Episoder
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Am frühen Dienstagmorgen war die Fußball-WM der Männer für Deutschland
beendet. Ausgeschieden ist das DFB-Team im Sechzehntelfinale gegen
Paraguay. Nach Verlängerung und Elfmeterschießen stand es am Ende 3:4.
Damit hat es das DFB-Team schon zum dritten Mal nach dem WM-Sieg in
Brasilien 2014 nicht ins Achtelfinale geschafft. Was sind die Gründe für
die tiefe Krise im deutschen Fußball? Und welche Rolle spielt
Überheblichkeit für diese Negativserie? Diese und weitere drängende
Fragen nach dem Scheitern in Boston beantwortet ZEIT-Sportredakteur und
Was jetzt?-Host Fabian Scheler.
Rechtsextremismus bleibt dem Verfassungsschutz zufolge die größte Gefahr
für die Demokratie in Deutschland. »Deutschland steht unter Druck«, hat
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Dienstag gesagt, als er
in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt hat. Und
Verfassungsschutzpräsident Sinan Selen wies auf drei Entwicklungen hin:
Junge Menschen würden gezielt rekrutiert und radikalisiert. Die
Rekrutierung finde vor allem im digitalen Raum statt. Und künstliche
Intelligenz werde zunehmend eingesetzt, um extremistisches Gedankengut
zu verbreiten. Als besonders beunruhigend wird der Trend zur Verjüngung,
Vernetzung und zum Aktionismus beschrieben. Zur Gefahr, die von
rechtsextremistischen Jugendlichen ausgeht, hat der stellvertretende
Chefredakteur und Leiter des Investigativ-Ressorts der ZEIT, Holger
Stark, recherchiert.
Außerdem im Update:
Die Inflationsrate ist in Deutschland im Juni wegen gefallener Ölpreise
und durch den Tankrabatt auf 2,3 Prozent gesunken. Am Mittwoch läuft der
staatliche 17-Cent-Rabatt auf Benzin und Diesel aus. Was hat die
Maßnahme genützt? Gökay Gürsoy aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT zieht
Bilanz.
Einen Tag nach den tödlichen Schüssen in Stade geht die Polizei davon
aus, dass das Motiv des mutmaßlichen Täters ein Sorgerechtsstreit war.
Am Montag soll der inzwischen festgenommene Mann in einer
Jugendhilfeeinrichtung sechs Menschen erschossen haben. Drei von ihnen
seien Beschäftigte des Jugendamtes der Region Hannover gewesen.
Und sonst so? Bye bye, Langwelle!
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Deutschland – Paraguay: Die alten und die neuen Fehler des
Bundestrainers
Deutschlands WM-Aus: Die große Einfallslosigkeit
Julian Nagelsmann: Den Klopp im Nacken
Verfassungsschutz: Verfassungsschutz benennt Rechtsextremismus erneut
als größte Gefahr
Alexander Dobrindt: »Die AfD muss man wegregieren«
Livestream: Innenminister und Verfassungsschutz zur Sicherheitslage
Tankrabatt: Spritpreise sollen erst am Mittwoch nach 12 Uhr wieder
steigen
Inflation in Deutschland: Inflationsrate sinkt im Juni auf 2,3 Prozent
Schüsse in Stade: »Was die gesehen haben, hinterlässt Spuren«
Stade: Was über die Schüsse in einer Jugendeinrichtung in Stade bekannt
ist
Schüsse in Stade: Mutmaßlicher Täter aus Stade soll Tochter geschüttelt
haben
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Außenminister Johann Wadephul hat sich gestern in Washington mit seinem
US-amerikanischen Amtskollegen Marco Rubio getroffen. Politikredakteurin
Alice Bota begleitet Wadepuhl auf seiner Reise. Sie erklärt, welche
Themen die Außenminister besprochen haben und ob sich die Europäer auf
einen Rückzug der USA aus der Nato einstellen müssen.
In Südafrika spitzt sich die Gewalt gegen Migrantinnen und Migranten zu.
Die Bürgerbewegung March and March hat ein Ultimatum aufgestellt: Zum
heutigen 30. Juni sollen alle illegal Eingewanderten das Land verlassen,
andernfalls werde man das ganze Land lahmlegen, so die Gruppierung.
Christian Vooren ist für die ZEIT dort und berichtet, wie die
südafrikanische Regierung auf die aufgeheizte xenophobe Stimmung
reagiert und was heute nach Ablauf des Ultimatums konkret zu erwarten
ist.
Und sonst so? Bei Schnick, Schnack, Schnuck unschlagbar werden
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Transatlantisches Verhältnis: Wadephul sieht in USA weiter »wichtigsten
Partner außerhalb Europas«
Mark Rutte: Küsschen für Daddy
Marco Rubio: Der talentierte Herr Rubio
Südafrika: Zündeln im Land des Regenbogens
Russische Rekrutierung in Afrika: 1.300 Euro, die Chance seines Lebens
Südafrika: Der Schauprozess
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In Deutschland wird über besseren Hitzeschutz gestritten: Wer muss
Menschen vor häufigeren und längeren Hitzeperioden schützen, Bund,
Länder oder Kommunen? Bundesumweltminister Carsten Schneider fordert
Länder und Kommunen zum Handeln auf, die Grünen werfen der
Bundesregierung vor, zu wenig zu tun. Johannes Schneider, Redakteur im
Politischen Feuilleton der ZEIT, erklärt, welche Schritte jetzt nötig
wären.
