdem wurde in der Schweiz in den letzten zehn Jahren erschreckend wenig dagegen unternommen. Städte, Gemeinden und Institutionen sind schlecht vorbereitet, öffentliche Flächen werden weiter versiegelt, und ein Umweltminister fordert neue AKWs – obwohl diese wegen der Hitze ihre Leistung drosseln mussten. Während sich Privilegierte abkühlen können, sind armutsbetroffene Menschen von den Folgen der Hitze weit stärker betroffen. Wir diskutieren, warum kurzfristige Anpassungen allein nicht reichen – und warum man aufpassen muss, die Klimakrise nicht einfach zu akzeptieren.
Ausserdem in dieser Folge Meyer:Wermuth: Die 13. AHV-Rente wird dieses Jahr erstmals ausbezahlt – doch SVP und FDP wollen den Leistungsausbau mit einer faktischen Rentenaltererhöhung kompensieren. Wir erklären, wen das besonders trifft und warum es zu einer Volksabstimmung kommen wird. Und: Die Internationale Zusammenarbeit der Schweiz wird systematisch geschwächt – weniger Geld, Stellenabbau und eine Verschiebung von Entwicklungszusammenarbeit zu humanitärer Hilfe. Wir diskutieren, warum Prävention gegen Reaktion auszuspielen langfristig gefährlich ist.
((03:00)) Hitzewelle
((12:19)) Finanzierung 13. AHV-Rente
((20:21)) Kürzungen internationale Zusammenarbeit
((27:42)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Palantir Vs. Republik, Iran Deal,NDB Bericht, Meloni/Trump Beef)
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Rund die Hälfte aller Gefängnisaufenthalte in der Schweiz sind sogenannte Ersatzfreiheitsstrafen – das heisst, Menschen sitzen im Gefängnis, weil sie eine Busse oder Geldstrafe nicht bezahlen können. Betroffen sind fast ausschliesslich armutsbetroffene Menschen, viele davon wegen unbezahlter ÖV-Bussen. Mit Katja und Basil vom Freiheitsfonds Schweiz sprechen wir in dieser Spezialfolge Meyer:Wermuth über ein System, das Armut mit Gefängnis bestraft.
Katja erzählt aus eigener Erfahrung, wie sie aufgrund verschiedenen kleinen Bussen im Hochsicherheitsgefängnis landete – in Handschellen, behandelt wie eine Schwerkriminelle. Ihre Geschichte steht stellvertretend für Tausende Betroffene, die durch verpasste Post wegen Obdachlosigkeit, häufige Umzüge wegen Wohnungsnot oder schlicht fehlendes Wissen über ihre Rechte in eine Spirale aus Schulden und Bestrafung geraten. Wir diskutieren, warum jeder Gefängnistag ein Vielfaches der eigentlichen Busse kostet, warum Alternativen wie gemeinnützige Arbeit in der Praxis oft scheitern und warum die SBB das Gespräch verweigert, während in Deutschland bereits 13 Städte auf Strafanzeigen verzichten. Und wir stellen die Frage: Was sagt es über unsere Gesellschaft aus, wenn wir Menschen einsperren, statt in sie zu investieren?
00:00 Begrüssung
03:05 Katjas Erfahrungen mit Ersatzfreiheitsstrafen
10:12 Was machen Ersatzfreiheitsstrafen mit Betroffenen?
16:12 Kontakt zu ÖV Unternehmen
19:50 Was bedeutet dies für die Gesellschaft?
32:55 Wie geht man mit dem gesellschaftlichen Druck um?
35:45 Wie und Warum ist der Freiheitsfonds Schweiz gestartet?
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Episodi mancanti?
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Die menschenverachtende SVP-Initiative ist abgelehnt! Die Stimmbevölkerung hat sich gestern klar gegen die Spaltungsrhetorik der SVP positioniert. In der heutigen Folge Meyer:Wermuth blicken wir noch einmal auf den Abstimmungssonntag zurück, besprechen die bisherige Berichterstattung und erklären, warum die SVP ein schlechter Verlierer ist.
Ausserdem besprechen wir den Börsengang von Elon Musks SpaceX und die aktuell im Parlament behandelten Familienzulagen.
