Folgen
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Hier hört ihr den zweiten Teil meiner Folge zum Thema Die Metakrise und welche Zukunftspfade können wir gehen. Im ersten Teil beschäftige ich mich mit den Merkmalen unserer heutigen Krisenwelt. Ich gehe der Hypothese nach, dass die überwältigenden Schieflagen und Bedrohungen nicht nur die Folge von zunehmender Komplexität sind, sondern das die tieferen Ursachen mit unserer einseitigen und verzerrten Beziehung zur Welt und zu Realität an sich zu tun haben.
In dieser zweiten Folge beschäftige ich mich damit, welche Zukunftspfade sich aus den unterschiedlichen Annahmen über die Ursachen hinter den Krisen ergeben und welche Annahmen und Haltungen mir persönlich gerade am interessantesten erscheinen.
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Als regelmäßige Hörer des Podcasts habt ihr vielleicht bemerkt, dass wir in letzter Zeit auf diesem Kanal ziemlich still waren. Ich habe einfach andere Dinge prioritisiert, aber heute möchte ich mal wieder meine Gedanken mit euch teilen. und zwar geht es um die Frage: in welcher Art von Krise befinden wir uns eigentlich und welche möglichen Wege in die Zukunft ergeben sich, je nachdem wie wir die Krise interpretieren? Ich hoffe, meine Ausführungen sind für euch hilfreich und wünsche euch gute Unterhaltung. Der Hörbarkeit halber haben wir diese Episode in zwei Folgen aufgeteilt haben.
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Fehlende Folgen?
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In den letzten Jahren beobachte ich eine Entwicklung im aktivistischen Umfeld, die mir interessant und bedeutsam erscheint. Eine Reihe von Aktivist*innen reflektieren selbstkritisch die Prämissen ihrer eigenen Handlungen. Sie fragen sich, inwiefern ihre herkömmlichen Strategien ineffektiv oder sogar kontraproduktiv sind. Sie diskutieren untereinander, wie ein wirksamerer Aktivismus aussehen könnte.
In dieser Folge möchte ich einige dieser Diskussionen vor dem Hintergrund meiner eigenen Erfahrungen an der Schnittstelle zwischen äußerer Transformation und Inner Work beschreiben.
Diese Folge basiert auf einem 3-teiligen Blogbeitrag, den du hier findest: Part 1, Part II, Part III
An English version can be found here.
Ein paar Links, die in dieser Folge erwähnt werden, findest du in den Blogposts.
The Entangled Activist
Collective Trauma Training and Facilitation
Innerwork in New Work Webinar
The Wellbeing Project
Über Corona und Polarisierung
Becoming Unstuck With Relational Activism
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Our interview today is with Adam McKenty. I got to know Adam about a year ago, after he had moved to Berlin from Canada and was in the process of starting the Church of Interbeing. A non-belief based ritual that meets every Sunday in Berlin. Before this, Adam worked in a wide range of areas: as a software developer, stone mason, gardener, technician, photographer, musician, facilitator, and builder of organizations.
Through these activities, he has been a lifelong observer of ceremony, collective intelligence, and the peculiar ways in which human groups fail and succeed in their endeavors.
In our conversation, we talk about Adams' very unusual upbringing in the Canadian wilderness. Resisting to portray his life in a linear way, we explore what it means, and what it takes, to craft an authentic life path with all its beauties and challenges. What really struck me, and what I believe you as a listener might also come to appreciate, is the way in which Adam's explorations never seem to be pre-fabricated and stale, but arise out of the moment. There is a slowness and deliberation in the way he speaks, which reflects the inner state of searching.
If you live in Berlin, you are very welcome to attend the weekly services of the Church of Interbeing. You can find it in the Genezareth Kirche in Schillerkiez, Berlin. -
My guest today, Igal Harmelin, is an outlier. Unlike all of my other guests so far, he has devoted his whole life to a spiritual search and God.