Bei der Fußball-WM der Männer läuft die K.-o.-Runde. Deutschland trifft
am Montagabend im Sechzehntelfinale auf Paraguay. Laura Jung,
Redakteurin im Sportressort der ZEIT, ordnet ein, wie gut die Chancen
der deutschen Mannschaft stehen. Und sie zieht ein Resümee aus der
Gruppenphase.
Außerdem im Update: In einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen
Stade sind nach Polizeiangaben Schüsse gefallen. Fünf Menschen wurden
demnach getötet, weitere teils schwer verletzt. Zwei Tatverdächtige
wurden festgenommen.
Und sonst so: Zur Wahl stehen: Dan Sullivan gegen Dan Sullivan?
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Hitzewelle: 130 Millionen Europäer erleben heute Temperaturen
von 35 Grad Celsius
Hitzewelle: Deutschland erlebt wärmste Nacht seit Beginn der
Wetteraufzeichnungen
Hitzewelle: Deutscher Wetterdienst meldet Temperaturhöchstwert von 41,7
Grad
Hitzewelle: Hier sehen Sie, wo es gerade am wärmsten ist
Hitzeschutz in Deutschland: Viele Todesfälle wären vermeidbar
Fußballtest: Wie gut kennen Sie sich mit Fußball aus?
Vorrunde der Fußball-WM: Zehn Dinge, die uns die WM-Vorrunde gelehrt hat
Fußball-WM: Ausknocken oder ausgeknockt werden
Deutschland – Ecuador: Der unglücklichste aller Gruppensieger
Kap Verde: Die muss man erst mal schlagen
Deniz Undav: Einer ganz nach dem Geschmack der deutschen Fußballfans
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Trotz der Mitte Juni vereinbarten Waffenruhe haben sich die USA und der
Iran erneut angegriffen. Parallel dazu greift Israel weiterhin Ziele im
Südlibanon an, obwohl auch hier erst vergangene Woche ein Abkommen zur
Beendigung der Kämpfe unterzeichnet wurde. Der ZEIT-Korrespondent für
Außenpolitik, Jörg Lau, ordnet ein, warum die Lage erneut derart
eskaliert, ob es einen klaren Aggressor gibt und wie sich diese
Entwicklung auf die Friedensbemühungen auswirken wird.
Heute beginnt die Hamburg Sustainability Conference unter dem Motto »Die
Kraft der Zusammenarbeit: Gemeinsam Fortschritt vorantreiben«. Es geht
vor allem darum, wie die Wirtschaft krisenfester gemacht, weltweit neue
Perspektiven geschaffen und künftig international besser
zusammengearbeitet werden kann. Petra Pinzler berichtet für die ZEIT
über Umweltpolitik und ordnet ein, wer in diesem Jahr auf der Konferenz
erwartet wird und ob die Veranstaltung tatsächlich etwas bewirken kann.
Und sonst so? Stars und Schweiß und ganz viel Fußball
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Irankrieg: Iran beansprucht alleinige Kontrolle über Straße
von Hormus
Irankrieg: USA und Iran melden zahlreiche wechselseitige Angriffe
Irankrieg: US-Militär greift Ziele im Iran trotz vereinbarter Waffenruhe
an
Planetares Denken: Versteht euch endlich als Teil des Planeten!
Weltmeere: UN warnen vor »zunehmender Krise« der Ozeane
Nachhaltigkeit: Wer hat der Kokosnuss vertraut?
Ingeborg Bachmann Preis: Das war die Härte
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Extreme Hitzewellen, wie wir sie derzeit erleben, sind keine Ausnahmen,
sondern in Zukunft eher die Norm. Die hohen Temperaturen hängen mit der
Klimakrise zusammen. Das haben Meteorologen und Klimaforscher des
Projekts World Weather Attribution festgestellt. In einer Studie, die
Ende dieser Woche erschienen ist, haben sie die Rolle des Klimawandels
berechnet: »Fossile Emissionen haben europäische Hitzewellen binnen
weniger Jahrzehnte erheblich verschärft.« Deshalb muss man bei der
aktuellen Hitzewelle auch von der Klimakrise sprechen, betont Stefan
Schmitt aus dem Wissenschafts-Ressort der ZEIT.
Zwei Tage hat die AfD zu einem Demokratiekongresses ins Paul-Löbe-Haus
in Berlin eingeladen. Zu Wort kamen an zwei Tagen vor 300 Gästen
Politikwissenschaftler und Politiker, befreundete Publizisten wie der
Schweizer »Weltwoche«-Chef und der ehemalige Verfassungsschutzpräsident
Hans-Georg Maaßen. Ziel des Kongresses war es der Partei zufolge,
praxisnahe Lösungen zum Schutz des Grundrechts auf Meinungsfreiheit zu
erarbeiten. Politikredakteur Tilman Steffen berichtet bei Was jetzt? von
einemKongress auf dem diskutiert werden sollte, es aber keine anderen
Meinungen gab.