((01:23)) Abstimmungssonntag
((20:16)) SpaceX
((25:03)) Familienzulagen
((28:07)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (G7 Demo, Flamingo Revolution, Belfast, Ukraine)
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Diesen Frühling wurde bekannt, dass der ehemalige „Nebelspalter“ Redaktor Dominik Feusi als Bundeshausredaktor zur NZZ wechseln soll – dieser verlor die Stelle aber wieder vor Antritt. Der Grund: Feusi hat beim „Nebelspalter“ eine Analyse zum Krieg zwischen dem Iran und Israel zu 90% vom Telegraph abgeschrieben. Konsequenzen innerhalb der NZZ? Keine, lediglich die Anstellung wurde zurückgezogen. Wir diskutieren, was es bedeutet, wenn problematische Akteure ins Herz einer solchen Redaktion geholt werden, während kritische Stimmen gehen. Und warum es wenig überraschend ist, dass Menschen das Vertrauen in Medien verlieren, wenn ein altes Medium wie die NZZ es nicht schafft, so eine Geschichte sauber aufzuarbeiten.Ausserdem sprechen wir in dieser Folge Meyer:Wermuth über das Nachrichtendienstgesetz: Überwachungsmassnahmen wie Telefonabhörung sollen neu nicht mehr nur bei Terrorverdacht, sondern auch bei sogenanntem gewalttätigem Extremismus möglich sein – ein bewusst schwammig formulierter Begriff, der auch bei Demo-Teilnahmen oder politischen Aktivismus greifen könnte.Und schliesslich: Der Ständerat entscheidet über bis zu vier zusätzliche Sonntagsverkäufe. Nur grosse Ketten würden davon profitieren und die Arbeiter:innen stark darunter leiden. Ein kollektiver freier Tag wie der Sonntag hat eine wichtige gesellschaftliche Funktion – und die Stimmbevölkerung hat solche Ausweitungen in der Vergangenheit immer wieder abgelehnt.
((01:44)) NZZ/Feusi
((09:13)) Nachrichtendienstgesetzt
((17:43)) Sonntagsverkauf
((23:43)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Feministischer Streik, Wahlen Kosovo & Armenien, Jositsch-Austritt, Männerfussball-WM)
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Letzten Donnerstag verletzte ein Mann in Winterthur drei Passanten, einer davon schwer. Der in der Schweiz geborene Mann mit schweizerischer und türkischer Staatsbürgerschaft war der Polizei in doppelter Hinsicht bekannt: Einerseits wies er in der Vergangenheit Nähe zur winterthurer islamistischen Szene auf, andererseits wurde er wenige Tage vor der Tat aufgrund seines kritischen psychischen Zustands in die Psychiatrie IPW eingeliefert. Medien und unter anderem der Zürcher Sicherheitsvorsteher Mario Fehr stuften die Gewalttat schnell eigenmächtig als Terrorattacke ein. Auch wurde der Angriff schnell politisch instrumentalisiert, insbesondere für die Kampagne der menschenverachtenden SVP-Initiative. Hätte die Berichterstattung gleich ausgesehen, wenn es sich nicht um eine muslimische, sondern um eine christliche Person gehandelt hätte? Und inwiefern kritisieren wir unsere eigeneReaktion sowie die entsprechende Zürcher Medienkonferenz? Ausserdem diskutieren wir in der heutigen Folge Meyer:Wermuth über die kantonalen Mindestlöhne, die die bürgerliche Mehrheit in der heute startenden Sommersession torpedieren will, sowie über den aktuellen Stand in Westasien bzw. die Situation in Gaza, West Bank und Libanon.