Igal Harmelin grew up in Tel Aviv in the 1950s. Already as a teenager he was, as he calls it “infected by the spiritual bug”. He was introduced to ™, Transcendental Meditation, at that time a very popular movement founded by the Indian teacher Maharishi. Igal trained and taught for over 20 years in that tradition. He then moved on to study with Andrew Cohen, an American spiritual teacher, That community exploded after Cohen was accused by some of his closest students of psychological abuse and not practising what he was preaching. For the last 10 years Igal has been training with Thomas Hübl, who is also my own spiritual teacher. In addition, Igal has been studying NARM , an advanced trauma therapy, and works as a certified Master NARM practitioner.
Igal lives in New York with his wife, Rabbi Lisa Goldstein. In our conversation we examine Igals path into spirituality and his strong longing for connection with the divine. We talk about his experiences growing up as the son of Holocaust survivors. Igal shares his relationship to his spiritual teachers, good and bad, as well as his current deep interest in collective trauma. How did his life unfold? What were the drivers behind his search and the specific teachers he studied with?
For me, the grandchild of Nazi perpetrators, meeting and listening to Igal always has a special and I would even say sacred dimension. As Igal himself points out: "When a German and a Jew meet, the painful presence of the Holocaust is always in the room, even if we don’t address it explicitly." There is an absence, a gulf of overwhelm, shame, anxiety and not-feeling. I am very grateful for this conversation and hope you gain many insights from it too.
https://www.igalharmelin.com/
https://narmtraining.com/transformingtrauma/episode-063/
https://thomashuebl.com/school-of-collective-trauma-integration/
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My guest today is Carla Maria de Souza. Carla is a Brazilian social entrepreneur and founder of Project Tres - a nonprofit organization in Germany operating in India and Kenya, working with women in vulnerability, contributing to their personal and financial independence with educational programs and fair trade practices.
In our conversation Carla makes a strong connection between her work and her personal and spiritual life. Carla has made use of her traumatic experiences during her childhood and teenage years as a tool to promote social impact and evolve as an individual. Her interests are in the topics of patriarchy, decolonization, and capitalism, as well as transgenerational trauma, inner work, spirituality, psychedelics, and indigenous culture. -
Heute geht es um Inner Work, nur diesmal mit einem sehr anderen Fokus. Während ich mich sonst mit den verschiedensten inneren subtilen Prozesse in uns Menschen beschäftige und Gespräche zu den unterschiedlichsten Methoden der Selbsterforschung und Kontemplation führe, geht es diesmal um unser mechanisch-körperliches Innenleben. Konkret, möchte ich von ein paar Sachen berichten, die ich in den letzten Monaten rund um die Themen Gesundheit, Wellbeing und Langlebigkeit für mich selbst entdeckt habe.
Ich habe diese Reflexionen in 2 kürzeren Teilen aufgenommen. In der ersten Episode geht es um die neue Evidenz-basierte medizinische Forschung und wie ich einzelne Aspekte davon in mein Leben eingebaut habe. Insbesondere geht es um Tageslicht und den zirkadianen Rhythmus, Nahrungsergänzungen und das für mich gerade super spannende Thema Blutzucker. Ich behandelt aber auch Atemübungen in Angst- und Stresssituationen und hilfreiche Augenübungen in meinem Büroalltag.
In dieser zweiten Episode erzähle ich dann was ich in Bezug auf drei weitere Themen gelernt habe und gerade erfolgreich in meinem Alltag umsetze, und zwar: Den Einfluss von Hitze- und Kälteeinwirkungen, die Bedeutung von Schlaf und natürlich - Bewegung/Sport.
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Heute geht es um Inner Work, nur diesmal mit einem sehr anderen Fokus. Während ich mich sonst mit den verschiedensten inneren subtilen Prozesse in uns Menschen beschäftige und Gespräche zu den unterschiedlichsten Methoden der Selbsterforschung und Kontemplation führe, geht es diesmal um unser mechanisch-körperliches Innenleben. Konkret, möchte ich von ein paar Sachen berichten, die ich in den letzten Monaten rund um die Themen Gesundheit, Wellbeing und Langlebigkeit für mich selbst entdeckt habe.
