Bölümler

  • Der französische Senat und die Nationalversammlung haben bereits
    zugestimmt, nun muss als letzte Instanz noch der Kongress entscheiden,
    ob die Freiheit, eine Schwangerschaft zu beenden, tatsächlich in der
    französischen Verfassung verbrieft wird. Die nötige Dreifünftelmehrheit
    gilt als sicher. Frankreich wäre damit weltweit das erste Land, das die
    Entscheidungsfreiheit einer ungewollt Schwangeren, ob sie ihr Kind
    austragen möchte oder nicht, auf höchster Ebene schützt. Der
    französische Präsident Emmanuel Macron sagte, diese Änderung sei ein
    wichtiges Zeichen vor dem Hintergrund, dass Frauen in vielen anderen
    Ländern nicht frei über ihren Körper bestimmen dürfen, beispielsweise in
    den USA oder in Polen. Annika Joeres berichtet für ZEIT ONLINE und DIE
    ZEIT aus Frankreich und ordnet diese Verfassungsänderung für uns ein.

    2006, Deutschland, ein Sommermärchen. Neun Jahre später dann, 2015, der
    Skandal. Die Fußballweltmeisterschaft der Männer soll nach Recherchen
    des Spiegels nur wegen Bestechungszahlungen nach Deutschland gekommen
    sein. Noch immer sind nicht alle Umstände der damaligen WM-Vergabe
    geklärt. Vor dem Landgericht Frankfurt müssen sich jetzt drei ehemalige
    Funktionäre des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verantworten, Horst R.
    Schmidt, Wolfgang Niersbach und Theo Zwanziger sind wegen
    Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit den Ereignissen im Jahr 2006
    angeklagt. Was ihnen vorgeworfen wird und welche Erkenntnisse der
    Prozess bringen könnte, weiß Oliver Fritsch. Er ist Sportredakteur bei
    ZEIT ONLINE.

    Und sonst so: Igel erwachen wegen milder Temperaturen zu früh aus dem
    Winterschlaf. Wir Menschen können ihnen helfen.

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Mathias Peer und Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Frankreich: Senat stimmt für Aufnahme von Schwangerschaftsabbrüchen in
    Verfassung

    Fußball-WM 2006 in Deutschland: Kein Deal im Sommermärchen-Prozess

    Kicken kann er/Franz Beckenbauer: Der Fußballer, der aus der Zukunft kam

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  • Am Dienstag ist Super Tuesday, der Tag an dem in den meisten
    Bundesstaaten in den USA die Vorwahlen zur Präsidentschaftskandidatur
    stattfinden. Wer bei den Demokraten und Republikanern gut abschneidet,
    wird als Kandidat für die Wahl im November aufgestellt und es ist sehr
    wahrscheinlich, dass Joe Biden und Donald Trump jeweils von ihren
    Parteien nominiert werden. Die innerparteiliche Konkurrenz ist auf
    beiden Seiten so gut wie unbedeutend. Für die Republikaner hat die
    ehemalige Gouverneurin von South Carolina, Nikki Haley trotz bisheriger
    Verluste noch nicht aufgegeben, bei den Demokraten versucht es die
    Autorin Marianne Williamson. Auch ihr werden keine Chancen zugerechnet.

    Donald Trump hat derzeit kein politisches Amt inne und steht vor
    Gericht. Insgesamt laufen vier Verfahren gegen Trump. Doch selbst wenn
    er in einem dieser Verfahren verurteilt wird, könnte er immer noch
    Präsident der USA werden, denn laut US-amerikanischer Verfassung ist
    eine Verurteilung kein Ausschlusskriterium,  um das höchste politische
    Amt zu bekleiden. Johanna Roth, USA-Korrespondentin der ZEIT und ZEIT
    ONLINE erklärt die Voraussetzungen einer Kandidatur und spricht über die
    innerparteilichen Diskussionen bei den Demokraten und Republikaner.
    Außerdem beantwortet sie in dieser Sonderfolge zur US-Wahl die Fragen
    der Was Jetzt-Hörer und Hörerinnen.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Simone Gaul

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  • In Russland haben Staatsmedien über ein Gespräch hochrangiger
    Bundeswehroffiziere berichtet.  Bei dem Treffen sprach Luftwaffen-Chef
    General Ingo Gerhartz mit drei weiteren Offizieren über sensible
    Informationen, unter anderem den Einsatz von Taurus-Raketen zur
    Zerstörung der Krim-Brücke. Das Bundesverteidigungsministerium hat
    bestätigt, dass die Aufnahme echt ist und prüft nun, wie die
    Kommunikation abgehört werden konnte.  Hauke Friederichs ist
    Sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT und berichtet im Podcast,
    was die Bundeswehroffiziere besprochen haben und wie russische
    Staatsmedien das Gespräch abhören konnten.

    Beim Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Europas (PES) in Rom
    wurde der Luxemburger Nicolas Schmit zum Spitzenkandidaten für den
    EU-Wahlkampf nominiert. Schmit ist seit 2019 EU-Kommissar für Arbeit und
    Soziales. Zwar hat der 70-Jährige bei der Wahl zum Spitzenkandidaten
    keine parteiinternen Herausforderer, gegen eine zweite Amtszeit der
    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sollte er jedoch trotzdem
    keine Chance haben. Wer ist Nicolas Schmit? Und was erhoffen sich die
    Sozialdemokraten von ihrem Spitzenkandidaten? Diese Fragen beantwortet
    Almut Siefert, Autorin für ZEIT ONLINE in Italien.

    Alles außer Putzen: Krokusse bestaunen.

