Episodit
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Noch ist nicht klar, wer neuer Fraktionsvorsitzender der Union wird.
Gehandelt werden unter anderem: Thorsten Frei, Kanzleramtschef (CDU),
Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Gesundheitsministerin Nina
Warken (CDU). Alle drei würden einen Ministerposten frei machen – und
damit einen Umbau des Kabinetts anstoßen. Spahn war am 18. Juli von dem
Amt zurückgetreten. Grund war die Kritik an ihm, nachdem bekannt
geworden war, dass er über eine Leihmutter in den USA Vater geworden
ist. Als Fraktionschef im Bundestag war Spahn der wichtigste Mann im
Machtgefüge der Union unterhalb der Kanzlerebene. Der Fraktionsvorsitz
der Union wird traditionell mit dem CSU-Chef abgestimmt, das letzte Wort
hatte der Bundeskanzler. Wer auf Spahn folgt und welche
Herausforderungen auf den neuen Fraktionsvorsitzenden zukommen, erklärt
Ferdinand Otto, Redakteur im Politikressort der ZEIT.
Pflege im Heim kostet inzwischen im Schnitt 3.364 Euro im Monat, die die
Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem ersten Aufenthaltsjahr anteilig
selbst zahlen müssen. Das sind monatlich 256 Euro mehr als 2025, und die
geplante Pflegereform sieht vor, die Leistungen der gesetzlichen
Pflegeversicherung drastisch zu kürzen. Eine private Zusatzversicherung
für die Pflege kann sinnvoll sein, wenn die eigene Rente, das Vermögen
und die Leistungen der Pflegekasse eine mögliche Lücke nicht schließen
würden. Für wen lohnt es sich, eine private Pflegezusatzversicherung
abzuschließen? Dazu hat die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Tina Groll
recherchiert.
Und sonst so? WM-Babys
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lisa Pausch und Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Nachfolge von Jens Spahn: Besser ohne ihn?
Rücktritt von Jens Spahn: Zur Geburt gratuliert, zum Rücktritt gedrängt
Jens Spahn: Warum gerade die Leihmutterschaft Spahn das Amt kostet
Private Pflegezusatzversicherung: Wie sinnvoll ist eine private
Pflegezusatzversicherung?
Pflegereform: Ein harter Schlag für die alternde Gesellschaft
Pflege: Das würde die Pflegereform für Sie bedeuten
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Nach dem Rücktritt von Keir Starmer wird Andy Burnham britischer
Premierminister. Mit einem Reformpaket will er die Regionen stärken, das
Wirtschaftswachstum außerhalb Londons fördern und die
Lebenshaltungskosten senken. Was ihn von Starmer unterscheidet und vor
welchen Herausforderungen er steht, erläutert ZEIT-Korrespondent Jochen
Bittner.
Millionen Beschäftigten in Deutschland könnte im Alter eine Rente auf
oder unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze drohen. Rund 39 Prozent der
Vollzeitbeschäftigten verdienen derzeit weniger als die dafür nötigen
3.771 Euro brutto im Monat, in Ostdeutschland mehr als die Hälfte, wie
aus einer Abfrage aus der Linkspartei hervorgeht. Ob tatsächlich
Millionen Menschen von Altersarmut bedroht sind, erklärt David
Gutensohn, stellvertretender Leiter des Arbeitsressorts der ZEIT.
Außerdem im Update: Die EU-Kommission hat gegen den chinesischen
Onlinehändler AliExpress eine Geldstrafe von 550 Millionen Euro
verhängt. Nach Angaben der Behörde wurden gefälschte Kleidung,
unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetikprodukte nicht konsequent
genug von der Plattform entfernt.
Und sonst so: Deutsche löschen am meisten Google-Bewertungen
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Was jetzt? / Rücktritt von Keir Starmer: Wer folgt auf Keir Starmer?
Andy Burnham: Der König des Nordens
Rücktritt von Keir Starmer: Starmer geht, Labours Probleme bleiben
Rücktritt von Keir Starmer: Und jetzt der Siebte
Armut im Alter: Linke warnt vor Armutsrente für Millionen Beschäftigte
in Deutschland
Achim Truger: »Es gibt keinen Grund, ausgerechnet bei Pflege und Rente
zu kürzen«
Altersarmut: 2025 war jede fünfte Person im Rentenalter armutsgefährdet
Altersarmut: Immer mehr alte Menschen sind von Armut betroffen
Rentenvorschläge: Diese Rentenreform ist eine verpasste Chance
Pläne gegen Altersarmut: Abschreckende Hürden, 22 Formularseiten und
hohe Dunkelziffer
AliExpress: EU verhängt 550-Millionen-Euro-Strafe gegen Onlinehändler
AliExpress
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Puuttuva jakso?
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Trotz noch immer laufender Friedensverhandlungen setzen die USA und der
Iran ihre gegenseitigen Angriffe fort. Aber obwohl Krieg herrscht und
Sanktionen die Wirtschaft beuteln, ist das Regime weiterhin aktiv, ein
Zusammenbruch ist nicht abzusehen. Die Armee kann weiter kämpfen und dem
US-Militär mit asymmetrischer Kriegsführung sogar Verluste zufügen. Wie
das iranische Regime den Krieg trotz internationaler Sanktionen
finanziert, wofür die Einnahmen verwendet werden und wie lange das Land
die wirtschaftliche Belastung noch tragen kann, erläutert ZEIT-Volontär
Omid Rezaee im Podcast.