Ich habe diese Reflexionen in 2 kürzeren Teilen aufgenommen. In dieser ersten Episode geht es um die neue Evidenz-basierte medizinische Forschung und wie ich einzelne Aspekte davon in mein Leben eingebaut habe. Insbesondere geht es um Tageslicht und den zirkadianen Rhythmus, Nahrungsergänzungen und das für mich gerade super spannende Thema Blutzucker. Ich behandelt aber auch Atemübungen in Angst- und Stresssituationen und hilfreiche Augenübungen in meinem Büroalltag.
In der zweiten Episode erzähle ich dann was ich in Bezug auf drei weitere Themen gelernt habe und gerade erfolgreich in meinem Alltag umsetze, und zwar: Den Einfluss von Hitze- und Kälteeinwirkungen, die Bedeutung von Schlaf und natürlich - Bewegung/Sport.
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My guest today is Kirill Sivy. Kirill is a young entrepreneur, co-founder of Shiftspace. Shiftspace is building and sharing human centered technology for the future of work. This focus is also a good description of Kirill himself. From a young age, he has been interested in Personal Development, the human mind and how we show up in the world. Kirill is a firm believer that our planetary, social & personal problems are caused by human behaviour. Inner development - for him - is the key to putting our world on a better course.
In our conversation we talk about Kirill’s early life experience in Belarus and Germany. About his fascination with self-help books and biohacking, which later lead to a deep interest in personal development, involving -among others - breath work as well as psychedelics.
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Diesmal gibt es kein Gespräch zwischen mir und einem Gast, sondern ihr hört eine Folge aus der Reihe Inner Work Praxis. Heute berichte ich euch von meiner Beschäftigung mit einer unserer grundlegendsten Körperfunktionen: dem Atem.
Wenn ihr jetzt denkt, was? Atmen als Inner Work Praxis?? Dann seit ihr damit in guter Gesellschaft. Bis vor kurzem war es mir völlig unverständlich, wieso Menschen sich im Park zum Gruppenatmen trafen? Oder Seminare besuchten, um ihren Atem zu optimieren? Hatten die wirklich nichts Interessantes zu tun?
Aber erst im letzten Jahr hat mein Interesse am Atmen stark zugenommen. Und genau davon möchte ich erzählen. Unten findest du ein paar Quellen, auf die ich in dieser Folge verweise. Und wenn du eine Atemmeditation oder -übung ausprobieren möchtest, empfehle ich dir, das vor oder nach dem Hören zu tun.
Einführung in Atemtechnik durch den Australier James Buckley
https://www.youtube.com/watch?v=yZmeYiDdwpw
Geleitete Meditation durch den gleichen YouTuber:
https://www.youtube.com/watch?v=QANqVJHqWmw
Wim Hoff Atemübungen
https://www.wimhofmethod.com/breathing-exercises
Photo by Dave Hoefler on Unsplash
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My guest today is Bart Weetjens. In the world of social entrepreneurship and change Bart is a well-known figure as he founded Apopo, an organisation that trains rats to detect landmines in countries around the world, from Mosambique to Cambodia. Bart is also an ordained Zen monk and has been practicing Zen for over 30 years. Today he lives again in his native Antwerp, facilitating Zen sessions and working as an executive coach.
I first met Bart many years ago, when I was co-hosting a TEDx event in Hamburg and invited Bart to speak there. Since, we have met a number of times, recently in connection to the Wellbeing Project. This is a global project aimed to cultivate a culture of inner wellbeing for all social change makers. For this conversation we met online and spoke about Barts early path into Zen and meditation. How the practice has helped him overcome deep challenges as a young adult and accompanied him on his path as a social changemaker and now coach.