     

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus, Lisa Pausch

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Bundeswehr: Für Deutschland peinlich, für die Luftwaffe eine Katastrophe

    Bundeswehr: Olaf Scholz verspricht schnelle Aufklärung von
    Taurus-Abhöraffäre

    Ursula von der Leyen: Sie ist die Richtige, aber

    Europawahl: 2024 wählt Europa wieder

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  • Nach 30 Jahren Fahndung wurde die ehemalige RAF-Terroristin Daniela
    Klette am vergangenen Montag in einem Mietshaus in Berlin-Kreuzberg
    festgenommen. Jahrzehntelang war Klette untergetaucht. Die teilweise
    milden Reaktionen auf ihre Festnahme zeigen, dass die linke
    Terrororganisation RAF im kollektiven Gedächtnis verankert sind, doch
    die Gewalttaten der Gruppe geraten in Vergessenheit, findet Lenz
    Jacobsen. Er ist Politikredakteur bei ZEIT ONLINE und ordnet im Podcast
    die Solidaritätsbekenntnisse und Reaktionen nach die Festnahme der
    RAF-Terroristin Daniela Klette ein.

    Wenn Gewerkschaften zum Streik aufrufen, gehört das Streiken in
    Deutschland zu den Grundrechten der Arbeitnehmer – und seit Monaten wird
    dieses Recht in Deutschland von den unterschiedlichsten Berufsgruppen
    ausgeübt. Briefträgerinnen, Lokführer, Ärztinnen, Bäcker, Landwirtinnen.
    Arbeitskämpfe sind wichtig, denn sie bringen gerechtere Löhne, bessere
    Arbeitsbedingungen und halten die Demokratie am Leben. Maximilian
    Münster aus dem Arbeitsressort von ZEIT ONLINE findet trotzdem, es muss
    sich etwas ändern und fordert neue Regeln für den Streik.

    Alles außer Putzen: Die Mexikanerin Elena Reygadas wurde von einer Jury
    der "World's 50 Best Restaurants" zur besten Köchin der Welt gewählt.
    Feiern Sie mit diesem Frühstücksrezept die mexikanische Küche.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Olga Ellinghaus

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

     

    Weitere Links zur Folge:

    RAF: Die Kalaschnikow haben sie übersehen

    Michael Colborne über Daniela Klette: "Ich empfehle euch dringend, diese
    Spur zu verfolgen"

    Ehemalige RAF-Terroristen: 30 Jahre auf der Flucht

    Streik: Streikt! Aber nicht so viel

     

     

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  • Bei der Verteilung von Hilfsgütern im Gazastreifen sollen am Donnerstag
    nach Angaben der von der militant-islamistischen Hamas kontrollierten
    Gesundheitsbehörde rund 100 Zivilisten von israelischen Soldaten getötet
    worden sein. Nach palästinensischer Darstellung sollen die Soldaten auf
    die Palästinenser geschossen haben. Das israelische Militär machte
    hingegen das Gedränge und Chaos in erster Linie verantwortlich. Die
    Angaben beider Seiten ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
    Wieso der Vorfall im Gazastreifen zu einem Wendepunkt werden könnte und
    was die Videoaufnahmen der israelischen Armee zeigen, berichtet Steffi
    Hentschke, Nahostkorrespondentin und Autorin für ZEIT ONLINE.

    Zwei Wochen nach der Bestätigung von Alexej Nawalnys Tod in einem
    Straflager im Norden Russlands wurde der Oppositionspolitiker am Freitag
    in Moskau beigesetzt. Tausende Menschen versammelten sich, um dem
    Kremlkritiker die letzte Ehre zu erweisen. Maxim Kireev, Redakteur für
    internationale Politik und Russland-Experte, analysiert im Podcast,
    welches Zeichen von der Anteilnahme ausgeht.

    Der Anteil stark übergewichtiger Menschen in der Weltbevölkerung hat
    sich seit 1990 mehr als verdoppelt. Überdurchschnittlich stark sind laut
    einer Studie der Fachzeitschrift "The Lancet" Jugendliche betroffen.

    Was noch? Japanische Restaurants versichern sich gegen "Food-Terrorism".

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus, Lisa Pausch

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Gaza-Stadt: Getötet beim Versuch zu überleben

    Israel und Palästina: Wer klug ist, will jetzt die Zweistaatenlösung

    Russland: Trauernde versammeln sich am Sarg von Alexej Nawalny

    Übergewicht: Adipositas hat sich unter Jugendlichen vervierfacht

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  • Die innenpolitische Situation im Iran hat sich seit den massenhaften
    Protesten Ende 2022 kaum verändert. Protestierende wurden damals
    teilweise verhaftet und hingerichtet und noch immer wird gegen
    Regimegegner hart vorgegangen. Am Freitag wird nun ein neues Parlament
    und ein neuer Expertenrat gewählt. Das geistliche Oberhaupt Ajatollah
    Ali Chamenei schrieb auf X, dass Wahlen die wichtigste Säule der
    Islamischen Republik seien. Welche Bedeutung die Wahlen tatsächlich
    haben, weiß Journalistin Gilda Sahebi. Im Podcast erklärt sie, wie die
    Stimmung im Land ist.

    "Wir müssen uns wappnen für eine möglicherweise jahrzehntelange
    Konfrontation." Das sagte der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg
    Anfang Februar vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs. Für
    Deutschland scheint es klar zu sein, dass es langfristig mehr in seine
    Verteidigung investieren will. Kurz nach Beginn des Angriffskriegs auf
    die Ukraine hatte die Bundesregierung ein Sondervermögen für die
    Bundeswehr in Höhe von 100 Milliarden Euro beschlossen. Wie höhere
    Verteidigungsausgaben jedoch langfristig finanziert werden sollen, ist
    bislang unklar. Mark Schieritz ist stellvertretender Politikchef bei DIE
    ZEIT. Im Podcast erklärt er, warum es bei Aufrüstung nicht nur ums Geld
    geht.