Der versuchte Sturz des Naziregimes durch Widerstandskämpfer rund um
Claus Schenk Graf von Stauffenberg liegt bereits 82 Jahre zurück. Am 20.
Juli 1944 versuchte die Gruppe, mit einer Bombe den Diktator Adolf
Hitler zu töten. Aber der Versuch misslang. Die Familien der
Widerstandskämpfer wurden in Sippenhaft genommen, die Kinder in Heime
gesteckt. Jana Gioia Baurmann aus dem Ressort X der ZEIT hat mit drei
noch lebenden Kindern gesprochen. Alfred, Christa und Liselotte, heute
zwischen 87 und 94 Jahre alt, sind die Kinder von Cäsar von Hofacker,
einem an der Widerstandsaktion beteiligten Oberstleutnant der Wehrmacht.
Was sie erlebt haben und wieso die Nazis so hart gegen die Familien
vorgingen, erzählt Baurmann im Podcast.
Und sonst so? Ein Exoplanet mit Atmosphäre – wohnen dort Aliens?
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Mitarbeit: Susanne Hehr, Benjamin Probst
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CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn ist von seinem Amt zurückgetreten.
Auslöser war die Geburt seines Kindes durch eine Leihmutter in den USA.
Kritiker warfen Spahn vor, privat eine Möglichkeit genutzt zu haben, die
er politisch bislang nicht unterstützt hatte. Der Rücktritt folgt auf
mehrere Kontroversen während seiner politischen Laufbahn, darunter die
Diskussion um die Maskenbeschaffung in der Coronapandemie und die
gescheiterte Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin.
Warum ausgerechnet die Debatte um die Leihmutterschaft nun zum
entscheidenden Auslöser für seinen Rücktritt wurde, erklärt Nils
Markwardt, aus dem Ressort Politisches Feuilleton der ZEIT.
Mit dem Finale zwischen Spanien und Titelverteidiger Argentinien endet
die Fußballweltmeisterschaft 2026. Anpfiff ist um 21 Uhr (MESZ) im
New-York-New-Jersey-Stadion in East Rutherford. Spanien hat es nach dem
Vorrundenaus bei der WM 2022 ins Endspiel geschafft und trifft dort auf
den amtierenden Weltmeister. Nach der Partie werden US-Präsident Donald
Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino den WM-Pokal überreichen. Wie
das Finale ausgehen könnte und welche Bilanz sich nach fünf Wochen
Weltmeisterschaft ziehen lässt, ordnet Oliver Fritsch aus der
Sportredaktion der ZEIT ein.
Und sonst so? Eine Lederjacke für eine Million Dollar
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Leihmutter-Affäre: Jens Spahn tritt als Unionsfraktionschef zurück
Was jetzt? / Leihmutterschaft in den USA: Wenn das Private politisch
wird
Familienrecht: Das Familienrecht ist genauso scheinheilig wie Jens Spahn
Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum
Leihmutterschaft in Deutschland: Wie Leihmutterschaft in Deutschland
geregelt ist
Leihmutterschaft: Felix Banaszak wirft Jens Spahn mangelnde Integrität
vor
Jens Spahn: Warum macht er immer wieder denselben Fehler?
Liveblog: Fußball-WM: Brasiliens Menschenrechtsrat beklagt Rassismus bei
WM
Fußballweltmeisterschaft 2026: Livechat: Was bleibt von dieser WM?
WM 2026: Lionel Messi kann alles – außer Elfmeter
Infantino-Skandal: Der US-Präsident kann die WM nicht gewinnen, also
tritt er sie kaputt
Joseph Weiler: »Die Fifa ist eine hässliche Organisation«
Fußball-WM 2026: »Es ist das perfekte Finale«
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Mitte Mai bestätigt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen
Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo. Wieder einmal: Seit
dem ersten bekannten Ausbruch 1976 ist das oft tödliche Virus allein im
Kongo bereits 16-mal ausgebrochen. Es springt von Wildtieren auf
Menschen über, bevor es sich unter ihnen weiterverbreitet. Doch warum
passiert das immer öfter?
Der deutsche Anthropologe Sung-Joon Park vom Bernhard-Nocht-Institut in
Hamburg will genau das herausfinden. Im Mai reist er in das Epizentrum
des aktuellen Ausbruchs: nach Mongbwalu in der Provinz Ituri, eine
Goldgräberstadt mit rund 150.000 Einwohnern. Hierher kommen junge
Menschen unterschiedlichster Ethnien, um in den Minen nach Gold und
ihrem Glück zu suchen.
Park hat eine Mission: Patient null finden, den ersten Infizierten. Denn
wer weiß, wer sich zuerst angesteckt hat, kann möglicherweise
nachvollziehen, wie das Virus vom Tier auf den Menschen übergesprungen
ist. Die Hoffnung: solche Ausbrüche in Zukunft zu verhindern. Auf seiner
Suche stößt Park immer wieder auf verlassene Krankenstationen. Er
durchforstet Patientenregister und recherchiert auf Friedhöfen. Dabei
begegnet ihm auch ein tiefes Misstrauen der Bevölkerung gegenüber
Hilfsorganisationen und den weißen Helfenden.
Eine Spur führt Park schließlich zu einem jungen Goldgräber. Doch war er
wirklich der Erste?