02:00 Winterthur: Die Gewaltattacke und ihre politische Instrumentalisierung
13:47 Mindestlöhne: Eine Privatisierung der Demokratie
20:16 Westasien: Die Weiterentwicklung der Katastrophe
26:28 Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Malta, Jositsch, GA, Politische Meinungsbildung)
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Was bedeutete das Saisonnierstatut für Hunderttausende Familien in der Schweiz – und warum droht diese Geschichte sich zu wiederholen? In dieser Folge Meyer:Wermuth sprechen die Historikerin Paola de Martin und die Journalistin Giulia Bernardi über ein dunkles Kapitel der Schweizer Migrationsgeschichte: Jahrzehntelang wurden Menschen als Arbeitskräfte ins Land geholt, aber systematisch entrechtet – getrennt von ihren Kindern, ohne sozialen Schutz, ohne Recht auf ein Familienleben. Durch ihre eigene Familiengeschichte betroffen engagieren sie sich im Vorstand des Verein Tesoro, welcher sich für die Aufarbeitung dieses Unrechts und die Stimmen der betroffenen Familien einsetzt.Wir sprechen über die strukturelle Gewalt, die dieses System bedeutete, über das grosse Schweigen in den betroffenen Familien, über die Parallelen zur Schwarzenbach-Initiative – und darüber, warum die 10-Millionen-Schweiz-Initiative der SVP eine Rückkehr zu genau dieser Entrechtung bedeuten würde.
((01:15)) Was war das Saisonnierstatut?((17:54)) Was hat dies für die Betroffenen bedeutet?((15:22)) Aufarbeitung und Forderungen an die Politik((30:57)) Bezug zur Aktuellen Debate um die 10-Millionen Schweiz
Verein Tesoro: https://www.tesoro2021.ch/Austellung: Wir, Saisonniers… https://memoriav.ch/de/neuigkeit/wir-saisonniers-zuerich-1931-2026-eine-ausstellung-ueber-sichtbare-arbeit-und-unsichtbar
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Nun sollen Schweizer Atomkraftwerke doch deutlich länger am Netz bleiben als zunächst geplant - das hat der Bundesrat in einem neuen Bericht überraschenderweise vorgeschlagen. Sollte der Ausbau erneuerbarer Energien zu langsam voranschreiten, soll ein 80-jähriger Langzeitbetrieb gewisser AKWs oder sogar der Bau neuer AKWs ermöglicht werden. In der heutigen Folge Meyer:Wermuth diskutieren wir, was das für die Energiewende bedeutet und warum diese Kehrtwende symptomatisch für die Schweizer Energiepolitik ist.
Ausserdem sprechen wir über den Hate Crime Bericht 2026, der dokumentiert, wo und wie queerfeindliche Gewalt in der Schweiz auftritt und darüber, warum die SVP-Initiative nicht nur realitätsfremd ist, sondern auch gezielt mit falschen Fakten Ängste schürt.
((02:36)) AKW: Rücken die Erneuerbaren immer mehr in den Hintergrund?
((09:06)) Hate Crime Bericht: Existierende queerfeindliche Gewalt wird sichtbar gemacht
((15:02)) SVP-Initiative: Wie die SVP die Fakten verdreht
((24:32)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Spitex-Genossenschaften, Charlie Kirk Debatten, Chancengleichheit, Kuba)
Wenn du als Person der LGBTIQ-Community Opfer oder Zeug:in von Diskriminierung wirst bzw. du ein Hate Crime erlebt, gehört oder gesehen hast, dann melde dich unter stophate.ch
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Die rechtsextreme Demo vom letzten Samstag in Luzern zeigt: In der Schweiz treten nationalistische und rechtsextreme Kräfte immer offener und selbstbewusster auf. Die von Mass-Voll organisierte Veranstaltung, die unter dem Vorwand des Widerstands gegen den laut ihnen „EU-Unterwerfungsvertrag“ stattfand, bot erneut eine Bühne für problematische Akteure, rechtsextreme Symbolik und die fortschreitende Verschiebung politischer Grenzen nach rechts. Begleitet von ideologischen Überschneidungen mit Teilen der SVP zeigt sich, wie rechtsextreme Positionen zunehmend normalisiert und salonfähig gemacht werden. Wir sprechen darüber, warum diese Entwicklung brandgefährlich ist und weshalb konsequenter gesellschaftlicher Widerstand zentral bleibt.
Ausserdem sprechen wir in dieser Folge Meyer:Wermuth über die Situation pflegender Angehöriger in der Schweiz und die Frage, wie die dringend nötige Unterstützung aussehen kann, ohne dass private Unternehmen daraus übermässig Profit schlagen.
Zum Schluss diskutieren wir die geplante Verschärfung des Zivildienstgesetzes und klären, warum eine Schwächung des Zivildienstes nicht nur soziale Institutionen, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden könnte.