    Und sonst so: Eine Uni in der Bronx ist für Studierende, dank einer
    großzügigen Spende von einer Milliarde Dollar, jetzt komplett
    gebührenfrei.

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lea Schüler

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    Weitere Links zur Folge:

    Vor der Parlamentswahl: Irans Ex-Parlamentspräsident warnt vor
    Diktaturgefahr

    Verteidigungsausgaben in Deutschland: Mit Sicherheit teuer

    EU-Atombomben: Braucht Europa die Bombe?

    Ukraine-Krieg: Nato-Chef: Konfrontation mit Moskau könnte Jahrzehnte
    dauern

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  • Russlands Präsident Wladimir Putin hat seine Rede zur Lage der Nation
    gehalten. In Rede Nummer 19  bedankte er sich bei der angeblichen
    "absoluten Mehrheit" der Bevölkerung, die die "spezielle
    Militäroperation" in der Ukraine unterstützt und kündigte an, weiter
    aufrüsten zu wollen. Mehrfach richtete Putin in seiner Rede außerdem
    direkte Drohungen an den Westen. "Sie sollten verstehen, dass wir auch
    Waffen haben, die Ziele auf ihren Gebieten treffen können”, warnte
    Putin. Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik bei ZEIT
    ONLINE, hat sich die ganze Rede angehört und ordnet sie im Podcast ein.

    Vier Stunden am Tag, 80 Cent die Stunde: Unter diesen Bedingungen
    verpflichtet der ostthüringische Saale-Orla-Kreis Asylbewerber zu
    gemeinnütziger Arbeit. Bisher wird das Gesetz nur in wenigen Kommunen
    umgesetzt. Ginge es nach dem Deutschen Landkreistag, wäre das anders.
    Verbandspräsident Reinhard Sager fordert eine flächendeckende
    Arbeitspflicht für Asylbewerber – nicht nur für gemeinnützige
    Tätigkeiten, sondern auch in Unternehmen. Christian Parth, Redakteur im
    Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft von ZEIT ONLINE, hat sich im
    Saale-Orla-Kreis in Thüringen umgehört, wo Asylbewerber jetzt für
    gemeinnützige Arbeit eingesetzt werden sollen.

    Außerdem im Update:

    Ein Hauch von Hambacher Forst: Um die geplante Werkserweiterung des
    US-Konzerns Tesla in Brandenburg zu stoppen, haben etwa 80
    Klimaaktivisten ein Waldstück in der Gemeinde Grünheide besetzt.

    Was noch? Am Schalttag kommen selbst Tanksäulen mal durcheinander.

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Russland: Wladimir Putin kündigt weitere Aufrüstung an

    Liveblog: Ukraine-Krieg

    80 Cent pro Stunde: Landrat will Flüchtlinge zur Arbeit verpflichten

    Asylbewerber: Landkreistag will alle Flüchtlinge zur Arbeit verpflichten

    Migration: Heil hält Arbeitspflicht für Asylbewerber im Einzelfall für
    sinnvoll

    Brandenburg: Klimaaktivisten besetzen Waldstück bei Tesla-Werk in
    Grünheide

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  • Als "Meilenstein der deutschen Kriminalgeschichte" hat Niedersachsens
    Innenministerin Daniela Behrens (SPD) einen Fahndungserfolg bezeichnet,
    der rund 30 Jahre auf sich warten ließ: Am Montagabend wurde die
    ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette in einer Wohnung in
    Berlin-Kreuzberg festgenommen. Seit Anfang der Neunzigerjahre wurde nach
    Klette und ihren mutmaßlichen Komplizen Ernst-Volker Staub und Burkhard
    Garweg gefahndet. Sie werden der dritten Generation der RAF zugerechnet,
    die bis 1998 aktiv war. Anne Kunze, Kriminalreporterin der ZEIT,
    analysiert, was die dritte Generation der RAF auszeichnete und warum es
    so lange gedauert hat, bis Klette gefunden wurde.

    Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine haben Beobachter immer wieder
    befürchtet, dass der Krieg auf die benachbarte Republik Moldau
    übergreifen könnte. Nun könnte der Einfluss Russlands in der abtrünnigen
    moldauischen Region Transnistrien weiter zunehmen – und damit auch die
    Bedrohung für die Ukraine an ihrer Südwestgrenze: Die in Transnistrien
    regierenden prorussischen Separatisten haben Russland um Schutz vor
    Moldau gebeten. Das berichten staatliche russische Nachrichtenagenturen.
    Erica Zingher berichtet für ZEIT ONLINE regelmäßig über Demokratie und
    Zivilgesellschaft in Osteuropa. Im Podcast ordnet sie ein, um was für
    eine Art von "Schutz" es in der transnistrischen Resolution gehen
    könnte.

