Folgen
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Wir befinden uns im Jahr 1839: Am 7. Jänner stellt Louis Daguerre das nach ihm benannte Fotografie-Verfahren in der Académie des sciences de l’Institut de France in Paris erstmals vor. Im selben Jahr trifft die französische Regierung eine folgenreiche Entscheidung: Sie kauft die Rechte an dem Verfahren und macht sie – quasi als Geschenk an die Welt – gemeinfrei. Das ist der Startschuss für die Entwicklung der Fotografie zum Massenmedium. Doch wie lange dauerte es eigentlich, bis es das neue Medium bis nach Salzburg geschafft hat? Es mag erstaunen, aber es dauerte gar nicht so lang.
Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns auch heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs. -
Erinnern Sie sich noch an das erste Mal, als Sie fotografiert wurden? Wahrscheinlich nicht. Oftmals dauert es keine Stunde bis frisch gebackene Eltern oder anderweitige Verwandtschaft zur Kamera greifen und ihr Kind zum ersten Mal für die Nachwelt fotografisch in Szene setzen – ein Leben ohne Kameras und Schnappschüsse ist heute praktisch nicht mehr vorstellbar. Als das Fotografieren selbst noch in den Kinderschuhen steckte, war eine Aufnahme dagegen noch mit deutlich mehr Aufwand verbunden.
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Fehlende Folgen?
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Für diese Ausgabe von Museum am Sofa empfehle ich eine Speisebegleitung: Bereiten Sie sich doch noch eine Käseplatte vor. Vermutlich ist Ihre Anordnung allerdings nicht so dekorativ wie das Objekt, das ich Ihnen heute vorstelle. Außerdem darf ich heute mit Christian Flandera über allerlei kuriose Fundstücke, aus den Sammlungen des Salzburg Museum sprechen, die in der Salzburg Museum Gastspielausstellung Rar und Bizarr, in der Landesgalerie Kunst im Traklhaus präsentiert werden.
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Kleine und große, bauchige und eckige Flaschen, braunes, grünes und weißes Glas: es scheint keine Flaschenform zu geben, die sich nicht im Depot des Salzburg Museum befindet. Ein paar davon werden in der Ausstellung Rar und Bizarr, in der Landesgalerie Traklhaus ausgestellt. Auf den ersten Blick könnte diese Ansammlung an eine Altglas-Sammlung erinnern, die dringend zum Container gebracht werden sollte. Aber das wäre wohl zu voreilig.
Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns auch heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs. -
Wissen Sie, was ein Muff ist, oder haben Sie eventuell sogar selbst noch einen daheim? Dann liegt dieser vermutlich recht weit hinten in Ihrem Schrank oder schon auf dem Dachboden oder im Keller. Ich möchte Ihnen heute eine ganz besondere Schenkung vorstellen, die das Salzburg Museum 2023 erhalten hat. Auch dieser Muff wurde offensichtlich nicht mehr genutzt, so dass der Geschenkgeber ihn bei Aufräumarbeiten im eigenen Haushalt gefunden hat. Aufgrund seines Alters gibt der Muff einiges über längst vergangene Modetrends im Salzburg des 19. Jahrhunderts preis.
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Wir beginnen diesen Podcast mit dem vielleicht am schwierigsten auszusprechenden Text in der Geschichte von Museum am Sofa.
„ottos mops trotzt
otto: fort mops fort
ottos mops hopst fort
otto: soso“
Das ist der Anfang von Ernst Jandls Gedicht „ottos mops“ aus dem Jahr 1963. Der österreichische Experimentallyriker setzte dem Vierbeiner damit ein ganz besonderes Denkmal. Aber woher kommt eigentlich diese Hunderasse? Inspiriert von einem Mops am Sofa blicken wir auf die Kulturgeschichte dieses speziellen besten Freundes des Menschen.
Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Josef Kirchner begibt sich auch heute wieder gemeinsam mit euch in die Geschichte Salzburgs. -
Dasher, Dancer, Prancer … und? Kennen Sie die Namen der neun Rentiere des Weihnachtsmanns? Ein Name, der Ihnen vermutlich gleich in den Sinn kommt, ist Rudolph – Sie wissen schon, dieses rotnasige Rentier, welches mit seiner leuchtenden Nase allen voran das Gespann mit den vielen Geschenken sicher durch Schnee und Nebel manövriert. Schnallen Sie sich gut an, denn wir folgen heute der Geschichte des schnellen Tiers.