For me as an interviewer our exchange was a beautiful experience. It felt to me as if Bart’s inner composition was holding the space in which the conversation could unfold in a very easy and natural way. -
Mein heutiger Gast ist Paul Düren. Paul ist Zen Lehrer, u.a. Schüler des deutschen Zen-Meisters und Benediktinermönchs Wiilliges Jäger, in dessen Tradition auch Paul in Berlin Zen unterrichtet. Der Kontakt zu ihm kam über das bUm, betterplace Umspannwerk zustande. Denn Kollegen von ihm geben für unsere dortige Community regelmäßig Zen Sessions.
Wir sprechen über Pauls Weg in den Zen seit den späten 1970er Jahren. seine Erfahrungen mit Robert Baker Aitken Roshi und Williges Jäger. Warum geht es im Zen im Kern? Welche Einsichten können sich der Meditierenden offenbaren? Wie sieht die Koan Praxis aus? Welche Methoden bieten sich für Menschen an, die starke negative Emotionen durchmachen? Wie kann es gelingen die auf dem Meditationskissen gemachten Erfahrungen in den Alltag zu überführen? Ist die rigorose Zen-Praxis für alle Menschen geeignet und wie verändert sie sich im Westen? Gibt es auch im Zen Beispiele für übergriffige Lehrer und was liegt hinter diesen Machtmissbräuchen?
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Mein heutiger Gast ist Rainer Höll. Ich lernte Rainer vor vielen Jahren als Geschäftsführer von Ashoka Deutschland kennen. Ashoka ist ein weltweit agierender Wachstumsförderer für Sozialunternehmer und das deutsche Ashoka Team machte sich, kurz nach dem betterplace lab, ebenfalls auf den Weg zur Selbstorganisation.
Inspiriert von dieser Transformation bildete sich Rainer zum Executive Coach weiter, um Führungserfahrung und innere Arbeit noch besser zu verknüpften. Heute arbeitet er mit vielen Unternehmen und Führungspersonen genau an dieser Schnittstelle.
Wir sprechen über die Wurzeln von Rainers Inner Work Reise im Klettersport, in der Philosophie und Psychologie. Über seine, bei Ronald Heifetz in Harvard, gewonnenen Einsichten in Bezug auf die inneren Dimensionen von Führung und Organisationsentwicklung. Und die Transformation des Ashoka Deutschland Teams hin zu einem Kollektiv-geführten Unternehmen.
Es geht darum, welche Ansätze und Konzepte für seine persönliche Entwicklung wichtig waren. Wir sprechen über Lebensgemeinschaften und Communities, in denen neue Kommunikations- und Seinsformen geübt werden.
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Mein heutiger Gast ist Holger Kujath. Holger ist Informatiker und hat schon als Student in Karlsruhe, im Jahr 1999, eines der ersten sozialen Netzwerke gegründet: die Plattform Knuddels. Während andere deutsche soziale Netzwerke wie StudiVZ schon längst Geschichte sind, gibt es Knuddels noch immer und Holger ist dort auch heute noch als Geschäftsführer aktiv. Parallel dazu ist Holger auf einer langen inneren Reise.
Mit Ende 20 machte er zum ersten Mal ein Retreat, bei dem er Zen Meditation, integrale Theorie und Schattenarbeit kennenlernte, Zugänge, die ihn bis heute beschäftigen. Es folgte ein Sabbatical, in dem sich Holger intensiv mit Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung und vertikaler Transformation beschäftigte. Wir sprechen darüber, welche Konzepte ihn dabei intellektuell faszinierten, aber auch welche Erfahrungen er selbst gemacht hat? Was können wir aus der Hirnforschung lernen? Wie hängen Psychologie und Spiritualität zusammen? Holger erzählt von seiner Zeit bei EO, einem Netzwerk für Unternehmer, über seine Zen-Lehrer und schlussendlich auch über brafe.space, eine Initiative, die wir gemeinsam mit ein paar anderen Unternehmern vor kurzem gegründet haben.