Für die ZEIT hat Sung-Joon Park unterwegs Tagebuch geführt. In diesem
Was Jetzt?-Spezial spricht er mit Imre Balzer über seine Recherche – und
die Suche nach Patient null.
Skript und Moderation: Imre Balzer
Recherche: Lisa Pausch und Jonas Lüth
Schnitt und Produktion: Markus Gläser
Redaktion:Ole Pflüger
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Die Musiker Danger Dan und Igor Levit werfen dem ZDF vor, ihre Meinungs-
und Kunstfreiheit eingeschränkt zu haben. Der Sender hatte einen
geplanten Auftritt der beiden in der Kabarettsendung „Die Anstalt“
kurzfristig abgesagt. Nach Angaben der Musiker wollten sie dort ihr
antifaschistisches Lied „Keine Angst“ präsentieren. Eine schriftliche
Begründung für die Ausladung hätten sie nicht erhalten. Das ZDF erklärte
hingegen, der Text könne als Aufruf zu Gewalt verstanden werden, und
kündigte an, sich zu einem späteren Zeitpunkt journalistisch mit dem
Lied auseinanderzusetzen. Das Team von „Die Anstalt“ kritisierte die
Entscheidung und bezeichnete sie als „mutlos“. Danger Dan und Igor Levit
kündigten an, das Lied dennoch öffentlich aufzuführen. Wie die
Entscheidung des ZDF zu bewerten ist und warum das Lied „Keine Angst“
umstritten ist, erläutert ZEIT-Autor Jens Balzer.
Die Bundesregierung plant eine umfassende Reform der deutschen
Nachrichtendienste. Ein fast 700 Seiten langer Gesetzentwurf sieht vor,
dem Bundesnachrichtendienst (BND) und dem Verfassungsschutz deutlich
mehr Befugnisse zu geben. Geplant sind unter anderem neue Möglichkeiten
für Cyberangriffe, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, biometrische
Auswertungen und eine stärkere Überwachung von Kommunikationsdaten. Der
BND soll künftig unter bestimmten Bedingungen auch IT-Systeme angreifen
und digitale Angriffe abwehren können. Die Reform soll ab Herbst im
Bundestag beraten werden. Befürworter sehen darin eine Anpassung an neue
Bedrohungen, Kritiker warnen vor möglichen Eingriffen in die
Bürgerrechte. Was die Bundesregierung konkret plant und wie stark die
Reform die Rechte der Bürger tatsächlich einschränken könnte, ordnet
Holger Stark, Leiter im Ressort Investigative Recherche und Daten der
ZEIT, ein.
Und sonst so? Die unterschätzte Intelligenz der Taube
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
ZDF: Danger Dan und Igor Levit werfen ZDF Eingriff in die Kunstfreiheit
vor
»Keine Angst«: Danger Dan bestreitet Aufruf zu Gewalt nach
Auftrittsabsage durchs ZDF
Danger Dan und das ZDF: Hier wird etwas übertrieben
Nachrichtendienst: Verfassungsschutzpräsident fordert mehr Befugnisse
für seine Behörde
Überwachung von Journalisten: Darf der BND Journalisten hacken?
Kanzleramtsminister Thorsten Frei: »Null Komma null Anknüpfungspunkte«
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Die Kritik an Unionsfraktionschef Jens Spahn hält nach der Bekanntgabe
seiner Vaterschaft durch eine Leihmutter in den USA an. Politiker von
Grünen, Linken und FDP werfen Spahn vor, dass seine persönliche
Entscheidung im Widerspruch zu seiner bisherigen politischen Haltung
steht. Sie verweisen darauf, dass er sich in der Vergangenheit gegen
eine Lockerung des Verbots der Leihmutterschaft in Deutschland
ausgesprochen hatte, und fordern eine Erklärung. Auch aus der Union
kommt Kritik. Wie Spahns persönliche Entscheidung mit seiner früheren
politischen Haltung vereinbar ist, erklärt Tina Hildebrandt,
Chefkorrespondentin der ZEIT.
Im AfD-Landesverband Nordrhein-Westfalen gibt es Streit über die
Aufstellung der Landesliste für die Landtagswahl 2027. Der
Landesparteitag in Marl wurde heute fortgesetzt, obwohl die Bundesspitze
um Alice Weidel und Tino Chrupalla zuvor in einem Schreiben den Abbruch
der Versammlung gefordert hatte. Der Bundesvorstand sieht mögliche
Verstöße gegen Wahlgrundsätze bei der bisherigen Kandidatenaufstellung.
Der NRW-Landesverband hält dagegen an der Fortsetzung des Parteitags
fest. Christian Parth, Redakteur im Politikressort, ordnet den Streit
ein.
Außerdem im Update: Das Oberlandesgericht Dresden hat die
NSU-Unterstützerin Susann E. zu zwei Jahren Haft auf Bewährung
verurteilt. Das Gericht sprach sie der Unterstützung einer
terroristischen Vereinigung in drei Fällen sowie der Beihilfe zu einer
schweren räuberischen Erpressung mit Waffen schuldig.
Und sonst so: Titanwurz-Knolle geklaut
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald und Constanze Kainz
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Jens Spahn: Warum macht er immer wieder denselben Fehler?