Und sonst so? Anonymer Spender ermöglicht freien Eintritt im Freibad für
Kinder unter 16
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Lisa Pausch
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Liveblog Hitzewelle
Rekordtemperaturen: Alle reden über Hitze, sollten wir nicht mal übers
Klima sprechen?
Hitzepolitik: Wir dürfen die Klimaanlagen nicht den Rechten überlassen
Hitzeschutz: Wie Frankreich sich gegen Hitze schützt
AfD-Demokratie-Kongress: Gefangen in der eigenen Echokammer
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Der Papst knüpft sich in einer neuen Lehrschrift das Menschenbild des
Silicon Valley vor. US-Vizepräsident JD Vance hat ein Buch geschrieben,
indem er seine Konversion zum Katholizismus erklärt. Vor ein paar Jahren
dachte man noch, Religion spiele in der Politik der westlichen
Gesellschaften keine Rolle mehr. Aber es kam anders: Die Kirche steht
aktuell im Zentrum der politischen Debatten über die großen Fragen
unserer Zeit. Und prägende Köpfe der Rechten entdecken ihren Glauben
neu.
In der neuen Folge des »Wahlkreis«-Podcasts beschäftigen sich unsere
Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch mit der Enzyklika
»Magnifica Humanitas« von Papst Leo XIV und diskutieren, wie es sein
kann, dass JD Vance in »Communion« so anrührend von seiner Rückkehr zum
Glauben erzählt, und gleichzeitig eine Politik macht, die sich so ganz
und gar nicht mit der katholischen Soziallehre in Einklang bringen
lässt.
Shownotes
Die Enzyklika des Papstes in deutscher Übersetzung
»Freundlich im Ton, kompromisslos im Inhalt«: ZEIT-Analyse zur Enzyklika
The Atlantic über den Papst und die KI
Carlotta Voß über den Wertewandel des JD Vance
JD Vance über seine Konversion: »How I joined resistance«
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In Westeuropa hält die extreme Hitzewelle weiter an und wird am
Wochenende ihren Höhepunkt erreichen. Der Deutsche Wetterdienst warnt
bundesweit vor Höchstwerten von örtlich über 40 Grad. Wie viel Wasser
sollte man bei diesen Temperaturen trinken und wie sieht es aus mit
Alkohol? Was sind die besten Tipps, um die Wohnung kühl zu halten? Das
beantwortet Jan Schweitzer aus dem ZEIT-Gesundheitsressort bei »Was
jetzt?«.
Für die neue Wehrerfassung hat die Bundesregierung bis Mitte Juni fast
300.000 Fragebögen an junge Männer und Frauen, die 18 geworden sind,
verschickt. Bei den jungen Männern lag die Antwortquote bei rund 96
Prozent. Für sie gilt eine Auskunftspflicht. Bei der restlichen Gruppe,
die freiwillig antworten durfte, betrug der Rücklauf nur vier
Prozent. Anastasia Tikhomirova aus dem Politikressort hat junge Männer
gefragt, wie sie auf die Bundeswehr und den Dienst an der Waffe blicken
und spricht darüber im Podcast.
Und sonst so? Wenn der Crush auf Arbeit vorbeischaut.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Hitzewelle: Autobahn 2 wegen Hitzeschäden an zwei Stellen
gesperrt
Hitzewelle in Europa: Warum diese Hitzewelle uns besonders belastet
Wetterextreme: Warum so gereizt?
Wehrerfassung: Bundeswehr rekrutiert nur 530 Freiwillige durch
Wehrdienstfragebogen
Bundeswehr: Angefasst, angepinkelt, ausgepeitscht – willkommen bei der
Bundeswehr
Die Linke: Die Gewissensoffensive
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Ukrainische Männer im wehrfähigen Alter sollen künftig keinen
automatischen Aufenthaltstitel mehr erhalten, wenn sie neu in die EU
einreisen. Im Podcast berichtet ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas, wie
es den Männern geht, die sich vor dem Militärdienst verstecken, und wie
die ukrainische Gesellschaft auf jene Menschen blickt, die bereits in
die EU geflohen sind.
Der Autokonzern Volkswagen will 100.000 Stellen streichen – das sind
doppelt so viele wie bisher geplant. Warum VW jetzt doch mehr
Mitarbeiter entlassen will, erklärt Zacharias Zacharakis aus dem
ZEIT-Wirtschaftsressort.
Außerdem im Update:
- Laut dem deutschen Wetterdienst könnte es an diesem Wochenende mit
Temperaturen von bis zu 42 Grad am Sonntag so heiß wie noch nie
werden.
- Im Prozess um den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt 2024
hat das Landgericht Magdeburg den Angeklagten wegen Mordes in sechs
Fällen und versuchten Mordes in mehr als 200 Fällen zu lebenslanger
Haft verurteilt.
Und sonst so? Wer gegen Deutschland gewinnt, muss nicht zur Arbeit.