((03:05)) Rechtsextreme Demo: Arbeitsteilung der Rechten
((09:24)) Angehörigenpflege: Profit aus Not
((16:08)) Zivildienstgesetz: Bevölkerung will nicht mehr Militär
((24:04)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (ESC, Zunahme Frauenhandel, Swiss Overshoot Day, Herzklinik-Skandal)
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«Eigenverantwortung» predigen die Liberalen gerne – solange es um die Wirtschaft geht. Wenn ältere Arbeiter:innen jedoch Teilzeit arbeiten, um mehr Freizeit zu haben, wird das plötzlich zum Problem: Arbeitgeberpräsident Severin Moser wirft ihnen «Lifestyle-Teilzeit» vor, während die Erwerbsarbeitszeit vor allem wegen Erschöpfung und Krankheit sinkt. Gleichzeitig drängen die Bürgerlichen auf eine Ausweitung der Sonntagsarbeit, ignorieren Care-Arbeit und blockieren Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in der Pflege. Doppelmoral oder System? In der heutigen Folge Meyer:Wermuth diskutieren wir, wer wirklich Verantwortung übernimmt und wer sie nur fordert.Ausserdem besprechen wir die ersten Umfragen zur gefährlichen SVP-Initiative (10-Millionen-Schweiz) und das Fazit zur Roadmap gegen häusliche und sexuelle Gewalt.
((03:16)) Lifestyle-Teilzeit, Sonntagsarbeit: Doppelmoral der Liberalen
((13:59)) Umfrage SVP-Initiative: Was gibt es noch zu tun?
((22:06)) Geschlechtsspezifische Gewalt: Wie weit ist die Roadmap?
((27:30)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (HSG Symposium, Massnahmen gegen patriarchaler Gewalt in Apotheken, rechtsextreme Demo in Luzern, prepare when she says no Trend)
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Nach der CS-Krise waren sich fast alle einig, dass Grossbanken nun definitiv strenger reguliert werden müssen – doch bei der UBS scheint die Finanzlobby wieder die Oberhand zu gewinnen. In der neuesten Folge Meyer:Wermuth schauen wir genauer hin: Was steckt hinter der «Lex UBS», warum ist der Vorschlag von Bundesrätin Keller-Sutter der Kompromiss vom Kompromiss und wieso wird trotzdem schon wieder über weitere Zugeständnisse an die Grossbank diskutiert? Ausserdem: Die Pflegeinitiative wurde 2021 von der Stimmbevölkerung deutlich angenommen, doch das Parlament tut alles, um die Umsetzung zu verzögern oder zu verwässern – und das mitten im Pflegenotstand. Wir fragen uns: Wie kann das sein?Und schliesslich werfen wir einen Blick auf die Demokratieinitiative: Ein Viertel der Bevölkerung in der Schweiz ist vom politischen Mitspracherecht ausgeschlossen, die Einbürgerungshürden gehören zu den härtesten und zum Teil auch willkürlichsten in Europa, gleichzeitig zeigen die Bürgerlichen null Bereitschaft, daran etwas zu ändern. Darüber und wann es zu einer Abstimmung kommt, besprechen wir in diesem dritten Thema.
((05:29)) Lex UBS: Banken-Lobby verhindert stärkere Regulierungen.((14:49)) Umsetzung Pflegeinitiative: Wieso nichts passiert. ((21:40)) Demokratieinitiative: Wie demokratisch ist die Schweiz wirklich?((29:22)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Pflegewegweiser, Fall Maja T., E-Voting, Rösti abwählen)
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Mattea Meyer ist zurück! In dieser Folge sprechen wir offen darüber, wie es ihr in dieser Zeit ergangen ist, was ihr geholfen hat und welche Faktoren wirklich entscheidend waren: ein stabiles Umfeld, finanzielle Sicherheit und therapeutische Unterstützung. Gleichzeitig wird klar, dass längst nicht alle Menschen Zugang zu diesen Ressourcen haben und dass es politisch noch viel zu tun gibt. Auch Cédric und Samira blicken zurück: Wie haben sie diese Zeit erlebt?