     

    Und sonst so? Tag der seltenen Erkrankungen

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Ehemalige RAF-Terroristen: 30 Jahre auf der Flucht

    Linksterroristin: Ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette in U-Haft

    RAF: Die Rote Armee Fraktion

    Liveblog: Krieg in der Ukraine

    Thema: Transnistrien

    Republik Moldau: Separatisten in Transnistrien bitten Russland laut
    Medien um "Schutz"

    Republik Moldau: Prorussischer Anführer Transnistriens beruft seltenen
    Kongress ein

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  • Das deutsch-französische Verhältnis ist derzeit ziemlich angespannt. Der
    Grünenpolitiker Anton Hofreiter hat es gerade  sogar  "zutiefst
    zerrüttet" genannt. Grund ist vor allem die Uneinigkeit darüber, in
    welchem Umfang die Ukraine militärisch unterstützt werden sollte. Der
    französische Präsident Emmanuel Macron hatte am Montag gesagt: "Wir
    werden alles tun, was nötig ist, damit Russland diesen Krieg nicht
    gewinnen kann." Dazu gehöre für ihn auch, einen Einsatz von Bodentruppen
    nicht auszuschließen. Bundeskanzler Olaf Scholz versicherte hingegen,
    dass es keine Soldaten auf Befehl der Nato in der Ukraine geben werde.
    Wer von der momentanen Uneinigkeit profitiert, erklärt Jörg Lau. Er
    berichtet für ZEIT ONLINE über Außenpolitik. Im Podcast ordnet er auch
    ein, wie sich das Verhältnis wieder kitten ließe.

    "Wenn Sie Putin bezwingen wollen, müssen Sie erfinderisch sein." Das hat
    Julija Nawalnaja, die Witwe des verstorbenen russischen Oppositionellen
    Alexej Nawalny, im EU-Parlament gesagt. Sie forderte die Abgeordneten
    auf, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mit anderen Strategien zu
    begegnen. Er könne nicht mit Sanktionen und Diplomatie besiegt werden.
    Nawalny starb Mitte Februar in Sibirien in einem Straflager. Die
    Todesumstände sind weiterhin ungeklärt. Er soll am Freitag in Moskau
    beigesetzt werden. Nawalnaja sagte allerdings, dass sie fürchte, dass es
    bei der Beerdigung zu Festnahmen kommen könnte. Vorausgesetzt, dass das
    Begräbnis überhaupt stattfinden dürfe.

    Das Lieferkettengesetz hat keine Mehrheit im EU-Rat bekommen. Das Gesetz
    soll vor allem verhindern, dass europäische Unternehmen von Kinder- und
    Zwangsarbeit profitieren, wenn sie außerhalb der EU produzieren.
    Außerdem soll es den Umweltschutz stärken. Auf deutscher Seite wird das
    Gesetz vor allem von der FDP blockiert, Deutschlands Vertreter hatte
    sich bei der Abstimmung daher enthalten. Bundesjustizminister Marco
    Buschmann (FDP) hält das Gesetz für "unzumutbar für kleine und
    mittelständische Unternehmen".

    Was noch? der Gender-Care-Gap für das Jahr 2022.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Jannis Carmesin und Simone Gaul

    Mitarbeit: Lea Schüler

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    Weitere Links zur Folge:

    Ukraine-Hilfe: Der Unernstfall

    Emmanuel Macron: Ein bisschen Napoléon

    Krieg: Taurus und westliche Truppen: Kritik an Scholz und Macron

    Julia Nawalnaja: "Putin ist Chef einer kriminellen Bande"

    Russland: Alexej Nawalny wird am Freitag in Moskau bestattet

    Lieferkettengesetz: EU verschiebt Abstimmung über Lieferkettengesetz
    erneut

    EU-Lieferkettengesetz: Wie die FDP einmal Europa knackte

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  • Die Bauern in Europa sind wütend. Und das lassen sie die Politik gerade
    deutlich spüren. Die Gründe, wegen denen die Landwirte protestieren,
    sind dabei vielfältig. Polnische Landwirte lehnen sich gerade vor allem
    gegen günstige Getreideimporte aus der Ukraine auf, aus Sorge vor
    sinkenden Preisen. In Warschau blockierten sie deswegen am Dienstag die
    komplette Innenstadt. Was die Bauern fordern, weiß Dominik Kalus. Er
    schreibt für ZEIT ONLINE über Politik und berichtet aus Warschau. Im
    Podcast erklärt er, wie die Proteste in Deutschland und Polen
    zusammenhängen.

    Das Leben in der Stadt bietet mitunter viel. Viel Kunst, viel Kultur,
    aber auch: viel Lärm. Und der kann krank machen. Bei einer dauerhaften
    Belastung über 55 Dezibel kann das die Gesundheit beeinträchtigen. Die
    größte Lärmquelle ist der Straßenverkehr. Doch wo sind die Menschen
    besonders durch Lärm belastet? Das Daten-Team von ZEIT ONLINE hat 55
    Orte miteinander verglichen. Die Ergebnisse zeigt eine interaktive
    Karte. Fabian Franke aus der Wirtschaftsredaktion war bei dem Projekt
    dabei. Im Podcast verrät er, welche Stadt die lauteste ist und was gegen
    Lärm hilft.

    Und sonst so:  Ein niederländisches Start-up will das Eis in der Arktis
    reparieren.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Anne Schwedt und Lea Schüler

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    Weitere Links zur Folge:

    Bauernproteste in Brüssel: Ein hölzernes Angebot für Europas wütende
    Bauern

    Bauernprotest: Landwirte bedrängen Emmanuel Macron mit heftigem Protest

    Landwirtschaft: Bauernproteste in Europa

    Lärm in deutschen Städten: Wo Lärm krank macht

    Lärm und Gesundheit: "Man kann die Folgen des Lärms im Gehirn und an den
    Gefäßen ablesen"

     

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  • "Die russische Niederlage ist wichtig für die Sicherheit Europas", darin
    waren sich laut Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei der
    internationalen Ukraine-Konferenz alle einig. Am Montag sind auf
    Einladung Macrons rund 20 Staats- und Regierungschefs in Paris
    zusammengekommen, um über eine schnellere und umfassendere Hilfe für die
    Ukraine zu beraten. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte eine Lieferung
    deutscher Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine schon zum Auftakt der
    Konferenz abgelehnt. Macron zeigte weniger Zurückhaltung. Er sagte, er
    schließe die Entsendung westlicher Bodentruppen in die Ukraine nicht
    aus, auch wenn es dafür noch keinen Konsens gebe. Hauke Friederichs,
    sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, analysiert im Podcast, ob
    Macrons Vorstoß für Frankreich überhaupt umsetzbar wäre.