Ich fand das Gespräch sehr bereichernd und wünsche euch ebenfalls gute Unterhaltung mit … Holger Kujath. -
Inner Work Praxis: Triaden, Sprechen und Zuhören mit Stephan Hausner, Jasmin Bloch und Joana Breidenbach
In dieser Episode stelle ich euch eine konkrete Inner Work Praxis vor, welche mich seit vielen Jahren begleitet. Alle zwei Wochen treffe ich mich online mit zwei Freunden, der Schweizer Therapeutin Jasmin Bloch und dem systemischen Aufsteller Stephan Hausner zu einer Gesprächstriade. Unsere Triade folgt einem speziellen Muster: Wir kommen darin zusammen, um anders zu sprechen und anders zuzuhören, als wir es im Alltag gewohnt sind. Wir üben uns auf einer tieferen Ebene miteinander auszutauschen, statt einfach nur mental zu plappern und reaktiv zu antworten. Im Idealfall erfahren wir etwas Neues über uns selbst, über den anderen und vielleicht sogar über größere Lebensprinzipien.
Für diese Episode haben wir ein paar unserer regulären Triaden aufgenommen und ich habe daraus eine Folge geschnitten. Ich wünsche euch viel Vergnügen! -
In dieser Folge berichte ich von meinen Erfahrungen in einem einwöchigen Retreat, in dem wir uns mit Corona beschäftigten. Gemeinsam mit dem spirituellen Lehrer Thomas Hübl erforschte eine Gruppe von 400 Menschen, was das Virus und die Maßnahmen rund um die Pandemie mit unser Gesellschaft machen. Was können wir über uns und soziale Fragmentierung lernen, wenn wir in Zeitlupe und wie unter einem Mikroskop, die Architektur unserer Überzeugungen analysieren? Welche Rolle spielt kollektives Trauma in unserer Reaktion auf Covid? Wie können wir der Eskalation entgegen wirken, die unweigerlich entsteht, wenn es darum geht, das der eine Recht und der andere Unrecht hat? Und, wie wirkt sich Technologie und insbesondere Social Media Plattformen auf unsere Gesellschaft aus?
Diesen und anderen Fragen gehe ich in meinem Kommentar nach. Gute Unterhaltung! -
Rolf Schrömgens ist ein Vollblutunternehmer, 2005 gründete er mit zwei Studienkollegen in Düsseldorf die Hotelvergleichsplattform Trivago. Ein paar Jahre später war Trivago schon ein sogenanntes Einhorn, also ein Unternehmen das mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet wurde. Ich selbst wurde auf Trivago vor allem deshalb aufmerksam, weil das Unternehmen eine sehr besondere menschenzentrierte Kultur aufgebaut hat, lange bevor New Work, Agilität und Potentialentfaltung in aller Munde war. Ende 2019 stieg Rolf aus Trivago aus und widmet sich seitdem den Themen Führung und Inner Work. Dies war auch der Anknüpfungspunkt zwischen mir und Rolf. Seit ein paar Monaten arbeiten wir eng an einem gemeinsamen Projekt - brafe.space - einem Netzwerk für Unternehmer, Aktivisten und Investoren zusammen - und ich übernahm Rolfs Sitz im Aufsichtsrat von Trivago.
In unserem Gespräch tauchen wir in Rolfs Innere Reise ein. Welche Erfahrungen führten dazu, dass er bei Trivago ein ganz neues Führungsverständnis entwickelte? Wie kam es dazu, dass er Unternehmen nicht mehr als Maschinen ansah, die möglichst gut geölt und unter Druck, ihre größtmögliche Produktivität entwickeln, sondern auf intrinsische Motivation, Freiraum und persönliches Wachstum setzte?