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Ukrainekrieg: EU will wehrfähigen Ukrainern keinen Schutzstatus mehr
gewähren
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Justizministerin Hubig zu
Antrittsbesuch in Kyjiw eingetroffen
Ukrainekarte aktuell: Russische Truppen rücken bei Olexandriwka vor
Liveblog: Hitzewelle: Autobahn 2 wegen Hitzeschäden an zwei Stellen
gesperrt
Hitzewelle in Europa: Warum diese Hitzewelle uns besonders belastet
Anschlag in Magdeburg: Höchststrafe für Anschlag auf Magdeburger
Weihnachtsmarkt
Stellenabbau bei Volkswagen: Volkswagen will offenbar weltweit bis zu
100.000 Stellen abbauen
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Der Bundestag stimmt über das Infrastruktur-Zukunftsgesetz ab, mit dem
die Bundesregierung den Ausbau und die Sanierung der Infrastruktur
beschleunigen will. Ziel des Gesetzes ist es, Planungs- und
Genehmigungsverfahren insbesondere bei Verkehrs- und Energieprojekten zu
verkürzen. Umstritten ist dabei, dass bei Eingriffen in den Naturschutz
in bestimmten Fällen Ausgleichszahlungen vorgesehen sind. Kritiker
bemängeln, dass dadurch weniger streng auf den Schutz der Umwelt
geachtet wird, damit schneller gebaut werden kann. Was genau in dem
Entwurf steht, erklärt ZEIT-Korrespondentin Petra Pinzler.
Auf dem Buchungsportal Booking.com kommt es immer wieder zu
Betrugsfällen. Nutzer berichten von angeblichen Unterkünften, die bei
der Ankunft nicht existieren, oder Fake-Inseraten, die teilweise über
gehackte Hotel-Accounts eingestellt werden. Booking.com verweist darauf,
dass betrügerische Angebote in der Regel schnell erkannt und entfernt
würden. Gleichzeitig räumt das Unternehmen Sicherheitsprobleme ein. Auch
gibt es Kritik am Umgang mit Betroffenen und der Erreichbarkeit des
Kundenservices. Welches Ausmaß das Problem hat und wie sich Reisende
schützen können, erklärt Jens Tönnesmann, Redakteur im
Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Fußballerin bekommt rund 70.000 Euro Schadensersatz
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Zwei schwere Erdbeben haben den Nordwesten Venezuelas erschüttert. Neben
Spanien, Katar, Mexiko und El Salvador haben auch die USA schnelle Hilfe
zugesagt. Die Unterstützung erfolgt auf Anweisung von Präsident Donald
Trump. Die Naturkatastrophe trifft Venezuela in einer politisch
angespannten Phase. Nach dem Sturz des langjährigen Präsidenten Nicolás
Maduro Anfang Januar wird das Land von der Übergangspräsidentin Delcy
Rodríguez geführt. Welche Folgen die Erdbeben für das ohnehin
angeschlagene Land haben könnten, ordnet ZEIT-Auslandsredakteur
Alexander Kauschanski ein.
In Danzig beginnt die internationale Wiederaufbaukonferenz für die
Ukraine. Vertreter aus Politik und Wirtschaft beraten darüber, wie die
vom russischen Angriffskrieg zerstörte Infrastruktur wieder aufgebaut
und langfristig finanziert werden kann. Polens Ministerpräsident Donald
Tusk sagte der Ukraine weitere Unterstützung zu. Auch Bundeskanzler
Friedrich Merz reist zu der Konferenz nach Danzig. Der ukrainische
Präsident Wolodymyr Selenskyj nimmt an dem Treffen nicht teil.
Hintergrund ist ein diplomatischer Streit zwischen Polen und der
Ukraine. Was das über die Beziehungen beider Länder aussagt, erläutert
ZEIT-Autor Denis Trubetskoy.
Außerdem im Update: Der französisch-britische Jurist und Autor Philippe
Sands erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Der
Börsenverein würdigt ihn als engagierten Menschenrechtsanwalt, der sich
für Völkerrecht, Gerechtigkeit und internationale Verständigung
einsetzt.
Und sonst so: Warum immer mehr Glühwürmchen verschwinden
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Venezuela: Was über die Erdbeben in Venezuela bekannt ist
Venezuela: Donald Trump provoziert mit Post zu Venezuela als »51.
Bundesstaat«
Nicmer Evans: "Maduro war für sein eigenes Regime längst ein Klotz am
Bein"
Delcy Rodríguez: Unauffällig und leise festigt sie ihre Macht
Infrastruktur in der Ukraine: Sie riskieren ihr Leben, damit andere
überleben
E5-Gipfel in Berlin: Emmanuel Macron sichert USA europäisches Engagement
für die Nato zu
Vorbereitung für den Nato-Gipfel: Fünf Freunde, mehr als drei
Fragezeichen
Was jetzt? / E5-Treffen: E5 Treffen in Berlin: Kann Deutschland Europa
zusammenbringen?
Ukraine: Polen entzieht Wolodymyr Selenskyj höchsten Landesorden
Ukraine: Parlament stimmt für Julija Swyrydenko als neue
Ministerpräsidentin
Literatur: Jurist Philippe Sands erhält Friedenspreis des Deutschen
Buchhandels
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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Mittwoch die Staats- und
Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien, Italien und Polen
zum Treffen der sogenannten E5 nach Berlin eingeladen, um die
Politikgipfel der vergangenen Woche nachzubereiten. Und um den
Nato-Gipfel in Ankara am 7. und 8. Juli vorzubereiten. Besprochen wurde
auf dem E5-Treffen auch die weitere Unterstützung der Ukraine durch die
europäischen Partner sowie die europäische Sicherheit. Kann Deutschland
unter der Führung von Friedrich Merz Europa zusammenbringen? Das
beantwortet der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold.