    Zum 4. März könnte es eine Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und der
    Hamas geben – zumindest US-Präsident Joe Biden zeigt sich optimistisch.
    Derzeit verhandeln Israel und die Hamas mit Vermittlern aus den USA,
    Ägypten und Katar über eine erneute Waffenruhe und die Freilassung
    weiterer Geiseln. Konkret geht es um einen Zeitraum von sechs Wochen
    während des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Biden sieht die aktuell
    laufenden Verhandlungen über eine Waffenruhe kurz vor dem Durchbruch.
    Zugleich sagte er, dass es bislang noch keine Einigung gebe. 

     

    Außerdem im Update:

    - Die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette ist nach mehr als 30
    Jahren Fahndung in Berlin verhaftet worden. Wenig später haben die
    Fahnder einen Mann festgenommen, dessen Identität noch unklar ist. Das
    sagte der Präsident des LKA Niedersachsen.

    - Der Intendant der Berliner Volksbühne, René Pollesch, ist am
    Montagmorgen verstorben. Er wurde 61 Jahre alt. 

     

    Was noch? Die jahrelange extreme Trockenheit in Deutschland ist vorbei.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Ukraine-Konferenz: Macron schließt Entsendung westlicher Bodentruppen
    nicht aus

    Krieg in der Ukraine: Jetzt droht der russische Durchbruch

    Ukraine-Konferenz: Und plötzlich ist die Rede von Bodentruppen für die
    Ukraine

    Liveblog: Ukraine

    Nahostüberblick: Biden rechnet mit Feuerpause, Gespräche über Rückkehr
    nach Nord-Gaza

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Linksterroristin: Ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette in U-Haft

    Berliner Volksbühne: René Pollesch ist tot

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  • Krieg ist ein kostspieliges Unterfangen – die Militärausgaben für
    Soldaten, Panzer, Munition und den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur
    sind hoch. Auch für die israelische Wirtschaft ist der andauernde Krieg
    im Gazastreifen eine enorme Belastung. Wie lange kann sich das Land den
    Krieg noch leisten? Diese und weitere Fragen beantwortet Paul
    Middelhoff, Redakteur im Hauptstadtbüro der ZEIT.

    Eine aktuelle Recherche des amerikanischen Investigativ-Netzwerks Outlaw
    Ocean Project bestätigt die Annahme, dass noch immer viele
    nordkoreanische Arbeiterinnen und Arbeiter in China Zwangsarbeit leisten
    müssen, vor allem in den Fabriken chinesischer
    Fischverarbeitungsunternehmen. Arbeiterinnen beschreiben dort
    sklavereiähnliche Zustände, wie Gefangenschaft, Überwachung, Gewalt und
    sexuelle Belästigung. Thomas Fischermann koordiniert die internationale
    Wirtschaftsberichterstattung der ZEIT. Im Podcast berichtet er über den
    Verlauf und die Ergebnisse der Recherche.

    Und sonst so? Arschbomben-Weltmeisterschaft in Neuseeland.
     

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Olga Ellinghaus 

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    Weitere Links zur Folge:

    Manuel Trajtenberg: Wie lange kann sich Israel den Krieg leisten?

    Krieg gegen die Hamas: Wirtschaft im Kriegsmodus

    Ian Urbina über chinesische Fischerei: "China ist einfach die
    Seafood-Supermacht der Welt"

    Das Recherchenetzwerk: The Outlaw Ocean Project

    China: UN-Experte spricht von Zwangsarbeit in Uiguren-Region Xinjiang

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  • Der Verfassungsschutz bereitet offenbar eine neue Einstufung der AfD als
    "gesichert extremistische Bestrebung" vor. Das ergaben Recherchen der
    Süddeutschen Zeitung. Die Landesverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt und
    Thüringen sind bereits als "gesichert rechtsextrem" eingestuft. In sechs
    weiteren Bundesländern werden die Landesverbände immerhin als
    Verdachtsfall geführt. Bisher gilt das auch auf Bundesebene. Den
    Informationen der SZ zufolge ist das "AfD-Folgegutachten 2023" schon
    seit einem Jahr in Planung. Der Verfassungsschutz warte aber noch eine
    Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster ab, wo die AfD momentan
    gegen ihre Beobachtung klagt. 

    Um den CO₂-Ausstoß zu vermindern, setzen Länder wie Norwegen oder
    Dänemark die Technologie Carbon Capture and Storage, kurz CCS, ein.
    Dabei wird CO₂ aufgefangen, tief in die Erde gepresst und dort
    gespeichert. So wird verhindert, dass es in die Atmosphäre gelangt. In
    Deutschland war das bisher verboten, doch das könnte sich bald ändern.
    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck stellte am Montag einen
    Gesetzesentwurf vor, der die eingeschränkte Nutzung der Technologie
    künftig auch in Deutschland ermöglichen soll. Umweltverbände kritisieren
    das unter anderem aus Sorge darüber, dass das CO₂ entweichen könnte.
    Claudia Vallentin ist Wissensredakteurin bei ZEIT ONLINE und erläutert
    im Podcast Habecks Pläne.