Jens Spahn: Kritik an Jens Spahn hält nach Familienzuwachs durch
Leihmutter an
Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum
Leihmutterschaft: Felix Banaszak wift Jens Spahn mangelnde Integrität
vor
Ingenieur in den USA: »Für die Leihmutterschaft haben wir 150.000 Euro
gezahlt«
Leihmutterschaft: Kritik aus Politik und Kirche an Jens Spahn wegen
Leihmutter
AfD Nordrhein-Westfalen: AfD-Bundesspitze fordert Wahlwiederholung
AfD Nordrhein-Westfalen: AfD-Landeschef wirft Weidel »Antifa«-Auswüchse
vor
Wahllisten abgelehnt: AfD nicht zur Bürgerschaftswahl in Bremen
zugelassen
AfD Nordrhein-Westfalen: AfD in NRW setzt Wahlversammlung trotz Kritik
von Bundesspitze fort
NSU-Unterstützerin: NSU-Unterstützerin Susann E. zu zwei Jahren Haft
verurteilt
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Der Labour-Politiker Andy Burnham will zum Chef seiner Partei und damit
letztlich zum neuen britischen Premierminister gewählt werden. Bis vor
Kurzem war er noch Bürgermeister der Metropolregion Manchester. Nun soll
er den noch amtierenden Premier Keir Starmer ablösen. Aber hat Burnham
dafür eine ausreichende Mehrheit in seiner Partei? Jochen Bittner,
Auslandskorrespondent in London für DIE ZEIT, ordnet seine Chancen ein.
Die EU möchte den Emissionshandel reformieren. Ziel ist es, die
Klimaziele zu halten, ohne die Industrie zu überlasten. Die zeigt sich
nämlich unter Druck: Knapp 40 Konzerne, darunter BASF und Thyssenkrupp,
befürchten, dass durch das Auslaufen der bisher kostenlosen
CO₂-Zertifikate ihre Kosten stark steigen könnten. Die Unternehmen haben
vor Werksschließungen und Abwanderung gewarnt. Während die Industrie
Entlastungen fordert, warnen Umweltschützer vor einem Aufweichen der
Klimaziele. Wie die EU den Emissionshandel reformieren möchte, das weiß
Ricarda Richter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Pilot schreibt »I’m bored« in den Himmel
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Christina Felschen und Lena Herrmann
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Weitere Links:
Großbritannien: Andy Burnham kündigt bei Wahl »größte Umverteilung der
Macht« an
Andy Burnham: Der König des Nordens
Rücktritt von Keir Starmer: Und jetzt der Siebte
Nigel Farage: Er tritt zurück – und gleich wieder an
EU-Emissionshandel: Was nützt der europäische Klimaschutz?
Klimawandel und Finanzen: »Wir müssen verstehen, was der Klimawandel für
die Preise bedeutet«
Hitzewelle: »Auf den Fluren reanimieren ist wirklich die letzte Stufe«
Hitzetote: Die Tragödie dieses Sommers
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj plant eine umfassende
Regierungsumbildung. Nachdem Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko auf
seine Bitte hin zurückgetreten ist, muss laut ukrainischer Verfassung
das gesamte Kabinett seine Ämter niederlegen. Davon betroffen ist auch
Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Nach der Ankündigung seines
Rücktritts gingen in der Ukraine zahlreiche Menschen auf die Straße und
protestierten gegen diese Entscheidung. Warum Fedorow bei vielen
Menschen beliebt ist und was hinter der Neubildung des ukrainischen
Kabinetts steckt, erläutert ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas im
Podcast.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bundesjustizministerin Stefanie
Hubig wollen härter gegen Steuerhinterziehung vorgehen. In einem neuen
Aktionsplan schlagen sie vor, Steuerhinterziehung wieder als Verbrechen
einzustufen und die Straffreiheit bei Selbstanzeigen abzuschaffen.
Schwere Steuerdelikte könnten künftig mit bis zu 15 Jahren Haft geahndet
werden. Außerdem sollen Ermittlungen gegen Steuer- und
Finanzkriminalität ausgeweitet werden. Ziel der Reform ist es,
Steuerbetrug konsequenter zu verfolgen und die Steuergerechtigkeit zu
erhöhen.
Außerdem im Update: Der US-Konzern Uber übernimmt den deutschen
Essenslieferdienst Delivery Hero. Das Angebot beläuft sich auf rund 12,7
Milliarden Euro. Voraussetzung für die Übernahme ist, dass der Hauptsitz
von Delivery Hero in Berlin erhalten bleibt und bis 2029 keine
Veränderungen an der Belegschaft vorgenommen werden.
Und sonst so: ICE stoppt wegen fehlenden Klopapiers
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Julija Swyrydenko: Selenskyj kündigt Austausch von Regierungschefin und
Kabinett an
Regierung in der Ukraine: Selenskyjs beste Frau soll Trump auf ihre
Seite ziehen
Ukraine: Ukrainischer Verteidigungsminister kündigt Rücktritt an
Ukraine: Regierungsumbau löst Proteste in der Ukraine aus
Julija Swyrydenko: Selenskyj kündigt Austausch von Regierungschefin und
Kabinett an
Einkommensteuerreform: Was macht Klingbeils Steuerkonzept mit Ihrem
Netto?