Rolfs Inner Work Reise hat einen, auf den ersten Blick ungewöhnlichen Startpunkt. In unserem Gespräch beschreibt er, wie er im Rahmen von EO (Entrepreneurs Organisation) einem Netzwerk erfolgreicher Unternehmer, sich selbst besser kennenlernte. EO hat sehr strenge Formate und Gesprächsprotokolle entwickelt, in denen sich die Teilnehmer austauschen und es war hier, dass Rolf seine eigenen Filter, Prägungen und Glaubenssätze kennenlernte und begann sie grundlegend zu hinterfragen. Im Gespräch beschreibt er sehr nachvollziehbar, wie er lernte, dass jede äußere Herausforderung, ob im Beruf oder Privaten, immer auch eine innere Dimension hat. Und es uns erst durch die tiefe Exploration diese „inneren Verknotungen“ gelingen kann, bedeutsame Schwierigkeiten im Außen zu überwinden.
Wir sprechen aber auch über seine innere Suche seitdem er Trivago verlassen hat, welche kontemplativen Wege ihn heute ziehen und wie er selbst unsere immer komplexer werdende digitale und analoge Realität navigiert.
Für mich war es sehr spannend an dem inneren Suchprozess eines so hingebungsvollen Menschen und Unternehmers teilzuhaben. Ich wünsche euch ebenfalls gute Unterhaltung mit Rolf Schrömgens. -
In this episode Joana speaks with Gary Joplin about his life growing up in the American midwest as a gay man, his struggles with religion and spirituality, and finding his path as a dancer and choreographer. Gary left the US to move to Germany and join a dance company in his chosen second home in Freiburg. After his career as a dancer, Gary needed to find a new direction and discovered a deeper passion for the body as a means to work therapeutically with people. He became fascinated with somatic therapy and now has a private practise as a somatic therapist and coach. In this episode he shares very openly about his inner state throughout the changes in his life, and how his relationship to confidence and security in himself has evolved.
You can find out more about Gary here: http://www.garyjoplin.com
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Mein heutiger Gast ist Jana Schmitz. Jana ist Psychologin und Traumatherapeutin. Nach ihrem Studium in Heidelberg arbeitete sie von 2015 - 2021 in der psychosomatischen Klinik Heiligenfeld. 2014 fing sie das Timeless Wisdom Training bei dem spirituellen Lehrer Thomas Hübl an. Das TWT ist eine mehrjährige Ausbildung in Mystik, psychologischer Integration und Bewusstseinsarbeit, die ich ein paar Jahre vorher durchlaufen hatte.
Heute begleitet sie neue Jahrgänge des Timeless Wisdom Training als psychologische Assistentin. Jana leitet aber auch einige der Inner Work Kurse, die das betterplace lab für Aktivisten, Socialunternehmerinnen und andere Menschen, die im sozialen Sektor arbeiten, entwickelt hat. Zudem hat sie ihre eigene therapeutische Praxis in Berlin und pilotiert neue psychologische Beratungsformen, die auf SMS basieren.
Gemeinsam sprechen wir darüber, in wieweit ein Psychologiestudium hilfreiche therapeutische Ansätze vermittelt und wie sich die energetische Beziehungsarbeit von Thomas Hübl davon unterscheidet. Wie hat sie sich als spirituellen Menschen entdeckt und ihren heutigen Platz in der Welt gefunden? Ich wollte aber auch wissen, wie sie als Therapeutin mit Klienten vor geht und wie sie ihre eigenen Themen, die sie persönlich gerade beschäftigen bearbeitet? Wir reflektieren die Tatsache, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der es noch immer üblich ist und als „professionell“ gilt, wenn man ganz viele Aspekte seiner Persönlichkeit sorgsam managed und voreinander versteckt und was es für eine Erleichterung ist, die Erlaubnis zu bekommen, sich als ganzer Mensch zu zeigen.
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In dieser Episode geht es um Tee und Meditation. Morten Menge ist seit vielen Jahren ein begeisterter Teetrinker. Er weiss nicht nur viel über Tee, sondern nutzt ihn ganz gezielt für seine Kontemplationspraxis und Selbstregulierung. Tee ist sein Lehrer - und was das genau bedeutet, erzählt er in diesem Gespräch.
Mehr über Morten erfährst du hier: http://www.thesilenceintea.com/gastgeber-morten-menge/
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