    Außerdem im Update:

    Der kürzlich in russischer Haft verstorbene Alexej Nawalny soll kurz vor
    seiner Freilassung gestanden haben. Laut Vertrauten des Oppositionellen
    sei ein Gefangenenaustausch geplant gewesen. Deutschland hätte sich
    demnach bereit erklärt, ihn gegen den sogenannten "Tiergartenmörder"
    auszutauschen. Bestätigt wurde das bislang weder von russischen, noch
    von deutschen Behörden.

    Was noch? Wegen der hohen Mieten in Vancouver pendelt ein Student mit
    dem Flugzeug zur Uni.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Lea Schüler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Rechtsextremismus: Verfassungsschutz bereitet offenbar neues
    AfD-Gutachten vor

    Klimaneutralität: Robert Habeck will CO₂ auf hoher See speichern

    CO₂-Speicherung: Wie Big Oil sein CO₂ im Meer verpressen will

    Russland: Nawalny sollte angeblich gegen "Tiergartenmörder" ausgetauscht
    werden

     

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  • Ein zeitnahes Ende des Krieges in der Ukraine ist nicht in Sicht. Neben
    den Kämpfen an der Front macht auch der hohe Bedarf an psychologischer
    Versorgung der Ukraine zu schaffen. Laut Schätzungen benötigen Millionen
    Soldaten, Angehörige und Zivilisten in der Ukraine eine
    psychotherapeutische Behandlung, um die Schrecken des Krieges zu
    verarbeiten. Christian Vooren ist Reporter für Politik und Gesellschaft
    bei ZEIT ONLINE. Im Podcast berichtet er von seinem Besuch in einem
    Sanatorium am Stadtrand von Charkiw, in dem Soldaten ihren Kriegseinsatz
    verarbeiten sollen – und spricht über die langfristigen
    Herausforderungen einer vom Krieg gebeutelten Gesellschaft.

    In den vergangenen Jahren haben sich in Deutschland synthetisch
    hergestellte Opioide wie Fentanyl laut einem aktuellen Bericht des
    Bundesdrogenbeauftragten verbreitet. Die Mittel machen stark abhängig
    und wirken um ein Vielfaches stärker als Heroin, dem Fentanyl vermehrt
    beigemischt wird. Marlene Heiser, Autorin für ZEIT und ZEIT ONLINE,
    spricht im Podcast über die Gründe und Folgen – und erklärt, was die
    Machtübernahme der Taliban mit der neuen Gefahr zu tun hat.

    Und sonst so? 1708 sank die mit Gold und Silber beladene "San José" vor
    der Küste des heutigen Kolumbien. Jetzt soll das Schiff geborgen werden
    – und hat eine postkoloniale Debatte entfacht.

     

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Olga Ellinghaus

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Krieg in der Ukraine: Das traumatisierte Land

    Krieg in der Ukraine: Der Angriff

    Fentanyl: Wie Deutschland in eine Opioidkrise rutschen könnte

    Fentanyl: Wie Xi Jinping Amerikas Opioidkrise bekämpfen kann

    Bundesmodellprojekt RaFT: Ergebnisse (PDF)

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  • Dass sich weite Teile der FDP von der Ampelregierung entfremdet fühlen,
    tritt immer offener zutage: Gerade erst hat Marie-Agnes
    Strack-Zimmermann im Bundestag einem Oppositionsantrag zu möglichen
    Taurus-Lieferungen zugestimmt – obwohl sie einer Regierungsfraktion
    angehört. Wenige Tage zuvor hatte sich FDP-Generalsekretär Bijan
    Djir-Sarai noch deutlicher von der Ampel distanziert. Eine schwarz-gelbe
    Regierungskoalition sei besser in der Lage, die Probleme des Landes
    "richtig zu analysieren und auch gemeinsam Lösungen zu finden", sagte er
    der Bild am Sonntag. Doch es gibt sie noch, die Verteidiger der in der
    Bevölkerung eigentlich nicht mehr mehrheitsfähigen Ampelkoalition – auch
    in der FDP. ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otto berichtet, wie
    Parteivize Johannes Vogel weiter für die Ampel wirbt – und wo er auch
    selbstkritisch ist. 
     

    Rostock hat, was bald alle Kommunen brauchen: einen Wärmeplan. Um die
    Wärmewende in Deutschland voranzutreiben, müssen die Kommunen in den
    nächsten Jahren Konzepte vorlegen, wie die Energieversorgung der
    einzelnen Gebäude in ihrem Gebiet aussehen soll. Großstädte haben dafür
    bis Ende Juni 2026 Zeit, kleinere Städte und Gemeinden bis Ende Juni
    2028. Das Gesetz dazu ist Anfang des Jahres in Kraft getreten und
    ergänzt das lange umstrittene Heizungsgesetz der Bundesregierung: Erst
    wenn eine Kommune einen Wärmeplan hat, müssen Hausbesitzer beim Einbau
    einer neuen Heizung darauf achten, dass diese zu mindestens 65 Prozent
    mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Maike Rademaker hat für ZEIT
    ONLINE recherchiert, von welchen Erfahrungen aus Rostock die Kommunen
    lernen können.

    Alles außer Putzen: Lauftraining mit High Heels

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Marie-Agnes Strack-Zimmermann: Die Risikokandidatin

    FDP: Die Liberalen

    Ampelkoalition: FDP-Generalsekretär wirbt für Koalition mit der Union

    Ampelkoalition: "So kann es nicht weitergehen"

    Wahlumfragen: Union verliert an Zustimmung, die Ampel stabilisiert sich

    Kommunale Wärmeplanung: Eine Stadt baut vor

    Energie: Bundesrat stimmt für Wärmeplanungs-Gesetz

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  • Zwei Jahre sind vergangen, seit Russland die gesamte Ukraine angegriffen
    hat. Ursprünglich wollten die Angreifer das Nachbarland in drei bis vier
    Tagen besiegen und in Kiew eine russlandfreundliche Marionettenregierung
    einsetzen. Es wäre das Ende der Ukraine als unabhängiger Staat gewesen.
    Herzstück dieses Plans: die schnelle Eroberung des Flughafens von
    Hostomel, einem Vorort von Kiew.