Bis zu 40 Grad Celsius und mehr werden fürs Wochenende im Westen und
Südwesten Deutschlands prognostiziert. Der Deutsche Wetterdienst
erwartet »extreme Wärmebelastung, teilweise mit neuen
Temperaturrekorden«. Wie Menschen Hitze empfinden, hängt aber auch von
subjektiven Faktoren ab. Wärme wird heute häufiger als Hitzestress
empfunden. Dazu recherchiert hat der ZEIT-Wissenschaftsredakteur Stefan
Schmitt.
Und sonst so? Fußballtest
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Vorbereitung für den Nato-Gipfel: E5
EU-Gipfel: Brüskiert in Brüssel
G7-Gipfel: Jetzt mal was Anderes
Hitzestress: Fühlt sich an wie 40 Grad!
Hitze: Das passiert bei Hitze in unserem Körper
Wetterextreme: Warum so gereizt?
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Am Dienstagabend stand der Zugverkehr in Deutschland fast still. Grund
war eine Störung im digitalen Zugfunksystem GSM-R, über das
Lokführerinnen, Lokführer und Stellwerke kommunizieren. Wie das
passieren konnte, erklärt Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort
der ZEIT.
Nach einem mutmaßlichen Messerangriff in Göttingen ermittelt der
Staatsschutz gegen einen 17-Jährigen. Ein 23-jähriger Student wurde in
der Nacht zu Sonntag lebensgefährlich verletzt und liegt nach Angaben
seines Anwalts weiterhin auf der Intensivstation. Im Netz kursiert die
unbestätigte Behauptung, die Tat habe einen politischen Hintergrund
gehabt. Was über den Angriff und die Ermittlungen bekannt ist, berichtet
Dune Korth aus dem Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT.
Außerdem im Update: Die Bundesanwaltschaft hat im Zusammenhang mit der
früheren Gazprom Germania GmbH mehrere Gebäude in Berlin und Frankfurt
durchsuchen lassen. Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass die
deutsche Gasversorgung sabotiert werden sollte.
Eine Expertenkommission von Familienministerin Karin Prien hat 56
Vorschläge für mehr Kinder- und Jugendschutz im Netz vorgelegt. Es geht
unter anderem um soziale Medien, Bildschirmzeit, Medienbildung und
Regeln für künstliche Intelligenz.
Die Organisation CLAIM meldet deutlich mehr antimuslimische Vorfälle in
Deutschland. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 4.000 Fälle erfasst,
rund 1.000 mehr als im Jahr davor.
Und sonst so: Studierende demonstrieren gegen Spaghetti-Diktatur
Transparenzhinweis: In der Meldung zum Report über antimuslimische
Vorfälle in Deutschland haben wir versehentlich einen O-Ton falsch
zugeordnet. Wir bedauern das sehr und bitten den Fehler zu
entschuldigen. Wir haben die fehlerhafte Passage entfernt.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Bundesweiter Bahnausfall: Plötzlich standen alle Züge still
Deutsche Bahn: Bahnverkehr steht wegen technischer Störung bundesweit
still
Bahnstörung: Züge der Deutschen Bahn fahren wieder
Güterverkehr: Bundesverkehrsminister Schnieder fordert Aufklärung nach
Bahnstörung
Zugverkehr: Was über den Bahnausfall in ganz Deutschland bekannt ist
Linke gegen rechte Politik: Die Rechts-links-Schwäche
Gazprom Germania GmbH: Razzia wegen geplanter Sabotage der deutschen
Erdgasversorgung
Social-Media-Verbot: Bundesfamilienministerin für 13 als Altersgrenze
bei Social Media
Handynutzung: Familienministerin fordert altersgerechte Handynutzung für
Kinder
Meldestelle Claim: Zahl der antimuslimischen Vorfälle in Deutschland
deutlich gestiegen
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Schadet Social Media mehr als es nützt? Eine von Bundesjugendministerin
Karin Prien eingesetzte Expertenkommission stellt ihre Empfehlungen zum
Schutz von Kindern und Jugendlichen in sozialen Medien vor. Die
Kommission hat neun Monate lang beraten, ob und welche Einschränkungen
für die Nutzung von Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat
sinnvoll sein könnten. Laut einer aktuellen Umfrage befürworten rund
zwei Drittel der Menschen in Deutschland ein Social-Media-Verbot für
unter 14-Jährige. Wie stark Social Media verändert hat, wie Jugendliche
heute aufwachsen, erläutert Martin Spiewak,, Redakteur im
Bildungsressort der ZEIT.
Frankreichs Regierung möchte den Kampf gegen Drogenkonsum und
Drogenhandel verschärfen. Premierminister Sébastien Lecornu kündigte
eine Kampagne an, die sowohl strengere Strafen für Konsumenten als auch
Drogentests für Minister, deren engste Mitarbeiter sowie weitere hohe
Staatsbedienstete vorsieht. Gegner werfen ihm vor, seine eigenen
Mitarbeiter unter Generalverdacht zu stellen und ihre Privatsphäre zu
verletzen. Frankreich-Korrespondent Matthias Krupa erklärt, ob das mehr
als Symbolpolitik ist.