Stefanie Hubig: "Ich kneife nicht, jetzt, wo es drauf ankommt"
Steuerbetrug: Bundesfinanzminister will Regeln bei Steuerhinterziehung
verschärfen
Steuerhinterziehung: Hubig und Klingbeil stellen Plan gegen
Steuerhinterziehung vor
Übernahmeangebot von Uber: Uber übernimmt den deutschen
Essenslieferkonzern Delivery Hero
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Der Schauspieler Hape Kerkeling wird nach Informationen der ZEIT als
Experte für ein AfD-Verbotsverfahren gehört. Eingeladen hat ihn die
Linkspartei für die erste öffentliche Anhörung rund um ein Teil-Verbot
gegen die AfD in Thüringen. Ein Gutachten der Gesellschaft für
Freiheitsrechte hat ein Verbotsverfahren gegen die gesamte AfD zuletzt
wieder in die Diskussion gebracht. Überraschend hat auch die
CSU-Landtagsfraktion entgegen ihrer bisherigen Linie ein Teil-Verbot der
AfD in Thüringen in Betracht gezogen. Wie es um den Sinneswandel in der
CSU steht und wie es zu der Einladung von Hape Kerkeling, das berichtet
Fabian Reinbold. Er ist politischer Korrespondent bei der ZEIT.
Beim Autobauer VW muss gespart werden. Seit kurzem gibt es nun auch
Informationen zu konkreten Plänen des VW-Chefs Oliver Blume. 100.000
Stellen sollen bei VW bis 2030 weltweit gestrichen werden. Außerdem
steht im Raum, mehrere VW-Werke zu schließen. Das könnte auch
zehntausende weitere Nicht-VW-Jobs gefährden. Bei den traditionell
mächtigen Gewerkschaften und dem VW-Betriebsrat stoßen diese Vorschläge
auf Widerstand. Wie geht es also weiter mit den Sparplänen von VW? Das
erklärt Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Der C64 unter Smartphones
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Philip Moser
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lena Herrmann
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Weitere Links:
AfD-Verbot in Thüringen: Mit Hape gegen Höcke
Gutachten zur AfD: So viele Daten wie noch nie
AfD-Parteitag in Erfurt: Und jetzt auch noch Psychologenpartei
AfD-Landeschef Thüringen: Jens Spahn bringt Wahlrechtsentzug für Björn
Höcke ins Spiel
Volkswagen-Krise: Der nette Olli kann auch anders
VW-Stellenabbau: Volkswagen-Chef droht intern erstmals mit Abbau
Zehntausender Stellen
VW-Krise: Volkswagen-Betriebsrat sieht Vertrauensverlust bei Belegschaft
VW-Demo: Sie fragen sich: Warum ausgerechnet wir?
Aktionstag bei VW: Gewerkschaft protestiert vor Aufsichtsratssitzung von
Volkswagen
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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich bei der traditionellen
Sommerpressekonferenz den Fragen von Journalistinnen und Journalisten
gestellt. Er sprach über Klimaschutz, die Unvereinbarkeitsbeschlüsse der
CDU und die Arbeit seiner Regierung. Wie erklärt Merz, dass rund 85
Prozent der Bürgerinnen und Bürger mit seiner Arbeit unzufrieden sind?
Und räumt er eigene Fehler ein? Das beantwortet Ferdinand Otto,
Politikredakteur der ZEIT.
Vor zehn Jahren versuchten Teile des türkischen Militärs, Präsident
Recep Tayyip Erdoğan zu stürzen. Der Putsch scheiterte und die Regierung
ließ mehr als 10.000 Staatsbedienstete entlassen und Medien schließen.
Wie Erdoğan den Putsch für sich nutzte und welche Fragen bis heute offen
sind, berichtet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der
ZEIT.
Tschechien hat Neonazi Marla Svenja Liebich nach Deutschland
ausgeliefert. Liebich soll in das Frauengefängnis in Chemnitz gebracht
werden. 2023 wurde Liebich unter anderem wegen Volksverhetzung zu einem
Jahr und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Nach der Verhandlung hatte
Liebich den Geschlechtseintrag von männlich zu weiblich ändern lassen.
Kritiker sehen darin einen Missbrauch des Selbstbestimmungsgesetzes.
Und sonst so? Kunst aus 390 Kilo Erdnussbutter.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Reformen der Bundesregierung: Die trotzige Entschlossenheit der
Regierung
Regierungserklärung: Als es heißt, »Sommer, Sonne, Sozialkahlschlag«,
steht der Kanzler auf
Türkei: Wie sich autoritäre Herrscher ihre Lieblingsopposition bauen
Marla-Svenja Liebich: Jetzt machen sie einen auf subversiv
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Transparenzhinweis: Wir haben den Titel der Folge auf Hinweise von
Hörern leicht abgeändert.
Die ZEIT hat erstmals Hunderttausende Personalakten der Sturmabteilung
(SA) und Schutzstaffel (SS) zugänglich und nach Namen durchsuchbar
gemacht. Männer der SA und SS misshandelten politische Gegner und
erhoben sich selbst zu Herrenmenschen. Mitgliederlisten, Stammkarten,
Musterungsbögen, Lebensläufe, Persönlichkeitsbeurteilungen und viele
weitere Millionen von Dokumenten in der nun veröffentlichten Datenbank
stammen überwiegend aus dem US-Nationalarchiv. An der Datenbank, die in
Kooperation mit dem Bundesarchiv entstanden ist, hat der Leiter des
Ressorts Geschichte der ZEIT, Christian Staas, mitgearbeitet.