    Dass daraus nichts wurde, verdankt die Ukraine einer relativ kleinen
    Gruppe von Menschen, die den Flughafen gegen die personell und materiell
    überlegenen Angreifer verteidigten. Zwei der Kämpfer erinnern sich in
    dieser Sonderfolge von "Was jetzt?" an die ersten Stunden des Krieges. 
     

    Zu Gast ist außerdem Olivia Kortas. Die Ukraine-Korrespondentin von ZEIT
    und ZEIT ONLINE hat die Schlacht um den Flughafen rekonstruiert. Im
    Podcast erklärt sie, warum die Verteidigung von Hostomel für die Ukraine
    überlebenswichtig war und was sich anhand dieser ersten 24 Stunden des
    Krieges über dessen Gesamtverlauf lernen lässt. Außerdem blickt sie auf
    die aktuelle Lage an der Front und erzählt, wie das Leben in der Ukraine
    zwei Jahre nach dem russischen Überfall aussieht.

    Moderation: Moses Fendel

    Redaktion: Constanze Kainz

    Sounddesign: Joscha Grunewald

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  • Vor genau zwei Jahren, am 24. Februar 2022, hat die russische Armee die
    Ukraine überfallen. Neben den politischen Auswirkungen wurde das
    Schicksal von Millionen Ukrainerinnen und Ukrainern, vor allem von
    Kindern, schlagartig verändert. Dem UN-Kinderhilfswerk Unicef zufolge
    wurden vier Millionen Kinder wegen des russischen Angriffskrieges in der
    Ukraine vertrieben, viele von ihnen innerhalb des Landes. Bis heute soll
    sich die Situation nicht verbessert haben. In den letzten zwei Jahren
    sollen Kinder in Frontregionen der Ukraine zwischen 3.000 und 5.000
    Stunden in Schutzkellern verbracht haben, viele Kinder wohnen in
    vorübergehenden Unterkünften, können nicht richtig zur Schule gehen und
    Eltern haben kaum Geld. Florian Westphal, Geschäftsführer der
    Kinderhilfsorganisation Save the Children, ist gerade in der
    Westukraine. Im Podcast berichtet er über die Lage der Kinder und ihre
    Familien vor Ort.

    Die 74. Berlinale neigt sich dem Ende zu. Katja Nicodemus aus dem
    Kulturressort der ZEIT hat die zehntägigen internationalen
    Filmfestspiele in Berlin seit ihrer Eröffnung begleitet und beobachtet:
    Viele Filme drehten sich dieses Jahr um Mütter. 

    Alles außer Putzen: Fahrrad schick machen für den Frühling

     

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Olga Ellinghaus

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    Weitere Links zur Folge:

    Was jetzt-Spezial zu zwei Jahren Ukraine-Krieg: Die vielleicht
    wichtigste Schlacht des Krieges

    Liveblog: Ukraine-Krieg

    Krieg in der Ukraine: Der Angriff

    Schulen in der Ukraine: Schule, das ist jetzt die U-Bahn-Station

    Berlinale: Ein Universum aus grünem Klee

     

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  • Seit dem Beginn der israelischen Bodenoffensive betonte der israelische
    Präsident Benjamin Netanjahu, die Hamas in Gaza, die am 7. Oktober mit
    ihren Angriffen auf Israel den andauernden Krieg ausgelöst hatte,
    vollkommen zerstören zu wollen. Medienberichten zufolge soll er seinem
    Sicherheitskabinett nun einen schriftlichen Plan vorgelegt haben, in dem
    die Zukunft des Gazastreifens in fünf Punkten ausgelegt ist. Jan Roß aus
    dem Politikressort der ZEIT ordnet im Podcast den Plan Benjamin
    Netanjahus für den Gazastreifen ein und analysiert die möglichen Folgen
    für die israelisch-amerikanischen Beziehungen. 
     

    Zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hat die
    Europäische Union eine Geldwäschebehörde, kurz Amla, gegründet, die in
    Frankfurt am Main angesiedelt werden soll. Bundesfinanzminister
    Christian Lindner (FDP) warb monatelang um die Errichtung der Behörde in
    Deutschland. Warum der Amla-Standort so begehrt war, berichtet Mark
    Schieritz, stellvertretender Ressortleiter im Ressort Politik bei der
    ZEIT. 

    Der Bundestag hat am Freitag für eine Teillegalisierung von Cannabis in
    Deutschland gestimmt. Ab dem 1. April will die Ampelregierung den Anbau
    und Besitz bestimmter Mengen von Cannabis für den Eigenkonsum erlauben.
    Ab dem 1. Juli sollen Cannabisclubs zum nicht kommerziellen Anbau öffnen
    dürfen.