Ausserdem werfen wir einen Blick auf die aktuelle politische Entscheidung zur Familienzulage: Obwohl nach 20 Jahren erstmals eine Erhöhung im Raum stand, hat die zuständige Kommission diese nun doch abgelehnt. Was steckt hinter diesem Stimmungsumschwung?
Und schliesslich geht es um den Rücktritt des Trainers der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft Patrick Fischer, der mit einem gefälschten Covid-Zertifikat zu den Olympischen Spielen gereist ist. Und warum Angriffe auf den Journalisten völlig daneben sind.
((00:18)) Rückkehr Mattea
((24:03)) Familienzulagen
((30:53)) Fall Fischer
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Die tödlichen Machtspiele der iranischen, israelischen und der US-Regierung führen zu massivem Leid für die Zivilbevölkerung im Libanon und im Iran. Gleichzeitig offenbart sich neben der Strategielosigkeit Trumps eine lokal-imperiale Ausbaustrategie des israelischen Regimes, das im Libanon mit ähnlichen Mitteln wie beim Genozid in Palästina vorgeht. Was der aktuelle Stand ist, wer schlussendlich von den Kriegen profitiert und wie international gemeinsam Widerstand geleistet werden kann, diskutieren wir mit Mirjam Hostetmann, Juso-Präsidentin, in der heutigen Folge «Hostetmann:Wermuth».
Zudem besprechen wir die neuesten Ergebnisse der Umfrage «Globale Zusammenarbeit Schweiz», die von der ETH Zürich durchgeführt wurde. Die Umfrage zeigt deutlich, dass die rechtsbürgerliche Strategie im Parlament nicht dem Willen der Bevölkerung entspricht. Abschliessend machen wir eine erste Einordnung zu den gestrigen Wahlen in Ungarn bzw. der Abwahl von Viktor Orbán und erklären, warum US-Vizepräsident JD Vance nun auch in die Schweiz kommen sollte.
((02:45)) USA/Israel-Krieg: Wer profitiert vom Chaos im Iran und Libanon
((13:16)) ETH-Studie: Die Bevölkerung will keine weiteren Kürzungen in der internationalen Zusammenarbeit
((19:37)) Ungarn: Viktor Orbán abgewählt – was bedeutet das für die Zukunft
((26:42)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (SPD, ÖV-Preise, Artemis 2, Coachella)
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Was ist Identität und wird ihr heute womöglich zu viel Bedeutung zugeschrieben? Mit Alexandra Papadopoulos und Peter Schneider sprechen wir in der neusten Folge Meyer:Wermuth über Identität als etwas Wandelbares, Kontextabhängiges und oft Zufälliges.
Zudem gehen wir zurück zu den Ursprüngen des Begriffs, diskutieren seine emanzipatorische Kraft und wie er zunehmend zum politischen Kampfbegriff geworden ist. Vor den Hintergründen Feminismus, «Wokeness», «Cancel Culture» und Universalismus stellen wir die Frage: Wo hilft Identitätspolitik und wo wird sie zum Problem?
((08:27)) Was ist Identität?
((18:46)) Was ist Identitätspolitik?
((53:21)) Wie soll die Linke damit umgehen?
Hat diese Folge Meyer:Wermuth dein Interesse geweckt und du möchtest mehr von Papadopoulos und Schneider hören? Dann höre jetzt in ihren Podcast «EPF Essays» rein!
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Der starke Franken bringt die Schweizer Wirtschaft unter Druck: Während Einkäufe im Ausland etwas günstiger werden, kämpfen Industrieunternehmen mit steigenden Preisen und wachsender Konkurrenz. Tausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel und die Sorgen nehmen zu. Wir diskutieren in der heutigen Folge Roth:Wermuth, warum der Franken so stark ist, welche Interessen dahinterstehen und weshalb die Kritik an der SNB zunimmt.
Ausserdem sprechen wir über die Swissness-Debatte: Warum ein Entscheid rund um die Marke «On» das Label „Swiss Made“ infrage stellt, weshalb plötzlich auch Produkte mit wenig Wertschöpfung in der Schweiz als „schweizerisch“ gelten – und was das für Arbeitsplätze, Preise und Glaubwürdigkeit bedeutet.