Kriege verändern nicht nur die Weltpolitik, sondern auch die
Finanzmärkte. Als der Konflikt zwischen den USA und dem Iran im März
eskalierte, investierten viele Anleger an der Börse in Öl in der
Hoffnung auf steigende Preise und hohe Gewinne. Sogenannte
Kriegsgewinnler profitieren finanziell von den Folgen eines Krieges. Ist
das legitime Absicherung oder problematische Spekulation? Mit dieser
moralisch aufgeladenen Frage und ob er sich selbst als einen
Kriegsgewinnler bezeichnen würde, hat sich der wirtschaftspolitische
Korrespondent der ZEIT, Thomas Fischermann, befasst.
Und sonst so? Minigolftricks
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Susanne Hehr,Mira Schrems
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SS-Akten: Durchsuchen Sie die Personalakten von SA und SS nach Ihrer
Familie
Nationalsozialismus: »Himmler schwebte eine regelrechte Menschenzucht
vor«
NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit
Ihrer Familie
Geldanlage im Krieg: Kriegsgewinnler wie ich
Rüstungsaktien: Der moralische Kurs
Straße von Hormus: Dauerhaft kaputt
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Nachdem der Iran in der vergangenen Woche erneut Tanker in der Straße
von Hormus beschossen hat, reagieren die USA seit dem Wochenende mit
Luftangriffen. Ab heute soll zusätzlich eine Seeblockade für iranische
Häfen in Kraft treten. Außerdem wollen die USA in Zukunft 20 Prozent des
Warenwerts als Gebühr für Schiffspassagen durch die Meerenge von Hormus.
Bisher hatten sie eine freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus als
Kriegsziel ausgegeben. Wie passt das zusammen? Werden die gegenseitigen
Angriffe bei gleichzeitigen Verhandlungen nun zum Dauerzustand? Und
welche Strategie verfolgt der Iran? Mit ZEIT-Korrespondent Jörg
Lau besprechen wir die Lage.
Zum fünften Jahrestag der Flutkatastrophe im Ahrtal hat Bundespräsident
Steinmeier auf einer Gedenkfeier gesprochen. Bundesumweltminister
Carsten Schneider forderte außerdem mehr Klimaschutz an, um besser gegen
künftige Extremwetterereignisse gewappnet zu sein, die laut
Klimaforschern in Zukunft noch häufiger und heftiger auftreten werden.
Außerdem im Update: Die Frage nach Sanktionen gegen Israel wegen der
Ausweitung illegaler Siedlungen im Westjordanland sorgt für Spannungen
innerhalb der Regierungskoalition aus CDU und SPD. Außenminister Johann
Wadephul hatte beim EU-Außenministertreffen in Brüssel am Montag gegen
mögliche Einfuhrbeschränkungen gegen Israel gestimmt. Der
außenpolitische Sprecher der SPD, Adis Ahmetović, sagte, dass
Deutschland bei klaren Völkerrechtsverstößen von Israel, Sanktionen
nicht blockieren dürfe.
Und sonst so? Im WM-Halbfinale ist die Elite unter sich.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Iranüberblick: USA greifen Iran an, erneut Beschuss in Straße von Hormus
Irankrieg: Schlafwandeln die USA in einen neuen Krieg?
Liveblog: Irankrieg: US-Militär meldet erneut Angriffe auf den Iran
Flutkatastrophe im Ahrtal: Frank-Walter Steinmeier würdigt Solidarität
nach Ahrtal-Katastrophe
Israelische Siedlungspolitik: SPD-Politiker kritisieren Wadephul wegen
Haltung zu Israelsanktionen
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Die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal ereignete sich vor fünf Jahren, am
14. Juli 2021. Das Extremwetterereignis ist in die Geschichte
eingegangen, damals traten die Ahr, die Inde, die Erft und andere Flüsse
über die Ufer. Insgesamt starben mehr als 180 Menschen, viele verloren
ihre Existenz. Eine Simulation des GFZ Helmholtz-Zentrums für
Geoforschung in Potsdam zeigt, dass 70 Prozent der Todesfälle mutmaßlich
durch bessere Frühwarnung und frühere Evakuierungen hätten vermieden
werden können. Insgesamt leben in Deutschland 400.000 Menschen in
sogenannten Hochwasserrisikogebieten. Ist Deutschland auf solche
Katastrophen vorbereitet? Dazu hat ZEIT-Autorin Theresa Leisgang
recherchiert.
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will den Anspruch auf den
sogenannten Unterhaltsvorschuss einschränken, er soll dann mit 15 Jahren
enden. Dabei geht es um staatliche Zahlungen an alleinerziehende Eltern,
wenn nach einer Trennung unterhaltspflichtige Ex-Partner, in der Regel
Väter, ihren Beitrag schuldig bleiben. Der Vorschuss wird dann vom Staat
ausgelegt. Auf den Kosten bleibt der Staat allerdings häufig sitzen: Von
3,2 Milliarden Euro, die im Jahr 2024 gezahlt worden sind, konnten
weniger als 600 Millionen Euro bei Unterhaltsschuldnern eingetrieben
werden. Woran liegt es, dass der Staat sich den Vorschuss nur so selten
zurückholen kann? Das erklärt die ZEIT-Redakteurin im Familienressort,
Livia Sarai Lergenmüller.