Und sonst so? Keine Pommes mehr im Bordbistro!
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
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ZEIT Bühne / Karin Prien: »Wir sind unserem eigenen Anspruch noch nicht
gerecht geworden«
Social-Media-Verbot: Ethikrat gegen Social-Media-Verbot für Kinder und
Jugendliche
Psychische Gesundheit: Und immer reden die Falschen
Was jetzt? – Spezial / Social-Media-Verbot in Australien: Kommt die
unbeschwerte Kindheit zurück?
Social-Media-Verbot für Kinder: Bündnis spricht sich gegen pauschales
Social-Media-Verbot aus
Frankreich: Französische Regierung übersteht weitere Misstrauensvoten
Drogentests für französische Ministerien: Frankreichs Premierminister
bittet seine Regierung zum Drogentest
Cannabis-Legalisierung: Beim Kiffen ist Deutschland jetzt alles egal
Drogenkonsum: Der Schnee von morgen
EU-Drogenagentur EUDA: EU warnt vor Anwerbung von Jugendlichen durch
Drogenbanden
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Friedrich Merz und Bärbel Bas wollen bei der Rente »kein Rosinenpicken«:
Die 33 Vorschläge der Rentenkommission sollen als Gesamtpaket kommen.
Dazu gehören unter anderem eine neue Zusatzrente am Kapitalmarkt, ein
höheres Rentenalter und das Ende der abschlagsfreien Frührente nach 45
Versicherungsjahren. Ob mit der Reform die Rente wirklich für alle
besser wird, erklärt Kolja Rudzio, stellvertretender Leiter des
Wirtschaftsressorts der ZEIT.
ARD und ZDF ziehen vor das Bundesverfassungsgericht – wegen 58 Cent mehr
Rundfunkbeitrag im Monat. Die Sender sagen: Die Länder durften die
empfohlene Erhöhung nicht einfach stoppen. Was hinter dem Streit um den
Rundfunkbeitrag steckt, erläutert Heinrich Wefing, Leiter im
Politikressort der ZEIT.
Und sonst so: Belgischer Fußballer fliegt während der WM zur Geburt
seines Sohnes
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Rentenkommission: Was die Rentenkommission vorschlägt
Finanzierung der Rente: Bundesregierung will alle Vorschläge der
Rentenkommission umsetzen
Livestream: Rentenreform: Jetzt live: Merz, Bas und Rentenkommission
präsentieren Reformpläne
Rentenkommission: Kommission empfiehlt steigendes Renteneintrittsalter
Rente: Eine Rente, die auch den Jungen nutzt
Sommerpause der ARD: So geht die ARD baden
Klage gegen Rundfunkbeitrag: Fußtruppen im Kampf gegen ARD und ZDF
Rundfunkbeitrag: ARD und ZDF wollen höheren Rundfunkbeitrag vor Gericht
erstreiten
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Finanzkommission empfiehlt geringere
Anhebung des Rundfunkbeitrags
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Vor zehn Jahren, am 23. Juni 2016, wurde in Großbritannien der Brexit
beschlossen. 51,9 Prozent der Wählerinnen und Wähler sprachen sich
damals dafür aus, die Europäische Union zu verlassen. Dreieinhalb Jahre
später trat das Vereinigte Königreich aus der EU aus, nach einer
Übergangsphase 2021 auch aus dem Binnenmarkt und der Zollunion. Mit dem
Brexit begann eine bis heute andauernde Phase politischer Instabilität.
Am Montag kündigte der britische Premierminister Keir Starmer von der
Labourpartei seinen Rücktritt an. Sein Nachfolger wird der siebte
Regierungschef in zehn Jahren. Warum findet das Land nicht aus der
Dauerkrise? Diese und weitere Fragen beantwortet Jochen Bittner,
London-Korrespondent der ZEIT.
Wegen der hohen Temperaturen wird wahrscheinlich auch in diesem Sommer
die Zahl der sogenannten hitzebedingten Todesfälle in Deutschland
überdurchschnittlich hoch sein. Nicht alle, aber viele dieser Todesfälle
könnten vermieden werden, sagt Petra Pinzler. Dafür aber müssten
Politik, Verwaltung und unsere Gesellschaft insgesamt aufhören, das
Problem vor allem als ein individuelles zu betrachten oder zu
ignorieren. Die Moderatorin des freundlichen Krisenpodcasts »Auch das
noch?« plädiert stattdessen für eine Hitzepolitik. Und verweist auf
Städte wie Bochum oder Straubing, die als Vorbild für andere Städte
dienen könnten.
Und sonst so? Ein 26 Meter hoher Lionel Messi.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Brexit: Es kippt
Rücktritt von Keir Starmer: Starmer geht, Labours Probleme bleiben
Europäische Regierungschefs: Eine Amtszeit kürzer als die andere
Folgen des Brexits: Was vom Brexit übrig blieb
Hitzeschutz in Deutschland: Viele Todesfälle wären vermeidbar
Wetterextreme: Warum so gereizt?
Hitze: Das passiert bei Hitze in unserem Körper
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Der britische Premierminister Keir Starmer hat am Montagmorgen nach zwei
Jahren im Amt seinen Rücktritt bekannt gegeben. Bereits in der
vergangenen Woche hatten mehrere Mitglieder seiner Regierung ihre Posten
aufgegeben. ZEIT-Korrespondent Jochen Bittner sortiert die Lage in der
Downing Street im Podcast ein.