    Was noch? Commander, der Schäferhund von Joe Biden, soll die
    Geheimdienstmitarbeiter des US-Präsidenten mindestens 24-mal gebissen
    haben.
     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Olga Ellinghaus

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    Weitere Links zur Folge:

    Rafah: Die letzte Stadt unter Kontrolle der Hamas

    Nahost-Überblick: Netanjahu legt Plan für Zukunft Gazas vor,
    Unterhändler zuversichtlich

    Liveblog: Krieg in Israel und Gaza

    Amla: Neue EU-Behörde gegen Geldwäsche wird in Frankfurt angesiedelt

    Geldwäsche: Bundesregierung will EU-Geldwäschebehörde nach Frankfurt am
    Main holen

    Cannabislegalisierung: Bundestag stimmt für teilweise Legalisierung von
    Cannabis

     

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  • Als "Legalisierung light" könnte man das Cannabisgesetz bezeichnen, das
    der Bundestag am heutigen Freitag verabschieden will. Eine Säule des
    ursprünglich von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD)
    angedachten Vorhabens ist wegen Konflikten mit dem EU-Recht vorerst
    gestrichen worden. So sollen Konsumierende zukünftig zwar
    entkriminalisiert und die Ausgabe in Cannabisclubs möglich sein, das
    Rauschmittel aber nicht wie ursprünglich geplant in lizenzierten
    Geschäften verkauft werden. Gleichzeitig liegen die künftig im
    Privatbesitz erlaubten Mengen deutlich höher als einst angedacht. Im
    Podcast erklärt Politikredakteur Tilman Steffen, was sich im Vergleich
    zur Ursprungsidee verändert hat – und warum er davon ausgeht, dass das
    Gesetz frühestens im Herbst in Kraft treten dürfte.

    Ausgerechnet ein Mechanismus, der das Internet sicherer machen sollte,
    hatte über Jahrzehnte eine massive Sicherheitslücke – und dieser wurde
    erst jetzt, nach 25 Jahren, entdeckt. Das Nationale Forschungszentrum
    für angewandte Cybersicherheit Athene hat die Sicherheitslücke nun
    öffentlich gemacht. Sie sei so groß gewesen, dass Hacker sogar ganze
    Institutionen hätten lahmlegen können. Das Beispiel zeigt: Es ist eine
    Illusion, dass das Internet sicher gemacht werden könne, analysiert Eva
    Wolfnagel, Redakteurin im Digital-Ressort von ZEIT ONLINE. Im Podcast
    beantwortet sie auch, was die Lücke für normale Internetnutzerinnen und
    -nutzer bedeutet. 

    Und sonst so? Hilfe, der Camembert ist vom Aussterben bedroht.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Cannbislegalisierung: Geschrumpft und geschreddert 

    Cannabislegalisierung: Bubatz legal – und dann? 

    Sicherheitslücke im DNS: Ihr Computer ist angreifbar. Und zwar seit 25
    Jahren

    KeyTrap: Kritische Sicherheitslücke in der Internet-Infrastruktur

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  • Offenbar hat sich ihr immer lauterer Protest ausgezahlt: Monatelang
    wehrten sich Teile der organisierten Fußballfanszene gegen den geplanten
    Einstieg von Investoren bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) – nun hat
    die DFL die Suche nach einem Investor abgebrochen. "Eine erfolgreiche
    Fortführung des Prozesses scheint in Anbetracht der aktuellen
    Entwicklungen nicht mehr möglich", sagte Hans-Joachim Watzke, der
    Sprecher der DFL, der Dachorganisation des deutschen Profifußballs.
    Tammo Blomberg berichtet regelmäßig für das Sportressort von ZEIT ONLINE
    und kennt den Hintergrund des geplatzten Deals. Im Podcast analysiert
    er, warum der DFL offenbar so abhängig von der Gunst der Fans ist.

    Wirtschaftsminister Robert Habeck hat im Bundestag ein Ende der
    Unionsblockade beim Wachstumschancengesetz gefordert. Bereits im
    November hatte der Bundestag das entsprechende Gesetzespaket
    verabschiedet, das Entlastungen für Unternehmen in Höhe von drei
    Milliarden Euro pro Jahr vorsieht. Im Bundesrat wird das Gesetz bislang
    von der Union blockiert. Auch der Vermittlungsausschuss konnte den
    Streit nicht beilegen. Habeck kritisierte, dass die Vorschläge der Union
    für mehr Wachstum zu Steuerausfällen von 45 bis 50 Milliarden Euro im
    Haushalt führten, es aber kein Konzept der Union zur Gegenfinanzierung
    gebe.

    Außerdem im Update:

    Die Zahl politisch motivierter Angriffe auf Geflüchtete ist in
    Deutschland im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Die
    Sicherheitsbehörden registrierten insgesamt 2.378 Straftaten – und damit
    fast doppelt so viele wie im Vorjahr.

    Kurz nach Gründung der WerteUnion-Partei um den früheren
    Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen sind zwei prominente
    Mitglieder schon aus der Partei ausgetreten: der frühere
    Bundesvorsitzende des WerteUnion-Vereins, Max Otte, und der
    Unternehmensberater und Autor Markus Krall. Beiden ist die
    WerteUnion-Partei offenbar nicht radikal genug.

    Was noch? Benjamin Blümchen bekommt eine neue Stimme

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Henrike Hartmann

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    Weitere Links zur Folge:

    Fußball-Proteste: Geht auch ohne Investor!

    Deutsche Fußball Liga: DFL stoppt nach Fanprotesten Investoreneinstieg

    Proteste gegen DFL-Investor: Loriot wäre stolz auf diese Fans

    Bundestag: Habeck sieht Chancen für Erholung der Wirtschaft

    Vermittlungsausschuss: Lindner fordert Ende der "Blockade" des
    Wachstumschancengesetzes

    Wachstumschancengesetz: Der Vermittlungsausschuss muss es richten

    Migration: Zahl der registrierten Angriffe auf Geflüchtete 2023
    verdoppelt

    WerteUnion: Was Hans-Georg Maaßen mit seiner neu gegründeten Partei
    vorhat

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