Und sonst so? Pitbull stellt Glatzkappenrekord auf.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Krisenvorbereitung: »Unsere Sicherheit ist brüchig«
Betriebliche Klimaresilienz: Ach, der zieht bestimmt vorbei
Hochwasser im Ahrtal: Dernau, 365 Tage danach
Unterhaltsvorschuss: »Mir würden plötzlich knapp 800 Euro monatlich
fehlen«
Unterhalt für Alleinerziehende: Wie gut der Staat für schlechte Väter
sorgt
Alleinerziehende Eltern: Anspruch auf Unterhaltsvorschuss soll laut
Prien mit 15 Jahren enden
Sparpläne der Bundesregierung: SPD und Linke kritisieren geplante
Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss
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In Paris trifft sich die sogenannte Koalition der Willigen aus
westlichen Unterstützerländern der Ukraine. Gleichzeitig dazu steht die
ukrainische Regierung vor dem nächsten Umbruch: Erst vor einem Jahr
wurde Ex-Wirtschaftsministerin Julia Swyrydenko zur Ministerpräsidentin
ernannt, nun muss sie ihren Posten schon wieder räumen. Präsident
Wolodymyr Selenskyj begründet das damit, dass die Beziehungen zu
wichtigen internationalen Partnern künftig eine noch höhere Priorität
bekommen sollen. Was ist da dran? Das ordnet der freie
Ukraine-Korrespondent Denis Trubetskoy ein.
Ein Expertengremium empfiehlt der EU, Kinder unter 13 Jahren soziale
Netzwerke nur unter Aufsicht und zeitlich begrenzt nutzen zu lassen. In
den Geschäftsbedingungen von Plattformen wie Instagram und TikTok steht
derzeit allerdings schon oft ein Mindestalter von 13. Lisa Hegemann,
Leiterin des Digitalressorts, erklärt, welchen Unterschied eine
offizielle Vorgabe in der Praxis machen würde.
Außerdem im Update: Reisende sollen künftig unkomplizierter an ihre
Entschädigung kommen, wenn ihr Flug ausfällt oder sich verspätet.
Und sonst so? ADHS oder Autismus oder vielleicht beides?
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Ukraine meldet Angriffe auf russische
Schiffe im Asowschen Meer
Julija Swyrydenko: Selenskyj kündigt Austausch von Regierungschefin und
Kabinett an
Koalition der Willigen: Ein denkwürdiger Gipfel
Westjordanland: EU-Kommission legt Handlungsoptionen für
Israel-Sanktionen vor
Social-Media-Altersgrenze: EU-Experten empfehlen Social-Media-Verbot für
unter 13-Jährige
Fluggastrechte in der EU: EU-Länder stärken Fluggastrechte
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In Deutschland haben etwa eine Million Menschen keine eigene Wohnung.
Etwa 13 Prozent der Wohnungslosen haben einen Job, sind fest angestellt
und gehen regelmäßig zur Arbeit. Einer, der arbeitet und dennoch keine
Wohnung findet, ist Micha Neumeier. Caterina Lobenstein, Leiterin des
Dossiers der ZEIT, hat ihn auf Wohnungssuche begleitet. Im Podcast
berichtet sie von der verschärften Lage auf dem Wohnungsmarkt – und
davon, was dagegen helfen könnte.
Die US-Justiz hat mehrere Journalisten der New York Times vorgeladen.
Der Grund: Das Medium hatte zuvor über mögliche Sicherheitsbedenken an
einem Präsidentenflugzeug berichtet, das Präsident Donald Trump vom
Emirat Katar als Geschenk erhalten hatte. Wie sehr ist die
Pressefreiheit in den USA bedroht? Das beantwortet Holger Stark,
stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Investigativressorts der
ZEIT.
Und sonst so? Wie Sie den Was jetzt?-Podcast hören.
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Christina Felschen und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Wohnungslosigkeit: Vollzeit, fest angestellt, unbefristet – und trotzdem
wohnungslos
Wohnungslose in Deutschland: Wenn Notunterkünfte Kinderzimmer ersetzen
Trumps Korruption: Kommt er wirklich mit allem durch?
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Vergangene Woche begann mit der fünftägigen Vorverhandlung die
juristische Aufarbeitung des Mordes an dem einflussreichen rechten
Aktivisten Charlie Kirk. Der US-Amerikaner war am 10. September 2025 bei
einem Debattierevent an der Utah Valley University durch einen Schuss
getötet worden. US-Korrespondentin Juliane Schäuble war bei der
Vorverhandlung, bei der es um die Frage ging, ob die Beweislage
überhaupt für einen Hauptprozess ausreicht, vor Ort. Im Podcast
berichtet sie, welche Beweise gegen den Tatverdächtigen vorgebracht
wurden und wie es nun weitergeht.
Knapp zwei Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bereitet sich
die AfD auf eine mögliche Regierungsübernahme vor. Nachdem die Partei im
April bereits ihr Regierungsprogramm beschlossen hatte, präsentierte
Spitzenkandidat Ulrich Siegmund nun ein konkretes 100-Tage-Programm für
die ersten Wochen einer möglichen Regierung.
ZEIT-Politikredakteur Tilman Steffen war auf dem Parteitag in Magdeburg
vor Ort. Bei »Was jetzt?« erklärt er, was die AfD vorhat, wie
realistisch die Pläne sind und was die Partei sonst noch beschlossen
hat.
Und sonst so? Träumen oder ewig leben?
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Attentat auf Charlie Kirk: Die Blicke wandern immer wieder zu Erika Kirk
Mord an Charlie Kirk: Angeklagter im Fall Charlie Kirk zeigte laut
Mitbewohner Reue
Politische Gewalt in den USA: Wenn der Bürger zur Gefahr wird
AfD-Parteitag in Sachsen-Anhalt: AfD-Spitzenkandidat Siegmund wirft
anderen Parteien »Fake News« vor
AfD in Sachsen-Anhalt: Der Tag danach
AfD und der öffentlich-rechtliche Rundfunk: Erst der MDR, dann ARD und
ZDF?