Gewalt und Mobbing gehören an Berliner Schulen zum Alltag, wie die
Zahlen der heute vorgestellten Studie Berliner Konflikt- und
Gewaltbarometer zeigen. Über die Hälfte der Lehrkräfte bewertet die
Gewalt als massives Problem. Zudem haben über 90 Prozent der
Neuntklässler im vergangenen Jahr selbst Gewalt erfahren – von
Beleidigungen bis hin zu körperlichen Übergriffen.
Außerdem im Update: Der neu gewählte Linken-Chef Luigi Pantisano hat
seine umstrittene Äußerung zurückgenommen, in der er der CDU eine
»faschistische Politik« vorgeworfen und sie mit der AfD gleichgesetzt
hatte.
Und: Nationalspieler Nico Schlotterbeck fällt für die restliche
Fußball-WM in Nordamerika verletzungsbedingt aus.
Und sonst so? Das hilft gegen Traurigkeit nach Konzertbesuchen.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Großbritannien: Britischer Premierminister Keir Starmer kündigt
Rücktritt an
Nachwahl in Großbritannien: Ein Herausforderer für Keir Starmer
Wahlkampf in Großbritannien: Sie meinen es nicht böse. Sie verachten
einfach die Eliten
Gewalt an Schulen: In der 9. Klasse erlebt fast jeder Schüler Gewalt.
Was bedeutet das?
Luigi Pantisano: Jetzt sind alle sauer
Luigi Pantisano: »Ich mag es, wenn es mal knallt«
Fußball-WM 2026: Nico Schlotterbeck fällt wegen Bänderriss für restliche
Fußball-WM aus
Bad Bunny in Düsseldorf: Am Ende umarmt er sich selbst
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Die Vorschläge der Rentenkommission zur Zukunft der Altersvorsorge sind
am Wochenende vorab an die Öffentlichkeit gelangt. Im Podcast analysiert
Wirtschaftsredakteurin Tina Groll die Vorteile und Schwachstellen der
Vorschläge.
Seit Beginn des Gazakriegs im Oktober 2023 hat die Gewalt im von Israel
besetzten Westjordanland stark zugenommen. Ein besonders erschütternder
Fall ist der Tod des Babys Sam Abu Haikal, zu dem die freie
Nahostkorrespondentin Steffi Hentschke recherchiert hat. Im Podcast
erklärt sie, warum die Aufklärung solcher Fälle so schwierig ist.
Und sonst so? Haben Sie Interesse an vier Millionen Schmetterlingen?
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
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Rente: Eine Rente, die auch den Jungen nutzt
Rentenreform: DIW-Präsident Fratzscher kritisiert Rentenvorschläge als
unzureichend
Rentenkomission: Was die Rentenkommission beschlossen hat
Westjordanland: UN werfen Israel staatliche Beteiligung an Siedlergewalt
vor
Israelische Siedlungen: Amnesty wirft Israel »ethnische Säuberung« im
Westjordanland vor
Wahlkampf in Israel: Ein Land, das immer radikaler und immer religiöser
wird
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Die Linke hat auf ihrem Parteitag in Potsdam beschlossen, Israels
Vorgehen im Gazastreifen künftig als »Völkermord« zu bezeichnen. Damit
ist sie die erste im Bundestag vertretene Partei, die den Begriff in
einem Parteitagsbeschluss verwendet. Zugleich bekräftigte sie ihr
Bekenntnis zum Existenzrecht Israels und zur Zweistaatenlösung. Außerdem
wählte die Partei eine neue Führung: Künftig stehen Ines Schwerdtner und
Luigi Pantisano an der Spitze der Linken. Kurz vor seiner Wahl hatte
Pantisano mit Äußerungen zur CDU für Diskussionen gesorgt. Später
bezeichnete er seine Wortwahl als »verkürzt«. Welche Richtung die Linke
unter ihrer neuen Führung einschlagen könnte, erläutert Lisa Caspari,
Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
Das Europäische Parlament baut sein Asyl- und Migrationssystem um.
Vorgesehen sind unter anderem schnellere Asylverfahren an den
Außengrenzen, eine Beschleunigung von Abschiebungen sowie längere
Möglichkeiten zur Abschiebehaft für Menschen mit abgelehnten
Asylanträgen. Kritiker befürchten dabei Einschränkungen beim
Rechtsschutz von Asylsuchenden sowie längere Haftzeiten für Menschen mit
abgelehnten Asylanträgen. Ein Beispiel dafür ist ein Abschiebezentrum im
bulgarischen Ljubimez nahe der türkischen Grenze. Welche Folgen die
Änderungen für Asylsuchende haben könnten, erklärt ZEIT-Autor Quentin
Lichtblau.
Und sonst so? Wie ich das gestohlene Handy meines Sohnes wiederfand.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Bundesparteitag der Linken: Die Linke sagt jetzt Völkermord
Gazakrieg: Was ist Völkermord?