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Kennt ihr die Freude, wenn ein Feiertag so fällt, dass er ein verlängertes Wochenende ermöglicht? Es kommt einem kleinen, geschenkten Kurzurlaub gleich. In manchen Jahren verhält es sich auch so mit dem Feiertag von Mariä Empfängnis am 8. Dezember. Heuer leider nicht, denn er fällt auf einen Sonntag. Deswegen sind heuer ausnahmsweise auch alle Geschäfte an diesem sonst einkaufsoffenen Feiertag geschlossen. Aber wisst ihr, warum wir diesen Feiertag überhaupt feiern? Oder dass dieser Tag noch gar nicht so lange ein Feiertag ist? Und wer hat hier eigentlich wen empfangen?
Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Josef Kirchner begleitet euch wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs. -
An Christi Himmelfahrt 1939 hielt die 13-jährige Helma Zagler in ihrem Tagebuch fest [Zitat]: „Ich bin traurig, weil ich meine Mutter kränkte. Sie hat entdeckt, dass ich in der Kirche statt eines Gebetsbuches einen Kletterführer las. Es tut mir so leid, aber ich weiß nicht, warum ich den lieben Gott nicht nur beim Altar, sondern hoch oben unter den Wolken suche und warum ich mir einen Himmel ohne Berge nicht vorstellen kann.“
Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Josef Kirchner ist euer Begleiter in dieser Folge und durchforstet mit euch die Geschichte Salzburgs. -
Mit derzeit rund 470 Banken und 3 200 Zweigstellen ist das Bankennetz in Österreich zwar kontinuierlich schrumpfend, aber immer noch beachtlich. Noch beachtlicher ist es aber, dass von den unzähligen Banken, die es in Österreich bereits gab und teilweise immer noch gibt, erst eine einzige von einer Frau gegründet wurde. Dass es eben jene Bank heute nicht mehr gibt, hängt auch damit zusammen, dass die Geschichte von Auguste Caroline Lammer in der „Strengen Kerkerhaft“ endete. Doch wer war die einst als „Königin von Zell am See“ betitelte Frau?
Herzlich willkommen bei Museum am Sofa. Dem Podcast des Salzburg Museum. Begleiten Sie unseren Kollegen Josef Kirchner durch die Geschichte Salzburgs. -
Vermutlich kennen sie das: Sie stehen das erste Mal in der Küche von Bekannten und trotzdem ist Ihnen sofort klar, wo Sie beim Grillabend die Gläser für das Kaltgetränk oder den Mülleimer finden. Der Elektroherd mit darunterliegendem Backrohr ist in eine große Arbeitsplatte eingelassen und auf Kopfhöhe reihen sich Hängekästen aneinander. Doch Küchen haben nicht immer so ausgesehen. Die Revolution fand vor knapp 100 Jahren statt. Ausgelöst durch die erste Architektin Österreichs.
Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Josef Kirchner begibt sich wieder mit euch in die Geschichte Salzburgs. -
In der Mitte des vergangenen Jahrhunderts waren Künstlerinnen in Ausstellungen des Salzburger Museums Carolino Augusteum deutlich unterrepräsentiert. Dies lag allerdings nicht daran, dass es keine Werke von Frauen gegeben hätte, die ausstellungswürdig waren, sondern viel mehr an einer von vorrangig männlichen Akteuren dominierten Kunstszene, in der Man(n) nur sehr wenig Platz für andere gelassen hat – ganz im Sinne des damaligen Zeitgeists.
Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Josef Kirchner begibt sich mit euch wieder gemeinsam in die Kunstgeschichte Salzburgs. -
Sucht man in Salzburg nach Parallelen zwischen den Jahren 2024 und 1945, so wird man glücklicherweise nicht sehr fündig. Ein Umstand ist beiden Jahren allerdings gemein: Das Haupthaus des Salzburg Museum bzw. des Museums Carolino Augusteum ist für mehrere Jahre geschlossen. In der Nachkriegszeit waren es Kriegsschäden, nun ist ein mehrjähriger, wohl geplanter Umbau die Ursache dafür – der Umgang mit dieser besonderen Situation ist in beiden Fällen ähnlich: Es werden andere Orte gesucht, an denen man Objekte in Ausstellungen präsentieren kann. Und beide Male ist bzw. war das Salzburg Museum zu Gast im Museumspavillon, im Mirabellgarten.
Damit herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mehr zu unserer aktuellen Ausstellung „Grafik im Fokus“ erzählt euch jetzt unser Kollege Josef Kirchner. -
Ein Zwitschern und Pfeifen erfüllt den Raum. Der Blick streift durch ein geometrisches Gitterwerk nach oben und endet im blauen Himmel. Von draußen weht ein frischer Blumenduft herein. In der Ferne plätschert das Wasser. Ein Ort, der zum Verweilen einlädt! Haben Sie eine Vermutung, um welchen Ort es sich handeln könnte? Nein, er ist nicht in Hellbrunn. Der beschriebene Raum befindet sich mitten in der Stadt Salzburg. Um ihn jedoch so wie beschrieben zu erleben, müssten wir ungefähr 300 Jahre in der Geschichte zurückreisen – in das fürsterzbischöfliche Vogelhaus im Mirabellgarten.
Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Unser Kollege Josef Kirchner ist wieder aus der Sommerpause zurück und begibt sich wieder mit euch gemeinsam in die Geschichte Salzburgs. -
Vor ziemlich genau hundert Jahren, am 28. Mai 1924, öffnete in Salzburg ein neues Museum seine Tore für die Öffentlichkeit – das Volkskunde Museum auf dem Hellbrunner Berg. Die Intention der ersten Ausstellung war es, Objekte zu zeigen, die mit Salzburger Traditionen in Verbindung gebracht werden. Die Trachten, Masken und Wachsfigürchen sollten den Besucher*innen Urtümliches und Althergebrachtes aus Salzburg zeigen. Doch was bedeutet eigentlich „Volkskultur“? Wer entscheidet, was dazu zählt und was nicht?
Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. -
Das Schloss Hellbrunn mit seinen Wasserspielen und der weitläufigen Parkanlage zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen in Salzburg. Zahlreiche Besucher*innen aus aller Welt kommen nicht nur im Sommer zu diesem Tourismus-Hotspot. Aber auch Stadt-Salzburger*innen dient der Park als Naherholungsgebiet – mit großem Spielplatz und der Möglichkeit für Picknicks mit Freund*innen und Familie. Heute möchte ich Sie zu einem kleinen Spaziergang abseits des Schlosses und der Wasserspiele einladen.
Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs. -
„Volkskunde in idyllischer Lage“ ist die Kurzbeschreibung auf Google Maps. Besser könnte man das Monatsschlössl in Hellbrunn nicht beschreiben. Seit 100 Jahren befindet sich dort das Volkskundemuseum, vor 409 Jahren ist es angeblich in nur einem Monat erbaut worden. Aber stimmt das wirklich?
Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Josef Kirchner begleitet euch durch die Geschichte Salzburgs. -
Wenn Sie in der Stadt Salzburg durch den Kurgarten spazieren, dann könnte Ihnen einiges auffallen – so zum Beispiel die beeindruckenden Bäume und Pflanzen oder die Mengen an Tourist*innen, die im Mirabellgarten flanieren. Wenn Sie genauer hinsehen, entdecken Sie auch einige Skulpturen und Kunstwerke. Darunter auch ein Denkmal für Friedrich Ludwig Jahn – besser bekannt als „Turnvater Jahn“. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum dieses Denkmal hier, am Fuße des Rosenhügels, gegenüber dem Paracelsus Bad steht? Tatsächlich wurde der erste Turnverein Österreichs in der Stadt Salzburg gegründet.
Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum, mit Josef Kirchner. -
Kathi, Hannes und Joschi sind auf einem Schulausflug in der Stadt Salzburg. Die drei Leoganger Kinder wollen aber eigentlich nur eines: das Fußballspiel der Austria Salzburg gegen Vorwärts Steyr sehen. Also büxen sie kurzerhand aus, um ins Lehener Stadion zu gehen. Damit beginnt der Kinderfilm „Ein Rucksack voller Lügen“ des Salzburger Regisseurs Wolfram Paulus von 1997. Er zeigt uns, welche Anziehungskraft dieser Fußballverein Mitte der 1990er-Jahre ausgeübt hat. Ein Verein, der vor 30 Jahren sogar im Finale des UEFA-Cups stand.
Und damit herzlich willkommen bei einer neuen Ausgabe von Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. WIe immer ist t Josef Kirchner ihr Begleiter durch die Folge. Viel Spaß! -
Wer ist der aktuelle Rekordhalter im Skisprung? OK, … eine vor allem für die Salzburger*innen viel zu leichte Frage. Das ist natürlich Stefan Kraft. Machen wir es also etwas schwerer: Wer war der erste Skispringer, der über 200 Meter flog? Je nachdem, wen man fragt, war es entweder der Finne Toni Nieminen oder der Oberösterreicher Andreas Goldberger – der aber beim Aufsprung in den Schnee griff. Noch eine letzte Quizfrage: Wem gelang die erste Landung über hundert Meter vom Schanzentisch entfernt? Hier fällt die Antwort eindeutig aus: Josef „Bubi“ oder „Sepp“ Bradl. Doch wer war dieser „Adler vom Hochkönig“?
Herzlich willkommen bei Museum am Sofa. Dem Podcast des Salzburg Museum. Josef Kirchner begibt sich mit euch auch heute wieder gemeinsam in die Sportgeschichte Salzburgs. - Mehr anzeigen