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Rund zwei Monate vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt liegt die AfD
um Spitzenkandidat Ulrich Siegmund mit 41 Prozent in den Umfragen vorn
und könnte die absolute Mehrheit erreichen. Heute will die AfD, die in
Sachsen-Anhalt vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem
eingestuft wurde, auf ihrem Landesparteitag ein 100-Tage-Programm
vorstellen. August Modersohn, stellvertretender Leiter des
Politikressorts der ZEIT, berichtet, was die AfD konkret vorhat und wie
demokratische Parteien sich auf eine mögliche AfD-Landesregierung
vorbereiten.
Im Sudan rücken die paramilitärischen Rapid Support Forces auf die
Großstadt El Obeid vor. Beobachter befürchten einen Völkermord wie
bereits zuvor in den Städten Al-Dschuneina und Al-Faschir, wo die Miliz
systematische Massaker an der nicht arabischen Bevölkerung verübte und
insgesamt mehrere Zehntausend Menschen tötete. Welche strategische
Bedeutung die umkämpfte Stadt El Obeid hat und wie es der
Zivilbevölkerung vor Ort aktuell geht, erklärt Politikredakteurin Andrea
Böhm im Podcast.
Und sonst so? Affen lachen wie Menschen.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Was bedeutet eigentlich die Einstufung
als »gesichert rechtsextrem«?
AfD in Sachsen-Anhalt: Der Tag danach
Landtagswahlen 2026: Und so taumelt das Land auf die größte politische
Krise zu
Krieg im Sudan: Kein Grund, den Krieg zu beenden
Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen: »Wir erwarten, dass noch
sehr viel mehr Menschen hungern werden«
Sudan: UN-Menschenrechtskommissar besorgt wegen neuer Gewalt im Sudan
Dokupodcast: Irma. Das Kind aus Srebrenica
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Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat seinen Verzicht auf die
Spitzenkandidatur bei der in zehn Wochen anstehenden
Abgeordnetenhauswahl bekannt gegeben. Vorausgegangen war ein offener
Brief aus der eigenen Partei, in dem sein Rückzug gefordert wurde. Der
Grund: Wegner stand wegen seines Krisenmanagements nach einem Anschlag
auf das Berliner Stromnetz Anfang des Jahres massiv unter
Druck. Ferdinand Otto aus dem Politikressort erklärt im Podcast, warum
die Rücktrittsforderungen ausgerechnet jetzt aufkamen und wer statt
Wegner die CDU-Spitzenkandidatur übernehmen könnte.
Kurz vor der Sommerpause hat der Bundestag zwei umstrittene Großprojekte
verabschiedet. Zum einen passierte das Sparpaket für die gesetzliche
Krankenkasse das Parlament. Zudem beschloss der Bundestag ein neues
Gebäudeenergiegesetz, das das bisherige „Heizungsgesetz“ der
Ampelkoalition ablöst. Auch der Bundestag hat am heutigen Freitag beiden
Vorhaben zugestimmt.
Und sonst so? Note Ungenügend fürs Bildungssystem
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Helena Schmidt
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Regierender Bürgermeister: Kai Wegner zieht CDU-Spitzenkandidatur für
Berlin-Wahl zurück
CDU in Berlin: Berliner CDU-Mitglieder fordern Rückzug von Kai Wegner
Abgeordnetenhauswahl in Berlin: Berliner JU-Chef fordert Wegner zu
Verzicht auf Spitzenkandidatur auf
Sparpaket für Krankenkassen: Bundestag stimmt umstrittener
Krankenkassenreform zu
GKV-Spargesetz: Das sind die fünf größten Streitpunkte der
Krankenkassenreform
GKV-Reform: Was sich durch die Reform der Krankenversicherung für
Patienten ändert
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Der Bundestag stimmt über die Reform der gesetzlichen
Krankenversicherungen ab. Erst am Montag wurde bekannt, dass
Gesundheitsministerin Nina Warken die Reform noch einmal abgeändert hat.
Warum Psychotherapeuten deshalb alarmiert sind und was die geänderte
Reform für Patienten bedeutet, das erklärt Jan Schwenkenbecher,
stellvertretender Leiter des Gesundheitsressorts der ZEIT.
Zwei Wochen nach dem Erdbeben in Venezuela werden weiterhin Zehntausende
Menschen vermisst. Viele Menschen im Land werfen der Regierung vor, zu
spät geholfen zu haben. Warum das Erdbeben politisch zur Krise wird,
erklärt ZEIT-Journalist Christoph Twickel.
Und sonst so? Die Perfektionismus-Falle beim Sport
Moderation und Produktion: Philip Moser
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lena Herrmann und Sophia Boddenberg
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Josef Hecken: »Da hat es halt ein paar Mal lauter geknallt«
Honorarkürzung für Psychotherapeuten: Eine Psychotherapie darf kein
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GKV-Finanzreform: Nina Warken ändert Krankenkassen-Sparpaket
Erdbeben in Venezuela: Venezuela fordert Freigabe von Auslandsvermögen
als Erdbebenhilfe
Erdbeben in Venezuela: Zahl der Toten in Venezuela steigt auf mehr als
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