Die Linke: Über die Chancen einer neuen linken Politik
Luigi Pantisano: »Ich mag es, wenn es mal knallt«
Abschiebungen: In Zellen zusammengepfercht, von Kameras beobachtet –
jahrelang
Gemeinsames Europäisches Asylsystem: Flucht in die Realität
Abschiebehaft in Deutschland: Weil kaum jemand sich mit dem Thema
auskennt, sitzen viele Menschen rechtswidrig in Abschiebehaft
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In Großbritannien hat der Labour-Politiker Andy Burnham die Nachwahl im
nordenglischen Wahlkreis Makerfield gewonnen und sich damit einen Sitz
im Unterhaus gesichert. Mit dem Einzug ins Parlament könnte Burnham den
Premierminister Keir Starmer künftig als innerparteilicher Konkurrent
herausfordern. Dafür bräuchte er die Unterstützung von mindestens 20
Prozent der Labour-Abgeordneten. Ob daraus tatsächlich ein Machtwechsel
in London entstehen kann, ordnet Jochen Bittner, Auslandskorrespondent
der ZEIT, ein.
In der kommenden Woche will die Rentenkommission ihre Vorschläge für die
Zukunft des deutschen Rentensystems vorstellen. Schon jetzt wird darüber
diskutiert, wie die Rente langfristig finanziert werden kann. Dabei
taucht immer wieder eine Forderung auf: Auch Beamte sollen künftig in
die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Befürworter argumentieren,
dass damit mehr Menschen zum System beitragen würden. Andere verweisen
darauf, dass eine solche Reform die finanziellen Probleme der
Rentenversicherung nicht automatisch lösen würde. Was sich dadurch
wirklich ändern könnte, erklärt Carla Neuhaus, Redakteurin im
Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Lesen ist sexy
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Imre Balzer
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Andy Burnham: Starmer-Kritiker Burnham fordert Richtungswechsel der
Labour-Partei
Wahlkampf in Großbritannien: Sie meinen es nicht böse. Sie verachten
einfach die Eliten
Großbritannien: Parteirivale von Keir Starmer gewinnt Nachwahl in
Makerfield
Regierungskrise in London: Burnham zurück in Westminster – was macht
Premier Starmer?
Großbritannien: Starmer will sich möglichem Machtkampf gegen Andy
Burnham stellen
Rente: Rentenkommission einigt sich offenbar auf Empfehlungen
Rentenreform: Bärbel Bas will Beamte in gesetzliche Rentenversicherung
einbeziehen
Rentenversicherung: Beitrag zur Rentenversicherung könnte 2028 auf fast
20 Prozent steigen
Beamtenprivilegien: Was passieren würde, wenn man Beamten ihre
Privilegien nähme
Fußballpodcast zur WM: Kicken kann er
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Beim EU-Gipfel ist Ratspräsident António Costa wegen nicht abgestimmter
Kontakte zu Russland in die Kritik geraten. Nach Angaben seines Büros
hatte Costas Kabinettschef Gespräche geführt, um diplomatische Kanäle
nach Moskau offenzuhalten. Mehrere Staats- und Regierungschefs, darunter
Bundeskanzler Friedrich Merz, kritisierten das Vorgehen. Ob sich
innerhalb der EU ein neuer Konflikt über den Umgang mit Russland
abzeichnet und welche Folgen das für die Ukraine haben könnte, ordnet
Johanna Roth aus dem Politikressort der ZEIT ein.
Die in der Schweiz geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran
über ein weitreichenderes Abkommen sind abgesagt worden. Das Schweizer
Außenministerium teilte mit, dass es bislang keinen neuen Termin gebe.
Als Grund wurden logistische Probleme genannt. Parallel dazu wächst in
den USA die Kritik am geplanten Abkommen. Widerstand kommt vor allem aus
den Reihen der Republikaner. Für US-Präsident Donald Trump gilt eine
Einigung als politisch wichtig, da der Krieg von Beginn an
innenpolitisch umstritten war. Ob die abgesagten Gespräche und die
Kritik aus den eigenen Reihen die Verhandlungen gefährden könnten,
ordnet Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ein.
Außerdem im Update: Israel und die Hisbollah haben sich nach Angaben aus
US-Regierungskreisen auf eine Waffenruhe geeinigt. Die von den USA und
Katar vermittelte Vereinbarung soll demnach bereits am Nachmittag in
Kraft getreten sein.
Und sonst so: Hitze-Crêpes in Paris braten
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
EU-Gipfel: Kontaktaufnahme zu Russland durch Costa stößt auf Kritik in
der EU
Wladimir Putin: Weiß er noch, was er tut?
EU-Gipfel in Brüssel: EU-Gipfel beginnt, Merz lehnt neue europäische
Schulden ab
G7-Gipfel: Die letzte Phase der Trauer ist Akzeptanz
Ukrainekrieg: EU verlängert Sanktionen gegen Russland um zwölf Monate
Abkommen zwischen Iran und USA: Zeile für Zeile ein schwieriger Deal
USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran
Irankrieg: Schweiz bestätigt Absage der Gespräche zwischen USA und Iran
Beendigung des Irankriegs: Republikaner halten US-Iran-Abkommen für
»außenpolitischen Fehler«
Was jetzt? / Abkommen zwischen USA und Iran: Ein Deal auf Kosten des
iranischen Volkes?
USA und Iran: Am Ende steht das Regime als Gewinner da
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