Zum Schluss geht es um die Armee-Beschaffungen: von fragwürdigen Entscheiden bei der Wahl der Ausrüstung bis zu Milliardenprojekten mit den USA. Wir sprechen über fehlende Kontrolle, problematische Verträge und die Frage, warum immer wieder Steuergelder in grossen Beschaffungsprojekten versickern.
((04:02)) Starker Franken: Gefahren für Jobs und Industrie?
((15:06)) Swissness: Wieso die Definition eine Rolle spielt
((21:26)) Armee: Milliardenausgaben, Pannen und fehlende Kontrolle
((30:56)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (EU Asylpolitik, Polizeigewalt Basel, Definition Milch, Antifa-Fasnacht)
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„Er hat mich virtuell vergew*ltigt“, sagte Collien Fernandes über ihren Ex-Mann Christian Ulmen. In der heutigen Folge Marti:Wermuth besprechen wir den Fall Fernandes-Ulmen. Laut Fernandes hat Ulmen über Jahre hinweg gefälschte, s*xualisierte, p*rnografische Inhalte von „ihr“ erstellt und diese unter „ihrem“ Namen an Männer, überwiegend aus ihrer eigenen Branche oder ihrem Umfeld, verbreitet. Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass Frauen und FLINTA*s nirgendwo sicher sind. Weder an öffentlichen Orten noch bei der Arbeit, schon gar nicht zu Hause und auch nicht online. Dabei sind die Täter nicht „anonyme“ Ausländer, sondern Männer aus der Mitte der Gesellschaft und dem engsten Umfeld. Es sind grossmehrheitlich Ehemänner, Ex-Männer, Freunde, Arbeitskollegen – und im Fall Ulmen eben der vermeintlich „lustige“ Schauspieler und Ex-Mann von Fernandes, der behauptet hat, er sei der Mann, den sich den Feminismus immer gewünscht hat. Doch die Zeiten des Schweigens, des Duldens und der Straflosigkeit sind vorbei – und die Scham wechselt jetzt die Seite.Nebst dem sprechen wir in der heutigen Folge über die ausserordentliche Session zum Thema „Wohnen“, die in der vergangenen Woche stattgefunden hat sowie über das Aushebeln der kantonalen Mindestlohnbestimmungen durch das bürgerliche Parlament.
((04:09)) Collien Fernandes: Wie Gewalt gegen Frauen jegliche Formen annimmt
((17:51)) Wohnen: Was passierte an der ausserordentlichen Session?
((26:38)) Mindestlohn: Wie die Mindestlöhne ausgehebelt werden
((32:59)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Israel/Palästina, Henning Conle, Istanbul, Sarajevo)
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Nach der deutlichen Ablehnung der Anti-SRG-Initiative verzerrt SVP-Bundesrat Rösti das Bild, indem er das Abstimmungsergebnis als Unterstützung für seine SRG-Verordnung interpretiert, die eine Senkung der Gebühren per Verordnung vorschreibt. In der heutigen Folge Marti:Wermuth sprechen wir darüber, warum dieses Vorgehen zunehmend dem «System Rösti» entspricht und welche Folgen das für die Medienpolitik, Gewaltenteilung und demokratischen Prozesse hat.
Ausserdem diskutieren wir den nächsten Schritt bei den Bilateralen III mit der EU: warum das neue Paket nach fast zwei Jahrzehnten Verhandlungen zwar wenig Neues bringt, geopolitisch aber trotzdem entscheidend sein könnte – und weshalb rund um Personenfreizügigkeit und Referendumsfragen bereits jetzt viele Falschinformationen kursieren.
Zudem reden wir über den Vorstoss von rechts, die Mindestfranchise zu erhöhen – warum diese Reform kaum Kosten spart, sondern sie vor allem auf Versicherte abwälzt, und weshalb besonders Menschen mit wenig Einkommen, Alleinerziehende und Kranke darunter leiden würden.
((02:56)) System Rösti: Niederlage als Sieg verkauft?
((10:43)) Bilaterale III: Neuer EU-Deal für die Schweiz
((21:23)) Erhöhung Mindestfranchise: Wer ist besonders betroffen?
((30:17)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Sanktionen Russland, JSVP & Rechtsextreme, Paralympics, Kommunalwahlen Frankreich)
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Der gestrige Abstimmungssonntag hatte einiges zu bieten. In der heutigen Folge Marti:Wermuth sprechen wir über die deutliche Ablehnung der Anti-SRG-Initiative, den Systemwechsel durch die Annahme der Individualbesteuerung und darüber, wie SVP-Präsident Dettling mit seiner Aussage, «die Klimasekte hat ausgedient», nun das Gefühl hat die Klimakatastrophe gäbe es nicht mehr.Ausserdem erklären wir, worum es beim aktuell im Parlament behandelten Entlastungspaket 27 geht – und schauen zurück auf eine Woche Krieg im Iran.
((02:58)) Abstimmungssonntag: Unser Fazit
((16:21)) Entlastungspaket 27: Um was geht es?
((25:24)) Iran: 1 Woche Krieg
((33:20)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (SRG, Wahlen Zürich, Kuba, «Ausschaffungs-Airline»)
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Der selbsternannte Peace President Trump hat am Wochenende gemeinsam mit Israel einen weiteren kriegerischen Angriff auf ein anderes Land, den Iran, durchgeführt. In der heutigen Folge „Marti:Wermuth“ sprechen wir über die völkerrechtlichen Fragen, das grosse Potenzial einer massiven regionalen Eskalation und die gleichzeitig bestehende Hoffnung vieler Iraner:innen auf den langersehnten politischen Umbruch. Gibt es einen Regimewechsel – oder beginnt ein weiteres Kapitel der Instabilität mit tiefgreifenden globalen Folgen? Ausserdem reden wir über unsere persönlichen Tops und Flops der heute beginnenden Frühlingssession und über die SVP-Neutralitätsinitiative.
((01:36)) Iran: Was ist passiert?
((12:14)) Frühlingssession: Tops und Flops
((21:34)) Neutralitätsinitiative: Was will die Anti-Sanktions-Initiative?
((33:33)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Junge Tat/Influencer, Bargeld-Initiative, Abstimmungssonntag, Infantino)
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Der US-Supreme Court hat die von Trump verhängten Zölle für illegal erklärt. Was sagt dieser Entscheid über die Unabhängigkeit des konservativ geprägten Gerichts aus? Welche politischen Folgen sind zu erwarten? Und was bedeutet das für die Schweiz? Darüber sprechen wir in der neuesten Folge Marti:Wermuth. Ausserdem diskutieren wir über ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche, bei dem Samira und Cédric sich aber nicht ganz einig sind. Und schliesslich sprechen wir über die AHV, konkret über die neuesten Entwicklungen bei der Finanzierung der 13. AHV-Rente.
((02:28)) US-Zölle: Supreme Court stoppt Trump
((09:35)) Social Media Verbot: Was spricht dafür und was dagegen
((27:40)) AHV: Finanzierung der 13. AHV Rente
((38:15)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Francesca Albanese, Ukraine, Iran, Board of Peace)
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Die Anti-SRG-Initiative will das Budget der unabhängigen SRG halbieren – und das in einer Zeit, in der der Journalismus sowieso bereits unter massivem Druck steht. Wir diskutieren in der neusten Folge Meyer:Wermuth mit Min Li Marti, Nationalrätin und Verlegerin, sowie Kaspar Surber, Journalist bei der Wochenzeitung WOZ, über die Bedeutung dieser gefährlichen Initiative für die Medienvielfalt, die Demokratie und die politische Meinungsbildung in der Schweiz. Dabei geht es nicht nur um Gebühren, sondern um Grundsätzliches: Wer finanziert künftig unabhängigen Journalismus? Welche Rolle spielen Tech-Konzerne und Medienkonzerne? Und weshalb folgt die heftige Kritik an der SRG einem Muster, das wir aus autoritären und rechtspopulistischen Kontexten kennen, in denen unabhängige Medien systematisch delegitimiert und finanziell geschwächt werden?
((02:48)) Medien in der Krise: Wie es um den Schweizer Politikjournalismus steht
((18:29)) Anti-SRG-Initiative: 630 Millionen unwiederbringlich fürs Schweizer Mediensystem verloren
((22:59)) Agenda gegen öffentliche Medien: Europaweite Angriffe auf Service public durch die populistische Rechte
((29:10)) Reform statt Kahlschlag: Warum ein kritisierbarer Service public besser ist als gar keiner.
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